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15 05 09 Grashaus TorAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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Im Rahmen der AEGEE Summer University waren 20 Studierende aus ganz Europa zu Gast im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus.

19 07 10 AEGEE Summer UniversityDie AEGEE Summer University ist ein Projekt für den Dialog und kulturellen Austausch zwischen jungen Europäerinnen und Europäern. AEGEE Aachen e.V. nimmt an diesem Projekt bereits seit 1992 erfolgreich teil und hat auch dieses Jahr Studierende nach Aachen eingeladen. Über einen Zeitraum von 16 Tagen haben die Teilnehmenden aus ganz Europa die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse bei einem 40-stündigen Sprachkurs zu verbessern und zusätzlich von einem kulturellen Programm in Aachen, der Euregio und der umliegenden Region zu profitieren.

Als Teil dieses Programms organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Europäischen Klassenzimmer einen einstündigen Vortrag über die EU und die EU-Flüchtlingspolitik für die Studierenden. Dabei erfuhren die Teilnehmenden zunächst etwas über die Arbeit des EUROPE DIRECT Büros in Aachen. Außerdem wurden Erfahrungen ausgetauscht, wie jedem einzelnen Europa im Alltag begegnet. Auch aktuelle Herausforderungen für die EU, wie die schwindende Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten, wurden im Vortrag angesprochen.

Anna-Louisa Lobergh vom EUROPE DIRECT Team informierte die Studierenden schließlich über die Flüchtlingspolitik der EU. Dabei ging sie besonders auf die weltweiten Auswirkungen der Flüchtlingskrise ein. Außerdem gab sie einen Überblick über verschiedene Fluchtursachen und über bisherige Maßnahmen der EU zur Reduzierung illegaler Migration wie das EU-Türkei-Abkommen. Die Teilnehmenden brachten ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten aus den jeweiligen Länderperspektiven ein.

Im Anschluss an den Vortrag von EUROPE DIRECT nahmen die Studierenden an einem interaktiven Workshop des Europäischen Klassenzimmers zum Thema "Migration und Grenzen in Europa" teil. Innerhalb von zwei Stunden erarbeiteten sie in den Räumen des Grashauses Informationen zu den Grenzen Europas, der Asyl- und Migrationspolitik der EU und der Entwicklungshilfe der EU. Unter anderem recherchierten sie dazu im Urkundensaal des Grashauses.

Um den Studierenden auch über diese Workshops hinaus Informationen mitzugeben, steuerte das EUROPE DIRECT Büro Aachen passende Infomaterialien bei.

Griechenland näher vorzustellen war das Ziel der Veranstaltung aus der Reihe "Europäisches Forum". Die 40 Teilnehmenden konnten sich auf einen länderkundlichen Abend mit Kurzvorträgen, Musik und Tanz freuen.

19 06 27 Quiz Sieger 300Holger Dux führte durch den Abend, der mit einer Einführung in das griechische Alphabet begann. VHS–Dozentin Sotiria Savrakidu zeigte den Teilnehmenden spielerisch, dass es gar nicht so schwierig ist, die griechische Sprache zu lernen. Am Ende des Abends konnten sich alle Anwesenden auf Griechisch vorstellen: Με λένε … (me léne).

Einen kurzen Einblick in die griechische Mythologie, Sagenwelt und antike Kultur gab Andreas Düspohl. Er brachte den Gästen die lebhafte Götterwelt näher. In der griechischen Philosophie unterscheidet man gemeinhin zwischen Vorsokratikern – also Philosophen, die vor Sokrates gewirkt haben – und klassischen Philosophen. Den Anfang letzterer machte Sokrates, der Wissen und Glauben trennte. Leider ist von der griechischen Philosophie nur ein Bruchteil der Schriften erhalten, sodass einige Denker lediglich unvollständig überliefert wurden. Natürlich darf im Zusammenhang mit Griechenland nicht vergessen werden, Demokratie zu erwähnen: Athen gilt als Wiege unserer modernen Demokratie in Europa.

In einem kurzen historischen Abriss wies Holger Dux auf die griechische Bau- und Architekturgeschichte hin und machte darauf aufmerksam, dass das Aachener Theater sowie der Elisenbrunnen mit Vorbau und Säulen nach den Vorbildern in Griechenland erbaut wurden. Sie sind ein Zeichen dafür, dass selbst im frühen 19. Jahrhundert u. a. Reiseliteratur die Sehnsucht erweckte, das Land der Hellenen zu besuchen.

Maria Riga und Elisavet Pachatyroglu erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen damit, wie es war, als junge Frauen aus der griechischen Diktatur der 70er Jahre nach Aachen auszuwandern, um dort studieren zu können. Sie waren und sind bis heute angetan von der Gastfreundschaft, mit der sie hier empfangen wurden. Diese erinnert sie an die Großherzigkeit der griechischen Kultur.

Durch den Abend hinweg leiteten Mona Nymphius und Eva Onkels ein interaktives Pub–Quiz, welches den Gästen Wissen in den Disziplinen "Geografie", "Kultur und Politik" und "Leute" abverlangte. Es wurde in Gruppen gerätselt und über mögliche Antworten diskutiert. Am Ende wurden drei Siegergruppen geehrt, welche sich über ein Buch zur griechischen Mythologie, ein mediterranes Kochbuch oder ein anderes interessantes Buch freuen durften.

Wir von EUROPE DIRECT bedanken uns bei den Gästen und unseren Partner für einen gelungenen und unterhaltsamen Abend.

Am 25. Juni konnten wir Prof. Dr. Hauke Brunkhorst zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion vor ca. 30 Personen begrüßen. Der Titel dieses Vortrags war "Die Wiederkehr der Politik - Hoffnungsschimmer für Europa". Der Vortrag war zugleich die Abschlussveranstaltung der Reihe "Europäische Horizonte".

19 06 25 Brunkhorst 300Die Reihe "Europäische Horizonte" war eine Initiative von fünf Kooperationspartnern in Aachen, Bonn und Essen, die durch gemeinsame Veranstaltungen und Veröffentlichungen in regelmäßiger Folge zentrale Zukunftsfragen Europas erörterte. Das Ziel der Partner, zu denen sich auch EUROPE DIRECT Aachen zählen kann, war es, politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen im europäischen Einigungsprozess zu thematisieren, die angesichts der Dominanz drängender politischer und ökonomischer Probleme leicht in den Hintergrund rücken.

Prof. Brunkhorst, der zurzeit als Seniorprofessor für Soziologie an der Europa-Universität Flensburg tätig ist, beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der Weltwirtschaftskrise von 2008 und den Umgang der Politik mit ihr.

Brunkhorst begann seinen Vortrag mit einer historischen Einbettung der jeweiligen Akteure. Er beschrieb eine Ordo-Liberale Haltung der relevante Akteure im Vorhinein der Krise: Der Europäische Binnenmarkt diene zur Befriedigung des Kapitalinteresses und die, von den Staaten losgelöste, EZB, die Marktkräfte an Stelle von politischem Willen stellt. Er nahm in diesem Kontext Bezug zu Hayek, der von einer Einbettung der Demokratie in die Märkte sprach und in einflussreiche Investoren, die die Wirtschaft eher als Naturgesetz, denn als politisches Konstrukt sahen.

Im Moment der Krise konstatiert Brunkhorst den angelsächsischen Akteuren eine Kehrtwende: So haben nicht nur der US-Präsident und der britische Premier, sondern auch die jeweiligen Chefs der Zentralbanken die "revolutionäre Idee" des "Flutens der Wirtschaft mit Geld" und der Rolle der 'Federal Reserve Bank' als letztem Kreditgeber für Banken den nötigen Raum gegeben um die Wirtschaft weltweit zu stabilisieren.
Im Gegensatz dazu haben die entsprechenden Akteure der Europäischen Union, so Brunkhorst, das Problem nicht erkannt und wurden nicht durch eigene, sondern durch die Maßnahmen der US-Regierung gerettet.

Zum Abschluss seines Vortrags und als Ausblick für die Zukunft zeichnete Hauke Brunkhorst ein Bild, in dem durch den, nun nicht mehr vorherrschenden Zwang eines "Naturgesetzes des Marktes" Raum für eine politische Gestaltung der globalen Wirtschaft. Er widerspricht hierbei explizit Wolfgang Streek, der eine Re-Nationalisierung der Politik fordert und sieht stattdessen eine Trans-Nationalisierung als beste Möglichkeit: Er fordert nicht nur eine europäische Sozialpolitik und eine politisch beeinflussbare Zentralbank, sondern auch das offene Austragen von politischen Konflikten. Insbesondere durch Konflikte sieht Brunkhorst die Chance einer Re-Politisierung der europäischen Gesellschaften und eine Wiederkehr der Politik.

Publikationen zum Thema:

Wer hat bei der Europawahl wie abgeschnitten? Was bedeuten die Wahlergebnisse für ihre jeweiligen Länder und die Europäische Union und wer wird künftig die EU-Kommission führen und die EU nach außen vertreten? Diese und viele weitere Fragen beantwortete der Politologe Siebo Janssen gestern im Rahmen der von Jochen Leyhe moderierten Veranstaltung "Europa hat gewählt - was kommt jetzt?" den 25 anwesenden Gästen.

19 06 04 EaD Europawahl 300Siebo Janssen begann seine Analyse mit einem kurzen Überblick über die deutschen Wahlergebnisse und beleuchtete daraufhin insbesondere die Ergebnisse von SPD und CDU: Beide Parteien haben, so Janssen, in der Vergangenheit diejenigen Themenbereiche nicht genügend besetzt, welche die deutsche Wahl maßgeblich beeinflusst haben, nämlich Klima und Umweltschutz. Mittel- bis langfristig prognostizierte er, dass beide Parteien als "Mittelparteien" mit Wahlergebnissen zwischen 15 und 20 Prozent weiter bestehen werden, die Fragmentierung der deutschen Parteienlandschaft jedoch ein bleibendes Phänomen sei.

In Bezug auf die übrigen europäischen Länder betonte er sowohl die länderübergreifenden Themen, wie z.B. der Wettbewerb zwischen EU-Befürwortern und Gegnern, wie auch nationale Besonderheiten; so war die Wahl etwa in Frankreich auch ein direkter Wettstreit zwischen dem amtierenden Präsident Macron und seiner aussichtsreichsten Herausforderin Marine Le Pen. Ebenfalls beleuchtete Siebo Janssen einzelne Sonderfälle wie Portugal, in dem es bis heute keine erfolgreiche Rechtspopulistische Partei gibt, sowie die nicht-europäischen Reaktionen auf die EU-Wahl.

Wir von EUROPE DIRECT möchten uns, auch im Namen der Route Charlemagne Aachen, herzlich bei Siebo Janssen, Jochen Leyhe und den Gästen für einen lehrreichen Abend sowie die spannende Diskussion bedanken.
Europa am Dienstag findet am 09.07.2019 wieder statt, dann mit dem Thema "Bullerbü war einmal? - Der Norden der EU"

19 05 29 Karlspreisfest 1EUROPE DIRECT beteiligt sich mit einem Stand mit Infomaterial, Europaquiz und Kinder-Malecke am Karlspreisfest

In diesem Jahr wurde die Verleihung des Karlspreises wieder mit einem großen Fest auf dem Katschhof gefeiert. UN-Generalsekretär António Guterres wurde am Himmelfahrtstag mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet.

Das Karlspreisfest fand wieder am Vorabend und am Tag der Verleihung statt. EUROPE DIRECT war mit seinem Informationsstand im großen Zelt an beiden Tagen vertreten und durch die Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten kaum zu verfehlen. Angeboten wurden fast 60 verschiedene Informationsmaterialien zu unterschiedlichen Themenfeldern, wie den EU-Institutionen, Währung, Umwelt- und Grenzschutz, aber auch Ratgebern zu Verbraucherfragen, die natürlich kostenlos von den Bürgerinnen und Bürgern mitgenommen werden konnten.

19 05 29 Karlspreisfest 3Am Donnerstag versammelten sich bereits um 11.00  die Bürgerinnen und Bürger auf dem Marktplatz, um die Übertragung des Festaktes im Krönungssaal des Rathauses auf einer Video-Großleinwand zu verfolgen. Anschließend folgte auf dem Katschhof ein buntes Kulturprogramm aus Tanz, Musik und Diskussionen, welches bis in den Abend hinein dauerte.

Wie sehr die Aachener Bevölkerung die europäische Idee angenommen hat zeigte sich nicht nur durch die Begeisterung für den diesjährigen Preisträger, sondern auch durch den großen Andrang am EUROPE DIRECT Stand. Dort konnten Fragen gestellt und Diskussionen zu Europa geführt werden.

19 05 29 Karlspreisfest 4Beim EUROPE DIRECT Infostand gab es u.a. ein großes Interesse an Informationen zu Auslandsaufenthalten und -praktika. Die Broschüren und Hefte richteten sich jedoch nicht nur an Erwachsene. Auch die Angebote für Kinder, darunter spannende Hefte wie "Europa kinderleicht", "Sophie und Paul entdecken Europa" und diverse Malbücher, waren sehr begehrt.
Das EUROPE DIRECT Team tauschte sich auch mit einigen Lehrern aus, die großes Interesse an den vielseitigen Unterrichtsmaterialien zeigten, welche in Grundschulen und weiterführenden Schulen Verwendung finden können.

Neben der Vielzahl an Informationsmaterialien gab es am Stand noch ein Europa-Quiz, um das eigene Wissen zu testen und eine Kinder-Malecke, in der sich die jüngsten Europäerinnen und Europäer kreativ austoben konnten.

Welche Akzente setzen die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Karlspreisrahmenprogramm? Welche Preisträger und Personen hinterließen einen besonders bleibenden Eindruck und woher stammt eigentlich die Idee für ein kulturpolitisches Rahmenprogramm? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Olaf Müller, Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen, den 21 Gästen im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses.

19 05 21 EaD Olaf MüllerOlaf Müller, der schon das erste Rahmenprogramm des Karlspreises 1991 mitorganisierte, begann seinen Vortrag mit einer kurzen Auflistung der Preisträger seit 1991. Er stellte die jeweiligen Preisträger kurz vor und berichtete von den jeweiligen Besonderheiten der Rahmenprogramme. So erzählte er beispielsweise vom Jahr 2004 in dem nicht nur der Karlspreis an Patrick Cox verliehen wurde, sondern auch ein außerordentlicher Karlspreis an Papst Johannes Paul II verliehen wurde.

Im Anschluss daran erläuterte Olaf Müller den Gästen die Geschichte und die Idee des Karlspreisrahmenprogrammes: Vom Vorschlag des OB a.D. Jürgen Linden die Bürgerinnen und Bürger stärker einzubeziehen, bis zum heutigen Rahmenprogramm mit ca. 50 Veranstaltung die sich über 4 Wochen erstrecken. Zusätzlich berichtete er von einzelnen Veranstaltungen die ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind, so z.B. die Vorführung des Films "Before Flying Back to the Earth" von Arunas Matelis und die anschließende Übergabe der gesammelten Spenden an die Kinder-Krebsstation in Vilnius.

In der Anschließenden lebhaften Diskussion stellte sich Olaf Müller den Fragen der Gäste: Es wurde nicht nur über vergangene und nicht-gewählte Preisträger, wie Michail Gorbatschow diskutiert, sondern auch über das Rahmenprogramm an sich sowie die Ausgestaltung und Wahrnehmung des Rahmenprogrammes durch Veranstalter und Besucher.

Wir von EUROPE DIRECT möchten uns, auch im Namen der Route Charlemagne Aachen, herzlich bei Olaf Müller und den Gästen für einen lehrreichen Abend und eine spannende Diskussion bedanken.
Europa am Dienstag findet am 04.06.2019 wieder statt, dann mit dem Thema "Europa hat gewählt - was kommt jetzt?"

EUROPE DIRECT Aachen lud heute Isabel Hohmann vom CIVIC Institute ein, 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a der Europaschule Langerwehe zu besuchen. Im Rahmen der Frage "Die Daten sind frei?" wurde dort ein Workshop zur Datenschutzgrundverordnung und dem Gesetzgebungsprozess der Europäischen Union durchgeführt.

19 05 17 Vermittlungsausschuss 300Der Workshop begann mit einer kurzen Vorstellung der für den Gesetzgebungsprozess relevanten Institutionen durch Frau Hohmann. So stellte sie insbesondere die Kommission, die Fraktionen des Europäischen Parlaments und den Europäischen Rat vor.

Im Anschluss an die Einführung wurden die Schülerinnen und Schüler zufällig auf die drei Institutionen und in ihre jeweiligen Räume verteilt. Nachdem in der ersten Phase die Schüler der Kommissions-Gruppe einen Entwurf der DSGVO erstellten, stellten sie diesen Entwurf jeweils dem Europäischen Rat und den Vertretern des Europäischen Parlaments vor. Beide berieten daraufhin intern über die, von der Kommission vorgeschlagenen Artikel und bereiteten Änderungsanträge vor. Der Workshop endete feierlich, als durch den Vermittlungsausschuss eine Einigung gefunden werden konnte.

Das Spiel hat vor allem verdeutlicht, wie schwierig und langwierig ein kompliziertes Gesetzesvorhaben wie die DSGVO ist, wenn verschiedene Institutionen und ihre Mitglieder einen tragfähigen Kompromiss finden müssen. Insbesondere durch die Unterschiedliche Gewichtung der Landesvertreter im Europäischen Rat und der Fraktionen im Europäischen Parlament wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich wie schwer es sein kann stabilen Mehrheiten für Vorschläge zu auszuhandeln.

In der abschließenden Feedback Runde konnte dann das spielerisch gelernte auf die Realität übertragen und ein gemeinsames, von allen Seiten positives, Fazit des Workshops gezogen werden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die gelungene Durchführung!

Am 15. Mai 2019 nahmen rund 20 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums in Stolberg an einer Debatte über die Zukunft der Außenpolitik der Europäischen Union teil.

19 05 15 Schueler vor Plakaten 300Diese wurde durch drei Leitfragen strukturiert:

  • Soll die Außenpolitik künftig stärker gemeinschaftlich oder national konzipiert werden?
  • Welche Rollen sollen der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament im Rahmen der Außenpolitik zukommen?
  • Welche Rolle soll die Entwicklungspolitik künftig im Rahmen der Außenpolitik spielen?

Zur Bearbeitung dieser Fragen wurden die Schülerinnen und Schüler in mehrere Spielgruppen unterteilt, welche die Staaten der EU, das Europäische Parlament und den Europäischen Rat repräsentierten.

Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Dr. Ralf Hell, der das Planspiel im Auftrag von EUROPE DIRECT Aachen durchführte, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen: Wie in echten Verhandlungen wurden Koalitionen geschmiedet und Absprachen getroffen. Dabei gelang es den beteiligten Gruppen in unterschiedlichem Maße ihre Interessen durchzusetzen.
Am Ende der Simulationen kam es zu einer Abstimmung über die künftige Gestalt der europäischen Außenpolitik in einer Welt, die von zahlreichen Interessengegensätzen, Krisen und Kriegen geprägt ist. Wie in der Realität konnten in einigen Fragen Annäherungen erzielt und gemeinsame Positionen erarbeitet werden, viele Fragen blieben aber auch offen.
Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich in der anschließenden Feedbackrunde sehr positiv über den Lerneffekt des Planspiels und betonten, dass diese Art des Lernens auch noch viel Spaß gemacht habe.

 

Mit mehr als ein Dutzend Städtepartnerschaften sind Aachen und die umgebenen Städte und ihre Bürger weltweit vernetzt. Dies nahmen EUROPE DIRECT Aachen, das Deutsch-Französische Kulturinstitut, die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen zum Anlass um im Rahmen des Karlspreisrahmenprogramms interessierte Bürger und Vertreter der Städtepartnerschafts-Vereine ins Haus Löwenstein einzuladen.

19 05 15 Workshop Städtepartnerschaften 300Andreas Christ führte die 35 Teilnehmer des Workshops durch den Abend, in dem es unter anderem darum ging wie die Vereine die jüngere Generation für Städtepartnerschaften begeistern können und Anregungen für das eigene Engagement zu bekommen.
Nach einem Grußwort von Winfried Brömmel und Angelika Ivens informierte Jochen Butt-Posnik in einem kurzen Vortrag über das EU-Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" , welches Projekte und Vereine finanziell fördert.

Im Anschluss an den Vortrag teilte Andreas Christ die Teilnehmer in drei Gruppen auf um, mit Hilfe der sogenannten "Walt-Disney-Methode", die Teilnehmer zu einem aktiven Austausch von Know-How zu ermutigen:
Er selbst leitete die Gruppe "Jugend, Zukunftsfähigkeit", Jochen Butt-Posnik die Gruppe "Finanzierungs-möglichkeiten" und Raphaela Kell die Gruppe "Nachhaltigkeit". Die Gruppen durchliefen jeweils drei Phasen: Die "Träumen"-Phase, in der die Teilnehmer zusammen mit den Referenten sich zu den jeweiligen Themen erträumen sollten wie es sein sollte, z.B. schnelle und unbürokratische Finanzierung von Projekten. In der zweiten Phase, dem "Realisieren", waren die Teilnehmer dazu angehalten sich dazu auszutauschen wie man die "Träume" aus Phase eins in die Realität umsetzt und in der dritten Phase, dem "Kritisieren", reflektierten die Teilnehmer sowohl über die Träume als auch über die Realisierung. Da zwischen den Phasen die Gruppen die Themen wechselten konnte so ein fruchtbarer Austausch stattfinden, der in Form von Flipcharts dokumentiert werden konnte.

Andreas Christ rundete die im Anschluss stattfindende, lebhafte Abschlussdiskussion mit einem Schlusswort ab in dem er dazu aufrief sich nicht davor zu scheuen politische Funktionsträger auf die wichtige Arbeit der Städtepartnerschaftsvereine hinzuweisen.

In Zeiten zunehmender Agitation gegen die Europäischen Union und ihre Institutionen ist es wichtig zu wissen, was dieser supranationale Staatenverbund überhaupt ist, was ihn auszeichnet und wie er Politik betreiben kann. Um diese Bereiche mit Leben zu füllen und diese den Schülerinnen und Schülern der 9a des Goethe Gymnasiums Stolberg praktisch, nachhaltig und unterhaltsam zu vermitteln, hat Dr. Ralf Hell im Auftrag von EUROPE DIRECT Aachen mithilfe des Planspiels „60 Jahre EU: Wohin auf der internationalen Bühne?“ dazu angeregt über die Zukunft der Europäischen Union im Themenfeld Außen- und Migrationspolitik zu diskutieren und zu verhandeln.

19 05 14 Schuelerin vor Plakaten 300Das Ziel des Planspiels war es den 22 Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Politikbildung der Europäischen Union im Bereich der Außen- und Migrationspolitik zu vermitteln. Um dies zu erreichen erhielten die Schülerinnen und Schüler die Rollen verschiedener EU-Mitgliedsstaaten, des Rates der Europäischen Union sowie der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Sie hatten die Aufgabe gemeinsam einen Gesetzesentwurf zur europäischen Außen- und Migrationspolitik zu erarbeiten, zu diskutieren und zu verhandeln sowie nach Möglichkeit einen Kompromiss zu finden, der alle Beteiligten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zufrieden stellen würde.

Während die meisten Schülerinnen und Schüler also die Vertretung der EU-Mitgliedsstaaten übernahmen, haben zwei Schülerinnen die Rolle der Europäischen Kommission übernommen. Einige weitere Schülerinnen und Schüler vertraten das Europäische Parlament. In Partner- oder Kleingruppenarbeit wurde fortan die Position des jeweiligen Staates oder Institutionen erarbeitet; zur späteren Präsentation sollten die wesentlichen Forderungen und Bedenken auf Plakaten festgehalten werden.

Nach einer kurzen Pause wurden die Plakate vorgestellt. Daraufhin fanden sich die Staaten, die ähnliche oder gleiche Positionen vertraten in Ländergruppen zusammen, um infolgedessen zu kooperieren und geschlossen ihre Meinung zu vertreten. In der anschließenden, von der Europäischen Kommission geleiteten, Diskussion traten die verschiedenen Interessen der EU-Mitgliedsstaaten offen hervor. Für die Schülerinnen und Schüler war dies ein besonderer Moment, da sie erkannten, warum eine politische Entscheidungsfindung häufig viel Zeit in Anspruch nimmt und dennoch nicht für alle Teilnehmer ein befriedigendes Ergebnis hervorbringt.

Abschließend kann festgehalten werden, dass Planspiele das Wissen über politische Prozesse deutlich besser vermitteln können als die Lektüre diverser Texte sowie die Erläuterung von Schaubildern. Laut Evaluation bereitete den Schülerinnen und Schülern die Arbeit im Planspiel eine interessante und informative Alternative zum gewöhnlichen Unterricht, die sie gerne öfter wahrnehmen würden.

19 05 09 Hallo Europa 1Heute organisierte EUROPE DIRECT für 12 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse des Rhein-Maas-Gymnasiums (Aachen) einen Workshop zum Thema "Hallo Europa, Hallo Demokratie?".

Das Gymnasium ist Teil des Bündnisses "Schule ohne Rassismus". In diesem Jahr gibt es deshalb für alle Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Aktionen zu dem Oberthema Respekt. In dieses Themenfeld gehört auch die Auseinandersetzung mit Fragestellungen wie Demokratie, Grundrechte, Gleichberechtigung.
Hinsichtlich der Europäischen Union wurden Beispiele für Solidarität erarbeitet. Ein Schüler: "Solidarität meint Zusammenhalten. Sie sind so wie eine Familie oder eine Mannschaft. So machen sie Europa stark und die EU sorgt dafür, dass es keinen Krieg gibt."
 
Die Aufbereitung dieser sehr komplexen Themengebiete speziell für diese Zielgruppe durch den Museumspädagogischen Dienst empfanden sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler als sehr ansprechend. Die unterschiedlichen Sprachniveaus der Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden durch die verschiedenen Aufgabenstellungen genauso berücksichtigt wie die persönlichen Erfahrungen der Einzelnen. .

19 05 09 Hallo Europa 2Das Gebäude mit seiner Geschichte hat ebenso beeindruckt, wie auch die offene Arbeits- und Lernatmosphäre. Es wurde sehr offen diskutiert und auch von den Schülerinnen und Schülern empfundene Ungerechtigkeiten in der deutschen Gesellschaft konnten offen angesprochen und diskutiert werden. Auch die selbst erarbeiteten Vorträge zeigen, wie intensiv die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist. Oft wurde nach neuen Wörtern gesucht, um sich differenziert ausdrücken zu können. Die Jugendlichen gewinnen an Ausdrucksvermögen, lernen ihre Gedanken zu besser verbalisieren. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für demokratische Prozesse.

Im Zeichen des europäischen Schwerpunktes der Gesamtschule Eifel feierten am 9. Mai 2019 die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrpersonen den Europatag auf dem Finkenberg in Blankenheim.

19 05 09 Blankenheim 300Im Anschluss an die Begrüßung durch die Schulleitung haben sich die einzelnen Jahrgänge altersgerechten Aktivitäten rund um das Thema "Europa" gewidmet.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen haben sich auf Informationsveranstaltungen der IHK Aachen, dem Institut Francais und EUROPE DIRECT Aachen aufgeteilt und sich über Wege ins Ausland informiert.
Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen führte zusätzlich einen Workshop zum Thema "Welche EU willst Du?" durch, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich, im Rahmen eines Quiz, Gedanken über die Vor- und Nachteile der Europäischen Union in ihrem Alltag machen und Wünsche bzw. Erwartungen für die Zukunft formulieren.

So diskutierten die Schülerinnen und Schüler z.B. über die, von ihnen wahrgenommene, mangelnde Beachtung der Bürger im Rahmen der EU-Urheberrechtsreform.

Durch die vielen, zum Teil sehr leidenschaftlich geführten Diskussionen, wurde bemerkbar, dass die Jugendlichen sich sehr für Politik, auch auf europäischer Ebene, interessieren.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat heute im Rahmen des Europafestes eine Fahrt zum Tag der offenen Tür der EU-Institutionen nach Brüssel durchgeführt. 56 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Aachen nutzten ihre Chance, einen Tag lang einen Eindruck von den EU-Institutionen und dem EU-Viertel in Brüssel zu erhalten.

19 05 04 BruesselParlament 300Nach der gemeinsamen Busfahrt und dem Passieren der Sicherheitskontrollen im EU-Parlamentsgebäude hatten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Mitarbeitern von EUROPE DIRECT die Möglichkeit zu einem Austausch mit Niels Fischer aus Aachen, der Referatsleiter in der EU-Parlamentsverwaltung ist. Herr Fischer konnte spannende Hintergründe aus dem Arbeitsalltag des Europäischen Parlaments erläutern und die vielen Fragen der Bürger beantworten. Vielen Dank dafür!

Anschließend stand es den Teilnehmern offen, das Europa-Viertel auf eigen Faust zu erkunden und die zahlreichen Veranstaltungen und Infostände vor und in den EU-Institutionen selbst zu besuchen. Diese informierten zum Bespiel über Praktikumsmöglichkeiten, EU-Förderungen, politische Vereinigungen und aktuelle Arbeitsbereiche der EU-Institutionen.

Im ganzen EU-Viertel wurden zudem eine Vielzahl von weiteren Attraktionen für Besucher und Besucherinnen jeden Alters angeboten. So präsentierten sich z.B. einzelne Regionen aus der EU auf kulturelle Weise mit typischem Essen, Tänzen oder einer Darstellung der landschaftlichen Höhepunkte.
Somit war für jeden etwas dabei und je nach Interesse konnten auch individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.
Wie auch in den letzten Jahren kehrten die Teilnehmer mit vielen Eindrücken und Taschen voller Informationsmaterial über die Akteure der Europäischen Union nach Aachen zurück.

Was ist Europa: das Bindeglied zwischen Karamellbonbonvorschriften, griechischer Mythologie und dem Friedensnobelpreis? Es gibt bessere Antworten - und noch mehr Fragen: Wer ist Europa? Wer gestaltet den Kontinent und die Europäische Union? Und welchen Einfluss hast Du persönlich? Bei EuropaGestalten wurden auf diese Fragen Antworten gesucht.

19 05 03 EuropaGestalten 2Der Tag bestand aus einem vielseitigen Programm: Vom Kneipequiz über Kunst und Musik bis hin zu Poetryslams rund um die europäische Kultur, Politik und Gesellschaft. Dieses Angebot, speziell für junge Menschen, die sich mit dem Thema Europa auseinanderzusetzen wollten, wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen in Kooperation mit mehreren Partnerorganisationen organisiert.

Über 70 junge Leute kamen am Abend im Café & Bar Zuhause zusammen, lernten sich kennen und stellten sich den Fragen der Quizmaster. "An wechem Tag findet die Europawahl in den Niederlanden statt?" war eine von vielen Fragen in den vier Runden des Kneipenquiz.

Zwischen den Runden des Kneipenquiz fand eine Mischung aus Kunst und Kultur statt. Den Anfang machten zwei junge, kosovarische Musiker, die mit heimischen Instrumenten ihre Lieder zum Besten gaben und mit der "Ode an die Freude" den krönenden Abschluss spielten. In der zweiten Pause des Kneipenquiz stellte Alfred Mevissen von Art moves Europe e.V. seine ausgestellten Kunstwerke vor und erläuterte dem Publikum den Bezug seiner Kunst zu Europa.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Poetry Slammer Florian Schreiber und Paul Bank das Wort und faszienierten das Publikum mit ihren Texten über Europa. Den Abschluss machten die Partnerorganisationen, die sich und ihre Arbeit in kurzen Vorträgen vorstellten.

Am Ende der Veranstaltung hatten sich drei der 15 Gruppen im Kneipenquiz abgesetzt und gewannen Gutscheine der Café & Bar Zuhause aber auch der letzte Platz ging nicht leer aus und wurde mit einem großen Paket an Informationsmaterialien über die Europäische Union für das nächste europäische Kneipenquiz unterstützt.

Patnerorganisationen: AEGEE Aachen, JEF Aachen, Koordinationsstelle Jugendpartizipation, Hochschulradio Aachen, Studentischer Arbeitskreis für Außen- und Sicherheitspolitik, EuroPeers, Pulse of Europe Aachen, Karlpreisstiftung, Schülerinnen der Maria Montessori Gesamtschule Aachen, Boxhorn, Art Moves Europe e.V.

Auf Initiative und Einladung der Studierenden-Vertretung des Weiterbildungskollegs (WBK) der StädteRegion Aachen hat das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen anlässlich der am 26. Mai stattfindenden Europawahl einen Workshop mit Studierenden des IV. Semesters des Bildungsgangs Kolleg veranstaltet.

19 04 10 WBK ZukunftEuropa 300Die gut 25 TeilnehmerInnen - junge Erwachsene und oftmals ErstwählerInnen bei der anstehenden Wahl zum Europäischen Parlament - erwarben Grundlagenwissen zu Europa, entwickelten in interaktiven Methoden ihre eigenen Ideen zu Europa und formulierten Wünsche für die Zukunft der Europäischen Union.

Auch hatten die Teilnehmenden die Chance, vor und nach der Veranstaltung ihre Stimme abzugeben und zu zeigen, in welchem Europa sie in der Zukunft leben möchten. Sabina Becker-Lelabi, Leiterin des Bildungsgangs Kolleg und Lehrerin für Volkswirtschaftslehre, unterstützte die Referenten von EUROPE DIRECT und die Studierenden.

Zum Abschluss und als Höhepunkt des Europatags am WBK hatte Armin Goffin, Studierendensprecher des WBK und Moderator der Veranstaltung, Politiker aus der StädteRegion Aachen eingeladen, miteinander über unsere Zukunft in Europa zu diskutieren und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Zu Gast im bis auf den letzten Platz gefüllten Forum in Würselen waren Daniel Freund (Die Grünen), Christian Arnd (Die Linke), Hendrik Schmitz (CDU), Patrick Schunn (FDP) und Norbert Spinrath (SPD).

Alle Politiker verwiesen engagiert auf die Errungenschaften der Europäischen Union seit ihrer Gründung und machten den jungen Studierenden deutlich, dass der Frieden in Europa ein kostbares Gut ist, dass es zu bewahren gilt. Auch verwiesen sie auf die Errungenschaften des europäischen Binnenmarktes, der den EU-Bürgern ein Leben und Arbeiten in den 28 EU-Mitgliedsstaaten ohne Grenzen eröffnet hat.

Unterschiedliche Akzente wurden bei der Behandlung von Themen wie einer gemeinsamen Umweltpolitik und einer EU-Wirtschaftspolitik gesetzt. Einig waren sich die Politiker, dass mit dem Gang zur Wahl am 26. Mai 2019 auch über ein Ja oder Nein zu einem Europa abgestimmt werden wird, das sich gegen Nationalismus und Rechtspopulismus in Stellung bringt. Eine Umfrage unter den Studierenden des WBK vor und nach dem Workshop und der Podiumsdiskussion, welche Partei sie bei der Europawahl wählen würden, ergab interessanterweise ein unterschiedliches Meinungsbild. So hatten sich die jungen Kollegiaten ausgiebig mit den Wahlprogrammen der Parteien beschäftigt und sich zum Teil um entschieden.

EUROPE DIRECT Aachen lud heute drei EuroTeachers aus Maastricht ein, die Industrieklassen 120 und 130 des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Aachen zu besuchen. Nach dem Motto „Einen Beitrag leisten für die Zukunft der EU durch Bildung der jungen Menschen“ wurde ein Workshop mit den Themengebieten Geschichte und Fakten über Europa, Brexit und die Flüchtlingskrise durchgeführt.

19 04 10 EuroteachersBWV2019 300

Der Workshop begann in der Aula mit einer kurzen Vorstellung von den EuroTeachers und einer Gruppeneinteilung. Nachdem die Gruppen sich in den jeweiligen Klassenräumen zusammengefunden hatten, begann der erste Themenblock über die Geschichte und die allgemeinen Fakten Europas. Nicht nur die Tatsache, dass die Sprache während des Kurses Englisch war, sondern auch die Interaktion der EuroTeachers mit den Schülern, ließ das Gefühl von Europa lebendig werden. Ebenso erfüllten zwischendurch gestellte Fragen ihren Zweck, diverse Diskussionen sowohl unter den Schülern als auch mit dem Lehrpersonal anzuregen. Um nach jedem abgeschlossenen Themengebiet die Aufmerksamkeit der Schüler zu testen, wurden mehrere Quizfragen im Stil von „Wer wird Millionär“ gestellt, beispielsweise wie viele Mitgliedstaaten es in der EU gibt.

Das zweite Themengebiet ging über die Rechte der EU-Bürger, die Europaskepsis und der damit verbundene Brexit. Vor allem in dieser Phase wurden hitzige Diskussionen über den Ein

fluss und die Auswirkungen der eigenen Stimme bei der Europawahl geführt. Dabei wurden die Schüler gebeten, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um über die Auswirkungen zu diskutieren, die die EU auf das alltägliche Leben hat.

In Bezug auf das Thema der Europaskepsis und des Brexits wurden vor allem Statistiken gezeigt und besprochen, welche Altersgruppe statistisch gesehen für und gegen den Verbleib Großbritanniens in der EU war. Dabei wurden zwei Personen vorgestellt mit der Aufgabe, an Hand deren Steckbriefe herauszufinden, welche Person für den Verbleib oder für den Austritt gestimmt hat. Als Abschluss des Themengebiets wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe sollte Argumente für einen Verbleib und die andere Gruppe für den Austritt aus der EU finden und gegenüber der anderen Gruppe vertreten.

Der letzte Themenblock umfasste das Thema Flüchtlingskrise. Zunächst wurde das allgemeine Wissen zur Flüchtlingskrise abgefragt und durch die EuroTeachers weiter vertieft. Die Schüler waren hierbei vor allem über die hohe Anzahl an weltweiten Flüchtlingen erschrocken. Nach der kurzen Einarbeitung in das Thema wurde das Abschlussspiel vorgestellt. Hierbei wurden die Klassen auf zwei Länder und zwei Klassenräume aufgeteilt, die beide ihre eigenen Regeln für Neuankömmlinge hatten. So mussten z.B. Neuankömmlinge in Land A in jedem Satz „Danke“ sagen). Die beiden Länder sollten sich in Form von einer Person gegenseitig besuchen und versuchen, eine Konversation zu beginnen. Wurde gegen eine Regel verstoßen, musste der Neuankömmling sofort die Klasse verlassen und zu seinem Land zurückgehen.

Das Spiel sollte vor allem verdeutlichen, wie schwierig es Flüchtlinge haben, in einer neuen Kultur anzukommen, ohne zu wissen, welche Regeln dort gelten. Dabei kann alleine die Gestik einen großen Unterschied machen, ob das Gegenüber das Gesagte versteht oder sich beleidigt fühlt. Bei der Abschlussevaluation haben die Klassen das Spiel sehr gut bewertet, da es in einer lockeren Atmosphäre ein derart kompliziertes Thema verständlich, greifbar und für jeden zugänglich gemacht hat.

Abschließend kann man sagen, dass der Tag für alle Beteiligten ein voller Erfolg war: Nicht nur, dass das Wissen um Europa aufgefrischt und erweitert wurde, sondern auch die Diskussionen und die Spiele haben zu einer deutlich differenzierteren Sicht auf Themen wie beispielsweise die Flüchtlingskrise beigetragen.

Braucht Europa eine Verfassung und könnte damit die Demokratie auf europäischer Ebene gestärkt werden? Ist es nach dem gescheiterten Versuch von 2004 an der Zeit einen neuen Anlauf zu wagen? Über diese und andere Fragen diskutierten 55 Gäste zusammen mit Richard Stock, Generaldirektor des Europazentrums Robert Schuman in Scy-Chazelles, Frankreich.

19 04 09 EaD 300Nachdem der Leiter des Grashauses, Andreas Düspohl, die Anwesenden begrüßt hatte, begann Herr Stock mit einem historischen Überblick über den Werdegang Europas, von der altgriechischen Sage Europa's, über die Zeit der Weltkriege bis heute. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf dem Weg der europäischen Integration und der Rolle der Völker in dieser.

So baut sich die Europäische Union auf ein Wertesystem auf, dass aus fünf Säulen besteht:
Zuerst die griechische Tradition einer Regierung des Volkes, für das Volk und durch das Volk, die germanische Tradition der Treue zu Stamm und Bund, der römischen Tradition der Gleichheit aller vor dem Gesetz, dem normativen Wertesystems des Christentums und den Menschen- und Bürgerrechten der Französischen Revolution.

Er zeigte außerdem auf, dass die europäische Integration eine wirtschaftliche und erst im Anschluss eine soziale war, wobei er insbesondere die "Europäische Säule sozialer Rechte" von 2017 hervorhob. So betonte er die Probleme sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheit innerhalb der Europäischen Union und sprach sich für ein europäisches Sozialmodell aus.

Er umfasste das Spannungsfeld einer europäischen Verfassung als Aushandlungsprozesse zwischen Wettbewerb und Solidarität, Freiheit und Sicherheit, Exklusivität und Integration und Innovation und Bewahrung. Als wichtigste Bedingung sieht er jedoch eine nachhaltige Entwicklung und Frieden in und für Europa.

In der anschließenden Diskussion wurde insbesondere betont, dass eine europäische Verfassungsgebung die Bevölkerung mit einbeziehen muss und nicht nur von Seiten der Politik ausgehen dürfe. Hierfür bräuchte man jedoch nicht nur eine europäische Öffentlichkeit, sondern auch eine Diskussion die auch für "normale" Bürger verständlich ist.

Workshop für Erwachsene im Grashaus

Was bedeutet eigentlich Macht? Wer hat die Macht in Deutschland und Europa? Wie eng verbunden sind Politik und Wirtschaft und wie können die Bürgerinnen und Bürger Einfluss auf beides nehmen, auch auf europäischer Ebene?

Um diese Fragen zu klären, bot EUROPE DIRECT Aachen in Zusammenarbeit mit dem Museumsdienst der Stadt Aachen heute im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses einen rund zweistündigen, einsteigerfreundlichen Workshop mit dem Titel "Markt und Macht" an.

Darin wurden einerseits Grundbegriffe kurz erläutert, aber es wurde darüber hinaus diskutiert, wie sich Macht und Markt auf das Leben jedes Einzelnen auswirken.

Die Referentin Eva Onkels leitete den Workshop mit 10 Erwachsenen, die einen ersten Einblick in das Thema bekommen konnten.

19 03 28 Bild 2 300Heute kamen 16 Studenteninnen und Studenten von der Hochschule Osnabrück nach Aachen, um vorbereitend auf eine Fahrt nach Brüssel Informationen über Europa und die Europäische Union zu bekommen.

Nach einer Begrüßung durch den Leiter des EUROPE DIRECT Büros, Winfried Brömmel, begann Eva Onkels den Workshop. Zunächst sollten alle Teilnehmer einen Gegenstand, den sie bei sich führen, auf den Tisch legen und erläutern, warum sie dieser Gegenstand mit Europa verbindet. Verschiedene Gegenstände, wie Geld, Klamotten oder verschiedene Pässe waren für die Anwesenden Zeichen für Europa.

Winfried Brömmel erläuterte nach der spielerischen Einführung die Aufgaben und Funktionen des EUROPE DIRECT Büros, um den Studenten zu verdeutlichen, wie vielseitig die Aufgaben des Büros sind. Anschließend wurde das Europa-Wissen der Teilnehmer getestet. Sie bekamen in Kleingruppen ein "Europa-Puzzle". Jede Gruppe musste die Aufgaben, Merkmale und Funktionen des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und des Rats der Europäischen Union richtig zuordnen und so das Puzzle lösen.

Nachdem die Gruppen das Puzzle gelöst hatten, bekamen sie von Eva Onkels Arbeitsblätter mit verschiedenen Themen und Aufgaben. Die verschiedenen Arbeitsblätter behandelten die Themen Geschichte der EU, Aufgaben des EU-Parlaments, Klimapolitik, Migrationspolitik, Binnenmarkt und Verbraucherschutz. Alle Gruppen bearbeiteten die Aufgaben und konnten so den anderen Gruppen in einer abschließenden Vortragsrunde ihr Thema erläutern. Die Teilnehmer lernten so viele Themen und auch Probleme in verschiedenen Bereichen der EU kennen und konnten durch kreative Aufgabenstellungen z.B. zur Klimapolitik oder zur Erweiterung der EU ihre Vorstellungen den Kommilitonen vorstellen.

Die 16 Studenten und Studentinnen haben viel zu Europa gelernt und fahren nun mit vielen Informationen nach Brüssel, um sich dort die Institutionen anzuschauen.

 

19 03 26 Dokulive 1Bedeutung des Europaparlaments

Die nächste Wahl zum Europäischen Parlament findet am 26. Mai 2019 statt und sie steht unter besonderen Vorzeichen. Großbritannien wird die EU nach jetzigem Stand verlassen haben und europaweit sind antieuropäische und populistische Kräfte Teil unserer Wirklichkeit.

Bei der heutigen Veranstaltung konnten 90 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium St. Leonhard, die zum ersten Mal bei einer Europawahl ihre Stimme abgeben dürfen, über das Europaparlament informiert werden.

In diesem Rahmen konnten wir in Zusammenarbeit mit der Schule und dem Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Internationales des Landes NRW eine so genannte "Dokulive" präsentieren. Es handelte sich um eine innovative Multimadia-Dokumentation zum Thema "Das Europäische Parlament - Stimme der Bürger!?" von und mit Ingo Epenschied. Der Referent ist Diplom-Politologe, ausgewiesener Experte für europäische Politik und freier Journalist.

19 03 26 Dokulive 3Ingo Espenschied berichtete live und spannend zu der von Ihm entwickelten Dokumentation, die auf einer großen Leinwand professionelle Projektions- und Tontechnik gezeigt wurde. Für die Dokulive begab sich der Politologe Ingo Espenschied in Straßburg und Brüssel auf Spurensuche, sprach mit Abgeordneten verschiedenster Parteien und schaute den Parlamentariern wie auch der Verwaltung bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter.

Im Anschluss an die "Dokulive"-Präsentation (60 Minuten) kamen auf dem Podium drei verschiedene Europa-Akteure mit Herrn Espenschied und mit den Schülerinnen und Schülern in einen Austausch. Auf der Bühne standen Gabriele Tetzner (Europa-Union Aachen und NRW), die ZDF-Reporterin Linda Kierstan und mit Robert von Eisern ein Vertreter von 'Pulse of Europe' Aachen Rede und Antwort. Somit kamen die Schülerinnen und Schüler intensive über die Europawahl, die Bedeutung des Europaparlaments und die Themen "Werte in Europa" und "Zukunft der EU" ins Gespräch und wurden für die Stimmabgabe zu motiviert.

19 03 27 Diesmalwaehleich 300Auftakt einer regionalen Gruppe der Kampagne "Diesmal wähle ich"

Das EU-Parlament unterstützt mit seiner Kampagne "Diesmal wähle ich" Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa dabei, die Wahlbeteiligung bei den nächsten Europawahlen möglichst zu erhöhen.

Es gibt eine Online-Plattform, über die sich Engagierte vernetzen können. In Aachen hatte Sascha, ein Unterstützer der Kampagne, zu einem ersten Treffen eingeladen und wurde dabei unterstützt von Winfried Brömmel und dem EUROPE DIRECT Büro im Grashaus.

Sieben Bürgerinnen und Bürger von jung bis alt überlegten gemeinsam, wie sie im privaten oder beruflichen Umfeld positiv auf die Europawahl aufmerksam machen können. Es wurden Pläne diskutiert, Infomaterialien besprochen und ein Netzwerk geknüpft.

EUROPE DIRECT Aachen präsentierte eine Zusammenstallung von Fakten und Hintergründen und stellte zudem eine Online-Plattform zum weiteren Austausch bereit.

EaD Matthes 300 neuKann Europa auch in Zukunft ein wirtschaftliches und politisches Schwergewicht sein? Steigen andere Regionen und Länder im wirtschaftlichen Ranking auf oder sind sie bereits die neuen Weltmächte? Über dieses Thema diskutierte heute in der Reihe "Europa am Dienstag" Jürgen Matthes vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln mit den anwesenden Interessierten. Moderiert wurde die Diskussion von Jochen Leyhe.

Nachdem der Leiter des Grashauses, Andreas Düspohl, die Anwesenden begrüßt hatte, übernahm der Moderator Jochen Leyhe das Wort. Er begann mit einer kurzen Vorstellung des Experten für Wirtschaftsfragen: Jürgen Matthes arbeitet für das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Dieses ist das größte private Wirtschaftsforschungsinstitut Deutschlands. Es wurde 1951 mit der Idee gegründet, die Marktwirtschaft zu erklären.

Nach der Vorstellung des Dozenten begann Jürgen Matthes mit einem kurzen Vortrag. Er stellte die drei großen Herausforderungen für die Europäische Union dar: Welche Auswirkungen wird der bevorstehende Brexit haben? Was steckt hinter dem Konzept China 2025? Welche Konsequenzen hat der US-Protektionismus? Diese drei großen Themenblöcke behandelte Herr Matthes in einer Diskussion mit den 32 Teilnehmern.

Der Brexit stellt laut dem Wirtschaftsexperten eine große Gefahr für Unternehmen dar. Ein möglicher "No-Deal-Brexit" wird für viele rechtliche Probleme sorgen. Die Unternehmen werden massive Produktionsprobleme bekommen, da die Wertschöpfungsketten unterbrochen werden. Dies geschieht durch Zollkontrollen. Die britische Währung wird bei einem "No-Deal" weiter abgeschwächt und für einen Einbruch der Wirtschaft in Großbritannien sorgen. Moderne Technologien sind in Zukunft laut Jürgen Matthes eine Lösung für schnellere Kontrollen.

Die vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl treffen laut dem Experten die EU nicht sehr stark, da nur ein kleiner Teil des Stahlexports der EU in die USA gehen. Jedoch würden Zölle auf Autos große Auswirkungen besonders auf die deutsche Wirtschaft haben, da 1/5 des Warenüberschusses Deutschlands auf Autos zurückgeht.

Die chinesische Wirtschaftspolitik stellt ebenfalls große Herausforderungen dar. Der Expansionsdrang und die geringe Kooperationsfähigkeit der Chinesen sind eine Gefahr für die EU. Der Fortschritt Chinas in der Technologie und Forschung ist laut Jürgen Matthes eine Bedrohung für die europäische Wirtschaft. Dadurch, dass China viele Rohstoffe in Afrika besitzt, muss die EU stärker zusammenhalten, um der wirtschaftlich und militärisch stark aufstrebenden Macht China entgegenzuwirken.

Am Ende der spannenden Ausführungen des Wirtschaftsexperten und der lebendigen Diskussion zog Jürgen Matthes ein positives Fazit für die EU. Neben den vielen beschriebenen Herausforderungen gibt es für die EU viele Chancen. Es ist möglich, dass die Wahlbeteiligung bei der kommenden Europawahl ansteigt. Zunehmende Innovationen in Forschung, Schulen und Bildung sind laut Matthes eine Chance wirtschaftlich stark zu bleiben.

19 03 15 Baldur Jahn 1Europa erklärt anhand der Dreiänderregion

Heute empfing Winfried Brömmel als Leiter von EUROPE DIRECT Aachen 12 Teilnehmende eines "Bildungsurlaubs" aus dem Raum Hamburg. Es waren hauptsächlich aktive oder ehemalige Mitarbeiter der Öffentlichen Dienstes Hamburgs, die unter Leitung von Baldur Jahn im Dreiländereck auf Europäische Spurensuche gingen.

Herr Brömmel stellte das EUROPE DIRECT Informationsnetzwerk in Europa und Deutschland vor. Es folgte eine Einführung "Was ist die EU?", wobei besonders die unterschiedlichen Entscheidungsbefugnisse der EU-Institutionen und der nationalen Regierungen sowie die Europawahlen 2019 vertieft und diskutiert wurden. Unter dem Kapitel "Euregio Maas-Rhein" stellte der Referent konkrete EU-Aktivitäten in der Region vor, wenn es um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit geht.

Abgerundet wurde der Vormittag durch umfangreiches EU-Informationsmaterial, das die Teilnehmenden aus Hamburg gerne mitnahmen.

19 03 14 TNP 3 1Wie läuft die Europawahl ab? Wie wird der Kommissionspräsident gewählt? Welche Positionen vertreten die unterschiedlichen Fraktionen im europäischen Parlament?- Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler im dritten und letzten Teil der Veranstaltungsreihe "Meine Stimme zählt".

Mit Blick auf die Europawahlen 2019 führt die Europäische Kommission in 11 EU-Grenzregionen länderübergreifende Veranstaltungen und Bürgerdialoge durch. Damit junge Leute aus Belgien und Deutschland über die Zukunft der Europäischen Union ins Gespräch kommen und sich für die Europawahl begeistern, organisieren die EUROPE DIRECT Informationszentren von Eupen und Aachen drei Veranstaltungen, die sich gezielt an Erstwähler bei der Europawahl 2019 richten. Hier geht es zu den Berichten der ersten und zweiten Veranstaltung.

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des EUROPE DIRECT Informationsbüros Eupen, Elena Schommers und den Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, Winfried Brömmel, erläuterte Marie-Thérèse Duffy-Häusler von der EU-Kommission in Brüssel den Ablauf der Europawahl. Den 80 Schülern und Studenten aus Deutschland und Belgien wurde anhand von Grafiken dargestellt, wie der Kommissionspräsident und die Mitglieder der Europäischen Kommission gewählt werden. Anschließend macht der Leiter des Verbindungsbüros in Belgien, Rolf Falter, deutlich, warum es für alle EU-Bürger von großer Bedeutung ist, an der Europawahl teilzunehmen. Er macht den Schüler und Studenten deutlich, dass viele Gesetze, die in Brüssel beschlossen werden für die Bundesrepublik Deutschland gelten und somit den Alltag der Anwesenden beeinflussen.

19 03 14 TNP 3 2Nach den informativen Vorträgen wurden die 80 Personen in sechs Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einem Experten des CIVIC-Instituts geleitet wurden. In diesen Gruppen wurden zu Beginn Karten mit Buchstaben von A-Z verteilt, auf denen die Schüler und Studenten ihre Assoziationen mit dem jeweiligen Buchstaben in Bezug auf die Europäische Union aufschreiben sollten. Die jungen Menschen mussten erläutern, was z.B. das Wort 'Asyl' oder 'Kooperation' mit der EU zu tun hat. Im Anschluss wurden innerhalb der sechs Gruppen Kleingruppen gebildet. Jede Kleingruppe bekam ein Informationsblatt über eine der acht Fraktionen des Europäischen Parlaments. Sie mussten nun die Standpunkte der jeweiligen Fraktion zu verschiedenen Themen, wie z.B. Klimaschutz oder Asylpolitik herausarbeiten und den anderen Gruppenmitgliedern vorstellen. So lernten alle Teilnehmer die Fraktionen und ihre Ansichten zu verschiedenen Themen kennen und wissen so besser, welche Partei sie bei der Europawahl am 26. Mai 2019 wählen werden.

Bild 2 für ArtikelDie Europawahl wurde am Ende der Veranstaltung simuliert. Jeder Teilnehmer bekam einen Wahlzettel und konnte sein Kreuz bei einer der acht Fraktionen setzen. Die Ergebnisse dieser Wahl wurden zum Abschluss der Veranstaltung im Aachener Tivoli mit den Ergebnissen der ersten Veranstaltung im Herbst 2018 verglichen.

Mit dem Abschluss der dreiteiligen Veranstaltungsreihe wurde den Schülern und Studenten deutlich gemacht, wie wichtig und bedeutend die Europawahl ist. Die drei Veranstaltungen haben dazu beigetragen, dass die Teilnehmer viele Informationen über die Europäische Union und ihre Institutionen erhalten haben und zur Teilnahme an der Europawahl 2019 motiviert wurden.

19 02 18 EaD Moresnet 1Neutral Moresnet – Ein Multi-Kulti-Staat am Vierländerblick

Die Reihe 'Europa am Dienstag' bietet nicht nur die großen EU-politischen Themen an sondern auch Themen des gelebten Europa "im Kleinen", vor allem in der Dreiländerregion rund um Aachen.

Wie die 55 Gäste heute lernen konnten, gab es im 19. Jahrhundert eine Zeit, in der Aachen nicht an drei, sondern sogar an vier Länder grenzte. Herbert Ruland, Historiker mit Schwerpunkt auf der Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, berichtete sehr lebendig und authentisch über diese Zeit.

1815/16 konnten sich die Vereinigten Niederlande und Preußen nicht einigen, wer von beiden diesen, wegen seiner Zinkvorkommen so bedeutenden und nur 3,5 Quadratkilometer großen Ort nahe bei Aachen besitzen durfte. Aus der Not heraus entstand ein Provisorium, das von beiden Seiten bis 1914 gemeinsam verwaltet wurde. Hier lebten „Neutrale“, Preußen, Belgier und Niederländer absolut freundschaftlich miteinander.

Nach einer regen Diskussion mit dem Publikum zeichnete der Referent Herbert Ruland eine Vision, wie es wäre, wenn das "Provisorium Neutral-Moresnet" ohne die Geschenisse im Ersten Weltkrieg auch heute noch existieren würde. Vielleicht wäre das Land heute ja eine High-Tech-Schmiede oder ein Steuerparardies mit vielen Casinos. Wer weiß? So aber scheint Neutral-Moresnet eher ein "Kuriosum der Geschichte" zu sein.