27.08.2014

EUROPE DIRECT Aachen - aktuell

Aktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

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Infomieren Sie sich hier:

Ukraine-Konflikt: Krisentreffen in Minsk

handshake 2In der weißrussischen Hauptstadt wollen heute die EU, die Ukraine und Russland über friedliche Lösungen des Ukraine-Konfliktes verhandeln

Zu dem Treffen in Minsk werden die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, Energiekommissar Günther Oettinger und Handelskommissar Karel De Gucht reisen. Ziel ist es, eine nachhaltige politische Lösung für die Krise in der Ukraine zu erreichen.

Die EU-Außenbeauftragte wird dabei insbesondere die Sicherheitslage und die Situation der Flüchtlinge in der Ostukraine ansprechen. Darüber hinaus will die EU mit Russland und der Ukraine gemeinsam über die Umsetzung des umfassenden EU-Freihandels- und Assoziierungsabkommen mit der Ukraine beraten. Kommissar Oettinger wird die für September angesetzten trilateralen Energiegespräche vorbreiten.

Neuer Starttermin für Galileo-Satelliten

Satellite-Picture-of-EuropeUngünstige Wetterverhältnisse sorgen für eine Verschiebung des ursprünglich für Donnerstag geplanten Startes von zwei weiteren Galileo-Satelliten vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana

Wegen zu starker Winde können die Satelliten Nummer 5 und 6 des europäischen Navigationssystems nicht wie geplant starten. Nächster möglicher Termin ist heute oder morgen (Samstag).

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo hat am Mittwoch drei Trägerraketen vom Typ Ariane 5 erhalten. Für 500 Mio. Euro wurde eine Vereinbarung mit dem europäischen Betreiberkonsortium Arianespace unterzeichnet. Damit wird die EU für die Platzierung ihrer Galileo-Satelliten in der Umlaufbahn künftig seltener Drittparteien in Anspruch nehmen und damit dem von ihr angestrebten unabhängigen Zugang zum Weltraum ein gutes Stück näher kommen.

Ferdinando Nelli Feroci, der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, sagte: "Diese Vereinbarung steht für den kombinierten Einsatz von Raketen und Satelliten, die in Europa entwickelt und gebaut werden. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Unabhängigkeit des Weltraumsektors der Europäischen Union."

Die Ariane 5-Trägerraketen werden vier Satelliten gleichzeitig in den Orbit befördern. Das ist das Doppelte der derzeitigen Raketen. Ab 2015 sollen die Trägerraketen einsatzfähig sein.

Galileo ist Europas eigenständiges globales Satellitennavigationssystem. Das komplette System wird aus insgesamt 30 Satelliten bestehen und soll bis 2020 voll einsatzfähig sein.

Neuigkeiten vom Grashaus als 'Station Europa'

Haupteingang des Grashauses (vor dem Umbau)Das Grashaus wird die 'Station Europa'

Zum Januar 2015 wird das EUROPE DIRECT Informationsbüro in das bis dahin umgebaute so genannte Grashaus ziehen. Das denkmalgeschützte Grashaus aus dem 13. Jahrhundert (Fertigstellung 1267, ehemals Rathaus, Gefängnis und in jüngster Zeit Stadtarchiv) wird derzeit im Rahmen der Route Charlemagne zur 'Station Europa' umgebaut.

Die 'Station Europa' erinnert daran, dass sich das Imperium Karls des Großen über weite Teile Europas erstreckte. In Zukunft lädt das Haus junge Menschen ein, um sich mit der europäischen Geschichte zu beschäftigen. Es wird ein Ort der Diskussion über die europäische Gegenwart und Zukunft sein.

Ein 'Europäisches Klassenzimmer', Ausstellungs- und Medienbereiche werde die europäischen Themen auf ungewöhnliche und überraschende Weise erschließen. Das Grashaus wird mit seinem Programm und mit seinen außergewöhnlichen historischen Räumen ein Laboratorium Europas sein.

Inneneinrichtung des EUROPE DIRECT Informationsbüros (Planung)In diesem Zusammenhang werden auch Räumlichkeiten für das EUROPE DIRECT Informationsbüro und die Karlspreisstiftung geschaffen. Das EUROPE DIRECT Büro wird seine Beratungszeiten im Grashaus verändern: Montag bis Donnerstag von 13 bis 17 Uhr und am Freitag von 10 bis 14 Uhr. Zudem können nach wie vor individuelle Termine vereinbart werden.

Ukraine-Konflikt: Schutz der Zivilbevölkerung im Osten der Ukraine

Bei Telefonaten mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko forderte Kommissionspräsident Barroso eine Untersuchung des Beschusses von ukrainischen Binnenflüchtlingen 

Barroso betonte, der Schutz der Zivilbevölkerung müsse gewährleistest werden. Zudem müsse das Einsickern von Waffen und Personen aus Russland in die Ukraine aufhören.

Barroso informierte Poroschenko darüber, dass zu dem Treffen der Zollunion und des Ukraine-Gipfels am 26. August in Minsk  die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, Handelskommissar Karel De Gucht und Energiekommissar Günther Oettinger die Europäische Union vertreten werden. Gleichzeitig sprach er eine Einladung an Poroschenko für einen baldigen Besuch in Brüssel aus.

EU: In Vielfalt geeint

Outermost-RegionsTerritorien in Übersee mit besonderen Beziehungen zur Europäischen Union

Die südpazifische Insel Rapa Iti ist eine der einsamsten Inseln Französisch Polynesiens, das als französisches Überseedepartement zur EU gehört. Ungefähr 400 Menschen leben auf der Insel, unter ihnen auch viele Kinder. 

Durch die EU-Mitgliedschaft hat Französisch Polynesien viele Vorteile wie die finanzielle Unterstützung von 30 Millionen Euro für die Zeit von 2014 bis 2020. Die Bevölkerung ist außerdem zur Teilnahme an EU-Initiativen wie dem Erasmus-Plus-Programm berechtigt. Dieses ist so beliebt, dass sogar Austauch-Programme mit der Polytechnischen Universität Valencia in Spanien, der Universität Ulster in Nordirland und der Universität Newcastle in England entwickelt werden.

Französisch Polynesien ist jedoch nicht die einzige Region außerhalb Europas mit engen Verbindungen zur EU. Die sogenannten „Gebiete in äußerster Randlage“ wie zum Beispiel die Kanarischen Inseln oder Französisch Guayana sind fester Bestandteil der Union.

Es gibt auch Länder und Territorien in Übersee wie die Falklandinseln und Aruba, die besondere Beziehungen zu einem EU-Mitgliedstaat unterhalten. Deshalb können sie Assoziierungsabkommen mit der EU abschließen und von der Reise- und Niederlassungsfreiheit profitieren. Sie unterliegen nur in den Bereichen der abgeschlossenen Assoziierungsabkommen der europäischen Gesetzgebung. Einige von ihnen wie die Saint-Barthélemy-Insel sind sogar Teil der Eurozone.

Dies entspricht dem Motto der EU: In Vielfalt geeint. Die EU verbindet Staaten, Kulturen, Sprachen und Religionen. Es ist eine Union, deren Reichtum auch aus der Vielfalt erwächst.

Galileo: ein weiterer Schritt auf dem Weg zum europäischen Satellitennavigationssystem

galileoZwei weitere Galileo-Satelliten starten heute vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana

Ziel ist es, sowohl die Verfügbarkeit des Galileo-Signals als auch seine Abdeckung schrittweise zu verbessern. Damit geht die EU einen Schritt weiter in Richtung auf die vollständige Betriebsbereitschaft des Programms.

Ferdinando Nelli Feroci, der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, erklärte hierzu: „Mit dem Start dieser beiden Satelliten treten wir in die Phase der vollständigen Betriebsbereitschaft von Galileo ein. Damit wird dem Programm Galileo neuer Elan verliehen, diesem wahrhaft europäischen Projekt, das sich auf die Ressourcen der EU-Länder stützt, um so größtmöglichen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger der EU zu erzielen. Galileo wird in einem technologischen Grenzbereich eingesetzt und bietet Anwendungen mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial, wodurch die Ziele der EU in den Bereichen Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden. Ich freue mich auch, mitteilen zu können, dass die EU ab 2015 in der Lage sein wird, eine europäische „Ariane-5-Trägerrakete“ zu verwenden. Es handelt sich dabei um einen neuen Auftrag für die EU-Raumfahrtindustrie im Wert von 500 Mio. Euro."

Die Satelliten, die heute starten, wurden nach den beiden Schulkindern Doresa und Milena benannt, die den EU-weiten Malwettbewerb gewannen, mit dem zwei Namen für die Satelliten gefunden werden sollten.

Die Kommission strebt die Inbetriebnahme der vollständigen Konstellation von dreißig Galileo-Satelliten (einschließlich sechs im Orbit aktiver Ersatzsatelliten) vor Ende dieses Jahrzehnts an.

Galileo ist das Programm der Europäischen Union zur Entwicklung eines globalen Satellitennavigationssystems unter europäischer ziviler Kontrolle. Galileo-Signale werden es den Nutzern ermöglichen, ihre genaue Position in Raum und Zeit mit größerer Präzision und Zuverlässigkeit als mit den derzeit bestehenden Systemen zu bestimmen. Galileo wird kompatibel und – bei einigen seiner Dienste – auch interoperabel mit ähnlichen bereits bestehenden Systemen sein, dabei jedoch autonom bleiben.

EU-Kommission kündigt Sondermaßnahmen für europäische Obst- und Gemüseproduzenten an

Nach dem russischen Import-Verbot für westliche Agrarprodukte beschließt die EU-Kommission Unterstützung für Hersteller von verderblichen Obst- und Gemüsearten

Am Montag erklärt EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş : "Unter Berücksichtigung der Marktsituation nach den russischen Einfuhrbeschränkungen für EU-Agrarerzeugnisse habe ich heute Sofortmaßnahmen veranlasst, die das Gesamtangebot von einer Reihe von Obst- und Gemüseprodukten auf dem Europäischen Markt reduzieren werden, wenn der Preisdruck in den kommenden Monaten zu groß wird. Alle Landwirte der betroffenen Produkte – ob in einer Erzeugerorganisation vertreten oder nicht – haben Anspruch auf die Marktstützungsmaßnahmen, wenn sie diese für geeignet halten. Frühzeitiges Handeln wird für eine effiziente Unterstützung für den auf dem Binnenmarkt gezahlten Preis sorgen und dabei helfen, den Markt anzupassen und kosteneffizient zu sein."

Russland ist der wichtigste Exportmarkt für viele Obst- und Gemüsesorten, die gerade in voller Erntezeit waren, als das Importverbot gegen EU-Produkte angekündigt wurde. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Auswirkungen auf bestimmten Marktsegmenten beginnen spürbar zu werden. Landwirte und Exporteure konnten auf diese Situation nicht vorbereitet sein und werden sicher nicht alle rechtzeitig genügend alternative Absatzmärkte finden.
Folgende Erzeugnisse sind von den gestern angekündigten Maßnahmen betroffenen:  Tomaten, Karotten, Weißkohl, Paprika, Blumenkohl, Gurken und Cornichons, Pilze, Äpfel, Birnen, rote Früchte, Tafeltrauben und Kiwis. Die Märkte für diese Produkte sind in Hochsaison, für die meisten Erzeugnisse gibt es keine Speichermöglichkeit und keine unmittelbare mögliche Marktalternative.

Die am Montag angekündigten Sondermaßnahmen beinhalten Marktrücknahmen, speziell für die kostenlose Verteilung, sowie Schadensersatz für Ernteverzicht und Grünernte. Die Maßnahmen treten ab sofort in Kraft und gelten bis Ende November. Dafür sind 125 Millionen Euro vorgesehen.

Ein weiteres Expertentreffen zur Marktsituation aller landwirtschaftlichen Produkte ist für kommenden Freitag geplant. Die EU-Kommission wird die Marktentwicklung aller Sektoren, die von den russischen Einfuhrverboten betroffen sind, in enger Abstimmung mit den Mitgliedstaaten weiter verfolgen und wenn nötig weitere Unterstützungsmaßnahmen beschließen.

Welttag der humanitären Hilfe

EP BrüsselAnlässlich des internationalen Tages der humanitären Hilfe am 19. August weist das Europaparlament darauf hin, dass die EU weltweit am meisten Mittel für humanitäre Hilfe zur Verfügung stellt

Jeden Tag leisten tausende europäische Freiwillige in allen Teilen der Welt humanitäre Hilfe. Eine humanitäre Notlage kann durch medizinische Katastrophen, bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen oder politische Veränderungen entstehen. Im Februar billigte das Europaparlament das EU-Freiwilligenprogramm, mit dem jährlich 10.000 Europäer in humanitären Krisengebieten helfen. Die Freiwilligen helfen vor Ort, organisieren die Logistik und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur sowie das Training lokaler Mitarbeiter.

Im vergangenen Jahr nahmen die EU-Mitgliedstaaten 135.700 Asylbewerber auf - Fast der Hälfte wurde der Flüchtlingsstatus zugesprochen. 2013 verabschiedete das Europäische Parlament neue einheitliche Asylvorschriften, um sicherzustellen, dass die Asylsuchenden ordentlich empfangen werden und unter anständigen Bedingungen in der EU leben können. Außerdem gewährleisten die neuen Regeln, dass die Asylsuchenden nicht in einen anderen EU-Mitgliedstaat zurückgeschickt werden, in dem keine anständigen Lebensbedingungen für sie garantiert werden können.

Die EU-Abgeordneten setzten sich darüber hinaus für ausreichende Mittel ein, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. Im April billigte der Haushaltsausschuss des Europaparlaments 150 Millionen Euro für dringende humanitäre Hilfe sowie Lebensmittelhilfe.

Regelmäßig wird im Plenum die Notlage der Flüchtlinge diskutiert, um darauf aufmerksam zu machen.

Souveräne europäische Haltung: EU verspricht Unterstützung für Landwirte

einfuhrverbote-russlandDie EU-Kommission hat am Donnerstag über die Auswirkungen der Russlands Einfuhrverbote bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse beraten

Agrarkommissar Dacian Cioloş zeigte Verständnis für die Anliegen der Landwirte. Er kündigte an, bei Bedarf Maßnahmen zur Marktstabilisierung zu ergreifen. In wöchentlichen Treffen sollen die Mitgliedstaaten dazu ihre Marktdaten austauschen. Die italienische Ratspräsidentschaft kündigte für den 5. September ein Sondertreffen der EU-Agrarminister an.

EU-Kommissar Dacian Cioloş erklärte: "Ich habe zwei Ankündigungen zu machen: Erstens, Anfang der nächsten Woche werde ich die nächste Marktstabilisierungsmaßnahme für eine Reihe von verderblichen Obst- und Gemüsearten auf den Weg bringen. Bei diesen Produkten gibt es eindeutig Schwierigkeiten. Die Maßnahme wird verhältnismäßig sein und kostengünstig. Zweitens erfordert diese Ausnahmesituation infolge des russischen Einfuhrverbots schnelleren und besseren Zugang zu Marktdaten, Sektor für Sektor. Deshalb haben wir ab heute einen verstärkten Marktüberwachungsmechanismus eingerichtet, zu dem alle Mitgliedstaaten beitragen. Treffen mit den Mitgliedstaaten werden auf wöchentlicher Basis so lange wie nötig stattfinden." 

Cioloş erklärte weiter: "Ich bin bereit, bei Bedarf weitere EU-Maßnahmen vorzuschlagen. Erzeuger aus der gesamten EU können beruhigt sein. Wir verfolgen jeden Sektor und jeden Markt. Sobald wesentliche Risiken entstehen, werde ich handeln. Durch die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik haben wir die finanziellen und rechtlichen Instrumente für europäische Maßnahmen, Hand in Hand mit den Mitgliedstaaten; das übergeordnete Ziel ist Vertrauen in die Märkte durch europäische Solidarität."

Europa in der Schule: 62. Europäischer Wettbewerb 2015

62-europäischer-wettbewerbSchülerinnen und Schüler aller Altersgruppen sind eingeladen, sich unter dem Motto „Europa hilft – hilft Europa?" nicht nur kreativ, sondern auch kritisch mit europäischer Entwicklungshilfe und Europas Verantwortung für die Welt auseinanderzusetzen

Frieden, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftlicher Wohlstand – im weltweiten Vergleich geht es den Europäern gut, auch wenn sie nicht selten den Blick dafür verloren haben. Das verzweifelte Bemühen tausender Flüchtlinge, Europa zu erreichen, macht gleichwohl deutlich, wie privilegiert wir in Europa leben.

Es macht auch deutlich, dass Europa eine Verantwortung trägt für Menschen und Regionen, denen es nicht so gut geht. Dieser Verantwortung stellt sich die Europäische Union, sie ist weltweit größter Geber von Entwicklungshilfe.

Mit dem Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 soll die aktuelle Ausrichtung der Entwicklungspolitik der EU in der Öffentlichkeit bekannter gemacht und eine breite Debatte darüber angestoßen werden. Dabei geht es nicht nur um Hilfeleistungen, sondern auch um globale Verantwortung für Natur, Klima und Ressourcen, um nachhaltige Konzepte für weltweiten Handel, Landwirtschaft und Konsum.

Der 62. Europäische Wettbewerb greift diese Themen auf, die in beliebiger Art und Weise bearbeitet werden können. Teilnahmeberechtigt sind Schüler/-innen aller Schularten in Deutschland sowie deutscher Schulen im Ausland.

Einladung: Fahrt nach Luxemburg am 24.10.2014

Fahrt zum Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg am 24.10.2014

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bietet wieder eine kostenlose Studienfahrt zum Gerichtshof der Europäischen Union an. Die Aufgabe des Gerichtshofs besteht darin, die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der Europäischen Verträge zu sichern. Der Gerichtshof überprüft z.B. die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union und wacht darüber, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen und einheitlich anwenden, die sich aus den Verträgen ergeben.

Vor der Führung durch den Gerichtshof wird die Gruppe kurz das Historische Museum der Stadt Luxemburg besuchen. Das Museum stellt neben der alten Stadtgeschchte auch Themenbereiche der jüngeren Geschichte dar (Stadt und Macht, Stadt in Bewegung, Stadt und Umwelt, Stadt und Komfort, Stadt in Europa), und setzt dabei stets Geschichte und Gegenwart in Bezug zueinander. In einer Sonderausstellung wird "Das Rote Kreuz in Luxemburg und der Welt" gezeigt.

Beachten Sie bitte, dass die Studienfahrt keine touristische Fahrt ist und deshalb keine Stadtführung o.ä. beinhaltet. Folgender Ablauf ist für Fr. 24.10.2014 vorgesehen (Änderungen vorbehalten, mehr Details nach erfolgreicher Anmeldung per E-Mail):

  • 08:15 h: Treffen in der Innenstadt von Aachen; Treffpunkt wird nach erfolgreicher Anmeldung mitgeteilt
  • 11:30 h: Kurzer Besuch im Historischen Museum der Stadt Luxemburg, danach: Mittagspause z.B. im Museumscafé oder in der Gastronomie im Viertel (Selbstzahler)
  • 14:00 h: Sicherheitskontrolle, danach deutschsprachiger Informationsfilm, Vortrag und Führung durch den Gerichtshof der Europäischen Union
  • ca. 19:30 h: Rückkehr in Aachen-Innenstadt

Die Kosten für den Bus, den Eintritt in das Historische Museum und die Führung im Gerichtshof werden von EUROPE DIRECT Aachen getragen. Für Verpflegung muss jeder Teilnehmende selbst sorgen und aufkommen.

Anmeldung nur in der Zeit vom 10.09.2014 bis 08.10.2014 möglich!
Wegen der in den letzten Jahren steigenden Nachfrage bei Studienfahrten beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Die Plätze für die Fahrt sind beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz. Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch keine Studienfahrt mit uns gemacht haben, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken.

EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen. Die Anmeldung kann nur vom 10.09. bis 08.10.2014 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit diesen Angaben erfolgen:

  1. Vorname, Name, Wohnort (keine Adresse) und Geburtsdatum aller Mitfahrenden (Mindestalter: 18 Jahre)
  2. E-Mail-Adresse
  3. Angabe, ob Sie früher bereits mit EUROPE DIRECT Aachen eine Studienfahrt (z.B. nach Brüssel oder zur EASA in Köln) gemacht haben

Das Geburtsdatum wird vom Besuchsdienst des Gerichtshofs aus Sicherheitsgründen verlangt. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Sie auf der Teilnehmerliste oder auf der Warteliste stehen. Später erfolgen weitere Details zum Treffpunkt in Aachen und zum Ablauf.

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Tag mit Ihnen.

Barroso besorgt über die humanitäre Lage im Osten der Ukraine

EU-Kommissionspräsident Barroso hat am Montag in separaten Telefonaten mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Lage in der Ukraine gesprochen

In beiden Telefonaten äußerte Präsident Barroso die wachsende Besorgnis in der EU über die zivilen Opfer und weiteren humanitären Auswirkungen des Konflikts im Osten der Ukraine. Barroso forderte die Achtung des humanitären Völkerrechts und der humanitären Organisationen vor Ort.

Im Gespräch mit Präsident Poroschenko betonte Präsident Barroso die Bereitschaft der EU, ihre humanitäre Unterstützung für die ukrainische Regierung und internationalen humanitären Organisationen zu erhöhen. Barroso begrüßte die Bereitschaft Poroschenkos, internationale humanitäre Hilfe zu suchen. Barroso unterstrich auch die Bedeutung der laufenden Reformprozesse in der Ukraine im Hinblick auf die erwartete vorläufige Anwendung des EU-Ukraine-Assoziierungsabkommens.

Im Gespräch mit Präsident Putin sagte Präsident Barroso, die EU werde sich an internationalen Bemühungen beteiligen, Menschen in Not als Folge des Konflikts zu unterstützen. Barroso äußerte sich besorgt über die Sammlung der russischen Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze, sowie den anhaltenden Zustrom von Waffen, Ausrüstung und Militanten aus russischem Territorium, die allen Bemühungen um Deeskalation der Krise zuwiderlaufen.  

Präsident Barroso warnte Putin vor jedweden einseitigen militärischen Aktionen in der Ukraine, unter welchen  Vorwänden auch immer, einschließlich humanitären. Präsident Barroso forderte Russland auf, seinen Einfluss zu nutzen, um sicherzustellen, dass die Zivilbevölkerung die von illegalen bewaffneten Gruppen kontrollierten Konfliktgebiete sicher und frei verlassen können.

Am Dienstag hat die Europäische Kommission zusätzliche Mittel humanitäre Hilfe von 2,5 Mio. Euro für die Ostukraine freigegeben. Diese Mittel sind darauf ausgerichtet, Binnenvertriebene (IDPs) zu registrieren und umzusiedeln sowie  Nahrung, Wasser, Gesundheitsdienste, psychosoziale Hilfe und Schutz in der Vorbereitung für den kommenden Winter bereitzustellen.

Ausweitung humanitärer Hilfe für den Irak

EUWeltkarteEU-Kommission: Eine Erhöhung humanitärer Hilfe für die irakische Zivilbevölkerung um weitere 5 Mio. Euro

Damit beläuft sich das Gesamtvolumen der finanziellen Unterstützung im Jahr 2014 auf 17 Mio. Euro. EU-Kommissarin Kristalina Georgieva, zuständig für Krisenreaktion und humanitäre Hilfe, erklärte: "Ich bin entsetzt über die schreckliche humanitäre Lage, die sich täglich verschlechtert. An die 200.000 Menschen sind im August aus der Sinjar-Gegend im Nordirak geflohen und brauchen dringend Hilfe. Mehr als 40.000 Mitglieder der Minderheit der Jesiden werden von den bewaffneten Gruppen der ISIL/IS noch immer im Sinjar-Gebirge festgehalten. Die Europäische Kommission verurteilt die gezielten Attacken auf irakische Zivilisten aufs Schärfste."

Diese Entscheidung der Europäischen Kommission kommt in der Erwartung, dass die Vereinten Nationen die Lage im Irak zu einer humanitären "Level 3"-Krise erklären. Das ist die höchstmögliche Einstufung, die derzeit schon für Syrien, den Südsudan und die Zentralafrikanische Republik gilt.

Kommissarin Georgieva hatte Bagdad und die kurdischen Gebiete im Irak im März besucht und dabei die Eröffnung eines humanitären EU-Büros in Erbil bekanntgegeben, von dem aus Experten mit den Hilfsorganisationen vor Ort zusammenarbeiten. So konnte die Europäische Kommission in diesem Jahr bereits mehr als einer Million Menschen humanitäre Hilfe zukommen lassen. Seit 2007 hat die Europäische Kommission den Irak mit insgesamt fast 150 Mio. Euro unterstützt.

EU gratuliert Erdogan zum Wahlsieg

EU-Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy gratulieren Recep Tayyip Erdogan im Namen der Europäischen Union zu seiner Wahl zum türkischen Staatspräsidenten

Sie erklärten: "Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Wahl zum Präsident der türkischen Republik. Die Türkei ist ein entscheidender Partner für die Europäische Union: ein Kandidatenland, das über den EU-Beitritt verhandelt, ein Nachbar, ein wichtiger Handelspartner und ein außenpolitischer Verbündeter. Wir freuen uns darauf, unsere Kooperation in all diesen Bereichen zu vertiefen. Wie Sie selbst richtigerweise unterstrichen haben, vertrauen wir darauf, dass Sie die versöhnende Rolle beibehalten, die Ihre neue Position mit sich bringt, und danach streben, alle Gruppen, Glaubensrichtungen, Sensibilitäten, Meinungen und Lebensweisen der türkischen Gesellschaft zu respektieren. Wir freuen uns auch auf Ihre anhaltende Unterstützung für den laufenden Prozess zur Lösung der Kurdenfrage, in den Sie bereits wichtige Anstrengungen investiert haben, und Ihre anhaltende Unterstützung, um eine Einigung in Zypern zu erzielen."

EU-Kommission: Ebola-Gefahr für das EU-Gebiet sehr gering

EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg: In Europa ist das Risiko einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus äußerst klein

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation den Ebola-Ausbruch in Westafrika zu einem internationalen Gesundheitsnotfall ausgerufen hat, erklärte EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg in Brüssel: "Ich möchte den europäischen Bürgern versichern, dass das Ebola-Risiko im EU-Gebiet äußerst gering ist. Zum Einen ist es bei relativ wenigen Menschen, die in die EU einreisen, wahrscheinlich, dass sie mit dem Virus infiziert sind, zum Anderen liegt dies daran, wie sich der Virus verbreitet, nämlich durch direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten eines Erkrankten. Und auch im unwahrscheinlichen Fall, dass Ebola die EU erreicht, sind wird darauf vorbereitet, mit dem Virus umzugehen."

Die Europäische Kommission arbeite unter anderem mit den EU-Mitgliedstaaten und der WHO beim Austausch von Informationen und der Vorbereitung auf mögliche Ebola-Fälle in der EU zusammen. Koordinierend ist der EU-Gesundheitssicherheitsausschuss zuständig. Informationen für Reisende in die betroffenen Länder würden ständig auf neuesten Stand gebracht, so Borg.

Kommissar Borg sprach den Ebola-Opfern und ihren Familien sein Beileid aus. Über 900 Menschen sind in den vergangenen acht Monaten in Guinea, Liberia und Sierra Leone gestorben. "Ich zolle den betroffenen Gemeinden meine Anerkennung und den tausenden Menschen, die an vorderster Front gegen Ebola kämpfen – darunter viele Freiwillige aus der EU", erklärte Borg.

Die Europäische Kommission hat bisher 3,9 Mio. Euro Hilfe zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie zur Verfügung gestellt.

Kostenloses Planspiel zum Downloaden

So macht Europabildung Spaß:  10-05-10-Planspiel-Stolberg1'Die Vereinigten Staaten von Europa' - ein Planspiel für Unterricht, Seminare und Projektarbeit

Die Europäische Union – ein trockenes Thema, gerade für junge Menschen? Theoretisch vielleicht. Dabei kann die Beschäftigung mit der EU durchaus Spaß machen. Dabei unterstützt ein neues Planspiel, das bei pb21.de kostenlos zum Download bereit steht. Mit Spielspaß und Kreativität, strategischem und rhetorischem Geschick kann man die EU über das europäische Planspiel „Die Vereinigten Staaten von Europa“ (VSE) erkunden. Themen wie z.B. die Forderung nach einem europaweiten freien WLAN-Netz verbinden jugendliche Interessen und die Institutionen der EU.

Das Grundszenario des Planspiels ist der Europäische Konvent, der nach Art. 48 des Vertrages von Lissabon zusammentreten kann, um entscheidende europäische Weichenstellungen für die Zukunft der EU auszuhandeln. In diesem Europäischen Konvent gibt es keine inhaltlichen oder strukturellen Denkverbote. Außerdem sind im Konvent sowohl die Mitgliedstaaten als auch die EU-Kommission und das Europäische Parlament vertreten, so dass die unterschiedlichen europäischen und nationalen Perspektiven und Widersprüche herausgearbeitet werden können. In den Konventsverhandlungen geht es darum, sechs von der EU-Kommission vorgelegte Forderungen durchzuverhandeln. Die sechs Forderungen sind drei Themenbereichen zugeordnet:

  • „EU-Institutionen“
  • „EU-Bürgerschaft“ und
  • „Langfristige Ziele der EU“

Es gibt es insgesamt 10 Rollenprofile. Das Planspiel kann mit kleinen und großen Gruppen gespielt werden (10-30 Personen). Grundsätzlich gilt aber „je mehr desto besser“, weil Teams sich ergänzen und unterstützen können. VSE eignet sich sowohl für Schulklassen als auch für Seminare an Universitäten. Jugendliche sollten mind. 15 Jahre alt sein, um bei der Simulation nicht nur dabei zu sein, sondern um wirklich teilnehmen bzw. teilgeben zu können. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Je nach Alter variieren Lerneffekte, Lernebenen und die inhaltliche Tiefe der Diskussionen, nicht aber die Spielbarkeit als solche.

Ein Ziel steht beim Einsatz der Simulation im Fokus: Ein Gefühl für europäische Politik soll entwickelt und europäische Entscheidungsprozesse mit all ihren Hürden sollen deutlich werden. Teilnehmende erleben zentrale europäische Konflikte – den Alltag europäischer Politik.

Meinung der Verbraucher zur Wiederverwendung von Wasser in Europa

Öffentliche Konsultation mit dem Ziel, einen höheren Wiederverwendungsgrad von Wasser in Europa zu erreichen

Noch bis zum 7. November können interessierte Bürger, Unternehmen, Organisationen oder Behörden daran teilnehmen. Derzeit wird ein Großteil des behandelten Abwassers in Europa aus Kläranlagen in Flüsse und Seen geleitet. Ein höherer Wiederverwendungsgrad könnte Wasserknappheit und Dürre vorbeugen, Reinigungskosten senken und die Umweltverträglichkeit der Wassernutzung erhöhen.

Für den geringen Wiederverwendungsgrad von Wasser gibt es viele Gründe. Dazu zählen fehlende EU-weite Umwelt- und Gesundheitsstandards für die Wiederverwendung von Wasser, unangemessene Wasserpreise und Geschäftsmodelle, ein mangelndes Bewusstsein für die Vorteile der Wasserwiederverwendung und eine mangelnde öffentliche Akzeptanz, sowie technische Hürden und wissenschaftliche Unsicherheiten.

Mit der heute gestarteten Konsultation geht die Europäische Kommission der Frage nach, durch welche Maßnahmen die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser gefördert werden könnte. Sie möchte erfahren, wie Bürgerinnen und Bürger, Interessenträger, Unternehmen, NGOs und öffentliche Behörden über das Potenzial der Wiederverwendung und mögliche Hürden denken, und welche regulatorischen und nicht-regulatorischen EU-Maßnahmen diese Bedenken wirksam ausräumen und die gefahrlose Wiederverwendung von Wasser fördern könnten.

Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg in Lüttich mit Barroso

Kommissionspräsident erinnert an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren

Kommissionspräsident José Manuel Barroso nahm in den belgischen Städten Lüttich und Mons an Gedenkfeiern zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs teil. Zum 100. Jahrestag der deutschen Invasion in Belgien gedachten Politiker und Staatsoberhäupter aus mehr als 50 Ländern dem Kriegsausbruch. Zusammen mit Barroso nahmen unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, Frankreichs Präsident Hollande, die Präsidenten Irlands, Bulgariens, Rumäniens und Maltas sowie König Philippe von Belgien und König Felipe IV. von Spanien an den Feierlichkeiten teil.

Einladung: Studienfahrt nach Maastricht am 27.08.2014

22 Jahre Vertrag von Maastricht - Studienfahrt am 27.08.2014

Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatschuldenkrise nochmals verschärft wurden.

22 Jahre später organisiert das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine kostenlose Fahrt zum Ort der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrags, dem sogenannten „Statenzaal" im heutigen Gebäude der Provinzverwaltung Limburg („Gouvernement"). EUROPE DIRECT bietet Ihnen somit die Möglichkeit, diesen bedeutenden und historischen Schritt für die europäische Geschichte nachzuempfinden.

Anmeldung bis 19.08.2014 erforderlich – nur 20 Plätze verfügbar!

Mit dem öffentlichen Bus Veolia 50 wird es gemeinsam von der Haltestelle Theater nach Maastricht gehen. Nach einem kurzen Gehweg entlang der Maas folgt durch örtliche Mitarbeiter eine interessante deutschsprachige Einführung in die Europaarbeit der niederländischen Provinz Limburg.

Anschließend gibt es eine Führung durch das Gebäude der Vertragsunterzeichnung, der heutigen Provinzverwaltung. Das Gebäude ist architektonisch sehr interessant und beinhaltet zudem viel moderne Kunst.

Danach haben Sie die Möglichkeit nach eigenem Belieben die Europastadt Maastricht zu erkunden, bevor Sie individuell mit einem der Busse nach Aachen zurückzukehren.

  • Datum: Mittwoch, 27.08.2014
  • Treffpunkt: 08:50 Uhr, Aachen, Theaterstraße 1, Haltestelle Theater (Rtg. Elisenbrunnen)
  • Rückkehr: individuelle Busrückfahrt, frühestens ca. 13:00 Uhr ab Maastricht
  • Kostenbeitrag: keine Kosten (Bustageskarte bezahlt EUROPE DIRECT)
  • Mindestalter: Minderjährige ab 16 Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen mitfahren
  • Anmeldung: per E-Mail bis 19.08.2014 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Anmeldedaten:
    • Name
    • Wohnort
    • E-Mail-Adresse
    • Angabe, ob Sie schon einmal eine Fahrt mit EUROPE DIRECT Aachen gemacht haben

Die Anzahl der Plätze für die Fahrt nach Maastricht ist aus organisatorischen Gründen leider auf 20 beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz. Die Fahrt ist auf Personen aus dem Einzugsgebiet von EUROPE DIRECT Aachen beschränkt, d.h. Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen.

Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch keine Studienfahrt mit uns gemacht haben, werden bevorzugt. Die anderen Interessierten kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken. Das Team von EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen. Sie erhalten von uns eine Bestätigung und weitere Informationen (oder ggf. eine Absage).

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten und spannenden Tag mit Ihnen!

Ehrgeiziges Energiesparziel für 2030

13-06-17 EnergieEU-Kommission strebt 30 Prozent mehr Energieffizienz an

Die Europäische Kommission hat ein ehrgeiziges neues Energiesparziel vorgeschlagen: Bis 2030 soll die Energieeffizienz in Europa um 30 Prozent gesteigert werden. Das für 2020 beschlossene Ziel von 20 Prozent Energieeinsparungen ist erreichbar, wenn alle EU-Staaten ihre Anstrengungen intensivieren und gemeinsam beschlossenen Rechtsvorschriften umsetzen, teilte die Kommission zudem in einer Mitteilung mit. Nach aktuellen Prognosen dürfte die EU im Jahr 2020 Energieeinsparungen von 18-19 Prozent erwirkt haben.

Günther Oettinger, Vizepräsident der EU-Kommission zuständig für Energie, erklärte hierzu: "Unser Vorschlag ist die Triebfeder, die es der EU gestattet, auf kostenwirksame Weise mehr Versorgungssicherheit, Innovation und Nachhaltigkeit zu erreichen. Es ist ein ehrgeiziges und dennoch realistisches Ziel. Unser Ziel ist es, das richtige Marktsignal zu senden und einen Anreiz für weitere Investitionen in energieeffiziente Technologien zu schaffen, von denen sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher und die Umwelt profitieren werden."

Bereits im Januar hatte die Kommission vorgeschlagen, bis 2030 die Treibhausgasemissionen der EU um 40 Prozent zu senken (im Vergleich zu 1990) und den Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch auf 27 Prozent zu steigern. Das heute komplementär dazu verabschiedete Energieeffizienzziel wird nicht nur neue Perspektiven für europäische Unternehmen eröffnen, sondern auch zu erschwinglichen Energiepreisen für Verbraucher beitragen und mehr Versorgungssicherheit durch einen spürbaren Rückgang der Erdgaseinfuhren sichern.

Zu den erwiesenen Vorteilen ehrgeiziger Energieeffizienz-Strategien für Wirtschaft und Verbraucher zählen Folgende:

• Die Energieintensität in der europäischen Industrie ist zwischen 2001 und 2011 um nahezu 19 Prozent gesunken.

• Effizientere Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Waschmaschinen dürften für die Verbraucher bis 2020 jährliche Energiekosteneinsparungen von 100 Mrd. Euro bedeuten – rund 465 Euro pro Jahr und Haushalt.

• Neubauten verbrauchen heutzutage nur halb so viel Energie wie noch in den 1980er Jahren.

Die Energieeffizienz-Richtlinie der EU führt rechtsverbindliche Maßnahmen ein, mit denen sichergestellt werden soll, dass das Ziel einer um 20 Prozent effizienteren Energienutzung bis 2020 erreicht werden kann. Bisher haben nur Italien, Zypern, Dänemark, Malta und Schweden die vollständige Umsetzung der Energieeffizienz-Richtlinie in nationales Recht mitgeteilt. Stichtag für die Umsetzung war der 5. Juni.

Über die von der Kommission präsentierten Klima- und Energieziele für 2030 müssen nun das Europäische Parlament und der Rat der EU-Staaten beraten.

ED-Büro bis 21.07.2014 geschlossen

+++ Wegen Sommerurlaubs schließt das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen vom 05.07. bis 21.07.2014. Am Di. 22.07. sind wir wieder für Sie da! +++

Das Team vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen macht Sommerurlaub und freut sich wieder auf Ihre Anfragen ab dem 22. Juli.

EU-Tipps für Ihre Ferienreisen finden Sie hier: http://bit.ly/Sommerurlaub-2014 !

Urlaubszeit: nützliche Tipps für einen sorgenfreien Sommer

Endlich Sommer - Tipps für Ihren Urlaub
 
Es ist Sommer, und Millionen Europäer verreisen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union. Auf einen Blick finden Sie hier nützliche Hinweise zu Themen wie Krankenversicherung, Streitigkeiten mit dem Reiseveranstalter oder Reisen mit Haustieren und einen Überblick darüber, wie die EU Reisenden Hilfe und Unterstützung bietet.

Ich verreise außerhalb Europas, aber mein Land hat keine Botschaft und kein Konsulat vor Ort. An wen wende ich mich, wenn ich Hilfe brauche?

Als Bürger eines EU-Mitgliedstaats sind Sie automatisch Unionsbürger und haben damit Anspruch auf konsularischen Beistand, wenn Sie sich in einem Land außerhalb der EU befinden (selbst wenn Ihr Land dort keine Auslandsvertretung hat). Sie können in jedem Konsulat und jeder Botschaft eines anderen EU-Mitgliedstaats um Hilfe bitten, wenn Sie beispielsweise verhaftet werden, einen schweren Unfall haben oder Ihre Papiere verlieren.

Sie haben auch Anspruch auf Unterstützung im Krisenfall: Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, Bürger anderer EU-Staaten im Notfall wie ihre eigenen Staatsangehörigen zu evakuieren. Auf der Website "Konsularischer Schutz für EU-Bürger" der Europäischen Union können Sie herausfinden, ob Ihr Land an Ihrem Reiseziel eine Vertretung hat.


An wen wende ich mich, wenn mein Kind vermisst wird?

Die Europäische Union hat eine gemeinsame Notrufnummer für vermisste Kinder (116 000) eingerichtet, die in allen EU-Mitgliedstaaten erreichbar ist. Eltern, deren Kind vermisst wird, Kinder, die sich verirrt haben oder weggelaufen sind, oder Personen, die Informationen über vermisste Kinder haben, können diese Nummer wählen und werden mit einer kompetenten Organisation verbunden, die psychologische Unterstützung und praktische Hilfe bei Rechts- und Verwaltungsfragen leisten kann.

Weitere Informationen hier.


Was ist, wenn mein Flug, Zug, Bus oder Schiff Verspätung hat oder die Reise annulliert wird?

Sind Sie von einer großen Verspätung oder Annullierung betroffen, so genießen Sie gemäß dem EU-Recht als Flug-, Bahn-, Schiffs- oder Busreisender bestimmte Rechte: Sie erhalten nicht nur angemessene Unterstützung, sondern müssen, wenn es zum Schlimmsten kommt, auch nicht die Hotelrechnung zahlen. Damit ist die EU die erste Region weltweit, wo für alle Verkehrsmittel bestimmte Passagierrechte gelten.
Vor Reiseantritt sollten Sie sich hier informieren, wie Sie Ihre Rechte in Flughäfen, Häfen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen geltend machen. Oder laden Sie die Smartphone-App hier herunter und haben Sie Ihre Rechte immer dabei.


Welche besonderen Bestimmungen gelten für mich als Reisenden mit einer Behinderung?

Die EU-Vorschriften im Bereich der Flug- und Fahrgastrechte sollen Menschen mit Behinderung und Menschen mit eingeschränkter Mobilität vor Diskriminierung auf Flug- und Bahnreisen schützen und ihnen den gleichen Zugang zur Mobilität ermöglichen wie allen anderen Bürgern auch.
Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Websites: Flugreisen und Bahnreisen.

Sind Sie mit dem Pkw unterwegs und haben in Ihrem Heimatland Anspruch auf einen Behindertenparkplatz, können Sie außerdem mit dem EU-weit einheitlichen Parkausweis für Behinderte auch in den anderen EU-Staaten Parkerleichterungen für Menschen mit Behinderung nutzen. Weitere Informationen hier


Was mache ich, wenn ich im Ausland zum Arzt muss?

Führt Ihre Reise Sie in ein EU-Land, nach Island, Liechtenstein, Norwegen oder in die Schweiz? Dann vergessen Sie nicht Ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Sie erspart Ihnen Zeit, Ärger und Geld, falls Sie im Ausland krank werden oder sich verletzen. Die Karte wird – kostenlos – von Ihrer nationalen Krankenversicherung ausgestellt. Sie garantiert den Zugang zu einer dringend erforderlichen Behandlung unter den gleichen Bedingungen und zu den gleichen Kosten, wie sie für die Menschen gelten, die im betreffenden Land versichert sind.

Auf dieser Website können Sie sich eine kostenlose Smartphone-App herunterladen, die allgemeine Informationen über die Karte enthält, dazu Notruf-Telefonnummern, eine Liste der abgedeckten Behandlungen und Kosten sowie Informationen darüber, wie man die Kostenerstattung beantragt und wen man bei Verlust der Karte kontaktieren kann. Die App steht in 24 Sprachen zur Verfügung und wird bald auch um Informationen über Kroatien ergänzt, das der EU vor kurzem beigetreten ist. Sie ersetzt nicht die EKVK.

Weitere Informationen hier
 

Ich habe einen Pauschalurlaub gebucht, aber mein Reiseveranstalter ist bankrott. Bekomme ich mein Geld zurück?

Die Pauschalreise-Richtlinie der EU schützt Sie im Urlaub. Sie gilt für im Voraus festgelegte Pauschalreisen, die mindestens zwei der folgenden Komponenten beinhalten, die zu einem Gesamtpreis verkauft werden: (1) Beförderung, (2) Unterbringung und (3) andere touristische Dienstleistungen, z. B. Besichtigungstouren.

Der Schutz durch die Richtlinie erstreckt sich auf die Informationen in Prospekten, das Rücktrittsrecht ohne Vertragsstrafe, die Haftung für die zu erbringenden Leistungen (z. B. im Falle eines niedrigeren Hotelstandards) und den Schutz vor Zahlungsunfähigkeit eines Reiseveranstalters oder einer Fluglinie.

Gemäß einem neuen Kommissionsvorschlag soll dieser Schutz künftig auch für Urlauber gelten, die maßgeschneiderte Pakete im Internet buchen (von einem oder mehreren geschäftlich miteinander verbundenen Anbietern). Rund 120 Millionen Verbraucher werden von diesem zusätzlichen Schutz profitieren.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Ich habe Angst vor überhöhten Telefongebühren, die meine Urlaubskasse sprengen. Wie kann ich meine Telefonkosten senken, wenn ich auf Reisen bin?

Dank der EU-Roamingregeln sparen Sie im Ausland Geld. Seit 1. Juli 2014 gelten neue EU-Regeln, die die Kosten für das Telefonieren, den SMS-Versand und das Datenroaming im EU-Ausland weiter senken. Damit sind die Roamingkosten seit 2007 um mehr als 80 Prozent gesunken, für den Datenabruf um mehr als 90 Prozent. Für ausgehende Anrufe zahlen Sie jetzt nur noch 19 Cent pro Minute, für eingehende Anrufe 5 Cent, für den Versand einer SMS 6 Cent und für jedes heruntergeladene Megabyte 20 Cent (alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer).
Kommissionsvizepräsidentin Neelie Kroes hat ihr langfristiges Ziel klar gemacht: eine Ende aller Roaminggebühren im EU-Ausland.

Mehr Informationen hier.  


Bei meinem Urlaub im Ausland habe ich etwas eingekauft, aber es gab Probleme. An wen kann ich mich wenden, wenn ich wieder zuhause bin?

Falls Sie Ihren Wohnsitz in der EU, in Norwegen oder Island haben, erhalten Sie kostenlose Unterstützung, wenn Sie wieder zuhause sind. Haben Sie Waren oder Dienstleistungen bei einem Händler in einem anderen EU-Land, in Norwegen oder der Schweiz erstanden, so können Sie sich an das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) in Ihrem Land wenden. Das EVZ kann Sie über Ihre Rechte als Verbraucher bei Einkäufen und Reisen in der EU informieren – egal, ob es sich um einen Mietwagen, einen Pauschalurlaub, einen Flug oder um einen Online-Einkauf im Ausland handelt.

Mehr dazu hier.


Ich habe im Urlaub Schuhe gekauft – aber schon nach einer Woche waren sie kaputt. Wie bekomme ich mein Geld zurück? Was muss ich beachten?

Unabhängig davon, wo Sie in der EU einkaufen, genießen Sie bestimmte grundlegende Rechte. Dazu gehört eine Garantie von zwei Jahren: der Verkäufer muss mangelhafte Waren kostenlos reparieren oder Ersatz liefern. Ist dies innerhalb einer angemessenen Frist und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten nicht möglich, haben Sie Anspruch auf eine Erstattung oder Minderung des Kaufpreises. Gewerbliche Garantien können die Mindestgarantie von zwei Jahren nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

Es ist egal, welche Staatsangehörigkeit Sie besitzen – die EU-Verbraucherrechte gelten für alle Waren oder Dienstleistungen, die von einem Verkäufer in der EU erworben wurden. Die EU-Staaten sind zur Umsetzung der EU-Anforderungen in nationales Recht verpflichtet, können aber auch ein höheres Schutzniveau gewährleisten.

Weitere Informationen hier und hier.  


Was muss ich beachten, wenn ich meinen Vierbeiner in der EU in den Urlaub mitnehmen möchte?

EU-Bürger, die innerhalb der EU verreisen: Sie können mit Ihrem Haustier innerhalb der EU verreisen, müssen dabei aber einige wenige Dinge beachten. Wenn Sie mit Ihrem Hund in ein anderes EU-Land reisen, muss eine gültige Tollwutimpfung im Heimtierausweis eingetragen sein. Bei Reisen nach Irland, Finnland, Malta oder ins Vereinigte Königreich braucht Ihr Haustier zusätzlich eine Behandlung gegen Parasiten. Diese Regeln gelten nur für Hunde, Katzen und Frettchen. Für junge Hunde oder Katzen und alle anderen Haustierarten sollten Sie sich bei den zuständigen Behörden des EU-Landes, in das Sie reisen möchten, über die besonderen Bedingungen für die Einreise mit einem Haustier erkundigen.

Weitere Informationen hier.

EU-Bürger, die aus einem Drittland in die EU zurückkehren: Für Haustiere, mit denen Sie innerhalb der EU verreisen oder von außerhalb in die EU zurückkehren, gibt es einen Heimtierausweis. Je nach Urlaubsort kann es sein, dass Sie für Ihr Haustier neben der Tollwutimpfung weitere Tests nachweisen müssen und dass das Tier erst nach drei Monaten in die EU einreisen darf.
Haben Sie Ihren Wohnsitz in Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, in der Schweiz oder in der Vatikanstadt, und besitzen Sie einen Heimtierausweis für Ihr Haustier, so dürfen Sie mit ihm innerhalb der EU verreisen.

Weitere Informationen hier.  


Darf ich Fleisch oder Käse aus dem Ausland mitbringen?

Bei der Einreise aus den meisten Nicht-EU-Ländern in die EU ist die Einfuhr von Fleisch oder Milchprodukten – egal ob für den eigenen Verzehr oder als Geschenk – verboten.  Für einige Nachbarstaaten gelten Ausnahmen. Kehren Sie beispielsweise aus Grönland, Island oder von den Färöern zurück, so dürfen Sie von bestimmten tierischen Erzeugnissen bis zu 10 kg mitbringen. Es gibt noch weitere Ausnahmen, z. B. Säuglingsmilchpulver, Säuglingsnahrung und aus medizinischen Gründen erforderliche Spezialnahrung oder Spezialtiernahrung. Diese Erzeugnisse müssen jedoch in versiegelten Verpackungen transportiert werden und dürfen nicht mehr als zwei Kilogramm wiegen oder vor dem Öffnen gekühlt werden müssen.  Sie können auch bis zu 20 kg Fisch und bestimmte Schalentiere einführen. Keine Mengenbeschränkungen gelten für Einfuhren von den Färöern oder aus Island. Für andere tierische Erzeugnisse, z. B. Honig, gilt ebenfalls das 2-Kilo-Limit.

Der grenzüberschreitende Transport von tierischen Erzeugnissen innerhalb der EU oder aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino oder der Schweiz unterliegt diesen Regeln nicht.

Weitere Beschränkungen können im Falle übertragbarer Tierkrankheiten in Drittstaaten gelten.

Im Zweifelsfall sollten Sie sich bei der Veterinärbehörde an Ihrem Einreiseort (Flughafen, Hafen, Grenzübergang usw.) erkundigen.
Bitte denken Sie daran, dass diese Regeln dem Schutz Ihrer Gesundheit und der Gesundheit des Tierbestands in der EU vor schwerwiegenden Tierkrankheiten dienen.

Zusätzliche Informationen gibt es auf der dieser Website.
Häufig gestellte Fragen hier
Bei weiteren Fragen können Sie sich an diese Adresse wenden.
 

Welche Rechte habe ich, wenn ich für meinen Pauschalurlaub einen Kredit aufnehme?

Gemäß der Verbraucherkredit-Richtlinie genießen Sie bei Käufen auf Kredit gewisse Rechte. Die fünf wichtigsten sind: das Recht auf transparente Werbung; das Recht, bestimmte vorvertragliche Informationen zu erhalten, die Ihnen den Vergleich von Angeboten ermöglichen; das Recht, nach der Unterzeichnung eine Kopie des Kreditvertrags ausgehändigt zu bekommen; ein Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen; das Recht auf eine vorzeitige Rückzahlung gegen eine angemessene Entschädigung.

Weitere Informationen hier


Mein Urlaub war so schön, dass ich eine Teilnutzung (Timesharing) in derselben Ferienanlage kaufen möchte. Was muss ich beachten?

Dank der neuen EU-Regeln, die nun in allen Mitgliedstaaten gelten, haben Anbieter von Teilnutzungsverträgen Kunden rechtzeitig vor Vertragsunterzeichnung detaillierte Auskünfte zu erteilen, u. a. über den zu zahlenden Preis, das Produkt und den genauen Zeitraum sowie die genaue Dauer des Aufenthalts, zu dem der Vertrag den Kunden berechtigt. Diese Informationen sind, wenn der Kunde dies wünscht, in seiner Sprache bereitzustellen.

Die Vorschriften stellen ferner sicher, dass Kunden innerhalb einer Widerrufsfrist von 14 Kalendertagen von einem Vertrag zurücktreten und Gewerbetreibende in diesem Zeitraum keinerlei Anzahlung oder Kaution von ihnen verlangen dürfen. Vor Vertragsschluss hat der Anbieter den Kunden ausdrücklich auf das bestehende Widerrufsrecht, die Widerrufsfrist sowie auf das während dieses Zeitraums geltende Anzahlungsverbot aufmerksam zu machen.

Frankreich-Abend am 15. Juli in Eschweiler

GPBDer Weg des Europagedankens in Frankreich - vom Mittelalter bis in die Moderne

Der Europaverein GPB e.V. in Eschweiler lädt im Rahmen des Eschweiler Europaforums herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Aus dem Kanon 700 Jahre europäische Kulturgeschichte in Portraits, herausgegeben von Prof. Winfried Böttcher, präsentiert der Europaverein GPB am 15. Juli acht Persönlichkeiten, durch den die Gäste den Weg des Europagedankens in Frankreich ein wenig mitverfolgen können. Vom Anspruch auf französischer Vorherrschaft in Europa über die tatsächliche Führung in Europa im Absolutismus, Dominanz als Kulturnation, Konflikte mit Großmächten, beide Weltkriege, Annäherung und Aussöhnung bis zur aktiven Europa-Zusammenarbeit.

In vier Info-Panels präsentiert der Veranstalter Wegbereiter jeweils eingerahmt in zeitgenössischer Musik und eingebettet in filmischen Beispielen historischer Landschaften Frankreichs. Im Anschluss gibt es einen Empfang und und die Gelegenheit zum Gespräch.

  • 15. Juli 2014, Beginn 19.30 Uhr,
  • Hotel de Ville, Dürener Str. 7 in Eschweiler,
    Raum Miro
  • Um Anmeldung wird gebeten: 
    Telefon/Fax 02403 / 36106
    E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Infos: www.gpb-europaverein.de

Klarere EU-Vorschriften für unbegleitete jugendliche Asylsuchende

14-06-27-AsylsuchendeEU-Kommission macht Vorschläge

In Reaktion auf ein Urteil des EU-Gerichtshofs hat die Europäische Kommission am 26.06.2014 klarere Regeln für jugendliche Asylsuchende in der EU vorgeschlagen.

Konkret geht es darum, welcher Mitgliedstaat für die Bearbeitung der Asylanträge von unbegleiteten Jugendlichen zuständig ist. Damit soll insbesondere die Lage jener um internationalen Schutz nachsuchenden Minderjährigen verbessert werden, die keine Familienangehörigen oder sonstigen Verwandten in der EU haben. Im vergangenen Jahr haben 12.690 unbegleitete Minderjährige in der EU einen Asylantrag gestellt.

"Die Rechte der Kinder müssen immer an erster Stelle stehen. Wir brauchen klarere und berechenbarere EU-Asylbestimmungen für unbegleitete Minderjährige. Mit unserem Vorschlag würde gewährleistet, dass die Minderjährigen im Dublin-Verfahren immer im Vordergrund stehen und nicht unnötig zwischen den Mitgliedstaaten hin- und hergeschoben werden. Wir wollen die Verfahren, mit denen sie internationalen Schutz erhalten können, beschleunigen. Damit würde unser gemeinsames Asylsystem gerade für die besonders Schutzbedürftigen unter uns wesentlich effektiver", erklärte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström.

Über den Vorschlag der Kommission beraten jetzt das Europäische Parlament und die EU-Staaten. Die Kommission ist zuversichtlich, dass eine Einigung während der italienischen Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2014 zustande kommen wird.

Weitere finanzielle Mittel für Bildung in Entwicklungsländern

14-06-27-Geld-für-BildungEU stellt mehr Geld zur Verfügung

EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs hat am 26.06.2014 auf der Konferenz der Globalen Partnerschaft für Bildung (GPE) angekündigt, dass die EU in den nächsten sieben Jahren weitere Mittel für die Bildungsförderung in Entwicklungsländern bereitstellen wird.

Der neue Betrag beläuft sich auf 375 Mio. Euro, der in die Grundbildung fließen soll. Insgesamt werden sich die EU-Mittel für die Bildungsförderung im Zeitraum  2014–2020 auf rund 4,5 Mrd. Euro belaufen: 2,8 Mrd. Euro für die Grund- und die Berufsbildung und 1,68 Mrd. Euro für die Hochschulbildung.

Seit 2004 ist dank der Globalen Partnerschaft für Bildung die Zahl der Kinder, die eine Schule besuchen, um 22 Millionen gestiegen, 10 Millionen davon sind Mädchen. Außerdem wurden 300.000 Lehrer ausgebildet und knapp 53.000 Klassenräume gebaut oder  saniert und ausgerüstet.

Mit der Konferenz sollen für den Zeitraum 2015-2018  Ressourcen der Länder und externe Finanzmittel für den Bildungssektor der GPE-Länder mobilisiert werden. Von den an der Partnerschaft beteiligten Entwicklungsländern wird erwartet, dass sie  sich ihrerseits  verpflichten,  umfangreiche Eigenmittel für den Bildungssektor bereitzustellen. Von der Geberseite wird erwartet, dass neben der  Europäischen Kommission auch andere EU-Geber auf der Veranstaltung umfangreiche Finanzierungszusagen für die Globale Partnerschaft für Bildung abgeben.

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