Tel.: 0241 / 432 - 7627   |   E-Mail: europedirect@mail.aachen.de

Suche

EUROPE DIRECT Fotos

  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten

Facebook

15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

EU Flagge 2 300Helau und Alaaf!

Der Karneval feiert am kommenden Wochenende seinen jährlichen Höhepunkt und das macht natürlich auch vor dem EUROPE DIRECT Büro keinen Halt.

Von Fettdonnerstag (23.02) bis einschließlich Rosenmontag (27.02) bleibt das EUROPE DIRECT Büro geschlossen. 

Wir sind ab Dienstag (28.02) wieder zur gewohnten Zeit in unserem Büro im Grashaus anzutreffen.

Närrische Grüße an alle Karnevalsfreunde und Karnevalsflüchtende,

Ihr EUROPE DIRECT Team Aachen

12 02 22 transportAm Mittwoch haben der Tschad, Jordanien, Oman und Ruanda das WTO-Übereinkommen über Handelserleichterungen ratifiziert. Damit ist die Schwelle von 110 WTO-Mitgliedern erreicht, die notwendig ist, damit das Abkommen in Kraft treten kann. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström begrüßte diesen Schritt: „Bessere Verfahren an den Grenzen und raschere, reibungslosere Handelsströme werden den Welthandel neu beleben und Bürgern wie Unternehmen in allen Teilen der Welt zugute kommen. Hauptgewinner werden kleine Unternehmen sein, für die es mitunter schwierig ist, sich im täglichen Dschungel der Bürokratie und komplizierter Vorschriften zurechtzufinden.“

Neven Mimica, EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, fügte hinzu: „Handel treibt eine nachhaltige Entwicklung entscheidend voran. Das neue Übereinkommen wird dabei behilflich sein, das gewaltige Potenzial des Handels auszuschöpfen. Ich bin bereit, unsere Partnerländer dabei zu unterstützen, die sich mit diesem Übereinkommen eröffnenden Chancen bestmöglich zu nutzen.“

Das Abkommen ist eines der bedeutendsten multilateralen Handelsabkommen, die seit Gründung der WTO verhandelt worden sind. Ziel des Abkommens ist es, die internationalen Import- und Exportregelungen sowie Zollformalitäten und Transitbestimmungen zu vereinfachen.

Den EU-Zollbehörden wird eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Übereinkommens zufallen: Sie werden nicht nur eine Vorbildfunktion erfüllen, sondern auch Motor für weitere Fortschritte in Bezug auf Handelserleichterungen in der EU und auf internationaler Ebene sein.

Außerdem wird das Übereinkommen für mehr Transparenz sorgen und besserer Möglichkeiten für die Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen in globale Wertschöpfungsketten schaffen sowie Korruption eindämmen. Das Übereinkommen war im Jahr 2013 auf der WTO-Ministerkonferenz in Bali vereinbart worden.

Die EU hat dem Übereinkommen eine wichtige Rolle dabei zugedacht, die Entwicklungsländer stärker in globale Wertschöpfungsketten einzubinden. Deshalb hat sie 400 Mio. Euro bereitgestellt, um diese Länder bei den Reformen zu unterstützen, die im Hinblick auf die Einhaltung der Regeln des Übereinkommens erforderlich sind.

Das Vertragswerk hat nicht nur eine entwicklungspolitische Dimension, sondern ist darüber hinaus Teil der von der EU unternommenen Anstrengungen, um kleinen und mittleren europäischen Unternehmen bei der Erschließung noch nicht ausgeschöpfter Potenziale der globalen Märkte zu helfen.

17 22 02 JourováAnlässlich des Europäischen Tages der Opfer von Straftaten hat die EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, Vera Jourová, alle EU-Staaten aufgerufen, die EU-Regeln zum Schutz der Opfer  von Straftaten umzusetzen. „Die Richtlinie über Opferrechte sollte seit bereits mehr als einem Jahr in allen Mitgliedstaaten umgesetzt sein und Verbrechensopfern in ganz Europa Schutz und Hilfe bieten. Rechte helfen jedoch nicht weiter, wenn sie nicht angewandt werden. Deshalb rufe ich alle Mitgliedstaaten, die die Richtlinie über Opferrechte noch nicht in ihr innerstaatliches Recht umgesetzt haben, einmal mehr auf, dies unverzüglich nachzuholen“, erklärte sie heute in Brüssel.

In der EU wird jedes Jahr eine von sieben Personen Opfer einer Straftat. Alle Opfer von Straftaten müssen mit Würde behandelt und entsprechend ihrem Bedarf unterstützt und geschützt werden. „Meine Botschaft an sie ist: Europa steht auf Ihrer Seite“, erklärte Jourová.

Insbesondere verwies Jourová auf Gewalt gegen Frauen. „Jede dritte Frau hat in ihrem Leben geschlechterspezifische Gewalt in der einen oder anderen Form erlebt. Frauen, gegen die Gewalt geübt wurde, dürfen nicht auch noch mit Vorwürfen bedacht werden. Deshalb die die Kommission 2017 eine Sensibilisierungskampagne ins Leben gerufen. Die betroffenen Frauen sollen wissen, dass sie sich an die Behörden wenden können und dass Polizisten, Staatsanwälte und Richter geschult sind, um ihnen zuzuhören. Sie sollten sich nicht nur vor Gericht sicher fühlen, sondern ebenso darauf vertrauen können, dass sie auch außerhalb des Gerichtssaals vor dem Täter geschützt werden. Sie sollen ein Anrecht auf individuelle, bedarfsgerechte Betreuung haben.“

Die Kommissarin verwies zudem auf neue in der vergangenen Woche verabschiedeten Vorschriften, mit denen Terroropfer besser geschützt werden sollen. Mit diesen Vorschriften würde sichergestellt, dass Terroropfer in der ganzen EU nach einem Anschlag unverzüglich und so lange wie nötig Schutz, Beratung und Beistand erhalten.

 

Flüchtlingshilfe 600Der Südsudan ist ein Land, in dem Hunger das Leben der Menschen bestimmt. 40 Prozent der fünf Millionen Einwohner benötigen dringend humanitäre Hilfe. Gleichzeitig muss auch den Nachbarstaaten geholfen werden, die einen massiven Zustrom von Flüchtlingen verzeichnen.

Die Europäische Kommission stellt Nothilfe in Höhe von 82 Mio. Euro für die von Hungersnot betroffenen Menschen im Südsudan bereit. Dies hat Christos Stylianides, EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, am Dienstag, 21. Februar, angekündigt. Zuvor hatte der Südsudan offiziell in Teilen des Landes eine Hungersnot erklärt. Dort sind 100.000 Menschen akut vom Hunger bedroht.

„Die humanitäre Tragödie in Südsudan ist vollständig von Menschen verursacht. Es muss dringend gehandelt werden, damit nicht noch mehr Menschen an Hunger sterben. Es ist unerlässlich, dass alle Konfliktparteien den Hilfsorganisationen sofortigen und ungehinderten Zugang gewähren, damit sie ihre Arbeit machen und Hilfe bringen können“, forderte Stylianides.

Von den nahezu fünf Millionen Einwohnern des Landes benötigen 40 Prozent dringend humanitäre Hilfe. Mit der neuen Unterstützung können die grundlegenden Bedürfnisse gedeckt werden. Zudem kommt sie den Nachbarstaaten des Südsudan zugute, die einen massiven Zustrom von Flüchtenden bewältigen müssen.

Stylianides betonte, dass nur nach einem Niederlegen der Waffen das Land wieder aufgebaut werden könne und die mit der Unabhängigkeit des Landes verbundenen Hoffnungen erfüllt würden.

Die EU hat seit Dezember 2013 über 381 Mio. Euro für die Eindämmung der humanitären Krise im Südsudan bereitgestellt. Ein Team aus Experten der EU-Kommission ist permanent vor Ort, um die Arbeit der Partnerorganisationen zu erleichtern.

17 20 02 Pence JunckerDer US-amerikanische Vizepräsident Mike Pence ist am Montag in Brüssel. Er traf am Vormittag die Hohe Beauftragte der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, sowie EU-Ratspräsident Donald Tusk zu Gesprächen. Vor einem anschließenden Treffen zwischen Mike Pence und Jean-Claude Juncker erklärte der EU-Kommissionspräsident: „Die USA brauchen mit Blick auf eine Reihe von Themen eine starke und vereinte Europäische Union.“

Die US-Wirtschaft hänge stärker vom Austausch zwischen beiden Partnern ab, als mancher denke. Auch sei die globale Stabilität abhängig von guten transatlantischen Beziehungen, so Juncker.

Zuvor hatte Pence nach seinem Gespräch mit Ratspräsident Tusk im Auftrag von US-Präsident Trump erklärt, dass die Vereinigten Staaten sich der weiteren Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der EU verpflichtet fühlten.

Im Gespräch mit Federica Mogherini ging es um die bilaterale Zusammenarbeit in Fragen der globalen Sicherheit, des Atomabkommens mit dem Iran und zur Terrorbekämpfung. Mogherini lobte die offene und warme Gesprächsatmosphäre, in der sich beide Seiten zu einer engen und auf klaren Werten und Interessen basierten Partnerschaft bekannt hätten.

13 07 15 FlaggenDie EU-Kommission stellt zusätzliche 18 Mio. Euro an humanitärer Hilfe für die Menschen in der Ukraine zur Verfügung, die von dem bewaffneten Konflikt im Osten des Landes geflohen sind. Dies gab Christos Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, am Montag bei seinem Besuch im Land bekannt. „Hier in Bachmut möchte ich den Ukrainern heute sagen: Ihr seid nicht allein.  Der Zivilbevölkerung in Not muss geholfen werden, auf beiden Seiten der Kontaktlinie“, sagte Styliandes.

Das Geld wird humanitären Partnern in der Ostukraine für dringend benötigte Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. „Unser neues Hilfspaket wird humanitäre Partner in der Ostukraine dabei unterstützen, medizinische Hilfe, Notunterkünfte, Wasserversorgung und sanitäre Bedürfnisse bereitzustellen“, betonte Stylianides.

In der Ostukraine mehren sich die Verstöße gegen die Waffenstillstandsvereinbarung mit besorgniserregenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung.

An die 50 Prozent der EU-Hilfsleistungen kommen notleidenden Menschen in nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten zu Gute. Die humanitäre Unterstützung der EU und ihrer Mitgliedstaaten beläuft sich auf über 399 Mio. Euro seit 2014.

EU Flagge hinter Weltkugel 300Viel hat sich seit Gründung der Montanunion geändert. Es lässt sich kaum abstreiten, dass diese und ihre Nachfolger bis hin zur Europäischen Union das Leben von Millionen von Menschen geprägt haben und viele Errungenschaften der EU heute für junge (und alte) Menschen in Europa selbstverständlich geworden sind.

Reisefreiheit, Arbeitnehmerfreizügigkeit, der Wegfall der Zollgrenzen sind nur einige wenige Beispiele. Aber: es ist nicht mehr der politische Narrativ der Gründergeneration, der die EU zusammenhält, sondern vielmehr "die Tatsache, dass Europa längst eine (bewusste oder unbewusste) Dimension von Lebensentwürfen geworden ist", so das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) Essen.
Im Rahmen der Thementage "Erfindung Europa" stellte Claus Leggewie, Leiter des KWI, am 17. Februar die neue Initiative des KWI, Praxis Europa, vor.

In Zeiten des grassierenden Populismus, der Idee starker Nationalstaaten und dem Vorpreschen autoritärer Nationalisten muss sich Europa fragen: wie machen wir weiter? Welche Strategien können angewandt werden, diesen Entwicklungen, die massive Auswirkungen auf vor allem die Menschen hat, die mit einem geeinigten Europa aufgewachsen sind, aufzuhalten?

Praxis Europa ist ein Zusammenschluss verschiedener Menschen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft die sich diesen und weiteren Fragen und Problemen stellen wollen.
Die Revitalisierung Europas steht im Mittelpunkt. Dafür hat sich die Initiative selbst sechs Praxisfelder gesetzt. In diesen geht es um eine bürgerschaftliche Erneuerung der EU oder um die Auseinandersetzung damit, wie man Europa sozialer und gerechter gestalten kann. Die Themenfelder im Detail sind:

  1. Transnationale Demokratie: Erneuerung der EU auf bürgerschaftlicher Ebene
  2. Neuer europäischer Gesellschaftsvertrag: Neudenken der EU abseits vom neoliberalen Wirtschaftsverständnis
  3. Das kosmopolitische Europa: Konvivalität und Solidarität zwischen neuen und alten EU-Staaten
  4. Globale Kooperation: Auseinandersetzung mit "globalen Menschheitsaufgaben", insbesondere dem Klimawandel
  5. Digitale Agenda à l'européenne: Vorschläge für eine menschenfreundliche und sozialverträgliche Digitalisierung
  6. Erasmus II: kosmopolitische Bildungsmöglichkeiten in Schule, Hochschule, Beruf und Alltag

In allen sechs Bereichen legt Praxis Europa einen besonderen Schwerpunkt auf die Bürger, auf ein soziales Europa, auf Solidarität, ein Handeln im Sinne globaler Menschheitsaufgaben und auch das Zusammenkommen der Bürger in Europa.

Praxis Europa ist kein Aktionsbündnis, sondern arbeitet an verschiedenen europäischen Orten in verschiedenen Formen als "Europa-Salon" oder Ideenschmiede, es soll ein Denk-Raum sein.

Praxis Europa möchte jährlich eine Konferenz abhalten, die erste soll vom 20. bis 22. Oktober 2017 in Salzburg stattfinden.

Juncker 300Am Vorabend der Münchner Sicherheitskonferenz hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag eine Rede bei der Münchner Europa-Konferenz gehalten. Dabei hat Juncker über die Zukunft Europas und den Brexit gesprochen und klargestellt, was er über die Forderung der USA denkt, Europa müsse mehr Verantwortung – auch finanzieller Natur – für die europäische und atlantische Verteidigung übernehmen. „Ich habe nicht gerne, dass unsere amerikanischen Freunde den Sicherheitsbegriff verengen auf rein militärische Fragen“, sagte Juncker.

„Wenn man zusammenrechnet, was Europäer tun im Verteidigungsbereich plus Entwicklungspolitik plus humanitäre Hilfe, dann sieht das Vergleichsbild mit den USA schon wesentlich anders aus.“

Die Forderung nach höheren Verteidigungsausgaben in Europa sei nicht neu. „Das hat Clinton mir gesagt, das hat Bush – der zweite – mir gesagt, das hat Obama mir gesagt. Jetzt sagt es Trump. Wo ist der Unterschied? Das ist die amerikanische Message seit vielen, vielen Jahren. Und ich bin jetzt sehr dagegen, dass wir uns da ins Bockshorn jagen lassen“, sagte Juncker. Zu moderner Stabilitätspolitik gehöre auch Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe weltweit: „Moderne Politik kann ja nicht nur darin bestehen, dass man Verteidigungsausgaben erhöht, sondern es braucht eine globalere Annäherungsweise.“

Brexit-Verhandlungen in 24 Monaten kaum zu schaffen

Zum Austritt Großbritanniens aus der EU sagte Juncker, er wolle einen Austritt unter anständigen Bedingungen, ohne Rosinenpickerei. „Ich bin nicht in feindlicher Stimmung. Ich glaube nicht, dass es uns weiter bringt, wenn wir die Briten verprügeln, beschimpfen, sie niederverhandeln. Das ist überhaupt nicht meine Absicht. Aber ich hätte gerne, dass die europäischen Werte, die Prinzipien, auf denen die Europäische Union gründet, dass die vollumfänglich respektiert werden; und dazu gehört die Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Diese Vorstellung, die Europäische Union könne eine gehobene Freihandelszone werden, wo nur Kapital, Markt und Waren eine Rolle spielen, ohne dass die Menschen überhaupt vorkommen in diesem europäischen Projekt – dieser Idee kann ich nicht freundlich entgegen treten. Europa ist zuerst ein Projekt für die Menschen, für jeden Menschen, der in Europa lebt – und dort gibt es keinen Unterschied zwischen Rasse, Farbe und Nation.“

Angesichts  der Komplexität der Verhandlungen über die Modalitäten des Austrittes und das Zukunftsverhältnis Großbritanniens mit dem Kontinent (u.a. müssen 20 000 Gesetze in Großbritannien geändert werden) glaubt Juncker nicht daran, dass 24 Monate für die Brexit-Verhandlungen reichen.

„Einsatz für Europa sind wir unseren Eltern schuldig“

Juncker erinnerte an die Ursprünge der europäischen Einigung nach dem Zweiten Weltkrieg und an all das, was die europäische Zusammenarbeit trotz aller Probleme zustande gebracht habe. „Nicht wir haben Europa geschaffen – die Kriegsgeneration, die Generation unserer Eltern, hat das getan, und denen sollten wir ewig dankbar dafür sein“, sagte Juncker.

„Jeder Tag produziert kleine und große europäische Wunder; nur wir sehen sie nicht, weil wir sie nicht sehen möchten. Wir haben uns verliebt in das Scheitern; wir haben uns verliebt in das Nicht-Sein. Wir sind total verliebt in Weltuntergänge und sich jeden Tag erneuernde Tragödien. Ist Europa eine Tragödie? Nein. Europa ist ein Glücksfall für unseren Kontinent und diejenigen, die Europa schlecht reden, versündigen sich eigentlich einer großen Idee, die weltweit mehr Beachtung, Zustimmung, und Bewunderung findet als dies in Europa selbst der Fall ist“, so Juncker weiter. „Ich bin der Meinung, dass sich dieser Einsatz für Europa lohnt. Das sind wir unseren Eltern schuldig.“

Die Aachener Studenteninitiative "Europe At Eye Level" hat sich zum Ziel gesetzt, fernab der Politik Europäer zu interviewen und einen Einblick in die persönlichen Geschichten hinten den Personen zu erhalten.

Auch im Jahre 2016 wurde wieder viel über Europa geredet. Es zeigt sich mehr und mehr, dass politische Botschaften an Gewicht verlieren. Daher möchte das Projekt "Europe At Eyelevel" dieses Jahr  zeigen, dass in vielen Dekaden europäischer Union viele gute Dinge passiert sind - und so der nach wenigen Jahren Krise entstandenen Anti-Europäischen Bewegung Kontra bieten.

Fernab von Politik werden persönliche Anekdoten von bekannten Europäern gesammelt. Unter dem Motto "known facts - unknown stories" wird jeden Monat ein Europa-Interview veröffentlicht. Der Startschuss fiel am 28.01.17 mit dem Interview des Rektors der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, Ernst M. Schmachtenberg. Im ersten Kurzvideo spricht der Rektor über seinen Schüleraustausch in Frankreich und den Kontrast zum Austausch mit den osteuropäischen Ländern.

An jedem 28. eines Monats publiziert Europe At Eye Level ein sehr hochwertig produziertes Video, in denen "Europäische Gesichter", vom lokalen Unternehmer bis zum Europapolitiker, über ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Europa erzählen. Die Videos werden jeweils in der Muttersprache der Redner aufgenommen und in verschiedenen europäischen Sprachen untertitelt, um anschließend auf verschiedenen Online-Medien veröffentlicht zu werden.
Die nächsten Gäste sind unter anderem Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, der Rektor der FH Aachen - University of Applied Sciences Prof. Dr. Marcus Baumann sowie Eric Pâques, ehemaliger CEO der Firma Grünenthal.

In Kürze wird es Kurzvideos von Europäischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihren Anekdoten und Geschichten geben. Jeder ist eingeladen seine europäische Geschichte oder Anekdote an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden.

Das Video Projekt ist eine Produktion von AEGEE Aachen, derFriedri.ch und Your Visions For Europe mit Unterstützung von EUROPE DIRECT Aachen.

13 07 15 FlaggenDer EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie, Miguel Arias Cañete, hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Reform des EU-Emissionshandels ab 2021 begrüßt. Das Parlament hat sich am Mittwoch auf Basis des Kommissionsvorschlags vom Juli 2015 auf eine Verhandlungsposition geeinigt und macht damit den Weg für Verhandlungen mit dem Rat der EU-Staaten frei.

„Diese wichtige Abstimmung liefert nach mehr als einem Jahr der Diskussionen im Parlament ein klares Ergebnis. Sie unterstreicht das Engagement der Europäischen Union, das Pariser Klimaabkommen durch konkrete Maßnahmen vor Ort umzusetzen“, erklärte Arias Cañete. „Jetzt liegt der Ball bei der Revision des EU-Emissionshandelssystems im Feld des Rates und wir hoffen dort auf eine schnelle Einigung, um die Verhandlungen beginnen zu können und bis Ende des Jahres zu einem Ergebnis zu kommen.“

Die Europäische Kommission hatte im Juli 2015 im Einklang mit dem von den Staats- und Regierungschefs vereinbarten Klima- und Energieziele für 2030 einen Legislativvorschlag zur Revision des Emissionshandelssystems der EU vorgelegt.

Die Abgeordneten stimmten dem Kommissionsvorschlag zu, die Zahl der CO2-Emissionszertifikate ab dem Jahr 2021 jährlich um 2,2 Prozent zu verknappen. Sie forderten zudem eine Stärkung der Marktstabilitätsreserve, die dem bestehenden Überschuss an Zertifikaten entgegenwirken soll.

Das EU-Emissionshandelssystem ist der weltweit größte CO2-Markt und der Eckpfeiler der Klimaschutzpolitik der EU.

Kanada EU 600Das Europäische Parlament hat am Mittwoch in seiner Plenarsitzung dem Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) mit großer Mehrheit zugestimmt. Auf EU-Ebene ist die Ratifizierung damit abgeschlossen – es können die Teile des Abkommens vorläufig in Kraft treten, die in die alleinige Zuständigkeit der EU fallen. In den Mitgliedstaaten kann nun der Ratifizierungsprozess durch die nationalen Parlamente beginnen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker freute sich über die Zustimmung der Abgeordneten. „Das Abkommen war Gegenstand einer umfassenden parlamentarischen Prüfung, die das gewachsene Interesse der Öffentlichkeit an der Handelspolitik widerspiegelt. Der intensive Meinungsaustausch bezüglich des CETA-Abkommens im Verlauf dieses Prozesses ist ein Beweis für den demokratischen Charakter der europäischen Verfahren der Entscheidungsfindung“, sagte Juncker.

Juncker unterstrich die Vorteile des Abkommens, das eines der fortschrittlichsten von der EU jemals ausgehandelten Abkommen sei. „Mit diesem fortschrittlichen Abkommen erhalten wir eine Chance zu einer gemeinsamen Gestaltung des Globalisierungsprozesses und zur Einflussnahme auf die Festlegung globaler Handelsregelungen. Das beste Beispiel hierfür sind die mit unseren kanadischen Freunden bereits eingeleiteten Arbeiten zur Festlegung multilateraler Regeln im Investitionsbereich“, sagte Juncker.

Er forderte die Mitgliedstaaten dazu auf, integrative und umfassende Diskussionen mit den einschlägigen Interessenträgern auf nationaler Ebene einzuleiten, um die nationalen Ratifizierungsverfahren in Gang zu setzen.

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström fügte hinzu: „Diese Abstimmung stellt den Beginn einer neuen Ära in den Beziehungen zwischen der EU und Kanada dar – und gemeinsamen setzen wir heute ein wichtiges Zeichen. Die Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaften stehen, sind nicht durch Mauern, sondern durch die Errichtung von Brücken gemeinsam zu bewältigen. In diesen unsicheren Zeiten, in denen wir weltweit mit einem zunehmenden Protektionismus konfrontiert sind, unterstreicht das CETA-Abkommen unser starkes Engagement für einen nachhaltigen Handel.“

Was bietet das CETA-Abkommen?

CETA eröffnet neue Chancen für EU-Unternehmen. Es wird den EU-Unternehmen jährlich mehr als 500 Mio. Euro an Zöllen ersparen, die derzeit auf die Ausfuhren nach Kanada bezahlt werden. 99 Prozent dieser Einsparungen werden sich vom ersten Tag an ergeben. Es wird EU-Unternehmen den besten Zugang zu öffentlichen Aufträgen in Kanada eröffnen, den sie je hatten, und zwar auch zu den Aufträgen auf Provinzebene (ebenso wie auf nationaler und kommunaler Ebene).

Es wird in ganz enormem Ausmaß den kleineren Unternehmen zugutekommen, die sich bürokratischen Aufwand am wenigsten leisten können. Kleine Unternehmen werden Zeit und Geld sparen, indem beispielsweise doppelte Prüfanforderungen, langwierige Zollverfahren und hohe Rechtskosten vermieden werden.

Auch die 500 Millionen Verbraucher in der EU werden Vorteile des CETA-Abkommens nutzen können. Das Abkommen bringt uns eine größere Auswahl, behält aber gleichzeitig die geltenden europäischen Standards bei – schließlich können es Waren und Dienstleistungen nur auf den EU-Markt schaffen, wenn sie die EU-Vorschriften voll und ganz einhalten. Das heißt, dass sich die Vorgehensweise der EU bei der Regulierung der Lebensmittelsicherheit durch CETA nicht ändern wird; dies gilt auch für GVO-Produkte oder das Verbot von hormonbehandeltem Rindfleisch.

Das Abkommen wird die Rechtssicherheit in der Dienstleistungswirtschaft verbessern, Beschäftigten und Angehörigen der freien Berufe mehr Mobilität bieten und einen Rahmen zur Anerkennung von Qualifikationen von Berufsgruppen vom Architekten bis zum Kranführer schaffen.

Die Mitgliedstaaten werden weiterhin die Möglichkeit haben, öffentliche Dienstleistungen nach eigenem Ermessen zu organisieren. Diese und andere Fragen sind in einer Gemeinsamen Auslegungserklärung näher ausgeführt worden. Diese Erklärung wird Rechtskraft haben und klar und unmissverständlich darlegen, worauf sich Kanada und die Europäische Union bei bestimmten CETA-Artikeln geeinigt haben.

12 11 02 Verkehr2Die Europäische Kommission hat am Mittwoch ein letztes Mahnschreiben an Deutschland und vier andere Länder versandt, weil sie es versäumt haben, die wiederholte Überschreitung der Grenzwerte durch Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft zu beenden. In Deutschland wird in 28 Regionen anhaltend gegen die NO2-Grenzwerte verstoßen. Dazu gehören Berlin, München, Hamburg, Köln, Hagen, Münster, Wuppertal sowie die Ballungsräume Mannheim/Heidelberg, Kassel und Rhein-Main. Im nächsten Schritt droht im Rahmen des EU-Vertragsverletzungsverfahrens eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Von der NO2-Belastung geht ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko aus. Der Großteil dieser Emissionen wird durch den Straßenverkehr verursacht.

Die Europäische Kommission fordert neben Deutschland auch Frankreich, Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich auf, Maßnahmen zu treffen, um die Luftreinhaltung sicherzustellen und die Gesundheit der Menschen zu schützen.

In der EU gibt es jährlich 400.000 vorzeitige Todesfälle als Folge der hohen Luftverschmutzung. Millionen Menschen leiden an Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die durch Luftverschmutzung hervorgerufen werden. 2003 waren anhaltend hohe NO2-Konzentrationen für knapp 70.000 vorzeitige Todesfälle in Europa verantwortlich, das ist fast das Dreifache der Zahl der Opfer tödlicher Straßenverkehrsunfälle im selben Jahr.

In den EU-Rechtsvorschriften über die Luftqualität (Richtlinie 2008/50/EG) sind Grenzwerte für Luftschadstoffe, darunter auch Stickstoffdioxid, festgelegt. Werden diese Grenzwerte überschritten, müssen die Mitgliedstaaten Luftqualitätspläne verabschieden und durchführen, die geeignete Maßnahmen vorsehen, um diesen Zustand schnellstmöglich zu beenden.

Die möglichen Maßnahmen zur Senkung von Schadstoffemissionen umfassen die Verringerung des Verkehrsaufkommens insgesamt, die Verwendung anderer Brennstoffe, den Übergang zu Elektrofahrzeugen und/oder die Anpassung des Fahrverhaltens. In diesem Zusammenhang ist die Senkung der Emissionen von Dieselfahrzeugen ein wichtiger Schritt zur Einhaltung der Luftqualitätsnormen der EU. Es ist zwar Sache der EU-Staaten selbst, die geeigneten Abhilfemaßnahmen zu wählen. Auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene sind jedoch deutlich mehr Anstrengungen erforderlich, um die EU-Vorschriften einzuhalten und die menschliche Gesundheit zu schützen.

Reagieren die betroffenen EU-Staaten nicht binnen zwei Monaten auf das Schreiben, eine mit Gründen versehene Stellungnahme, kann die Kommission Klage vor dem Gerichtshof der Europäischen Union erheben.

EU Kerze 300Zum Valentinstag am Dienstag ruft Europeana, die Online-Bibliothek der EU, zum „Liebes-Transcribathon“ auf. Dazu veröffentlicht sie Liebesbriefe, Gedichte, Liedertexte, Zeichnungen und sogar auf Blumen geschriebene Liebesbotschaften aus dem Ersten Weltkrieg auf Ihrer Website. Internetnutzer werden gebeten, dabei zu helfen, die Liebesgeschichten zu entziffern. Gefragt sind Transkriptionen, Interpretationen und Anmerkungen, die über die Seite transcribathon.eu hinzugefügt werden können. Ziel ist es, die handgeschriebenen Originalbotschaften in digitaler Form zu erhalten.

Bislang hat Europeana bereits mehr als 40 Liebesbezeugungen auf Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Kroatisch, Slowenisch und Griechisch veröffentlicht. Veröffentlichungen in weiteren Sprachen folgen. Der Liebes-Transcribathon ist Teil des Projekts „Transcribe Europeana 1914-1918“, einer Crowdsourcing-Plattform, über die Internetnutzer dazu beitragen können, wichtige Originalzeugnisse aus dem Ersten Weltkrieg zu entschlüsseln.

Die Europeana wurde 2005 gegründet. Heute ermöglicht sie Internetnutzern freien Zugang zu mehr als 54 Millionen Kunstwerken, Büchern, Objekten, Videos und Tonbändern aus ganz Europa. Unterstützt wird Europeana von der Kommission im Rahmen der Infrastrukturfazilität „Connecting Europe“. Die Kommission möchte außerdem im Rahmen ihrer jüngsten Vorschläge zur Modernisierung der europäischen Vorschriften zum Urheberrecht Museen, Archive und andere Einrichtungen bei der Digitalisierung ihrer Werke unterstützen, um diese auch jenseits der nationalen Grenzen besser zugänglich zu machen.

Logo On y va 300Die Robert Bosch Stiftung und das Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg schreiben den Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s – let’s go!“ aus. Erneut gibt es die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von 5.000€ zu erhalten. Gesucht werden Teams bestehend aus drei Partnern – einem deutschen, einem französischen und einem aus einem dritten EU-Mitgliedsstaat, die gemeinsam ein gemeinnütziges Austauschprojekt organisieren.

Sie planen ein gemeinnütziges, transnationales Austauschprojekt? Sie beabsichtigen eine Zusammenarbeit mit einem Team, bestehend aus drei Partnern (Deutschland, Frankreich + weiteres EU-Land)? Sie können die Kosten Ihres Projekts abschätzen, sind aber noch auf der Suche nach einer Fördermöglichkeit?

Dann sind Sie genau richtig bei unserem Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s – let’s go!“.

Mit dem Ideenwettbewerb soll zivilgesellschaftliches Engagement innerhalb Europas und die Arbeit zugunsten des Gemeinwohls unterstützt werden. Dabei geht es zunächst um ein Zeichen der Anerkennung dieses Engagements. Gleichzeitig werden die Projektträger aber auch ermutigt, ihre Arbeit in einem europäischen Umfeld mit Partnern weiterzuentwickeln und auszubauen. Die eigene Horizonterweiterung ist dabei ebenso wichtig wie die Schaffung von neuen Kontakten, die dauerhaft genutzt werden können und sollen.

Da zivilgesellschaftliches Engagement häufig isoliert abläuft, wird die Möglichkeit gegeben, von Erfahrungen früherer und aktueller Projekte zu profitieren, Kontakte zu ehemaligen Verantwortlichen und Teilnehmern zu knüpfen und dann auch selbst Teil eines Netzwerks zu werden. In den nächsten zwei Jahren werden bis zu 24 Projekte mit jeweils maximal 5.000 Euro unterstützt.

Bewerbungsschluss ist der 31.03.2017.

Gestalte ein Event von jungen Leuten für junge Leute mit!

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wird zusammen mit Partnern erneut eine Veranstaltung "Europa im Aufbruch?" (Arbeitstitel) im Karlspreis-Rahmenprogramm ca. im April/Mai 2017 organisieren. Bisherige Partner sind neben der Karlspreis-Stiftung vor allem AEGEE Aachen, das Europäische Jugendparlament und JEF Aachen.

Es geht um eine Abendveranstaltung für junge Leute (ca. 17-28 Jahre) in einer Kneipe oder einem Club, bei der Europa aus der Sicht von jungen Leuten beleuchtet wird. Das Ganze mit Spaß und Unterhaltung an einem interessanten Ort.

Dies ist eine Einladung zur Kooperation und ehrenamtlichen Mitarbeit.
Die ersten Treffen fanden bereits am 30.01. und 13.02. im EUROPE DIRECT Büro statt. Es können aber gerne noch weitere Leute mithelfen, das Event für junge Leute zu gestalten und durchzuführen.

Das nächste Planungstreffen für alle Interessierten ist am MIttwoch 22.02.2017 um 18 Uhr im Chico Mendes, Pontstraße 74-76, bitte kurz per Mail anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Auch wer an dem Tag nicht kann, sollte sich melden, um bei der weiteren Planung gerne mitmachen zu können.

Beispiele für frühere Veranstaltungen dieses Formats

  • "Europa LIVE" im Franz (Europa-Wahlkampf, drei Bands aus der Euregio), siehe Link
  • "Wie jung ist Europa?" im Charlatan-Gewölbekeller (mit Talk und Europa-Kneipenquiz), siehe Link
  • "Europe needs YOUth - Europa, wie geht's weiter?" in Café Bar Zuhause, siehe Link

15 02 11 Grashaus Infomaterial 3Jetzt wieder aktualisiert: Das Material des EUROPE DIRECT Büros Aachen. Stöbern lohnt sich insbesondere für Lehrerinnen und Lehrer, denn viele Materialien sind auch im Klassensatz verfügbar!

Es ist manchmal nicht so einfach zu verstehen, wie die Europäische Union funktioniert, welche Vorteile sie bietet und in welchem Bereichen sie Kompetenzen hat. Hier will EUROPE DIRECT Abhilfe schaffen und bietet umfängliches Informationsmaterial an. Von A wie "Ausbildung International" bis Z wie "Zukunft der Europäischen Union" - für alle möglichen Themenbereiche bietet EUROPE DIRECT die passenden Materialien an. Besonders viel gibt es auch für Menschen zu entdecken, die gerne ins Ausland möchten: nicht nur unsere eigene Broschüre: "Wege ins Ausland", vermittelt einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, im Ausland zu studieren, ein Praktikum zu absolvieren oder sogar dauerhaft dort zu arbeiten, zahlreiche andere Hefte, Flyer und Informationsblätter geben gute Einblicke in die vielfältigen Optionen ins Ausland zu gehen.

In Form von Broschüren, Flyern, Postern, Heften, etc. sind zahlreiche Informationen im Grashaus, Fischmarkt 3, kostenlos verfügbar. Um Ihnen auf der Internetseite einen guten Überblick über den Bestand zu verschaffen, hat EUROPE DIRECT Aachen jetzt die Listen des verfügbaren Informationsmaterials aktualisiert.

Besonders Erzieher/Erzieherinnen und Lehrer/Lehrerinnen erhalten hierbei durch die zusätzlichen Übersichtsdokumente für Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen eine speziell auf die entsprechende Altersstufe der Kinder und Jugendlichen zugeschnittene Auswahl an Materialien. So bietet EUROPE DIRECT bspw. Kopiervorlagen für die Grundschule oder ein Wissensmagazin für Jugendliche mit passendem Begleitheft für die Lehrer an.

Schauen Sie rein - Stöbern lohnt sich!

europaflagge 300Stellen Sie sich vor, Sie sind im Wald oder den Bergen verunglückt. Zwar funktioniert Ihr Telefon, aber Sie sind nicht in der Lage, den Rettungskräften mitzuteilen, wo genau Sie sich befinden. Ein Alptraum. Heutzutage können Satelliten helfen, Menschen in solchen Notlagen zu orten und tragen somit dazu bei, dass diesen Menschen schnell und effektiv geholfen werden kann; das hat auch die EU erkannt und fördert Projekte in diesem Bereich.

Anlässlich des Tages der einheitlichen europäischen Notrufnummer 112 am vergangenen Samstag hat die EU-Kommission einen Bericht über Fortschritte bei der Lokalisierung von Anrufern der europaweiten Notrufnummer 112 vorgestellt. Jedes Jahr können ungefähr 300.000 Anrufer der 112 aufgrund ihrer Stresssituation, ihres Zustands oder mangelnder Kenntnisse ihren Standort nicht beschreiben. Um dieses Problem zu lösen, hat die EU das Projekt HELP 112 gefördert. Dieses Projekt hat in Litauen, Italien, Großbritannien und in Teilen von Österreich getestet, wie man ein globales Satellitennavigationssystem wie Galileo nutzen kann, um die Lokalisierung des Anrufers zu verbessern.

Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für den digitalen Binnenmarkt, begrüßte die Ergebnisse als „einen wichtigen Schritt, der Menschen in Not hilft und zeigt, wie digitale Technologien unser Leben sicherer machen können.“ EU-Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska fügte hinzu: „Die Satellitennavigation ist entscheidend für die genaue Lokalisierung des 112 Anrufers und die Rettung von Leben. Galileo, Europas eigenes Satellitensystem eine noch genauere Lokalisierung von Anrufern ermöglichen. Die Einführung von Galileos ersten Diensten und den ersten Galileo-Smartphones, die auf dem Markt erhältlich sind, zeigt, wie die Weltraumdaten einen Unterschied im täglichen Leben der EU-Bürger ausmachen.“

In allen EU-Mitgliedstaaten ist der Anruf bei der 112 dank der EU-Gesetzgebung, die 1991 eingeführt wurde, kostenlos.

Flagge NiederlandeWo stehen die Niederlande nach der Wahl?

Die Volksabstimmungen in den Niederlanden haben bereits mehrfach die EU erschüttert. 2005 stimmten die Niederländer gegen die geplante Verfassung für Europa und 2016 gegen das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine. Die Niederlande haben gezeigt, dass sie obgleich ihrer Größe große Auswirkungen auf die EU-Politik haben können.

Wie ist nun die Situation nach den Parlamentswahlen? Die Frage, welche Parteien die neue niederländische Regierung stellen, ist nicht nur für die niederländische Innenpolitik wichtig, sondern wird auch Auswirkungen auf die EU und ihren zukünftigen Kurs haben.

Der Referent Siebo Janssen ist Historiker und Politikwissenschaftler und Experte für Belgien und die Niederlande. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen u.a. Politische Theorie und Europapolitik. Daneben wird Jochen Leyhe die Veranstaltung moderieren.

Weiter führende Internetlinks:

EU und Erdball 300Bald werden die Verbraucher in der EU ihre Online-Abonnements für Filme, Sportereignisse, E-Bücher, Videospiele oder Musik auch auf Reisen in der EU uneingeschränkt nutzen können. Am Dienstag haben sich die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, der EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission auf neue Vorschriften zur sogenannten Portabilität geeinigt. „Wer zuhause seine Lieblingsserien, Musik und Sportereignisse abonniert hat, wird diese nun auch auf Reisen in Europa anschauen und anhören können“, sagte der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident Andrus Ansip. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Beseitigung von Hindernissen im digitalen Binnenmarkt.“

„Ich spreche dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Jean-Marie Cavada, dem Maltesischen Vorsitz im Rat der EU sowie allen anderen, die an der Erreichung des heutigen Kompromisses mitgewirkt haben, meinen herzlichen Dank aus“, sagte Ansip. „Jetzt müssen wir noch Einvernehmen über unsere anderen Vorschläge zur Modernisierung des EU-Urheberrechts und zur Gewährung eines breiteren grenzüberschreitenden Zugangs zu kreativen Inhalten erzielen. Dabei zähle ich auf die Unterstützung des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten.“

Der vereinbarte Wortlaut muss nun vom Rat der EU und vom Europäischen Parlament förmlich gebilligt werden. Sobald die Vorschriften erlassen worden sind, werden sie ab Anfang 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten gelten, denn die Verordnung sieht für Anbieter und Rechteinhaber eine Übergangsfrist von 9 Monaten vor, damit sie sich auf die Anwendung der neuen Vorschriften einstellen können.

Hintergrund

Im Dezember 2015 legte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung zur Erweiterung des Zugriffs auf Online-Inhalte für Reisende in der EU vor. Dies war der erste Vorschlag für eine Rechtsvorschrift im Rahmen der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt. Er wurde im September 2016 mit modernen EU-Urheberrechtsvorschriften vervollständigt, um die kulturelle Vielfalt in Europa zu fördern und mehr Inhalte online zugänglich zu machen. Zugleich sollen klarere Vorschriften für alle Online-Beteiligten geschaffen werden.

Im Mittelpunkt der Verordnung stehen diejenigen Online-Inhaltedienste, für die die Anwendung des Urheberrechts vor größter Bedeutung ist. Das sind beispielsweise Plattformen für den Videoabruf (Netflix, HBO Go, Amazon Prime, Mubi, Chili TV), Online-Fernsehdienste (Viasat Viaplay, Sky Now TV, Voyo), Musikstreamingdienste (Spotify, Deezer, Google Music) oder Märkte für Onlinespiele (Steam, Origin).

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Schwabe

Jean MonnetEuropa ohne England?
Jean Monnet und die Gründung der Europäischen Gemeinschaft.

Der Franzose Jean Monnet, einer der "Gründerväter" Europas, verehrte Großbritannien so sehr, dass er 1940 nach der deutschen Besetzung Frankreichs zusammen mit Churchill eine Verschmelzung beider Länder forderte. Trotzdem schloss er England 1950 aus seinem europäischen Einigungswerk aus und befürwortete einen britischen Beitrittsantrag erst 1961, dann aber mit allem Nachdruck gegen den erbitterten Widerstand de Gaulles.

Der britische Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) erfolgte erst 1973 und veranlasste Monnet, sein Europaprojekt zu verändern. Der Vortrag von Klaus Schwabe möchte die Ursachen und die gegenwärtige Bedeutung schildern, welche die scheinbar so widerspruchsvolle Englandpolitik des "Vaters von Europa" erklären.

Prof. Dr. Klaus Schwabe war von 1980 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1997 Professor für Neuere Geschichte an der RWTH Aachen. Er beschäftigt sich insbesondere mit den deutsch-amerikanischen Beziehungen und der europäische Einigung. Im Nomos-Verlag ist im Jahr 2016 sein Buch "Jean Monnet - Frankreich, die Deutschen und die Einigung Europas" erschienen. Mit dieser ersten längeren deutschsprachigen Biographie bringt Schwabe dem Leser das gedankliche Konzept und den geschichtlichen Hintergrund von Monnets politischer Leistung beim Aufbau eines vereinten Europas nahe.

  • Donnerstag 04.05.2017
    von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr
  • Centre Charlemagne (Auditorium)
    Katschhof, 52062 Aachen
  • Eintritt frei,
    eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Initiative Europäische Horizonte, dem EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen und der Karlspreisstiftung. Sie ist Teil des Rahmenprogramms zur Verleihung des diesjährigen Internationalen Karlspreises an Timothy Garton Ash.

berufe 200Arbeitnehmerfreizügigkeit - ein Leben in sozialer Unsicherheit?
Ein Infoabend bei der VHS Aachen

Für Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen als acht neue EU-Mitglieder gilt seit dem 1. Mai 2011 die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Am 1. Januar 2014 sind Rumänien und Bulgarien hinzugekommen.

In den letzten Jahren sind die Beschäftigungsbedingungen dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer schlechter und unfairer geworden, sie ermöglichen ihnen oft kein Leben in sozialer Sicherheit. Besondere Probleme hinsichtlich der Einhaltung und Durchsetzung fairer Beschäftigungsbedingungen bestehen in der Leiharbeit, bei der in allen Branchen praktizierten Entsendung von Beschäftigten mittels Werkverträgen sowie bei der (Schein-)Selbständigkeit der Zugewanderten.

Die Referierenden arbeiten bei Arbeit und Leben DGB/VHS NRW im Beratungsprojekt "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten".

  • Datum: Montag 06.03.2017
  • Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
  • Kursleitung: Catalina Guia
  • Ort: VHS Aachen, Peterstraße 21-25, 52062 Aachen, Raum 214
  • Entgelt: Eintritt frei
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Arbeitnehmerfreizuegigkeit

Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen an.

Europa und Menschen Zeichnung 300Informationen und Strategien zum Thema Populismus:
"Wie Sie Populisten die Stirn bieten können"

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bietet zusammen mit der Fontys International Business School in Venlo einen kostenlosen deutschsprachigen Workhop an. Leider ist der Anlass sehr aktuell.

Viele Bürger schauen erschreckt in die Vereinigten Staaten, nach Italien oder in andere europäische Staaten, in denen populistische Politiker einen Wahlsieg nach dem anderen feiern können. Andere freuen sich darüber, dass selbsternannte "Volksversteher" angetreten sind, um die etablierten Parteien das Fürchten zu lehren. Doch wie lässt sich der Erfolg der populistischen Parteien erklären? Und ist Populismus grundsätzlich etwas Schlechtes?

In der aktuellen Diskussion über wirksame Strategien gegen den Populismus werden zwei wichtige Aspekte, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, übersehen: die Rolle der Gefühle und die Rolle der Sprache. Die propagierten Rezepte "Schweigen", "Fakten-Check" und "Informieren und Erklären" sind nur in Ausnahmefällen erfolgreich. Im aktuellen Klima des Misstrauens verschärfen mehr Informationen das Misstrauen nur noch weiter. Schweigen wird dagegen als Eingeständnis fehlender Antworten auf die Fragen der Zeit (miss-) verstanden. Was hilft wirklich gegen populistische "Menschenfängerei"? Und welche sprachlichen und rhetorischen Techniken müssen eingesetzt werden?

Junge Leute 300Im Rahmen des Workshops erhalten die Teilnehmenden einen ersten Überblick über die aktuellsten Erkenntnisse einer Studie zum Umgang mit Populismus: Wie funktioniert er? Welche psychologischen "Tricks" verwenden populistische Parteien? Und wie kann man sich am besten dagegen wehren?
Die Studie wird seit einiger Zeit im Rahmen der Forschungsgruppe Fontys Crossing Borders durchgeführt.

Im zweiten Teil des Workshops überlegen die Teilnehmenden im Rahmen eines Innovationsworkshops, wie sie diese Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umsetzen können.

Der Referent:
Der gebürtige Rheinländer, Dr. Sven Pastoors arbeit als Dozent für Nachhaltige Innovationen und Europarecht an der Fontys International Business School in Venlo. Zudem ist er freiberuflich auch für das Referat Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestags und das Team Europe der Europäischen Kommission tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem politische Kampagnenführung und nachhaltige Entwicklung.

Die Rahmendaten:

EU Flagge 2 300Unterhändler der drei EU-Institutionen Parlament, Ministerrat und Kommission haben sich auf ein Programm zur Unterstützung von Strukturreformen in den Mitgliedstaaten geeinigt. Das Programm sieht die Finanzierung der technischen Hilfe vor, die die Kommission den Mitgliedstaaten auf deren Antrag zur Verfügung stellt. Das Programm umfasst ein Budget von 142,8 Mio. Euro für die Jahre 2017-2020. Die Mitwirkung bei Reformen wird vom Unterstützungsdienst für Strukturreformen (Structural Reform Support Service, SRSS) der Kommission koordiniert und angeboten.

Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für den Euro und den sozialen Dialog, zuständig für Finanzmarktstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion, sagte am Mittwochabend: „Die heutige politische Einigung ist ein wichtiger neuer Schritt zur Verstärkung der Partnerschaft zwischen der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten. Sie ebnet den Weg für die Kommission, gezielte und maßgeschneiderte Expertise bereitzustellen, die es den Mitgliedstaaten ermöglicht, die von ihnen für notwendig erachteten Reformen durchzuführen, damit ihre Volkswirtschaften wettbewerbsfähiger und investitionsfreundlicher werden, was zu einem stärkeren Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätzen führt. Wir sehen einer förmlichen Vereinbarung durch die beiden Institutionen mit Zuversicht  entgegen, sodass die Arbeit losgehen kann.“

Die Kommission hat ihren Unterstützungsdienst für Strukturreformen (Structural Reform Support Service, SRSS) im Juli 2015 eingerichtet, um die EU-Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Reformen zu assistieren, unter anderem durch eine effiziente und effektive Nutzung der EU-Mittel. Derzeit hilft der Dienst in neun Mitgliedstaaten dabei, Reformen voranzutreiben.

Die technische Unterstützung umfasst Reformen der Justiz, der Verwaltung der öffentlichen Finanzen und der Steuerverwaltung ebenso wie Reformen im Kampf gegen Betrug, Korruption und Geldwäsche. Sie kann den Mitgliedstaaten auch bei Reformen helfen, die das wirtschaftliche Umfeld, den Arbeitsmarkt verbessern und die Menschen mit den richtigen Qualifikationen, der allgemeinen und beruflichen Bildung für den heutigen Arbeitsmarkt ausstatten.

Das Fachwissen des Programms basiert auf bewährten Praktiken in ganz Europa, die von den Mitgliedstaaten, internationalen Organisationen und einer Reihe von Kommissionsdienststellen gemeinsam genutzt werden, um praktische Unterstützung und Leitlinien für die Umsetzung moderner Strukturreformen in der gesamten EU anzubieten. Die Dienste des Programms bauen auf den im europäischen Semester der wirtschaftspolitischen Koordinierung festgelegten Prioritäten auf. Jeder Mitgliedstaat kann diese Unterstützung beantragen.

13 07 12 ArztDie Krebsfrüherkennung in der EU ist in den vergangenen zehn Jahren weit vorangekommen. So gibt es heute in insgesamt 25 EU-Ländern bevölkerungsweite Früherkennungsprogramme für Brustkrebs, in 22 Ländern für Gebärmutterhalskrebs und in 20 Ländern für Dickdarmkrebs. Vor zehn Jahren waren es im Vergleich 18, 17 und 12 Länder.  Das zeigt ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht der Europäischen Kommission zur Umsetzung der Ratsempfehlung zur Krebsfrüherkennung aus dem Jahr 2003.

„250.000 Europäerinnen und Europäer sterben jedes Jahr an Brust-, Gebärmutterhals- oder Dickdarmkrebs. Früherkennung und Vorsorge retten Leben, deshalb müssen wir weiter hier ansetzen“, erklärte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

Andriukaitis sagte weiter: „Die Ratsempfehlung und die Qualitäts-Leitlinien der Kommission haben dazu geführt, dass die meisten EU-Länder organisierte und qualitativ hochwertige Früherkennungsprogramme ins Leben gerufen haben. Das ist ein großer Schritt für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Im letzten im Bericht erfassten Jahr wurden fast 25 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren zu einer Mammographie eingeladen. 110 Millionen Männer und Frauen zwischen 50 und 74 Jahren hatten die Möglichkeit zu einer Früherkennungsuntersuchung für Darmkrebs.

14 05 09 JobsucheDie am Dienstag veröffentlichte Winterausgabe der vierteljährlichen Überprüfung zu Beschäftigung und Sozialer Entwicklung in Europa weist auf steigendes Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosenzahlen in der EU hin. Im Vergleich zum Vorjahr waren im Dezember 2016 1,8 Mio. Menschen weniger arbeitslos, davon 1,3 Mio. weniger in der Eurozone. Besonders deutlich war der Beschäftigungszuwachs unter jungen Altersgruppen von 20-24 und 25-29 Jahren.

Im Laufe des Jahres 2016 ist die Anzahl an Erwerbstätigen mit festen Arbeitsverträgen  um 1,8 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 2,8 Millionen Menschen. Damit ist der Zuwachs bei den festen Arbeitsverträgen sieben Mal höher als der Anstieg der temporären Arbeitsverträge, der  im dritten Quartal von 2016 bei 420.000 lag. Ebenfalls ist auch das real verfügbare Bruttoeinkommen von EU-Haushalten um etwa 2 Prozent angestiegen. Dies ist auf steigende Einkommen durch Beschäftigung und eine Zunahme bei den Sozialleistungen zurückzuführen.

Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte hierzu: „Mit 1,8 Millionen weniger Arbeitslosen als im Vorjahr und Beschäftigungszahlen, die sogar das Vorkrisenniveau übersteigen, zeigt die Kommission erneut, dass es eines ihrer wichtigsten Anliegen ist, den Menschen dabei zu helfen, einen hochwertigen Arbeitsplatz zu finden. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf unsere Volkswirtschaften zur Folge, sondern stärkt und schützt unsere europäischen Bürger  vor Armut und finanziellen Notlagen. Aber das soll nicht heißen, dass unsere Arbeit hier endet. Wir müssen unser Sozialmodell weiterentwickeln und modernisieren, um es an die heutigen Herausforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen und allen Generationen gerecht zu werden. Dieses Ziel wird den Schwerpunkt unseres Vorschlags zur Einrichtung einer Europäischen Säule für Soziale Rechte bilden, einer Schlüsselinitiative, um Berufsmöglichkeiten und soziale und wirtschaftliche Bedingungen für jeden Einzelnen weiter zu verbessern.“