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15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

KuhDie Europäische Kommission und Experten der EU-Staaten haben sich in dieser Woche auf die Details zur Umsetzung eines EU-Hilfspaketes über 500 Mio. Euro geeinigt. Zum Paket gehören Anreize in Höhe von 150 Mio. Euro, um die Milcherzeugung zu verringern. Darüber hinaus gibt es Anpassungsbeihilfen über 350 Mio. Euro, die von den Mitgliedstaaten verteilt werden und mit nationalen Mitteln aufgestockt werden können.

Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raumes, erklärte: „Ich bin besonders froh über die Anreize zur Verringerung der Milchproduktion, da sie eine echte europäische Antwort auf die Probleme auf dem EU-Markt darstellen. Ich bin überzeugt davon, dass sie dazu beitragen wird, die Marktlage zu verbessern und sich in steigenden Preisen für die europäischen Milchproduzenten widerspiegeln wird.“

Die 150 Mio. Euro, die als Anreize zur Verringerung der Milchproduktion dienen sollen, sind ein neues Instrument, um auf die derzeitige Marktlage zu reagieren. Die Diskussionen mit den Vertretern der EU-Staaten seit Juli drehten sich deshalb auch primär um deren Umsetzung und die Festlegung der konkreten technischen Details. Jeder Milchbauer in der EU kann prinzipiell entscheiden, hier teilzunehmen. Teilnehmende Landwirte müssen innerhalb einer bestimmten Frist nachweisen, dass sie ihre Milchproduktion – zunächst zwischen Oktober und Dezember – reduziert haben, um finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Von den 350 Mio. Euro EU-Mitteln, die in eine an Bedingungen geknüpfte Anpassungsbeihilfe fließen, geht ein Anteil von 57,96 Mio. Euro an Deutschland. Jedes EU-Land kann entscheiden, die Mittel um maximal die gleiche Höhe aufzustocken. Die Länder können flexibel entscheiden, nach welchen Kriterien sie das Geld an ihre Landwirte verteilen wollen. Dazu gehören zum Beispiel die Unterstützung für kleine Betriebe, Kooperationsprojekte und weitere Maßnahmen zur Förderung einer Produktionsverringerung. Auch andere Tierhaltungssektoren können einbezogen werden.

EU Kerze 300Die Europäische Kommission hat umgehend ihre Unterstützung für das von einem schweren Erdbeben getroffene Italien zugesagt. Das Zentrum Italiens war am Dienstag, den 24.08.2016, in den frühen Morgenstunden von einem Erbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala erschüttert worden.

Christos Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement sprach zudem den Angehörigen der Opfre sein Mitgefühl und Beileid aus. „Wir drücken den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben, unser tiefstes Beileid und Mitgefühl aus. Unsere Gedanken sind auch bei den Ersthelfern und allen an den Rettungsmaßnahmen Beteiligten“, sagte Stylianides.

Die Europäische Union stehe für Hilfe bereit. Das Zentrum der EU-Kommission für die Koordination von Notfallmaßnahmen überwache genau die Lage vor Ort. „Das Zentrum der Kommission für die Koordination von Notfallmaßnahmen ist bereits seit der Nacht in Kontakt mit dem italienischen Katastrophenschutz, um festzustellen, welche Hilfe benötigt wird“, so Stylianides weiter.

Die italienischen Behörden haben die Copernicus-Notfalldienste um Unterstützung gebeten. Mit Hilfe der Copernicus-Satelliten werden Aufnahmen von den betroffenen Gebieten an die Hilfsdienste zur besseren Einschätzung der Lage übermittelt.

Sobald die italienischen Behörden um Aktivierung des EU-Katastrophenschutzverfahrens bitten, kann dieses zum Einsatz kommen. Es bietet EU-Ländern und Drittstaaten in Katastrophenfällen schnelle Hilfe.

 

EU Flagge 2 300Eine Vereinbarung über ein Ausbildungsprogramm für die libysche Küstenwache und Marine wurde am Dienstag, den 23.08.2016, unterzeichnet.

Dies geschah im Beisein von Federica Mogherini, der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik. Unterzeichner der Vereinbarung sind für EUNAVFOR Med (European Union Naval Force) der Befehlshaber der Operation, Konteradmiral Enrico Credendino, und für die libysche Seite der für die libysche Küstenwache und Hafensicherheit zuständige Befehlshaber, Flottillenadmiral Abdalah Toumia.

Ziel dieser Vereinbarung ist die Unterbindung des Menschenschmuggels. Um dies zu erreichen, wird im südlichen und zentralen Mittelmeer die libysche Küstenwache und Marine von den Schiffen der Operation SOPHIA untertsützt.Die Operation SOPHIA ist seit Juni 2015 in den internationalen Gewässern aktiv. Ihr Hauptauftrag ist es, den Schleppern und Schleusern im zentralen Mittelmeer ihre Wirtschaftsgrundlage zu entziehen.

Die Ausbildung der libyschen Küstenwache und Marine gliedert sich in drei Phasen. In der ersten Phase findet auf Hoher See an Bord eines EUNAVOS Schiffes statt. In der zweiten Phase sind die Mitarbeiter der libyschen Küstenwache und Marina an Land tätig, entweder in einem EU-Mitgliedstaat oder in Libyen selbst. Erst in der dritten Phase arbeiten sie bei der libyschen Küstenwache.

Durch dieses Ausbildungsmodell soll es gelingen weitere Tragödien auf See zu verhindern.

Energie und Klimaunion Windräder 300Die gemeinsame Umweltpolitik der Europäischen Union

Die gemeinsame Umweltpolitik der Europäischen Union hat schon 1972 begonnen. Sie umfasst viele verschiedene Bereiche, z.B. die Reinhaltung der Luft und der Gewässer, die Wiederverwertung von Abfällen und die Erhaltung von Lebensräumen und Artenvielfalt für Tiere und Pflanzen.

Die Umwelt endet nicht an den Grenzen der Europäischen Union. Denn Luft, Wasser, Meere und wild lebende Tiere und Pflanzen kennen keine Grenzen. Daher zielt die aktuelle EU-Umweltpolitik vor allem darauf ab, den weltweiten Klimawandel abzubremsen. Das ist aber nur durch gemeinsame Aktionen auf der ganzen Welt möglich. Daher versucht die EU, andere Staaten "ins Boot zu holen", indem sie mit gutem Beispiel voran geht.
Die Umweltnormen der EU gehören zu den strengsten der Welt. Bis heute übernimmt die EU bei internationalen Übereinkommen eine führende Rolle.

Die Mitgliedstaaten der EU müssen die strengen europäischen Umweltnormen einhalten. Dabei erhalten sie vielfältige Hilfe durch die EU. Sollte ein Staat gegen eine Vorschrift verstoßen, kann die Europäische Kommission, eine Art europäische Regierung, ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren gegen die Staaten einleiten. Das bringt die Regierungen der Staaten nicht nur in Verlegenheit, sondern kann auch zu hohen Geldbußen führen.

3 x 20 bis 2020

Die Europäische Union hat sich für die Zukunft hohe umweltpolitische Ziele gesetzt. Bis 2020 sollen die Treibhausgase in der EU um mindestens 20 Prozent im Vergleich zu 1990 verringert werden. Während der gesamte Energieverbrauch durch bessere Energieeffizienz um 20 % sinken soll, wird gleichzeitig angestrebt den Anteil Erneuerbarer Energien (Wind, Sonne, Wasserkraft und Biomasse) auf 20 Prozent zu erhöhen.
Aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise ist zwischenzeitlich weniger produziert worden. Dies führte zu weniger CO2-Ausstoß, so dass Europa das Ziel, 20 Prozent weniger Treibhausgase zu produzieren wohl erreichen wird. Die Sorge, dass dies nur noch zu wenig Anstrengungen führt, Energie einzusparen, hat auch die EU erkannt und sich trotz einiger Probleme neue Ziele gesetzt: 2014 schlug die EU-Kommission vor, dass die Treibhausgase im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent reduziert werden sollen und den Anteil erneuerbarer Energien auf 27 zu erhöhen.
In Deutschland stammen bereits 26 Prozent der Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

COP21 Klimawandel Umwelt 300Die EU bei der COP 21 Klimakonferenz in Paris

Im Dezember 2015 erzielten 195 Staaten in Paris eine historische Einigung über den ersten universellen, rechtsverbindlichen globalen Klimavertrag. Die EU war im Vorfeld und im Verlauf der Konferenz in Paris eine treibende Kraft und hat damit entscheidend zu der Einigung beigetragen. Das Abkommen umfasst einen globalen Aktionsplan, mit dem es der Welt gelingen soll, einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden, indem die Erderwärmung auf deutlich weniger als 2°Celsius begrenzt wird.
Nun ist die EU darum bemüht, so schnell wie möglich für eine Umsetzung des Abkommens zu sorgen. Denn jedes Land muss sein Versprechen in die Tat umsetzen und das Abkommen in sein eigenes Recht aufnehmen. Das Abkommen tritt nämlich erst in Kraft, wenn 55 Länder, die für mindestens 55 % der weltweiten Emissionen verantwortlich sind, dies getan haben.

Die Europäische Umweltagentur

Die Europäische Umweltagentur (EUA) sammelt Daten aus den einzelnen Staaten und erstellt damit europaweite Gesamtdatensätze, mit denen sie den Zustand der Umwelt in Europa beobachten kann. Die EUA hilft den Mitgliedstaaten dabei, ihre Umwelt zu verbessern und gleichzeitig auch ihre wirtschaftlichen Interessen mit einzubeziehen.

Grüne Hauptstädte

Um grüne Hauptstadt zu werden, muss eine Stadt beweisen, dass sie dauerhaft besonders gut die Umwelt schützt, sich an die nachhaltigen Umweltziele der EU hält und damit anderen Städten als Vorbild dienen kann.
2013: Nantes (Frankreich)
2014: Kopenhagen (Dänemark)
2015: Bristol (England)
2016: Ljubljana (Slowenien)

Glühbirne mit Baum 300Ein Beispiel für die europäische Umweltpolitik: Das Aus für die klassische Glühbirne

Die klassische Glühbirne wurde in der EU Schritt für Schritt durch leistungsfähigere Energiesparlampen ersetzt. Seit September 2012 ist die klassische Glühbirne verboten. Allein bis zum Jahr 2020 sollen auf diese Weise etwa 80 Terrawattstunden eingespart werden (1 Terrawatt sind eine Billion Watt). Dies entspricht dem Stromverbrauch Belgiens. Zudem soll sich der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 durch das Verbot in der EU um jährlich 32 Millionen Tonnen verringern.

Hintergründe zur EU-Klimapolitik

Kampagnen und Infos für Kinder und Jugendliche

Videos zu Umwelt und Klimawandel

EU-Infomaterial als PDF, auf Nachfrage auch in gedruckter Form kostenlos als Klassensatz erhältlich

PDF

Titel Untertitel PDF-Link
Die Europäische Union erklärt: Klimaschutz Wir gestalten unsere Welt, wir gestalten unser Klima PDF
 Die Europäische Union erklärt: Umwelt  Eine gesunde und nachhaltige Umwelt für heutige und künftige Generationen PDF
Die Euriopäische Union erklärt: Energie Nachhaltige, sichere und erschwingliche Energie für die Bürger Europas PDF
Die Europäische Union erklärt: Martime Angelegenheiten und Fischerei Die Zukunft unserer Meere sichern und neuen Wohlstand schaffen PDF
Klimawandel   PDF
Unser Planet, unsere Zukunft Gemeinsam für den Klimaschutz kämpfen PDF
Floras Weg   PDF
On the farm (auf dem Bauernhof) Malbuch PDF
Nature Watch Der Flug der Kraniche PDF
Gut leben innerhalb der Belastbarkeitsgrenzen unseres Planeten Das 7. UAP - Ein allgemeines Umweltaktionsprogramm der Union für die Zeit bis 2020 PDF
Wasser Was haben Sie davon? PDF
EUA Signale 2015 Leben mit dem Klimawandel PDF

Buchpräsentation von Prof. Winfried Böttcher in Eschweiler

Der Europaverein GPB Eschweiler wird in diesem feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.

Eine erste Jubiläumsveranstaltung findet unter dem Titel "Nachdenken über Europa" am 30.08.2016 statt und wird vom Europaverein in Kooperation mit der Stadt Eschweiler ausgerichtet. Referieren wird Prof. Winfried Böttcher, der seine jüngste Buchausgabe vorstellen wird. Bei dem Buch handelt es sich um eine 19 Beiträge starke Auswahl aus Böttchers über 80 Einzelveröffentlichungen in vier Jahrzehnten, zum Thema Europa. Fokus des Buches ist der westeuropäische Integrationsprozess, verstanden als ein wertebasiertes Befriedungs- und Entwicklungsmodell westlicher Prägung. Angesichts der gegenwärtigen Krise der EU, der Entsolidarisierung zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten und dem damit verbundenen aufflammen von Nationalismus und Nationalstaat fordert Böttcher: "Wir brauchen mehr Europa, weniger Nationalstaat und mehr Demokratie".

Im Anschluss an die Buchpräsentation lädt der Europaverein GPB zum "Nachdenken über Europa" ein. Hierfür stehen neben Prof. Winfried Böttcher auch Laudator Prof. Max Kerner, Historiker und Mittelalterforscher, und Herausgeber des Buches Jürgen Lauer, Pädagoge und Politologe, zur Diskussion zur Verfügung.

  • Dienstag, 30. August 2016, 19.30 Uhr
  • Rathaus Stadt Eschweiler, Stadtbücherei
    Johannes Rau Platz 1, 52249 Eschweiler
  • Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Europaverein GPB notwendig

  • Telefon: 02403 / 36106
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen:

Fahrt zum Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg am 28.10.2016

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bietet wieder eine kostenlose Studienfahrt zum Gerichtshof der Europäischen Union an. Die Aufgabe des Gerichtshofs besteht darin, die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der Europäischen Verträge zu sichern. Der Gerichtshof überprüft z.B. die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union und wacht darüber, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen und einheitlich anwenden, die sich aus den Verträgen ergeben.

Vor der Führung durch den Gerichtshof wird die Gruppe kurz das Historische Museum der Stadt Luxemburg besuchen. Das Museum stellt neben der alten Stadtgeschchte auch Themenbereiche der jüngeren Geschichte dar (Stadt und Macht, Stadt in Bewegung, Stadt und Umwelt, Stadt und Komfort, Stadt in Europa), und setzt dabei stets Geschichte und Gegenwart in Bezug zueinander.

Beachten Sie bitte, dass die Studienfahrt keine touristische Fahrt ist und deshalb keine Stadtführung o.ä. beinhaltet. Folgender Ablauf ist für Fr. 28.10.2016 vorgesehen (Änderungen vorbehalten, mehr Details nach erfolgreicher Anmeldung per E-Mail):

  • 08:15 h: Treffen in der Innenstadt von Aachen; Treffpunkt wird nach erfolgreicher Anmeldung mitgeteilt
  • 11:30 h: Kurzer Besuch im Historischen Museum der Stadt Luxemburg, danach: Mittagspause z.B. im Museumscafé oder in der Gastronomie im Viertel (Selbstzahler)
  • 14:00 h: Sicherheitskontrolle, danach deutschsprachiger Informationsfilm, Vortrag und Führung durch den Gerichtshof der Europäischen Union
  • ca. 19:30 h: Rückkehr in Aachen-Innenstadt

Die Kosten für den Bus, den Eintritt in das Historische Museum und die Führung im Gerichtshof werden von EUROPE DIRECT Aachen getragen. Für Verpflegung muss jeder Teilnehmende selbst sorgen und aufkommen.

Anmeldung nur bis maximal 11.10.2016 möglich!
Wegen der in den letzten Jahren steigenden Nachfrage bei Studienfahrten beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Die Plätze für die Fahrt sind beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz. Die Fahrt ist auf Personen aus dem Einzugsgebiet von EUROPE DIRECT Aachen beschränkt, d.h. Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen. Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch keine Studienfahrt mit uns gemacht haben, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken.

EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen. Die Anmeldung kann nur bis 11.10.2016 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit diesen Angaben erfolgen:

  1. Vorname, Name, Wohnort (keine Adresse) und Geburtsdatum aller Mitfahrenden (Mindestalter: 18 Jahre)
  2. E-Mail-Adresse
  3. Angabe, ob Sie früher bereits mit EUROPE DIRECT Aachen eine Studienfahrt (z.B. nach Brüssel oder zur EASA in Köln) gemacht haben

Das Geburtsdatum wird vom Besuchsdienst des Gerichtshofs aus Sicherheitsgründen verlangt. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Sie auf der Teilnehmerliste oder auf der Warteliste stehen. Später erfolgen weitere Details zum Treffpunkt in Aachen und zum Ablauf.

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Tag mit Ihnen.

Arbeiten bei der EU - Aber wie?!

Sie möchten gerne bei der EU arbeiten und stellen sich Fragen wie

  • Wo finde ich die Stellenausschreibungen?
  • Wie und wo bewerbe ich mich?
  • Was bezahlt die EU?
  • Wie kann ich ein Praktikum bei den EU-Institutionen machen?
  • Was ist das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO)?

Der kostenlose Vortrag beantwortet diese und weitere berufsbezogene Fragen in Richtung einer "Laufbahn Europa".

  • Donnerstag, 27.10.2016, 19 Uhr
  • Haus Löwenstein, Markt 39, 52062 Aachen
    Sitzungssaal (2. OG rechts)
  • Eintritt frei!
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Als Referentin steht Rita Hinek zur Verfügung. Sie ist in der Kommunikationsabteilung bei EPSO tätig, dem Europäischen Amt für Personalauswahl.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Fahrt zur Europäischen Agentur für Flugsicherheit am 24.10.2016

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert wieder eine kostenlose Exkursion zur Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) in Köln. Die EASA steht im Mittelpunkt der Luftverkehrspolitik der Europäischen Union. Ziel ist die Förderung der höchstmöglichen gemeinsamen Sicherheits- und Umweltstandards in der Zivilluftfahrt.

EUROPE DIRECT Aachen bietet die Gelegenheit, die spannende Arbeit der EASA vor Ort kennen zu lernen. Mit der Deutschen Bahn wird die Fahrt gemeinsam von Aachen nach Köln gehen, wo der Sitz EASA in der ehemaligen Bundesbahndirektion am Rhein ist. Vom Vortragsraum aus ist ein Zugang zur Dachterrasse im 7. Stock möglich, zudem kann nach der Veranstaltung die EASA-Kantine genutzt werden.

Die Agentur wird ihre verschiedenen Aufgabenbereiche auf Deutsch vorstellen und Fragen der Besucher beantworten. So werden anhand kurzer Videos gängige Testverfahren der EASA dargestellt, z.B. zur Notevakuierung von Flugzeugen oder zur Entwicklung von Reifen gegen Aquaplaning. Die Tests dienen dazu nach dem EASA-Motto "Your safety is our mission - Ihre Sicherheit ist unser Auftrag", den EU-Bürgern die höchstmögliche Flugsicherheit zu bieten.

EASA Direktion 300© Commerz Real, Foto von Ralph RichterBitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen jeder Teilnehmer von der EASA registriert wird und automatisch ca. 3 Tage vor dem Besuch eine E-Mail mit einem QR-Code erhält. Diese E-Mail müssen die Teilnehmer in ausgeruckter Form oder auf dem Smartphone zusammen mit dem Personalausweis mitbringen.

  • Datum: Montag 24.10.2016
  • Abfahrt: 9 Uhr, Aachen Hauptbahnhof (Personalausweis mitnehmen)
  • Rückkehr: ca. 14 bis 15 Uhr, Aachen Hauptbahnhof
  • Kostenbeitrag: keiner
  • Anmeldung: per E-Mail bis 11.10.2016 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Anmeldedaten:
    - Name, Wohnort, E-Mail-Adresse
    - Angabe, ob Sie über ein NRW-Semesterticket verfügen
    - Angabe, ob Sie schon einmal eine Fahrt
      mit EUROPE DIRECT Aachen gemacht haben

Die Anzahl der Plätze für die Fahrt zur EASA sind aus organisatorischen Gründen auf 50 beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz. Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch keine Studienfahrt mit uns gemacht haben, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken. Das Team von EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen. Sie erhalten von uns eine Bestätigung und weitere Informationen (oder ggf. eine Absage).

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Nachmittag mit Ihnen.

Jetzt reguliert die EU auch noch Grillhandschuhe und Topflappen! Wie jeden Sommer ist jetzt wieder ein Mythos über eine weitere Idee angeblich regelwütiger EU-Bürokraten im Umlauf. Aber es gibt keinen Grund zur Aufregung: der selbstgehäkelte Topflappen wird nicht verboten.  

Fakt ist: Die Mitgliedstaaten wollten, dass kommerziell vermarktete Ofen- und Grillhandschuhe für den privaten Gebrauch genauso sicher sein sollten wie die für professionelle Nutzer. Das hat die Kommission auch vorgeschlagen - schon Anfang 2014 zusammen mit einer Reform weiterer Sicherheitsstandards für die persönliche Schutzausrüstung bei Arbeit und Freizeit.

Beschlossen haben diese Verordnung 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen dann nicht irgendwelche EU-Bürokraten, sondern gewählte Politiker im Europäischen Parlament und im Ministerrat. Für Deutschland zum Beispiel stimmte der für Verbraucherschutz zuständige Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kelber im Rat für Wettbewerbsfähigkeit dafür ab.

Die Sicherheit der Bürger ist höchste Priorität für die Verbraucherpolitik und Produktregulierung, ganz gleich ob auf nationaler oder europäischer Ebene. Eine Reihe von schlimmen und auch tödlichen Unfällen bei der Arbeit oder in der Freizeit aufgrund mangelhafter persönlicher Schutzausrüstung zeigt, dass im gemeinsamen europäischen Binnenmarkt verkaufte Produkte überall sicher sein sollten.

In einer Richtlinie von 1989 waren Backhandschuhe für den persönlichen Gebrauch von den Sicherheitsstandards ausgenommen. Diese Ausnahme hat die Kommission in ihrem Vorschlag von 2014 für eine Reform der Sicherheitsstandards gestrichen – auf Bitten der meisten Mitgliedstaaten.

In der Praxis stellen die meisten Hersteller ihre Back- und Grillhandschuhe ohnehin nach den für den professionellen Gebrauch gültigen Standards her, machen also keinen Unterschied zwischen privaten und professionellen Nutzern. Das macht ja auch Sinn: An heißen Öfen oder Grills kann man sich böse die Haut verbrennen, egal ob als Koch in einem Restaurant oder zu Hause in der Freizeit.

Die Sicherheitsnormen wurden auch mit den in der European Safety Federation organisierten Herstellern, Importeuren und Händlern von persönlicher Schutzausrüstung besprochen. Kein EU-Hersteller hat Einwände dagegen erhoben,  dass auch Backhandschuhe für den privaten Gebrauch tatsächlich sicher sein und vor Verbrennungen schützen sollten.

Wie bei vielen aktuellen Reformen der Regeln im europäischen Binnenmarkt wurde hier eine Richtlinie, die viel Spielraum für unterschiedliche Umsetzung durch die Mitgliedstaaten ließ, durch eine im gesamten Binnenmarkt unmittelbar geltende Verordnung ersetzt. Damit brauchen die Hersteller, Importeure und Händler nur auf eine Verordnung achten – und nicht auf 28 verschiedene nationale Umsetzungsgesetze. Das verbessert den Verbraucherschutz, spart die Kosten der Umsetzung für die nationalen Verwaltungen, verringert Bürokratie und schafft bestmögliche Rechtssicherheit für die Wirtschaftsakteure.

Für selbstgehäkelte Topflappen auf dem Basar, um die sich einige Medien bereits Sorgen machen, besteht übrigens keine Gefahr. Das sind Dekoartikel, die nicht als persönliche Schutzausrüstung gelten. Nur wenn ein Hersteller sein Produkt mit dem Hinweis vermarktet, es schütze die Hände vor Verbrennungen, dann muss es auch stimmen.

24 Jahre Vertrag von Maastricht - Studienfahrt am 14.09.2016

Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatschuldenkrise nochmals verschärft wurden.

24 Jahre später organisiert das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine kostenlose Fahrt zum Ort der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrags, dem sogenannten „Statenzaal" im heutigen Gebäude der Provinzverwaltung Limburg („Gouvernement"). EUROPE DIRECT bietet Ihnen somit die Möglichkeit, diesen bedeutenden und historischen Schritt für die europäische Geschichte nachzuempfinden.

Anmeldung bis 06.09.2016 erforderlich – nur 20 Plätze verfügbar!

Mit dem öffentlichen Bus Veolia 50 wird es gemeinsam von der Haltestelle Theater nach Maastricht gehen. Nach einem kurzen Gehweg entlang der Maas folgt durch Eric Lemmens eine interessante deutschsprachige Einführung über die Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein und die Europaarbeit der niederländischen Provinz Limburg.

Anschließend gibt es eine Führung durch das Gebäude der Vertragsunterzeichnung, der heutigen Provinzverwaltung. Das Gebäude ist architektonisch sehr interessant und beinhaltet zudem viel moderne Kunst.

Danach haben Sie die Möglichkeit nach eigenem Belieben die Europastadt Maastricht zu erkunden, bevor Sie individuell mit einem der Busse nach Aachen zurückzukehren.

  • Datum: Mittwoch, 14.09.2016
  • Treffpunkt: 08:50 Uhr, Aachen, Theaterstraße 1, Haltestelle Theater (Rtg. Elisenbrunnen)
  • Rückkehr: individuelle Busrückfahrt, frühestens ca. 13:00 Uhr ab Maastricht
  • Kostenbeitrag: keine Kosten (Bustageskarte bezahlt EUROPE DIRECT)
  • Mindestalter: Minderjährige ab 16 Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen mitfahren
  • Anmeldung: per E-Mail bis 06.09.2016 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Anmeldedaten:
    • Name
    • Wohnort
    • E-Mail-Adresse
    • Angabe, ob Sie schon einmal eine Fahrt mit EUROPE DIRECT Aachen gemacht haben

Die Anzahl der Plätze für die Fahrt nach Maastricht ist aus organisatorischen Gründen leider auf 20 beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz. Die Fahrt ist auf Personen aus dem Einzugsgebiet von EUROPE DIRECT Aachen beschränkt, d.h. Stadt und StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen.

Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch keine Studienfahrt mit uns gemacht haben, werden bevorzugt. Die anderen Interessierten kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken. Das Team von EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen. Sie erhalten von uns eine Bestätigung und weitere Informationen (oder ggf. eine Absage).

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten und spannenden Tag mit Ihnen!

urlaub 370Foto: EU-Kommisison, http://ec.europa.eu/avservicesVor dem Aufkommen der Sozialen Medien war es noch einfach: Bilder aus dem eigenen Urlaub fanden sich nach dem Entwickeln meist nur noch im heimischen Fotoalbum wieder. Und abgesehen von der eigenen Familie interessierte sich - bis auf wenige Ausnahmen - auch kaum noch sonst jemand für die Schnappschüsse.

Dann kamen Dienste wie Myspace, Facebook, Pinterest oder auch Snapchat. Nun war es auch möglich eine Vielzahl von Personen zeitnah an den eigenen Urlaubserlebnissen teilhaben zu lassen. Schöne, lustige und manchmal auch emotionale Erinnerungen können heute gedankenlos verbreitet werden. Möglichst viele Menschen sollen möglichst schnell erreicht werden, immerhin erwarten einen dafür im Gegenzug viele Klicks, Likes und sonstiger Zuspruch.

Wichtige Fragen können dadurch jedoch rasch in Vergessenheit geraten:

Verletze ich die Rechte meiner Kinder?
Eltern können an dieser Stelle zumindest beruhigt sein. Beim „Recht am eigenen Bild“ greift §§ 1626 BGB. Da minderjährige Kinder noch nicht dazu in der Lage sind, eigene rechtliche Entscheidungen zu treffen, treten sie dieses Recht an die Eltern ab.

Würde mein Nachwuchs das (auch noch in 10 Jahren) wollen?
Die andere Frage ist, ob es auch im Interesse der Kinder liegen würde, dass diese Bilder im Internet zu finden sind. Einige lustige, harmlos erscheinende Bilder könnten für den eigenen Nachwuchs durchaus unangenehm oder peinlich sein. Wie sollten Eltern hier handeln?

Eine einfache Frage, die sich Erwachsene dabei stellen könnten wäre: Würden Sie wollen, dass Ihr Fotoalbum aus den eigenen Kindertagen auch komplett online zu finden ist? Wirklich jedes Bild? Sollte die Antwort darauf "nein" lauten, sollten die Bilder von diesem und dem nächsten Urlaub vielleicht doch besser privater gehalten werden. Sicher ist sicher.

Wie werden wir in 2025 arbeiten, wohnen, einkaufen, kommunizieren, produzieren, gesund leben und lernen?
Antworten auf neue Art gibt Aachen 2025.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet voran. Täglich entstehen neue Technologien, die unser Leben beeinflussen und verändern.
Verbessern sie das Leben und bieten Chancen, oder sind sie eher eine Bedrohung?
Sicher ist, dass der Wandel stattfindet, rasant verläuft und mitunter zu Umwälzungen führen wird – und das in vielen Bereichen, die für jedermann zum Alltag gehören: Gesundheit, Arbeit, Wohnen/Energie, Lernen, Produktion, Mobilität, Einkaufen und Kommunikation.

Ein Event für Bürgerinnen und Bürger der Region Aachen

Fast jeder hat mit digitaler Technologie zu tun. Welche wichtige Rolle die Digitalisierung aber heute im Alltag spielt und wie sie in den nächsten Jahren unsere Welt verändern wird, ist nicht vielen bewusst. Aachen 2025 will das ändern und das Neue sicht- und begreifbar machen – in einer spannenden, unterhaltsamen und mitreißende Großveranstaltung, die auf neue Art Digitalisierung im Alltag heute und morgen zeigt.
Aachen 2025 findet am 23., 24. und 25. September 2016 in Aachen statt. An „Hotspots der Innovationen“ erleben die Besucher in sogenannten Themenparks die digitale Zukunft.
Die Aachen 2025-Themenparks finden Sie unter www.aachen2025.de/themenparks

Der Digitale Binnenmarkt - die EU ist auf einem guten Weg

Neue Technologien im Internet und darüber hinaus können von Unternehmern, Privatpersonen und Behörden manchmal nicht effizient eingesetzt und genutzt werden, denn auch im Internet existieren virtuelle Schlagbäume. Dienstleistungen und Warenlieferungen sind nicht jedem Unternehmen zugänglich. Auf Wunsch der EU-Kommission soll der EU-Binnenmarkt nicht nur in der realen, sondern auch in der digitalen Welt umgesetzt werden.

Daher ist es eines der zentralen Ziele der Europäischen Kommission, einen stabilen Digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Um Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze zu fördern sowie Europa auch auf globaler Ebene wettbewerbsfähig zu halten, hat die Kommission bereits im Mai 2015 einen umfassenden Plan mit 16 Einzelinitiativen vorgelegt.

Pipeline 300Die Europäische Union investiert in weitere Infrastruktur zum Ausbau der Energieunion. Estland und Finnland erhalten 187,5 Mio. Euro für den Bau der zwischen beiden Ländern verlaufenden Gasleitung Balticconnector.

Die Verbindung beendet die Isolation des finnischen Gasmarkts und trägt dazu bei, den baltischen Gasmarkt zu entwickeln. Auch Bulgarien profitiert mit knapp 30 Mio. Euro von der Energieförderung der EU-Kommission. Das Geld dient der Errichtung einer 140 Kilometer langen Stromtrasse zwischen den Dobrudja und Burgas, die vor allem erneuerbare Energien transportieren wird.

Miguel Arias Canete, Kommissar für Klimapolitik und Energie, sagte am 10.08.2016 in Brüssel: "Energiequellen und -wege zu diversifizieren und den Energiemarkt zu vereinigen, ist das Kernziel der Energieunion. Dies ist der Schlüssel für eine gesicherte, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung für alle EU-Bürger. Was die Kommission mit der Polen-Litauen-Ferngasleitung (GIPL) begonnen hat, verfolgen wir nun mit der Förderung des Balticconnector."

Durch die Leitungsverbindungen des Gastransports sollen die nordosteuropäischen Länder nicht mehr von der Gasversorgung abgeschnitten sein. Zudem fördert die Stabilisierung der Energieversorgung die Beziehungen zwischen den Ländern. Die Gaspipeline wird von dem finnischen Unternehmen Baltic Connector und der estnischen Firma Elering gebaut werden. Auf finnischer Seite verläuft die Leitung 22 Kilometer auf dem Land und 80 Kilometer unterseeisch, auf estnischer Seite sind es 50 Kilometer auf dem Land. Im Dezember 2019 soll die Gasleitung an den Start gehen.

Knapp 30 Mio. Euro für bulgarisches Stromnetz
Auch Bulgarien profitiert mit knapp 30 Mio. Euro von der Energieförderung der EU-Kommission. Das Geld dient der Errichtung einer 140 Kilometer langen Stromtrasse zwischen den Dobrudja und Burgas. Die neue Leitung soll Energie aus Windkraft und Sonnenkollektoren transportieren, wodurch erneuerbare Energien in den Strommarkt integriert werden. Dies hilft dabei, die Widerstandsfähigkeit und Stabilität der bulgarischen Stromnetze zu stärken.

"Die neue bulgarische Leitung wird den Energieaustausch in der Region erhöhen und die Übertragung sauberer Energie aus Südosteuropa ermöglichen. Dies entspricht der Strategie der Energieunion, die auf sichere und integrierte Energiemärkte abzielt", sagte Kommissar Miguel Arias Canete dazu.
Das Stromnetz soll die künftige Windenergie aus Griechenland und Sonnenenergie aus Bulgariens Süden transportieren. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 50 Prozent der Investitionssumme. Die Stromleitung soll 2022 ans Netz gehen.

Weitere Informationen:

Euro 2 300Angesichts der verheerenden Überschwemmungen in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien hat die Europäische Kommission Experten für den Katastrophenschutz in das Land entsandt.

Mazedonien hatte am Montag, 08. August, das EU-Verfahren für den Katastrophenschutz eingeleitet, nachdem bei Unwettern und anhaltendem Starkregen die Umgebung der Hauptstadt Skopje überflutet wurde und es zahlreiche Opfer gegeben hat.

„Die EU steht bereit, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien in diesen Zeiten der Not zu unterstützen. Wir stehen jetzt in Kontakt mit den nationalen Behörden in Skopje und den anderen, an dem Katastrophenschutzverfahren teilnehmenden Staaten, um eine schnelle Reaktion auf den Antrag zu koordinieren. Wir entsenden bereits humanitäre Experten und morgen wird ein Katastrophenschutzteam folgen. Ich  fordere dazu auf, Hilfsangebote so schnell wie möglich abzugeben. Wir sind auch darauf vorbereitet, bei Bedarf humanitäre Hilfe zu leisten“, sagte Christos Stylianides, EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement.

Das Zentrum der EU-Kommission für die Koordination von Notfallmaßnahmen stimmt den Einsatz der Katastrophenhilfe ab. Mit Hilfe eines Copernikus-Satelliten werden Aufnahmen von den betroffenen Gebieten an die Hilfsdienste übermittelt.

Am 6. August führten schwere Unwetter und anhaltender Starkregen zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Mazedonien, denen 22 Menschen zum Opfer fielen. Häuser und Infrastruktur sind so stark beschädigt, dass über 1000 Bewohner evakuiert werden mussten.

EU Kind Strand Ball 300Pünktlich zur Urlaubszeit hat das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland seine kostenlose App „Mit dem Auto ins Ausland“ neu herausgebracht. Jetzt mit Informationen zu allen Ländern im EU-Ausland, Island, Norwegen und die Schweiz. Außerdem neu: praktische Tipps und rechtlichen Infos zu Fähre und Zoll.

Die App informiert kurz und knapp, woran man vor der Reise denken sollte und was auf fremden Straßen zu beachten ist. Von den Themen Maut, Tanken, Mietwagen, Verkehrsregeln über Unfall, Panne und Diebstahl bis hin zum Versicherungsschutz im Ausland gibt es sachkundige Hinweise.

Das Besondere: Alle Informationen können Nutzer passgenau für das jeweilige Reiseland und ihre individuelle Situation auswählen. Vorab wird also angeklickt, ob man mit dem PKW oder dem Wohnwagen fährt, ob Kinder oder Haustiere dabei sind und welche Länder bereist werden. Eine Checkliste hilft zudem dabei, sich gut vorbereitet auf den Weg zu machen.

Neu: Standen bisher nur wichtige Nachbarländer zur Auswahl, bietet die App jetzt Informationen zu ALLEN Ländern im EU-Ausland, sowie Island, Norwegen und der Schweiz.
Neu hinzugekommen sind die Themen Fähre und Zoll. Hier erfahren Nutzer direkte Fährverbindungen (u.a. nach Norwegen, Schweden oder Finnland), was bei der Überfahrt mit dem Fahrzeug zu beachten ist und wie die Zollbestimmungen aussehen.

Zudem wurden Inhalte aktualisiert und ergänzt. So kann nachgelesen werden, wie man sich im Kreisverkehr richtig verhält oder worauf beim Linksverkehr zu achten ist.

Die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) geförderte App kann kostenlos auf alle Smartphones und Tablets mit iOS oder Android installiert werden. Sie funktioniert offline – es fallen keine Roaming-Gebühren an!

Tag der Integration am 28.08.2016 im Aachener Eurogress

Lebendig, tolerant und weltoffen:
So präsentiert sich Aachen beim Tag der Integration.

Die Veranstalter laden Sie herzlich ein, an diesem Ereignis teilzuhaben. Ihre Gastgeber sind Initiativen, Vereine, Einrichtungen und Firmen aus Aachen und Umgebung. Sie haben gemeinsam ein attraktives Programm für Sie vorbereitet.

Lassen Sie sich begeistern von vielseitigen kulturellen Darbietungen, von Tanz und Musik, von köstlichen internationalen Speisen und von Sportvorführungen und Vorträgen. Lassen Sie sich informieren und inspirieren, erfahren Sie hautnah, wie das friedliche Zusammenleben der Religionen und Kulturen bei uns aussieht. Lernen Sie Menschen kennen, die sich für gelingende Integration einsetzen. Erfahren Sie mehr über Angebote von Firmen, Behörden, sozialen Einrichtungen und religiösen Gemeinschaften. Ein buntes und spannendes Familienprogramm mit Zirkuskünstlern, Artisten, Sportlern, Tänzern, Chören aus aller Welt und vieles mehr erwartet Sie.

EUROPE DIRECT Infostand: Vielfältige Information über EU-Bürgerrechte und EU-Politik im Eurogress

Bei EU-Bürgerrechten geht es um die Rechte, die die Menschen in der Europäischen Union automatisch haben, die aber nicht allen bewusst sind. Über 500 Millionen Europäerinnen und Europäer profitieren täglich davon – genau wie die europäische Wirtschaft.

Um Sie über Ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft zu informieren, beteiligt sich das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen am diesjährigen 'Tag der Integration' am Sonntag, 28.08.2016 von 11:30 - 17:30 Uhr im Eurogress in der Monheimsallee in Aachen.

Sie sind herzlich eingeladen!

EUROPE DIRECT Aachen informiert Jung und Alt mit vielfältigen Materialien wie Broschüren und Postern über die Rechte und Möglichkeiten in der EU und die EU-Politik.

Melden Sie sich beim Infostand für kostenlose Studienfahrten zu EU-Institutionen an. Machen Sie mit bei Europa-Quiz mit vielen Preisen.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

EU-Bürgerrechte von A bis Z

Die Unionsbürgerschaft ist kein leeres Konzept, sondern ein konkreter Status, mit dem eine Reihe von Rechten verknüpft sind: von A wie 'Aktives Wahlrecht' bis Z wie 'Zugang zur Sozialversicherung im Ausland'.

Der EU ist es wichtig, dass Sie über Ihre Rechte als EU-Bürger/-in Bescheid wissen, denn nur so haben Sie in Ihrem Alltag wirklich etwas davon. Mit ihrem Bericht über die Unionsbürgerschaft trägt die EU zur Aufklärung bei.  Festgelegt sind die EU-Bürgerrechte im zweiten Teil des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie in Kapitel V der Charta der Grundrechte der EU.

Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl des Wohnortes innerhalb der EU sowie Recht auf Nichtdiskriminierung aufgrund Ihrer Staatsangehörigkeit

Als EU-Bürger/-in haben Sie das Recht, in der EU ungehindert zu reisen und Ihren Wohnort frei zu wählen. Dieses Recht unterliegt allerdings gewissen Bedingungen. So müssen Sie sich beispielsweise bei der Einreise in ein anderes EU-Land gegebenenfalls ausweisen oder – wenn Sie für mehr als drei Monate in einem anderen EU-Land leben – bestimmte Bedingungen erfüllen, je nachdem, ob Sie dort zum Beispiel arbeiten oder studieren.
http://europa.eu/youreurope/citizens/travel/index_de.htm

Aktives und passives Wahlrecht

Wenn Sie in einem anderen EU-Land als Ihrem Herkunftsland leben, dürfen Sie in diesem Land unter denselben Bedingungen wie Staatsangehörige dieses Landes für die Kommunalwahlen und Wahlen zum Europäischen Parlament kandidieren.
http://europa.eu/youreurope/citizens/residence/worker-pensioner/elections/index_de.htm

Petitionsrecht

Bei Anliegen oder Beschwerden haben Sie das Recht, Petitionen an das Europäische Parlament zu richten. Dabei kann es sich um ein persönliches Bedürfnis, eine persönliche Beschwerde oder um ein Thema von öffentlichem Interesse handeln. Die Angelegenheit muss in den Tätigkeitsbereich der EU fallen und Sie unmittelbar betreffen.

Beschwerderecht

Beim europäischen Bürgerbeauftragten können Sie sich über Missstände bei der Tätigkeit der Organe oder Einrichtungen der EU beschweren.
Sie können sich auch direkt an die Organe und beratenden Einrichtungen der EU wenden und haben das Recht, eine Antwort in einer der 23 EU-Amtssprachen zu erhalten.

Recht auf konsularischen Schutz

Wenn Sie sich in einem Land außerhalb der EU aufhalten und Hilfe benötigen, genießen Sie als EU-Bürger/-in den konsularischen und diplomatischen Schutz eines jeden EU-Landes, und zwar unter denselben Bedingungen wie die Einwohner/-innen des betreffenden Landes. Das bedeutet, dass Sie in Situationen wie einem Todesfall, Unfall, Krankheit, Festnahme, Inhaftierung, Gewaltverbrechen oder Rückführung in das Heimatland auf Hilfe zählen können.

Europäische Bürgerinitiative

Im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative können Sie die Europäische Kommission auffordern, einen Vorschlag für einen Rechtsakt zu unterbreiten. Die Initiative muss von mindestens einer Million Bürgerinnen und Bürger aus mindestens einem Viertel der EU-Länder unterzeichnet werden.

 
Grundrechte

Die EU stützt sich auf die Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Demokratie, der Gleichheit, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Wahrung der Menschenrechte. Dies schließt auch die Rechte von Menschen ein, die Minderheiten angehören.
http://ec.europa.eu/justice/fundamental-rights/index_de.htm

 
Andere grenzüberschreitende Rechte

Zugang zur Sozialversicherung

Wenn Sie innerhalb der EU umziehen, zahlen Sie nur in jeweils einem Land Sozialversicherungsbeiträge, auch wenn Sie in mehreren Ländern arbeiten. Im Allgemeinen erhalten Sie auch Ihre Sozialversicherungsleistungen ausschließlich von diesem Land.

Gesundheitsversorgung im Ausland

Nach dem EU-Recht können Sie sich in einem anderen EU-Land einer medizinischen Behandlung unterziehen und haben eventuell Anspruch auf Kostenrückerstattung durch Ihre Krankenkasse im Heimatland.

Studium im Ausland

Als EU-Bürger/-in haben Sie das Recht, in jedem EU-Land unter denselben Bedingungen zu studieren wie Staatsangehörige dieses Landes.

Einkaufen im Internet

Das EU-Recht schützt Sie, wenn Sie in Europa online einkaufen.

Passagierrechte, Fluggastrechte, Rechte von Bahnreisenden

Wenn Sie Probleme mit internationalen Bahnreisen oder mit Flügen aus der EU oder in die EU mit einem Luftfahrtunternehmen der EU haben, haben Sie eventuell Anrecht auf Rückerstattung und möglicherweise sogar auf Entschädigung.

Günstigere Mobiltelefontarife

Wenn Sie Ihr Handy im EU-Ausland benutzen, kann Ihr Betreiber Ihnen nicht beliebig viel dafür berechnen.

 
Aktuelle Verbraucherschutz-Maßnahmen der EU

10 Maßnahmen zugunsten von 500 Millionen Verbrauchern: Erfahren Sie mehr über die zehn größten Erfolge, die Ihre alltäglichen Belange betreffen und unsere gemeinsamen europäischen Werte widerspiegeln.

 

Rechte von Drittstaatsangehörigen in der EU - Die EU Blue Card

Die Blau Karte EU ebnet als Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für hoch qualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten den Weg in die Europäische Union. Für Angehörige von EU-Staaten gilt Freizügigkeit hinsichtlich ihres Aufenthalts in der EU.

EU Flagge hinter Weltkugel 300Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, und der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, haben dazu aufgerufen, zügig die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der innersyrischen Friedensgespräche zu schaffen. Sie forderten erneut die Kriegsparteien in Syrien auf, ihre Angriffe auf zivile Einrichtungen und Infrastruktur umgehend einzustellen.

„Die Europäische Union unterstützt intensiv die Arbeit der USA und Russlands als die beiden Vorsitzenden der Internationalen Syrien-Kontaktgruppe, die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der innersyrischen Gespräche zu schaffen. Wir schließen uns der dringenden Bitte der Syrien-Kontaktgruppe an die Vereinten Nationen an, Vorschläge für einen auf der Resolution des UN-Sicherheitsrats und dem Beitrag der syrischen Beteiligten basierenden, politischen Übergang vorzubereiten.“

Sie verurteilten abermals die Angriffe auf die syrische Zivilbevölkerung: „Die anhaltenden Luftangriffe und Fassbomben auf Darayya und andere Gebiete in Syrien sind inakzeptabel. Die EU fordert alle Parteien auf, jegliche Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur insbesondere medizinische Einrichtungen, Schulen, Märkte und Lager von Binnenflüchtlingen sofort einzustellen.“

Sie machten ferner deutlich, dass der Schutz aller Zivilisten ungeachtet ihres Aufenthaltsorts sichergestellt werden müsse. Humanitäre Korridore müssten gemäß der Genfer Konvention eingerichtet werden. Diese dürften nicht Teil der militärischen Strategie sein.

Die EU sei gewappnet, um schnelle Unterstützung zur Stabilisierung, dem Wiederaufbau und der Rückkehr der Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge in ihre Häuser unter sicheren Voraussetzungen zu leisten, sobald der politische Übergang begonnen habe. Um dies zu erreichen, müsse die gesamte internationale Gemeinschaft geschlossen und energisch das Einstellen der Kampfhandlungen und den humanitären Zugang einfordern, sagten beide EU-Vertreter weiter.

EU Flagge Brandenburger Tor 300Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass ein deutsches Investitionspaket für die Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg „Willy Brandt" mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Die Investitionen erfolgen zu Marktbedingungen und stellen daher keine staatlichen Beihilfen für den Flughafenbetreiber FBB dar.

Im Januar 2016 hat Deutschland einen Kredit von 1,1 Mrd. Euro und eine Garantie für zusätzliche Kredite von bis zu 1,1 Mrd. Euro, die die öffentlichen Gesellschafter dem Unternehmen Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) als Entwickler und künftigem Betreiber des Flughafens gewähren wollen, bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet. Die durch die Gesellschafterbürgschaft abgedeckte Finanzierung soll von Geschäftsbanken bereitgestellt werden.

Ein Teil der Investition ist für die Lösung technischer Probleme (z. B. mit dem Brandschutzsystem) und für die Verbesserung des Schallschutzes bestimmt. Die übrigen Mittel werden für den Kapazitätsausbau verwendet, da das Verkehrsaufkommen stärker steigen wird, als in den Prognosen für das ursprüngliche Projekt angenommen.

Maßnahmen öffentlicher Stellen zugunsten von Unternehmen können als beihilfefrei erachtet werden, wenn sie zu Bedingungen durchgeführt werden, die für einen marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgeber annehmbar wären (Kriterium des marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgebers).

Die Kommission erstellte daher eine detaillierte wirtschaftliche Analyse, bei der sie zunächst die langfristigen Geschäftspläne der FBB und Marktprognosen prüfte. Anschließend verglich sie das geplante Investitionsvorhaben mit verschiedenen anderen Szenarien. Der Vergleich ergab, dass die Erweiterung und Fertigstellung des Flughafens die rentabelste Option ist, zumal in unabhängigen Marktanalysen ein kontinuierlicher Anstieg des Fluggastaufkommens prognostiziert wird.

Die Kommission gelangte daher zu dem Ergebnis, dass ein privater Kapitalgeber, der an einer langfristig rentablen Investition interessiert ist, bereit gewesen wäre, das gleiche Finanzierungspaket zu vergleichbaren Konditionen bereitzustellen, um die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Flughafens sicherzustellen. Die Konditionen der Gesellschafterbürgschaft sind ebenfalls marktüblich und verschaffen dem Flughafenbetreiber deshalb keinen ungerechtfertigten Vorteil.

Global Handel 300Die ersten Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige, die im Rahmen eines EU-Freiwilligendienstes humanitäre Hilfe in Krisengebieten leisten möchten, stehen fest. Dazu gehören Freiwilligendienste in Tunesien, Jordanien und Kambodscha. 

Die EU-Kommission veröffentlichte dazu eine Übersicht über Einsatzorte und Aufgabenbereiche auf ihren Internetseiten. Dem Einsatz wird eine intensive Vorbereitung vorausgehen. Ende 2016 können dann Europäer, die in Krisengebieten weltweit helfen wollen, ihren Einsatz antreten. Kriegsgebiete sind von dem Einsatz ausgenommen.

Christos Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, begrüßte den Start der Solidaraktion: „Ich freue mich anzukündigen, dass wir bald unsere EU-Freiwilligen für humanitäre Hilfe vor Ort im Einsatz sehen können, wo sie gemeinsam mit lokalen Behörden zusammenarbeiten, um auf Katastrophen besser vorbereitet zu sein. Die Initiative EU-Freiwillige für humanitäre Hilfe setzt Solidarität in Aktion um, um den Menschen zu helfen, die weltweit von Katastrophen betroffen sind“, sagte Stylianides.

Der Einsatz steht allen EU-Bürgern offen, die über als 18 Jahre alt sind und über die unterschiedlichsten Qualifikationen verfügen. Gefragt sind Kenntnisse in Politik, Ingenieurswesen, Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Buchhaltung und Erziehung. In akuten Notfallsituationen wird es keinen Einsatz geben. Zu den Kernaufgaben zählt stattdessen die Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden, um humanitäre Projekte mit praktischer Hilfe zu unterstützen.

Energie und Klimaunion Windräder 300Die EU-Investitionsoffensive bringt den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa voran. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Europäische Investitionsbank und Sustainable Sàrl, eine Tochter der SUSI Partners AG, unterzeichnet.

Aus dem Europäischen Fonds für Strategische Investition (EFSI), dem Motor der Investitionsoffensive, werden darunter bis zu 62 Mio. Euro im Erneuerbare-Energien-Fonds II der SUSI investiert, zu dessen Portfolio bisher 13 Wind- und Solaranlagen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Portugal und Italien gehören.

Dazu erklärte Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klima- und Energiepolitik: „In der EU wollen wir den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft erleichtern. Nur wenn wir uns vor der eigenen Haustür engagieren, schaffen wir die Energiewende und erreichen unsere klima- und energiepolitischen Ziele. Ich würde mich freuen, wenn auch die Privatwirtschaft die Chancen nutzt, die der Juncker-Plan, die EIB und die Energiewende bieten.“

Die EU-Investitionsoffensive („Juncker-Plan") ist eine Priorität der Europäischen Kommission unter Präsident Juncker. Ihre Schwerpunkte liegen auf der Beseitigung von Investitionshindernissen, der Unterstützung von Investitionsvorhaben und der intelligenteren Nutzung neuer und bestehender finanzieller Ressourcen. Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren Investitionen in Höhe von mindestens 315 Mrd. Euro zu mobilisieren, Investitionen in die Realwirtschaft zu fördern und ein investitionsfreundliches Umfeld zu schaffen.

VHS-Infoabend: Wer macht eigentlich was in Brüssel?

Europäisches Parlament, Euro-Rettungsschirm, Wettbewerbsregeln, Verbraucherschutz, Agrarsubventionen ... .
Die Europäische Union (EU) greift immer mehr in das alltägliche Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Mehr als 60 % aller Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen mitbestimmt. Ist es ein bürokratischer Dschungel, der uns immer stärker überwuchert, oder handeln in Brüssel „kluge Köpfe“ allein in unserem Interesse? Was heißt das eigentlich, wenn von „Kommission“, „Ministerrat“ oder „Rat der Regionen“ die Rede ist? Wohin geht das viele Geld?

An diesem Abend bei der VHS Aachen bietet Winfried Brömmel, Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, viele anschauliche Informationen und Sie werden beim nächsten Mal genau Bescheid wissen, wenn wieder über „die da in Brüssel“ gemeckert wird.

  • Montag 12.09.2016
    19:00 bis 20:30 Uhr
  • VHS Aachen, Raum 214
    Peterstr. 21-25
    52062 Aachen

Diese Veranstaltung ist entgeltfrei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Waage 300Die jüngsten Ereignisse in Polen, die insbesondere das Verfassungsgericht betreffen, haben die Europäische Kommission veranlasst, einen Dialog mit der polnischen Regierung aufzunehmen, damit die Rechtsstaatlichkeit in Polen uneingeschränkt gewahrt bleibt

Die EU-Kommission hat am Mittwoch, 27. Juli,  eine Empfehlung zur Rechtsstaatlichkeit an Polen gerichtet. Darin legt sie ihre Bedenken angesichts der Lage des Verfassungsgerichts in Polen dar und unterbreitet konkrete Empfehlungen, wie diese Bedenken ausgeräumt werden können. „Trotz des Dialogs, den wir mit der polnischen Regierung seit Jahresbeginn führen, wurden die wichtigsten Probleme, die die Rechtsstaatlichkeit in Polen gefährden, unserer Ansicht nach nicht gelöst“, sagte der Erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans in Brüssel. „Deshalb unterbreiten wir der polnischen Regierung jetzt konkrete Empfehlungen, wie diese Bedenken ausgeräumt werden können, so dass das polnische Verfassungsgericht seine Aufgabe der Rechtsprechung zur Verfassung wirksam ausüben kann.“ Die Kommission ist der Auffassung, dass die Rechtsstaatlichkeit in Polen systemisch gefährdet ist.

Dass das Verfassungsgericht an einer vollumfänglichen, wirksamen Normenkontrolle gehindert ist, beeinträchtigt seine Integrität und Stabilität und sein ordnungsgemäßes Funktionieren und damit eine der wichtigsten Garantien der Rechtsstaatlichkeit in Polen. In Ländern mit einer Verfassungsgerichtsbarkeit trägt diese entscheidend zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit bei.

Die Rechtsstaatlichkeit ist einer der gemeinsamen Werte, auf die sich die Europäische Union gründet. Sie ist in Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union verankert. Nach den Verträgen ist die Europäische Kommission zusammen mit dem Europäischen Parlament und dem Rat dafür zuständig, die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit als eines Grundwerts der Union zu garantieren und für die Achtung des Rechts, der Werte und der Grundsätze der EU zu sorgen.

Die jüngsten Ereignisse in Polen, die insbesondere das Verfassungsgericht betreffen, haben die Europäische Kommission veranlasst, einen Dialog mit der polnischen Regierung aufzunehmen, damit die Rechtsstaatlichkeit in Polen uneingeschränkt gewahrt bleibt. Nach Auffassung der Kommission muss das polnische Verfassungsgericht in der Lage sein, seiner verfassungsmäßigen Aufgabe uneingeschränkt nachzukommen und eine vollumfängliche wirksame Normenkontrolle zu gewährleisten.

Dies ist ein Auszug aus den an Polen gerichteten Empfehlungen:

  • Einhaltung und vollständige Umsetzung der Urteile des Verfassungsgerichts vom 3. und 9. Dezember 2015, was bedeutet, dass die drei Richter, die im Oktober 2015 von der vorherigen Volksvertretung rechtmäßig benannt wurden, ihr Amt als Richter des Verfassungsgerichts antreten müssen und die drei Richter, die von der neuen Volksvertretung ohne gültige Rechtsgrundlage benannt wurden, ihr Amt nicht ohne rechtskräftige Wahl antreten dürfen;
  • Veröffentlichung und vollständige Umsetzung des Urteils des Verfassungsgerichts vom 9. März 2016 sowie seiner darauf folgenden Urteile und Gewähr, dass künftige Urteile systematisch veröffentlicht werden und weder die Exekutive noch die Legislative über ihre Veröffentlichung entscheiden kann;
  • Gewähr, dass das Verfassungsgericht betreffende Rechtsreformen den Urteilen des Verfassungsgerichts, darunter den Urteilen vom 3. und 9. Dezember 2015 sowie vom 9. März 2016, nicht zuwiderlaufen und der Stellungnahme der Venedig-Kommission umfassend Rechnung tragen; Gewähr, dass das Verfassungsgericht in seiner Funktion als Hüter der Verfassung weder durch einzelne noch durch das Zusammenwirken mehrerer Bestimmungen geschwächt wird;
  • Gewähr, dass das Verfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit des am 22. Juli 2016 verabschiedeten Gesetzes über das Verfassungsgericht prüfen kann, bevor es in Kraft tritt, und dass das diesbezügliche Urteil des Verfassungsgerichts veröffentlicht und vollständig umgesetzt wird.

Diesem neuen Schritt des im Rahmen zur Stärkung des Rechtsstaatsprinzips vorgesehenen Verfahrens ist ein intensiver, seit dem 13. Januar andauernder Dialog mit der polnischen Regierung vorausgegangen. Nachdem die Kommission am 1. Juni eine Stellungnahme zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in Polen abgegeben hatte, hatte das polnische Parlament am 22. Juli ein neues Verfassungsgerichtsgesetz verabschiedet.

Die Kommission hat die Gesamtlage auch unter Berücksichtigung des neuen Gesetzes bewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass zwar einige ihrer Bedenken durch das Gesetz ausgeräumt wurden, insgesamt aber dennoch weiterhin in wichtigen Punkten Zweifel an rechtsstaatlichen Verhältnissen in Polen bestehen bleiben. Deshalb unterbreitet sie der polnischen Regierung konkrete Empfehlungen, wie diese Bedenken ausgeräumt werden können.

Die Kommission empfiehlt den polnischen Behörden, dringend geeignete Maßnahmen zu treffen, um dieser systematischen Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit zu begegnen, und fordert die polnische Regierung auf, sie innerhalb von drei Monaten von den hierzu unternommenen Schritten zu unterrichten.

Die Kommission bleibt gewillt, den konstruktiven Dialog mit der polnischen Regierung fortzusetzen. Kommt der Mitgliedstaat der Empfehlung innerhalb der gesetzten Frist nicht zufriedenstellend nach, kann das Verfahren nach Artikel 7 EUV eingeleitet werden.

Der – am 11. März 2014 eingeführte – Rahmen zur Stärkung des Rechtsstaatsprinzips umfasst drei Stufen. Das gesamte Verfahren basiert auf einem kontinuierlichen Dialog zwischen der Kommission und dem betroffenen Mitgliedstaat. Die Kommission informiert das Europäische Parlament und den Rat eingehend und in regelmäßigen Abständen.

  • Sachstandsanalyse der Kommission: Die Kommission holt alle relevanten Informationen ein und prüft sie daraufhin, ob es klare Anzeichen für eine systemische Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit gibt. Gelangt die Kommission auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse zu dem Ergebnis, dass in der Tat eine systembedingte Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit vorliegt, tritt sie mit dem betroffenen Mitgliedstaat in einen Dialog, indem sie eine „Stellungnahme zur Rechtsstaatlichkeit“ an den Mitgliedstaat richtet, in der sie ihre Bedenken begründet. Diese Stellungnahme dient als Warnung an den Mitgliedstaat und gibt diesem die Möglichkeit zu reagieren.
  • Empfehlung der Kommission: In der zweiten Verfahrensphase kann die Kommission eine „Empfehlung zur Rechtsstaatlichkeit“ an den Mitgliedstaat richten, sofern die Angelegenheit in der Zwischenzeit nicht zufriedenstellend geregelt werden konnte. In diesem Fall setzt die Kommission dem Mitgliedstaat eine Frist, innerhalb deren er die beanstandeten Probleme zu beheben hat, und der Mitgliedstaat informiert die Kommission über die hierzu von ihm unternommenen Schritte. Die Kommission veröffentlicht ihre Empfehlung.
  • Folgemaßnahmen zur Empfehlung der Kommission: Als dritten Schritt verfolgt die Kommission die Maßnahmen, die der Mitgliedstaat auf die Empfehlung hin getroffen hat. Kommt der Mitgliedstaat der Empfehlung innerhalb der gesetzten Frist nicht zufriedenstellend nach, kann das Verfahren nach Artikel 7 EUV eingeleitet werden. Voraussetzung hierfür ist ein begründeter Vorschlag eines Drittels der Mitgliedstaaten, des Europäischen Parlaments oder der Kommission.

Weitere Informationen:

Handy Roaming 2 300Der Verbraucherschutz ist ein zentrales Thema der EU. Dazu zählt neben klassischen Fragen des Verbraucherschutzes, wie etwa Wasserqualität, Luftqualität oder Lebensmittelqualität auch die Nutzung von Mobiltelefonen. 

Hier gibt es Antwort auf generelle Fragen zum Verbraucherschutz.

„Ist der auf einem Produkt ausgezeichnete Preis immer der endgültige Preis?“

Ja. Alle zum Verkauf angebotenen Waren müssen mit dem Gesamtpreis – einschließlich der Mehrwertsteuer – ausgezeichnet werden. Ebenso muss der Grundpreis, also der Preis pro Kilo, Liter, etc., ausgezeichnet sein.

„Welche Regelungen gelten beim Online-Erwerb von Flugtickets innerhalb der EU?“

Es muss bei einer Online-Buchung eines Fluges immer der Gesamtpreis des Tickets, inklusive etwaiger Gebühren oder Steuern angegeben werden. Voreinstellungen auf Websites, die dazu führen, dass Sie zusätzlich zum Ticket beispielsweise noch eine Reiseversicherung mitbezahlen müssen, obwohl Sie dem nicht zugestimmt haben, sind unzulässig.

Handynutzung im EU-Ausland:

Nor vor etwa 10 Jahren kostete ein Handytelefonat im Ausland 0,50cent pro Minute, noch 2012 kostete 1 Megabyte im Ausland 0,70cent. Rechnet man dies hoch, konnten extreme Kosten auf den Nutzer und Urlauber zukommen.

Hier hat die EU in den letzten Jahren massiv nachgebessert und das Telefonieren, Surfen und SMS-Schreiben ist bereits deutlich günstiger geworden.

„Stimmt es, dass die EU das Telefonieren im EU-Ausland billiger gemacht hat und das Roaming-Gebühren sogar ganz wegfallen sollen?“

Das ist so. Vergleicht man die heutigen Preise mit den Preisen von 2007 so sind die Kosten für Anrufe, SMS und Daten-Downloads um 80-91 % gesunken. Und es geht weiter: Ab April 2016 dürfen die Anbieter nur noch einen geringen Aufschlag gegenüber nationalen Preisen berechnen: höchstens 5 Cent pro Minute für Anrufe, 2 Cent für abgehende SMS und 5 Cent für eine Datenmenge von 1 MB (Preise ohne Mehrwertsteuer). Ab dem 15. Juni 2017 entfallen die Roaminggebühren dann sogar vollständig.

Darüber hinaus gilt eine Grenze von 50 Euro bei denen ein Datendownload im Ausland automatisch gestoppt wird. Sie können also nicht unbemerkt in eine hohe Kostenfalle geraten.

Weitere Informationen zum Thema Verbraucherschutz sowie die Faltkarte "Unterwegs in Europa 2016/2017", aus der diese Informationen stammen, finden Sie bei uns im Büro.

16 03 22 PEE Motiv 300Populismus und Extremismus sind in ihren unterschiedlichen Ausprägungen nach wie vor zwei Dinge, die westliche Gesellschaften derzeit deutlich prägen. Das Interesse an einer Erläuterung dieser Phänomene ist dementsprechend hoch.

Vom 30. Mai bis 08. Juni fand in verschiedenen Räumen der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH) die Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa" statt. Die unter anderem vom EUROPE DIRECT Büro Aachen veranstaltete Reihe war ein voller Erfolg. Zu den insgesamt sieben Vorträgen kamen rund 700 Zuschauer. Wer die Reihe verpasst hat, hat im Internet aber noch die Gelegenheit, zumindest zwei der Vorträge im Radio zu hören. Das DRadio Wissen hat in Absprache mit den Vortragenden Teile des Vortrags online verfügbar gemacht.

Dabei handelt es sich um den Vortrag Claus Leggewies mit dem Titel „Populisten verstehen?! Was rechtspopulistische Strömungen stark macht“, in dem er sich mit dem Entstehen und dem Umgang mit Populisten beschäftigte. Die Hauptaussage seines Vortrages war, dass man sich zu viel und gleichzeitig zu wenig mit Rechtspopulisten beschäftige. Zum einen verstünde man derzeit noch zu wenig über den Rechtspopulismus als politisches Phänomen, zum anderen gäbe man Rechtspopulisten derzeit zu viel Raum. Um dem Rechtspopulismus entgegenzuwirken, müsse zunächst ein eigenes Narrativ entwickelt werden.

Der zweite Beitrag, der aus der Veranstaltungsreihe im DRadio Wissen Hörsaal online abrufbar ist, ist ein Vortrag von Volker Heins. Unter dem Titel „Spiegel der Menschheit? Die Zukunft der Migrationsmaschine Deutschland“ widmete sich Heins der Geschichte der Migration in Deutschland bis in die heutige Zeit. Intensiv ging er auf zwei Narrative ein, die derzeit gegenüber Migranten und Flüchtlingen weit verbreitet sind. Zum einen gäbe es ein neurechtes Narrativ, welches die Regierung als Verräter am eigenen Volk ansähe und gleichzeitig die Einwanderer als potentielle Kriminelle und Täter bezeichne, auf der anderen Seite gäbe es ein Narrativ, welches den Einwanderer als potentiellen Helfer betrachte. Derzeit sei es in Deutschland weiter verbreitet, sich in seiner Kultur bedroht zu fühlen, gleichzeitig erstarkt die Vorstellung von Nationen, die sich durch die Globalisierung ihrer Identität beraubt werden.

Beide Vorträge kann man doch auf der Seite des DRadio Wissen Hörsaal hören

Zika Virus Labor 300Eigentlich sollte der Urlaub so schön werden. Doch dann passiert es: Man stürzt beim Klettern, verletzt sich beim Schwimmen oder wird krank.

Was tun? Welche Rechte hat man? Bin ich auch im Ausland krankenversichert?

„Welche Rechte habe ich Falle eines Unfalls oder einer plötzlichen Erkrankung in einem anderen EU-Land?“

Bei einem vorübergehenden Aufenthalt haben sie im Falle einer plötzlichen Erkrankung oder eines Unfalls Recht auf die Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems unter denselben Voraussetzungen und zu denselben Kosten wie die Menschen, die innerhalb des Landes versichert sind.                                    

„Brauche ich im EU-Ausland eine spezielle Krankenkassenkarte?“

Es gibt die Europäische Krankenversicherungskarte, die beweist, dass Sie in einem EU-Land versichert sind. Sie verringert den Verwaltungsaufwand und erleichtert die Kostenerstattung. Sie ist kostenfrei bei den Krankenversicherungen erhältlich. In einigen Ländern ist sie in die normale Krankenkassenkarte integriert. Sie befindet sich häufig auf der Rückseite der Karte.

„Gilt das Rezept für mein Medikament auch in einem anderen EU-Land?“

Ja, aber Sie sollten sich vergewissern, dass das Medikament auch in dem von Ihnen besuchten Land zu erhalten ist. Am besten lassen Sie sich auch eine Auslandsverschreibung ausstellen, damit die Apotheken Ihr Medikament besser zuordnen können.“

„Muss ich mich vor einer Reise in ein anderes EU-Land impfen lassen?"

Das ist im Normalfall nicht nötig. Impfvorschriften und –empfehlungen gibt es lediglich für einige Überseegebiete. Hierzu fragen Sie am besten Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

„Gibt es eine nützlich App zum Thema "Gesundheit"?"

Die App European Health Insurance Card (Europäische Krankenversicherungskarte) informiert über Notfallnummern und welche Leistungen versichert sind.

Weitere Informationen zum Thema Gesundheit sowie die Faltkarte "Unterwegs in Europa 2016/2017", aus der diese Informationen stammen, finden Sie bei uns im Büro.