15.09.2014

EUROPE DIRECT Aachen - aktuell

Aktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

Interaktive Karte der reglementierten Berufe

14-05-09-JobsucheInteraktive Karte erleichtert Jobsuche

Eine interaktive Karte ermöglicht seit dem 08.05.2014 eine schnelle Übersicht über die reglementierten Berufe in den einzelnen EU-Ländern.

Auf der von der Kommission veröffentlichten Karte können die Anzahl der reglementierten Berufe, ihre Verteilung nach Wirtschaftssektoren und die Kontaktdaten der für die Berufsanerkennung zuständigen nationalen Stellen eingesehen werden

Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagte: "Die europäische Karte der reglementierten Berufe ist ein Transparenzinstrument, das die Situation der reglementierten Berufe in den Mitgliedstaaten und in der Union abbildet. Durch aufmerksames Studium der Karte erfahren wir mehr über die unterschiedlichen Maßnahmen, die die Mitgliedstaaten durch die Reglementierung bestimmter Berufe zum Schutz des öffentlichen Interesses getroffen haben. Die Maßnahmen können aber auch die berufliche Mobilität der Fachkräfte erschweren. Der Mehrwert dieser Karte besteht darin, diese Hindernisse visuell zu veranschaulichen, sodass wir unsere Anstrengungen auf die Sektoren und Berufe richten können, in denen die Überarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen die größten positiven Auswirkungen haben könnte."

Einladung: 'EU und ihre humanitäre Verantwortung' am 14.05.

14-05-07-Europa-FlaggeVortrag und Diskussion zu Europas humanitärer Verantwortung

"Europa ist nicht nur für Europa da. Solange pro Tag weltweit 25.000 Kinder den Hungertod sterben, so lange hat Europa seine Aufgabe in der Welt nicht erledigt."

Schon vor knapp einem Jahrzehnt war es der Karlspreisträger Jean-Claude Juncker, der seine Rede zur Entgegennahme der Auszeichnung zu einem eindringlichen Appell nutzte, dass die EU auch ihrer internationalen Verantwortung gerecht werden muss. Tatsächlich sind die EU und die hier ansässigen Hilfsorganisationen nicht wegzudenken, wenn es um die Bewältigung von humanitären und politischen Krisen in der Welt geht - sei es in Afrika und Lateinamerika oder sei es aktuell in Syrien und der Ukraine. Über die humanitäre Verantwortung Europas spricht der vormalige Bundesminister und heutige Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rufolg Seiters.

  • Mittwoch, 14.05.2014
  • 18:30 Uhr
  • Ratssaal,
    Rathaus Aachen, Markt
  • Eintritt frei!

Veranstalter: Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Karlspreisstiftung, Stadt Aachen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen

Karten für Jugendkarlspreisverleihung zu vergeben

14-05-06-Jugendkarlspreis-201420 Zugangskarten für die Verleihung des Jugendkarlspreises 2014 zu vergeben

Am Di. 27. Mai 2014 wird ab 11:00 Uhr der diesjährige "Europäische Jugendkarlspreis" in einer Feierstunde in der Aula 1 des RWTH-Hauptgebäudes (Templergraben 55) verliehen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro vergibt kostenlos 20 exklusive Zugangskarten für diese feierliche Zeremonie, bei der die drei europaweiten Gewinner ausgezeichnet werden. Zudem gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm.

Die ersten 20 Interessenten, die sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden, erhalten von uns eine Bestätigung per E-Mail. Danach können die Gewinner die Zugangskarte im EUROPE DIRECT Informationsbüro abholen (Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr, Markt 39 / Haus Löwenstein, Aachen).
Pro Interessent kann nur eine Karte vergeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mit dem "Europäischen Jugendkarlspreis" wird die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins unter jungen Menschen sowie deren Teilnahme an Projekten zur europäischen Integration gefördert. Der Preis wird für von jungen Menschen durchgeführte Projekte verliehen, die zur Verständigung beitragen, die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität fördern und praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als eine Gemeinschaft liefern.

Der "Europäische Jugendkarlspreis" wird jedes Jahr gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen verliehen.

De Gucht wirbt für TTIP

14-05-06-De-GuchtKarel De Gucht spricht sich für das transatlantische Handelsabkommen mit den USA aus

EU-Handelskommissar Karel De Gucht hat bei seinem Besuch in Berlin am 05.05.2014 die Chancen einer Transatlantischen Handels- und Investitioinspartnerschaft (TTIP) besonders für Deutschland betont.

"Gerade der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, würde von diesem Abkommen besonders profitieren", sagte De Gucht bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und dem US-Handelsbeauftragten Michael Froman.

Ein Handelsabkommen mit den USA werde, anders als vielfach behauptet, nicht dazu führen, dass Hormonfleisch, Genfood und Chlorhühnchen ungehindert nach Europa exportiert werden können, sagte De Gucht. Hormonfleisch bleibe in der EU verboten, die EU-Gesetze zur Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen würden durch das Abkommen auch nicht verändert. De Gucht traf am Morgen auch deutsche Gewerkschaftsvertreter und machte deutlich, dass die Koalitionsfreiheit und das Recht der Gewerkschaften, Tarifverträge mit den Arbeitgebern auszuhandeln, in keiner Weise durch das Abkommen gefährdet werden.

Es gehe der EU-Kommission auch darum, die internationalen Standards für Investitionsschutzabkommen zu heben und missbräuchliche Klagen von Konzernen gegen Staaten unmöglich zu machen. Wenn die USA und EU sich über solche Investitionsschutzabkommen einig seien, sei es leichter, solche Standards in Verträgen mit anderen Partnern wie zum Beispiel China durchzusetzen.

Positive Bilanz der EU-Osterweiterung

14-05-02-10-Jahre-EU-Ost10 Jahre EU-Osterweiterung

Die EU-Osterweiterung jährte sich am 01.05.2014 zum zehnten Mal.

Mit dem Beitritt Estlands, Lettlands, Litauens, Maltas, Polens, der Slowakei, Sloweniens, Tschechiens, Ungarns und dem griechischen Teil Zyperns am 1. Mai 2004 war die Europäische Union um zehn Mitgliedstaaten gewachsen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso zog anlässlich des Jubiläums eine positive Bilanz der erweiterten Union.

"Die Wirklichkeit zeigt, dass Europa nach diesen zehn Jahren stärker, reicher und sicherer ist – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Die Erweiterung hat aus der EU den weltweit größten Binnenmarkt gemacht. Wachsender Handel zwischen den Mitgliedstaaten schafft neue Arbeitsplätze, neue Investitionen und neues Wachstum."

Ähnlich wertete Erweiterungskommissar Stefan Füle den Beitritt der zehn mittel- und osteuropäischen Länder vor zehn Jahren. Auch er betonte die Frieden und Wohlstand sichernde Wirkung eines geeinten Europas. "Erweiterung dient als starker Anreiz für Reformen. In einem einigen Europa können wir die Konsequenzen aus Globalisierung, Finanzkrise und Klimawandel besser bewältigen", sagte Füle. Er wies zudem auf die mit dem Beitritt verbundenen wirtschaftlichen Vorteile für die alten und neuen EU-Länder hin.

Der erweiterte Binnenmarkt hat zu einem starken Anstieg von Direktinvestitionen (DI) geführt. So hat sich in den letzten zehn Jahren der Anteil der Direktinvestition in den 27 EU-Ländern im weltweiten Vergleich verdoppelt. Die EU ist der attraktivste Ort für ausländische Investitionen gemessen an DI-Beständen und Strömen. Allein in 2011 betrug die Summe 225 Mrd. Euro.

Einladung: 'Welches Europa wollen wir?' am 07.05.

Welches Europa wollen wir?
Fachforum Politik der Veranstaltungsreihe „Mehr Europa wagen“

Mit der europäischen Einigung sind herausragende Errungenschaften verbunden: Frieden, Freiheit und Freizügigkeit und vieles andere mehr. Doch zurzeit sind es vielmehr außenpolitische Unsicherheiten, die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise und soziale Brandherde im Süden der EU, die die öffentliche Meinung bestimmen. In dieser Situation diskutieren die Moderatoren Dr. Jürgen Linden und Prof. Dr. Max Kerner mit jungen Europäerinnen und Europäern sowie renommierten Persönlichkeiten, welches Europa wir wollen:

Über die„Östliche Partnerschaft"mit den Nachbarländern der EU und die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sprechen Rebecca Herzog und der Ständige Vertreter der Republik Polen bei der Europäischen Union, S.E. Botschafter Dr. Marek Prawda.
Die Wirtschaftspolitik ist das bestimmende Thema im Gespräch mit Andor Schmitz und dem vormaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement.
Über Innovation, Strukturwandel und die Leistungen der Europäischen Investitionsbank diskutieren Tobias Müller und der Präsident der EIB, Staatsminister a.D. Dr. Werner Hoyer.
Und die europäische Wertegemeinschaft steht im Zentrum des Gesprächs mit Luisa Ossege und dem Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff.

Musikalische Gestaltung: Heribert Leuchter

Veranstalter: Stadt Aachen. AachenMünchener, Rotary-Clubs der StädteRegion Aachen, Karlspreisstiftung

  • Mittwoch 07.05.2014, 19.00 Uhr
  • AachenMünchener, AachenMünchener-Platz1, Aachen
  • Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Shortlink auf diese Veranstaltung: http://bit.ly/welches-Europa

Karlspreis-Rahmenprogramm 2014

Rahmenprogramm zur Verleihung des Karlspreises

Zum 25. Mal  haben die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Vorfeld der Verleihung ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das auf den Karlspreis einstimmen soll. Es beginnt in diesem Jahr gut vier Wochen vor der Karlspreisverleihung und umfasst etwa 40 verschiedene Termine, Projekte und Auftritte. Wie im vergangenen Jahr  finden in diesem Jahr gleich mehrere Veranstaltungen auch außerhalb der Stadt Aachen statt, um den Karlspreis in der Region noch stärker zu verankern.

Das Rahmenprogramm zur Preisverleihung 2014 knüpft an den Preisträger Herman Van Rompuy und sein Heimatland Belgien an, und lädt die Bürgerinnen und Bürger zugleich zur Diskussion über die Zukunft des europäischen Projekts ein: Welches Europa wollen wir – und wieviel Europa? Welche Chancen bietet die EU ihren Jugendlichen? Und welche Verantwortung trägt unser Kontinent für andere Teile der Welt? Darüber hinaus werden kulturelle und gesellige Veranstaltungen angeboten. Das Karlsjahr 2014 sowie ein Ausblick auf die Ausstellungstrilogie sind in Form einer dreitägigen Veranstaltungsreihe zu Karl dem Großen ebenfalls in das Rahmenprogramm integriert.

Traditionell wird das große „Karlspreis Live“ Fest auf dem Katschhof gefeiert, das musikalische, lebendige und kulinarische Fest für alle Aachener. Hier wird der designierte Karlspreisträger Herman Van Rompuy am Vorabend der Preisverleihung einen Gruß an die Aachener richten und seine Eindrücke von Aachen schildern. – Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis sowie ab sofort auch in Form einer gedruckten Broschüre an allen üblichen öffentlichen Auslagestellen in der Stadt.

Wahl-O-Mat

14-04-29-Wahl-O-MatWahl-O-Mat zur Europawahl 2014 ist online

Am 25.05.2014 finden in Deutschland die Europawahlen statt. In Deutschland ist jeder wahlberechtigt, der zum Zeitpunkt der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet hat. Deutschland stehen im Parlament 96 der 751 Sitze zur Verfügung.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat am 28.04.2014 einen neuen Wahl-O-Mat zur Europawahl 2014 online gestellt.

Bürger können mit dem Wahl-O-Mat ein Informationsangebot über Wahlen und Politik nutzen. Alle 25 Parteien haben Wahl-O-Mat Thesen beantwortet. Nutzer des Wahl-O-Mats können nun ihre eigenen Standpunkte mit denen der Parteien vergleichen und so einen guten Überblick über politische Interessen der zur Wahl stehenden Parteien gewinnen. Hierzu wurden 38 Thesen aufgestellt, zu denen Stellung bezogen wird.

Einladung: Brüsselfahrt am 17.05.2014

14-04-27-Europafest

+++ Update: Alle Plätze sind ausgebucht. Bitte nicht mehr anmelden! +++

Fahrt nach Brüssel zum Tag der offenen EU-Institutionen / Europafest am Sa. 17. Mai 2014

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert wieder eine kostenlose Fahrt nach Brüssel in das Europa-Viertel.

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union, der Europäische Rat, die Europäische Kommission, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen laden zu Information und Unterhaltung ein, siehe http://europa.eu/about-eu/basic-information/symbols/europe-day/index_de.htm oder http://europa.eu/opendoors .

Die Fahrt ist nicht dazu geeignet und nicht dafür vorgesehen, um die Innenstadt von Brüssel zu besichtigen.
Folgender Ablauf ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten, mehr Details später per E-Mail und auf der Website):

  • 08:00 h: Abfahrt in der Innenstadt von Aachen; Treffpunkt wird nach erfolgreicher Anmeldung mitgeteilt
  • ca. 10:30 h: Besuch einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Saal 3C50 über die Europawahl 2014, Simultanübersetzung ins Deutsche, Möglichkeit Fragen zu stellen
  • 12:00 h: Möglichkeit des Austauschs mit Niels Fischer, Mitarbeiter des Europaparlaments (optional)
  • ab 12:00 h: Erkundungen im Europa-Viertel nach eigenem Belieben (Veranstaltungen und Infostände)
  • ca.19:45 h: Rückkehr in Aachen-Innenstadt

Wegen der in den letzten Jahren steigenden Nachfrage beachten Sie bitte:

+++ Update: Alle Plätze sind ausgebucht. Bitte nicht mehr anmelden! +++

  • Teilnehmen können Personen ab 15 Jahren aus dem Raum Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen, bei Minderjährigen in Begleitung eines Erwachsenen.
  • Die Plätze für die Fahrt nach Brüssel sind beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz.
  • Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch nicht mit uns nach Brüssel gefahren sind, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken.
  • EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen.
  • Die Anmeldung sollte möglichst per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit diesen Angaben erfolgen:
  1. Vorname, Name und Wohnort (keine Adresse) aller Mitfahrenden
  2. E-Mail-Adresse
  3. Angabe, ob Sie früher bereits einmal mit EUROPE DIRECT Aachen nach Brüssel gefahren sind

Die Daten werden vertraulich behandelt. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Sie auf der Teilnehmerliste oder auf der Warteliste stehen. Später erfolgen weitere Details zum Treffpunkt in Aachen und zum Ablauf.

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Tag mit Ihnen!

EU-Kommission zieht Bilanz ihrer Arbeit

14-04-28-Bilanz-EU-KommissionGemeinsames Handeln als Mittel

Vor den Europawahlen im Mai hat die EU-Kommission am 25.04.2014 eine Bilanz ihrer Arbeit in den letzten fünf Jahren gezogen.

Mit Blick auf die Herausforderungen der Wirtschaftskrise sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso: "Unser größter Erfolg besteht vielleicht darin, wie wir gehandelt haben. (…) In einer  Zeit des Wandels war „Business as usual“ keine Option mehr. Die vergangenen fünf Jahre standen unter dem Zeichen der Finanz- und Staatsschuldenkrise. Angesichts dieser Herausforderungen können wir alle sehr stolz darauf sein, dass wir es geschafft haben, ein geeintes und offenes Europa zu bewahren, das besser für die Zukunft gerüstet ist."

Der Kommissionspräsident erinnerte daran, dass es zu Beginn der Amtszeit Zweifel gab, ob eine Kommission mit 27 oder 28 Mitgliedern und eine erweiterte Union in der Lage wären, ordentlich zu arbeiten und Beschlüsse zu fassen. "Wir haben bewiesen, dass diese Vorhersagen falsch waren. Mutige Entscheidungen wurden gemeinsam – vereint - getroffen und veranschaulichen, dass sich Europa als wirkliche „Schicksalsgemeinschaft“ versteht. Die letzten fünf Jahre haben gezeigt, dass wir diese Herausforderung bestanden haben: Europa ist in der Lage, mit 28 Mitgliedstaaten gut zu funktionieren, und unsere Institutionen verfügen über die notwendigen Kapazitäten und Erfahrungen, um sich anzupassen, zu reformieren und sich zum Besseren zu wandeln", so Barroso.

"Dabei haben wir uns auf das gestützt, was an der Europäischen Union einzigartig ist", so Barroso weiter. "In Europa geht es um Werte: Werte wie Frieden - unser Gründungsprinzip, für das wir 2012 den Friedensnobelpreis erhalten haben; Werte wie Einheit und Vielfalt - eine nicht zu unterschätzende Quelle der Stärke; Werte wie Solidarität - mit unserer sozialen Marktwirtschaft und dem Schutz all derjenigen, denen es weniger gut geht. An diesen Werten haben wir unsere Arbeit ausgerichtet. Die EU ist mehr als ein Wirtschaftsprojekt. Sie ist ein politisches Projekt. Sie ist eine Gemeinschaft kultureller Werte und gemeinsamer Interessen, die unerlässlich sind, um unser Schicksal gemeinsam zu gestalten."

Bewertung der Fortschritte in Griechenland und Portugal

14-04-28-ReformfortschrittDie Kommission bewertet Reformfortschritte

Die Europäische Kommission hat am 25.04.2014 ihren vierten Bericht über das wirtschaftliche Anpassungsprogramm in Griechenland bewertet.

Griechenland hat seit der letzten Überprüfung im vergangenen Juli substanzielle Fortschritte erzielt, wenn auch mit Verzögerungen. Portugal hat die Anforderungen erfüllt, weitere Strukturreformen sind allerdings notwendig.

Griechenland wird voraussichtlich noch im laufenden Jahr wieder ein Wirtschaftswachstum erzielen. Nach der Stabilisierung des Bankensystems und einer soliden Fiskalpolitik ist es nun entscheidend, dass ambitionierte Strukturreformen schnell umgesetzt werden, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Das Anpassungsprogramm richtet besondere Aufmerksamkeit auf den Abbau der Arbeitslosigkeit.

Portugal hat sein Haushaltsdefizit 2013 auf 4,9 Prozent des BIP reduziert (4,5 Prozent ohne Bankenrekapitalisierung), das Defizit liegt damit deutlich unter dem Programmziel von 5,5 Prozent. Um die Konsolidierung mittelfristig abzusichern, muss eine strenge Ausgabenkontrolle weitergehen, ebenso sind weitere Schritte zur Sicherung der Steuerehrlichkeit erforderlich, um das Steuersystem fairer zu machen und die Einnahmen zu steigern. Die Finanzstabilität wurde gewährleistet und der Bilanzabbau der Banken kommt voran. Weitere Strukturreformen sind notwendig, um die Exportwirtschaft zu fördern.

Einladung: Public Viewing TV-Debatte am 28.04.

Public Viewing der Debatte der Kandidaten als EU-Kommissionspräsident
am Mo. 28.04.2014 in Café & Bar zuhause

Am 28. April um 19:00 Uhr findet die erste Fernsehdebatte von Kandidaten für den Posten des Präsidenten der Europäischen Kommission in Maastricht statt und wird von euronews direkt übertragen. Partner für dieses Ereignis sind das Europäische Jugendforum und die Universität Maastricht.

Diese erste öffentliche Debatte in der Geschichte der EU werden bestreiten: Jean-Claude Juncker (Europäische Volkspartei ), Martin Schulz ( Partei der Europäischen Sozialdemokraten ), Guy Verhofstadt ( Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa Partei) und Ska Keller ( Europäische Grüne Partei ). Sie werden über Schlüsselthemen für die Zukunft Europas sprechen.

Café & Bar zuhause zeigt diese Debatte im Live-Stream für alle (Sandkaulstraße 109/111, 52062 Aachen).
Einlass ist ab 18:00 Uhr, die Debatte startet um 19:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

Als weitere Veranstalter laden herzlich ein: Junge Europäische Föderalisten (JEF) Aachen, Europa-Union Aachen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen.

ERASMUS+ startet

14-04-24-ERASMUSIn Berlin wurde der Startschuss für Erasmus+ gegeben

Sprachen lernen, sich in anderen Ländern fortbilden - immer mehr junge Europäer machen ein Auslandssemester mit "Erasmus": bis 2020 sollen fast 600.000 Deutsche über das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ gefördert werden.

Am 24.04.2014 gibt Bildungskommissarin Androulla Vassiliou gemeinsam mit Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft, in Berlin den Startschuss für die nächsten sieben Jahre des  erfolgreichen Erasmus-Programms in Deutschland.

Mit Erasmus+ hat die Europäische Union das beliebte Programm Erasmus ausgebaut: Zwischen 2014 und 2020 stellt sie dafür 14,7 Mrd. Euro bereit, das sind 40 Prozent mehr als in der bisherigen Finanzperiode. Programme wie "Erasmus" für Studenten, "Leonardo da Vinci" für Auszubildende und "Comenius" für Schüler werden im neuen Programm Erasmus+ zusammengeführt. Deutschland erhält 2014 knapp 165 Mio. Euro an Fördermitteln: das sind elf Prozent mehr als 2013. Die Fördersumme für Deutschland soll sich bis 2020 Jahr für Jahr erhöhen.

Bildungskommissarin Vassiliou lobte, dass die Bundesregierung und die deutschen Handels- und Handwerkskammern die Erfahrung aus ihrem erfolgreichen Berufsbildungssystem aktiv an andere europäische Länder weitergeben und durch ihre maßgebliche Unterstützung bei der Bekanntmachung von Erasmus+ die Idee von Europa konkret und greifbar machen.

Von Erasmus+ werden schätzungsweise zwei Millionen Studierende in Europa profitieren, sie erhalten Stipendien für ein Studium oder eine Fortbildung im Ausland, 450.000 Praktika können finanziell gefördert werden. 650.000 Berufsschüler und Auszubildende werden ebenfalls im Ausland lernen, sich fortbilden oder arbeiten können.

Einladung: Diskussion im Einhard-Gymnasium am 08.05.

Diskussion: Wir haben Visionen und die (Europa-)Wahl

Im Vordergrund stehen die Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums, die mit ihrer Generation das Europa von morgen gestalten werden. Hierzu haben sie in der Europawoche unter Anleitung ihre Visionen von Europa entwickelt und visuell aufbereitet. Sie werden diese in der Abschlussveranstaltung den geladenen Politikern, die sich für europäische Belange engagieren, präsentieren und gemeinsam über Umsetzungsmöglichkeiten in der Politik oder auch außerhalb der Politik diskutieren.

Veranstalter sind das Einhard-Gymnasium zusammen mit EUROPE DIRECT Aachen und der Europa-Union Aachen.
Auf dem Podium nehmen teil:

  • Sabine Verheyen MdEP (CDU)
  • Andrej Hunko MdB (Die Linke)
  • Claudia Walther (SPD)
  • Terry Reintke (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Fotios Amanatides (Piratenpartei)

Mit dieser öffentlichen Veranstaltung demonstriert das Einhard-Gymnasium seine Verantwortung, europäische Ideen weiterzutragen und der Europaskepsis, die sich zurzeit in zunehmendem Maße breitmacht, entgegenzuwirken. Die Schülerinnen und Schüler wollen mit den Politikern die Möglichkeiten von Europa beleuchten und in die Zukunft schauen und laden hierzu auch interessierte Menschen ein, sich zu beteiligen.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren zu Europathemen in Aachen und Umgebung realisiert: EuroPeers, EuroTeachers, AEGEE Aachen, Junge Europäische Föderalisten Aachen (JEF), Europawissenschaftler, Europabüro der EVP Aachen.

  • Donnerstag 08.05.2014, 19.00 Uhr
  • Einhard-Gymnasium,
    Robert-Schuman-Str. 4, Aachen
  • Eintritt frei!

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Öffentliches Defizit sinkt

14-04-24-DefizitIm Euroraum und in der EU28 sinkt das öffentliche Defizit

Im Jahr 2013 verringerte sich das öffentliche Defizit in absoluten Zahlen sowohl im Euroraum (ER18), als auch in der EU28 im Vergleich zu 2012, während der öffentliche Schuldenstand in beiden Gebieten anstieg.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich das öffentliche Defizit im Euroraum von 3,7 Prozent im Jahr 2012 auf 3,0 Prozent im Jahr 2013 und in der EU28 von 3,9 Prozent auf 3,3 Prozent. Gemessen am BIP stieg der öffentliche Schuldenstand im Euroraum von 90,7 Prozent (Ende 2012) auf 92,6 Prozent (Ende 2013) und in der EU28 von 85,2 auf 87,1 Prozent.

Im Jahr 2013 verzeichnete Luxemburg (+0,1 Prozent) einen öffentlichen Überschuss, Deutschland annährend ein Gleichgewicht und Estland, Dänemark, Lettland und Schweden die niedrigsten öffentlichen Defizite gemessen am BIP.

Am Ende des Jahres 2013 wurden die niedrigsten Verschuldungsquoten (öffentlicher Schuldenstand im Verhältnis zum BIP) in Estland (10,0 Prozent), Bulgarien (18,9 Prozent), Luxemburg (23,1 Prozent), Lettland (38,1 Prozent), Rumänien (38,4 Prozent), Litauen (39,4 Prozent) und Schweden (40,6 Prozent) verzeichnet.

Aktionstag Frühjahrsputz

14-04-23-FrühjahrsputzFrühjahrsputz in Europa am 10. Mai

Jedes Jahr sind Millionen europäische Bürger in ihrem Viertel unterwegs, um freiwillig Straßen, Strände und Naturlandschaften von Abfall zu reinigen.

Mit der Initiative „Let's Clean up Europe“ (Frühjahrsputz in Europa) am 10. Mai werden zahlreiche Initiativen am selben Tag in einer europaweiten Reinigungsaktion zusammengebracht, um möglichst viele Bürger zu erreichen.

„Let’s Clean Up Europe“ ist eine echte Bürgerinitiative, die die Öffentlichkeit zur Reinigung ihrer Umgebung im eigenen Interesse mobilisieren will. Viele Menschen sind erstaunt darüber sind, wie viele Abfälle in ihrer Nähe produziert und weggeworfen werden. Abfälle können jedoch wertvoll sein. Papier, Glas, Metall und Kunststoff lassen sich wiederverwenden oder recyceln, wenn sie gesammelt werden. Die Kommission unterstützt die Aktion, die einzelnen Reinigungsaktionen sind jedoch völlig unabhängig und werden lokal von den Bürgern geleitet.

Umweltkommissar Janez Potočnik sagte: „Immer mehr Bürger engagieren sich EU-weit in Reinigungsaktionen, und wir wollen ihnen das Gefühl geben, dass sie Teil eines europäischen Ereignisses sind. Wir haben ein Netz mit Kontaktstellen in 21 Ländern aufgebaut, damit die Bürger erfahren, was in ihrem Viertel stattfindet, und wie sie selbst mithelfen können. Hier muss jeder mit anpacken. Ziehen wir also unsere Stiefel und Arbeitshandschuhe an. Wir alle wollen in einer sauberen Umgebung leben, also machen wir gemeinsam Frühjahrsputz in Europa!"

Warnung vor Eskalation in der Ostukraine

14-04-17-Ukraine-KriseBarroso und Füle warnen Russland vor einer Eskalation

Angesichts der Destabilisierung in der Ostukraine haben EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle, Russland vor einer weiteren Eskalation gewarnt.

Im Europäischen Parlament sagten beide am 16.04.2014 in Straßburg, die EU werde Freiheit und Stabilität in Europa verteidigen.

Füle sagte: "Wir sehen in unserer östlichen Nachbarschaft zwei sich widersprechende Vorstellungen von Europa aufeinanderprallen: die eine von einem modernen, offenen und demokratischen Europa, in dem sich 28 Staaten freiwillig zur Europäischen Union zusammengeschlossen haben; (…) dagegen steht das alte Konzept eines Europa, das in Kategorien von Machtpolitik, Einflusssphären, Diktat und Misstrauen und der Logik des 'Teile und herrsche!' agiert."

Die koordinierten Aktionen bewaffneter Gruppen in der Ostukraine erinnerten stark an das anfängliche Szenario auf der Krim. Russland müsse seine Truppen von der ukrainischen Grenze abziehen und weitere Aktionen zur Destabilisierung der Ukraine unterlassen. "Die kommenden Tage werden zeigen, welchen Weg Russland nimmt. Das könnte auch eine unmissverständliche Reaktion von unserer Seite erfordern."

Die Fraktionsvorsitzenden sprachen am Mittwochmorgen auch mit Kommissionspräsident Barroso und dem griechischen Vize-Außenminister Dimitris Kourkoulas über das Erbe des Ersten Weltkriegs und über die Lehren daraus für die Zukunft Europas. Barroso sagte: "Die Europäische Union ist unsere Lektion aus zwei Weltkriegen - und muss das auch in Zukunft bleiben. Wenn es eine weitere Lehre gibt, die aus den Ereignissen in der Ukraine gezogen werden muss, dann ist es die: wir dürfen niemals – ich wiederhole: niemals - Frieden und Stabilität in Europa für selbstverständlich halten. (...) Alle Nationalisten haben eines gemeinsam: Sie hassen die Europäische Union. Sie denken, die Europäische Union sei ihr Feind. Und in der Tat, sie ist es: die Europäische Union ist gegen den aggressiven Ultra-Nationalismus gerichtet."

Zusatzrenten in der EU

14-04-17-ZusatzrentenEU ermöglicht Zusatzrenten für Arbeitnehmer

Arbeitnehmer können künftig ihre Ansprüche aus Betriebsrenten bei einem Umzug innerhalb der Eurpäischen Union mitnehmen.

Dabei müssen sie allerdings auf Mindestfristen achten: Renten- und Pensionsansprüche sollten spätestens nach drei Beschäftigungsjahren unverfallbar (garantiert) sein.

Das EU-Parlament hat die neue Regelung am 15.04.2014 endgültig angenommen. Sozialkommissar László Andor wies nach dem Votum darauf hin, dass Arbeitnehmer europaweit immer stärker auf Zusatzrenten angewiesen sind. Der Umzug in ein anderes Land dürfe sich nicht nachteilig auf Ansprüche auf Zusatzrenten oder Zusatzpensionen auswirken.

Der  Schutz gesetzlicher Rentenansprüche bei Umzug in ein anderes EU-Land ist bereits durch EU-Gesetze sichergestellt. Die neue Regelung führt jetzt zu gleichwertigen Schutz für zusätzliche Renten, zum Beispiel Betriebsrenten, die durch den Arbeitgeber finanziert werden.

Die nun geschaffenen Möglichkeiten, Ansprüche zu erwerben und zu wahren, sind vor allem für mobile EU-Bürger wichtig, die in EU-Ländern beschäftigt sind, in denen diese Vorsorgesysteme weit verbreitet und die Anforderungen zu den Mitgliedschaftsjahren besonders hoch sind.

Einrichtung der Bankenunion

Beschluss über die Bankenunion durch das Europäische Parlament

Das Europäische Parlament hat drei Gesetzestexte für die Vollendung der Bankenunion verabschiedet.

Um die Stabilität des europäischen Finanzsystems zu sichern und das Geld der Steuerzahler zu schützen, wird ein bankenfinanzierter Fonds künftig die schnelle Abwicklung von Pleitebanken ermöglichen. Die Verluste der Banken sollen in erster Linie von Aktionären und Anleihegläubigern getragen werden.

Bereits im September 2013 hat das Parlament die Einrichtung eines einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus beschlossen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird dafür verantwortlich sein, die größten Banken der Eurozone zu beaufsichtigen. Dazu zählen zurzeit 128 Banken.

Um die Ersparnisse der Bürger zu schützen, stimmten die EU-Abgeordneten am Dienstag auch über eine Aktualisierung der Richtlinie zu den Einlagensicherungssystemen ab. Die Änderung der Richtlinie sieht vor, dass Ersparnisse von bis zu 100.000 Euro durch nationale Garantien geschützt werden.

Ein europäischer Bankenabwicklungsfonds zur Finanzierung der Abwicklung von Pleitebanken soll gemäß der Einigung in acht Jahren durch Bankenabgaben mit dem Zielvolumen von rund 55 Mrd. Euro gefüllt werden. Im Rahmen der Bankenreform hat das Europaparlament auch die Boni von Bankern begrenzt und damit die Anreize für risikoreiche Geschäfte gemindert, die eine Bank in die Pleite führen können.

Weniger LKW-Leerfahrten

Die Europäische Kommission fordert weniger Lkw-Leerfahrten

Jeden Tag ist ein Viertel aller Lkw in der EU ohne Ladung unterwegs. Das bestehende Regelwerk für die Transportbranche enthält zu viele Hürden, die vor allem inländische Transporte durch ausländische Spediteure ("Kabotage") erschweren.

Zur Vorstellung des Berichts forderte Siim Kallas, Vizepräsident der Kommission und zuständig für Verkehr, einfachere und präzisere EU-Vorschriften für den Güterverkehr: "Durch die jetzigen Vorschriften entstehen den europäischen Unternehmen Verluste. Außerdem wirken sie sich auf alle Straßennutzer nachteilig aus und sind schlecht für die Umwelt. Wir brauchen klare Regelungen für die Wirtschaft und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen für die Fahrer. Ich hoffe, dass die neue Kommission die Arbeiten in diesem Sinne fortsetzt."

Auf den Inlandsverkehr entfallen 67 Prozent des gesamten Straßenverkehrs in der EU. Der Zugang ausländischer Verkehrsunternehmen zu Inlandsmärkten ist aber weiterhin sehr begrenzt. Viele Lkw-Fahrten sind Leerfahrten: 20 Prozent aller Lkw in der EU fahren ohne Ladung. Im Inlandsverkehr beträgt dieser Anteil sogar 25 Prozent. Eine Aufhebung der Beschränkungen würde die Zahl der Leerfahrten verringern. Für die Verkehrsunternehmen wäre es dann einfacher, Lasten zusammenzulegen und auch Rückfahrten zu nutzen.

Beratung zur Ukraine-Krise

Beratung zur Ukraine-Krise durch die EU-Außenminister

Die EU-Außenminister beraten am 14. und 15.04.2014 in Luxemburg über die Krise in der Ostukraine.

Zudem spricht Energiekommissar Günther Oettinger mit den EU-Energieministern in einer Telefonkonferenz über die Gasversorgung der Ukraine und den Gastransit in die Europäische Union.

Am Wochenende hatte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ihre Besorgnis über die Aktionen bewaffneter Separatisten in der Ostukraine zum Ausdruck gebracht und Russland aufgefordert, alle Aktionen zur Destabilisierung der Ukraine zu unterlassen. Die Europäische Union setzt sich für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine ein.

Die EU-Außenminister tagen seit dem 14.04.2014 in Luxemburg unter Ashtons Vorsitz. Am 15.04.2014 kommen die EU-Verteidigungsminister in Luxemburg zusammen.

Engagierte Zuschauer und spannende Fragen zur Europawahl gesucht

14-04-11-schulzARD Wahlarena mit den Spitzenkandidaten

Die ARD plant anlässlich der Europawahl eine "Wahlarena" am Dienstag, den 20. Mai. Diese wird live im Ersten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Die beiden Spitzenknadidaten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz werden sich in der Sendung in einem "Townhall-Format" den Fragen von etwa 200 Bürgerinnen und Bürgern stellen. Chefredeaktuere des Westdeutschen und Norddeutschen Rundfunks moderieren die Sendung, die um 21:00 Uhr beginnt und in Hamburg aufgenommen wird.

Der WDR ist auf der Suche nach EU-interessierten Zuschauern, die am 20. Mai nach Hamburg fahren und den Kandidaten ihre Fragen stellen möchten. Organisation und Kosten der Reise übernimmt dabei der Sender. Die Zuschauer reisen am gleichen Tag vormittags an, die Abfahrt erfolgt am 21. Mai nach dem Frühstück.

Die Bewerbung erfolgt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und muss folgende Angaben beinhalten:

Name, Adresse, Alter, Telefonnumer, E-Mailadresse und die Frage(n), die den Kandidaten gestellt werden soll(en).

Schutz von Kindern gegen Gewalt

Befragung der Öffentlichkeit zu Schutz von Kindern

Wie können Kinder am besten gegen Gewalt geschützt werden? Welches sind die größten Herausforderungen für die Kinderschutzsysteme der Mitgliedstaaten?

Dazu befragt die EU-Kommission ab dem 10. April bis zum 3. Juli die Öffentlichkeit. Mit der öffentlichen Konsultation möchte die EU-Kommission in Erfahrung bringen, wie die nationalen Kinderschutzsysteme am effektivsten verbessert werden können. Die eingegangenen Beiträge werden in EU-Leitlinien zu Kinderschutzsystemen einfließen, die Ende 2014 vorgelegt werden sollen.

Kommissionsvizepräsidentin Viviane Reding, zuständig für Justiz, erklärte dazu: "Es ist an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen und sicherzustellen, dass alle Maßnahmen der EU und der Mitgliedstaaten kinderfreundliche Schutzsysteme unterstützen. Diese Systeme können nur dann im Interesse des Kindes funktionieren, wenn sie gewährleisten, dass diejenigen, die beruflich mit Kindern zu tun haben – sei es im Bildungs-, Gesundheits- oder Sozialwesen, in der Justiz, der Zivilgesellschaft oder der Gemeinschaft – zusammenarbeiten, um ein schützendes Umfeld für alle Kinder zu schaffen. Mit der heute gestarteten Konsultation möchten wir genau dieses Ziel erreichen. Das Wohl des Kindes muss stets Vorrang haben.“

Innerhalb der EU unterliegen die Kinderschutzsysteme in erster Linie der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten. Allerdings hat die EU durchaus ein Mandat, für Verfahren, bei denen die Rechte des Kindes eine Rolle spielen, gemeinsame Vorschriften festzulegen. Dabei wurden bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt.

Aktualisierte Liste verbotener Fluggesellschaften

Aktualisierung der Sicherheitsliste verbotener Fluggesellschaften durch die Europäische Kommission

Die Europäische Kommission hat am 10.04.2014 die Liste der Luftfahrtunternehmen aktualisiert, für die aus Sicherheitsgründen Flugverbote oder Betriebsbeschränkungen in Europa gelten.

Die so genannte Schwarze Liste wird zum 23. Mal herausgegeben. Alle Airlines aus Swaziland und die philippinische Cebu Pacific Air wurden von der Schwarzen Liste gestrichen. Sie dürfen europäische Flughäfen wieder ansteuern. Auch für die kasachische Air Astana wurden Beschränkungen gelockert.

Vize-Kommissionspräsident Siim Kallas, verantwortlicher Kommissar für Verkehr, sagte: "Wenn Länder die nötigen Maßnahmen treffen, um die Sicherheit ihrer Luftfahrt zu gewährleisten, dann ist es wichtig, diese Bemühungen zu würdigen."

Die Entscheidung der Kommission folgt der einstimmig verabschiedeten Einschätzung des Europäischen Ausschusses für Flugsicherheit. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus Luftfahrt-Experten der Kommission, aller 28 Mitgliedsstaaten plus Norwegen, Island und Schweiz, der Europäischen Agentur für Flugsicherheit und der europäischen Organisation für die Koordination der Luftverkehrskontrolle Eurocontrol.

Neue Vorschriften für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen

Neue Vorschriften zur marktorientierten Förderung erneuerbarer Energien

Die Europäische Kommission hat am 09.04.2014 neue Vorschriften für staatliche Beihilfen in den Bereichen Umweltschutz und Energie verabschiedet.

Die Leitlinien unterstützen die EU-Staaten darin, schrittweise zu einer marktorientierten Förderung der erneuerbaren Energien überzugehen. Sie enthalten auch Kriterien dafür, wie energieintensive und besonders dem internationalen Wettbewerb ausgesetzte Unternehmen von Abgaben zur Förderung erneuerbarer Energien entlastet werden können.

Der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Kommission, Joaquín Almunia, erklärte: "Es ist an der Zeit, dass die erneuerbaren Energien Teil des Marktgeschehens werden. Die neuen Leitlinien bieten einen Rahmen für die Ausgestaltung effizienterer öffentlicher Förderungen, die schrittweise und pragmatisch an die Marktbedingungen angepasst werden. Europa sollte seine ehrgeizigen Energie- und Klimaziele zu möglichst geringen Kosten für die Steuerzahler und ohne übermäßige Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt erreichen. Dies wird dazu beitragen, dass Energie für die europäischen Bürger und Unternehmen erschwinglicher wird."

Kernpunkte der neuen Leitlinien sind die schrittweise Einführung von marktorientierten Mechanismen, die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie, die Förderung grenzübergreifender Energieinfrastrukturen mit Blick auf den europäischen Energiebinnenmarkt sowie Beihilfen zur Gewährleistung einer angemessenen Stromerzeugung.

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