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Soziale Medien

loewensteinAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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12-10-26-EuGH-Luxemburg1EUROPE DIRECT Aachen in Luxemburg

Heute veranstaltete das EUROPE DIRECT Büro Aachen zum zweiten Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Die Reisegruppe umfasste 35 Teilnehmer aller Altersstufen.

In Luxemburg war das Historische Museum der Stadt der erste Zwischenhalt, in dem die kleine, aber sehr anschauliche Sonderausstellung "ABC – Luxemburg" besucht wurde, die interessante Fakten über Land und Leute Luxemburgs in Form des Alphabets veranschaulicht. So steht jeder Buchstabe für eine andere Besonderheit, die mit Hilfe von Texten, Fotos, Videos oder anderen visuellen Mitteln erklärt wird. Charakteristische Eigenheiten des Landes, wie beispielsweise die Luxemburgische Sprache, das Schulsystem oder die Pendlerkultur wurden den Besuchern in verschiedenen Räumen der Ausstellung näher gebracht.

12-10-26-EuGH-Luxemburg3Im Anschluss fuhr die Gruppe zum Europäischen Gerichtshof. Zum Einstieg in die Thematik wurden ein Informationsfilm gezeigt, der die Arbeitsweise und Alltag am Gerichtshof anschaulich erläuterte. Den Teilnehmern wurde bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Auf Grund der 23 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

12-10-26-EuGH-Luxemburg2Nach dem Einführungsfilm erläuterte Frau I. Dervisopoulos, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kabinett von Frau Generalanwältin Kokott, persönlich die Arbeitsweise des EuGH und gab uns anschauliche Beispiele für die Funktionsweise und Urteile. Sie beantworte zudem die zahlreichen Fragen der Bürger.

Abschließend leitet Herr Accetto vom Besuchsdienst die Studiengruppe durch das Ancien Palais und den Großen Saal und versorgte diese mit interessanten Hintergrundinformationen. Zusammen mit einem ausführlichen Informationspaket über den EuGH trat die Gruppe danach die Heimfahrt nach Aachen an.

12-10-25-EH-Der_Osten1Der Osten - Manfred Sapper im Gespräch mit Katharina Raabe

Die Initiative "Europäische Horizonte" zeigt im Zeitraum 2012 bis 2013 mit einer vierteiligen Reihe zum Thema "Himmelsrichtungen: Koordinaten einer mentalen Geographie" die kulturellen, sozialen, politischen und geographisch-räumlichen Bedeutungen der Himmelsrichtungen auf. Die dritte Veranstaltung der Reihe beschäftigte sich am 25.10.2012 mit dem Osten. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen beteiligte sich als Veranstaltungspartner.

Schon in der Antike und im Christentum glaubte viele Menschen im westlichen Europa, die Erleuchtung käme aus dem Osten. Zugleich wähnte das Abendland aber auch große Gefahren im Osten: Mongolen, Türken – und im Kalten Krieg die Russen. Seit der Aufklärung gilt der Osten vielen in Abgrenzung zum Westen als rückständig und despotisch. Doch gilt das heute noch? Und wo verorten wir in Zeiten der Globalisierung eigentlich den Osten?

Katharina Raabe, Lektorin im Suhrkamp-Verlag, und Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa, begaben sich im Ludwig Forum Aachen auf die Suche.

12-10-25-EH-Der_Osten3Nach einer Begrüßung durch die Direktorin des Ludwig Forums Dr. Brigitte Franzen und eine Einführung von Prof. Helmut König vom IPW der RWTH Aachen griffen Frau Raabe und Herr Sapper zunächst bestehende Klischees vom "Osten" auf. Seit der Aufklärung herrschte ein Bedrohungsklischee vor; der Westen grenzte sich vom Osten ab und erhöhte sich selbst damit. Aber es gab im frühen 20. Jahrhunder auch Heilserwartungen an den Osten, die jedoch durch 70 Jahre Sozialismus weitestgehend zerstört wurden. Ein anderer Blick auf den Osten zeigt diesen als ein vielsprachiges und multikulturelles Osteuropa mit phantastischen Sagen, Mythen und vielen Geschichtenerzählern.

Deutschland nimmt in Europa in Bezug auf Osteuropa seit jeher eine besondere Stellung ein, was nicht zuletzt die "deutschen Siedlungen" in Polen, Russland, Tschechien usw. zeigen. Somit ist es folgerichtig, dass es v.a. in Deutschland Osteuropa-Studien und Literatur mit dem Schwerpunkt Osteuropa gibt. Frau Raabe stellte dar, dass viele osteuropäische Autoren erst über die "Zwischenstation" Deutschland einen Zugang zu anderen Literaturmäkten in Westeuropa und anderen Teilen der Welt fänden.

Beide Referenten waren sich einig, dass der Begriff "Osten" sehr relativ ist und nur in Westeuropa oder anderen westlichen Ländern verwendet wird. In Polen usw. selbst verorte man sich keineswegs als "im Osten" oder "in Osteuropa". Herr Sapper griff die Bezeichnung "Osterweiterung der EU" auf und stellte dem die Beobachtung entgegen, dass der Osten (d.h. die Menschen, die Kultur usw.) inzwischen im Westen angekommen sei, dies jedoch in Deutschland oft nicht als wertvolles Potenzial wahrgenommen werde.

Der große Besucherandrang von 120 Gästen und die Fragen aus dem Publikum am Ende der Veranstaltunge zeigten auf jeden Fall, dass das Interesse am "Osten" im Westzipfel der Bundesrepublik sehr groß ist.

Zur letzten Veranstaltung der Reihe "Himmelsrichtungen" werden am 24. Januar 2013 Prof. Edgar Wolfrum und ein Gesprächspartner im Ludwig Forum Aachen erwartet.

12-10-23-Niederlande-Eschweiler1Interessanter Infoabend über die Niederlande nach den Wahlen und die Konsequenzen für Europa

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro präsentierte heute zusammen mit dem Europaverein GPB e.V. einen Informationsabend über die politischen Konsequenzen der Niederländischen Parlamentswahl für Europa. Knapp 30 Gäste folgten im Ratssaal des Rathauses Eschweiler nach einer multimedialen Einführung über die Niederlande den Ausführungen des Referenten Siebo Janssen.

Der Referent M.A. Drs. Siebo Janssen ist u.a. an der Fachhochschule des Bundes in Brühl und der Universität zu Köln tätig. Der Politikwissenschaftler ist Experte für Belgien und die Niederlande. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen u.a. Politische Theorie und Europäische Politik.

Herr Janssen gab zunächst einen sehr anschaulichen Überblick über die Geschichte der Niederlande und wichtige gesellschaftspolitische Entwicklungen. Wenn man die Ergebnisse der Parlamentswahl am 12. September 2012 richtig einordnen will, so hilft das Wissen, dass sich die Niederlande bis in die 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts durch eine "Versäulung" in der Gesellschaft kennzeichnet, die aber seitdem an Einfluss verliert. Die Ermordung von Pim Fortuyn im Jahr 2002 und von Theo van Gogh im Jahr 2004 stellt die Niederländische Integrationspolitik auf den Prüfstand.

Der Referent brachte diese einschneidenden Ereignisse in einen Zusammenhang mit der Frage, wie sich die niederländische Europapolitik vom "Klassenprimus" zum EU-Skeptiker par exellence entwickeln konnt. Im Jahr 2005 scheiterte in den Niederlanden ein Referendum zum EU-Verfassungsvertrag und der Politiker Geert Wilders konnte durch anti-islamische und anti-europäische Parolen viele Anhänger in der Niederländischen Bevölkerung finden.

12-10-23-Niederlande-Eschweiler2Am 12. September 2012 haben die Niederlande ein neues Parlament gewählt. Das Wahlergebnis war in mehrerer Hinsicht eine Überraschung und stellt das bisherige politische Kräfteverhältnis weitestgehend auf den Kopf. Die Macht von Geert Wilders wurde wieder beschnitten und die stärksten politischen Kräfte werden die PvdA und die VVD. Herr Janssen wagte die These, dass es nach der Regierungsbildung zu einer Rückkehr zu einem pro-europäischen Kurs kommen wird. Zudem beantwortete er zahlreiche Fragen aus dem Publikum.

Zum Ausklang bot der Europaverein GPB nach der Veranstaltung einen Austausch bei Getränken und Snacks an, der sehr gerne angenommen wurde.

12-10-04-Erstsemester1Aachen begrüßt seine neuen Studenten

Auf dem diesjährigen Erstsemesterempfang im Rathaus der Stadt Aachen, war auch das EUROPE DIRECT Büro mit einem Informationsstand vertreten. Die 300 anwesenden Studenten nahmen das Informationsmaterial und die persönliche Beratung rund um die Europäische Union und ihre Möglichkeiten dankbar an.

Beginn der Veranstaltung war 17:30 Uhr im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Die Moderation der Veranstaltung übernahm in diesem Jahr Herr Thomas Hissel, Abteilungsleiter für Wissenschaft und Europa. Das vielfältige Bühnenprogramm bestand unter anderem aus einer offiziellen Begrüßung, einem interaktiven Niederländischsprachkurs und einem Vortrag über Raketentechnik.

Auch in diesem Jahr stellten sich verschiedene Organisationen und interessante Adressen für Studenten in Aachen vor. Neben dem Informationsstand des EUROPE DIRECT Büros waren unter anderem vertreten: das Studentenwerk, die Volkshochschule, die Sparkasse Aachen sowie gemeinnützige und studentische Vereinigungen.

An dem Stand von EUROPE DIRECT fanden vor allem Informationen über EU-geförderte Auslandspraktika und Auslandsstudien regen Anklang unter den neuen Studenten. In diesem Zusammenhang war insbesondere die vom EUROPE DIRECT Büro Aachen zusammengestellte Broschüre "Wege ins Ausland" sehr beliebt. Infomaterial und Broschüren konnten kostenlos mitgenommen werden.

12-09-05-Vortrag_Schulden_1Spannender Vortrag über die Schuldenproblematik abseits der täglichen Nachrichten

Knapp 30 Besucher waren heute abend zu Gast im Sitzungssaal des Haus Löwenstein, um sich einen Vortrag über die Schuldenproblematik in der Europäischen Währungsunion anzuhören, den das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen gemeinsam mit der EU-Kommissionsvertretung in Berlin organisierte. Referent des Abends war Dr. Klaus Reeh, der bis 2010 für die Europäische Kommission in Luxemburg, Brüssel, Washington und Paris gearbeitet hat. Insbesondere war er zu Beginn der Währungsunion zuständig für die Konjunkturstatistik der Eurozone. Zuletzt war Reeh bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst Berater des Generaldirektors von Eurostat, dem  Statistischen Amt der Europäischen Union.

Nach einer kurzen Einführung von Winfried Brömmel, dem Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, machte Klaus Reeh zu Beginn seines Vortrags deutlich, dass er nicht beabsichtige, das zu wiederholen, was jeden Abend in den Nachrichten zu hören und zu sehen ist. Stattdessen wolle er versuchen, den Besuchern die Schuldenproblematik von Grund auf verständlich zu machen. So spannte er in seinem Vortrag einen großen historischen Bogen und begann damit, die Verhältnisse vor und nach dem Bretton-Woods-System verständlich darzustellen, um zu begreifen, woher das aktuelle Problem herrührt. Darauffolgend stellte er die verschiedenen Geld-, Finanz-, und Wirtschaftspolitischen Prinzipien der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) vor und betonte die Tatsache, dass mit der Euro-Einführung der potentielle Staatsbankrott eines Landes realistisch geworden sei und Spekulanten demzufolge darauf "wetten" könnten.

12-09-05-Vortrag_Schulden_3Hiernach problematisierte Reeh die Situation in der Euro-Zone und stellte fest, dass die Refinanzierung von Schulden schwieriger geworden ist, da unter anderem die Kapitalverkehrsfreiheit das Problem der Kapitalflucht verstärken würde. Allerdings zeigte er auch auf, dass sich der Euro nicht in einer Krise befinde, sondern unterschiedliche Schuldenkrisen der Kern des Problems seien. Gleichwohl gab er zu Bedenken, dass die Verschuldung Europas in der Gesamtheit im Vergleich mit den USA oder Japan relativ gering sei. Schließlich versuchte Reeh die Frage zu beantworten, warum die Lösung der gegenwärtigen Krise so schwer ist. Er begründete seine Antwort unter anderem mit den vielfältigen und komplexen Interessen der verschiedenen Akteure in der Politik sowie mit den nationalistischen Tendenzen, die die Fortführung der Europäischen Integration schwieriger gestalten würden.

Die vielen Fragen und Diskussionsanstöße der Besucher zeigten am Ende, dass Dr. Klaus Reeh sein ausgegebenes Ziel erreicht hat, tiefer in die Materie einzublicken, als es die Nachrichten jeden Abend versuchen. Das Informationsmaterial von EUROPE DIRECT Aachen, das sich speziell mit dem Euro und der Finanz- und Wirtschaftspolitik der EU beschäftigte, rundete den Abend ab und wurde mit großem Interesse angenommen.

12-09-02-InfostandBuntes Treiben im Eurogress und EUROPE DIRECT Aachen mittendrin

Einen ganzen Tag lang fand heute im Aachener Eurogress der 6. Tag der Integration statt. Über 200 Organisationen setzten ein Zeichen für das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen in Aachen. Darunter war auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, welches unter anderem mit speziellem Informationsmaterial über die Integrations- und Migrationspolitik der Europäischen Union informierte.

12-09-02-SaalAuf den insgesamt 8 Bühnen und im ganzen Eurogress fand an diesem Tag ein vielfältiges Angebot statt, das von Tänzen, Chören, Theatern, Sport- und Mitmachaktionen bis hin zu Podiumsdiskussionen, Vorträgen und kulinarischen Spezialitäten aus der ganzen Welt reichte. Die Besucher konnten sich über die verschiedensten religiösen und kulturellen Gruppen informieren und auch im Außenbereich des Eurogress einiges erleben.

Insgesamt besuchten rund 5000 Gäste den Tag der Integration. Viele kamen auch an den Stand von EUROPE DIRECT und informierten sich über die Politik der Europäischen Union auf diesem Gebiet oder testeten ihr EU-Wissen in einem kleinen Quiz, woraufhin sie sich anschließend einen Preis aus der Europa-Box aussuchen durften. Auch für jüngere Besucher gab es am Informationsstand mit den zahlreichen Spiel, Mal-und Bastelheften der EU vieles zu entdecken.

20 Jahre Vertrag von Maastricht - eine Studienfahrt

Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatschuldenkrise nochmals verschärft wurden.

12-08-15-Maastricht2Heute organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine kostenlose Fahrt zum Ort der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrags, dem sogenannten „Statenzaal" im heutigen Gebäude der Provinzverwaltung Limburg („Provinciehuis").

Mit dem öffentlichen Bus Veolia 50 ging es gemeinsam nach Maastricht. Dort erläuterte Winfried Brömmel den 21 Teilnehmenden die Bedeutung des Vertrags von Maastricht.

Es folgte eine interessante deutschsprachige Einführung in die Europa- und Euregio-Aktivitäten der niederländischen Provinz Limburg von Dirk Plees von der Abteilung Wirtschaftsförderung / Internationale Kontakte. Er stellte sehr anschaulich bisherige Entwicklungen und aktelle Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein dar und beantwortete die zahlreichen Fragen der Gäste.

12-08-15-Maastricht4Der Besuchsdienst der Provinzregierung führte anschließend durch das Gebäude der Provinzverwaltung, in dem die Architektur, viele zeitgenössische Kunstwerke von regionalen Künstlern und die Verwaltungs- und Repräsentationsaufgaben der Regierung eine gelungene Einheit bilden.

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des Plenarsaals ("Statenzaal"), in dem der Vertrag von Maastricht 1992 unterzeichnet wurde, und einer kleinen Ausstellung über die Vertragszeichnung. Dort ist u.a. der Vertrag von Maastricht in einer Kopie mit seinem Gewicht von über 7 Kilogramm zu sehen.

EUROPE DIRECT bot den Bürgerinnen und Bürgern somit die Möglichkeit, einen bedeutenden und historischen Schritt für die europäische Geschichte nachzuempfinden. Die Studienfahrt soll wegen ihres Erfolgs im nächsen Jahr für andere Interessenten angeboten werden.

12-07-06-Civic-Seminar1Europa-Workshop für Vereine und Verbände

Das heutige Tagesseminar richtete sich an (ehrenamtliche) Mitarbeiter in Vereinen und Verbänden in der Region Aachen.

Gut 30 Teilnehmende kamen von 10 bis 16:30 Uhr in das Verwaltungsgebäude Mozartstraße, um über Chancen und Auswirkungen europäischer Politik auf die Tätigkeit von Vereinen und Verbänden, insbesondere im sozialen, humanitären, ökologischen und internationalen Bereich zu erfahren.

Der größte Schwerpunkt wurde jedoch auf Informationen zu EU-Fördermöglichkeiten im Hinblick auf zielgruppenspezifische Projekte gelegt.

Veranstalter waren das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit dem CIVIC Institut für internationale Bildung. Die Projektträgerin war das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW.

Caretakers zu Besuch in Aachen

Die Jugendorganisation "Caretakers of the Environment International" (CEI) startete im Jahr 1986. Es ist eine internationale Organisation, die die Bildung für Jugendliche im Bereich nachhaltiger Entwicklung fördert. Sie organisiert eine jährliche internationale Konferenz für Schüler, in der Regel aus der Sekundarstufe.

Vom 1. bis zum 7. Juli 2012 fand in Maastricht die 26. Caretakers of the Environment Konferenz statt. Zu dieser internationalen Schülerkonferenz zum Thema Nachhaltigkeit in grenzüberschreitender Zusammenarbeit hatten sich etwa 200 Schülerinnen und Schüler aus allen Teilen der Welt mit ihren Umweltprojekten angemeldet. Im Vordergrund der Konferenz stand der internationale und interdisziplinäre Austausch.

12-07-04-KlimaparcoursENDie 26. internationale Konferenz der Organisation Caretakers of the Environnement stellte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Mittelpunkt und bot dazu 5 Exkursionen zu Umweltthemen in Belgien, Deutschland und den Niederlanden an. Deutscher Projektpartner ist die gemeinnützige Aachener Bildungsorganisation KreaScientia gGmbH, die unter anderem einen Exkursionstag vorbereitet hat.

Heute waren 75 der Teilnehmer zu Gast in Aachen und haben einen internationalen Klimaparcours besucht.  Am Vormittag wurden die Teilnehmer im Rathaus der Stadt Aachen von der Bürgermeisterin Frau Dr. Schmeer empfangen, bevor es in Kleingruppen zu den verschiedenen Stationen ging.

EUROPE DIRECT Aachen stellte eine Station des Klimaparcours dar. Dort wurde von Vivian Keischgens und André Schneider die Klimapolitik der Europäischen Union mit besonderem Augenmerk auf das Emissionshandelssystem auf Englisch vorgestellt. Anschließend erläuterte Winfried Brömmel die europäische Zusammenarbeit der Stadt Aachen am Beispiel verschiedener Netzwerke in der Euregio Maas-Rhein.

Zu beiden Themen lag ausreichend Infomaterial aus, das von den Teilnehmern auch rege in Anspruch genommen wurde.

12-06-29-Erasmus_225 Jahre Erasmus-Austauschprogramm –
das Jubiläum wurde auch in Aachen gefeiert

Das Erasmus-Programm der Europäischen Union feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag! Erasmus ist das Flaggschiff unter den EU-Bildungsprogrammen und ermöglicht seit 1987 Studierenden im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren. Auch Dozenten werden gefördert, wenn diese an einer Hochschule im Ausland lehren möchten.

„Experience Erasmus, Explore Europe"

Aus Anlass des Jubiläums luden das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, das International Office der RWTH Aachen, das Akademische Auslandsamt der FH Aachen, AEGEE Aachen und INCAS Aachen (Interkulturelles Centrum Aachener Studierender) gemeinsam mit den Aachener Abteilungen der KatHO NRW und der Hochschule für Musik und Tanz zu einer öffentlichen Informations- und Austauschveranstaltung ein.

12-06-13-Erasmus-Poster-WebDer Einladung gefolgt waren Studierende in Aachen, die bereits am Erasmus-Programm teilgenommen haben, derzeit aus dem Ausland im Rahmen von Erasmus nach Aachen gekommen sind oder sich für einen zukünftigen Erasmus-Auslandsaufenthalt interessieren. Im Rahmen eines „internationalen" Abends wurde mit kurzen Präsentationen über Erasmus und mögliche Wege und Hilfestellungen zur Organisation eines Auslandsaufenthaltes informiert.

Im zweiten Teil der Veranstaltung gab es ein internationales Fingerfood-Buffet und die gut 70 Studierenden nutzten die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Infotisch, bei dem EUROPE DIRECT viele Materialien zu Erasmus und zur EU bereit stellte.

12-06-29-NC-Day2Herzlich willkommen in Aachen

Um Unternehmen bei der Neugewinnung von Fachkräften unterstützen, hat der Fachbereich Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen einen "Newcomer Service" ins Leben gerufen. Damit soll es Neubürgern, die aufgrund eines Jobs ihren alten Wohnort verlassen und nach Aachen ziehen, erleichtert werden, sich hier in einer neuen Umgebung zurechtzufinden.

Erfolgreicher erster Newcomer-Day

Um die Ankunft gebührend zu feiern, empfing Oberbürgermeister Marcel Philipp Aachens heute gut 70 Neubürgerinnen und Neubürger mit einem abwechslungsreichen Programm im Aachener Rathaus. Der so genannte "Newcomer-Day" bestand aus einem bunten Kennenlernprogramm mit zahlreichen Informationsangeboten zu Stadtverwaltung, Tourismus, Freizeit, Kultur, Sport,  Euregio und Europa. Zudem gabe es ein ansprechendes Unterhaltungsprogramm wie Begleitmusik durch den Akkordeonspieler Hejo Schenkelberg, eine Einführung "Öcher Platt für Newcomer" und regionaltypische Snacks und Getränke.

12-06-29-NC-Day1EUROPE DIRECT war mit Infostand beteiligt

Damit die neuen Bewohnerinnen und Bewohner einen Eindruck von Aachen als Europastadt bekommen, war auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro mit einem Infostand beim Newcomer-Day vertreten.

Alle Gäste konnten dort z.B. ihr EU-Wissen mit einem kleinen Quiz testen und Preise gewinnen.

Zudem präsentierte EUROPE DIRECT interessante EU-Infomaterialien und auch Informationen über den Internationalen Karlspreis.

Aachener Veranstaltung zum EU-Jahr für aktives AlternAachener Veranstaltung zum EU-Jahr für aktives AlternInformationsveranstaltung in der Aula Carolina

Das Jahr 2012 wurde von der Europäischen Union zum Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ausgerufen. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet.

Heute luden die Leitstelle "Älter werden in Aachen", das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen und das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat in die Aula Carolina ein, um sich ausführlich über das Thema "Älter werden" zu informieren.

Das vielseitige Programm wurde eröffnet von Heinrich Emonts vom Fachbereich Soziales und Integration und eingeleitet durch einen Impulsvortrag über die "Demografische Entwicklung in Aachen". Prof. Dr. Gerrit Köster machte hierbei auf die immer älter werdende Bevölkerung aufmerksam mit dem Appell auf diese Entwicklung einzugehen. Im Anschluss zeigten dann unter anderem Vorträge des Seniorenrates, der Stiftung Senior Experten Service oder der Initiative "Engagiert älter werden", wie man sich in Aachen auch im Ruhestand aktiv beteiligen kann. 

Auftritt Chor CharivariAuftritt Chor CharivariDie Informationen wurden begleitet von einem Bühnenprogramm: Der Chor Charivari unter Leitung von Pascale Fritz begeisterte mit Liedern in  verschiedensten Sprachen. Eine Seniorentanzgruppe zeigte mit viel Schwung und Begeisterung, dass man sich auch im Alter noch sehr gut zur Musik bewegen kann. Und auch das bekannte Öcher Schengche war zu Gast in der Aula Carolina und brachte mit einem amüsanten Puppenspiel über das Feuermelden die Gäste zum lachen.

Neben den Zahlreichen Vorträgen, Interviewrunden und Darbietungen auf der Bühne hatten die Besucher außerdem die Möglichkeit, sich an verschiedenen Ständen näher über die Angebote des Engagements zu informieren. Beispielsweise waren hier Vertreter des Büros für Ehrenamt, des Seniorenrates oder der Volkshochschule Aachen anwesend, um über ihr Angebot für ältere Menschen zu informieren. EUROPE DIRECT Aachen informierte heute schwerpunktmäßig über den Anlass der gesamten Veranstaltung, nämlich das Europäische Jahr 2012 zum aktiven Altern und der Solidarität zwischen den Generationen und bot dazu zahlreiches Material.

Infostand von EUROPE DIRECT in der Aula CarolinaTrotz des schönen Wetters fanden gut 150 meist ältere Bürgerinnnen und Bürger den Weg in die Aula Carolina und waren begeistert von dem Angebot, welches durch ein Stückchen Kuchen oder eine leckere Suppe aus der Cafeteria auch noch kulinarisch abgerundet werden konnte.

12-06-18-Jugendwerkstatt2EUROPE DIRECT Aachen nimmt mit Workshop "International Involvement" und mit Infostand teil

Heute fand zum zweiten Mal "Was geht?! Die Werkstatt für Jugendpartizipation und Jugendpolitik" im Eurogress Aachen statt. Die Werkstatt, die vom Bildungsbüro der StädteRegion Aachen organisiert wurde, bot knapp 500 Jugendlichen ab der 9. Klasse Workshops und Vorträge zu Themen vom politischen Rap bis zum aktiven Einsatz gegen Rechts. Außerdem gab es Planspiele, Gespräche mit Politikern von der kommunalen bis zur europäischen Ebene und einen "Markt der Möglichkeiten".

Zusammen mit dem Europäischen Jugendparlament Deutschland und einer Referentin für das Förderprogramm "Jugend in Aktion" leitete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den Workshop Nr. 8 "International Involvement" bzw. "Internationales Engagement". Bei diesem Workshop hatten die 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über Wege des politischen Engagements zu informieren und anschließend aktuelle Themen zu diskutieren, die sie für wichtig hielten. Nachdem alle drei Veranstalter ihr Angebot und Programm vorgestellt hatten, wurden in vier Kleingruppen die Themen "Wahlen ab 16" und "Urheberrechte im Internet-Zeitalter" diskutiert. Nach einer Stunde intensiver Gruppenarbeit hatten dann alle Gruppen ihre Ergebnisse auf einem Plakat zusammen getragen und waren gut vorbereitet, die erarbeiteten Forderung im später folgendem Plenum vorzustellen.

12-06-18-Jugendwerkstatt1Mitags konnten die Jugendlich sich beim "Markt der Möglichkeiten" umfangreich informieren. Nicht nur große Parteien und Organisationen zeigten Möglichkeiten des politischen Engagements, sondern es wurden auch viele regionale Projekte vorgestellt und weckten großes Interesse. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen war mit einem großen Stand vertreten und informierte überwiegend über das Thema "Wege ins Ausland", welches großen Anklang fand. Doch auch andere Angebote von EUROPE DIRECT Aachen wie zum Beispiel die jährliche Studienfahrt nach  Brüssel begeisterten die Jugendlichen, sodass sich gleich eine große Gruppe für unseren E-Mail-Newsletter einschrieb.

Die Jugendwerkstatt "Was geht!?" war ein voller Erfolg und hat wieder einmal gezeigt, wie viel politisches Interesse in den Jugendlichen steckt. Nicht nur die Teilnehmer waren begeistert, sondern auch die Aussteller und Veranstalter freuen sich schon auf den Jugendkongress im nächsten Jahr!

12-05-25-Klimaparcours_1Dritter Aachener Klimaparcours wieder erfolgreich

Rund 300 Schülerinnen und Schüler von insgesamt drei Aachener Schulen (Montessori-Gesamtschule, Gesamtschule Aachen-Brand, Couven-Gymnasium) haben sich am 24. und 25. Mai 2012 bei EUROPE DIRECT über die Klima- und Umweltpolitik der Europäischen Union informiert. Im Rahmen des diesjährigen Klimaparcours, bei dem die Schüler im Laufe des Tages zahlreiche Stationen in der Stadt besuchten und sich unter anderem mit den Themen "Klimawandel" und "Umwelt" beschäftigten, kamen an beiden Tagen 9 verschiedene Gruppen aus den 8. Jahrgängen dieser Schulen in den Sitzungssaal über dem EUROPE DIRECT Informationsbüro im Haus Löwenstein.

12-05-25-Klimaparcours_2An der Station EUROPE DIRECT erfuhren die Schülerinnen und Schüler Interessantes und Wissenswertes zur europäischen Umweltpolitik und zu den Zielen der Europäischen Union, den Klimawandel zu bekämpfen und verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie konnten außerdem sehen, wo sie die Auswirkungen der europäischen Politik in diesem Bereich im Alltag direkt spüren können. Der Film "Energie - Jetzt wird gespart" ergänzte diese Informationen und zeigte auf, wie man auch im ganz normalen Alltag Energie sparen und die Umwelt schonen kann. Die Beteiligung und das Hintergrundwissen der Schüler zeigte, dass dieses Thema schon von jungen Menschen sehr bewusst wahrgenommen wird. Dementsprechend war auch das kostenlose EU-Informationsmaterial zum Umwelt- und Klimaschutz für die Schüler interessant.

Am Ende eine jeden Besuchs folgte noch eine kleine statistische Umfrage (Infos folgen) an die jeweiligen Gruppen, die veranschaulicht, mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können. Die Ergebnisse dieser Umfrage können am Ende nächster Woche auf der Homepage von EUROPE DIRECT und im unten stehenden Link angeschaut werden.

Konferenz zur Zukunft der KohäsionspolitikKonferenz zur Zukunft der KohäsionspolitikGrenzüberschreitende Bürgermeisterkonferenz zur Zukunft der europäischen Kohäsionspolitik

Das Europäische Parlament und die EU-Kommission arbeiten derzeit an der Reform ihrer Kohäsionspolitik für die Zeit nach 2013. Dabei sieht sich die Regionalpolitik Europas vor vielfältigen Herausforderungen gestellt, die bei der Gestaltung berücksichtigt werden müssen. Die Schlagworte Globalisierung, demographischer Wandel, Klimawandel und erneuerbare Energien stehen hier im Mittelpunkt, ebenso wie die beträchtlichen Defizite in den öffentlichen Haushalten u.a. als eine Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise.

Marcel Philipp, Dr. Streitenberger, Reg van LooMarcel Philipp, Dr. Streitenberger, Reg van LooDie Stadt Aachen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro nahmen die aktuelle Debatte zum Anlass und luden heute die Bürgermeister und Entscheider aus dem Raum Parkstad Limburg, der Städteregion und der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu einer grenzüberschreitenden Bürgermeisterkonferenz zum Thema „Zukunft der EU-Kohäsionspolitik und deren Förderstruktur ab 2013" auf dem Wilhelminaturm am Dreiländerpunkt in Vaals ein.

Die Veranstalter freuten sich, Herrn Dr. Wolfgang Streitenberger, Berater des Generaldirektors, Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission, Brüssel, an diesem Nachmittag begrüßen zu dürfen. Als Experte gab er den gut 20 Gästen einen Einblick über die aktuellen Entwicklungen, Beschlüsse und Perspektiven für die Zeit nach 2013. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden über die Auswirkungen der geplanten Änderungen auf unsere Grenzregion und besprechen, wie insbesondere kleine und mittelgroße Städte von EU-Fördermöglichkeiten profitieren können.

12-05-17-KP-Live1Großes Infozelt von EUROPE DIRECT Aachen auf dem Katschhof

Auch in diesem Jahr hieß es zur Verleihung des Karlspreises wieder: Karlspreis LIVE - Musikalisch, Lebendig, Kulinarisch. Da durfte EUROPE DIRECT Aachen natürlich nicht fehlen. Wie schon seit einigen Jahren war das Team von EUROPE DIRECT mit einer großen Auswahl von Informationsmaterialen auf dem Katschhof vertreten, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich über Europa zu informieren.

Anders als in den vergangenen Jahren hatte EUROPE DIRECT dieses Jahr ein komplettes Doppelzelt zur Verfügung, wodurch es möglich war noch mehr Materialien auszustellen. Neu war dieses Mal auch die Kinderecke, in der es nicht nur Lehrmaterial und Malbücher für Kinder gab, sondern die kleinen Europäer auch die Möglichkeit hatten, sich an einem Maltisch kreativ zu betätigen und schöne Bilder rund um das Thema Europa auszumalen. Das Angebot für Kinder, darunter spannende Hefte und Malbücher sowie anschauliche Europa-Karten, fand wie immer großen Anklang und war am Ende des Festes fast komplett vergriffen.

12-05-17-KP-Live3Doch auch die anderen Materialen waren sehr begehrt. Neben allgemeinen Informationen über Europa und die EU waren auch Titel, die sich mit dem Euro befassen genauso beliebt, wie die Angebote zum EU-Jahr 2012 des Aktiven Alterns. Immer wieder kamen auch Lehrer zu unserem Stand, um sich über die Möglichkeiten von Europa in der Schule zu informieren. Viele Bürgerinnen und Bürger, denen EUROPE DIRECT bis heute unbekannt war, waren begeistert von unserem Angebot und kündigten bereits Besuche in unserem Büro im Haus Löwenstein an.

Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr auch der 112-Notruf-Flyer auf Öcher Platt. Dieser wurde zuvor in Zusammenarbeit mit Thouet-Preisträger Herbert Oprei entwickelt und war gerade noch rechtzeitig zum Karlspreisfest fertig geworden. Mit einem kleinen Quiz konnten die Besucher ihr Öcher Platt testen und, genauso wie bei unserem Europa-Quiz, tolle Preise aus der Europabox gewinnen.

Da glücklicherweise vor allem am Donnerstag12-05-17-KP-Live2 auch das Wetter mitspielte, war das Karlspreisfest sehr gut besucht und auch das Bühnenprogramm mit verschiedenen Bands, Orchestern und Tanzgruppen begeisterte die Menge. Kulinarische Angebote und musikalische Beiträge rundeten das Programm ab und machten das Karlspreisfest 2012 wieder einmal zu einem Highlight.

Man kann sich also nur wieder auf das nächste Jahr freuen, wenn der Karlspreis in seine nächste Runde geht!

 

12-05-14-Euskirchen2EUROPE DIRECT Aachen zu Gast in der Willi-Graf-Europaschule

Wie bereits an vielen anderen Schulen war EUROPE DIRECT heute zu Gast in der Willi-Graf-Europaschule Euskirchen, um dort im Rahmen der EU-Projektwoche 2012 einen Vortrag zum Thema „Europa hautnah" zu halten.

Was ist eigentlich die EU? Und wieso sollte ich mich dafür interessieren? Solche Fragen klärte Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, heute für eine 9. Klasse der Willi-Graf-Europaschule auf.

Nachdem ein kleines Europa-Quiz zur Europäischen Union schon Diskussionen unter den Schülern auslöste waren viele der Jugendlichen doch überrascht, welchen Einfluss die EU eigentlich auf unser alltägliches Leben hat. Reise-, Meinungs- oder Pressefreiheit sind für uns so selbstverständlich, dass wir sie manchmal zunächst gar nicht als besondere Freiheiten ansehen.

Auch beim Thema Internet oder Handy war es für viele Jugendliche neu zu hören, dass die Europäische Union auch in diesem Bereich agiert. Als es allerdings darum ging nach weiteren Dingen zu suchen, die mit der Europäischen Union zusammenhängen, kamen viele Ideen zusammen.

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Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler noch einen ganz besonderen Gast begrüßen. Sabine Verheyen, aus Aachen stammendes Mitglied des Europäischen Parlaments, war ebenfalls zu Gast in Euskirchen. Nachdem das Schulorchester sie sehr feierlich mit der Europahymne begrüßte setzte sie sich mit Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 zusammen, um deren Fragen zu beantworten. Nicht nur Frau Verheyens politische Absichten interessierten die Schüler, sondern beispielsweise auch, wie denn ein Tagesablauf im Europäischen Parlament aussieht oder wie gut man den Job als Politikerin mit der Familie vereinbaren kann.

Frau Verheyen nahm sich viel zeit auf jede der Fragen einzugehen und auch EUROPE DIRECT konnte bei der ein oder anderen Beantwortung und mit der Verteilung von EU-Infomaterial helfen. Nach gut einer Stunde waren alle wichtigen Anligen geklärt und die Schülerinnen und Schüler waren sehr dankbar für diese tolle Veranstaltung im Rahmen ihrer EU-Projektewoche 2012.

12-05-14-Fenster_4_kleinDiskussion über "Solidarität in Europa" findet großen Anklang

Ist Europa heute wirklich „in Vielfalt geeint" oder doch durch Unterschiede zerrissen? Um diese Frage ging es heute bei der Veranstaltung „Solidarität in Europa – Einer für alle, alle für einen?", zu der das EUROPE DIRECT Informationsbüro zusammen mit der Karlspreisstiftung und der Initiative Europäische Horizonte ins Aachen-Fenster eingeladen hatte.

Nachdem die ca. 80 Gäste von Oberbürgermeister Marcel Philipp begrüßt wurden, stellte zunächst NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren ihre Ansichten zum Thema Solidarität in Europa in einer Eröffnungsrede dar. Darauf folgte der ehemalige Staatssekretär und Regierungssprecher Friedhelm Ost mit einem Impulsvortrag, in welchem er die Entwicklung Europas und auch die Entwicklung der Solidarität erläuterte. Beide waren sich einig, dass Solidarität eine große Rolle spielt, um die Europäische Union zusammen zu halten, betonten aber auch, dass es verschiedene Ansichten von Solidarität gäbe und dass es zu den Aufgaben der Europäischen Union gehört, sich um das Bewusstsein und die Definition von Solidarität in den einzelnen EU-Staaten zu bemühen.

Zur anschließenden Diskussion betrat dann auch Sabine Verheyen, Mitglied des Europäischen Parlaments, das Podium und stand zur Beantwortung der Fragen, die zunächst vom Moderator, Herrn Marco Rose, Politischer Redakteur des Zeitungsverlags Aachen, und dann auch vom Publikum gestellt wurden zur Verfügung.

12-05-14-Fenster_3_kleinVor allem bei den Fragen aus dem Publikum wurde deutlich, dass ein großer Bedarf an Aufklärung besteht. Die Bürger verlangten nach einer klaren Definition von Solidarität und machten selbst Vorschläge, wie man das Bewusstsein für diese fördern könne.
Dass eine solche Definition jedoch nicht einfach ist, konnte man bereits an den engagierten Diskussionen sehen, die immer wieder zwischen den Politikern entstanden. Obwohl sich alle einig waren, dass Solidarität nur gemeinsam funktionieren kann, hatte doch jeder eine eigene Vorstellung von „gemeinsam".

Solidarität in Europa ist kein einfaches Thema. Das wurde auch dadurch belegt, dass die Debatte heute kein Ende finden wollte, da immer mehr Fragen aus dem Publikum kamen. Am Ende musste der Moderator dann doch einen Schlussstrich ziehen, da auf die Gäste schon kulinarische Spezialitäten und kalte Getränken auf die Gäste warteten. Diese Erfrischung fand nach der heißen Debatte auch großen Anklang und lud gleichzeitig noch zum weiteren Austausch ein.

12-05-14-Dueren-1-webSpannendes EU-Planspiel: Soll die Türkei in die EU aufgenommen werden oder nicht?

Vor dem Hintergrund der Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei simulierten heute 53 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 des Rurtal-Gymnasiums in Düren die Verhandlungen über eine Aufnahme der Türkei in die EU. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchgeführt.

In insgesamt fünf Spielgruppen, nämlich der Europäischen Kommission, dem Rat, dem Europäischen Parlament, der Türkei und unter kritischer Begleitung durch die Presse stellten die Teilnehmenden die Beitrittsverhandlungen nach.

Nach einer kurzen Einführung in die Verhandlungsprozesse durch Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in den echten Beitrittsverhandlungen ging es lebendig und konträr zur Sache. Zwar zeichneten sich sowohl im Rat als auch im Parlament frühzeitig Lösungen ab, diese lagen aber lange Zeit weit auseinander. Am Ende stand ein Abkommen, das einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union zwar für grundsätzlich wünschenswert hält, aber auch zahlreiche Bedingungen vorsieht, die der Beitrittskandidat vorher noch erfüllen muss.

In der Auswertung sprachen sich fast alle Schülerinnen und Schüler dafür aus, das Planspiel auch in anderen Schulen durchzuführen, weil sie während der Simulation inhaltlich viel gelernt und dabei auch noch Spaß gehabt hätten.

12-05-12-Bruessel2EUROPE DIRECT erkundet mit Aachenern EU-Institutionen in Brüssel

Bereits zum sechsten Mal organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine kostenlose Fahrt zum Europafest in Brüssel. Wegen der jährlich steigenden Nachfrage wurden in diesem Jahr wieder Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch nicht mit uns nach Brüssel gefahren sind, bevorzugt. Dieses Verfahren wurde von allen als gerecht und sinnvoll empfunden und wird in den nächsten Jahren beibehalten.

12-05-12-Bruessel3Das Europaparlament war wieder eine der besonderen Attraktionen des Europäischen Fests. Unter anderem nahmen die Gäste aus Aachen im Plenarsaal an einer öffentlichen Debatte mit  Abgeordneten über das EU-Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen teil.

Das Europäische Parlament und die anderen europäischen Institutionen und Organe, d.h. der Euroäische Rat, die Europäische Kommission, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen, boten umfangreiche Informationen. Das Europaviertel hatte darüber hinaus  zahlreiche Animationen und Überraschungen parat. Auf dem Programm standen Musik und Tanz, Straßenshows und Aktivitäten für Kinder. Viele Veranstaltungen fanden wieder auf der Esplanade vor dem Europäischen Parlament statt.

Die 54 Teilnehmenden aus dem Raum Aachen waren vom Europafest sehr begeistert. Gerade die Mischung aus umfangreichen Informationsmöglichkeiten, dem Blick hinter die Kulissen und jede Menge Unterhaltung mache den Reiz der Veranstaltung von EUROPE DIRECT aus, so die Teilnehmenden.

12-05-11-Herzogenrath1EU-Online-Quiz und hochkarätige Podiumsdiskussion

Wer weiß mehr über Europa? Das war die große Frage zu Beginn der Veranstaltung im Rahmen der Europawoche 2012 in Herzogenrath. Zusammen mit dem Städtischen Gymnasium und der Stadt Herzogenrath lud EUROPE DIRECT Aachen heute ein, das Thema „Europa und der Euro" ausführlich zu diskutieren.

Alles begann mit einem von EUROPE DIRECT eigens entwickelten EU-Online-Quiz. Drei Schülergruppen der weiterführenden städtischen Schulen gingen als Teams mit den Namen „Europa-Stars", „Europa-Helden" und „Europa-Idole" mit Lokalpolitikern und einem EU-Experten der RWTH Aachen an die Lösung von insgesamt 43 Fragen rund um die Europäische Union.

50 Minuten Zeit hatten die Schülerinnen und Schüler um diese Fragen zu lösen. Währenddessen wurde sehr viel recherchiert, diskutiert und beraten, denn auch die beiden „Joker", also die anwesenden Politiker, die jede Gruppe zur Verfügung hatte, konnten nicht alle Fragen auf Anhieb beantworten.

Mit 38 von 43 richtig beantworteten Fragen konnten die „Europa-Idole" dann als Sieger des Quiz hervorgehen und können sich nun auf eine Klassenfahrt zum Europaparlament nach Straßburg freuen. Erste Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann: „Vermutlich ist es bahnbrechend, dass der Europatag mit einem Wissensquiz verbunden wurde. Hier gilt mein besonderer Dank dem EUROPE DIRECT und den Fördergebern. Ich hoffe, dass diese Aktion den Wunsch geweckt hat, noch viel mehr über Europa zu wissen!"

12-05-11-Herzogenrath3Sabine Verheyen, Prof. Emanuel Richter, Martin SchulzNach dem Quiz bat Schulleiter Reinhard Granz in der Aula des Gymnasiums zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit dem Thema „10 Jahre Euro – Was interessiert uns das?" zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen waren. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Christoph von den Driesch wurde sogleich auch die Podiumsdiskussion eröffnet, zu der zahlreiche, namenhafte Politiker erschienen waren.

Neben Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments und den Europaabgeordneten Sabine Verheyen und Alexander Alvaro, waren auch die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt Küppers und der Europa-Experte der RWTH Aachen, Prof. Dr. Emanuel Richter zur Diskussion erschienen, die vom Schulleiter Reinhard Granz moderiert wurde.
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Mit bestens vorbereiteten Fragen konfrontierten die Schüler dann die Politiker und wollten klare Antworten hören. Das Thema „EU-Aufnahme der Türkei" kam dabei immer wieder auf und löste hitzige Diskussionen unter den Politikern aus.

Doch gerade solche Debatten machten die Veranstaltung bis zum Schluss spannend und regten genauso wie das Quiz zuvor zu mehr Denken über Europa an, womit der Sinn und Zweck vollkommen erfüllt wurde. Abgerundet wurde der Tag durch den EU-Infostand von EUROPE DIRECT, der sehr gut angenommen wurde.

12-05-09-Domsingschule1EUROPE DIRECT hält Vortrag über "Europa im alltäglichen Leben"

Europa, was ist das eigentlich? Und wo spüre ich es? Vor allem Jugendliche kennen Europa zwar als Kontinent, auf dem sie leben, aber dass die Europäische Union ihnen täglich im Alltag begegnet, ist den meisten wohl nicht bewusst.

Anlässlich des 62. Geburtstag von Europa kamen heute Schüler der 9. Klasse der Europaschule Langerwehe nach Aachen in die Domsingschule, um Antworten auf solche Fragen zu erhalten.

Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen erläuterte in einem kurzem Vortrag zunächst die Arbeit von EUROPE DIRECT und ging dann kurz auf die Geschichte Europas ein. Dann kam es zum Alltag der Jugendlichen und die Rolle der Europäischen Union in sehr vielen Bereichen.

Reisen in die verschiedensten Länder Europas ohne dabei eine Passkontrolle zu durchlaufen gehört für die Jugendlichen genauso zum normalen Leben wie das Bezahlen mit dem Euro beim Einkaufen in Holland oder Belgien. Dass das nicht immer so war, daran erinnerte EUROPE DIRECT beim heutigen Vortrag und führte Anhand von Bildern und kleinen Video-Ausschnitten durch das Europäische Leben.

Vor allem dass Internet spielte eine große Rolle. Fast jeder Jugendlicher surft heutzutage im Internet und nutzt dieses als Kommunikationsmittel. Heute erfuhren die jungen Erwachsenen, dass die EU sich immer wieder für die Gewährleistung von Daten- und SPAM-Schutz einsetzt und somit für die Sicherheit der Verbraucher sorgt. Auch die verschiedenen online-Kampagnen der Europäischen Union waren den meisten Schülern  unbekannt, doch sie waren begeistert davon und sehr motiviert sich darüber weiter zu informieren.

Ausgestattet mit Infomaterial von EUROPE DIRECT machten sich Schüler und Lehrer nach einer Stunde dann wieder auf den Heimweg nach Langerwehe und waren schon in der Planung für den Europatag 2013.

12-05-04-Merz_1Friedrich Merz war zu Gast im Ludwig Forum für Internationale Kunst

Heute veranstaltete die Karlspreisstiftung, die Stadt Aachen und die Evangelische Stadtakademie in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den insgesamt dritten Vortrag mit anschließender Diskussion über "Europa 2020: Wie sieht die EU von morgen aus?". Zu Gast war der ehemalige Europaparlamentarier und Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz, der von 2000 bis 2002 CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender war und heute, neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt, Vorsitzender der Atlantik-Brücke ist.

12-05-04-Merz_2Zunächst blickte Merz in seinem Vortrag vor rund 160 Besuchern im Aachener Ludwig Forum für Intenationale Kunst zurück auf die Geschichte der Europäischen Integration und den jetzigen Zustand der EU. Er hinterfragte die Europaskepsis in Teilen der europäischen Bevölkerung und stellte hierbei fest, dass bei vielen Integrationsschritten der Europäischen Union an vorderster Stelle ein politischer Zweck stand und die ökonomische Integration als Folge dieser politischen Absichten geschah. Eine Wende, so Merz, kehrte ein mit der Gründung der Wirtschafts- und Währungsunion, die zwar ein Erfolg war, doch schon zum Zeitpunkt vor ihrer Realisierung nicht ausreichend im Zusammenhang mit politischer Integration gestanden hätte. Für die Bevölkerung sei dies vor allem ein Integrationsschritt für Industrie und Unternehmen gewesen, während die persönlichen Vorteile für den Einzelnen im Hintergrund verschwunden wären.

Um die gegenwärtige Krise zu meistern, müsse die Integration der politischen Union weitergeführt werden. Die EU muss "mehr sein als eine Fiskalunion", so Merz, der unter anderem vorschlug mehr Souveränität auf die europäische Ebene abzugeben und auch eine neue Vertragsreform einzuleiten. Dies sei die einzige Möglichkeit, eine stabile EU zu erhalten. In Zukunft seien daher große Schritte zur Fortführung der Integration Europas nötig, bei der sich die ökonomische Integration in den Dienst der politischen Integration stellen müsse.

(von links) Kübra Koç, Bilkay Öney, Bernd Mathieu, Armin Laschet und Dennis Schäfer (Foto: W. Brömmel)(von links) Kübra Koç, Bilkay Öney, Bernd Mathieu, Armin Laschet und Dennis Schäfer (Foto: W. Brömmel)Diskussion über Integration in Deutschland im Geschwister-Scholl-Gymnasium

Als damaliger Innenminister berief Wolfgang Schäuble 2006 die "Deutsche Islam Konferenz" ein, mit der erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein gesamtstaatlicher Rahmen für den Dialog mit den in Deutschland lebenden Muslimen geschaffen wurde. Freilich umfasst die Frage der Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte weit mehr als allein religiöse Aspekte. Und in zunehmendem Maße wird auch in der öffentlichen Debatte deutlich, wie wichtig eine erfolgreiche Integrationspolitik für unsere gesamte Gesellschaft ist.

Gut 200 Schüler nahmen an der Diskussion teilGut 200 Schüler nahmen an der Diskussion teilÜber dieses umfangreiche Thema diskutierten heute Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit Bilkay Öney, Ministerin für Integration des Landes Baden-Württemberg, und Armin Laschet MdL. Mit dem Aachener Laschet wurde 2005 erstmals ein Integrationsminister in eine Landesregierung berufen; die in der Türkei geborene Sozialdemokratin Bilkay Öney ist seit Mai 2011 im baden-württembergischen Kabinett für alle Fragen der Migrations- und Integrationspolitik verantwortlich.

Die Moderation übernahmen die Schüler Dennis Schäfer und Kübra Koç, unterstützt von Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten. Die zentralen Fragen der von gut 200 Schülern besuchten Diskussion war, was Integrationspolitik bedeutet und leisten soll. Für Frau Öney besteht Integration vor allem aus der "Teilhabe" an der Gesellschaft, deshalb unterstütze sie die doppelte Staatsbürgerschaft, welche die Menschen mit Migrationshintergrund dazu bringen kann, Teil der deutschen Gesellschaft zu werden. Laschet hob das Engagement jedes einzelnen hervor, denn nur wer sich einbringe, könne das Leben in einer Gesellschaft mitgestalten. Die Politik müsse dafür die passenden Rahmenbedingungen schaffen.

Vivian Keischgens berät am Stand von EUROPE DIRECTVivian Keischgens berät am Stand von EUROPE DIRECTIn einer anschließenden Runde stellten viele Schüler aus dem Publikum viele Fragen an die Politiker. Die Veranstalter waren das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen, die Karlspreisstiftung, die Stadt Aachen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, das auch mit einem Infotisch mit kostenlosen EU-Materialien dabei war, welcher von Schülern und Lehrern gut angenommen wurde.

12-04-26-Norden_1Spannende Unterhaltung zwischen Bernd Henningsen und Stephan Michael Schröder

Knapp 50 Besucher lockte die zweite Veranstaltung der Europäischen Horizonte heute in das Ludwig Forum in Aachen. Die Reihe "Himmelsrichtungen", die eine Kooperation der Initiative Europäische Horizonte gemeinsam mit dem Ludwig Forum für Internationale Kunst und dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen (IPW) ist und an der sich auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro beteiligt, beschäftigte sich heute mit dem Norden. Als Gesprächspartner wurden zwei Experten eingeladen, die sich besonders mit dieser Thematik auskennen: Bernd Henningsen, Professor für Skandinavistik / Kulturwissenschaft sowie Kultur und Politik Nordeuropas und der Ostseeregion am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Stephan Michael Schröder, Professor für Skandinavistik am Institut für Skandinavistik / Fennistik an der Universität zu Köln.

12-04-26-Norden_2Nach der Einführung von Prof. Dr. Emanuel Richter vom IPW versuchten beide gleich zu Beginn durch mehrere Gedichte und Zitate den Begriff "Norden" in den Kontext einzuordnen. Hierbei stellten sie fest, dass der Norden seit jeher eine bedeutende Rolle in der Natur und für die Menschen spielte und schon durch den Begriff allein bestimmte Assoziationen hervorgerufen werden. Dabei sei allerdings herauszustellen, dass in der Vergangenheit der Norden oft mit negativen Konnotationen verbunden wurde, woran nicht zuletzt die Wikinger einen erheblichen Anteil gehabt hätten. Mit der Zeit der Aufklärung wandelte sich dieses Bild und es entwickelte sich bis in die heutige Zeit hinein eine zumeist positive Verknüpfung mit dem Begriff.

Heutzutage, so stellte Schröder fest, würde die Auseinandersetzung mit dem Norden vor allem durch zwei Diskurse ausgedrückt werden: Die unberührte Natur auf der einen und das forschrittliche soziale System auf der anderen Seite. Ein Grund hierfür könnte sein, dass in der Vergangengheit die skandinavische Region keine Region der großen Krisen war und sich hierdurch dieses eher positive Bild herauskristallisieren konnte. Die Fragen aus dem Publikum am Ende der Veranstaltung deuteten darauf hin, dass das Gespräch noch mehrere Stunden hätte weitergehen können.