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VoxEurop

The talk of the continent
  1. openDemocracy, London – Durch das harte Vorgehen der Regierung gegen Personen, denen Nähe zu den angeblichen Drahtziehern hinter dem Putschversuch im Juli vorgeworfen wird, entwickelt sich die Türkei langsam zu einem autoritären Regime. Regierungsmitglieder in Europa – allen voran der selbstgefällige schwedische Außenminister Carl Bildt – sollten aufhören, Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu unterstützen, meint ein türkischer Akademiker, der in Schweden lebt. Mehr....
  2. Die Ergebnisse stehen fast schon fest und die wichtigsten niederländischen Zeitungen machen erleichtert auf mit „Rückkehr zum Normalzustand“ und zur „Mäßigung“ die für die Niederlande typisch sind. (**Übersetzung von Heike Kurtz.)

    Die Niederländer sind in einem normalen Land aufgewacht. Es gab keine populistische Revolte und keine unglaublichen Überraschungen bei der Wahl. Und zum Glück war die Wahlbeteiligung hoch.“ Die Wahl zeigt eine Tendenz, meint NRC Handelsblad:

    das politische Zentrum hat die Wahlen gewonnen. Die extremen Populisten, die eigentlich triumphieren wollten, haben in dem Land keine Wurzeln geschlagen. Der patriotische Frühling, den Geert Wilders, der Chef der PVV, angekündigt hatte, bleibt eine Fata Morgana. Die Niederlande bleiben, was sie stabil seit Jahrzehnten sind: ein vielfältiges und gemäßigtes Land. [...] Ein weiteres Wahlergebnis zeigt: Regieren zahlt sich nicht aus. Die Niederlande sind eines der Länder, denen es in der EU am besten geht. Dennoch haben die Wähler die Koalition hart abgestraft.

    Für den Premierminister Mark Rutte waren die Wahlen vom 15. März „das Viertelfinale im Turnier gegen die Demagogen. Das Halbfinale findet in Frankreich statt, das Finale in Berlin“, schreibt Bart Wagendorp. Nach Meinung des Kolumnisten der Zeitung De Volkskrant

    waren die Niederlande nach dem Brexit und dem Sieg Donald Trumps der dritte Dominostein, der hätte fallen können. Das ist nicht geschehen, insbesondere weil die VVD von Rutte und die CDA (die Christdemokraten) sich die Ideen von Geert Wilders teilweise zu Eigen gemacht haben. Der Einfluss des Orakels von Venlo ist größer als seine Niederlage gestern Abend vermuten ließe. Nicht nur der Populismus, auch die Sozialdemokratie hat eine Niederlage erlitten. Erstmals fiel die Arbeiterpartei unter die Schwelle von zehn Sitzen im Parlament.

    Die erste Schlussfolgerung, die man aus der Wahl zeihen muss: Regieren zahlt sich nicht aus. Für den Premierminister Mark Rutte ist die Tatsache, dass seine Partei inmitten einer chaotischen Parteienlandschaft weitgehend die stärkste Kraft im Land bleibt, nur ein schwacher Trost“, schreibt der Leitartikler des Trouw und fügt hinzu,

    die zweite Schlussfolgerung: die Niederlande bestätigen, dass sie ein Land sind, in dem die gemäßigten Kräfte in der Mehrheit sind und dass sie sich gut halten. Unsere Gesellschaft mag die Extreme nicht. Die dem System feindlich gesinnte PVV macht gewisse Fortschritte, aber erheblich weniger als die Umfragen vorhergesagt hatten.

    Als die ersten Hochrechnungen kamen, fühlte ich mich stolz und erleichtert“, schreibt Özcan Akyol im Algemeen Dagblad:

    die ganze Welt schaute auf uns. Alle Welt wollte wissen, ob die Populisten an die Macht kommen würden, mit allen Konsequenzen, die das gehabt hätte. [...] Die Niederlande sind weniger hysterisch als wir dachten. Tatsächlich tendiert unser Land zur Mitte. Das ist in jedem Fall ein Signal: auch wenn die USA und Großbritannien unsere Ängste geschürt haben, in den Niederlanden leben eher zivilisierte Menschen, die sich nicht von der inhaltslosen Rhetorik der Populisten verführen lassen. Das erleichtert mich und macht mich stolz. Man sollte daraus schließen, dass normale Menschen das Beste für dieses Land wollen und dass man dies nicht durch lautes Schreien erreicht – genau das haben wir zu lange ignoriert.

  3. Civico Europa, – Mehr....
  4. Blog

    Sechzig Jahre nach der Verabschiedung der Römer Verträge gibt es immer noch viel zu tun. Die EU leidet unter den Rückschlägen eines weit verbreiteten Vertrauensdefizits in europäische Institutionen, einer Flüchtlingskrise und dem damit verbundenen Anstieg der Ausländerfeindlichkeit, Generationenungleichheit, Populismus und vielen anderen Problemen, welche ihre Grundfeste und ihre Errungenschaften untergraben könnten.

    In occasion of this anniversary, it’s time to celebrate the past, but also to rethink the future. And the young must affirm its role in the institutional dialogue.

    Zum Anlass ihres Jubiläums ist es Zeit die Vergangenheit zu feiern, aber auch die Zukunft zu überdenken. Und die Jugend muss ihre Rolle in dem institutionellen Dialog bestätigen.

    Darum unterstützen wir als NEOS als Medien Partner eine Initiative deren Bedeutung für uns von großer Relevanz und Signifikanz scheint. Das Deutsch-Italienische Zentrum für europäische Exzellenz, Villa Vigoni, und die Organisation United Europe haben eine Gruppe herausragender, junger Wissenschaftler und Berufstätiger ausgewählt, welche eine gemeinsame Vision darüber entwickeln werden, in welche Richtung Europa sich bewegen sollte. Das Ziel ist es ein Dokument zu schreiben, „The Rome Manifesto“, welches eine Perspektive der Zukunft Europas unterbreitet.

    Die Autoren (s. Foto oben) sind brillante junge Europäer, von 25 bis 40 Jahren. Die Hälfte von ihnen sind junge Wissenschaftler, beispielsweise spezialisiert in Geschichte, Philosophie, EU Recht und public governance. Die andere Hälfte sind junge Berufstätige, einschließlich eines Arztes, eines Selbstständigen, eines Unternehmensberaters und eines Experten für Öffentlichkeitsarbeit.

    Sie sind in drei Gruppen unterteilt:

    1. “Narrativ der europäischen Integration”, mit Deutschlands ehemaligem Finanzminister Peer Steinbrück als Schirmherr. Während die Grundfeste der europäischen Mission – Frieden und Wohlstand zu schützen – weiterhin gültig sind, wird sich die Interpretation dessen was darunter zu verstehen ist ändern müssen, um Europas Existenzberechtigung den heutigen Europäern verständlich zu machen.

    2. “Europäische Institutionen”, dessen Schirmherr Filippo Taddei, Direktor des Bologna Institut for Policy Research an der John Hopkins Universität in Bologna und Chef Ökonom der Italienischen Demokratischen Partei, ist. Aktuell fehlt den Entscheidungsprozessen auf EU-Ebene nicht nur Effektivität, sondern auch Transparenz. Gewöhnliche Leute verstehen nicht wie Europas Institutionen funktionieren, was ihrer Legitimität schadet. Dazu kommt, dass viele europäische Regierungen die EU für unpopuläre Entscheidungen verantwortlich gemacht haben, auch wenn sie selbst in diese Entscheidungen involviert waren.

    3. “Europäische Identität”, mit Sylvie Goulard, Französische Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Diese Gruppe diskutiert, was die Europäische Identität repräsentiert, und wie man Europäern dies bewusstmachen kann, um die Verbindung zwischen Europa und seinen Bürgern zu stärken. Über den gesamten Kontinent hinweg haben Europäer viele gemeinsame Wurzeln in Geschichte, Kultur, Politik, Gesellschaft und Werten. Die geografische Nähe trägt außerdem sehr zu einem gemeinsamen Schicksal bei. Wenn die Europäische Union wieder weitverbreitete Akzeptanz erlangen würde, müssten mehr Europäer – einschließlich der älteren Generation und Menschen mit vielfältigen Bildungsständen – beginnen dieses Gefühl einer gemeinsamen Europäischen Identität zu teilen.

    Die Entscheidung junge Europäer mit einzubeziehen hat eine doppelte symbolische Wertigkeit. Auf der einen Seite reflektiert es die Zukunftsausrichtung des Manifesto. Auf der anderen Seite ist es die Anerkennung einer ansteigenden Europäischen Identität der Jugend, welche in der folgenden Grafik des Eurobarameters 78 von 2012 gut illustriert wird.

    chrt

    “In der jungen Generation und den ökonomisch und sozial bessergestellten Schichten genießt die Europäische Union das beste Ansehen“, sagt das Eurobarameter 83 von 2015. Die positiven Auffassungen sind unter den Europäern welche zu der Generation „Y“ gehören, Menschen die nach 1980 geboren wurden (47% „positiv“ versus 14% „negativ“, und 38% neutrale Einstellung) und bis zum 20 Lebensjahr oder länger studierten (49% versus 15%, und 35% „neutral“), am weitesten verbreitet.

    Die Arbeitsgruppen haben sich vor kurzem in der Villa Vigoni getroffen um die Ausformulierung des Manifesto abzuschließen. Im Vorfeld der Jubiläumsfeierlichkeiten der Römer Verträge wird das Dokument am Sitz des deutschen Botschafters in Rom, Villa Almone, am 23. März, präsentiert werden.

  5. Alternatives économiques, Paris – Indem der amérikanische Präsident Donald Trump Europas – und allen voran Angela Merkels – Vorliebe zur Sparsamkeit angreift, prangert er zu recht eine Grundhaltung an, die die Europäer und die Weltwirtschaft stört und zurück wirft, schreibt der Direktor von Alternatives Economiques. Mehr....
  6. Blog

    „Nein zur EU!“. Aha. Und was dann? Nationalismus? Ausgrenzung und Isolationspolitik? Hass schüren und Grenzen schließen?

    Anti-europäische Bewegungen werden immer populärer; nicht nur in Großbritannien, sondern auch hier bei uns. Dies macht deutlich, dass der Euroskeptizismus zur reellen Bedrohung für die grundlegenden Werte des europäischen Zusammenlebens geworden ist. Aber warum zeigen sich so viele Europäer 60 Jahre nach der Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft so kritisch gegenüber einem der größten Fortschritte der Zeit?

    Dass einige der 510 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger die Union in Frage stellen, ist verständlich. Es gibt jedoch genauso wenig Zweifel daran, dass unsere EU, so wie sie ist, unvollkommen und komplex ist. Sie verstärkt den Einfluss der Lobbyisten und lässt dabei den simplen Bürger im Stich. Die EU versteht sich als Einheit und ist dabei nicht in der Lage, eine einheitliche Politik aufzuweisen. Der Mangel an einer solchen einheitlichen Politik macht es unmöglich, die zunehmenden wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen den Einwohnern der verschiedenen Länder zu bekämpfen.

    Wozu ein verfeindetes und gespaltenes Europa führt, muss wohl keinem ins Gedächtnis gerufen werden. Oder vielleicht doch? Die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts sollte als Mahnung dienen.

    Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft wurde vor 60 Jahren mit dem Willen gegründet, den Frieden zu garantieren und zu wahren. Gerade heutzutage in einer unsicheren Welt, in der Hunderttausende vor Krieg und Terror fliehen, sollten wir ein so wertvolles Geschenk annehmen und gut hüten. Es wäre leichtsinnig, so viel aufs Spiel zu setzen.

    Die EU schützt darüber hinaus auch die Demokratie. Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit sind dabei nur ein Bruchteil der unantastbaren Rechte, an denen sich die Europäer erfreuen dürfen. Ist es nicht ein immenses Glück, in einem Land zu leben, in dem die Prinzipien Freiheit und Selbstbestimmung in der Verfassung verankert sind?

    Alle Mitgliedsstaaten der EU müssen demokratische Richtlinien einhalten, und Staaten, die einen Beitritt anstreben, kommen nicht um Reformprozesse herum. Damit wird zur Ausbreitung demokratischer Werte beigetragen.

    Zwei der wichtigsten Aspekte sind der freie Personenverkehr und die einheitliche Währung. Freilich sind sie nicht perfekt ausgefeilt; vor allem der Euro steht häufig in der Kritik. In der Eurozone fällt der Währungstausch weg und somit auch die damit verbundenen Gebühren. Man kann in jedes Land reisen, ohne Passkontrollen oder Visumpflicht. Das Schengener Abkommen, in dem die freie Grenzüberschreitung gesetzlich festgehalten ist, trägt also nicht nur zur wirtschaftlichen Dynamik, sondern auch zum interkulturellen Austausch und somit zum Frieden und Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen bei.

    Wenn man hört, dass andere Länder Mauern bauen wollen, kann man nur den Kopf schütteln. Europa ist mit solchen Ereignissen vertraut. So weit darf es nie mehr kommen. Den freien Personenverkehr infrage zu stellen, in wessen Namen auch immer, ist ein Rückschlag für die so freie und vielfältige europäische Gesellschaft.

    Die EU ist nicht perfekt. Doch sie wahrt den Frieden und die Sicherheit in Europa. Sie zu kritisieren ist legitim. Sie zu zerstören nicht.

    Man kann nicht abstreiten, dass Reformen und Neuerungen notwendig sind, die die EU fit für die Zukunft machen. Doch diese Reformen lassen sich nur durch Einheit und Geschlossenheit durchführen, nicht durch Abneigung und Zerrissenheit.

    Mehr denn je ist eine Stärkung der Europäischen Union notwendig.

    Ist es kein Privileg, seine Nachbarn als Freunde ansehen zu dürfen? Frei verkehren zu können ohne Passkontrolle? Nie Geld wechseln zu müssen? Und vor allem: in Frieden zu leben?

    Für uns Europäer sind diese Vorteile selbstverständlich geworden, wie so vieles in der EU. Und doch gibt es immer mehr Menschen, die all dies in Frage stellen.

    Sehr geehrte europäische Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    wir sind pro-europäisch und bekunden dies lautstark!

    Wir sind stolz, ein Teil einer Union zu sein, deren 510 Millionen Einwohner verschiedenen und vielfältigen Kulturen angehören.

    Wir wollen Austausch und keine Mauern. Unsere Europäische Union muss gleichbedeutend sein mit Freiheit, Frieden und Sicherheit.

    Wir wünschen uns eine demokratischere, transparentere und sozial gerechtere Europäische Union.

    Wir brauchen verbindende Projekte.

    Cartoon von Claudio Cadei/Cartoon Movement