• 17 09 25 St Ursula 1Heute informierte das Team von EUROPE DIRECT Aachen 35 Oberstufenschüler am St. Ursula Gymnasium über mögliche Wege ins Ausland.

    Heute gehört es im Berufsleben zum guten Ton, in seiner Schulzeit, im Studium oder während der Ausbildung Zeit im Ausland verbracht zu haben. Doch viele scheuen diesen Schritt, da der Weg dorthin als zu schwierig angesehen wird. Aus diesem Grund ist es wichtig junge Menschen schon früh diesbezüglich zu informieren und ihnen so die Ängste zu nehmen.
    Zu diesem Thema fand am 25. September 2017 eine Infoveranstaltung im St. Ursula Gymnasium in Aachen statt, gehalten von Mitarbeitern des EUROPE-DIRECT Informationsbüro in Aachen.

    Die anwesenden Schülerinnen und Schüler wurden zuerst über EUROPE-DIRECT, dessen Aufgaben, Standort und Mitarbeiter, informiert. Anschließend wurden die verschiedenen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts vorgestellt, und warum ein Auslandsaufenthalt gemacht werden sollte. Dabei wurden vorweg die Vorteile der europäischen Freizügigkeit betont, welche einen Auslandsaufenthalt innerhalb der Europäischen Union sehr einfach gestalteten.

    Die danach vorgestellten Möglichkeiten erstreckten sich von klar strukturierten Sprachreisen von ca. zwei Wochen Umfang, Auslandsstudium, Work and Travel, Freiwilligendienst, Au Pair, Praktika oder Ausbildungen im Ausland. Bei den jeweiligen Möglichkeiten wurden auch die zuständigen Veranstalter und Förderer genannt, deren Broschüren den Zuhören als Infomaterial zum Mitnehmen zur Verfügung standen.
    Das hohe Interesse der Schüler an dem Thema zeigte sich auch durch einige Nachfragen, insbesondere der Finanzierung durch Stipendien oder Auslands BAföG aber auch zu den Auswirkungen des Brexits auf das Erasmus-Programm.

    Der Vortrag bildete den Auftakt für die Reihe " Überbrückungsmöglichkeiten nach der Schule". Die folgenden Vorträge werden auch im St. Ursula Gymnasium an verschiedenen Tagen stattfinden und sich mit den einzelnen Bereichen wie Work and Travel, Au Pair, Freiwilligendienst etc. beschäftigen.

  • EU Flagge in Falten 300Du bist Schülerin oder Schüler in Deutschland und du hast im Unterricht, in den Nachrichten oder Zuhause schon mal was von der Europäischen Union gehört. Doch so richtig verstanden, was diese EU ist, hast du noch nicht und nun möchtest du wissen, was genau es damit auf sich hat?

    Du willst wissen, warum es der Europäischen Union zu verdanken ist, dass dein Schüleraustausch nach Frankreich, Polen, Österreich, Irland, Italien und viele weitere Länder einfach geworden sind? Du möchtest verstehen, was der "Europäische Binnenmarkt" ist? Dann kannst du dich jetzt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informieren, denn unter "Wirtschaft-4-U" findest du jetzt auch viele Informationen zur Europäischen Union, natürlich für dich und deine Freunde gut verständlich geschrieben.Ein kleines Quiz gibt es auch noch oben drauf.

    Jugendgerecht verpackt beschäftigt sich "Wirtschaft-4-U" jetzt auch mit Europa und der Europäischen Union. Die Seite beschäftigt sich auf umfangreiche Art und Weise mit Fragen, was die EU eigentlich ist, was sie macht, wie sie aufgebaut ist und mit ihrer Geschichte. Auch der Brexit wird thematisiert. Vielleicht genau das Richtige für ein paar verregnete Stunden in den Sommerferien.

  • Mit Beginn des neuen Schuljahres wird das Schulobst-, ‑gemüse- und -milchprogramm der EU in den teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten weitergeführt. In Deutschland nehmen an dem freiwilligen Programm 15 Bundesländer teil.

    Obst 200Das EU-Schulprogramm soll ein gesundes Essverhalten bei Kindern fördern und beinhaltet spezielle Bildungsprogramme, um den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer gesunden Ernährung zu vermitteln und ein Verständnis zu schaffen, wie Nahrungsmittel erzeugt werden.

    Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagte hierzu: „Es ist wichtig zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie hart gearbeitet wird, um sie zu erzeugen. Dank der EU-Schulprogramme lernen die Kinder nicht nur die Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung kennen, sondern sie verzehren auch Qualitätsprodukte mit hohem Nährwert. Man ist nämlich niemals zu jung, um gutes Essen zu genießen.“

    Elf Bundesländer geben sowohl Milch, als auch Obst und Gemüse an die Schüler aus. Drei deutsche Bundesländer (Berlin, Brandenburg und Hessen) versorgen Schulkinder mit Schulmilch, ein Bundesland (Saarland) versorgt die Schüler mit Schulobst und -gemüse und ein Bundesland (Hamburg) nimmt nicht an dem Programm teil. Durch den Anstieg der Zahl der teilnehmenden Schulen erreichte diese Initiative für gesunde Ernährung im Schuljahr 2017/2018 EU-weit über 30 Millionen Kinder.

    Im Rahmen des Programms werden in jedem Schuljahr 150 Millionen Euro für Obst und Gemüse und 100 Millionen Euro für Milch und Milcherzeugnisse bereitgestellt. Obwohl die Teilnahme freiwillig ist, haben alle EU-Mitgliedstaaten sich dafür entschieden, sich an einigen oder allen Teilen des Programms zu beteiligen. Die nationalen Zuweisungen für alle 28 Mitgliedstaaten, die im Schuljahr 2018/2019 an dem Programm teilnehmen, wurden im März 2018 von der Europäischen Kommission gebilligt und festgestellt. Die Mitgliedstaaten haben außerdem die Möglichkeit, den EU-Beitrag durch einzelstaatliche Beihilfen zur Finanzierung des Programms aufzustocken.

    Die Auswahl der zu verteilenden Erzeugnisse beruht auf Erwägungen bezüglich der Gesundheit und Umwelt, der saisonalen und allgemeinen Verfügbarkeit sowie der Vielfalt. Die Mitgliedstaaten können den Schwerpunkt auf lokale oder regionale Ankäufe, ökologische Erzeugnisse, kurze Versorgungsketten, ökologischen Nutzen oder Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse legen.

    Neben der Verteilung von Obst, Gemüse und Milch werden zahlreiche pädagogische Maßnahmen durchgeführt. Fast alle Mitgliedstaaten haben Ausschüsse eingesetzt, denen neben Behördenvertretern auch Vertreter der Landwirtschaft, des Gesundheitswesens und des Bildungssektors angehören, die im Laufe des Schuljahres tagen und die Programmdurchführung beaufsichtigen.

  • Parlament Sitzplatz 300

    EU-Abgeordneter Kohn lädt zum Girls' Day nach Brüssel ein

    Am 25. und 26. April 2018 ermöglichen die SPD-Europaabgeordneten aus NRW am traditionellen Girls' Day Einblicke hinter die Kulissen des EU-Parlaments. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2018 möglich.

    Wie bereits 2017 beteiligen sich die sozialdemokratischen Europaabgeordneten aus NRW auch im nächsten Jahr wieder aktiv am Girls' Day. Der Europaabgeordnete Arndt Kohn aus Stolberg bietet drei Mädchen aus seinem Betreuungsgebiet die Möglichkeit, seine Arbeit im Europäischen Parlament in Brüssel hautnah mitzuerleben.

    Denn: Auch wenn immer mehr Frauen aktiv Politik mitgestalten, sind noch immer viel zu wenige in den Parlamen-ten von Städten, Ländern, Bund oder Europa vertreten. „Es würde mich freuen, wenn sich zahlreiche Mädchen für die Arbeit im europäischen Parlament interessieren und ich drei junge Damen in Brüssel begrüßen darf“, so Arndt Kohn. „Wir müssen auch heute noch weiter dafür Sorge tragen, dass mehr Frauen in die Männerdomäne ‚Politik‘ einsteigen und in Führungspositionen – mit gleichen Rechten – kommen.“

    Das zweitägige Programm (25. April 2018 vormittags bis 26. April 2018 nachmittags) wird einschließlich An- und Abreise durch das Heinz-Kühn-Bildungswerk in Dortmund organisiert. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Ver-pflegung werden übernommen. In Brüssel starten die Mädchen mit einem Besuch des Parlamentariums, einer interaktiven Ausstellung des Parlaments. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit den SPD-Abgeordneten aus NRW geht es dann am nächsten Tag ins Europäische Parlament.
    Ihr seid zwischen 16 und 18 Jahre alt? Seid Ihr neugierig auf Brüssel und Europa? Habt Ihr Fragen oder Anre-gungen zu Eurer Zukunft in NRW und Europa? Wollt Ihr wissen, was Europaabgeordnete eigentlich tun? Oder wie es um die Rechte und Chancen von Frauen und Mädchen in Europa steht?

    Dann macht mit! Schickt eine kurze Bewerbung (max. eine Din-A4 Seite) an das Europabüro Arndt Kohn: Beschreibt woher Ihr kommt, was Euch interessiert und warum Ihr am Girls' Day 2018 teilnehmen wollt.

    Unter allen Einsendungen werden drei Mädchen aus dem Wahlkreis ausgewählt. An Arndt Kohn können sich alle Interessentinnen aus Aachen, Köln, Bonn, Leverkusen und der Städteregion Aachen wenden, sowie aus den Kreisen Heinsberg, Düren, Euskirchen, Rhein-Erft, Rhein-Sieg, Oberberg und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

    Eure Bewerbungen an Arndt Kohn:
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    Postadresse: Europabüro Arndt Kohn, Willy-Brandt-Ring 1, D-52477 Alsdorf
    Einsendeschluss ist Mittwoch, der 31. Januar 2018.

  • Europa für Einsteiger 300Europäische Union? Was ist das? Warum gibt es sie? Was ist sie? Was bedeutet Europa für mich?  

    Der Klassiker der EU-Lehrmaterialien ist wieder verfügbar und hilft Schülerinnen und Schülern, die Geschichte, Politik und die Auswirkungen der Europäischen Union auf den eigenen Alltag zu verstehen.  

    In 20 Arbeitsblättern können Schülerinnen und Schülern viele wissenswerte Fakten zur EU kennenlernen. Anschaulich, mit vielen bunten Illustrationen, können die Schüler selbständig oder unter Anleitung einer Lehrkraft die EU erschließen.

    Die Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert das Heft für den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer können mit dem ganzen Heft oder einzelnen Arbeitsblättern ihren Unterricht zum Thema EU gestalten. "Europa für Einsteiger" bietet sich für Schüler ab der siebten Klasse an.

    Das Heft können Sie ab sofort bei uns im Büro im Klassensatz erhalten.

     

    Unsere Öffnungszeiten sind:

    Mo. bis Do. von 12 bis 16 Uhr, Fr. von 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung

    Sie können uns auch per Telefon oder E-Mail erreichen:

    Tel.: +49 - (0)241 / 432 - 7627
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

                              

  • Finanzielle Förderung grenzüberschreitender Schulaustausche und Schulbesuche

    Der Vorstand der Euroregio Maas-Rhein (EMR) hat einen Fonds zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Aktivitäten von Schulen in der Euroregio Maas-Rhein eingerichtet.
    Ein Zuschuss kann beantragt werden für:

    • grenzüberschreitende Austausche zwischen zwei oder mehr Schulen aus unterschiedlichen Teilregionen der EMR;
    • Besuche von Schulen in einer anderen Teilregion der EMR. Es handelt sich hierbei um Besuche in Museen, auf Expositionen und an historische Orte, oder um die Teilnahme an Stadtführungen und an Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Sport.

    Pro Austausch oder Schulbesuch ist eine finanzielle Förderung von maximal 250 Euro für Fahrkosten und/oder maximal 250 Euro für Eintrittsgelder (also insgesamt maximal 500 Euro pro Anfrage) möglich.

  • 18 06 26 Führung 300Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' organisierte EUROPE DIRECT für rund 14 Erwachsene eine Führung durch das Grashaus und den Workshop 'Migration und Grenze'.

    Nach einer kurzen Führung durch die verschiedenen Räumlichkeiten des Grashauses, stellte Andreas Düspohl, Leiter des Grashauses, auch die tägliche Arbeit in diesem Gebäude vor. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit einen kurzen Einblick in den Workshop 'Migration und Grenze' zu gewinnen, der sonst von Schülerinnen und Schülern besucht wird.

    18 06 26 Führung 2 300Zur Hinführung zum Thema Migration sahen die Schüler/innen einen kurzen Film, in dem die Situation von Menschen auf der Flucht anhand von SMS-Nachrichten per Handy veranschaulicht wurde. In großer Runde wurde zunächst auch darüber gesprochen, welche Gegenstände jeder mitnehmen würde wenn er oder sie sich sofort auf die Flucht begeben müsste. Kernaufgabe des Workshops war die paarweise Erarbeitung verschiedener Themen zu "Migration und Grenze in Europa", wie zum Beispiel "Steuerung von Migration", "Fluchtrouten" oder "Zukunft der Migration". Hierzu erhielten die Teilnehmenden Texte bzw. konnten sich im Urkundensaal in der virtuellen Bibliothek und den Audionischen informieren. Den Abschluss des gelungenen Workshops stellte die Präsentation der Ergebnisse sowie eine gemeinsame Gesprächsrunde dar.

  • Flaggen Dreiländereck DE NL BEEin Praktikum im Ausland? Das ist für viele SchülerInnen ein Traum.
    Das Projekt www.EUR.Friends eröffnet Teilnehmenden zwischen 18 und 25, die sich in der beruflichen Bildung befinden, die Möglichkeit, ein solches Praktikum zu beginnen.

    Im Rahmen des EU-geförderten INTERREG V-A-Programms leistet das Projekt, in Aachen vertreten durch das Team Bildung der Region Aachen, damit einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung der beruflichen Bildung und Förderung der beruflichen und sprachlichen Mobilität in der Grenzregion Euregio Maas-Rhein (EMR). Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Kontakte über die Grenze hinaus zu knüpfen und zeigt die Euregio Maas-Rhein als attraktive Lebens- und Arbeitswelt.

    www.EUR.Friends wurde im November 2017 gemeinsam mit neun Partnern aus allen fünf Teilgebieten der EMR auf dem Kick-Off-Event in der Wallonie eröffnet und umfasst drei Schwerpunkte:

    • Die Organisation von über 700 grenzüberschreitender Praktika in der Euregio Maas-Rhein
    • Die Entwicklung einer Sprach-App und von E-Modulen zum Thema „Sprachen und Kulturen“
    • Den Aufbau der digitalen Medienplattform ‚Euregiowaves‘ mit Informationen zur beruflichen Bildung in der Euregio Maas-Rhein und der Möglichkeit zum euregionalen Austausch

    Schülerinnen und Schüler, die sich für ein grenzüberschreitendes Praktikum interessieren, können eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben und dort ihre Wünsche für das Auslandspraktikum angeben.

    Sobald die Anmeldung eingeht, sucht das Team „Bildung“ in Zusammenarbeit mit den euregionalen Partnern einen möglichst passenden Praktikumsplatz.

    Unterstützung gibt es auch bei der Suche nach einer Unterkunft oder einer Möglichkeit zum Pendeln und dem anstehenden Bewerbungsgespräch.

    Zu wenig Geld ist zum Glück kein Hindernis für die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler – sie erhalten finanzielle Unterstützung für die Anreise und zusätzlich entstehende Kosten.

    Wie's geht?

    Nachdem die E-Mail bei euregiowaves eingegangen ist, wird ein passender Praktikumsplatz gesucht. Es folgt ein Praktikumsvertrag, der von den SchülerInnen, einer Lehrkraft und dem Praktikumsbetriewb unterschrieben wird, die finanzielle Unterstütztung wird überwiesen - los geht's! Nach dem Praktikum bekommt man zusätzlich noch ein zweisprachiges Zertifikat mit Evaluation für zukünftige Bewerbungen.

    Die Euregio-Praktika

    Wer? Schüler/innen (der beruflichen Bildung) ab 16 Jahren und mit grundlegenden Fremdsprachenkenntnissen

    Was? Ein Auslandspraktikum zwischen 2 und 4 Wochen, ggf. verlängerbar

    Wo? In einer der fremdsprachigen Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein

    Wann? Flexibel – im Zeitraum des Pflichtpraktikums der Schule oder als freiwilliges Praktikum in den Ferien

    Wie? Interessierte Schüler/innen, Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen können eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, um mehr Infos und ggf. ein Anmeldeformular zu erhalten. Das Auslandspraktikum wird organisatorisch und finanziell unterstützt.

    Kontakt?

    Vera Hark
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Telefonnummer: 0049 241 963 1948

  • Grashaus Klassenzimmer 300Heute gab es im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus in Aachen erstmalig einen Workshop für Grundschüler. 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule "Am Fischmarkt" lernten im Europäischen Klassenzimmer etwas über Europa und die Europäische Union. Erklärt wurden die Geschichte, der Aufbau sowie die alltäglichen Dinge, mit den auch die Viertklässler bewusst oder unbewusst konfrontiert werden. Organisiert und geleitet wurde der Workshop vom EUROPE- DIRECT Informationsbüro.

    Den 15 Schülern wurde zunächst mithilfe einer Präsentation das Grashaus und dessen Geschichte sowie das EUROPE DIRECT Informationsbüro vorgestellt. Auch die Gründung der EU wurde den Schülern nah gebracht. Aufgelockert wurde die Runde mit einem Spiel aus dem kindgerechten Informationsheft "Europa kinderleicht".
    Danach wurde der Aufbau der Europäischen Union, also die Kommission, das Parlament, der Gerichtshof und der Rat der Europäischen Union behandelt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr am Thema interessiert und stellten eifrig Fragen. Darauf folgend wurde über die EU im täglichen Leben gesprochen: über die Reisefreiheit, die länderübergreifenden Lebensmittelangebote, den Klimaschutz und vieles mehr. Auch hier waren die Schüler wieder außerordentlich interessiert und stellten viele Fragen.

    Abschließend gab es noch ein Spiel, was sich mit typischen Produkten europäischer Staaten beschäftigte. 

  • Grashaus Klassenzimmer 4 300Eigentlich kann man nicht früh genug damit anfangen, Kindern die Idee eines vereinten Europas verständlich zu machen und aufzuzeigen, wie die europäische Union funktioniert. Daher hat das EUROPE DIRECT Büro Aachen heute im Europäischen Klassenzimmer einen Workshop für Grundschülerinnen und Grundschüler veranstaltet.

    Erläutert wurden die Geschichte der EU, eine kindgerechte Einführung in die Institutionen sowie ein Blick darauf, wie die EU Einfluss auf das Leben der Schüler nimmt. Den 18 Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a der Grundschule "Am Fischmarkt" wurde zunächst mithilfe einer Präsentation das Grashaus und dessen Geschichte sowie das EUROPE-DIRECT Büro vorgestellt. Auch einen Einblick in die Gründung der EU wurde gegeben. Aufgelockert wurde die 90-minütige Veranstaltung mit einem Spiel aus dem Heft "Europa kinderleicht", das sich an Schüler der vierten bis ungefähr sechsten Klasse richtet und kostenlos bei EUROPE DIRECT Aachen zu haben ist.

    Danach wurde der Aufbau der europäischen Union, also die Kommission, das Parlament, der Rat der Europäischen Union und der Europäische Gerichtshof behandelt. Die Schüler waren sehr interessiert und stellten eifrig Fragen. Darauf folgend wurde über die EU im täglichen Leben gesprochen: über die Reisefreiheit, das länderübergreifende Lebensmittelangebot, den Klimaschutz und vieles mehr. Auch hier waren die Schüler wieder außerordentlich interessiert und stellten viele Fragen.

  • Aachen 2025 – Projekt- und Ideenwettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Schulen

    Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung
    Die Digitalisierung hält mit atemberaubender Geschwindigkeit Einzug in unseren Alltag – sei es in der Freizeit, in der Kommunikation, bei der Arbeit, in der Mobilität oder anderswo. Mittlerweile ist das Thema Digitalisierung in fast allen gesellschaftlichen Bereichen präsent – und verändert diese. Vieles wird durch sie spürbar erleichtert, gleichzeitig erzeugt sie jedoch auch ein gewisses Unbehagen, da die zugrundeliegende Technik abstrakt und dadurch für den Einzelnen nicht immer kontrollierbar erscheint.

    Warum der Preis Aachen 2025?
    Die Initiatorinnen und Initiatoren des Aachen 2025 Preises sind Mitglieder des Aachen 2025 Netzwerkes. Sie möchten dazu beitragen, dass die gesellschaftlichen Herausforderungen, die die Digitalisierung an uns alle stellt, gemeinsam von möglichst vielen Menschen angegangen werden – die Gestaltung der "digitalen Transformation" betrifft und geht uns alle an.
    Für die Jugend hat diese Aufgabe allerdings eine besondere Relevanz: Denn es ist ihre Zukunft, für die heute die Weichen gestellt werden.

    Ziel des Aachen 2025 Preises ist es deshalb, die Beschäftigung von jungen Menschen mit dem Thema Digitalisierung zu fördern. Der Aachen 2025 Preis zeichnet Projektideen junger Menschen (Jugendliche ab 7. Klasse und Schulen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein) aus, die beispielhaft zeigen, wie Anwendungen der Digitalisierung zur Vereinfachung des Alltags, zur Verbesserung der Welt oder zur Lösung von gesellschaftlichen Aufgaben beitragen können.
    Möglich sind sowohl reale Projekte als auch utopische Ideen und Zukunftsentwürfe.

    Zur Bewerbung sollte ein kurzes Video (ca. 3 Minuten) erstellt werden, welches das Projekt oder die Idee vorstellt und erklärt.
    Einsendeschluss für das Video: 31. August 2018.

  • 17 11 08 KlimaparcoursPassend zur Weltklimakonferenz in Bonn fand heute zum siebten Mal der Klimaparcours in Aachen statt. An insgesamt 12 Stationen, verteilt über die Innenstadt von Aachen, konnten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Aachen Brand sich über den Klimawandel, dessen Folgen und Gegenmaßnahmen informieren. Organisiert wurde der Klimaparcours durch das Eine Welt Forum e.V. Aachen, KreaScientia und Energybirds e.V.

    Die Jugendlichen haben sich heute bei EUROPE DIRECT über die Klima- und Umweltpolitik der Europäischen Union informiert. Zum Anlass des Klimaparcours, bei dem sich die Teilnehmer unter anderem mit den Themen "Klimawandel" und "Umwelt" beschäftigten, kamen an diesem Tag 75 Schülerinnen und Schüler in fünf verschiedenen Gruppen in das Gemeindehaus Annastraße.

    An der Station EUROPE DIRECT erfuhren die Schülerinnen und Schüler Interessantes und Wissenswertes zur europäischen Umweltpolitik und zu den Zielen der Europäischen Union, den Klimawandel zu bekämpfen und verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie konnten außerdem sehen, wo sie die Auswirkungen der europäischen Politik in diesem Bereich im Alltag direkt spüren können. Der Film "Energie - Jetzt wird gespart" ergänzte diese Informationen und zeigte auf, wie man auch im ganz normalen Alltag Energie sparen und die Umwelt schonen kann.

    Die Beteiligung und das Hintergrundwissen der Schüler zeigte, dass dieses Thema schon von jungen Menschen sehr bewusst wahrgenommen wird. Dementsprechend war auch das kostenlose EU-Informationsmaterial zum Umwelt- und Klimaschutz für die Schüler interessant.

    Am Ende eines jeden Besuchs folgte noch ein kleines Carbon-Footprint-Spiel, welches veranschaulicht, mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können.

    Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel" erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

  • 18 05 22 INCAS 300INCAS (INterkulturelles Centrum Aachener Studierender) ist eine studentische Vereinigung, die sich um die Betreuung internationaler Studierender und Praktikantinnen und Praktikanten in Aachen kümmert. Das internationale Team setzt sich sowohl aus ausländischen und deutschen Studierenden zusammen.

    Zusammen mit INCAS lud EUROPE DIRECT Aachen in der Reihe „Internationaler Dienstag“ zu einem Abend über Europa und die EU, in das Humboldt-Haus der RWTH Aachen, ein. Das Team von EUROPE DIRECT informierte, die ca. 80 Anwesenden, in einem Vortrag über Anfänge, Strukturen, Aufgaben und Herausforderungen. Durch viele englischsprachige Videos und ein spannendes wie heiteres Quiz zur Europäischen Union konnten die Studierenden in lockerer Atmosphäre viele nützliche Informationen rund um die EU mitnehmen.

    18 05 22 INCAS 2 300Beim großen EUROPE DIRECT Infostand haben sich alle Interessenten mit kostenlosen Broschüren und Postern über die EU versorgt. Abschließend wurden in gemütlicher Atmosphäre kostenlose Snacks aus ganz Europa verkostet. Sowohl für INCAS als auch für EUROPE DIRECT und die vielen Anwesenden, war der Abend ein voller Erfolg.

  • Studieren 3 300Das Landesschulministerium fördert Schulfahrten "zu Gedenk- und Erinnerungsstätten mit historischem Bezug zu politischer Gewaltherrschaft, insbesondere zu den Verbrechen des Nationalsozialismus, zur SED-Diktatur oder zu den Schauplätzen beider Weltkriege" im Inland und im europäischen Ausland. Das Programm richtet sich an alle Schulformen für die Klassen / Jahrgangsstufen neun bis 13. Bewerben können sich Fördervereine von Schulen.

    Historisch-politische Bildung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schul- und Unterrichtsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Viele Schulen kooperieren regelmäßig mit Gedenk- und Erinnerungsstätten und haben Exkursionen zu diesen Lernorten in ihr Bildungsangebot aufgenommen. Um die Finanzierung dieser Fahrten verlässlich und unabhängig von Dritten zu gestalten, stehen im Haushalt 2018 erstmals Mittel in Höhe von 200.000 Euro zur Förderung solcher Fahrten zur Verfügung. Damit sollen Exkursionen zu Gedenkorten politischer Gewaltherrschaft gefördert werden. 

    Gefördert werden Fahrten zu Gedenk- und Erinnerungsstätten mit historischem Bezug zu politischer Gewaltherrschaft, insbesondere zu den Verbrechen des Nationalsozialismus, zur SED-Diktatur oder zu den Schauplätzen beider Weltkriege. Die Orte können in Nordrhein-Westfalen, in anderen Bundesländern oder im Ausland liegen.
    Die pädagogische Wirksamkeit einer Gedenkstättenfahrt ist nicht abhängig von der Höhe der aufgewandten Kosten oder der Entfernung zum Heimatort. Nordrhein-Westfalen verfügt z. B. über 28 NS-Gedenk- und Erinnerungsstätten, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein breites Angebot historisch-politischer Lernangebote bereithalten. Hinzu kommen Kriegsgräberstätten in jeder nordrhein-westfälischen Kommune oder in den gut erreichbaren Grenzregionen Belgiens und der Niederlande. Auch die überall in NRW verfügbaren Stadt-, Kreis- oder Wirtschaftsarchive sowie die Museen mit historischen Ausstellungen eignen sich hervorragend als Zielorte für außerschulisches historisch-politisches Lernen.
    Ob Gedenk- und Erinnerungsstätten, Kriegsgräberstätten, Archive oder Museen - all diese Lernorte können die Entwicklung eines regionalen Geschichtsbewusstseins fördern. Und bei Gedenkstättenfahrten an weiter entfernte Erinnerungsorte, etwa in Polen, Frankreich oder Israel, empfehlen sie sich als Kooperationspartner für die fachliche Vor- und Nachbereitung.

  • Europa und Menschen Zeichnung 300Der Gesetzgebungsprozess in der EU ist ganz schön kompliziert. Wer darf ein Gesetz einbringen? Wer muss informiert werden? Wer muss zustimmen? Wie bringt man am besten alle Mitgliedsstaaten - oder zumindest einen großen Teil - unter einen Hut? Spannende Fragen, die sich im Unterricht und in Alltag nicht immer leicht erklären lassen.

    Das vom Europa-Zentrum Badem-Württemberg herausgegebene Spiel "Legislativity" widmet sich diesen Fragen. Spielerisch erklärt das Brettspiel, wie der Gesetzgebungsprozess in der EU funktioniert, wer die einzelnen Akteure sind und welche Aufgaben bewältigt werden müssen, bevor ein Gesetz in Kraft treten kann. Ziel des Spiels ist für alle Spieler, ein Gesetz durchzubringen. Dabei kann auch eine plötzliche Räumung des Plenarsaals im Weg stehen.

    Das Spiel ist für zwei bis acht Spieler ab 14 Jahren konzipiert und kann sowohl mit Freunden und der Familie, aber auch im (außer)schulischen Unterricht gespielt werden. Für Brettspielfans gibt es einen "Profi-Variante". EU-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

    Hier ein kleiner Einblick in das Spiel:

    Legislativity gibt es zum Preis von 19,90 Euro zuzüglich Versand (6,50 Euro für bis zu vier Spiele, fünf bis 14 Spiele 13,50 Euro) unter anderem bei der Landeszentrale für politische Bildung in Badem-Württemberg.

  • Obst 3 600Ab 1. August startet ein neues EU-Schulprogramm zur Förderung gesunder Essgewohnheiten. In den teilnehmenden Schulen werden Obst, Gemüse und Milcherzeugnisse verteilt und ein spezielles Bildungsprogramm initiiert. Das Programm kann in der ganzen EU ab dem ersten Tag des Schuljahres 2017/18 umgesetzt und die Schülerinnen und Schüler täglich mit frischem Obst, Trinkmilch und anderem versorgt werden. Deutschland bekommt insgesamt eine Mittelzuweisung von etwa 37 Millionen Euro.

    Das Bildungsprogramm soll darauf abzielen den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer gesunden Ernährung zu vermitteln und ihnen zu erläutern, auf welche Weise Nahrungsmittel erzeugt werden. Die bereits bestehenden Programme, die im vergangenen Jahr über 20 Millionen Kinder erreichten, werden in diesem neuen Programm zusammengeführt und optimiert. Zwar ist die Teilnahme an dem Vorhaben freiwillig, aber alle 28 Mitgliedstaaten haben erklärt, dass sie im Schuljahr 2017/2018 an der Initiative teilnehmen wollen.

    Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagte:„ Millionen europäischer Schulkinder werden von dem Programm profitieren und es wird tausende Landwirte in jedem EU-Mitgliedstaat unterstützen. Ich freue mich, an dieser Initiative beteiligt zu sein, die eine gesunde Lebensweise fördert und ich bin überzeugt, dass das Programm eine wichtige Bedeutung haben wird."

    Die Mitgliedstaaten können selber entscheiden, wie sie das Programm umsetzen und z. B. begleitende thematische pädagogische Maßnahmen oder andere landwirtschaftliche Erzeugnisse in das Programm einbeziehen. Zudem haben sie die Möglichkeit, den EU-Beitrag durch einzelstaatliche Beihilfen zur Finanzierung des Programms aufzustocken.

     

  • Infomaterial Grashaus 300Was ist eigentlich die EU-Kommission? Welche Aufgabe übernimmt der Europäische Rat und wo ist der Unterschied zum Rat der Europäischen Union? Welche Vorteile bringt die EU für jeden Menschen in Deutschland? Wie ist die Europäische Union eigentlich entstanden? Viele wichtige Fragen, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Jetzt gibt es mit "Die EU & Ich" ein neues Heft für Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren. 

    Das Heft ist speziell für den Unterricht konzipiert. Mit Diskussions-, Multiple- und Single-Choice-Aufgaben bereitet das Heft die Inhalte didaktisch ansprechend und abwechslungsreich auf. Ab sofort gibt es "Die EU & Ich" kostenlos und in Klassensätzen im EUROPE DIRECT Büro Aachen. Kommen Sie bei uns im Grashaus vorbei, schreiben Sie eine Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder rufen Sie uns unter 0241-4327627 an.

  • 18 06 04 Goethe Gy 300Institutionenkunde kann langweilig und ziemlich repetitiv sein. Besonders, wenn man noch gar nicht wahlberechtigt ist und die Bedeutung der Institutionen, in diesem Fall diejenigen der Europäischen Union, als recht gering für die eigene Lebenswelt eingeschätzt werden.

    Für 46 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums Stolberg sollte sich dies am Montag, den 04.06.2018 ändern. Im Rahmen des Politikunterrichts bei Herrn Mager wurde an diesem Tag, in Kooperation mit EUROPE DIRECT, dem Informationsbüro der Stadt Aachen für Fragen rund um Europa sowie dem ausführendem CIVIC Institut für internationale Bildung, das Planspiel Destination Europe am Goethe-Gymnasium in Stolberg (Rhld.) durchgeführt.

    Das Planspiel begann gegen 8.00 Uhr morgens; die Referenten des CIVIV Institutes stellten sich, das politisch reale Szenario sowie die Abläufe des Planspiels vor. Die Schülerinnen und Schüler bekamen die Aufgabe die Rolle verschiedener Politikerinnen und Politiker des Rates der Europäischen Union, des Europäischen Parlaments sowie der Europäischen Kommission einzunehmen, um gemeinsam einen Gesetzesentwurf zur europäischen Migrations- und Asylpolitik zu diskutieren und zu verhandeln sowie nach Möglichkeit einen Kompromiss zu finden, der alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zufrieden stellen würde. Während der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Interessen der EU-Mitgliedsstaaten und den Positionen der im EU-Parlament vertretenen Parteien konnten die Schülerinnen und Schüler das komplizierte Verfahren der Gesetzgebung auf europäischer Ebene durch eigene Erfahrungen simulativ nachvollziehen und verstehen lernen. Nach ungefähr sieben Stunden Arbeit und zähen Verhandlungen konnten die Schülerinnen und Schüler gegen 14.45 Uhr ein Gesetz zur europäischen Migrations- und Asylpolitik verbschieden, das für fast alle Beteiligten zufriedenstellend war.

    18 06 04 Goethe Gy 300 2In der Evaluation des Planspiels resümierten die Schülerinnen und Schüler, dass ihnen deutlich geworden sei, dass der Prozess von der politischen Idee zur Umsetzung eine Menge Arbeit erfordere, dass das Aushandeln von Kompromissen nicht immer ganz einfach und letztlich auch ihr Verständnis für die Politik im Allgemeinen sowie die politische Entscheidungsfindung gestiegen sei. Darüber hinaus waren einige Schülerinnen und Schüler über die politische Position ihrer jeweiligen Rolle erstaunt und begannen infolgedessen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern über die politische Ausrichtung der EU-Mitgliedsstaaten und Parteien bezüglich der Migrations- und Asylpolitik zu sprechen. Vermisst wurde hingegen eine intensivere Besprechung der Fluchtursachen sowie die Diskussion über Maßnahmen zur Bekämpfung der Fluchtursachen.

    Letztlich kann konstatiert werden, dass das Planspiel trotz vereinzelter Längen die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert hat sich mit den Aufgaben der EU Institutionen sowie dem europäischen Gesetzgebungsprozess auseinanderzusetzen. Gleichzeitig hat es sie dazu angeregt eigene Vorstellungen von Politik und politischen Prozessen zu reflektieren – wichtige Schritte auf dem Weg zur mündigen Bürgerin und zum mündigem Bürger.

  • Europa sucht wieder die besten Nachwuchsübersetzer und startet dazu am Freitag, 01. September, den jährlichen EU-Wettbewerb „Juvenes Translatores“.   Zum 11. Mal werden junge Übersetzer aufgefordert, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Anmeldung beginnt am 01. September um 12 Uhr. „EU 60 – der 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft“ lautet das Thema der Texte, die in diesem Jahr übersetzt werden sollen.

    „Dies ist eine tolle Initiative, die zwei der wichtigsten europäischen Werte, nämlich die Sprachenvielfalt und die Talentförderung, zusammenbringt“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal. „Ich ermutige Schulen in ganz Europa, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.“ 

    Schulen können sich über die Website http://ec.europa.eu/translatores anmelden. Die Anmeldefrist läuft bis zum 20. Oktober um 12 Uhr. Das Online-Anmeldeformular steht in allen Amtssprachen der EU zur Verfügung.

    In einem zweiten Schritt dürfen insgesamt 751 Schulen die Namen der Schüler weitergeben, die an dem Wettbewerb teilnehmen werden. Die Nachwuchsübersetzer, von denen zwei bis fünf pro Schule antreten können, müssen im Jahr 2000 geboren sein. Ihre Nationalität spielt keine Rolle.

    Am 23. November 2017, dem Tag des Wettbewerbs, können die Teilnehmer schließlich ihr Können unter Beweis stellen. Der Wettbewerb findet zeitgleich an allen teilnehmenden Schulen statt. Die Schüler sind dabei aufgefordert, einen Text von einer Seite Länge von einer EU-Amtssprache in eine andere EU-Amtssprache zu übersetzen. Daraus ergeben sich 552 mögliche Sprachkombinationen zwischen den 24 Amtssprachen der EU.

    Letztes Jahr nutzten die Schüler 152 Sprachkombinationen und fertigten unter anderem Übersetzungen aus dem Griechischen ins Lettische und aus dem Bulgarischen ins Portugiesische an.

    Die Übersetzer der Europäischen Kommission erhalten alle Übersetzungen, bewerten diese und ermitteln pro Land eine Gewinnerin oder einen Gewinner. Letztes Jahr gewann für Deutschland Mariam Kostanian vom Französischen Gymnasium Berlin.

    Die diesjährigen Gewinner werden im April 2018 nach Brüssel eingeladen, um ihre Auszeichnungen entgegenzunehmen.

    Der Wettbewerb Juvenes Translatores (Lateinisch für „junge Übersetzer“) wird seit 2007 alljährlich von der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission ausgerichtet. Er soll das Erlernen von Fremdsprachen in der Schule fördern und jungen Menschen einen Eindruck von der Tätigkeit des Übersetzens vermitteln. Der Wettbewerb richtet sich an 17-jährige Sekundarschüler und findet zeitgleich an allen ausgewählten Schulen europaweit statt.

    Inspiriert und ermutigt durch den Wettbewerb haben sich einige ehemalige Teilnehmer dazu entschlossen, Fremdsprachen an der Universität zu studieren und das Übersetzen zu ihrem Beruf zu machen. Der Wettbewerb verdeutlicht auch die große sprachliche Vielfalt Europas.

  • Klassenzimmer Landkarte 300Schüler der Europaschule Langerwehe im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses

    Nach wie vor ist das Thema "Grenzen" eines der drängensten in der EU. Migration ist ein umfangreiches Thema, das weder bei der Flüchtlingspolitik anfängt, noch bei ihr aufhört. Grundlegende Fragen muss man sich stellen, wenn man das Thema richtig verstehen möchte: Wo liegen die Grenzen Europas? Welche Asyl- und Migrationspolitik verfolgt die EU? Wie hilft die EU Entwicklungsländern? - Diese und noch mehr Fragen wurden heute im interaktiven Workshop des Europäischen Klassenzimmers in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen bearbeitet und diskutiert.

    In dem dreistündigen Workshop befassten sich 30 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit dem Themenschwerpunkt "Migration und Grenzen in Europa". Als Einstieg dienten kleine, von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachte Objekte, die aus ihrer Sicht Europa repräsentieren, dabei entstand ein buntes Sammelsurium verschiedener Objekte.

    Nach einem einführenden Kurzfilm zum Thema Europa und einem weiteren zur Kartographie erstellten die Workshop-Teilnehmer in Lerngruppen im "Kartensaal" digitale Europa-Karten, die sichtbare und unsichtbare Grenzen veranschaulichen. Im "Urkundensaal" recherchierten Schülerinnen und Schüler zum Thema in digitalen Datenbanken, in Audionischen konnten sie das Gelesene und Gesehene hörend vertiefen. Die Ergebnisse ihrer Recherche und das von ihnen erstellte Kartenmaterial wurden im "Europäischen Klassenzimmer" der ganzen Klasse präsentiert, diskutiert und in Videos aufgezeichnet.

    Klassenzimmer Infomaterial 300Dieser Workshop ist einer der Hauptschwerpunkte des Europäischen Klassenzimmers. Das Ziel des Workshops im Grashaus besteht darin, dass die Schüler Informationen zum Thema "Migration und Grenze" erarbeiten und sich den damit verbundenen Fragestellungen öffnen. Sie sollen somit zu einer eigenen Meinung finden. Auf der Basis der vielfältig zusammengetragenen Informationen wird eine gemeinschaftliche, sachliche Diskussion im Gruppenverband angestrebt.

    Der Workshop des Europäischen Klassenzimmers für Schulen findet montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr oder nach Vereinbarung statt. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 32 Schülerinnen und Schülern für eine Dauer von zwei bis drei Stunden. Die Zielgruppe sind Schulklassen der weiterführenden Schulen ab Klasse 7.