• Arzt 300Kokain ist die am häufigsten verwendete illegale Aufputsch-Droge in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt der am 07. Juni in Brüssel vorgestellte Europäischen Drogenbericht 2018.

    Der für Migration, Inneres und Unionsbürgerschaft zuständige Kommissar Dimitris Avramopoulos und der Direktor der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) Alexis Goosdeel sagten bei der Vorstellung des Berichts: „Wir sehen heute eine höhere Drogenproduktion und -verfügbarkeit in Europa. Hinzu kommt, dass der illegale Drogenmarkt sehr dynamisch und anpassungsfähig ist - und damit umso gefährlicher."

    Das in Europa am weitesten verbreitete illegale Opioid ist Heroin, das geraucht, geschnupft oder injiziert werden kann. Zudem wird eine Reihe synthetischer Opioide wie Methadon, Buprenorphin und Fentanyl missbräuchlich konsumiert. Auf die in der EU ansässigen Lieferanten entfielen zwischen 2011 und 2015 rund 46 Prozent der Drogenumsätze in diesen Märkten, für die überwiegend Verkäufer aus Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich verantwortlich waren. Auch bei einem Anstieg der Zahl der Todesfälle durch Überdosierungen zählt Deutschland neben Estland zu den Spitzenreitern.

    „Wenn wir die Nase vorn haben wollen, müssen wir uns darauf konzentrieren, sowohl die Widerstandsfähigkeit als auch die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen, nicht zuletzt wegen der wachsenden Bedeutung des Online-Marktes und der Entwicklung neuartiger Medikamente. Mit dem Inkrafttreten der neuen Vorschriften für neue psychoaktive Substanzen bis Ende des Jahres wird Europa über zusätzliche, stärkere Instrumente verfügen, um diese Herausforderungen wirksamer anzugehen und die europäischen Bürger besser vor gefährlichen Drogen zu schützen", so Avramopoulos weiter.

    Der Europäische Drogenbericht enthält eine umfassende Analyse der jüngsten Drogentrends in den 28 EU-Mitgliedstaaten, der Türkei und Norwegen. Der Bericht 2018 hebt insbesondere eine erhöhte Verfügbarkeit von Kokain in Europa hervor, da im letzten Jahr rund 2,3 Millionen junge Erwachsene die Droge konsumiert haben, und untersucht die Herausforderungen im Zusammenhang mit neuen psychoaktiven Substanzen. Dem Bericht liegen das Statistische Bulletin 2018 und 30 Länderberichte mit Zusammenfassungen der nationalen Drogenphänomene (in der EU 28, der Türkei und Norwegen) bei.

  • Asselborn 300Kaum eine Errungenschaft der Europäischen Union ist so sichtbar wie die offenen Grenzen und der gemeinsame Binnenmarkt. Das Leben, Lernen, Studieren und Arbeiten im Ausland ist für viele Menschen innerhalb der EU Alltag geworden.

    Bürgerinnen und Bürger schätzen die vereinfachten Zollvorschriften und Menschen, die in diesem Jahr 18 werden, kennen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und vielen weiteren europäischen Staaten den Euro als gemeinsames Zahlmittel.

    Die Wirtschafts- und Währungsunion ist jedoch bedroht: EU-Skeptiker gewinnen Wahlen, der Nationalismus erstarkt in immer mehr westlichen Ländern und alte Vereinbarungen drohen über den Haufen geworfen zu werden. Staaten, die man bisher als Partner verstanden hat, wollen plötzlich Strafzölle einführen, ein Land verlässt die Staatengemeinschaft.

    Welche Auswirkungen dies alles auf die Wirtschafts- und Währungsunion hat, darüber wollen Jean Asselborn und Sven Giegold am Donnerstag, 12. April um 20 Uhr in der Reihe "Welches Europa wollen wir?" im Ludwig-Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109 diskutieren.

    Was? Welches Europa wollen wir? Jean Asselborn und Sven Giegold diskutieren
    Wann? 12.04, 20 Uhr
    Wo? Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109

    Der Jurist Jean Asselbornwar von 1982 bis 2004 Bürgermeister seiner Geburtsstadt Steinfort. 1984 erstmals für die Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei (LSAP) in die Abgeordnetenkammer gewählt, wurde er 1989 Vorsitzender der Parlamentsfraktion, 1997 Parteivorsitzender der LSAP. 2004 trat der inzwischen dienstälteste Außenminister der EU in die Regierung des Großherzogtums ein.

    Der diplomierte Wirtschaftswissenschaftler Sven Giegoldist seit über zwei Jahrzehnten in sozialen Bewegungen engagiert und zählte zu den Mitgründern von Attac Deutschland. Seit 2009 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments und dort Sprecher der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen sowie finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion Die Grünen/EFA.

    Moderiert wird der Abend von Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten.
    Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 0241/5101-360

     

    • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Asselborn_Giegold
  • P1360791 300EUROPE DIRECT Büro Aachen organisierte heute, am 6. Oktober 2017 zum siebten Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg

    Dazu ging es zunächst mit einem Bus nach Luxemburg. Beim Europäischen Gerichtshof angekommen wurde die Gruppe von Herrn Ancetto begrüßt. Anschließend traf die Gruppe auf Herr Dittert, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Frau Generalanwältin Kokott. Dieser nahm sich reichlich Zeit für die Gruppe und berichtete über seine Arbeit und die Arbeitsweise am Gerichtshof. Den 33 Teilnehmern wurde bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Aufgrund der 24 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

    Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

    Abschließend leitete Herr Ancetto die Studiengruppe durch das Ancien Palais und den Großen Saal und versorgte diese mit interessanten Hintergrundinformationen. Zusammen mit einem ausführlichen Informationspaket über den EuGH trat die Gruppe danach die Heimfahrt nach Aachen an.

  • 12 04 04 handshakeAngesichts der Herausforderungen in der Weltpolitik hat sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gemeinsam mit dem neuen Bundesaußenministers Heiko Maas dafür ausgesprochen, dass sich die EU künftig in wichtigen außenpolitischen Fragen nicht nur einstimmig, sondern mit qualifizierter Mehrheit positionieren kann.

    „Wir sind beide der Auffassung, dass wir den Versuch unternehmen sollten, allen Nutzen aus dem Lissabon-Vertrag zu ziehen, wenn es darum geht, in Zukunft mit qualifizierter Mehrheit im Rat entscheiden zu können“, sagte Juncker am 13. April bei einer gemeinsamen Pressebegegnung mit Maas in Brüssel. Juncker nannte dabei die Außen- und Steuerpolitik. Auch Maas betonte, dass der Lissabon-Vertrag diese Möglichkeit hergebe.

    Juncker und Maas, die sich zuletzt am Dienstag bei der Kabinettsklausur in Meseberg begegnet waren, sprachen bei dem Antrittsbesuch des neuen Bundesaußenministers in Brüssel unter anderem über die anstehenden Reformen zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion, die Zukunft der EU-Finanzen nach dem Brexit, den Schutz der Außengrenzen und die Aufrechterhaltung der Freizügigkeit im Schengen-Raum.

  • Flaggen vor EU Kommission 30023 Städte haben sich um die Ansiedlung der derzeit in London ansässigen Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) beworben. Da die Bewerbungsfrist Ende Juli abgelaufen ist, wird die EU-Kommission nun mit der Auswertung der Bewerbungen beginnen. Die Kommission wird ihre Bewertung am 30. September 2017 veröffentlichen. Die Minister im Rat werden dann im November über den künftigen Sitz der beiden Agenturen entscheiden.

    Alle Angebote der Mitgliedstaaten werden objektiv und auf der Grundlage der Kriterien geprüft, die von Kommissionspräsident Juncker und Ratspräsident Tusk festgelegt und von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU-27 auf der Tagung des Europäischen Rates vom 22. Juni 2017 (Artikel 50) gebilligt wurden. Die Kommission wird ihre Bewertung am 30. September 2017 veröffentlichen. Die Minister im Rat werden dann im November über den künftigen Sitz der beiden Agenturen entscheiden.

    Die Bewertung der Kommission wird die Grundlage für politische Beratungen im Rahmen der Tagung des Rates „Allgemeine Angelegenheiten“ (Artikel 50) im Oktober 2017 bilden. Damit die Verlegung der beiden Agenturen reibungslos und zeitnah erfolgen kann, wird die endgültige Entscheidung über die neuen Standorte auf der Tagung des Rates „Allgemeine Angelegenheiten“ (Artikel 50) im November 2017 gefällt.

    Es obliegt den Regierungen der 27 Mitgliedstaaten, über die neuen Standorte für die EMA und die EBA, deren Sitz derzeit London ist, zu entscheiden. Die Verlegung der Agenturen ist eine direkte Folge der auf der Tagung des Europäischen Rates vom 29. März 2017 offiziell mitgeteilten Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen. Die Verlegungsfrage fällt nicht unter die Brexit-Verhandlungen, sondern sie ist ausschließlich Gegenstand der Verhandlungen zwischen den anderen 27 EU-Mitgliedstaaten.

  • 17 10 9 Medienworkshop 300Journalisten fällt in einer Demokratie eine wichtige Aufgabe zu: Sie müssen komplizierte Sachverhalte objektiv, angemessen und verständlich erklären, auch für Leute, die sich mit einem Thema nicht besonders gut oder auch gar nicht auskennen. Das gilt auch für europäische Themen. Für viele Journalisten ist dies eine echte Herausforderung. 

    In einem Seminar, das in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Büro und der Pressto Agentur für Medienkommunikation heute, am Montag, 09. Oktober, stattfand, stellten 19 Regionaljournalisten aus Aachen, der Städteregion, sowie den Niederlanden und Belgien verschiedenen Fragen rund um das Thema Europäische Union und legten einen Schwerpunkt auf das Thema "Digitale Agenda".

    In einem ersten Teil erklärte Sandra Fiene, verantwortlich für Presse und Kommunikation bei der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, einige Grundlage der Europäischen Union und klärte einige der Mythen und Falschmeldungen aus der Presse auf, die in den Monaten besonders prägnant waren. Dazu gehörten die neuen Vorschriften zu Akryamid in Pommes, was Pressevertreter kurzehand als "Pommesverbot" auslegten oder auch ein Gesetz, das für bestimmte invasive Arten, die in Zoos leben, vorsieht, dass diese nicht mehr neu angeschafft werden dürfen. Dieses Gesetz besagte, anders als einige Medien schrieben, nicht, dass die Zoos die Hirsche töten müssten. Über beides berichtete EUROPE DIRECT Aachen auf der eigenen Homepage

    Nach einer Kaffeepause beschrieb Dr. Christina Schmidt-Holtmann, Referentin im Referat VIB1 "Digitale Agenda, Digitale Wirtschaft, Nationaler IT-Gipfel" im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Anstrengungen der Bundesregierung zur Digitalisierung der Gesellschaft. Zwar sei schon einiges passiert, aber es müsse noch weiter am Breitbandausbau in Deutschland gearbeitet werden.
    Oliver Grün, Vorstand der Grün Software-AG in Aachen sowie Präsident des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. erläuterte seine Sicht auf den digitalen Wandel in Deutschland. Er kritisierte den nur langsam voranschreitenden Breitbandausbau und das Problem, dass Deutschland an aktuellen digitalen Entwicklungen nicht teilnehme.17 10 09 Medienworkshop 300 2

    In einer Panel-Diskussion diskutierten Grün und Schmidt-Holtman energisch über das Thema, auch die anwesenden Journalisten beteiligten sich rege.

    Nach dem Mittagessen erzählte Detlef Drewes, EU-Korrespondent in Brüssel und tätig für diverse Regionalzeitungen in Deutschland, von seiner Arbeit als Journalist in Brüssel und rief die Teilnehmer dazu auf, mehr Wert auf das Erklären zu legen, mehr Begriffe zu erläutern und gemeinhin sorgsamer zu arbeiten. In zwei kleinen praktischen Übungen setzten sich die Workshop-Teilnehmer mit dem Gesagten auseinander.

  • Europa sucht wieder die besten Nachwuchsübersetzer und startet dazu am Freitag, 01. September, den jährlichen EU-Wettbewerb „Juvenes Translatores“.   Zum 11. Mal werden junge Übersetzer aufgefordert, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Anmeldung beginnt am 01. September um 12 Uhr. „EU 60 – der 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft“ lautet das Thema der Texte, die in diesem Jahr übersetzt werden sollen.

    „Dies ist eine tolle Initiative, die zwei der wichtigsten europäischen Werte, nämlich die Sprachenvielfalt und die Talentförderung, zusammenbringt“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal. „Ich ermutige Schulen in ganz Europa, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.“ 

    Schulen können sich über die Website http://ec.europa.eu/translatores anmelden. Die Anmeldefrist läuft bis zum 20. Oktober um 12 Uhr. Das Online-Anmeldeformular steht in allen Amtssprachen der EU zur Verfügung.

    In einem zweiten Schritt dürfen insgesamt 751 Schulen die Namen der Schüler weitergeben, die an dem Wettbewerb teilnehmen werden. Die Nachwuchsübersetzer, von denen zwei bis fünf pro Schule antreten können, müssen im Jahr 2000 geboren sein. Ihre Nationalität spielt keine Rolle.

    Am 23. November 2017, dem Tag des Wettbewerbs, können die Teilnehmer schließlich ihr Können unter Beweis stellen. Der Wettbewerb findet zeitgleich an allen teilnehmenden Schulen statt. Die Schüler sind dabei aufgefordert, einen Text von einer Seite Länge von einer EU-Amtssprache in eine andere EU-Amtssprache zu übersetzen. Daraus ergeben sich 552 mögliche Sprachkombinationen zwischen den 24 Amtssprachen der EU.

    Letztes Jahr nutzten die Schüler 152 Sprachkombinationen und fertigten unter anderem Übersetzungen aus dem Griechischen ins Lettische und aus dem Bulgarischen ins Portugiesische an.

    Die Übersetzer der Europäischen Kommission erhalten alle Übersetzungen, bewerten diese und ermitteln pro Land eine Gewinnerin oder einen Gewinner. Letztes Jahr gewann für Deutschland Mariam Kostanian vom Französischen Gymnasium Berlin.

    Die diesjährigen Gewinner werden im April 2018 nach Brüssel eingeladen, um ihre Auszeichnungen entgegenzunehmen.

    Der Wettbewerb Juvenes Translatores (Lateinisch für „junge Übersetzer“) wird seit 2007 alljährlich von der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission ausgerichtet. Er soll das Erlernen von Fremdsprachen in der Schule fördern und jungen Menschen einen Eindruck von der Tätigkeit des Übersetzens vermitteln. Der Wettbewerb richtet sich an 17-jährige Sekundarschüler und findet zeitgleich an allen ausgewählten Schulen europaweit statt.

    Inspiriert und ermutigt durch den Wettbewerb haben sich einige ehemalige Teilnehmer dazu entschlossen, Fremdsprachen an der Universität zu studieren und das Übersetzen zu ihrem Beruf zu machen. Der Wettbewerb verdeutlicht auch die große sprachliche Vielfalt Europas.

  • 18 06 27 Bruessel 1Die Stimme der Städte und Regionen - eine Erkundung im Europaviertel in Brüssel

    Der Europaverein GPB e.V. Eschweiler hat heute zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine Studienfahrt nach Brüssel organisiert. Im Zentrum der Erkundungsfahrt stand der Ausschuss der Regionen (AdR). Er ist die jüngste Institution der Europäischen Union und gilt als Hüter des Subsidiaritätsprinzips. Klaus Hullman vom Besucherzentrum machte die Besuchergruppe mit den Aufgaben und der Struktur vertraut.

    Im AdR sind Gebietskörperschaften aus allen 28 EU-Mitgliedsländern vertreten. Der Präsident des AdR ist seit 2017 Karl-Heinz Lambertz, Senator der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens im belgischen Senat. Seiner Einladung folgten gut ein Dutzend interessierte Bürgerinnen und Bürger. Aus dieser Begegnung erwuchs vor Ort ein sehr persönlicher Dialog.

    18 06 27 Bruessel 2So ist Karl-Heinz Lambertz davon überzeugt, dass die Antwort auf die Klimaschutz- und Energieproblematik in Wirklichkeit bei den Städten und Regionen der EU liege. Sie führen nicht nur einfach Beschlüsse aus, sondern übernehmen eine Vorreiterrolle. Darüber hinaus steht die lokale und regionale Ebene den Bürgern am nächsten und ist auch die Ebene, in die die Bürger das größte Vertrauen haben. Deshalb müssen Gemeinde, Städte und Regionen umfassend in das europäische Einigungswerk einbezogen werden.

    Zu den weiteren Prioritäten als Präsident erklärte Karl-Heinz Lambertz außerdem die Pflege der Beziehungen zu den anderen EU-Institutionen, damit die Stimme der AdR-Mitglieder in Brüssel gehört wird.

    Am Nachmittag ging es zum Haus der Europäischen Geschichte, einer umfangreichen Sammlung über die Gestaltung Europas. Hier wurde ein Hort der gemeinsamen Erinnerung geschaffen, die ausgiebig erkundet und nachvollzogen werden konnte.

    Die Planung und Leitung der Studienfahrt übernahmen Annelene Adolphs und Peter Schöner vom Europaverein GPB e.V. .

  • EU Flagge in Falten 300Mit einer kurzweiligen und interessanten Umfrage mit dem Titel "ReflectingEU" macht derzeit der Ausschuss der Regionen auf sich aufmerksam - und jeder kann teilnehmen.

    Die Umfrage, die sich damit beschäftigt, welche Themen den EU-Bürgern in Ihrer Region derzeit besonders wichtig sind und die auch die Möglichkeit gibt, kurze, eigene Statements zu verfassen, regt zum Nachdenken und zum konstruktiven Dialog an.

    Mindestens genauso interessant sind auch die bereits veröffentlichten Ergebnisse, die einen guten Einblick in die bisherigen Ergebnisse aus allen Ländern der EU geben; überraschende, spannende und ermunternde Zahlen inklusive. Ein Blick lohnt sich.