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Soziale Medien

ED aktuell 3 webRegionale Neuigkeiten von EUROPE DIRECT Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Infos von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen, zudem Hinweise auf regionale Europa-Aktivitäten (auch von Partnern) und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

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Die Einführung digitaler Bildungskonzepte an Schulen scheitert oft an der fehlenden technischen Ausstattung. Eine Antwort darauf ist das BYOD-Prinzip: "Bring your own device" bedeutet, private digitale Geräte im Unterricht zu nutzen. So auch im Unionslabor: Das Handy wird vom Ablenkungs- und Störfaktor zum modernen Lernbegleiter.

Mit dem neuen und kostenlosen "Unionslabor" ist es möglich eine Nation im europäischen Einigungsprozess zu spielen. Den Schülerinnen und Schülern werden grundlegende Wissensbestände vermittelt wie die Integrationsschritte der EU, die Politik im Mehrebensystem, die Wandlungsfähigkeit der EU und vieles mehr.

Der gesamte Zeitaufwand für Durchführung und Auswertung beträgt etwa eine Doppelstunde Unterricht (90 Minuten). Die Jugendlichen lernen die Europäische Union verstehen, indem die sie die EU spielerisch steuern. Dabei setzen diese sich mit den zentralen EU-Politikfeldern Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt auseinander. Sie erfahren Lob und Kritik zu den Entscheidungen im Spiel und leiten ihr Europa durch Herausforderungen in die Zukunft.

Mit dem Unionslabor werden "mehrere Europäische Unionen" in Gruppenarbeit gleichzeitig im Klassenraum gegründet. So machen alle Schülerinnen und Schüler eigene, persönliche Erfahrungen mit europäischer Politik. Nach der obligatorischen Kernauswertung besteht die Möglichkeit, ausgewählte Aspekte der Europäischen Union anhand der gemachten Lernerfahrungen zu vertiefen.

Jedes Unionslabor wird von fünf Personen an fünf Geräten (Smartphones, Tablets, Computer) gespielt. Je nach Gruppengröße werden mehrere Spiele parallel gespielt. Sobald alle online sind, startet das Spiel. Die einzelnen Phasen laufen automatisch nacheinander ab. Die Teilnehmenden bekommen jeweils über ihr Gerät erklärt, was zu tun ist. Aufgabe der Lehrkraft ist es, für eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zu sorgen und nach dem Spiel mithilfe der Auswertungsmaterialien die Auswertung zu gestalten.

Das Online-Angebot ist ein Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung, es wird betrieben von der Planpolitik GbR

Weitere Informationen:

Erklärendes Video:

19 03 05 EuropaGestalten klein 300

Du findest die Europäische Union spannend? 
Du möchtest, dass andere junge Menschen die Europäische Union verstehen? 
Dann mach' mit bei "Europa gestalten"

Die Planung einer Veranstaltung "Europa gestalten" (Arbeitstitel) im Karlspreis-Rahmenprogramm im April/Mai 2020 startet. Es handelt sich hierbei um eine Veranstaltung von jungen Menschen, um andere junge Menschen mit EU & Europa in Kontakt und Austausch zu bringen. Das Ganze natürlich überparteilich.

Bereits in den letzten sechs Jahren haben wir ähnliche Veranstaltungen organisiert. Schau' mal rein: 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014

Das erste Treffen für alle ehrenamtlichen Interessierten (im Alter zwischen ca. 17 und 27 Jahren) ist am  Do. 23.01.2020 um 14:00 Uhr  im EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Grashaus
In den letzten Jahren waren u.a. junge Leute von der Maria Montessori Gesamtschule Aachen, von AEGEE-Aachen, JEF Aachen, Koordinationsstelle Jugendpartizipation der StädteRegion Aachen, Stud. Arbeitskreis für Außen- und Sicherheitspolitik, EuroPeers und Pulse of Europe dabei. Wer ist in diesem Jahr dabei?

Diese Information kann gerne an andere Interessenten weiter gegeben werden!
Wer Interesse an der Planung und Durchführung dieser Veranstaltung sollte sich am besten online anmelden: http://bit.ly/Aufruf-2020

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf die Zusammenarbeit.

19 12 11 15 Jahre 2 300Die Stadt Aachen betreibt das EUROPE DIRECT Informationsbüro nun seit 15 Jahren - und das mit Erfolg!
Im Januar 2005 startete das Informationsbüro im Haus Löwenstein, schon damals unter der Leitung von Winfried Brömmel.

EUROPE DIRECT Aachen ist Teil eines europaweiten Informationsnetzwerks der der Europäischen Union. Träger ist der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa. Das Büro ist für die Region Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen zuständig und wird kofinanziert von der Europäischen Union.

Tasche Herz 1 300Was sind die Ziele und Aufgaben?
Das Infobüro soll Europa und die EU transparenter machen, Europabewusstsein fördern und zur Mitwirkung bei der Gestaltung Europas anregen. Bürgerinnen und Bürger, Schulen sowie andere Einrichtungen und Institutionen können sich über Europäische Fragen kostenlos informieren und beraten lassen.

Was machen wir?
Es gibt im Informationsbüro eine Vielzahl an kostenlosem EU-Infomaterial, teilweise didaktisch aufbereitet und in Klassensätzen verfügbar.
EUROPE DIRECT organisiert pro Jahr etwa 40 bis 50 Europa-Veranstaltungen im Raum Aachen. Schwerpunkte sind dabei "Europa in der Schule" (z.B. EU-Planspiele und Workshops), "Wege ins Ausland" mit einer selbst erstellen Broschüre, sowie Studienfahrten zu EU-Institutionen und Seminare.

Im Januar 2010 zog EUROPE DIRECT vom Haus Löwenstein in das Grashaus, der "Station Europa" der Route Charlemagne. Streifen Sie virtuell durch unsere Räume mit dem 360°-Rundgang.

Im Grashaus wurde die Kooperation mit der Karlspreisstiftung intensiviert, zudem werden zusammen mit dem Museumsdienst der Stadt Aachen EU-Workshops und Diskussionsabende organisiert.

Seit 2011 betreibt das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen in Kooperation mit Vereinen und Kommunen in fünf Rathäusern in der Region Aachen so genannte EUROPE DIRECT Infopunkte. Dort finden Interessenten jeweils an zentraler Stelle umfangreiches kostenloses Informationsmaterial über die EU.

Im Februar 2018 startete die erfolgreiche Reihe "Europa am Dienstag" im Grashaus. Im Dialog mit Experten beleuchten wir jeden Monat ein neues Thema und stoßen eine lebendige Debatte über die europäische Einigung an.

Auf dem Laufenden bleiben?
Das Team von EUROPE DIRECT versendet ca. zwei Mal im Monat einen kostenlosen E-Mail-Newsletter zu EU-Themen, derzeit an über 1.100 Europa-Interessierte in der Region. Zudem kann sich jeder auch über Facebook, Twitter und Instagram informieren.

Zeitreise mit Fotos und Berichten aus 15 Jahren EUROPE DIRECT Aachen:

Klicken Sie sich einfach durch die Beispiele der einzelnen Jahre ...
Komplett alle Aktivitäten aus 15 Jahren können Sie hier nachlesen.

2019

09.04.2019 - Europa am Dienstag: Braucht Europa eine Verfassung?

Braucht Europa eine Verfassung und könnte damit die Demokratie auf europäischer Ebene gestärkt werden? Ist es nach dem gescheiterten Versuch von 2004 an der Zeit einen neuen Anlauf zu wagen? Über diese und andere Fragen diskutierten 55 Gäste zusammen mit Richard Stock, Generaldirektor des Europazentrums Robert Schuman in Scy-Chazelles, Frankreich.

Herr Stock begann mit einem historischen Überblick über den Werdegang Europas, von der altgriechischen Sage Europa's, über die Zeit der Weltkriege bis heute. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf dem Weg der europäischen Integration und der Rolle der Völker in dieser.

Er zeigte außerdem auf, dass die europäische Integration eine wirtschaftliche und erst im Anschluss eine soziale war, wobei er insbesondere die "Europäische Säule sozialer Rechte" von 2017 hervorhob. So betonte er die Probleme sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheit innerhalb der Europäischen Union und sprach sich für ein europäisches Sozialmodell aus.

Er umfasste das Spannungsfeld einer europäischen Verfassung als Aushandlungsprozesse zwischen Wettbewerb und Solidarität, Freiheit und Sicherheit, Exklusivität und Integration und Innovation und Bewahrung. Als wichtigste Bedingung sieht er jedoch eine nachhaltige Entwicklung und Frieden in und für Europa.

In der anschließenden Diskussion wurde insbesondere betont, dass eine europäische Verfassungsgebung die Bevölkerung mit einbeziehen muss und nicht nur von Seiten der Politik ausgehen dürfe. Hierfür bräuchte man jedoch nicht nur eine europäische Öffentlichkeit, sondern auch eine Diskussion die auch für "normale" Bürger verständlich ist.

2018

07.06.2018 - Spanien, Katalonien - und Europa?

Spanien besitzt eine nicht nur im Ausland geschätzte regionale Vielfalt. Auch die überwältigende Mehrheit der Spanier inklusive der Mehrheit der Menschen, die in Katalonien leben, betrachtet diese Vielfalt als etwas Positives. Wie sollte es auch anders sein nach der massiven Binnenwanderung zwischen den Regionen im 20. Jahrhundert, die mit am stärksten ihre Spuren in Katalonien hinterlassen hat, wo die katalanischen Muttersprachler nur mehr ein Drittel der Bevölkerung ausmachen. Genau mit diesem Thema befasste sich EUROPE DIRECT mit vielen weiteren Partnern beim diesjährigen Europäischen Forum.

Vielleicht hat es auch mit dieser demografischen Entwicklung zu tun, dass allein in der autonomen Region Katalonien eine Mehrheit der "geborenen" Katalanen separatistische Neigungen zeigt, und das auch nur nach einem systematischen Aufheizen der Emotionen beim von der Zentralregierung zu Recht nicht anerkannten Plebiszit 2017.
Im diesjährigen Europäischen Forum mit der VHS ging es genau um diese Themen. Spanien wurde in seiner regionalen und kulturellen Vielfalt betrachtet und es wurde unter die Lupe genommen, was es tatsächlich mit dem Separatismus auf sich hat. Außerdem wurde der Blick geweitet auf andere europäische Regionalismen, für die Katalonien wahrscheinlich weder als Blaupause noch als Menetekel taugt.

Rund 60 interessierte Gäste lauschten einem kurzen historischen Abriss Spaniens und ein Blick auf "Spanien heute". Aber auch Themen wie "Separatismus in der EU und in Spanien", "kulturelle Vielfalt" oder "Tourismus - Segen und Fluch" wurden kontorvers thematisiert. Besonderen Anklang fand dabei der sehr professionelle Vortrag von Prof. Rotte vom IPW der RWTH. Vorführungen von spanischen Tänzen und ein Pub-Quiz sorgten für die notwendige Entspannung zwischendurch.

2017

25.05.2017 - EUROPE DIRECT beim Karlspreisfest auf dem Katschhof

EUROPE DIRECT beteiligt sich mit einem Stand mit Infomaterial, Europaquiz und Kinder-Malecke am Karlspreisfest

In diesem Jahr wurde die Verleihung des Karlspreises wieder mit einem großen Fest auf dem Katschhof gefeiert. Der britische Historiker und Publizist Timothy Garton Ash wurde am Himmelfahrtstag mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet.

Das Karlspreisfest fand wieder am Vorabend und am Tag der Verleihung statt. EUROPE DIRECT war mit seinem Informationsstand im großen Zelt an beiden Tagen vertreten und durch die Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten kaum zu verfehlen. Angeboten wurden fast 60 verschiedenen Informationsmaterialien zu unterschiedlichen Themenfeldern, wie den EU-Institutionen, Währung, Umwelt- und Grenzschutz, aber auch Ratgebern zu Verbraucherfragen, die natürlich kostenlos von den Bürgerinnen und Bürgern mitgenommen werden konnten.
Wie sehr die Aachener Bevölkerung die europäische Idee angenommen hat zeigte sich nicht nur durch die Begeisterung für den diesjährigen Preisträger, sondern auch durch den großen Andrang am EUROPE DIRECT Stand. Dort konnten Fragen gestellt und Diskussionen zu Europa geführt werden.

Beim EUROPE DIRECT Infostand gab es u.a. ein großes Interesse an Informationen zu Auslandsaufenthalten und -praktika. Die Broschüren und Hefte richteten sich jedoch nicht nur an Erwachsene. Auch die Angebote für Kinder, darunter spannende Hefte wie "Europa kinderleicht", "Sophie und Paul entdecken Europa" und diverse Malbücher, waren sehr begehrt.
Das EUROPE DIRECT Team tauschte sich auch mit einigen Lehrern aus, die großes Interesse an den vielseitigen Unterrichtsmaterialien zeigten, welche in Grundschulen und weiterführenden Schulen Verwendung finden können.

Neben der Vielzahl an Informationsmaterialien gab es am Stand noch ein Europa-Quiz, um das eigene Wissen zu testen und eine Kinder-Malecke, in der sich die jüngsten Europäerinnen und Europäer kreativ austoben konnten.

2016

02.06.2016 - Vortrag "Wer wählt extremistisch in Frankreich? Analyse unter besonderer Berücksichtigung der politischen Entwicklungen in Frankreich"

Die zweite Woche der Veranstaltungsreihe "Populismus und Extremismus in Europa" startete mit einem interessanten Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Guérot, Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance sowie Universitätsprofessorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. Prof. Dr. Guérot analysierte die Ursachen für den Zustrom populistischer Parteien in Europa und insbesondere in Frankreich.

Dabei ging Prof. Dr. Guérot zunächst auf das demokratische Defizit der EU ein und stellte die These auf, dass die EU tatsächlich nicht sehr gut funktioniere. Ein Problem sei, dass Markt und Staat in der EU getrennt seien. Währungspolitik werde auf EU-Ebene gemacht, aber Distributionspolitik und Fiskalpolitik lägen in den Händen der Mitgliedstaaten. Da eine Abschaffung des Euros keine gute Idee sei, müssten als Alternative diese Politikfelder auf die EU-Ebene gehoben werden, um das Problem zu lösen. Der Angst vor einem europäischen "Super-Staat" entgegnet Prof. Dr. Guérot dabei mit der Idee einer "Europäischen Republik". Dies würde bedeuten, dass alle Unionsbürgerinnen und -bürger politisch (aber natürlich nicht kulturell) gleich würden. Es müsse also Gleichheit bei Wahlen, bei Steuern und beim Gesundheitssystem in der gesamten EU geben.

Neben dem demokratischen Defizit nannte Prof. Dr. Guérot auch das starke Stadt-Land-Gefälle in der EU als Grund für den Anstieg populistischer Tendenzen. In Frankreich gäbe es beispielsweise ein enormes Zentrum-Peripherie-Gefälle und der Front National sei besonders in ländlichen Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit stark. Ein Problem dabei sei, dass in der EU eine Politik gemacht werde, die zwar für Deutschland passend sei, nicht aber für andere Länder, wie etwa Frankreich. Dies führe zu einem Zustrom für extremistische Parteien. Der Front National zum Beispiel sei besonders bei Leuten beliebt, die frustriert sind und keine Zukunftsperspektiv sehen.

Im Anschluss an diese Ausführungen gab es eine Diskussion mit den etwa 110 Zuhörerinnen und Zuhörern im HKW2 der RWTH Aachen, wobei insbesondere die Idee einer europäischen Republik näher beleuchtet wurde.

2015

17. bis 19.11.2015 - Intensives EU-Informationsseminar

Dreitägiges Informationsseminar "Europa verstehen – 65 Jahre Schuman-Erklärung" mit Exkursion nach Metz

Die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen boten in Kooperation vom 17. bis zum 19. November 2015 ein dreitägiges Informationsseminar zur Funktionsweise und Arbeit der Europäischen Union an, an dem 23 Europa-Interessierte von Jung bis Alt teilnahmen.

Am ersten Seminartag in Aachen erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Visionen Robert Schumans, der mit seiner Rede am 9. Mai 1950 den Grundstein für ein geeintes Europa in Frieden legte. Aufbauend darauf befasste sich das Seminar mit Fragen wie "Wie entwickelte sich die EU nach den Ideen Schumans? Was ist die EU heute? Wie funktioniert die EU? Wer gestaltet, wer handelt? Welche Rolle spielen die einzelnen Mitgliedsstaaten in der EU? Vor welchen Herausforderungen steht die EU?".

Die Seminarleitung hatte Hanns Christhard Eichhorst, Akademieleiter Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen. Richard Stock, der Direktor des Centre Européen Robert Schuman in Metz, führte die Gruppe durch die verschiedenen Themen der Geschichte und Funktionsweisen der EU.

Im Nachmittag des zweiten Seminartages traten die Teilnehmer dann gemeinsam die Reise nach Metz an. Dort führte Herr Stock die Gruppe am dritten Tag durch das Schuman-Museum und anschließend durch das Schuman-Haus. Außerdem beinhaltete das Seminar eine Stadtführung mit europapolitischem Schwerpunkt in Metz.

2014

22.10.2014 - Wird Großbritannien aus der EU austreten?

Vortrag und Diskussion: Großbritannien und die EU – Europa, nein danke?

Was ist los auf der Insel? Das Verhältnis der Briten zur EU war seit ihrem Beitritt problematisch und kontrovers. Jüngste Diskussionen etwa über die Wahl des Kommissionspräsidenten, die Einwanderungskritik und die Debatte um das Recht der Freizügigkeit der EU-Bürger verschärfen die Frage, ob das Vereinigte Königreich nach einem möglichen Referendum die Gemeinschaft verlassen wird. Die Stärkung der britischen Rechtspopulisten nach der letzten Europawahl legt nahe, dass nationale Interessen auf dem Vormarsch sind. Viele fragen sich: Wird's noch oder war's das mit Europa für die Briten?

In Zusammenarbeit mit der VHS Aachen veranstaltete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen heute zu diesem Thema einen Vortrag mit Diskussion. Das Publikum von gut 20 Personen wurde von Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, herzlich empfangen. Die Moderatorin Dr. Sigrid Fretlöh, ein Mitglied von TEAM EUROPE Deutschland und eine profunde Kennerin von Politik und Gesellschaft in Großbritannien, führte das Publikum durch die historische Entwicklung der britischen Beziehungen zu Kontinentaleuropa und speziell zur EU in die Thematik ein.

Beginnend mit der Zeit von Winston Churchill und fortgeführt mit dem politischen Wirken von Margaret Thatcher, Tony Blair und David Cameron zeigte die Referentin die Entwicklung bis zur gegenwärtigen Lage, die leider Rechtspopulismus und Renationalisierungsbestrebungen stärkt. Wichtige Gründe dieser Entwicklung seien die "Inselmentalität" der Briten und deren tiefverwurzeltes und historisch bedingtes Selbstverständnis als (frühere) Weltmacht. Somit fällt es vielen Briten schwer Entscheidungskompetenzen an Brüssel abzutreten. Es stellt sich die Frage über den Verbleib Großbritanniens in der EU, was eine Reihe weiterer grundlegender Fragen hervorruft, z.B. inwieweit die existenziellen gemeinsamen Werte der EU festen Boden gefunden haben. Als Gegenargument für eine eventuelle Ausscheidung Großbritanniens aus der EU wurden die damit verbundenen möglichen wirtschaftlichen Nachteile vorgeführt, die die Briten einkalkulieren sollten.

2013

22.09.2013 - Aktionstag zu EU-Bürgerrechten

Vielfältige Information über EU-Bürgerrechte im Eurogress

Beim Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 geht es um die Rechte, die die Menschen in der Europäischen Union automatisch haben, die aber nicht allen bewusst sind. Über 500 Millionen Europäerinnen und Europäer profitieren täglich davon – genau wie die europäische Wirtschaft.
Homepage 'EU-Jahr der Bürgerinnen und Bürger'

Um möglichst viele über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft zu informieren, beteiligte sich das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen als Veranstaltungspartner am diesjährigen 'Tag der Integration' im Eurogress in der Monheimsallee in Aachen.

2012

26.10.2012 - Studienfahrt zum EuGH nach Luxemburg

Heute veranstaltete das EUROPE DIRECT Büro Aachen zum zweiten Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Die Reisegruppe umfasste 35 Teilnehmer aller Altersstufen.

Im Europäischen Gerichtshof wurde den Teilnehmern bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Auf Grund der 23 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

Frau Dervisopoulos, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kabinett von Frau Generalanwältin Kokott, erläuterte die Arbeitsweise des EuGH und gab anschauliche Beispiele für die Funktionsweise und Urteile. Sie beantworte zudem die zahlreichen Fragen der Bürger. Abschließend leitet Herr Accetto vom Besuchsdienst die Studiengruppe durch das Ancien Palais und den Großen Saal und versorgte diese mit interessanten Hintergrundinformationen.

2011

19.11.2011 - Workshop 'Engagiert in Europa'

Europapolitische Information für die ehrenamtliche Vereins- und Verbandsarbeit
Heute veranstaltete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit CIVIC Institut für internationale Bildung ein kostenfreies Tagesseminar 'Engagiert in Europa' im Haus Löwenstein. Es richtete sich an die gemeinnützigen Vereine und Verbände in der Region Aachen und an ihre (ehrenamtlichen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ziel der Tagungsveranstaltung war es, das Bewusstseins über Chancen und Auswirkungen europäischer Politik auf die Tätigkeit von Vereinen und Verbänden zu stärken, über Fördermöglichkeiten für Vereine und Verbände zu informieren und schließlich die kommunalen Europa-Akteure besser zu vernetzen.

2010

13.09.2010 - Gesamtschule Kürten zu Gast im Haus Löwenstein

Etwa 80 Schüler und Lehrer der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule Kürten aus dem Bergischen Land waren heute bei EUROPE DIRECT Aachen eingeladen.
Im Sitzungssaal des Haus Löwenstein informierte Winfried Brömmel die Anwesenden über die Grundlagen der Europäischen Union und über die vielen Begegnungen mit Europa und EU im Alltag. In einem Europa-Quiz konnten die Schüler ihr Wissen über die EU unter Beweis stellen.

Im Anschluss erläuterte Sarah Dorow die verschiedenen "Wege ins Ausland". Neben einer Sprachreise als Möglichkeit Auslandserfahrung zu sammeln kamen auch Work and Travel, Freiwilligendienste, Au-pair-Tätigkeiten, Auslandssemester und andere zur Sprache. Die Schüler berichteten von ihren eigenen, bereits vorhandenen Auslandserfahrungen und stellten Fragen zum Thema.

2009

29.05.2009 - Europa-Tag beim Goethe Gymnasium in Stolberg

Heute fand unter dem Motto "Europa ist unsere Zukunft - Europa gelingt gemeinsam" ein Europa-Tag statt. Für alle Jahrgangsstufen wurden Aktivitäten durchgeführt. Ein Höhepunkt waren sicherlich eine Podiumsdiskussion, der Infostand von EUROPE DIRECT und Workshops für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.

In einem Workshop zeigte der Leiter von EUROPE DIRECT Aachen Winfried Brömmel wie die jungen Leute Europa im Internet entdecken können. Neben vielen Informationen konnten im Internetraum des Gymnasiums auch Hinweise auf Spiele, Videeos und interaktive Seiten gegeben werden.

2008

09.05.2008 - Ausstellung "EUropa ist 50" beim Katschhof eröffnet

Anlässlich des Europatages eröffnete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Foyer des Verwaltungsgebäudes Katschhof am Freitag 09.05.2008 die Ausstellung "EUropa ist 50".

Um 11 Uhr wurde als erste Besuchergruppe eine dritte Schulklasse der Europaschule Passstraße beim Katschhof begrüßt und durch die Ausstellung geführt.

Die 24 Schülerinnen und Schüler zeigten bereits viel Wissen und Verständnis für Europa, da dies seit langem ein wichtiges Thema in ihrer Schule ist. Sie stellten zudem viele Fragen, die EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel beantwortete.

2007

10.05.2007 - Fotowettbewerb "Mein Europa" - Die Siegerfotos stehen fest!

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hatte einen Fotowettbewerb für Hobbyfotografen ausgeschrieben.

Das Thema war die persönliche Sicht auf Europa, die auch mit einem kurzen Motto oder Titel verdeutlicht werden sollte. Die Jury hat die zehn besten Fotos ausgewählt und heute der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Herzlichen Glückwunsch: Auf Platz eins befindet sich Larisa Starovoytova aus Herzogenrath mit Ihrem Foto "Europa spielt …".

2006

02.02. und 15.02.2006 - Bürger-Information über das "Bauhaus Europa"

Infoveranstaltung zum Bauhaus EuropaInfoveranstaltung zum Bauhaus Europa

An zwei Abenden stellte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden das Projekt des geplanten europäischen Zentrums vor. Unterstützt wurde er dabei u.a. von den Architekten Prof. Fingerhut (ETH Zürich) / Prof. Eller und von Prof. Schäfer / Frau Dr. Mork vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Insgesamt ca. 700 Interessierte folgten den Ausführungen und diskutierten mit den Experten. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro bot zudem kostenlos umfangreiches Informationsmaterial über die Europäische Union an und nahm etliche Anfragen zu EU-Themen auf.

2005


08.09.2005 - Podium im Rathaus: Europa am Scheideweg

Eine Bilanz der vergangenen zwölf Monate und die Zukunftsperspektiven der europäischen Politik standen auf dem Programm des Europa-Podiums.

Gut 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die Einschätzungen von Frau Barbara Gessler, der regionalen Leiterin der Europäischen Kommission in Bonn, und von Prof. Emanuel Richter, Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen. Kritisch befragt wurden die Experten von zwei Studierenden des Aachener Europastudiengangs MES.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bleibt über die Weihnachtszeit vom 18. Dezember 2019 bis einschließlich 5. Januar 2020 geschlossen. Am 6. Januar des neuen Jahres sind wir wieder für Sie im Büro erreichbar.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und würden uns freuen, Sie auch im nächsten Jahr wieder bei uns im Grashaus am Fischmarkt begrüßen zu dürfen.

Bis dahin wünscht Ihnen das Team von EUROPE DIRECT Aachen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020!

19 12 14 PK Karlspreis Johannis 300Oberbürgermeister Marcel Philipp und der Direktoriumsvorsitzende Dr. Jürgen Linden gaben die Entscheidung auf einer Pressekonferenz im digitalHUB Aachen bekannt. (Foto: Stadt Aachen / Bernd Büttgens)Das Karlspreis-Direktorium ehrt den rumänischen Präsidenten Klaus Johannis als einen herausragenden Streiter für die europäischen Werte, für Freiheit und Demokratie, den Schutz von Minderheiten und kulturelle Vielfalt. Direktoriumsvorsitzender Linden und Oberbürgermeister Philipp sehen in der Auszeichnung eine Ermutigung an Klaus Johannis, seinen europäischen Weg entschlossen weiterzugehen. Die Preisverleihung an Johannis wird am Himmelfahrtstag, 21. Mai 2020, im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

Klaus Johannis, Präsident von Rumänien, wird mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das haben der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp und der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, am heutigen Tag (14. Dezember 2019) in Aachen bekanntgegeben. Die Preisverleihung, bei der Johannis für sein herausragendes Engagement für Einigkeit, gegenseitige Anerkennung und Versöhnung in Europa ausgezeichnet wird, findet am Himmelfahrtstag, 21. Mai 2020, im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt.

Johannis freut sich über hohe Auszeichnung
In einer ersten Reaktion sagte der designierte Karlspreisträger dem Direktoriumsvorsitzenden Linden bei einem Telefonat, dass er sich geehrt fühle und sich sehr über diese hohe Auszeichnung freue.

In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es: "Die Europäische Union ist heute in vielen wesentlichen Fragen zerstritten und gespalten. Angesichts der großen globalen Herausforderungen braucht es aber Einigkeit, gegenseitige Anerkennung und Versöhnung. Den europäischen Wertekanon, die Stärkung der europäischen Rechtsgemeinschaft und die gemeinsame Idee von einer europäischen Zukunft verkörpert im Osten der Karlspreisträger 2020, der Präsident von Rumänien, Klaus Johannis." Und weiter: "Er hat ein Land, das eine brutale Diktatur überwinden konnte, nach der Wende 1989 in seiner Erwartungshaltung gegenüber dem Westen aber durchaus auch Enttäuschungen erfahren hat, Schritt für Schritt zum europäischsten in Südosteuropa gemacht."

Pulse of Europe lädt am 15.12.2019 um 15 Uhr zum „Glühen für Europa“ ein.

EU Flagge in Falten 300Am kommenden 3. Adventssonntag soll es von 15 bis 17 Uhr wieder ein „Glühen für Europa“ geben. Es findet im Rahmen des Weihnachtsmarkts auf der Terrasse hinter dem Rathaus statt. Bei Glühwein mit und ohne Alkohol will Pulse of Europe mit den Besuchern zwanglos über alle möglichen europäischen Themen ins Gespräch kommen. Dazu sind alle herzlich eingeladen!

Grafik: Land NRW Europawoche 2020 - Die Bedeutung Europas herausstellen
Der NRW-Europaminister würdigt eine Woche lang den Ursprung der Europäischen Union mit der Förderung von Workshops, Seminaren, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden oder anderen innovativen Projekten zur Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union. Ziel der Europawoche ist es, die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben.

Der damalige französische Außenminister Robert Schuman schlug am 9. Mai 1950 die Zusammenlegung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion vor, um einen Krieg in Europa "nicht nur undenkbar, sondern materiell unmöglich" zu machen. Mit der daraufhin gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) hat Schuman den Grundstein der heutigen Europäischen Union gelegt.

Diesen bedeutenden Tag würdigt der NRW-Europaminister eine Woche lang mit der Förderung von Workshops, Seminaren, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden oder anderen innovativen Projekten zur Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union. Ziel der Europawoche ist es, die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben.

Europawoche 2020

Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat den Wettbewerb zur Europawoche 2020 gestartet: Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich mit Projektideen zu bewerben, die die europäische Idee in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbreiten. Prämierte Projekte, die vom 2. bis 10. Mai 2020 in Nordrhein-Westfalen stattfinden sollten, erhalten bis zu 2.000 Euro.

Minister Holthoff-Pförtner: "Für die Weiterentwicklung der EU brauchen wir einen breiten Dialog der Zivilgesellschaft. Mit der Europawoche fördern wir diesen Dialog und stärken den europäischen Gedanken in Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich auf eine rege Beteiligung, kritische Diskussionen und neue Ideen für Europa."

Das Motto 2020 lautet "Generation Europa: Influencer gesucht". Gesucht werden Projekte, die den Austausch der Bürgerinnen und Bürgern zu folgenden Themen fördern:

  • "Unsere Umwelt"
  • "Unsere Medien"
  • "Unsere Zukunft"

Die Europawoche findet in jedem Jahr rund um den 9. Mai statt, dem Europatag der Europäischen Union. Eine Woche lang sollen dabei Workshops, Seminare, Film- und Fotoprojekte, Konferenzen, Lesungen, grenzüberschreitende Begegnungen, Gesprächsrunden, Schulprojekte und andere innovative Projekte wie etwa Gallery- oder Snapchatwalks zur breitflächigen Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union anregen.

Einsendeschluss für die Bewerbungen zum Wettbewerb ist der 22. Januar 2020.

Die Themen Energiewende und Klimaschutz kennen keine Landesgrenzen und sind aktuell ein sehr großes Thema.

Sven Rösner, Geschäftsführer der Informationsplattform Deutsch-französisches Büro für die Energiewende, gibt bei dieser Auftaktveranstaltung der Deutsch-Französischen Vortragsreihe zum Theme "Energie" einen Überblick über die Situation in Europa.

Das Grußwort spricht Dr. Olivia Berkeley-Christmann, französische Generalkonsulin. Die Moderation hat Univ.-Prof. Dr. Rik De Doncker.
Der Vortrag wird in deutscher Sprache stattfinden.

Veranstalter: Deutsch-Französisches Kulturinstitut Aachen in Kooperation mit dem Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft in Bonn, dem International Office der RWTH Aachen und RWTHextern.

  • Donnerstag, 19.12.2019 um 18:30 Uhr
  • Super C RWTH Aachen
    Templergraben 57, 52062 Aachen
  • Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Einladung_Energiewende

Die Europäische Union braucht eine neue, gemeinsame Flüchtlingspolitik. Diese kann nur in einer breiten und fundierten Diskussion entstehen.

19 11 11 Europa.Flucht.Migration 300Zum Auftakt stellt Prof. Ralph Rotte vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen auf Einladung der Europa Union Aachen und der Jungen Europäischen Föderalisten Aachen in Kooperation mit ihren jeweiligen Landesverbänden und dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den aktuellen Stand der Debatte vor:

  • Wie ist das europäische Asylsystem aufgebaut?
  • Inwieweit befindet sich das Asylsystem in der Krise?
  • Wie kann das europäische Asylsystem weiterentwickelt werden?
  • Wie kann die Europäische Union auf Fluchtursachen einwirken?

Europa Union Aachen e.V. und JEF Aachen laden Sie/Euch am Mittwoch, den 20.11.19 um 19 Uhr ins Europäische Klassenzimmer im Grashaus (Fischmarkt 3, 52062 Aachen) ein.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

2020 sind eine Veranstaltung zur europäischen Seenotrettung (voraussichtl. im Februar) sowie eine offene Debatte zur Erarbeitung eigener Positionen im Frühsommer geplant.

 

20 05 19 Jugendkarlspreis 600

Ihr seid zwischen 16 und 30 Jahre alt und betreibt ein Projekt mit europäischer Dimension? Bewerbt Euch für den Jugendkarlspreis und erhaltet Mittel, um Eure Initiative weiterzuentwickeln.

Der Europäische Karlspreis der Jugend wird jedes Jahr vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen an europäische Projekte junger Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren verliehen.

Die Bewerbungen für den Europäischen Jugendkarlspreis 2020 sind vom 6. November 2019 bis 31. Januar 2020 möglich.

Der Preis

Die drei Gewinnerprojekte werden aus 28 von nationalen Jurys nominierten Projekten in den Mitgliedstaaten ausgewählt. Das beste Projekt wird mit 7.500 Euro prämiert, der zweite Preis ist mit 5.000 Euro und der dritte Preis mit 2.500 Euro dotiert.

Vertreter aller 28 Projekte werden im Mai 2020 zur Preisverleihung nach Aachen eingeladen.

Die Teilnahmebedingungen

Die Projekte müssen die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sie tragen zur Verständigung in Europa und auf internationaler Ebene bei.
  • Sie fördern die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität und Integration.
  • Sie dienen den in Europa lebenden jungen Menschen als Vorbild und
  • zeigen ihnen praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als Gemeinschaft auf.

Bei Fragen kontaktiert bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kalender

  • Start des Wettbewerbs: 6. November 2019
  • Frist für die Einreichung der Projekte: 31. Januar 2020
  • Bekanntgabe der nationalen Gewinner: 20. März 2020
  • Preisverleihung in Aachen: 19. Mai 2020

Links

Rückblick auf den Europäischen Jugendkarlspreis 2019

2019 ging der erste Preis an die italienische Radiosendung Europhonica IT, in der unabhängige Studierenden- und Universitätsmedien zu Wort kommen. Das finnische Projekt "Deine europäische Bürgerschaft", das über die Entscheidungsprozesse in der EU und die europäischen Kulturen informiert, wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Pilotprojekt aus Österreich MuslimInnen gegen Antisemitismus erhielt den dritten Preis.

10. November: Ende der Bewerbungsfrist als "Young European Professional"

Europainteressierte Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren, die ihr eigenes Wissen über Europa erweitern, mit anderen jungen Menschen über Europa sprechen und Workshops durchführen wollen, können sich als Mitglied im Netzwerk "Young European Professional" (YEP) bewerben. Die YEPs sind zurzeit etwa 50 Schüler, Auszubildende und Studenten aus ganz Deutschland, die gemeinsam Europa in die Klassenräume der Republik bringen. Sie arbeiten überparteilich und orientieren sich an den Grundsätzen der parteipolitisch neutralen politischen Bildung. Bis zum 20. November wird die Auswahlkommission aus allen Bewerbungen etwa 30 Personen auswählen, die ins Netzwerk aufgenommen werden. Sie werden zunächst zum Ausbildungsworkshop nach Siegburg eingeladen, bevor sie selbst Workshops etwa zur Funktionsweise der EU, zu europäischen Werten und europäischer Identität oder zu Themen wie Migration und Klima an Schulen durchführen. Das Projekt wird u. a. von der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn gefördert.

Europa ein Thema für Eliten 300Interessante Veranstaltung am 13.11.2019 im Ludwig Forum

Hat sich die europäische Politik zu lange in institutionelle Debatten verstrickt und damit immer weiter von ihrer eigenen Bevölkerung entfernt? Hat sie möglicherweise gar ihre Basis verloren? Wie groß ist die Kluft zwischen Repräsentanten und Repräsentierten, zwischen europaenthusiastischen Kosmopoliten und jenen, die einer weiteren Integration mit Sorge und Skepsis begegnen? Wie ist die alltägliche Erfahrung im Umgang mit Europa – bei der Erasmus-Studentin in Paris und bei dem Arbeiter in Rumänien oder Bulgarien? Wie kann das europäische Projekt seine Verankerung in den Köpfen und vor allem in den Herzen der Menschen (wieder)finden?

Über diese und viele weitere Fragen diskutieren die folgenden Personen unter Moderation von Rebecca Link. WDR 5 überträgt live.

Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte
Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und Direktor der NRW School of Governance

Diana Kinnert
CDU-Politikerin, Unternehmerin und Publizistin

Hans-Ulrich Jörges
Kolumnist des Wochenmagazins Stern

  • Datum und Zeit: Mittwoch, 13.11.2019, 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
  • Ort: Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Str. 97 – 109, Aachen
  • Eintritt: frei. Anmeldung erforderlich bis zum 07.11.2019 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Veranstalter: Karlspreisstiftung, Stadt Aachen, WDR 5
  • Quelle: Karlspreisstiftung
  • PDF-Flyer: Europa - ein Thema für Eliten?
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Europa-Eliten

Lesung mit Steffen Kopetzky aus seinem Roman "Propaganda"
Podiumsgespräch mit Steffen Kopetzky, der Eupener Bürgermeisterin Claudia Niessen und der Brexit-Expertin Nina Locher
Vorstellung des neuen Heinrich Preisträgers 2019

Moderation: Katrin Feldmann

Mit sechs Mitgliedsstaaten fing es an, heute zählt die Europäische Union fast 30 Mitglieder. Ihr wichtigstes offizielles Ziel hat sich dabei über die Jahre nicht geändert: den Frieden in Europa zu wahren und zu fördern. Das diesjährige Böll-Forum führt uns nach Aachen, in die westlichste Großstadt der Bundesrepublik. Bekannt sind wir dort insbesondere für unseren Grünen Salon Aachen, der unter der Leitung von Katrin Feldmann schon viele Aachener*innen zur Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen geführt hat.
Seit 1976 in der Euregio Rhein-Maas institutionalisiert, bietet das Gebiet um die deutsche Stadt Aachen, das belgische Lüttich und das niederländische Maastricht ein vielfältiges länderübergreifendes europäisches Miteinander. Doch das war nicht immer so.
Eine umfassende Würdigung der aktuellen politischen und zivilgesellschaftlichen Leistungen und des heutigen friedlichen Zusammen-Lebens ist ohne kritischen Rückblick auf die Historie lückenhaft. Deutsche Soldaten plünderten und brandschatzten in zwei Weltkriegen beide Nachbarländer, Belgien und die Niederlande, sie unterjochten, deportierten und mordeten.
Was vielen nur unzulänglich bekannt ist, sind die verlustreichen Kämpfe um den Hürtgenwald in der Eifel gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Einzelne Aspekte wurden von Heinrich Böll literarisch in „You enter Germany“ verarbeitet.
Zum Böll-Forum eingeladen haben wir den Autor Steffen Kopetzky, der in seinem gerade erschienenen Roman „Propaganda“ die Kämpfe im Hürtgenwald, nahe Aachen, beschreibt. Steffen Kopetzky wird aus seinem Roman ausgewählte Stellen lesen, und wir werden mit ihm auf dem Podium darüber sprechen.
Ebenso haben wir Claudia Niessen, Bürgermeisterin der belgischen Stadt Eupen, dem Zentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft, als Podiumsgast eingeladen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft, im Osten Belgiens gelegen, hat in ihrer Geschichte mehrfach die Nationalität wechseln müssen. Wir möchten ins Gespräch darüber kommen, inwieweit hier die Landesgrenzen heute noch eine Rolle spielen und welche Chancen sich mit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ergeben können.
Mit Nina Locher möchten wir dann den europäischen Fokus über die Euregio Rhein-Maas hinaus ausweiten und über die Auswirkungen eines Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Gemeinschaft sprechen. In ihrem Brexit-Blog thematisiert Frau Locher entsprechende Entwicklungen in Großbritannien. Uns interessiert, wie die Britinnen und Briten seit der Referendumsentscheidung für den Brexit im Jahr 2016 auf Europa blicken, warum das europäische Friedensprojekt für so wenige auf der Insel attraktiv wirkt und wie sich das Zusammenleben in Zukunft dadurch verändern wird.

Mit Büchertisch der Buchhandlung M. Jacobi`s Nachfolger

Anmeldung erforderlich.Teilnahme kostenfrei.

Ort: Aula Carolina Aachen, Pontstr. 7, 52062 Aachen
Datum: Freitag, 15.11.2019, 18:00 Uhr

Der jährliche Europäische LUX-Filmpreis hebt die Vielfalt Europas hervor. Beim Europäischen Filmsonntag werden in Aachen drei sehr gute europäische Produktionen gezeigt. Das Europäische Parlament entscheidet Ende November, welcher Film den Preis 2019 erhält.

Die Stadt Aachen, die Karlspreisstiftung und das CAPITOL Aachen laden am Sonntag, 17. November, von 10.30 bis 18 Uhr, zum "Europäischen Filmsonntag – LUX-Filmpreis 2019" in das CAPITOL in Aachen ein. In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und unter der Schirmherrschaft der Aachener Europaabgeordneten und Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, Sabine Verheyen, freuen sich die Veranstalter, in diesem Jahr – bereits zum vierten Mal – mit dem Europäischen Filmsonntag ein besonderes Veranstaltungsformat in Aachen präsentieren zu können. Gezeigt werden dort die drei Finalfilme für den LUX-Filmpreis 2019: "Wer tötete Dag Hammarskjöld?", "Gott existiert, ihr Name ist Petrunya" und "The Realm".

Vielfalt Europas muss auch im europäischen Film gezeigt werden
Das Ziel des LUX-Filmpreises ist, die Vielfalt der europäischen Filmkunst unter anderem einem breiten Aachener Publikum, aber auch einem Publikum in 40 verschiedenen Städten der Europäischen Union zu präsentieren. Anhand der drei Finalisten Filme des Preises soll die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und der Prozess der europäischen Integration veranschaulicht werden. Für Sabine Verheyen ist es nicht nur wichtig, dass die Vielfalt Europas auch in europäischen Filmen gezeigt wird, sondern auch, "dass diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit gerade in der Kultur erhalten bleibt".

Informationen zum LUX-Filmpreis
Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 jährlich einen Film aus, der auf besondere Weise das europäische Publikum berührt und mit Blick auf die aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen in Europa zum Nachdenken anregt. Eine 21-köpfige Fachjury wählt unter allen Teilnehmern zehn Filme für die offizielle Auswahl und schließlich drei Filme ins Finale des Wettbewerbs. Die drei Finalisten-Filme werden in allen 24 Amtssprachen der EU untertitelt und im Zuge der "LUX Film Days" in den 28 EU-Mitgliedstaaten gezeigt. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wählen schließlich am Mittwoch, 27. November, den Gewinner des LUX-Filmpreises und zeichnen diesen im Rahmen einer Plenartagung in Straßburg aus. Der Film, der die Auszeichnung erhält, wird auch für hör- und sehbehinderte Menschen produziert und beim internationalen Vertrieb unterstützt.

Besonderheit in Aachen
In Aachen werden die Filme nacheinander in Originalfassung mit deutschem Untertitel gezeigt. Vor jedem Film gibt es eine Einführung und während der Pausen kleine Snacks. Im Anschluss an die Filmvorführungen haben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, ihren Favoriten unter den drei Finalisten zu wählen. Sabine Verheyen nimmt dieses Votum mit ins Europäische Parlament und wird es bei der Abstimmung über den Gewinner berücksichtigen.
Informationen zum Europäischen Filmsonntag in Aachen
Wer Interesse am Europäischen Filmsonntag hat ist herzlich eingeladen, am Sonntag, 17. November, im CAPITOL teilzunehmen. Karten sind an den Kassen des CAPITOL, Cineplex, Eden Palast und online für 15 Euro erhältlich. In dem Preis sind nicht nur die drei Filme enthalten, sondern auch die Verpflegung in den Pausen.

Finalisten 2019

WER TÖTETE DAG HAMMARSKJÖLD?
Der Film wirft die Frage nach dem ungeklärten Tod von UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld am 18. September 1961 auf: Hammarskjölds Flugzeug stürzte unter mysteriösen Umständen ab, kurz bevor ein Treffen mit Moise Tsinhombe, dem Führer der Rebellenprovinz Katanga, anstand, die gerade ihre Unabhängigkeit vom Kongo erklärt hatte. Hammarskjöld hoffte, dort einen Konflikt zu lösen, indem er Katanga – damals unterstützt von einem mächtigen belgischen Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen in Afrika – davon überzeugen würde, wieder dem unabhängigen Kongo beizutreten. Mehr als ein halbes Jahrhundert später beschloss der dänische Journalist und Regisseur Mads Brügger, den Fall mit Hilfe des schwedischen Privatdetektivs Göran Björkdahl zu untersuchen. Mads Brüggers Film deckt alle Phasen der Untersuchung ab – von der Identifizierung der Beteiligten über Interviews mit Zeugen bis hin zur Durchsuchung der Absturzstelle –, die die beiden Männer schließlich auf die Spur einer geheimen weißen, paramilitärischen Suprematistenorganisation mit Sitz in Südafrika bringt, die möglicherweise an der Ermordung des UN-Generalsekretärs beteiligt war. Wir folgen den Ermittlern, während sie andere, fast unvorstellbare Verbrechen aufdecken.

GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA
Petrunya, 32 Jahre alt und arbeitslos, lebt mit ihren Eltern in Stip, Nordmazedonien. Auf dem Rückweg von einem erfolglosen Vorstellungsgespräch gerät sie in ein religiöses Fest, bei dem junge Männer aus dem ganzen Land darum wetteifern, als erste ein von einem Priester in einen Fluss geworfenes Kreuz zu bergen. Die Belohnung ist ein Jahr voller Glück und Wohlstand. Petrunya taucht spontan ins Wasser und greift zuerst das Kreuz. Ihr unbestreitbarer Erfolg führt jedoch in ihrer Gemeinschaft zu Verwirrung, da der Wettbewerb nur Männern offen steht: Wie werden die Kirche und die Gesellschaft als Ganzes diesen Konflikt lösen?

THE REALM
Der Lokalpolitiker Manuel López Vidal ist ein aufgehender Stern am Himmel. Adrett und forsch scheint er kurz davor zu stehen, das Zepter eines regionalen Potentaten zu erben, aber als sich die Nachricht von einem Korruptionsskandal, in den er verwickelt ist, verbreitet, kommt sein Aufstieg abrupt zum Stillstand. Als die Enthüllungen zunehmen, schickt sich Manuels Partei (von der nie gesagt wird, wie sie heißt oder wo auf dem politischen Spektrum sie angesiedelt ist) an, die "schwarzen Schafe" zu eliminieren. Manuel wird in die Enge getrieben: Er hatte zumindest stillschweigende Unterstützung von seinen Parteikollegen erwartet, aber er muss stattdessen feststellen, dass er isoliert ist, und er versucht, sich zu schützen, indem er droht, das volle Ausmaß der schmutzigen Geschäfte aufzudecken, in die die Partei verstrickt ist. "The Realm" ist ein politischer Thriller, ein Exposé über die Korruption, die die Welt der Politik zersetzt. Antonio de la Torre ist meisterhaft in der Rolle eines verzweifelten Mannes, der entschlossen ist, den Preis für seine eigene Eitelkeit nicht zu zahlen.

Seit Mittwoch können Kulturbegeisterte 28 Museen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden für nur 25 Euro besuchen und das im Zeitraum von zwei Jahren. Mit diesem günstigen Ticket will die Euregio mehr Besucher in die Museen locken.

Das Ticket "Auf ins Museum!" berechtigt zum vergünstigten Eintritt in 17 Einrichtungen aus der Region Heinsberg/Euskirchen/Monschau/Aachen, 7 aus der Provinz Limburg und 4 aus Ostbelgien. Dabei sind Themen wie Geschichte, Natur und Technik, Design und Mode sowie die Kunst vertreten. Die Museumsleiter erhoffen sich von dem Projekt, dass neue Zielgruppen für das Erlebnis Museum erschlossen werden können.

Das euregionale Projekt ist gerade in heutigen Zeiten, in denen Europas Zusammenhalt infrage gestellt wird, politisch relevant. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit können neue Perspektiven entwickelt und Freundschaften geschlossen werden. Damit schafft das Projekt einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger der Euregio. Es soll nicht nur bei dem einen Projekt bleiben: Nach 2012 ist ein euregionaler Museumspass für alle Museen in der Region Maas-Rhein geplant und dies wenn möglich mit integrierter Nutzung des ÖPNV.

Weitere Informationen zum Museumsticket gibt es unter aufinsmuseum.eu

EuropaGestalten − Dreidimensionale Kunst zum Thema Europa

Art moves Europe e.V. lädt ein zur Vernissage der Ausstellung "EuropaGestalten" am 27. September um 19.00 Uhr in der Stadtbücherei Alsdorf, Denkmalplatz 1, 52477 Alsdorf.

Friedhelm Krämer, Stellvertreter des Bürgermeisters,
eröffnet die Ausstelllung mit Werken von
Achim Ripperger (Frankfurt), Alfred Mevissen (Alsdorf),
Sebastian Mevissen (Übach-Palenberg), Willi Lemke (Würselen)
Sie treffen bekannte und unbekannte Europa-Gestalten
und finden Anregungen, Europa zu gestalten.

Öffnungszeiten:
dienstags 10-12 Uhr und 15-18 Uhr
mittwochs 13-18 Uhr
donnerstags 13-19 Uhr
freitags 10-12 Uhr und 15-18 Uhr
samstags 10-13 Uhr
sonntags und montags geschlossen

Mitmachkampagne für Europa-Begeisterte: gemeinsamfür.eu

Die Europawahl 2019 markierte eine Trendwende. Erstmals seit 1994 stimmten wieder mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Europäer*innen ab. Dieses neue Interesse an Europa zeigte sich auch bei der diesmalwähleich.eu-Kampagne des Europäischen Parlaments. Allein in Deutschland registrierten sich vor der Europawahl knapp 35.000 Bürger*innen auf der Online-Plattform, um ehrenamtlich auf die Europawahl aufmerksam zu machen.

Gemeinsamfür.eu möchte diesem bürgerlichen Engagement weiterhin eine Plattform bieten. Freiwillige können sich auf gemeinsamfür.eu registrieren. Dort erhalten sie Veranstaltungshinweise für Vernetzungstreffen mit anderen Unterstützer*innen. Auf den Vernetzungstreffen werden gemeinsame Aktionen geplant, mit denen das Bewusstsein der Bevölkerung für die Europäische Union gestärkt werden soll. Solche Aktionen können zum Beispiel Workshops an Schulen zur Arbeitsweise der EU-Institutionen sein oder EU-Infostände bei öffentlichen Veranstaltungen.

Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland veranstaltet im Herbst Vernetzungstreffen in allen 16 Bundesländern. Hier können Freiwillige auch Wünsche und Feedback zur gemeinsamfür.eu-Kampagne äußern und sich untereinander weiter vernetzen. Begleitet werden diese Veranstaltungen von Multiplikator*innen-Treffen, bei denen Mitarbeiter*innen des Verbindungsbüros interessierten Organisationen und Initiativen die gemeinsamfür.eu-Kampagne vorstellen und Feedback sammeln.

'Miteinander nicht übereinander reden' Eine Dialogveranstaltung im Rahmen des Interreg-Projektes TREE (Training for integrating refugees in the Euregio)

Was wollten Sie schon immer mal über Eritrea, Nigeria, Syrien und den Iran wissen? Was treibt Menschen aus diesen Ländern um, was treibt Sie selbst um? Wie schaffen wir es, so zusammenzuleben, dass wir alle etwas davon haben? Neugier wecken statt mit Unverständnis reagieren. Gemeinsamkeiten entdecken statt bei Trennendem stehenbleiben.

Neugierig geworden? Dann haben Sie jetzt die Chance, mit Zugewanderten aus diesen Ländern ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Altes zu hinterfragen und Neues zu erfahren.

Die Dialogveranstaltung findet am 20.09.2019 um 19 Uhr an der VHS Aachen in Raum 201 im Rahmen der Langen Nacht der Volkshochschulen statt. Es gibt zwei Runden: von 19-20 Uhr und von 20.30-21.30 Uhr. Um Anmeldung wird hier gebeten.

Europa hadert mit sich. Über die Attraktivität der Europäischen Union wird weniger gesprochen als über Krisen: Finanzkrise, Brexit, Flüchtlingskrise prägen die Debatten.

Nationalistische Parolen führen zu politischer Verunsicherung und neuen politischen Parteien. Deren Ziel ist einzig eine ausgeprägte Europaskepsis. Zeiten der Krise sind immer auch Zeiten neuer Chancen. Dazu bedarf es der Dialoge über Werte und Haltungen, die Zusammenhalt stiften.
Die Vortragsreihe „DomGedanken“, organisiert von der Europäischen Stiftung Aachener Dom, beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie Europa neu gedacht und gelebt werden kann, um den Zusammenhalt in der Europäischen Union wieder zu stärken.

Aleida Assmann: Mein Traum von Europa
Montag, 30. September 2019 um 19 Uhr

Prof. Dr. Aleida Assmann hält im Aachener Dom einen Vortrag zum Thema „Mein Traum von Europa“. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Aleida Assmann ist Deutsche Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Seit den 90er Jahren ist ihr Forschungsschwerpunkt die Kulturanthropologie, vor allem die Themen: kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen. 2012 veröffentlichte sie das Buch ,,Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur“, in dem sie der Frage nachgeht, was Europa im lnnersten zusammen hält. Im Jahr 2018 erhielt Aleida Assmann mit ihrem Mann Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Angelo Bolaffi: Welche Chance hat Europa jetzt?
Mittwoch, 30. Oktober 2019 um 19 Uhr

Prof. Dr. Angelo Bolaffi ist zu Gast im Aachener Dom. Sein Vortrag heißt: „Welche Chance hat Europa jetzt?“ Der Eintritt kostet 5 Euro.
ANGELO BOLAFFI ist Professor für Politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom. Er war von 2007 bis 2011 Direktor des ltalienischen Kulturinstituts in Berlin und hat 2014 zwei Bücher mit den Titeln: ,,Krise als Chance. Europa neu denken“ und ,,Das deutsche Herz. Das Modell Deutschland und die europäische Krise“ veröffentlicht. Er gehört zu den besten Kennern der deutsch-italienischen Beziehungen.
Eintrittskarten zu den beiden Vorträgen sind erhältlich in der Dominformation, Johannes-Paul-II.-Straße in Aachen. Die Dominformation ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Annette Schavan: Vielfalt ist Europas Stärke
Samstag, 16. November 2019 um 17 Uhr

Die Vorsitzende des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Aachener Dom und ehemalige Bundesministerin, Dr. Annette Schavan, hält den dritten Vortrag in der Reihe „DomGedanken“. Der Titel lautet: “Vielfalt ist Europas Stärke“.
Der Vortrag ist frei und findet in der Aula der Domsingschule, Ritter-Chorus-Str. 1-4, statt.

19 11 18 Mauerfall 1 600

Diskussion: 30 Jahre Mauerfall - welche Herausforderungen warten auf Europa?

Anmeldung: nur direkt bei der VHS Nordkreis Aachen möglich

Als im November 1989 die Mauer fiel und die osteuropäischen Staaten im Laufe des Jahres 1989/1990 von der kommunistischen Diktatur befreit wurden, kam es zu einer geradezu euphorischen Stimmung in Bezug auf die Zukunft der europäischen Integration und des liberalen Westens.

Doch schon mit dem Jugoslawienkrieg (1992-1995) und dem Genozid in Ruanda (1994) wurde die internationale Staatengemeinschaft auf eine schwere Probe gestellt und ihre Machtlosigkeit deutlich gemacht.

30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur in Osteuropa stellt sich mehr denn je die Frage, welche Zukunft die europäische Integration und die liberale Demokratie haben. Autoritarismus und Nationalismus haben die Ideale von Freiheit und liberaler Demokratie offensichtlich abgelöst.

Der Historiker und Politikwissenschaftler Siebo Janssen wird mit dem Publikum diskutieren, welche Probleme und Lösungsansätze für die EU 30 Jahre nach dem Mauerfall bestehen.

  • Datum: Mo. 18.11.2019 19:00 - 20:30 Uhr
  • Ort: Jugendheim St. Sebastian
    Wilhelmstr. 7
    52146 Würselen

Veranstalter sind das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen in Kooperation mit dem Geschichtskreis St. Sebastian Würselen und der VHS Nordkreis Aachen.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bei der VHS Nordkreis Aachen wird gebeten.

12. August: Internationaler Jugendtag und Tool zum Leben junger Europäer

Anlässlich des Internationalen Jugendtages hat Eurostat ein interaktives Visualisierungstool zum Thema "Wie ist das Leben für junge Europäer?" veröffentlicht. Mit dem Tool können 16- bis 29-Jährige ihr Leben mit dem anderer junger Frauen und Männer in ihrem Land sowie in anderen EU-Mitgliedstaaten vergleichen. Das interaktive Tool besteht aus quizartigen Fragen, die sich mit vier Aspekten aus dem Leben junger Menschen befassen: Familie, Arbeit, Freizeit und Studium, Internet. So gibt das Visualisierungstool Antworten auf Fragen wie "Wie viele junge Frauen und Männer in deinem Alter leben bei ihren Eltern?", "Wie viele von ihnen sind beschäftigt?" oder "Wie oft waren sie in letzter Zeit im Kino oder auf Konzerten?".

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 12. August erstmals 1999 zum Internationalen Jugendtag ernannt. Er dient dazu, die Rolle junger Frauen und Männer als wesentliche Partner für den Wandel zu würdigen sowie das Bewusstsein für Herausforderungen und Probleme der Jugend in der Welt zu schärfen. Das diesjährige Motto lautet "Bildung neu gestalten".

NRW.Fotowettbewerb.BENELUX – Was uns verbindet
Fotowettbewerb des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales zum Beneluxjahr.NRW 2019

Die Benelux-Länder sind unsere Grenznachbarn: über 395 Kilometer mit den Niederlanden und weitere 99 Kilometer mit Belgien. Luxemburg und Nordrhein-Westfalen grenzen zwar nicht direkt aneinander, aber als Teil der Benelux empfinden wir auch zu Luxemburg Nähe und Nachbarschaft.

Was uns verbindet – das ist das Leitmotiv des Fotowettbewerbs zum Beneluxjahr.NRW 2019. Was verbindet Sie persönlich mit Belgien, den Niederlanden oder Luxemburg? Was meinen Sie verbindet die Menschen insgesamt miteinander zwischen unseren Ländern?

Es gibt viele mögliche Antworten auf diese Fragen – und damit ebenso viele Fotomotive. Denn tatsächlich sind die Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Benelux-Ländern höchst vielfältig: wirtschaftlich, touristisch, logistisch, politisch, gesellschaftlich und kulturell.
Die Nachbarschaft Nordrhein-Westfalens mit den Benelux-Ländern ist gelebtes Europa. Sie sind eingeladen, diese Nachbarschaft in Bildern einzufangen. Zeigen Sie uns mit Ihren Fotos, was uns verbindet.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die folgenden Prämien für die besten Einsendungen ausgelobt:
Siegerfoto: 1.500 Euro
2. Platz: 1.000 Euro
3. Platz: 500 Euro
Plätze 4 bis 10: je 100 Euro.

Beiträge zum Wettbewerb können ausschließlich per Hochladen über diese Internetseite eingereicht werden. Einsendeschluss ist Sonntag, der 13. Oktober 2019, 23:59 Uhr.
Die Teilnahme steht jedermann offen. Einzig Mitarbeiter/innen der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen sind nicht zugelassen.

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ehrenamt verbindet! Zeigen Sie, wo Sie ein Ehrenamt erleben, das international ist.

Ehrenamtliches Engagement ist die Stütze unserer Gesellschaft. Wir wissen, dass unser Gemeinwesen ohne die zahlreichen Menschen, Vereine und Initiativen, die in der Region Aachen im Ehrenamt aktiv sind, eine andere wäre – weniger lebens- und liebenswert!

Stifterpreis Ehrenamtliches Engagement 2019

Auch dieses Jahr verleihen Sparkasse Aachen und die StädteRegion Aachen den Stifterpreis für Ehrenamtliches Engagement. Das Motto lautet "Ehrenamt ist international!". In vier Kategorien erhalten die Gewinner Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.000 Euro. Ausgezeichnet werden kreative Ideen und Projekte in allen Facetten des Ehrenamts.
Die Stiftung zeichnet 2019 Menschen, Vereine und Initiativen aus, diesich in besonderer Weise für das europäische und internationale Miteinander einsetzen. Sie sucht gute Beispiele, die Schule machen können oder schon gemacht haben. In den folgenden Kategorien wird der Preis verliehen: "Gemeinsam engagiert", "Einsatz für die gute Sache", "Nachwuchs mit Idealen" und "Eine überzeugende Idee".

Die Vorschläge sollten möglichst mit einer ausführlichen Beschreibung der Person oder des Vereins und der ehrenamtlichen Tätigkeit eingereicht werden. Beispielsweise über das Alter der beteiligten Personen, den zeitlichen Umfang ihrer Tätigkeiten und das besondere Engagement, das gerade diese Person preiswürdig macht. Zudem sollten auch die Kontaktdaten des Vorschlagenden angegeben werden, damit die Jury telefonische Nachfragen stellen kann.

Im November erfolgt die Auswahl der Preisträger durch Stiftungsvorstand und Stiftungskuratorium. Die Verleihung des Stifterpreises findet im Dezember statt.
Vorschläge können bis zum 30. September an folgende Adresse geschickt werden:
Stiftung ehrenamtliches Engagement, Zollernstrasse 10, 52070 Aachen
oder an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

2005 GPB gold2 300Europäischer Sozialpreis 2019 des Europavereins GPB

Die Europäische Union sieht sich als eine solidarische Gemeinschaft. Schon in der Präambel des EU-Vertrags ist die Rede vom "Wunsch, die Solidarität zwischen ihren Völkern unter Achtung ihrer Geschichte, ihrer Kultur und ihrer Traditionen zu stärken“. Die Artikel 2 und 3 dieses Vertrages greifen die Solidarität mehrfach auf, als Wert, der allen Mitgliedstaaten gemeinsam ist (Art. 2), als Aufgabe, die "Solidarität zwischen den Generationen" sowie "die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten" zu fördern (Art. 3 Abs. 3).

Diese zitierte Solidarität zwischen den Generationen führte zum Leitgedanken 2019 des Europäischen Sozialpreises, den der Europaverein GPB in Eschweiler vergibt:
Nicht gegeneinander, sondern miteinander
Generationensolidarität in Europa

Nominiert für den Europäischen Sozialpreis 2019 ist Peter Borsdorff, manchen besser bekannt als der "Läufer mit der Sammelbüchse". Seit 1997 wird dieser Preis immer am 3. Oktober an Menschen vergeben, die sich für die europäischen Werte, wie Menschenwürde, Freiheit und Demokratie einsetzen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Dr. Rupert Neudeck und der türkische Journalist Deniz Yücel.

Peter Schöner, Präsident des Europavereins, sagt über Peter Borsdorff: "Seit 24 Jahren setzt er sich für Kinder in Not ein hat mittlerweile weit mehr als zwei Millionen Euro gespendet. Dieses Engagement kann man nicht hoch genug würdigen."

Euregio Grenztouren App. Foto: StädteRegion AachenTolle Wander- und Radrouten in der Euregio Grenztouren App

Für alle, die die eindrucksvolle und vielseitige Grenzregion rund um das Dreiländereck Belgien-Deutschland-Niederlande zu Fuß oder auf dem Rad grenzüberschreitend erkunden möchten, ist ab sofort ein viersprachiger Rad- und Wanderroutenplaner in Form einer mobilen App erhältlich. Das Highlight der kostenfreien Euregio Grenztouren App (für iOS & Android) bilden die 60 schönsten Wander- und Fahrradrouten der Region.

Detaillierte Informationen, Kartenmaterial und Sehenswürdigkeiten zu den einzelnen Touren sowie An- und Abreisetipps können unterwegs bequem vom Smartphone aus abgerufen oder im Vorhinein zur Planung eines Ausfluges herangezogen werden. Alle Inhalte stehen in vier Sprachen (deutsch, englisch, französisch, niederländisch) zur Verfügung. Sämtliche Daten können zudem heruntergeladen und offline gespeichert werden. So wird fehlender Netzempfang während der Tour nicht mehr zum Ärgernis und man kommt – auch dank der GPS-Ortung – sicher ans Ziel.

Die App kann im App Store und im Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Die App entstand im Rahmen des Projektes "People to People Interreg V-A EMR" und wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und durch die AG Charlemagne Grenzregion finanziert.