Europäischer Jugendkarlspreis: Gewinner*innen 2026

Der Jugendkarlspreis wurde diesen Mai wieder an junge Europäer*innen verliehen. Unter 27 nationalen Gewinnern wurden die drei besten Projekte auf EU-Ebene bekannt gegeben.  

Der Jugendskalrspreis ist eine Auszeichnung, die junge Menschen für ihre herausragenden Leistungen und Projekte in verschiedenen Bereichen würdigt. Besonders im Fokus stehen dabei Engagement in sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Initiativen.Der Preis fördert nicht nur die Anerkennung von talentierten Jugendlichen, sondern motiviert auch andere, sich aktiv in ihrer Gemeinschaft oder in gesellschaftlichen Themen einzubringen. Durch diese Ehrung erhalten junge Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen und Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und so zur positiven Entwicklung ihrer Umgebung beizutragen.

Der erste Preis in Höhe von 7.500 Euro ging an ATHENA – Advancing Women’s Leadership in Inclusive Democracy aus Estland. Das Projekt stärkt die demokratische Teilhabe und Führungsrolle junger Frauen und unterstützt Mädchen und Frauen zwischen 16 und 26 Jahren dabei, die nötigen Fähigkeiten, das Selbstvertrauen und die Netzwerke für eine aktive Rolle im öffentlichen Leben zu entwickeln.

Den zweiten Preis über 5.000 Euro erhielt Pol aus Frankreich. Die App fördert politisches Engagement, indem sie Bürger*innen ermöglicht, über aktuelle Gesetzesvorhaben in der französischen Nationalversammlung abzustimmen und an Umfragen teilzunehmen. Ziel ist es vor allem, junge Menschen stärker an politische Prozesse heranzuführen und Desinformation mit faktenbasierten Einordnungen entgegenzuwirken.

Der dritte Preis in Höhe von 2.500 Euro ging an European Guanxi aus Spanien. Das Netzwerk wurde gegründet, um fundierte europäische Analysen zu China sowie zu den Beziehungen zwischen der EU und China zu stärken. Es vernetzt junge Menschen mit Interesse an diesem Themenfeld und trägt zu einer kohärenteren europäischen Perspektive in internationalen Fragen bei.

Der Jugendkarlspreis wird gemeinsam vom europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung Aachen vergeben und ist das Gegenstück zum internationalen Karlspreis zu Aachen, den 2026 der ehemalige Chef der European Central Bank Mario Draghi erhält. 

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