- Projektrahmen: Lifelong Learning Programme / Grundtvig Learning Partnership
- Projektname: "European sharing of non-formal and informal learning" (= Europäischer Austausch des nicht-formalen und informellen Lernens)
- Zielgruppe: Einrichtungen für Erwachsenenbildung
- Organisation: Servizio Volontariato Emilia of Piacenza (S.V.E.P.)
- Ort, Land: Piacenza, Italien
- Inhalte: Das Projekt verfolgt das Ziel, einen Vergleich und Austausch auf dem Gebiet des informellen Lernens in der Erwachsenenbildung herzustellen. Insbesondere legt es den Schwerpunkt auf Programme des Aktiven Alterns und auf die vereinfachte Bewertung von Organisation, die auf dem Gebiet des informellen Lernens tätig sind. Es konzentriert sich weiterhin darauf, ein Verfahren zur Anerkennung und Zertifizierung von Kompetenzen zu entwickeln. Im Ergebnis soll eine Methode entstehen, welche solche Ausbildungsmodelle auf europäischer Ebene vergleichbar macht. Hiermit soll auch ein Beitrag zum europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger geleistet werden.
- Mehr Informationen: www.svep.piacenza.it
- Kontakt:
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- Projektrahmen: Europe for citizens programme
- Zielgruppe: Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen
- Organisation: Romanian Association of Sociology (ASR)
- Ort, Land: Bukarest, Rumänien
- Inhalte: Die Romanian Association of Sociology (ASR) ist spezialisiert auf Hochschul- und Forschungsprojekte aus dem Bereich der Soziologie und der Sozialarbeit. Zu ihrem Aufgabenspektrum gehört die Unterstützung von soziologischen Forschungen an rumänischen Universitäten oder anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, die Mitarbeit am rumänischen Soziologie-Magazin sowie die Veröffentlichungen von Publikationen der Gemeinschaft rumänischer Soziologen. Weiterhin organisiert ASR zahlreiche nationale und internationale Konferenzen, Workshops und Informationsveranstaltungen und erarbeitet zusammen mit internationalen Institutionen wie UNICEF oder Weltbank gemeinsame Forschungsprogramme. Nun ist ASR auf der Suche nach weiteren Partnerschaften aus anderen Ländern. Mögliche Partnerschaften könnten mit Lehrern oder Wissenschaftlern mit umfangreicher Erfahrung in der Lehre geschlossen werden, um gemeinsam an Forschungsprojekten oder der Entwicklung von Doktoranden- und Post-Doktoranden-Programmen zu arbeiten.
- Mehr Informationen und Kontakt: House of the Romanian Academy,13 September 13th, Floor 2, 05071 Bucharest, Romania, Tel: +40 21 318 24 61, Fax: +40 21 318 24 62
Aachen wird Lead-Partner im Civitas-Projekt "Dyn@mo"
Die Civitas-Initiative wurde 2002 von der Europäischen Kommission mit dem Ziel der Gestaltung einer nachhaltigen urbanen Mobilität ins Leben gerufen. Bisher haben bereits 60 europäische Städte an dem Projekt teilgenommen und insgesamt Fördergelder in Höhe von rund 300 Millionen Euro von der EU erhalten. Die EU beabsichtigt hier jedoch nur das Innovative zu fördern und nicht die Infrastruktur an sich. Aachen nimmt als vierte deutsche Stadt nach Berlin, Bremen und Stuttgart am Projekt teil.
Zusammen mit den Städten Gdynia (Polen), Koprivinca (Kroatien) und Palma de Mallorca (Spanien) ist nun auch Aachen nach einer umfangreichen Bewerbung Lead-Partner des Projekts geworden. Mindestens zwei Mal im Jahr finden gemeinsame Treffen der beteiligten Städte statt, um sich über Konzepte des Mobilitätsmanagement ihrer Städte auszutauschen. Die entwickelten Konzepte sollen einen hohen Grad an Übertragbarkeit auf andere europäische Städte haben. Ein gegenseitiges voneinander Lernen ist ein Ziel des Projekts.
Für Aachen stehen die Verkehrsentwicklungsplanung sowie die Elektromobilität im Mittelpunkt des Projekts. Im Dialog mit Bürgern sollen konkrete Vorschläge zur Mobilitätsplanung und Serviceverbesserung entstehen. Die Entwicklung einer Web 2.0-Anwendung, einer sogenannten App, ist ebenfalls Ziel des Projekts. Diese soll vor allem auf das Nutzverhalten der jungen Verkehrsteilnehmer in der Universitätsstadt abzielen, das zukünftiger noch stärker durch Smartphones geprägt sein wird. Eine solche umfassende App, die Auskunft über verschiedene Verkehrsmittel gibt, soll genau auf die Multimobilität dieser Generation bedienen. Daher ist ein guter Informationsfluss enorm wichtig.
Auch die Städteregion ist bei dem Civitas-Projekt mit im Boot, denn es gibt aufgrund der vielen Pendlerbeziehungen zwischen Stadtzentrum und Umland auch Überlegungen, über eine Verkehrsentwicklungsplanung über die Stadtgrenzen hinaus zu beratschlagen.
Als allgemeines Ziel des Projekts ist festgeschrieben, die ökologische Performance und Energieeffizienz der Städte zu verbessern. Ein vermehrter Gebrauch von alternativen Kraftstoffen, die verstärkte Nutzung von Elektromobilität und Car-Sharing sollen einen großen Beitrag zur Zielerreichung leisten. Auf dem Weg dorthin ist es nötig, in neue Technologien vorzustoßen, neue Mobilitätsoptionen zu entwickeln und die Akzeptanz in der Bevölkerung für einen neuen Lebensstil, der sich durch Mobilität ohne eigenes Auto auszeichnet, zu erreichen.
Neben der Stadt Aachen übernimmt auch die Firma „Rupprecht-Consults“ als Projektmanager die Verantwortung für das Projekt.
Aachen erhält im Rahmen des Projektes ein Fördergeld in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro. Dieses wird aber mit den zahlreichen Partnern, die mit an dem Projekt arbeiten, geteilt. Involviert in das Projekt sind zum Beispiel die Aseag, die Hochschule, die Städteregion oder Cambio Carsharing.
Zum Start des Projekts wird es am 28. Januar eine Auftaktveranstaltung in Aachen geben, an der Vertreter der EU-Kommission und der beteiligten Städte sowie Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, teilnehmen werden.
- Homepage des Projekts Civitas
- Homepage Rupprecht Consult
- Homepage des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW
- Homepage der Stadt Aachen - Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen
- Elektromobilität Region Aachen
- „Erlebniswelt Elektromobilität” weckt Interesse für Stromer (aachener-zeitung.de)
- "RWTH Aachen stellt Thesen zur Zukunft der Elektromobilitä̈t auf" (university-journal.de)
- Homepage von Cambio Carsharing
Das Higgs-Teilchen - Was die Welt im Innersten zusammenhält
Warum gibt es unser Sonnensystem mit seinen acht Planeten, von denen wir sogar einen - die Erde - unser Zuhause nennen? Eine Frage, die auf der einen Seite wohl schon seit Menschengedenken eine unbändige Faszination ausstrahlt, auf der anderen Seite die allermeisten Menschen jedoch auch an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft bringt.
Die Teilchenphysik versucht mit einem Standardmodell eben diese Frage allen Ursprungs zu beantworten, indem sie sich mit den kleinsten Teilchen befasst, aus denen unser Universum und alles in ihm, also auch die Erde und seine Bewohner, besteht.
Als wissenschaftliches Vorzeigeprojekt für Europa gilt die "Europäische Organisation für Kernforschung", kurz "CERN" genannt. Mit 20 Mitgliedsstaaten und 3.200 Mitarbeitern ist das CERN das weltgrößte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. An den CERN-Experimenten arbeiten bis zu 10.000 Gastwissenschaftler aus 85 Nationen.
Mit der letztjährigen Entdeckung eines neuen Teilchens ist nach knapp 50 Jahren des Suchens, das noch fehlende Puzzelteil, das sog. Higgs-Boson, zur Bestätigung des Standardmodells am CERN, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, mit großer Wahrscheinlichkeit entdeckt worden. Diese Entdeckung wäre eine physikalische Sensation, da es erklären würde, warum alle Teilchen Masse besitzen und somit, warum es beispielsweise die Erde gibt. Ruhend auf dieser finalen Bedeutung für den bisherigen Erklärungsansatz, spricht man beim Higgs-Boson auch nicht selten vom Gottesteilchen.
Bei Uni im Rathaus diskutieren und erklären renommierte Experten die inhaltlichen Zusammenhänge und die Bedeutung des sog. Gottesteilchens für das Selbstverständnis der menschlichen Zivilisation. Was bedeutet diese Entdeckung und was hat der „Normalbürger“ davon?
- Professor Dr. Thomas Hebbeker, Lehrstuhl für Experimentalphysik III A
- Professor Dr. Michael Krämer, Lehr- und Forschungsgebiet Physik
- Professor Dr. Achim Stahl, Lehrstuhl für Experimentalphysik III B
Der Diskussionsabend wird von der WDR-Journalistin Bettina Staubitz moderiert. Selbstverständlich sind auch Fragen, Anregungen und die Meinung des Publikums willkommen.
- Donnerstag, 24. Januar 2013, um 19.30 Uhr
- Krönungssaal des Aachener Rathauses, Markt.
- Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Eine Veranstaltung der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH und RWTHextern.
- Projektrahmen: Leonardo da Vinci
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 21 Jahren
- Organisation: Maison Familiale Rurale
- Ort, Land: La Capelle, Frankreich
- Inhalte: Die französische Schule Maison Familiale Rurale, eine spezielle Einrichtung für Schülerinnen und Schüler, deren Familien im Agrarsektor tätig sind, sucht Partnereinrichtungen, um 25 Schülern die Möglichkeit zu geben, ein Praktikum von einer Dauer von vier Wochen (Zeitraum Oktober bis November 2013) im europäischen Ausland zu absolvieren. Alle Schüler bringen erste Berufserfahrung aus folgenden Einrichtungen mit: Seniorenheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Tagesstätten, Schulen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder kulturellen Zentren. Ziel des Projektes ist es einerseits, jungen Menschen zu helfen sich beruflich zu orientieren und den Weg in die Beschäftigung zu finden, und andererseits, die Mobilität sowie Autonomie von Jugendlichen zu stärken.
- Kontakt und weitere Informationen:
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- Projektrahmen: Leonardo da Vinci
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 20 Jahren
- Organisation: High School Constantin Brancoveanu
- Ort, Land: Braila, Rumänien
- Inhalte: Die rumänische High School Constantin Brancoveanu möchte ihre Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte stärker in EU-Projekte involvieren. Daher suchen sie Partner, die mit ihnen an einem Leonardo da Vinci – Programm teilnehmen.
- Kontakt und weitere Informationen:
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- Projektname: “Know your back and how to take care of it” ("Kennen deine Rücken und wie man acht auf ihn gibt")
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 12 Jahren
- Organisation: C.F.I. Gabriel Pérez Cárcel
- Ort, Land: Murcia, Spanien
- Inhalte: Das Projekt soll Schülerinnen und Schülern eine gesunde Körperhaltung im Alltag vermitteln, um zukünftigen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Sie lernen in dem Projekt die Muskulatur des Rückens sowie die Beschaffenheit der Wirbelsäule kennen, um die Bedeutung einer gesunden Körperhaltung zu verstehen.
- Kontakt und weitere Informationen:
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Leider hat ein Sprecher der Hochschulgruppe der Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Aachen heute mitgeteilt, dass Martin Schulz seinen Vortrag für Freitag, den 18. Januar, im Kármán-Auditorium leider kurzfristig absagen musste.
Es wird versucht, einen neuen geeigneten Termin noch in diesem Jahr zu finden. Sobald Informationen vorliegen, wird das EUROPE DIRECT Büro hierüber informieren.
- Projektname: SHARING OUR CULTURE (= "Teile unsere Kultur")
- Organisation: CC LA FLOTA MURCIA
- Ort, Land: Murcia, Spanien
- Inhalte: Das Projekt hat das Ziel in den kulturellen Austausch mit anderen Schulen zu treten und das Interesse an anderen Kulturen zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler der CC LA FLOTA MURCIA möchten anderen Schülern ihre Stadt und Region mit all ihren Traditionen und kulturellen Besonderheiten näher bringen. Im Gegenzug freuen sie sich darauf, auch andere Kulturen näher kennenzulernen.Weiterhin soll die Projektsprache Englisch, auf die an der CC LA FLOTA MURCIA viel Wert gelegt wird, durch die praktische Anwendung vertieft werden. Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam machen, wie spannend es sein kann die nationalen Grenzen zu überwinden und über den Tellerrand zu schauen.
- Projektname: FloriCamino
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 13 Jahren
- Organisation: State High School Murcia
- Ort, Land: Murcia, Spanien
- Inhalte: Das Projekt soll Schülerinnen und Schülern eine einzigartige Erfahrung rund um Jakobsweg vermitteln. Das Projekt, welches von Oktober bis Juni eines Schuljahres läuft, besteht aus vier Phasen. In der ersten Phase durchlaufen die Schüler ein gezieltes Sportprogramm, in welchem sie sechs Wanderungen von 15 bis 20km in der Schulumgebung zurücklegen. Die Lehrer analysieren hierbei die motorischen Fähigkeiten der Schüler. Weiterhin wird in dieser Phase die Recherchefähigkeit der Schüler geübt und sie schreiben Aufsätze beispielsweise zu Geschichte, Kunst, Musik oder Literatur rund um den Jakobsweg. Die Aufsätze werden immer elektronisch übermittelt und im virtuellen Blog dokumentiert. Die zweite Phase hat eine Dauer von einer Woche und wird im Juni stattfinden. In dieser Phase gehen die Schüler den Jakobsweg in sechs Etappen von je circa 20km. Zudem gibt es vielfältige kulturelle und sportliche Aktivitäten am Nachmittag. Abgerundet wird diese Phase durch meteorologische Messungen, das Gespräch mit anderen Pilgern sowie einer Foto- und Videodokumentation. In der dritten Phase bereitet jeweils eine Gruppe von Schülern eine PowerPoint-Präsentation des Tages vor, den sie betreut haben. In der letzten Phase findet eine Ausstellung in der Schule statt, in der alle Präsentation sowie anderes Foto- und Videomaterial gezeigt werden. Nun sucht die State High School in Murcia andere Schulen, die diese Erfahrung für das Schuljahr 2013/14 oder 2014/15 mit ihnen teilen möchte.
- Mehr Informationen unter http://www.youtube.com/user/floricamino oder http://floricamino.blogspot.com.es/.
- Kontakt:
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Ein Neujahrsempfang ganz im Sinne Europas
Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Stolberg am Sonntag, den 13. Januar, um 11 Uhr wird auch der neue EUROPE DIRECT Infopunkt eröffnet. Die öffentliche Veranstaltung findet im Museum Zinkhütter Hof, Bernhard-Kuckelkorn-Platz, statt.
Höhepunkt des Programms ist eine Festansprache des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, zum Thema "2013 – ein entscheidendes Jahr auch für Europa". Auch für musikalische Unterhaltung ist durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg sowie dem "Surprise Project" mit Schülerinnen und Schülern der städtischen Realschule und der städtischen Gesamtschule Stolberg gesorgt.
Die Stadt Stolberg sowie der neue EUROPE DIRECT Infopunkt freuen sich auf Ihren Besuch.
- EUROPE DIRECT Infopunkt Stolberg
- Offizielle Einladung zum Neujahrsempfang
- "Musik-Oldtimer zu neuem Leben erweckt" (aachener-zeitung.de)
- Rückblick 2012: "Neujahresempfang: Ein wenig Glanz in einer schwierigen Zeit" (aachener-zeitung.de)
Neue Beratungsstelle öffnet nun auch am Katschhof ihre Pforten
Der "Grenzinfopunkt Aachen-Eurode" (GIP) hat nun auch eine Zweigstelle in Aachen. Sie wurde in einer Feierstunde am 9. Januar in den Räumen des neuen Bürgerservices im Aachener Verwaltungsgebäude Katschhof eröffnet. Die Infostelle dient als Anlaufstelle für Arbeitnehmer und –geber, die über die Grenzen hinweg arbeiten oder arbeiten möchten.
Oberbürgermeister Marcel Philipp zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das neue Grenzgängerbüro im Bürgerservice an der Johannes-Paul-II.-Straße eingerichtet werden konnte, "wo viele Menschen hinkommen, um ihre ganz persönlichen Sachen zu erledigen". Der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Karl-Heinz Lambertz, betonte, dass der Bürgerservice im Katschhof fortan auch "das Fundament für eine solide Beratung der Grenzgänger" sei. Und der Beigeordnete der südlimburgischen Gemeinde Vaals, Jean Paul Kompier, sagte: "Es gibt ein großes Informationsbedürfnis bei den Grenzgängern". Vaals ist bekanntlich ein Ort, in dem viele Menschen lebten, die keinen niederländischen Pass haben. Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken sprach von einem historischen "Tag für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit" und hob hervor, dass der "Grenzinfopunkt" (GIP) "im Zentrum der größten und wichtigsten Stadt in der Region" eingerichtet wurde.
Die neue Aachener Beratungsstelle beantwortet die Fragen von Grenzgängern unter anderen zu steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Themen – auch in Zusammenarbeit mit dem Finanzamt oder dem Büro für belgische und deutsche Angelegenheiten. Der "Grenzinfopunkt" soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Entwicklung eines euregionalen Arbeitsmarktes in der Grenzregion fördern. Die Dienstleistungen des GIP sollen in den nächsten Monaten weiter ausgebaut werden.
Bereits im Jahr 2012 war eine Zweigstelle des GIP im Eurode Business Center in Kerkrade/Herzogenrath eingerichtet worden. Finanziert wird die Einrichtung von den elf Partnerinstitutionen, die im März 2012 die konkrete Umsetzung des Informationsprojekts vertraglich besiegelt haben. GIP-Partner sind neben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und der Kamer van Koophandel Limburg auch die Provinz Limburg, der REGIO Aachen e.V., die Stadt Aachen sowie die Städteregion Aachen, die Städteregion Parkstad-Limburg und die Gemeinde Vaals, der Eurode Zweckverband, die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und die Gemeinde Gulpen-Wittem.
Vortrag und Diskussion mit Martin Schulz
Die Aachener Hochschulgruppe der Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am Freitag, den 18.1.2013 von 14 bis 16 Uhr eine Veranstaltung zum Thema " Zukunft der Europäischen Union". Hauptthemen sind die zukünftige Entwicklung der EU und ihre aktuellen Probleme. Der Referent wird Martin Schulz, Präsident des Europa-Parlaments, sein. Der Veranstaltungsort ist das Kármán-Auditorium, Hörsaal Fo4 in der Eilfschornsteinstraße 15 in Aachen. Die Teilnahme ist kostenlos!
Weitere Informationen:
Neue Ausgabe von FOCUS ON beschäftigt sich mit dem Risiko der privaten Verschuldung
Die Generation Europe Foundation, die sich weiterhin darum bemüht, den EU-Schülerkalender in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen, hat die zweite Ausgabe des kostenlosen Unterrichtsmaterials FOCUS ON veröffentlich, das dabei hilft, mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle Themen zu sprechen. Sie sind dem Schülerkalender insofern ähnlich, als dass sie sich jeweils aus einem kurzen, informativen Text für die Schülerinnen und Schüler sowie aus vertiefenden Diskussionsvorschlägen oder Arbeitsblättern zusammensetzen. Die neue Ausgabe von FOCUS ON hilft Jugendlichen, die Risiken einzuschätzen, die mit dem Leihen von Geld verbunden sind, indem einerseits gezeigt wird, wie lange das Abbezahlen von Schulden dauern kann, und andererseits Alternativen zu Krediten besprochen werden.
Nach der Anmeldung über die Internetseite www.generation-europe.eu können sie sowohl die neue als auch die ältere Ausgabe von FOCUS ON, die sich mit dem Thema der "Beruflichen Orientierung" beschäftigt, herunterladen. Der größte Teil der Homepage ist zwar auf Englisch, jedoch ist das Unterrichtsmaterial "FOCUS ON" auch auf Deutsch verfügbar. Sie finden die Exemplare im Online-Lehrer-Zentrum der Homepage (unter dem Menüpunkt "Resources" --> "Teaching Resources" > "Online library"). Außerdem gibt es auf der Homepage der Generation Europe Foundation zahlreiche weitere Links für Schüler, die sich beispielsweise in der Rubrik "Youth Centre" über eine Freiwilligentätigkeit oder ein Auslandsstudium informieren können.
Wenn Sie in der Vergangenheit bereits Unterrichtsmaterialien von der Generation Europe Foundation bestellt haben, existiert bereits ein Account für Sie, der Ihnen bereits per Mail mitgeteilt wurde. Andernfalls haben Sie als Lehrer die Möglichkeit einen kostenlosen Account zu erstellen. Nach der Registrierung können Sie zudem Ihre gewünschten Themenfelder präzisieren sowie Unterrichtsmaterialien online bewerten und kommentieren. Ebenso können Sie das Team von Generation Europe in den Bemühungen um eine gedruckte Form des Schülerkalenders unterstützen. Schreiben Sie hierzu einfach eine Mail mit ihren Vorschlägen und Meinungen an
Interkulturelle und literarische Begegnungen zwischen Jugendlichen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland
Rund 400 Oberstufenschüler von insgesamt 20 Schulen aus der Euregio Maas-Rhein lesen auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des
Euregio-Schüler-Literaturpreises sechs Bücher, je zwei Bücher von deutsch-, französisch- und niederländischsprachigen Autoren. Sie wählen das Beste dieser Bücher aus und ernennen damit den Euregio-Schüler-Literaturpreisträger, für den der Hauptpreis mit 5.000 Euro dotiert ist.
Seit 2001 initiiert das Literaturbüro in der Euregio-Maas-Rhein e.V. den Literaturpreis. In diesem Jahr wird die REGIO Aachen e.V. erstmalig als Träger abgelöst und der Euregio-Schüler-Literaturpreis e.V. übernimmt selber die Trägerschaft.
Ziel des Projekts ist es, junge Leute für zeitgenössische Literatur zu begeistern sowie den Austausch in der Grenzregion zu verstärken. Zusätzlich wird die Arbeit junger zeitgenössischer Schriftsteller sowie Übersetzer gewürdigt.
Die diesjährigen vom Literaturbüro Euregio Maas-Rhein vorgeschlagenen Bücher sind:
- Diane Broeckhoven (NL) - De buitenkant van Meneer Jules (uitgeverij Oorsprong 2011) / Une journée avec Monsieur Jules (Nil 2011) / Ein Tag mit Herrn Jules (Rowohlt TB 2006)
- Hélène Grémillon (F) - Le confident (Plon 2010) / De Vertrouweling (Cargo 2011) / Das Geheime Prinzip der Liebe (Hoffman und Campe 2012)
- Alex Capus (D) - Leon und Louise (Hanser 2011) / Léon et Louise (Actes Sud 2012) / Leon en Louise (Mouria Amstel Uitgevers 2011)
- Tommy Wieringa (NL) – Caesarion (de bezige bij 2009) / La maison engloutie (Actes-Sud 2012) / Der verlorene Sohn (Hanser 2010)
- Abdellah Taïa (F) - Le jour du roi (le Seuil 2010) / Der Tag des Königs (Editions Suhrkamp 2012) / Hartvrienden (van gennep 2011)
- Susann Pásztor (D) - Ein fabelhafter Lügner (Kiwi 2010) / Un fabuleux menteur (Anne Carrière 2012) / Een fabelachtige leugenaar (van Gennep 2012)
Die erste Lesung und Diskussionsrunde mit den Autoren Abdellah Taïa und Alex Capus findet am 9. Januar um 18 Uhr im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen statt. Weitere Termine in Eupen, Liège und Maastricht folgen. Die Preisverleihung am 24. April im Ballsaal des Alten Kurhauses in Aachen rundet das Projekt schließlich ab.
Weiter Infos sowie alle Termine im Rahmen des Literaturpreises können der Website entnommen werden.
- Organisation: AEQUITAS
- Ort, Land: Limassol, Zypern
- Inhalte: AEQUITAS führt Bildungsarbeit im Bereich Menschenrechte, Bürgerrechte und interkulturelle Beziehungen durch. AEQUITAS hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Europarat. Für aktuelle und zukünftige EU-Ausschreibungen sucht AEQUITAS Partnerorganisationen.
- Mehr Informationen und Kontakt:
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- Projektrahmen: LLP Programme – Comenius/multilateral projects
- Projetname: “Teaching voluntary” (Lehre Freiwilligenarbeit)
- Zielgruppe: Schulen und andere Bildungseinrichtungen
- Organisation: The Volunteering Support Centres (CSV)
- Ort, Land: Monza und Brianza, Italien
- Inhalte: Allgemeines Ziel des Projekts ist es, die Kombination von Schule und Praxis für Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren zu verbessern und dadurch den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Das Projekt zielt im Speziellen darauf ab, die Freiwilligenarbeit mehr in den Schulalltag zu etablieren, um dadurch den Schülern die Möglichkeit zu geben praktische Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen des Projekts soll eine Art Training für Lehrkräfte entwickelt werden, das speziell auf die geforderten Kompetenzen und Fähigkeiten im Bereich der Freiwilligenarbeit vorbereitet.
- Mehr Informationen und Kontakt:
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- Projektrahmen: Life-long-learning Programme LLLP - COMENIUS Multilateral Partnership
- Projetname: "AF - FIUTA PERICOLI" ("smell" the dangers") (Rieche die Gefahren)
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler zwischen 5 und 14 Jahren
- Organisation: Istituto Comprensivo di Cavaglià
- Ort, Land: Biella, Italien
- Inhalte: Das Projekt soll dazu dienen, Kinder auf Gefahren in der Schule und im Privaten aufmerksam zu machen und ihnen grundlegende Kompetenzen vermitteln, gefährliche Situationen zu bewerten und mit ihnen umzugehen. Erreicht werden soll dies durch theoretischen Unterricht sowie praktische Aktivitäten und Spiele in Zusammenarbeit mit beispielsweise Polizei und Feuerwehr. Abgeschlossen wird das Projekt mit einer schriftlichen Arbeit.
- Mehr Informationen unter
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- Projektrahmen: COMENIUS
- Projektname: 'The Mystery of Europe: The Film'( = Das Mysterium von Europa: Der Film)
- Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Oberschule (11 - 18 Jahre)
- Ort, Land: Murcia, Spanien
- Inhalte: Europäische Schulen sollen sich in einem Filmprojekt zusammenfinden, um die verschiedenen Aspekt europäischer Kulturen zu beleuchten. Ziel ist es den kulturellen Austausch sowie die länderübergreifende Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lehrern zu fördern. Die Projektsprache Englisch wird praktisch angewendet und der Film eigenständig von den Schülern erstellt.
- Mehr Infos bei:
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55 EUROPE DIRECT-Zentren am Start
Rechtzeitig zu Beginn des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger 2013 fördert die Europäische Kommission eine neue Generation von EUROPE DIRECT-Informationszentren.
"Die Europabüros in 55 Städten Deutschlands sollen über die EU informieren, beraten und dem Bürger direkt an seinem Wohnsitz als europäischer Ansprechpartner zur Verfügung stehen", erklärte Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. "Wir wollen, dass den Menschen die Rechte und Vorteile, die ihnen Europa bringt, bewusst sind, damit sie diese nutzen können. Gleichzeitig wollen wir sie ermuntern, sich eine Meinung zu bilden und die EU politisch mitzugestalten."
Die 55 EUROPE DIRECT-Informationszentren in Deutschland sind Teil eines EU-weiten Netzwerks. Sie werden zum Beispiel von Kommunen, den Landesregierungen und Bildungseinrichtungen getragen. Vertretungsleiter Matthias Petschke dazu: "Die Träger – egal ob eine Kommune, Landesregierung oder sonstige Stelle – bringen durch ihren finanziellen und personellen Einsatz zum Ausdruck, dass ihnen die Bereitstellung von Informationen zu Europa ein wichtiges Anliegen ist. Diesem praktischen Engagement für Europa gilt meine Wertschätzung und mein besonderer Dank!" Neben den Mitteln aus den Haushalten der Trägereinrichtungen unterstützt die EU die Informationszentren finanziell. Die Zentren erhalten Zugang zu Informationen der EU, zu Materialien und besonderen Fortbildungsangeboten. Der Erfahrungsaustausch innerhalb des Netzwerks ist ein weiterer Vorteil. Die Träger der Informationszentren selbst stellen die Mitarbeiter, die Räumlichkeiten und den Großteil der Finanzierung.
Aufgabe der EUROPE DIRECT-Büros ist es, den Menschen aus der Region eine Anlaufstelle für ihre Fragen zu bieten. Diese können zum Beispiel ihre Unionsbürgerrechte, EU-Förderprogramme oder politische Fragen betreffen. Außerdem sollen die Informationszentren durch Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Pressearbeit oder die Präsenz in sozialen Netzwerken über die EU informieren und die Diskussion zu europäischen Fragen anregen.
Bereits in der Vergangenheit brachten 55 Europe EUROPE DIRECT-Zentren in Deutschland Europa den Bürgerinnen und Bürgern näher. 2012 wurde das Netzwerk neu ausgeschrieben. Aus 72 Anträgen wurden 55 für eine EU-Förderung ausgewählt. Davon waren 10 Träger bislang nicht Teil von EUROPE DIRECT. Mit ihnen schließt die Kommission für den Zeitraum 2013-2017 eine Vereinbarung über den Betrieb eines EUROPE DIRECT-Zentrums ab. Die finanzielle Förderung wird anschließend nach Vorlage eines jährlichen Arbeitsprogramms gewährt.
Die Zentren verteilen sich über ganz Deutschland und befinden sich sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten.
- Liste mit EUROPE DIRECT Zentren in Deutschland (PDF)
- Original-Pressemeldung
- EUROPE DIRECT Zentren in Europa
Auch Aachen ist wieder erfolgreich dabei
Der Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten betreibt bereits seit acht Jahres sehr erfolgreich das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen.
Die EU-Kommission fördert die Stadt Aachen weiterhin für die nächsten fünf Jahre. Im Jahr 2014 wird das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen vom Haus Löwenstein in das dann umgebaute Grashaus umziehen.
