Wissenschaftsparlament mit Schülern aus 13 Ländern

Schüler aus 13 Ländern haben sich für die Tagung qualifiziert

Das Europäische Wissenschaftsparlament (EWP) biegt auf die Zielgerade ein. 45 Schülerinnen und Schüler aus 13 europäischen Ländern wurden für die Tagung zum Thema ‚Wasser’, die vom 23. bis 25. März 2010 in Aachen stattfindet, ausgewählt. Es handelt sich um 15 europäische Schulen, die mit einer vierköpfigen Delegation (drei Schüler und eine Lehrperson) nach Aachen reisen und ihren Sitz im Plenum neben Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsvertretern einnehmen werden. Besonders hervorzuheben ist, dass nicht nur Schüler aus EU-Ländern an dem Qualifikationsprozess im Internet teilgenommen haben, sondern auch viele Jugendliche aus Ländern, die noch kein Mitglied in der EU sind. So werden im März auch Schüler aus Montenegro, der Türkei sowie aus Serbien in Aachen erwartet.

Die Auswahl der Schulen fand auf der Basis der Beteiligung an den Diskussionen im Internet statt (www.wissenschaftsparlament.eu). In fünf Foren findet seit Mai 2009 ein reger Diskurs statt, an dem sich rund 1000 User beteiligen. Um die Diskussion im Hinblick auf die anstehende Tagung zu fokussieren, wurde im Januar 2010 eine neue Forenstruktur angelegt. So setzen sich die Teilnehmer beispielsweise mit der Frage auseinander, ob Wasser öffentliches Gut oder ökonomische Ressource ist. Oder sie diskutieren darüber, wie eingeschränkt die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik sind. Ein Thema, das nicht erst seit dem gescheiterten Klimakipfel von Kopenhagen sehr virulent ist.

Institution der Vereinten Nationen als Schirmherr

Das Regionale Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) hat eine Schirmherrschaft über das EWP übernommen.  UNRIC stellt Informationen und Dokumente zur Verfügung und arbeitet direkt mit wichtigen Partnern, wie Regierungen, Medien, Nichtregierungsorganisationen, Bildungseinrichtungen sowie lokalen Behörden bei gemeinsamen Projekten und Aktivitäten zusammen.

Netzwerktreffen und Fortbildung für EUROPE DIRECT

Internetfortbildung (Foto: Katja Königstein)

Web 2.0 für EUROPE DIRECT nutzen

Das Netzwerketreffen der EUROPE DIRECT Informationszentren von NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen, das vom 28. bis 29.01.2010 in Trier stattfand, umfasste v.a. eine Schulung über Web 2.0 Werkzeuge für die Öffentlichkeitsarbeit. Web Moderatorin Katja Königstein erarbeitete in Theorie und Praxis die Möglichkeiten, die sich durch soziale Netzwerke, Blogs, Foren, Wikis usw. für die Europa-Arbeit anbieten könnten. Dabei wurden auf Wunsch der Moderatorin gelungene Details der Website von EUROPE DIRECT Aachen von Winfried Brömmel vorgestellt.

Zuvor begrüßte jedoch Dr. Stephan Koppelberg, Leiter der regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn, die Teilnehmenden herzlich. Zusammen mit Heinz Miko berichtete er über Aktivitäten zu den Kommunikationsschwerpunkten der Europäischen Kommission für 2010 und über aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene. Als Schwerpunkte der Öffentlichkeitsarbeit stehen europaweit die Themen "Wege aus der Krise / EU 2020", "Klima und Umwelt" sowie die Weiterentwicklung der EU-Institutionen oben auf der Liste. Auch das "Europäische Jahr der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" ist wichtig.

Fotowettbewerb: "Der Euro: Was bedeutet er für uns?"

Was bedeutet der Euro für uns?10-01-26-Euroinphoto

Dieser Frage können 14-18 jährige Schüler nun noch bis zum 31.03.2010 nachgehen.

Ihre Ansichten zur europäischen Währung können sie beim Wettbewerb "Der Euro: Was bedeutet er für uns?" mit eigenen Fotos vorstellen.

Nähere Informationen zum Fotowettbewerb und den Regeln sowie ein Teilnahmeformular finden Sie unter folgendem Link:

Ungarischer Praktikant bei EUROPE DIRECT

Schüler aus Budapest lernt Europa-Arbeit kennen

Die VHS Aachen - Abteilung Schulabschlüsse - koordiniert das Grundtvig-Projekt EGUIDYA, das für rund 50 internationale Koordinatoren, Lehrende und junge Mentoren Konferenzen und Arbeitsaufenthalte in Nord-, West-, Ost- und Südeuropa organisiert. Das Projekt ebnet jungen Leuten bereits vor der beruflichen Ausbildung Wege in berufsrelevantes Praktika.

Simon Heesel, Marton Illes und Winfried BrömmelNeben spanischen und finnischen Austauschpraktikanten in den letzten Jahren kam vom 19. bis zum 26. Januar 2010 der Praktikant Marton Illes aus Ungarn nach Aachen und konnte hier die Europa-Arbeit der Stadt Aachen kennen lernen. Herr Illes besuchte und unterstützte das EUROPE DIRECT Büro, die Geschäftsstelle des Europäischen Wissenschaftsparlaments und die Projektkoordination von FIN-URB-ACT. Da das Wissenschaftsparlament ständig seine Kontakte ausweitet, konnte der Praktikant aus Budapest in seiner Muttersprache Schulen und Hochschulen in Ungarn telefonisch und per E-Mail über das Projekt aufklären und zur Teilnahme einladen.

Somit wurde für Herrn Illes in seinem Praktikum die Bedeutung des europäischen Miteinanders jeden Tag erlebbar. Durch den Einblick in die Verwaltungs- und Koordinationstätigkeit wurde ihm klar, dass er seine zukünftige Berufsausbildung auf andere Tätigkeitsfelder ausrichten wird.

VHS Aachen und die "aktion europa"

VHS Aachen beteiligt sich an der "aktion europa"!

Die aktion europa wurde vom Europäischen Parlament, der EU-Kommission und der Bundesregierung initiiert. Sie möchte Kenntnisse und Verständnis über Aufgaben, Struktur und Leistungen der Europäischen Union fördern und einen Dialog über die Zukunft Europas mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln. Die VHS Aachen beteiligt sich an dieser Aktion und veranstaltet viele spannende Seminare, Führungen und Vorträge zum Thema Europa und zur Euregio.

Wir haben für Sie die wichtigsten Veranstaltungen herausgesucht:

Veranstaltungsreihen zur Euregio:

Reihe Europäische Nachbarn: Spanien und Portugal

Einzelveranstaltungen:

Posterwettbewerb zum Europatag 2010

Wählen Sie jetzt den Sieger des Posterwettbewerbs 2010!

Unter Einsatz jeder beliebigen künstlerischen Technik sollte ein Poster gestaltet werden, das für die Feierlichkeiten zum Europatag eingesetzt werden kann. Das künstlerische Werk sollte das Thema des Wettbewerbs widerspiegeln: Ich Europa.

Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen, die sich für Grafikdesign interessieren. Voraussetzung für eine Teilnahme war, dass die Künstler nach 1985 geboren wurden und in der EU wohnhaft sind.

Eine unabhängige Jury hat die 10 Finalisten gewählt. Die Jury besteht aus Vertretern der Europäischen Kommission sowie aus europäischen Experten auf den Gebieten Grafikdesign und Kommunikation. Die Jurymitglieder bewerteten neben der Originalität und der künstlerischen Qualität des Projekts auch die Art und Weise, wie aus ihm hervorgeht, was die Teilnehmer an Europa mögen und ob dieser Aspekt auch die europäischen Mitbürger anspricht.

Jetzt kann die Öffentlichkeit (über die Website des Wettbewerbs) über die 10 Entwürfe abstimmen. Stimmberechtigt ist jeder EU-Bürger bzw. jeder, der seinen Wohnsitz in der EU hat.

Der Siegerentwurf wird zum offiziellen Poster für den Europatag am 9. Mai 2010. Er wird in alle 23 Amtssprachen der EU übersetzt und in sämtlichen 27 EU-Ländern verbreitet.. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 2 000 EUR, der zweite und dritte Platz ist jeweils mit 1 000 EUR dotiert. Außerdem winkt den Gewinnern des ersten bis dritten Preises jeweils eine Reise nach Brüssel im Mai 2010 zur Preisverleihung.

Euregionaler Schülerworkshop

Euregionaler Schülerworkshop am Rhein-Maas-Gymnasium

Unter dem Titel KULTUR - INTEGRATION - MIGRATION IN EUROPA findet im Rhein-Maas-Gymnasium Aachen am Dienstag 26.01.2010 ein euregionaler Schülerworkshop statt. Teilnehmen werden Schülerinnen und Schüler des St. Bernardinuscollege (Heerlen), des Königlichen Athenäum Eupen und des Rhein-Maas-Gymnasiums Aachen.

Gefördert wird die Veranstaltung von der Landeszentrale für politische Bildung NRW und der Stadtsparkasse Aachen. Das Rhein-Maas-Gymnasium ist eine vom Land NRW anerkannte Europaschule.

Informationsabend zum Lissabon-Vertrag

Infoabend Lissabon-VertragWas bringt der Vertrag von Lissabon für die EU und die Bürger?

Unter dem Titel "Nun sind wir gefordert! - Der Lissabon-Vertrag" bot das 'EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen' gemeinsam mit der 'EUROPA UNION Aachen Stadt und Land e.V.' einen Vortrags- und Diskussionsabend an.

Der Referent Rechtsanwalt Martin Kersting von der 'EUROPA UNION – Europäische Bewegung' veranschaulichte durch einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der heutigen EU über die Montanunion, EWG, EG und die verschiedenen aufeinander aufbauenden Verträge die ständige Erweiterung und institutionelle Nachbesserung des geeinten Europa.

Martin KerstingVor diesem Hintergrund stellte Herr Kersting wichtige Neuerungen des Vertrags von Lissabon dar, der die EU effizienter, demokratischer und handlungsfähiger machen soll, z.B. die vereinfachte Beschlussfassung, die klare Kompetenzverteilung, die personellen Neuerungen, die verstärkte Einbeziehung des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente in die Entscheidungsprozesse.

Besonders betonte Herr Kersting die neue Möglichkeit der europaweiten "Bürgerinitiativen", durch die die Bürger die Kommission direkt auffordern können, einen Vorschlag ins EU-Parlament einzubringen. Hierdurch und durch die Einbeziehung der nationalen Parlamente heißt es laut Kersting: "Nun sind wir gefordert!".

Die 40 Gäste aller Altersstufen fragten beim Experten nach Details, u.a. zum neuen Status der EU als Rechtspersönlichkeit, die internationale Abkommen schließen kann, oder zu den Details der Bürgerbeteiligung, bei der die konkrete Umsetzung noch entwickelt und erprobt werden muss.

Austausch am Ende des InfoabendsDer gelungene Abend klang für Gäste und Organisatoren in lockerer Atmosphäre bei Getränken und Snacks aus und bot somit Gelegenheit des Kennenlernens der Europa-Interessierten. Eventuell wird es weitere Kooperationen zwischen EUROPE DIRECT Aachen und der hiesigen EUROPA UNION geben.

Hintergründe zum Vertrag von Lissabon:

Karlspreis 2010 für Donald Tusk

Gutes Signal gerade für Europas Jugend

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk ist Karlspreisträger des Jahres 2010. Der Preis wird am 13. Mai, am Christi-Himmelfahrt-Tag, im Krönungssaal des Aachener Rathauses im Rahmen eines Festaktes verliehen. Tusk ist der 52. Träger des Karlspreises. Mit ihm erhält zum dritten Mal ein Pole die begehrte Auszeichnung. Im Jahre 1998 ging der Preis an den damaligen polnischen Außenminister Bronislaw Geremek, 2004 ein Außerordentlicher Karlspreis an Papst Johannes Paul II..

Tusk erhält den Preis „in Würdigung einer beeindruckenden Biografie im Dienste der Freiheit und der Demokratie und in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Verständigung und Zusammenarbeit der Republik Polen mit seinen europäischen Partnern.“ Dr. Jürgen Linden, der neue Sprecher des Karlspreisdirektoriums, bezeichnete Tusk als „Symbolfigur für die Überwindung des antieuropäischen Nationalismus nicht nur in Polen“. Er sei es gewesen, der die Zustimmung Polens zum Lissabon-Vertrag bewirkt habe. Damit habe er eine Vorreiterrolle für andere zunächst wie Polen zaudernde europäische Staaten übernommen. Sein Bekenntnis zur Verständigung, zur Versöhnung und zu gutnachbarschaftlichen Beziehungen berühre auch uns Deutsche in ganz besonderer Weise. Er habe, so Linden weiter, aber nicht nur die Westachse im Auge. Ihm sei es auch gelungen, das belastete Verhältnis zum östlichen Nachbarn Russland zu entkrampfen. Schließlich begeistere Tusk die jungen Menschen in ganz Europa, nicht nur in Polen. „Er ist Hoffnungsträger dafür, dass die Fragen junger Menschen zu Europa beantwortet werden können.“

Der neue Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, der erstmals an der Entscheidungsfindung des Direktoriums beteiligt war, sprach von einer „Auszeichnung mit Symbolwirkung.“ Die Auszeichnung richte bewusst den Blick wieder in die Erweiterungsländer. Tusk habe es geschafft, die richtigen Entscheidungen sowohl für das eigene Land als auch in Richtung Europa zu treffen.

Aachen in Europa bewerben: neue Website

10-01-14-Aachen-emotionNeue Website für die internationale Science Community

Die Zukunft der Aachener Region liegt in der Forschung und Entwicklung. Der gute Ruf der Hochschulen, Arbeitsplätze vor Ort und nicht zuletzt der RWTH Aachen Campus ziehen "High Potentials" aus Europa und aus aller Welt an.

Doch wie werden internationale Wissenschaftler und hochqualifizierte Arbeitnehmer bereits im Heimatland davon überzeugt, dass Aachen ein idealer Wohnort für die ganze Familie ist? In enger Absprache mit Wissenschaft und Industrie hat das städtische Marketingbüro nun eine eigene zweisprachige Image-Website www.aachen-emotion.com für die Science Community entwickelt. Über 400 faszinierende Bilder, Interviews, Geschichten, Audio- und Videofiles zeigen die Stadt aus einer ganz persönlichen, individuellen Perspektive.

MAHHL-Städte arbeiten zusammen

Rathaus von Maastricht (Foto: W. Brömmel)MAHHL-Städte besprechen Koordination

Die Koordinatoren der MAHHL-Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich trafen sich heute zu einer Arbeitssitzung, um die weitere Zusammenarbeit zwischen den Bürgermeistern und Stadtverwaltungen zu planen. Für Aachen nahm Winfried Brömmel an der Sitzung teil.

Da derzeit in einigen der MAHHL-Städte neue Bürgermeister ihr Amt aufgenommen haben oder aufnehmen werden, steht ein Kennenlernen der Bürgermeister als ein wichtiger Punkt auf der Agenda. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit bei der Bewerbung Maastrichts als Europäische Kulturhauptstadt 2018 vorangetrieben.

Die Arbeitsgruppe "Raumordnung" wird  am 31.03 und 01.04.2010 eine so genannte Masterclass in Heerlen durchführen, bei der interdisziplinäre Teams aus den fünf Stadtverwaltungen unter dem Thema "Wissen als Motor der Ökonomie" eine Entwicklungsaufgabe im Umfeld der Hochschule Limburg mit Sitz in Heerlen bearbeitet. Auch in Hasselt soll demnächst eine Masterclass stattfinden.

Darüber hinaus werden im Jahr 2010 eine MAHHL-Sicherheitskonferenz und eine gemeinsame Ratssitzung geplant.

Deutsch-Französischer Infotag am 19.01.

Deutsch-Französischer Tag 2010

Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen organisiert anlässlich des Deutsch-Französischen Tages 2010 einen Informationsnachmittag zu Austausch-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Frankreich. Alle interessierten Schüler, Lehrer und Eltern sind herzlich eingeladen, sich am Dienstag 19.01.2010 in der Zeit von 14:00 bis 16:30 Uhr in der Theaterstr. 67 von kompetenten Ansprechpartnern an den Info-Ständen beraten zu lassen.

Die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützte Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungseinrichtungen in Aachen durchgeführt, u. a. der RWTH Aachen und der FH Aachen, der Hochschule Niederrhein, dem Berufskolleg Stolberg/ Simmerath, dem Berufskolleg Herzogenrath, dem Paul-Julius-Reuter Berufskolleg Aachen, dem Partnerschaftskomitee Aachen-Reims sowie der Industrie- und Handelskammer Aachen und Handwerkskammer Aachen.

Das France-Mobil wird ebenfalls vor Ort sein, um Schülerinnen und Schülern die Attraktivität und den Charme der französischen Sprache und Kultur erleben zu lassen. In diesem Jahr wird zudem ein Bewerbungsworkshop für Schüler und Studenten angeboten, der über die Eigenheiten eines französischen Lebenslaufes sowie eines Anschreibens informiert.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.

Zusammenarbeit der Polizei in der Euregio Maas-Rhein

Anlaufstelle für Bürger und Kollegen - direkt auf der deutsch-niederländischen Grenze

Im Eurode-Business-Center (EBC) wurde vor acht Jahren eine deutsch-niederländische Polizeiwache mit eigenem Bürgerbüro eingerichtet. Dieses ist montags und mittwochs von 11 bis 13 Uhr, dienstags und und freitags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 17 bis 21 Uhr geöffnet.

Der gemeinschaftliche Dienst deutscher und niederländischer Polizisten fördert die grenzübergreifende Zusammenarbeit und dient als Ansprechpartner für Bürger beider Nationen.

Das 2001 eingeweihte EBC war das erste auf einer Staatsgrenze liegende Dienstleistungszentrum in Europa und wurde daher von der EU im Rahmen des Förderprogrammes INTERREG finanziell unterstützt. Partner des Projektes sind die beiden Städte Kerkrade und Herzogenrath sowie die beiden regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften AGIT (für den IHK-Bezirk bzw. die Regio Aachen) sowie die limburgische Wirtschaftsförderungsgesellschaft LIOF.

Euregio Maas-Rhein wird umgebaut

Banner_EuregioEuregio Maas-Rhein wird umgebaut

Gerade rechtzeitig vor dem Wechsel des Vorsitzes in der Euregio Maas-Rhein (EMR), haben die Vorstandsmitglieder der Euregio Maas-Rhein die Strukturreform der Organisation zugestimmt. Ab Januar 2010 wird der Gouverneur der Provinz Belgisch-Limburg Herman Reynders der neue Vorsitzender der Euregio Maas-Rhein.

Vor zwei Jahren beschlossen die fünf Partnerregionen, die Zusammenarbeit in 7 wichtigen Themenbereichen zu vertiefen und zu beschleunigen. "Bewegung in diesen Prozess bringen" lautet der Auftrag, den EMR-Direktor Hans Niessen in diesem Zusammenhang bekommen hat. In Abstimmung mit allen Partnerregionen wurde der neuen Struktur Form gegeben.

Um die Tatkraft der EMR-Gremien zu verbessern, werden verschiedene Änderungen in der Organisation vorgenommen, für Details siehe die Pressemitteilung. Hierdurch soll aktuellen Herausforderungen in der EMR wie die EMR als Modellregion im Kampf gegen den Klimawechsel oder der demographischer Wandel in der EMR begegnet werden.

eTwinning-Auszeichnung für Aachener Schule

Herausragendes Projekt des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung

Kaufmännische Assistenten mit der Fachrichtung Informationsverarbeitung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung an der Lothringerstraße wurden für ihr "eTwinning-Projekt" ausgezeichnet. Sie erhielten das begehrte nationale und europäische eTwinning Qualitätssiegel.

Die Initiative "eTwinning" ist eine Aktion zur Förderung von virtuellen Schulpartnerschaften in Europa und wird im Rahmen des E-Learning-Programms von der Europäischen Kommission unterstützt. Über das europäische "eTwinning"-Portal können Schulen eine Partnerschule in einem europäischen Nachbarland finden. Der Bonner Verein "Schulen ans Netz" agiert als nationale Koordinierungsstelle für eTwinning. Derzeit sind ca. 70.000 aktive Mitglieder und 2.700 Europaprojekte bei "eTwinning" registriert, davon ungefähr 500 allein in Deutschland.

Handel und Logistik zwischen den Ländern der Europäischen Union - eine Simulation von Export- und Importgeschäften zwischen Schülern aus Pamplone Nijmegen und Aachen stand im Mittelpunkt des preisgekrönten Projekts, an dem das Aachener Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung sich beteiligte. Die Schülergruppen nahmen abwechselnd die Rolle der Exporteure/ Importeure ein; jede Schülergruppe exportiert ein typisches Produkt, das in der jeweiligen Region hergestellt wird. Seit Juni 2008 haben die Aachener Schülerinnen und Schüler ein ganzes Schuljahr dienstags in der ersten und zweiten Stunde über das Internet Export- und Importgeschäfte zwischen den beteiligten Partnerländern simuliert. Dabei wurde vieles über wirtschaftliche Beschaffungsprozesse gelernt und Erfahrungen mit Klassenkameraden aus Europa gesammelt.

Regio Theater / Regio Tanz - Bühne ohne Grenzen

Busfahrt zum Tanz- und Theaterfestival nach LüttichArnold-Jerock

Der Kulturbetrieb der Stadt Aachen organisiert am 27.01.2010 eine Busfahrt nach Lüttich zum Tanz- und Theaterfestival "Pays de danse". Der bekannte Choreograf Thierry Smits eröffnet mit „To the ones I love“ im Théâtre de la Place dieses bekannte Tanzfestival. In „To the ones I love“ bewegen sich neun afrikanische Tänzer frei zu der Musik von Johann Sebastian Bach. Der Choreograf bietet dem Zuschauer eine Aufführung in einzigartigen Farben für Augen und Ohren.

  • Treffpunkt: 27.01.2010 um 18.45 Uhr an der Einfahrt des Ludwig Forums für Internationale Kunst (Jülicher Straße)
  • Kosten: 16 Euro
  • Rückfahrt: gegen 21.50 Uhr
  • Anmeldung noch bis einschließlich 18.01.2010 möglich
  • Anmeldung bei Stefanie Gerhards, Telefon 0241 / 432-4944 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

EWP-Basisstudie Wasser verfügbar

Europäisches Wissenschaftsparlament zum Thema Wasser

Das 2. Europäische Wissenschaftsparlament (EWP) beschäftigt sich mit dem Thema Wasser als große technische, gesellschaftliche und politische Herausforderung für Europa und die Welt. Derzeit diskutieren über 1.500 registrierte User aus ganz Europa in den Internetforen des EWP, um Fragen, Lösungen und Ideen zum Thema auszutauschen. Die Projektsprache ist dabei Englisch.

Als Unterstützung dazu veröffentlichte das EWP heute eine beim Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen in Auftrag gegebene Basisstudie, die einen guten Überblick über wissenschaftliche Aspekte zum Thema Wasser gibt.

Jetzt mitmachen!

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in den Foren mitzudiskutieren! Angesprochen sind sowohl Laien (Schüler, interessierte Bürger) als auch Experten (Studierende, Wissenschaftler, Vertreter von Umweltorganisationen oder Unternehmen usw.). Wer in den Foren mitmacht, hat die Chance, zur internationalen EWP-Konferenz am 24. und 25. März 2010 eingeladen zu werden, die in Aachen durchgeführt wird.

Video über die EWP-Tagung im Jahr 2008

Region erfolgreich mit EU-Förderung

76 Siegerprojekte innerhalb des NRW-EU Ziel 2 Programms

Wachstum und Beschäftigung durch Innovationen und eine wissensbasierte Wirtschaft – dies ist das Ziel des NRW-EU Ziel 2 Programms 2007-2013. Ein Förderinstrument, das wie geschaffen ist für die technologie- und innovationsorientierte Entwicklung in der Region Aachen. Dies jedenfalls zeigen die Erfolge in den bisherigen Förderwettbewerben des Landes eindrucksvoll.

Unter dem Titel "Zukunft aus Aachen: Chancen für eine innovationsorientierte Strukturpolitik in NRW und Europa" fand heute im Technologiezentrum am Europaplatz eine hochkarätige Tagung statt.

Im NRW-EU Ziel 2 Programms 2007-2013. geht es um 1,283 Milliarden Euro an EU-Mitteln und noch ein fast gleich hoher Betrag vom Land und den verschiedenen Projektträgern. Keine andere Region ist so erfolgreich im Wettbewerb um diese Förderung  wie die Region Aachen. Dies untermauerte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben mit Zahlen. Im laufenden Ziel2-Programm 2007 bis 2013 wurden in NRW 36 Wettbewerbe in 16 Clustern ausgeschrieben. Aus den bislang 2000 eingereichten Projektskizzen wurden bislang über 500 Siegerprojekte ausgewählt. Allein 76 davon mit über 250 Kooperationspartnern kommen aus der Region Aachen.

Dass die Veranstaltung gerade jetzt stattfand, hat einen guten Grund. Denn in Brüssel laufen bereits die Vorgespräche darüber, ob und wie die Gelder für ein neues Förderprogramm über 2013 hinaus verteilt werden sollen. Da gibt es Stimmen, die vor allem die schwachen EU-Länder bevorzugt sehen wollen. Jedoch stemmt sich das Land NRW dagegen. Aber auch in Richtung Bundesregierung geht ein Signal, die Verteilung der Fördergelder nicht zentral zu organisieren, sondern die föderalen Kompetenzen beizubehalten.

EU-Infomaterial im Haus Löwenstein

EU-Informationsmaterial jetzt auch in der Infostelle der Route Charlemagne

Im EUROPE DIRECT Informationisbüro im 1. OG des Haus Löwenstein am Marktplatz von Aachen sind zu den Beratungszeiten (Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr) über 80 verschiedene EU-Informationsmaterialien kostenlos erhältlich.

Darüber hinaus präsentiert EUROPE DIRECT Aachen seit heute wieder eine Auswahl von ca. 20 aktuellen Materialien im Erdgeschoss des Haus Löwenstein (siehe Foto). In der Infostelle der Route Charlemagne, die jeden Tag - auch am Wochenende - von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist, finden Besucher und Interessenten stets die wichtigsten Materialien zum Mitnehmen. Feedback und Wünsche sind willkommen!

Im Rahmen der Route Charlemagne wird das Grashaus die Themenstation "Europa" beherbergen. Einrichtungen wie EUROPE DIRECT Aachen bringen Informationen zum Aufbau der EU und Zukunftsfragen europäischer Politik in einer globalisierten Welt ins Spiel. Schauen Sie doch mal in der Infostelle der Route Charlemagne und bei unserem Infomaterial vorbei!

Aachen unterstützt Maastricht als Kulturhauptstadt Europas 2018

Kandidatur Maastrichts als Kulturhauptstadt Europas 2018

Die Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen, Lüttich, Sittard-Geleen, die Provinzen Niederländisch-Limburg, Belgisch-Limburg sowie Lüttich und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens haben am Mittwoch, 25. November im Rathaus der Stadt Maastricht eine Absichtserklärung zur Kandidatur Maastrichts als Kulturhauptstadt Europas 2018 unterzeichnet.

Darin erklären sie, im Rahmen der Kandidatur eine gemeinsame Zielsetzung zu formulieren, eine gemeinsame Organisations- und Finanzierungsstruktur sowie ein Bidbook zu entwickeln und das Projekt Kulturhauptstadt Europas 2018 gemeinsam umzusetzen. Vorsitzender der dazugehörigen Stiftung ist übrigens Dr. Jürgen Linden aus Aachen.

Die Regio Aachen schließt sich dieser Erklärung durch Unterzeichnung einer Unterstützungsbekundung an. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Guido Wevers das Künstlerische Konzept „Via 2018”, das den inhaltlichen Kurs der Kandidatur festlegt.

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Unser Newsletter: EUROPE DIRECT Infomails

Unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter, genannt "Infomail", versenden wir ca. 1-3 Mal pro Monat.

Darin finden Sie aktuelle Entwicklungen der EU-Politik, (eu)regionale Neuigkeiten und Einladungen zu unseren Veranstaltungen z.B. Europa am Dienstag, Mein Europa oder kostenlose Studienfahrten.

Bleiben Sie auf dem Laufenden beim Thema 'Europa in der Schule' und tragen sich in unseren Verteiler ein.
Die Angabe von Name, Schulform und Schule, Ort ist optional, hilft uns jedoch, passgenaue Angebote zu machen. Unsere Angebote sind immer kostenlos! Hinweise zum Datenschutz.
Frühere Ausgaben des Newsletters 'Europa in der Schule' und weitere interessante Meldungen für Lehrkräfte finden Sie weiter unten.

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