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Soziale Medien

ED aktuell 3 webRegionale Neuigkeiten von EUROPE DIRECT Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Infos von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen, zudem Hinweise auf regionale Europa-Aktivitäten (auch von Partnern) und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

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Europa und Menschen Zeichnung 300Informationen und Strategien zum Thema Populismus:
"Wie Sie Populisten die Stirn bieten können"

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bietet zusammen mit der Fontys International Business School in Venlo einen kostenlosen deutschsprachigen Workshop an. Leider ist der Anlass sehr aktuell.

Viele Bürger schauen erschreckt in die Vereinigten Staaten, nach Italien oder in andere europäische Staaten, in denen populistische Politiker einen Wahlsieg nach dem anderen feiern können. Andere freuen sich darüber, dass selbsternannte "Volksversteher" angetreten sind, um die etablierten Parteien das Fürchten zu lehren. Doch wie lässt sich der Erfolg der populistischen Parteien erklären? Und ist Populismus grundsätzlich etwas Schlechtes?

In der aktuellen Diskussion über wirksame Strategien gegen den Populismus werden zwei wichtige Aspekte, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, übersehen: die Rolle der Gefühle und die Rolle der Sprache. Die propagierten Rezepte "Schweigen", "Fakten-Check" und "Informieren und Erklären" sind nur in Ausnahmefällen erfolgreich. Im aktuellen Klima des Misstrauens verschärfen mehr Informationen das Misstrauen nur noch weiter. Schweigen wird dagegen als Eingeständnis fehlender Antworten auf die Fragen der Zeit (miss-) verstanden. Was hilft wirklich gegen populistische "Menschenfängerei"? Und welche sprachlichen und rhetorischen Techniken müssen eingesetzt werden?

Junge Leute 300Im Rahmen des Workshops erhalten die Teilnehmenden einen ersten Überblick über die aktuellsten Erkenntnisse einer Studie zum Umgang mit Populismus: Wie funktioniert er? Welche psychologischen "Tricks" verwenden populistische Parteien? Und wie kann man sich am besten dagegen wehren?
Die Studie wird seit einiger Zeit im Rahmen der Forschungsgruppe Fontys Crossing Borders durchgeführt.

Im zweiten Teil des Workshops überlegen die Teilnehmenden im Rahmen eines Innovationsworkshops, wie sie diese Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umsetzen können.

Der Referent:
Der gebürtige Rheinländer, Dr. Sven Pastoors arbeitet als Dozent für Nachhaltige Innovationen und Europarecht an der Fontys International Business School in Venlo. Zudem ist er freiberuflich auch für das Referat Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestags und das Team Europe der Europäischen Kommission tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem politische Kampagnenführung und nachhaltige Entwicklung.

Die Rahmendaten:

jungeleute2 300Ihr wollt Euer Europa-Wissen testen? Sie wollen ihren Schülern die Europäische Union auf interaktive Weise näher bringen?

Dann ist das Quiz "Entdecken Sie die Europäische Union" genau das Richtige!

Das Quiz der Europäischen Union soll jungen Menschen einen schnellen und informativen Überblick über die Funktionsweise der EU und ihren Aufgaben geben. Es kann jederzeit gespielt werden, egal ob unterwegs auf dem Smartphone oder als Teil des Unterrichts in der Schule.

Das Quiz ist in vier Kapitel mit jeweils 12 Fragen unterteilt, die man alle direkt hintereinander oder auch seperat spielen kann. Die Themenbereiche befassen sich mit den Fragen: Was ist die EU? Wie funktioniert die EU? Was bringt uns die EU? Und wie sieht die Tagesordnung der EU aus?

Die Anmeldefrist für den diesjährigen Europäischen Karlspreis für die Jugend ist verlängert worden. Bis zum 20. Februar haben Kandidaten noch die Gelegenheit an dem Wettbewerb für die Auszeichnung teilzunehmen. Die Einreichung von Projektvorschlägen ist einfach und unkompliziert.

Der Europäische Jugendkarlspreis wird seit 2008 gemeinsam vom Europäischen Parlament und Karlspreisstiftung in Aachen an Projekte von jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren vergeben, die einen Beitrag zum besseren Verständnis zwischen den Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen europäischen Ländern leisten.

Die Gewinnerprojekte sollten Vorbilder für Jugendliche aus ganz Europa sein und praktische Beispiele für das Zusammenleben von Europäern als eine Gemeinschaft anbieten. Hierzu zählen z.B. Jugendaustauschprogramme, künstlerische Projekte und Internetprojekte mit europäischer Dimension.

Das beste Projekt wird mit 7 500 EUR prämiert, der zweite Preis ist mit 5 000 EUR und der dritte Preis mit 2 500 EUR dotiert. Im Rahmen des Preises werden die drei Preisträger auf europäischer Ebene zu einem Besuch beim Europäischen Parlament eingeladen. Zur feierlichen Verleihung des Jugendkarlspreises im Mai 2017 werden Vertreter der besten Projekte aus allen 28 Mitgliedstaaten zu einem insgesamt viertägigen Aufenthalt nach Aachen eingeladen.

Die Gewinner 2016

Der erste Preis ging 2016 an das Projekt InteGREAT aus Italien. Den zweiten Platz gewann das griechische Projekt „Searching for Charlemagne“. Dritplatziert war das britische Projekt „Young European Council (YEC)“.

Für den "Europa ruft" - Diskussionstisch am 18.02.2017 in Aachen gibt es keine freien Plätze mehr!

Anlässlich des 25 jährigen Jubiläum des Vertrags von Maastricht werden 30 Teilnehmer darüber diskutieren, was die Zusammenarbeit in den letzten 25 Jahren verändert hat. Gerade jetzt muss auch ein kritischer Blick auf Europa geworfen werden und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

'Europe at eye level'

Der Startschuss für das neue Videoprojekt fiel am 28.01.2017 mit dem Interview des Rektors der RWTH Aachen, Ernst M. Schmachtenberg.
Im ersten Kurzvideo spricht der Rektor über seinen Schüleraustausch in Frankreich und den Kontrast zum Austausch mit den osteuropäischen Ländern.

Alle Videos unter: www.eyelevel.europedirect-aachen.de

Sie planen eine Jugendbegegnung in Kooperation mit Ihrer Partnerstadt? Ihr Partnerschaftsverein oder Ihre Kommune organisiert im nächsten Jahr das Treffen der Städtepartner? Ihre Freiwillige Feuerwehr plant einen gemeinsamen Einsatz mit den ausländischen Kollegen? Sie wollen ihrer Städtepartnerschaft neues Leben einhauchen?

Oft mangelt es nicht an guten Ideen für Begegnungsprojekte, sondern an der kostspieligen Durchführung.
Das Institut für europäische Partnerschaft und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) veranstaltet daher in Kooperation mit der Stadt Düren am 9. März 2017 ein Seminar zum Thema " Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften XL". Verschiedene Stiftungen, Bundesinstitutionen, aber auch EU-Einrichtungen, fördern Projekte, die zu mehr Völkerverständigung und bürgerschaftlichem Engagement beitragen. Bei der Vielzahl der Fördermöglichkeiten ist es schwierig den Überblick zu behalten, daher gibt das Seminar eine Übersicht über Möglichkeiten der Unterstützung und Geldquellen.

Die Veranstaltung ist in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil behandelt das EU-Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger " und richtet sich besonders an Träger von Städtepartnerschaften und -freundschaften. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Förderungen vorgestellt, die auch für Bildungseinrichtungen und Vereine nutzen lassen. So sollen, neben dem EU-Austauschprogramm ERASMUS+, auch andere Fördermöglichkeiten auf Bundes- und auf Stiftungsebene im Bereich der internationalen Zusammenarbeit vorgestellt werden.

Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen (DNG) ist ein Verein niederländischer und deutscher Bürger, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden im Grenzgebiet der Euregio Maas-Rhein zu vertiefen. Seit 1971 setzt sich der Verein für grenzüberschreitende Kontaktpflege und länderübergreifenden Meinungsaustausch ein.

Aufgrund der aktuellen politischen Situation Europas sei es wichtiger denn je, dass die Bürger der Grenzregionen mit Leidenschaft und Kreativität zusammenleben und -arbeiten.
Bei ihrem alljährlichen Wittemer Gespräch hat die DNG am 4. und 5. März 2016 die Resolution „Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit an der Limburgisch-Deutschen Binnengrenze“ verfasst. In ihr wurden 33 Ideen und Wünsche formuliert, die zu mehr wirtschaftlicher und soziokultureller Zusammenarbeit in der Grenzregion führen sollen. Ziele der Resolution sind unter anderem:

  • mehr grenzüberschreitende Demokratie
    Bürgerinnen und Bürgern im Grenzgebiet zwischen Limburg und Nordrhein-Westfalen sollen mehr politische Rechte bekommen und auch an demokratisch gewählten Organen partizipieren können. Bürger die fünf Jahre im anderen Land gelebt haben, sollen das aktive und passive Wahlrecht für beide Länder bekommen.
  • intensivere grenzüberschreitende kommunale Zusammenarbeit
    Jede Gemeinde in der Grenzregion soll mit einer anderen Grenzgemeinde zusammenarbeiten, in dem sie zum Beispiel einen "Städtebund" bilden oder auch Schulunterricht in der anderen Landessprache anbieten soll.
  • grenzüberschreitendes Arbeiten und Wohnen
    Es soll eine bessere Koordinierung und mehr Beratungen für Grenzarbeiter und Grenzbewohner geben. So sollen Grenzarbeiter sowohl vom Wohnstaat, als auch vom Beschäftigungstaat gleichbehandelt werden.
  • Förderung der euregionalen Identität und soziokulturellen Kohäsion
    Die Landesgrenze soll nicht mehr als Trennung, sondern als Linie der Nachbarschaft angesehen werden. Um die Überschreitung der Grenze einfacher zu machen, soll unter anderem das „SchönerTagTicket NRW“ auch in der niederländischen Grenzregion gelten.
  •  grenzüberschreitender öffentlicher Nah- und Fernverkehr
    Es soll eine Verbesserung des Personenverkehrs mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb der grenznahen Regionen (Euregios) stattfinden.
  • Ausbau der euregionalen Kompetenzen in Schule und Lehre
    Um die Verständigung zwischen beiden Ländern zu verbessern, sollen alle Schulen in der niederländisch-deutschen Grenzregion die Nachbarsprache als Schulfach anbieten müssen.

Die DNG ruft die Regierungen, die Ministerien für Schule und Bildung, die gesellschaftlichen Organisationen und Vereine auf, diese Ideen und Ziele zu übernehmen, weiter zu ergänzen und zu verbreiten – frei nach dem Motto „Wir lieben Grenzen, um sie zu überwinden“.

Mit dem Karlspreis 2017 wird der britische Historiker Timothy Garton Ash wegen seines herausragenden wissenschaftlichen und publizistischen Werks ausgezeichnet, das wertvolle Beiträge zum Selbstverständnis Europas geleistet hat und leistet.

Die besondere Rolle des europäischen Engländers wird betont, der gegen den Brexit argumentierte. Doch vor allem wird sein Einsatz um eine funktionierende Gesellschaft und die Demokratie in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung herausgehoben. Die Preisverleihung wird am Himmelfahrtstag, 25. Mai, im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

Timothy Garton Ash wird mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das haben der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp und der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, am 22.01. im Rathaus der Stadt bekanntgegeben. Die Preisverleihung, bei der der renommierte britische Historiker und Publizist für seine Verdienste um die Einheit Europas ausgezeichnet wird, findet am Himmelfahrtstag, 25. Mai, im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. In einer ersten Reaktion sagte Garton Ash dem Direktoriumsvorsitzenden Linden, dass er sich geehrt fühle und über diese hohe Auszeichnung sehr freue.

Die Begründung des Direktoriums
In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es: "In Würdigung seines herausragenden wissenschaftlichen und publizistischen Werks ehrt das Direktorium im Jahre 2017 den Historiker Prof. Timothy Garton Ash, einen überzeugenden und bedeutenden englischen Europäer und europäischen Engländer, der das Vereinigte Königreich zur europäischen Wertegemeinschaft zählt und wertvolle Beiträge zum Selbstverständnis Europas leistet; der gegen den Brexit argumentierte, heute unter dem Ergebnis leidet, aber nicht aufgeben will, für eine enge Bindung des Vereinigten Königreichs und der EU einzutreten."
Oberbürgermeister Marcel Philipp beschrieb Garton Ash, den das Direktorium einstimmig am Samstag gewählt hat, als Historiker, der den europäischen Integrationsprozess nicht nach kurzfristigen oder tagespolitischen Ereignissen bewerte: "Er sieht die Krise vor dem Hintergrund komplexer Zusammenhänge und weist darauf hin, dass unsere Welt durch die digitale Revolution und Vernetzung große Umwälzungen erlebt und dabei die vertraute Ordnung überwunden wird." Garton Ash ist ein weltweit anerkannter Experte für Europäische Gegenwartsgeschichte am St. Antony's College der Universität Oxford.

Für eine offene Debattenkultur und die Verteidigung der Wahrheit
Mit Garton Ash ehre das Karlspreisdirektorium einen Verfechter der Demokratie und ihrer Prinzipien, die besagen, dass eine liberale und offene Debattenkultur sowie die Verteidigung der Wahrheit gegenüber der Lüge in der Kommunikation erhalten bleiben müsse, heißt es in der ausführlichen Begründung.
Direktoriumsvorsitzender Dr. Jürgen Linden hob hervor, dass der britische Historiker Garton Ash "den Populisten und Vereinfachern unserer Zeit die Stirn bietet und Ideen entwickelt, wie wir uns in der globalisierten Welt verhalten sollten". Dabei gebe er wichtige Anstöße für den Erhalt unserer Werte wie Freiheit, Frieden und Demokratie sowie Wahrhaftigkeit, Toleranz, Recht und Selbstbestimmung.
Linden betonte, dass die Gestaltung der gemeinsamen europäischen Zukunft "heute mehr denn je den offenen Dialog braucht", und sie brauche die Beteiligung vieler - der Bürgerinnen und Bürger, der Politik und der Wirtschaft, der Kultur und der Wissenschaft. Für den Karlspreis biete ein Preisträger Garton Ash den Aufbruch zu neuen Debattenformaten und Darstellungsformen.

Geschichtswissenschaft, Journalismus und politische Analyse
Beeindruckt zeigt sich das Karlspreisdirektorium vor allem davon, dass Garton Ash "jener herausragende Grenzgänger zwischen Geschichtswissenschaft, Journalismus und präziser politischer Analyse" sei, der keinesfalls allein in der Historie verbleiben würde. Linden sagte es so: "Er hat schon früh gesagt, wie Europas neue Geschichte erzählt werden könnte. Als eine ehrliche und selbstkritische Darstellung jenes Fortschritts, der uns von den jeweiligen Vergangenheiten hin zu den gemeinsamen Zielen einer gemeinsamen Zukunft führt." Denn klar sei, wie Garton Ash sagt, "dass wir nicht einfach stehen bleiben können. Wenn wir nicht vorwärts gehen, gehen wir rückwärts. Nicht vorwärts, betone ich, zu irgendwelchen idealisierten Vereinigten Staaten von Europa, sondern zu einer praktischen Konstruktion, die stark genug ist, dem Sturm zu widerstehen".
Debatte über die Redefreiheit angestoßen
Garton Ash, der durchaus ein kritischer Begleiter Europas ist, stelle die Frage nach dem Funktionieren der künftigen Gesellschaft. Das Karlspreisdirektorium erinnert in diesem Zusammenhang an eine breite Debatte über die Redefreiheit (http://freespeechdebate.com), die Garton Ash am St. Antony's College in Oxford ins Leben gerufen hat: Wissenschaftliche Einrichtungen und Journalisten, Nichtregierungsorganisationen und Privatpersonen - Teilnehmer aus der ganzen Welt diskutieren seither Konflikte, die aus der Kollision unterschiedlicher Überzeugungen entstehen.
Diese Debatte lieferte dem Historiker den Stoff für sein 2016 unter dem Titel "Redefreiheit" erschienenes Werk, in dem er die liberale Idee der Rede- und Meinungsfreiheit in das 21. Jahrhundert übersetzt und zehn Grundprinzipien der Kommunikation in einer vernetzten Welt vorschlägt. Oberbürgermeister Philipp sagte: "Das ist die hochaktuelle Antwort eines großen Wissenschaftlers auf ,fake news' und Hasspredigten, auf Populismus und Vereinfachung; ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Wortes, den offenen Diskurs."

"Der unbekehrbare englische Europäer"
Dass mit Timothy Garton Ash nun ausgerechnet in den Brexit-Wirren ein "unbekehrbarer englischer Europäer" mit dem Karlspreis ausgezeichnet werde, bezeichneten Linden und Philipp als reizvoll. Für ihn selbst, so zitiert das Direktorium Garton Ash, stellten sich für die nahe Zukunft zwei Aufgaben, die in einem gewissen Spannungsverhältnis stehen: Nachdem sich das britische Volk für den Brexit entschieden habe, wolle er alles daransetzen, "den Schaden für dieses Land zu beschränken. Da wir in bestem Glauben vorhergesagt haben, dass der Brexit katastrophale Folgen haben werde, liegt es nun an uns, sicherzustellen, dass wir nicht Recht behalten." Andererseits müssten alle Europäer aber alles dafür tun, um sicherzugehen, dass die Europäische Union ihre Lektion aus diesem schmerzlichen Rückschlag gelernt habe.
Das Karlspreisdirektorium sieht in Ash, der bereits im Jahre 2013 in Aachen mit der Karlsmedaille für europäische Medien, die "Médaille Charlemagne pour les Médias Européens", ausgezeichnet worden ist, einen "leidenschaftlichen Kämpfer für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Union". Der Tag des Referendums am 23. Juni 2016 sei "die größte Niederlage seines politischen Lebens" gewesen. Das Direktorium erkennt in Garton Ash "einen Briten, der rein rechtlich gesehen ab 2018 oder 2019 kein EU-Bürger mehr sein, der aber, genau wie Großbritannien immer ein europäisches Land sein wird, komme, was da wolle, immer ein Europäer bleiben" werde.

"Mit Leidenschaft und intellektueller Schärfe"
Fazit des Karlspreisdirektoriums in seiner Begründung: "Mit dem Historiker und Publizisten Prof. Timothy Garton Ash ehrt das Direktorium einen herausragenden englischen Wissenschaftler, der mit Leidenschaft und intellektueller Schärfe den Weg der Europäischen Union begleitet und kommentiert und der der Gemeinschaft auch gedankliche Tiefe gibt. Mit seinem wissenschaftlichen und publizistischen Werk gibt Timothy Garton Ash bedeutende Anstöße, den Herausforderungen einer globalen und vernetzten Welt mit Prinzipien zu begegnen, die auf zutiefst europäischen Werten basieren."

Gestalte ein Event von jungen Leuten für junge Leute mit!

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen möchte zusammen mit Partnern erneut eine Veranstaltung "Europa von unten" (Arbeitstitel) im Karlspreis-Rahmenprogramm ca. im April 2017 organisieren. Wir hatten schon ähnliche Veranstaltungen in den letzten drei Jahren.

Dies ist ein erster Aufruf zur Kooperation und ehrenamtlichen Mitarbeit.
Ein erstes Treffen für alle Interessierten ist am Montag 30.01.2017 um 16 Uhr im EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Grashaus, bitte kurz per Mail anmelden.

Auch wer an dem Tag nicht kann, sollte sich melden, um bei der weiteren Planung gerne mitmachen zu können.

Beispiele für frühere Veranstaltungen dieses Formats

  • "Europa LIVE" im Franz (Europa-Wahlkampf, drei Bands aus der Euregio), siehe Link
  • "Wie jung ist Europa?" im Charlatan-Gewölbekeller (mit Talk und Europa-Kneipenquiz), siehe Link
  • "Europe needs YOUth - Europa, wie geht's weiter?" in Café Bar Zuhause, siehe Link

17 01 18 Euroscola LogoDer diesjährige Euroscola-Wettbewerb ist ab sofort eröffnet. Unter dem Motto "Europa trotzdem!? - Welche Folgen haben Krisen und zunehmender Nationalismus für die EU?" können Schülerinnen und Schüler bis zum 1. April 2017 an dem Kreativ-Wettbewerb teilnehmen.

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland ruft jedes Jahr den „Wettbewerb Euroscola“ aus. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs nehmen als deutsche Vertreterinnen und Vertreter am Programm Euroscola im Europäischen Parlament in Straßburg teil. Dort treffen sich 20 Mal im Jahr je 500 Jugendliche aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten für einen Tag. Euroscola findet dort statt, wo sonst europäische Politik gemacht wird: im Plenarsaal und in den Ausschussräumen des Europäischen Parlaments.

In diesem Jahr ist Thema des Wettbewerbs "Europa trotzdem!? - Welche Folgen haben Krisen und zunehmender Nationalismus für die EU?". Die EU und ihre Mitgliedstaaten stehen gerade vor vielen Herausforderungen. Themen wie die Auswirkungen der Globalisierung, die Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern, Handelsverträge wie CETA und TTIP, die Flüchtlingsfrage und Migrations­ursachen sowie der Brexit bestimmen die öffentliche Debatte.

Vor 60 Jahren haben sechs europäische Staaten die Europäischen Gemeinschaften gegründet (die später zur Europäischen Union wurden), um gemeinsam Frieden, Freiheit und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung zu sichern. Zudem setzte sich die Europäische Union unter anderem für Umwelt- und Verbraucherstandards, den Schutz von Minderheiten sowie für das Verbot von Diskriminierung ein.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb Euroscola 2017 können Schulen aller Schultypen aus Deutschland teilnehmen. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren (Alter gilt bei Reiseantritt). Die  Teilnahme am Wettbewerb ist nur als Gruppe von mindestens 10 und maximal 24 Schülerinnen und Schülern möglich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht aus der selben Schule sein. Sie sollten über EU-Grundwissen verfügen und gute Kenntnisse der englischen oder französischen Sprache haben, da das Euroscola-Programm in Straßburg auf Englisch und Französisch stattfindet.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 1. April 2017.

 

Einladung: 'YO!Fest - Generation Maastricht' am 07.02.

5000 Jugendliche aus ganz Europa werden am 07.02.2017, genau 25 Jahre nach Unterzeichnung des Maastrichter Vertrages an der Maas erwartet, alle aus der so genannten "Generation Maastricht"

Das eintägige Festival wird von und für die Jugendlichen ausgerichtet. Es wird den ganzen Tag Debatten, Treffen mit EU-Administratoren, Workshops, Livemusik, sowie Theater- und Sportveranstaltungen geben, die alle im Zeichen der Zukunft Europas stehen. An den Abenden des 6. und 7. Februars wird ferner das sogenannte "YO!Fest Concert" stattfinden, das zusammen mit Muziekgieterij Maastricht und den Jeunesses Musicales International organisiert wird. Das YO!Fest ist als Vorbereitung auf den Bürgergipfel "Europe Calling", der am 6. Mai 2017 ebenfalls in Maastricht stattfinden wird, gedacht.

Das Festival bietet die perfekte Gelegenheit für einen Meinungsaustausch sowohl über die Gegenwart, als auch über die Zukunft Europas.

Da es schon vor 25 Jahren das Ziel war, tausende junge Leute aus ganz Europa zusammenzubringen, freut sich die Stadt Maastricht besonders auf das YO!Fest 2017. Anmeldungen sind noch bis zum 29.01.2017 möglich.

Kerze EU 300EUROPE DIRECT bleibt vom 22.12.2016 bis zum 01.01.2017geschlossen.

Für viele Menschen in Europa und der Welt war das Jahr 2016 schwierig und auch für die EU war es wieder ein Jahr der Herausforderungen. Die Flüchtlingskrise, der Brexit und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten werden das Jahr 2017 entscheidend prägen.

Zu diesen und viele anderen Themen gab es in der Region Aachen im letzten Jahr spannende Vorträge, Workshops, Seminare und Planspiele, an denen das EUROPE DIRECT Büro beteiligt war. Alle Aktivitäten finden Sie hier: www.aktivitaeten.europedirect-aachen.de.

Im nächsten Jahr wird es natürlich weitere Veranstaltungen geben und viele Themen, die dieses Jahr angerissen wurden, werden sicherlich noch weiter und tiefer diskutiert werden müssen.

Das Team vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bedankt sich bei Ihnen für Ihr Interesse im Jahr 2016 und würde sich freuen, Sie im nächsten Jahr wieder bei Veranstaltungen oder in unserem schönen Büro im Grashaus begrüßen zu dürfen.

Ab dem 02.01.2017sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Flagge Frankreich 300Neuer Wind aus Paris?
Frankreich und Europa nach der Präsidentschaftswahl

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich wurden in Europa und weltweit mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Nach dem Brexit und der Trump-Wahl fürchtete sich die liberale westliche Welt, dass Marine Le Pen, die Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen Partei Front National, Chancen auf die französische Präsidentschaft hat.

Am 7. Mai 2017 wurde jedoch in einer Stichwahl Emmanuel Macron als neuer Präsident gewählt. Er setzte sich mit 66,1 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Stichwahl gegen Marine Le Pen durch. Der neue Präsident muss vor allem Lösungen für die Themen Wirtschaftswachstum und Terror bieten.

Was bedeutet der Ausgang der Wahl in Frankreich für Europa?
Was wird aus der viel beschworenen deutsch-französischen Partnerschaft?

Diese und andere Fragen diskutieren der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und unser Gast aus Frankreich, Richard Stock, Direktor des Centre Européen Robert Schuman aus Scy-Chazelles bei Metz (in deutscher Sprache).

Die Veranstalter sind neben dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen auch die Karlspreisstiftung und das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen.

  • Zeit: Donnerstag, 11.05.2017
    19 Uhr
  • Ort: Haus Löwenstein
    Markt 39, 52062 Aachen
  • Eintritt: frei!

Weiter führende Internetlinks:

Goßes Europäisches Jugendfestival in Maastricht

5000 Jugendliche aus ganz Europa werden am Dienstag, den 7. Februar 2017 in Maastricht erwartet. Genau 25 Jahre nach Unterzeichnung des Maastrichter Vertrages kommen dort Schüler und Schülerinnen zwischen 18 und 25 Jahren zusammen; die sogenannte "Generation Maastricht". Mit diesem Begriff werden Jugendliche und jungen Erwachsene bezeichnet, die nach der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrages geboren wurden, die Staaten der EU also nur in ihrem aktuellen Zustand kennen. Das eintägige Festival wird von und für die Jugendlichen ausgerichtet.

Es wird den ganzen Tag Debatten, Treffen mit EU-Administratoren, Workshops, Livemusik, sowie Theater- und Sportveranstaltungen geben, die alle im Zeichen der Zukunft Europas stehen. An den Abenden des 6. und 7. Februars wird ferner das sogenannte "YO!Fest Concert" stattfinden, das zusammen mit Muziekgieterij Maastricht und den Jeunesses Musicales International organisiert wird. Das YO!Fest ist als Vorbereitung auf den Bürgergipfel "Europe Calling", der am 6. Mai 2017 stattfinden wird, gedacht. Dieser Gipfel wird ebenfalls in Maastricht abgehalten werden.

Bisher bestätigt sind 15 internationale und 15 lokale Gesprächspartner, die mit den Jugendlichen über Europa diskutieren wollen. Das Festival bietet die perfekte Gelegenheit für einen Meinungsaustausch sowohl über die Gegenwart, als auch über die Zukunft Europas.

Weitere Events während des YO!Festes sind unter anderem die International Week der Zuyd University of Applied Sciences, sowie die Model European Parliament Activities, die sich an Schüler und Schülerinnen ab der fünften Klasse richten. Dabei handelt es sich um ein Planspiel, bei dem Jugendliche das Europäische Parlament simulieren.

Da es schon vor 25 Jahren das Ziel war, tausende junge Leute aus ganz Europa zusammenzubringen, freut sich die Stadt Maastricht besonders auf das YO!Fest 2017.

+++ Update am 30.01.2017: keine freien Plätze mehr! +++

Lassen Sie Ihre Stimme hören - Europa ruft!

Die Euregio Maas-Rhein, die Provinz Limburg und die Gemeinde Maastricht organisieren am 6. Mai 2017 einen "Europe Calling" Bürgergipfel in Maastricht. Dies ist ein Symposium, bei dem Sie als Euregio-Bürger, gemeinsam mit Ihren Nachbarn, Freunden und anderen Mitbürgern, über die Zukunft Europas diskutieren können.

Obwohl wir 2017 das das 25-jährige Jubiläum des Vertrags von Maastricht feiern, soll beim Bürgergipfel nicht nur ein Loblied auf Europa gesungen werden. Gerade jetzt muss auch ein kritischer Blick auf Europa geworfen werden und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

Im Vorfeld des Gipfels können die Ideen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger online mitgeteilt werden.
Möchten Sie teilnehmen? Füllen Sie dann bitte den Fragenbogen aus über https://de.surveymonkey.com/r/buergerDE

Im Januar und Februar finden dann der ersten Zusammenkünfte - in vier so genannten regionalen Diskussionstischen - statt. In Aachen wird dies am Samstag 18. Februar stattfinden. Dieser ist eine Vorbereitung für den großen "Europe Calling" Bürgergipfel im Mai in Maastricht, an dem Sie ebenfalls teilnehmen können.

Logo Europe Calling gross 300Regionaler 'Europa ruft-Diskussionstisch' am 18. Februar in Aachen

Der Vertrag von Maastricht feiert sein 25-jähriges Jubiläum im Jahr 2017. Aber wie denken Sie jetzt über Europa? Was ist das Ergebnis der 25 Jahre Zusammenarbeit in Europa? Lässt Europa auch Chancen verstreichen? Was kann verbessert werden, und was muss bleiben?
Darum laden wir Sie ein, Ihre Stimme hören zu lassen; lassen Sie uns hören wie Sie über Europa denken und empfinden. Und über die Euregio, in der wir hier leben, wohnen und arbeiten.

Dieser regionale Diskussionstisch ist offen für Interessierte aus dem Raum Aachen und dem Raum Eupen und St. Vith in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Schon allein diese Kooperation wird zu interessanten Gesprächen und Ansichten führen.

Die Moderation des Workshops, der komplett auf Deutsch ist, wird Natasha Walker übernehmen. Sie wird die Gruppe informieren und spannende interaktive Methoden wie das "World Café" zum Austausch in Kleingruppen verwenden.

Es gibt einen kostenlosen Imbiss und Getränke wie auch die gesamte Teilnahme kostenlos ist. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf insgesamt 30 Personen begrenzt. Die Zusagen zum Workshop erfolgen in der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen, aufgeteilt auf die Regionen Aachen und Eupen/St. Vith.

  • Datum: Samstag 18.02.2017
  • Uhrzeit: 09:30 Willkommen, 10:00 Uhr Beginn, ca. 15:30 Uhr Ende
  • Ort: Centre Charlemagne - Didaktikraum
    Katschhof 1
    52062 Aachen
  • Google-Maps
  • ÖPNV-Haltestellen: Elisenbrunnen und Markt (Judengasse)
  • Parken: Parkhaus am Dom (Jesuitenstraße 10) und APAG Parkhaus Rathaus (Mostardstraße 5)

+++ Update am 30.01.2017: keine freien Plätze mehr! +++

Bitte melden Sie sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenlos unter Angabe folgender Punkte an:

  • Geschlecht
  • Name
  • Vorname
  • Alter
  • Wohnort (nur Ort, keine komplette Adresse)
  • E-Mail-Adresse
  • Angabe, ob auch Interesse an Teilnahme am finalen Bürgergipfel am 6. Mai in Maastricht besteht

Anmeldeschluss ist der 9. Februar 2017!
Aber warten Sie nicht zu lange mit der Anmeldung, damit Sie noch einen Platz bekommen.

Weiter führende Internetlinks

 

Logo Europe Calling 300Bürgergipfel "Europe Calling!" am 6. Mai in Maastricht, regionaler Diskussionstisch am 18. Februar in Aachen

Reden Sie mit über die Zukunft Europas! Wie können wir Europa und die Euregio verbessern? Wie schaffen wir Nähe zu Europa? Wie machen wir Europa spürbarer? Darüber möchten wir sprechen. Kurzum: Das ist Ihre Chance, etwas zu bewirken und einen Beitrag zur Entwicklung dieser Region und unseres Kontinenten zu leisten.

Die Euregio Maas-Rhein, die Provinz Limburg und die Gemeinde Maastricht organisieren den Europe Calling! Bürgergipfel. Ein Symposium, bei dem Sie als Euregio-Bürger, gemeinsam mit Ihren Nachbarn, Freunden und anderen Mitbürgern, über die Zukunft Europas diskutieren können. Anlass von Europe Calling! ist das 25-jährige Jubiläum des Vertrags von Maastricht.

Obwohl wir 2017 das Jubiläum des Vertrags von Maastricht feiern, wollen wir nicht nur ein Loblied auf Europa singen. Gerade jetzt müssen wir auch einen kritischen Blick auf Europa werfen und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

Logo Europe Calling quadratisch 300Regionaler Diskussionstisch in Aachen

Im Vorfeld des Gipfels am 6. Mai sollen so viele Bürger wie möglich online zur Teilnahme aufgerufen werden.

Im Januar und Februar 2017 finden dann die ersten Zusammenkünfte – in sogenannten regionalen Diskussionstischen – statt. Diese Sitzungen werden in Niederländisch-Limburg, Belgisch-Limburg, Aachen und Lüttich abgehalten.

In Aachen wird dies am 18. Februar 2017 stattfinden.

Maastricht, die Stadt in der vor 25 Jahren der Vertrag unterzeichnet wurde, der den Weg zum heutigen Europa bereitet hat, ist Gastgeber der Europe Calling! Bürgergipfels.

Möchten Sie teilnehmen? Füllen Sie bitte den Fragenbogen aus über https://de.surveymonkey.com/r/buergerDE

Wenn Sie sich auch an dem Diskussionstisch ihrer Region und dem Bürgergipfel in Maastricht beteiligen möchten, bitte hinterlassen Sie ihren Namen und Email, und wir melden uns bei Ihnen. Die Teilnahme ist kostenlos, aber das Ausfüllen der Umfrage ist zur Teilnahme erforderlich.

bruecke 300Neue Partner und neues Konzept im grenzüberschreitenden ÖPNV nach Limburg

Pünktlich zum internationalen Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 ist es so weit: Arriva startet als neuer Nahverkehrsdienstleister für Bus und Bahn in der niederländischen Provinz Limburg. Damit bekommt der Aachener Verkehrsverbund (AVV) einen neuen Partner für den grenzüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehr zwischen seinem Verbundgebiet und Limburg. Arriva Niederlande ist Teil der Arriva Gruppe, einer Tochter der Deutschen Bahn.

Mit Arriva bietet erstmals ein Betreiber den gesamten Schienenpersonennahverkehr und Busverkehr aus einer Hand an. Die neue Kooperation zwischen AVV und Arriva im grenzüberschreitenden Verkehr ist deshalb vom Fahrplanwechsel an mit Optimierungen für die Fahrgäste verbunden: So werden Bus und Bahn besser aufeinander abgestimmt und das Netz insgesamt neu gestaltet - einschließlich einer Vereinheitlichung des Takts und eines optimierten Fahrtenangebotes. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste künftig auf nahezu allen Linien von Bussen auf dem neusten Stand der Technik - kostenloses WLAN inklusive.

Bei Tarifen und Tickets bleibt nach dem Betriebsstart von Arriva zunächst praktisch alles wie gewohnt. So wird Arriva z. B. alle im AVV gültigen Tarife und darüber hinaus auch alle grenzüberschreitenden Tarife wie das euregioticket anerkennen. Für die Zukunft sind jedoch wesentliche Vereinfachungen und Verbesserungen bei Tarifen und Tickets geplant - bis hin zu einem einheitlichen Tarifsystem für alle grenzüberschreitenden Linien. Vor diesem Hintergrund wollen AVV und Arriva in Zukunft auch die grenzüberschreitende Nutzung elektronischer Tickets beider Länder ermöglichen.

Grenzüberschreitender Ausbau der Strecke
Der RE 18 bietet in Heerlen gute Anschlüsse an den IC nach Eindhoven und Amsterdam sowie an die Stoptreinzüge nach Maastricht und Sittard. Der Haltepunkt Heerlen De Kissel wird nur noch vom niederländischen Stoptrein angefahren. Auch in Herzogenrath bestehen günstige Anschlüsse zur euregiobahn in/aus Richtung Aachen sowie in (teilweise auch aus) Richtung Alsdorf. Aufgrund der Eingleisigkeit der Strecke zwischen Herzogenrath und Heerlen ist die Wartezeit des RE 18 bei Verspätungen leider begrenzt.
Derzeit laufen im Bahnhof Herzogenrath Umbauarbeiten zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs zwischen Deutschland und den Niederlanden. Gefördert werden sie u. a. durch den Nahverkehr Rheinland (NVR) und die Europäische Union. Zudem soll bis voraussichtlich 2018 eine Elektrifizierung der Strecke zwischen Herzogenrath und Landgraaf in den Niederlanden erfolgen - als Voraussetzung für den durchgehenden RegionalExpress zwischen Aachen und Maastricht.

Durchgehender RegionalExpress Aachen - Maastricht
Ab Dezember 2018 soll dann der RE 18 von Aachen über Herzogenrath, Heerlen und Valkenburg bis Maastricht fahren. Elektrisch betrieben, wird er eine Reisezeit von maximal 60 Minuten haben - mit guten Anschlüssen in Maastricht, Heerlen sowie in Aachen in Richtung Köln. Ferner ist die Erweiterung des RE 18 zum Dreiländerzug geplant: So soll er über Maastricht hinaus bis ins belgische Lüttich verlängert werden.
Zudem wird der RE 18 dann eine weitere Fahrtmöglichkeit zwischen Aachen und Herzogenrath bieten. Ergänzend zum derzeitigen Fahrplan mit zwei Fahrten der euregiobahn (RB 20) und je einer Fahrt des RE 4 sowie der RB 33 wird es dann fünf Fahrten je Stunde zwischen Aachen und Herzogenrath geben.

EU Flagge 2 300Der erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans hat am 29.11.2016 mit hochrangigen Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften aus ganz Europa über die Themen Migration, Integration und europäische Werte diskutiert.

„Die religiösen Führungspersönlichkeiten spielen eine maßgebliche Rolle dabei, die Integration und Teilhabe aller ihrer Mitglieder als vollwertige Bürger in Europa voranzubringen, unabhängig von Herkunft und Glauben“, sagte Timmermans. „Durch diese Dialoge schauen wir auf die gemeinsamen Grundwerte, die uns verbinden, anstatt auf den Punkten zu beharren, die uns trennen.“

Aus Deutschland waren Bischof Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Imam Benjamin Idriz, Direktor der islamischen Gemeinschaft in Penzberg nach Brüssel gereist.

Die Religionsvertreter sprachen unter anderem über die Herausforderungen, die sich durch Intoleranz und Populismus ergeben. Die Religionsvertreter vereinbarten, eng mit der EU-Kommission zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die europäischen Werte im Zusammenhang mit Migration und Integration berücksichtigt werden.

EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, der ebenfalls teilnahm, fügte hinzu: „Mit allen Gemeinschaften zu reden, auch mit den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften, ist zur Schaffung und Erhaltung einer solidarischen und inklusiven Gesellschaft unabdingbar. Angesichts der Zunahme von Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus müssen wir dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft offen bleibt – insbesondere für Menschen, die auf der Flucht vor Krieg internationalen Schutz benötigen – und gleichzeitig ihre Grundwerte und Grundsätze bewahrt.“

Das Treffen, dem ein jährliches Treffen mit weltanschaulichen Gemeinschaften am 30. Juni 2016 vorausgegangen war, fand im Rahmen des laufenden Dialogs mit Kirchen, religiösen Vereinigungen und weltanschaulichen Gemeinschaften gemäß dem Vertrag von Lissabon statt.
Die Kommission lädt regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen und religiösen Vereinigungen sowie weltanschaulichen Gemeinschaften zu hochrangigen Treffen und Arbeitssitzungen ein. Das gestrige Treffen mit religiösen Führern ist das zwölfte in einer Reihe von jährlichen Treffen, die von der Kommission im Jahr 2005 initiiert wurden. Seit 2009 ist der Dialog mit Kirchen, religiösen Vereinigungen und weltanschaulichen Gemeinschaften in Artikel 17 des Vertrags von Lissabon verankert.

Am 7. Juni 2016 hat die Kommission einen Aktionsplan für die Integration von Drittstaatsangehörigen angenommen, der eine Reihe von Maßnahmen vorsieht, die von der Bildung über die Beschäftigung und den Zugang zu Dienstleistungen bis hin zur Nichtdiskriminierung und sozialen Inklusion reichen. Besonderen Wert legt die Kommission auf die Förderung von inklusiver Bildung und der gemeinsamen europäischen Werte sowie darauf, junge Menschen zu erreichen.

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AEGEE lädt mit EUROPE DIRECT zur Diskussion über Europas Zukunft ein

AEGEE ist ein internationales Studierenden-Netzwerk, das die Entwicklung eines demokratischen, vielfältigen und grenzenlosen Europas fördert und in Aachen eine sehr aktive lokale Gruppe hat.

AEGEE Aachen organisiert ein Networkmeeting und lädt zusammen mit EUROPE DIRECT Aachen zu einer öffentlichen Diskussion ein. In der Podiumsdiskussion wird es um neue Sichtweisen und Meinungen zum Thema Europa und europäische Zusammenarbeit gehen. Rednerinnen und Redner aus verschiedenen Bereichen erläutern ihren Standpunkt und zeigen Beispiele, wo Kooperation in Europa gut funktioniert und wo nicht.

Die eingeladenen Sprecher sind:
Prof. Emanuel Richter, RWTH Aachen
Jan Schliewert, Region Aachen
Dr. Sven Pastoors, Team Europe
Dr. Sigrid Fretlöh, Team Europe

Da ca. 50 Gäste aus verschiedenen Teilen Europas erwartet werden, wird die Diskussion auf Englisch stattfinden. Darüber hinaus sind auch alle Interessenten, insbesondere Studierende, auch herzlich eingeladen.

  • Donnerstag 24.11.2016
    19:00 bis 21:30 Uhr
  • Aula 1 der RWTH Aachen
  • Eintritt frei!

Weitere Informationen:

EU Flagge 300Die Gruppe von Bürgerinitiativen „Wo ein Wille ist, gibt es keine Grenze“ organisiert am Samstag, den 26. November 2016 von 13.00 Uhr bis spätestens 17.00 Uhr im Centre Ceramique in Maastricht eine Zusammenkunft von maximal 150 Bürgern aus den Euregios über den freien Personenverkehr.

Mit dem Vertrag von Maastricht ist unter anderem auch das Phänomen Europäische Staatsbürgerschaft zustande gekommen. Grenzbewohner besuchen häufig, oft täglich ein anderes europäisches Land und machen auf diese Weise vielfältig Gebrauch vom „freien Verkehr von Personen“.Und doch sind die Binnengrenzen nach lange nicht so offen wie häufig behauptet wird; alleine schon die Unterschiede in der Sprache und sozial-ökonomischen Systeme behindern die soziokulturelle Kohäsion.

In Verbindung mit der Erinnerung an 25 Jahre Vertrag von Maastricht – die Geburtsurkunde der Europäischen Staatsbürgerschaft – steht, neben einer Feier, auch eine Erinnerung und ein erneutes Überdenken und Reflektieren über diesen Vertrag an. Auf welche Weise kann der Vertrag so angepasst werden, dass die Bürger in den Grenzregionen bequemer die „offenen Binnengrenzen“ überqueren können und der soziokulturelle Zusammenhalt in den Grenzregionen vergrößert wird.

Sie sind herzlich eingeladen, wenn Sie als Bürger Gebrauch machen vom „freien Verkehr von Personen“ , darin selbst Erfahrungen haben und / oder aktiv und interessiert sind an grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Während dieser Zusammenkunft soll versucht werden neue Ideen und Wünsche auf den Tisch zu bringen, die am Ende zu einer Anpassung des heutigen EU-Vertrags führen können. Ihre Idee oder ihren Wunsch können Sie bei der Anmeldung durchgeben.

Mit fachkundiger Expertise der Universität Utrecht (BEUCITIZEN), der Open Universiteit und der Universität von Maastricht / ITEM-Institute sollen die eingebrachten Ideen in der Folge umgesetzt werden in juristische Anträge zur Änderung des heutigen Vertrags. Das Programm für den 26. November finden Sie im Anhang. Die Teilnahme ist gratis. Anmeldung kann bis einschließlich 21. November erfolgen.

Logo Stadt Aachen 300Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie Nordrhein-Westfalens, Rheinland-Pfalz und Niedersachsens unterzeichnen die „Aachener Erklärung“ zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität.

Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen haben heute die „Aachener Erklärung“ unterzeichnet. Hiermit werden acht Maßnahmenpakete zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität und insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls vereinbart.

Die sechs Innenminister sehen die Notwendigkeit, über bereits bestehende operative Kooperationsformen hinaus, die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls im grenznahen Bereich weiter entschlossen zu verstärken. Für die nachhaltige Bekämpfung der reisenden Tätergruppen bedarf es einer noch besseren Kooperation zwischen den Strafverfolgungsbehörden in den Ziel- und Herkunftsländern der Täter.

Die heute unterzeichnete „Aachener Erklärung“ ergänzt insoweit die durch die Justiz- und Innenminister der EU am 13. Oktober 2016 beschlossenen „Schlussfolgerungen des Rates zu organisierten Wohnungseinbrüchen“.

Konkrete Bestandteile der „Aachener Erklärung“ sind beispielsweise:
• Ein intensivierter und kontinuierlicher Informationsaustausch;
• gemeinsame Auswerte- und Analyseprojekte sowie operative Aktivitäten;
• unter Leitung und in Absprache mit den zuständigen Justizbehörden, streben die Polizeibehörden eine enge Kooperation für die Durchführung paralleler Ermittlungen oder gemeinsamer Ermittlungsverfahren an

Die konkrete Ausgestaltung dieses strategischen Maßnahmenpaketes wird durch die Experten der jeweiligen Landeskriminalämter unter Einbeziehung des Bundeskriminalamtes sowie der Polizeien Belgiens und der Niederlande erfolgen.

Karl EU 300Die Wochenzeitung DIE ZEIT und WDR 5 sowie die Karlspreisstiftung und die Stadt Aachen laden zur Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Wert oder Wagnis? – Was bedeutet Toleranz für Europa?“ am Mittwoch, den 16. November, um 20.00 Uhr im Ludwig Forum ein. 

Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenwürde und der Minderheitenrechte – die Verträge der Europäischen Union formulieren grundlegende gemeinsame Werte. Aber brennender als je zuvor stellt sich heute die Frage, wie weit wir von dem Ideal „Wertegemeinschaft“ entfernt sind: Verbindet uns Europäer (immer noch) ein gemeinsamer Wertekanon? Wie haben sich diese Werte verändert und welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Wert Toleranz? Kann Europa eine Kultur der Toleranz bewahren? Und wo sind die Grenzen der Toleranz?

Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der Europäischen Kommission, Necla Kelek, Soziologin, Publizistin und Vorstandsmitglied von TERRE DES FEMMMES, und Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Krupa, DIE ZEIT, und Jürgen Wiebicke, WDR 5.

Der Eintritt ist frei.

WDR 5 wird diese Veranstaltung live ausstrahlen.

Im Falle Ihrer Teilnahme wird um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

English version below - click here!

Der Europäische Karlspreis für die Jugend 2017 ist ausgeschrieben. Das Preisgeld wurde anlässlich des zehnten Jubiläums auf 15.000 Euro erhöht.

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen wird auch im kommenden Jahr wieder der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu haben das Europäische Parlament und die Karlspreisstiftung jetzt bereits zum zehnten Mal einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Jugendliche in der EU zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll.

Wer kann sich bewerben?
Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen Mitgliedstaaten der EU, die aufgerufen werden, als Einzelpersonen oder Personengruppen Projekte vorzustellen, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Organisation von Jugendveranstaltungen, etwa in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, oder um Jugendaustausch- oder Internetprojekte mit europäischer Dimension handeln.

Geldpreise in Höhe von 15.000 Euro
Aus den eingereichten Projekten werden im März 2017 in einem ersten Schritt in allen 28 Mitgliedstaaten nationale Gewinner gewählt. Aus diesen 28 Projekten wählt später eine europäische Jury den europaweit besten Beitrag sowie einen Zweit- und Drittplatzierten. Zum zehnten Jubiläum des Jugendkarlspreises wurde das Preisgeld jetzt auf insgesamt 15.000 € erhöht. Dem Hauptgewinner winken 7.500 €, die Zweit- und Drittplatzierten werden mit 5.000 € beziehungsweise 2.500 € prämiert.

Zur Preisverleihung am 23. Mai 2017 in Aachen sind Vertreter aller nationalen Gewinnerprojekte eingeladen. Im Rahmen ihres viertägigen Aufenthaltes in Aachen werden die Jugendlichen unter anderem auch an der Verleihung des traditionsreichen Internationalen Karlspreises am Christi Himmelfahrtstag teilnehmen. Zudem erwartet die drei Hauptgewinner ein Besuch im Europäischen Parlament.

Bewerbungen zum Jugendkarlspreis können ab sofort online eingereicht werden. Die notwendigen Formulare und weitere Informationen sind im Internet unter www.charlemagneyouthprize.eu verfügbar. Einsendeschluss ist der 30. Januar 2017.

_____ENGLISH VERSION_____

Launch of the 2017 European Charlemagne Youth Prize Competition

The competition for next year’s European Charlemagne Youth Prize was launched on Friday, 28 October. The prize is awarded to young people who have developed projects to foster understanding between people from different European countries. The deadline for submissions is 30 January 2017.

The Charlemagne Youth Prize is organised jointly by the European Parliament and the Foundation of the International Charlemagne Prize of Aachen and awarded each year for projects run by people aged between 16 and 30.

The winning projects should provide models for young people living in Europe and offer practical examples of Europeans living together as one community. Past winners include youth exchange programmes and artistic and internet projects with a European dimension.

Prize money of €15,000

This year the financial rewards are higher than in previous years: The three winning projects (chosen from the 28 projects nominated by national juries in the individual EU member states) will be awarded €7,500, €5,000, and €2,500 respectively. Their representatives will be invited to visit the European Parliament in Brussels or Strasbourg in the autumn.

Representatives of the 28 national winning projects will be invited to the Charlemagne Youth Prize award ceremony and the International Charlemagne Prize of Aachen award ceremony two days later during a four-day trip to Aachen in May 2017.

Contact for general queries: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die EU möchte direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern reden

Sie möchten sich dazu äußern, was derzeit in der Europäischen Union geschieht, wie sie sich den wichtigsten Herausforderungen stellt und welchen Nutzen Ihnen die EU bringt? Die Mitglieder der Kommission sind gespannt, Ihre Meinung zu hören!
In der gesamten EU finden deswegen seit einiger Zeit Dialoge im Rahmen von Bürgerdialogen statt.

EU-Bürgerdialog mit Jean-Claude Juncker -
kostenlose Busfahrt von Aachen nach St. Vith in Ostbelgien

Mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger werden am Gespräch zwischen Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem Ministerpräsidenten der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Oliver Paasch, teilnehmen. Die Teilnehmer können sich dazu äußern, wie Europa in Zukunft ihrer Ansicht nach gestaltet werden soll. Fragen aus dem gesamten Spektrum der EU-Politik können während des Dialogs angesprochen werden.
Nehmen Sie an der Debatte mit Präsident Juncker teil!

Organisation - zwei Anmeldungen notwendig

1. Alle, die gerne am Bürgerdialog in St. Vith teilnehmen möchten, müssen sich selbst online bei der DG Belgiens anmelden.

2. Wenn Sie aus dem Raum Aachen sind und von Aachen aus den kostenlosen Reisebus zur Veranstaltung nutzen wollen, so müssen Sie sich über die oben genannte Online-Anmeldung hinaus noch mit Name, Wohnort und E-Mail-Adresse beim Team vom EUROPE DIRECT Aachen anmelden.

  • Abfahrt eines kostenlosen Reisebusses:
    17:15 Uhr ab Aachen, Theaterplatz 14
  • Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Einladung (PDF)
  • Facebook-Veranstaltung
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Dialog-mit-Juncker

Wir von EUROPE DIRECT werden Ihnen dann alle weiteren Details mitteilen, zudem wird ein Mitarbeiter unseres Teams die Busgruppe nach St. Vith begleiten und wieder zurückbringen.

Europäischer Wettbewerb 300Kultur ist immer im Wandel, sie ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der 64. Europäische Wettbewerb 2017 schickt Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt Europas selbstständig zu erforschen.

Die Sonderaufgabe fordert dazu auf, Europa aus der Perspektive neu zugewanderter Mitschüler/- innen zu betrachten. Europa, das ist für viele von uns einmal Neuland gewesen und bedeutet für alle, die ankommen etwas Anderes. Welche Ideen, Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen verbinden die Ankommenden mit Europa?

Die über die Schulen eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden zuerst in den Ländern juriert. Nur die besten Arbeiten werden dann zur Bundesjurierung weitergeleitet. Die Bundesjury vergibt etwa 600 Preise, darunter viele attraktive Geld- und Sachpreise wie Bücher, Abonnements und Spiele für die jüngeren Teilnehmer. Die älteren Preisträger werden zu spannenden Besuchsprogrammen eingeladen und bekommen so die Möglichkeit, deutsche und europäische Politik und Kultur hautnah zu erleben.
Z.B. laden der Bundestagspräsident und die Bundeskanzlerin jedes Jahr je 30 Jugendliche zu Besuchsprogrammen nach Berlin ein – sie diskutieren mit Abgeordneten und entdecken die politische und kulturelle Vielfalt der Hauptstadt.