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Soziale Medien

ED aktuell 3 webRegionale Neuigkeiten von EUROPE DIRECT Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Infos von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen, zudem Hinweise auf regionale Europa-Aktivitäten (auch von Partnern) und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

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Motiv Populismus Extremismus 300Veranstaltungsreihe vom 30. Mai bis 9. Juni 2016
Populismus und Extremismus in Europa

Das stillschweigende Einverständnis, auf das sich die europäische Integration in ihrer Geschichte stets stützen konnte, ist in der letzten Zeit einer weit verbreiteten Skepsis und Ablehnung gewichen.

Nationalistische Haltungen und nationale Egoismen bestimmen das Bild. Das tritt am Beispiel der Flüchtlingskrise und der Unfähigkeit der europäischen Institutionen, sich auf eine koordinierte Lösung der Probleme zu verständigen, deutlich zutage.
Populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien, die antieuropäische Vorbehalte aufgreifen und schüren, erhalten Zulauf. Sie speisen sich aus einem diffusen Unbehagen nicht nur an den Entscheidungen und Institutionen im fernen Brüssel, sondern aus einem generellen Unbehagen an Politik, Staat und Medien. - Antidemokratischer Fundamentalismus, Terrorismus und Gewaltmilieus gewinnen, besonders bei jungen Leuten, eine erhöhte Attraktivität.

Die Initiative Europäische Horizonte und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen greifen diese Gesichtspunkte mit einer hochkarätigen Vortragsreihe auf, die das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus in Europa aus einem systematisch-begrifflichen Blickwinkel beleuchtet. Zudem wird die Lage in Frankreich und Deutschland analysiert und die Logik des Ressentiments und der Faszination von Gewalt und Fanatismus aus gesellschaftstheoretischer und sozialpsychologischer Perspektive erörtert.

Vorträge:

Die Veranstaltungen finden von 19:00 bis 20:30 Uhr in der RWTH Aachen statt. Der Eintritt ist frei.
- RWTH Aachen, Ford-Saal und Generali-Saal im Super C, Templergraben 57, 52062 Aachen
- RWTH Aachen, HKW 1, HKW2 hinter Super C, Wüllnerstraße 1, 52062 Aachen

InteGREAT, ein Projekt aus Italien, das die Integration von Flüchtlingen unterstützt, hat den ersten Preis beim Wettbewerb um den Europäischen Jugendkarlspreis 2016 am 3. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an "Searching for Charlemagne" ein Tablet-Game aus Griechenland. Der dritte Preis wurde "Young European Council", einer internationalen Konferenz für junge Menschen mit einer Leidenschaft für Europa (Vereinigtes Königreich), zuerkannt.

Der erste Preis wurde von Parlamentspräsident Martin Schulz und dem Vorsitzenden der Stiftung Internationaler Karlspreis Michael Jansen, der zweite Preis vom ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, und der dritte Preis vom Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, überreicht.
Ausgezeichnet werden junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die mit ihren Projekten die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität fördern undpraktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als Gemeinschaft liefern.

1. Preis: Italien - InteGREAT
Der erste Preis ging an das Projekt InteGREAT aus Italien. Erstellt wurde das Projekt von AIESEC, mit dem Ziel junge Menschen aus ganz Europa miteinander zu verbinden und gemeinsam in der Flüchtlingskrise zu handeln. Die Integration der Flüchtlinge steht dabei im Mittelpunkt. Das Projekt umfasst internationale Freiwillige, lokale Nichtregierungsorganisationen und lokale Gemeinschaften und organisiert Workshops, Freizeitaktivitäten, Seminare und Veranstaltungen.

2. Preis: Griechenland - Searching for Charlemagne
Das Griechische Projekt "Searching for Charlemagne" erhielt den zweiten Preis. Das Tablet-Game, erschaffen von Schülern des Pirgetos Gymnasium in Larissa, handelt von Carolus Magnus (742-814 A.D.), dem Gründer des französischen Kaiserreichs. Zu seiner Zeit wurde er als "Vater Europas" bezeichnet, versuchte sogar eine Union zu schaffen, jedoch keine so multikulturelle wie die EU es heutzutage ist.

3. Preis: Vereinigtes Königreich - Youth European Council
Der dritte Preis ging an das britische Projekt "Young European Council (YEC)", eine jährliche internationale Konferenz die junge Menschen mit einer Leidenschaft für die Zukunft Europas zusammenbringt. Das Ziel ist, der europäischen Politik umsetzbare und innovative Ideen zur Verfügung zu stellen. Vom 15. bis 19. November 2015 fand das YEC in Brüssel statt und beinhaltete drei Diskussionsrunden: Migration und innere Angelegenheiten, Energieunion und Klimapolitik, sowie Bildung und Arbeit.

Gewinnerprojekt aus Deutschland
Das diesjährige Gewinnerprojekt aus Deutschland war das Internationale Workcamp Bad Salzungen, eine Jugendbegegnung über Länder- und Glaubensgrenzen hinweg.
Preis
Die drei Gewinnerprojekte werden mit 5.000, 3.000 beziehungsweise 2.000 Euro prämiert. Die Gewinner werden zudem zu einem Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Vertreter der besten Projekte aus allen 28 Mitgliedstaaten waren am 03. Mai 2016 nach Aachen zur feierlichen Preisverleihung eingeladen.
Der Jugendkarlspreis wird von der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen und dem Europäischen Parlament gemeinsam getragen. Die Zeremonie wurde dieses Jahr im Aachener Rathaus abgehalten.

Junge Leute 1 300Möchtet ihr mit eurem eigenen Beitrag zur aktuellen Debatte auch über die eigene Stadt hinaus gehört werden? Dann macht mit bei der nächsten Runde des Schülerwettbewerbs EuroVisions!

Der Schülerwettbewerb EuroVisions wird bereits seit 2006 vom Land NRW ausgerichtet. Fotografien und Kurzfilme dokumentieren, mit welchem Ideenreichtum sich junge Menschen buchstäblich ein Bild von Europa machen. Das Thema des Wettbewerbs lautet dieses Jahr „Willkommen in Europa!?“

Aktuell müssen viele Menschen aus ihrem Herkunftsland fliehen und suchen Sicherheit, Schutz und Hilfe in Europa. Wie können wir ihnen als Europäer und Europäerinnen helfen, bei uns anzukommen? Um diese Frage erfolgreich zu beantworten braucht es viele gute Ideen! Die besten Einsendungen werden daher mit Preisen ausgezeichnet.

Eure Aufgabe, um mitzumachen:
Zeigt, wie ihr die Menschen willkommen heißt, die aus ihren Heimatländern zu uns fliehen. Wie könnt ihr ihnen das Gefühl von Sicherheit vermitteln? Was könnte sich in unserem Umgang mit Menschen unterschiedlicher Nationalität, Kultur und Religion ändern? Vor allem was sind eure eigenen Visionen und Projekte, mit denen ihr zur Integration der Flüchtlinge beitragt? In wie fern betrifft und beschäftigt euch dieses Thema? Wie engagiert ihr euch bereits, und was sind eure Ideen für die Zukunft? Muss sich eurer Meinung nach etwas in Europa ändern? Haltet eure Visionen, Ideen, Wünsche, Träume oder Hoffnungen in einer Fotografie fest. Beschreibt kurz die von euch gewählte Symbolik. Ihr findet Filme besser? Dann macht doch einen Kurzfilm. Auch in diesem Jahr wird jeweils der beste Kurzfilmbeitrag aus der Sekundarstufe I und II ebenfalls auszeichnet.

Einsendeschluss ist der 20. Oktober 2016. Teilnehmen können alle Jugendlichen (Einzelpersonen, Arbeitsgruppen oder ganze Klassen) aller Schulformen der Sekundarstufen I und II in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Informationen zur diesjährigen Ausschreibung gibt es hier:

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird zusammen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, und dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, am 6. Mai im Vatikan an der Verleihung des Internationalen Karlspreises an Papst Franziskus teilnehmen.

Die Verleihung findet in der Sala Regia, der offiziellen Residenz des Papstes statt, die drei Präsidenten werden eine gemeinsame Laudatio halten. Am Vorabend der Verleihung nimmt Präsident Juncker an einer Debatte zur Lage der Europäischen Union teil, zusammen mit dem italienischen Premierminister Matteo Renzi, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Präsidenten Schulz und Tusk. Die Debatte wird vom Direktorium der Karlspreisgesellschaft ausgerichtet und findet im Kapitolinischen Museum in dem Saal statt, indem 1957 die Römischen Verträge unterzeichnet wurden.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern des Karlspreises gehören europäische Gründungsväter wie de Gasperi, Schuman, Monnet, Adenauer, Sir Winston Churchill und Simone Veil, Vaclav Havel, Bill Clinton und Angela Merkel. Präsident Juncker erhielt den Preis 2006, die Präsidenten Tusk 2010 und Schulz 2015.

Weitere Informationen:

Fahrt nach Brüssel zum Tag der offenen EU-Institutionen / Europafest am Sa. 28. Mai 2016

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert wieder eine kostenlose Fahrt nach Brüssel in das Europa-Viertel.

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union, der Europäische Rat, die Europäische Kommission, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss, der Ausschuss der Regionen und weitere EU-Institutionen laden zu Information und Unterhaltung ein, siehe http://europeday.europa.eu/desktop/de/city/brussels oder http://europa.eu/about-eu/basic-information/symbols/europe-day/index_de.htm .

Die Fahrt ist nicht dazu geeignet und nicht dafür vorgesehen, um die Innenstadt von Brüssel zu besichtigen.
Folgender Ablauf ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten, mehr Details später per E-Mail):

  • 08:00 h: Abfahrt in der Innenstadt von Aachen; Treffpunkt wird nach erfolgreicher Anmeldung mitgeteilt
  • ca. 10:30 h: Besuch einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Saal Plenarsaal, Simultanübersetzung ins Deutsche, Möglichkeit Fragen zu stellen
  • 12:00 h: Möglichkeit des Austauschs mit Niels Fischer, Mitarbeiter des Europaparlaments
  • ab 12:00 h: Erkundungen im Europa-Viertel nach eigenem Belieben (Veranstaltungen und Infostände)
  • ca.19:45 h: Rückkehr in Aachen-Innenstadt

Wegen der in den letzten Jahren steigenden Nachfrage beachten Sie bitte:

  • Teilnehmen können Personen ab 15 Jahren aus dem Raum Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen, bei Minderjährigen nur in Begleitung eines Erwachsenen.
  • Die Plätze für die Fahrt nach Brüssel sind beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz.
  • Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch nicht mit uns nach Brüssel gefahren sind, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken.
  • EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen.
  • Die Anmeldung sollte möglichst per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit diesen Angaben erfolgen:
  1. Vorname, Name und Wohnort (keine Adresse) aller Mitfahrenden
  2. E-Mail-Adresse
  3. Angabe, ob Sie früher bereits einmal mit EUROPE DIRECT Aachen nach Brüssel gefahren sind

Die Daten werden vertraulich behandelt. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Sie auf der Teilnehmerliste oder auf der Warteliste stehen. Später erfolgen weitere Details zum Treffpunkt in Aachen und zum Ablauf.

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Tag mit Ihnen!

Übrigens organisieren unsere Kollegen von EUROPE DIRECT der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens auch eine Fahrt nach Brüssel am selben Tag. Die Abfahrtsorte sind Eupen und St. Vith. Hier erhalten Sie die Informationen:

Informationsbüro in den nächsten Tagen nur eingeschränkt erreichbar

Aus organisatorischen Gründen muss das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Grashaus an einigen Tagen geschlossen bleiben: Do. 21.04. sowie Mo. 25.04. und Di. 26.04.2016. Wir sind bei Europa-Veranstaltungen im Einsatz.

Wir bitten um Verständnis!

Klimawandel Treibhauseffekt Fabrik 300Deutschland und Frankreich nach dem Klimagipfel – gemeinsames Ziel, aber unterschiedliche Wege?
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Marc Ringel

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen lädt gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen zu einem Vortrag des Professors für Energiewirtschaft Dr. Marc Ringel ein. Der ausgewiesene Kenner der Materie widmet sich insbesondere der internationalen Energie- und Klimaschutzpolitik mit dem Fokus auf Deutschland und Frankreich.

  • Mi. 11.05.2016 um 19 Uhr
  • Deutsch-Französisches Kulturinstitut
    Theaterstraße 67, Aachen
  • Eintritt frei!

Internationale Vorgaben bestimmen zunehmend die nationale Energie- und Klimaschutzpolitik in Deutschland und Frankreich. Nach der Einrichtung einer Europäischen Energieunion einigten sich im Dezember 2015 196 Staaten auf einen historischen Klimavertrag. Dennoch könnten die nationalen Antworten auf diese stärkere internationale Koordinierung kaum unterschiedlicher sein. Was bedeutet das für Deutschland und Frankreich als Partner in der EU? Sind die „Energiewende“ und die „transition energétique“ nationale Alleingänge, die eine europäische Koordinierung erschweren? Oder gibt es angesichts der sehr unterschiedlichen nationalen Interessen beider Länder letztlich überhaupt keinen gemeinsamen Weg?

Der Referent Dr. Marc Ringel ist Professor für Energiewirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen, zudem Gastdozent an den Universitäten von Aix en Provence-Marseille und Strasbourg.
Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung des Partnerschaftskomitees Aachen-Reims.

 

Einlasskarten für die Verleihung des Jugendkarlspreises 2016 zu vergeben

Am Di. 3. Mai 2016 wird ab 19:00 Uhr der diesjährige "Europäische Jugendkarlspreis" in einer Feierstunde im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro und die Karlspreisstiftung vergeben kostenlose Einlasskarten für diese feierliche Zeremonie, bei der die drei europaweiten Gewinner ausgezeichnet werden. Zudem gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm.

Interessierte melden sich bitte unter Angabe der Postadresse und der Anzahl der Personen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Anfrageschluss ist Mi. 20.04.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Einlasskarten werden per Post an die Interessenten versendet.

Mit dem "Europäischen Jugendkarlspreis" wird die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins unter jungen Menschen sowie deren Teilnahme an Projekten zur europäischen Integration gefördert. Der Preis wird für von jungen Menschen durchgeführte Projekte verliehen, die zur Verständigung beitragen, die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität fördern und praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als eine Gemeinschaft liefern.

Der "Europäische Jugendkarlspreis" wird jedes Jahr gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen verliehen.

Infomaterial Grashaus 300Spannendes Lehrmaterial zu Europa und der Europäischen Kommission für alle Altersstufen. Und das Beste ist: es ist auch in Klassensätzen kostenlos

Europa begegnet uns in der heutigen Zeit tagtäglich. Vor allem in Grenzregionen wachsen Jugendliche wie selbstverständlich mit den Freiheiten der Europäischen Union auf: ohne Grenzkontrollen, ohne Geldwechseln. Verreisen war nie einfacher, Arbeiten im europäischen Ausland ist keine Besonderheit mehr. Doch wie vermittelt man Schülern, was wirklich hinter Europa steckt? Beim EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen erhalten Schulen und Lehrkräfte kostenlos Informationsmaterialen, die von der Europäischen Kommission auf verschiedenen Leistungsstufen angeboten werden.

Ein Beispiel ist das bunte Spiel- und Bastelheft „Europa kinderleicht“. Das über 50 Seiten starke Heft eignet sich für 9- bis 13-jährige Schülerinnen und Schüler und vermittelt zu Geografie, Sprachen, Wirtschaft sowie zahlreichen weiteren Aspekten der Europäischen Union fundiertes Wissen, das in Bastelaufgaben, Rätseln und Quizzen abgefragt wird. Es wird kostenlos gerne auch in Klassensätzen abgegeben.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro im Grashaus, Fischmarkt 3, hilft bei der Auswahl der geeigneten Lehrmaterialien. Infos für Schulen sind auch im Internet unter www.schule.europedirect-aachen.de zu erhalten.

Das diesjähre Karlspreisrahmenprogram ist erschienen!

Oberbürgermeister Marcel Philipp und der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums Dr. Jürgen Linden haben das Rahmenprogramm zur diesjährigen Karlspreisverleihung vorgestellt. Zum 27. Mal haben die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Vorfeld der Verleihung ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das die Aachener auf den Karlspreis einstimmt. Es beginnt in diesem Jahr gut vier Wochen vor der Karlspreisverleihung und umfasst über 40 verschiedene Termine, Projekte und Auftritte.
Auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert bzw. beteiligt sich an vielen Veranstaltungen, siehe www.termine.europedirect-aachen.de .
 
Das diesjährige Karlspreisprogramm knüpft eng an den Karlspreisträger Seine Heiligkeit Papst Franziskus an, stellt aber auch vielfach die Frage, wie es mit Europa und der Europäischen Union weitergeht. Es geht um die Rolle des Papstes in der Vergangheit, Gegenwart und Zukunft, um elementare Fragen zur Zukunft Europas, beispielsweise wieviel Europa uns noch wert ist und wer Europa kontrolliert. Ebenfalls großgeschrieben werden in diesem Jahr die Flüchtlingskrise sowie die europäische Stabilität. In einer Zeit, in der die Europäische Union und ihre Vorgänger vor den vielleicht größten Herausforderungen ihrer Geschichte stehen, sind diese Fragen bedeutend für die gemeinsame Zukunft der europäischen Nationen. Darüber hinaus werden kulturelle und gesellige Veranstaltungen angeboten.

Eine Neuerung in diesem Jahr ist die Verleihung des Jugendkarlspreises drei Tage vor der Karlspreisverleihung. Am 3. Mai  - erstmals im Krönungssaal des Rathauses - findet die Verleihung statt. Alle 28 nationalen Gewinner sind zur Preisverleihung und zu einem viertägigen Aachen-Besuch eingeladen. Am 6. Mai können schließlich alle Bürgerinnen und Bürger im Krönungssaal des Aachener Rathauses die Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus live auf der Leinwand erleben können. Das Karlspreis-Live beginnt um 11.15 Uhr, Einlass ist ab 10.30 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmelden dazu kann man sich noch unter den Mail-Adressen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie unter der Telefonnummer 0241-432 4941/42.

Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis  sowie ab sofort auch in Form einer gedruckten Broschüre an allen üblichen öffentlichen Auslagestellen in der Stadt.

Digitales 300

Wie kann man als Unternehmer mit den neuen Herausforderungen und Technologien des Internets und der IT am besten umgehen? Welche Chancen bietet der Digitale Binnenmarkt und welche Probleme gibt es? Diese Fragen werden sich in einem spannenden Vormittag am 12. Mai gestellt.

Neue Technologien im Internet und darüber hinaus können von Unternehmern, Privatpersonen und Behörden nicht effizient eingesetzt und genutzt werden, denn auch im Internet existieren virtuelle Schlagbäume. Dienstleistungen und Warenlieferungen sind nicht jedem Unternehmen zugänglich. Auf Wunsch der EU-Kommission soll der EU-Binnenmarkt nicht nur in der realen, sondern auch in der digitalen Welt umgesetzt werden.

Daher ist es eines der zentralen Ziele der Europäischen Kommission, einen stabilen Digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Um Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze zu fördern sowie Europa auch auf globaler Ebene wettbewerbsfähig zu halten, hat die Kommission bereits im Mai 2015 einen umfassenden Plan mit 16 Einzelinitiativen vorgelegt.

Mit dem Digitalen Binnenmarkt sind auch ganz konkrete Fragen für Unternehmen und Unternehmer verbunden: Was wird sich durch den Digitalen Binnenmarkt ändern und welche konkreten Auswirkungen hat das auf digitale Unternehmensaktivitäten in der Region? Welche Beispiele gibt es, wie Herausforderungen des digitalen Markts gut gelöst werden? Was wird an den Regelungen des Digitalen Binnenmarkts kritisiert?

Informieren Sie sich und steigen Sie in die Diskussion ein. Die Veranstaltungspartner Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen, EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, Bundesverband IT-Mittelstand, Gründerregion Aachen, Handwerkskammer Aachen und IHK Aachen laden Sie herzlich zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung ein – zugleich Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe der Wirtschaftsförderung 'Aachen Digital'.

Nach einem Networking-Frühstück wird es vier kurze Impulsvorträge (je 5 bis 10 Minuten) und kurze moderierte Diskussionen geben.         

  • Donnerstag 12.05.2016
  • 08:00 - 08:30 Uhr: Networking-Frühstück
  • 08:30 - 10:00 Uhr: Kurzvorträge und Diskussion
  • Nadelfabrik, Reichsweg 30, 52068 Aachen (Seminarraum II)
  • Kein Entgelt, jedoch formlose Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Themen und Referenten

Überblick zur EU-Strategie für den Digitalen Binnenmarkt
Milon Gupta, Strategie-Experte und Mitglied im Rednerdienst Team Europe der Europäischen Kommission

  1. Der Digitale Binnenmarkt: Handlungsspielraum für die Wirtschaft von Morgen!
    Stefanie Pick, Verbandsreferentin Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)

  2. Grenzüberschreitender eCommerce
    Michael Keukert, Vorstand Onlinemarketing, AIXhibit AG Aachen

  3. Online-Streitbeilegungsverordnung (ODR-Verordnung):
    Informationspflicht für Online-Händler zur OS-Plattform
    Lea Leuchter, Rechtsanwältin, DH&K Rechtsanwälte und Steuerberater Aachen

  4. Datenschutz im Digitalen Binnenmarkt im Vergleich EU und USA
    Referenten-Diskussion nach kurzer Einführung von Milon Gupta

Die Veranstalter

Weiterführende Links

Du wohnst in Aachen? Du bist zwischen 18 und 25 Jahre alt und sprichst ein bisschen Französisch? Du willst mehr über Frankreich wissen und mehr Projekte zwischen den Partnerstädten Aachen und Reims?

Dann nimm teil am deutsch-französischen Jugendaustausch "Reims/Aachen, auf zu neuen Begegnungen!"

Im Rahmen der Vorbereitungen für den fünfzigsten Geburtstag des Partnerschaftskommitees Reims-Aachen veranstaltet das Regionale Jugendinformationszentrum mit Unterstützung des DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) und in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskommitee Reims-Aachen den Austausch. Derzeit sind noch acht Plätze frei.

Fünf Tage lang plant ihr gemeinsam mit Jugendlichen der Stadt Reims Projekte, die im Rahmen der Städtepartnerschaft realisiert werden sollen, und nehmt an verschiedenen Ateliers, Ausflügen und Animationen teil.

Eure Ideen werden von den Partnerschaftskommitees und den Stadtverwaltungen bei der Planung zukünftiger Jugendbegegnungen berücksichtigt.

Die Begegnung findet im Rahmen des europäischen und internationalen Festes in Reims vom 05. bis 10. Mai statt, der Anmeldeschluss ist der 15. April 2016.

Voraussetzungen:

  • Alter zwischen 18 und 25 Jahren
  • Wohnhaft in Aachen
  • Minimale Grundkenntnisse der französischen Sprache
  • Interesse an deutsch-französischen Fragen

Weitere Informationen und Anmeldung:

16 05 09 Europatag1Hinterlassen Sie Ihre Botschaft für die "reisende Europa-Skulptur" im Grashaus!

Am Europatag der Europäischen Union (9. Mai) gedenken wir jedes Jahr, dass wir in Europa in Frieden und Einheit leben. Es ist der Tag der historischen Schuman-Erklärung: Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte - eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar machte.

Auf Einladung von EUROPE DIRECT wird die so genannte "reisende Europa-Skulptur" der Künstlerin Suna T.O.P. aus Bad Neuenahr am Europatag 2016 im Grashaus sein!

  • Montag 9. Mai 2016
    von 9 bis 16 Uhr
  • Grashaus
    Fischmarkt 3, Aachen
  • Eintritt frei!

Dieses auf ein Jahr angelegte Projekt dient dazu, dass Menschen aus unterschiedlichen Religionen, Lebenslagen und Kulturen eine Botschaft zu den Themen Europa und Glaube empfangen und Botschaften an andere Menschen richten können. So wird ein gemeinsames Werk erschafft.

Im Grashaus baut die Künstlerin eine fast zwei Meter hohe Skulptur mit mehreren Seiten und keramischen Fliesen auf und stellt damit dem Publikum das Projekt vor. Die Botschaften, die bereits auf den jeweiligen Seiten stehen, geben Hinweise und Inspiration für die Betrachter, welche dann im Gespräch und Austausch mit der Künstlerin und anderen selbst eine Botschaft überlegen können.

Diese neue Botschaft schreiben die Besucherinnen und Besucher auf eine "leere Seite" in Form einer Leinwand. Die Leinwand dient der Künstlerin als Vorlage, um später im Atelier die Botschaften als Interpretation mit Glasuren auf neue Fliesen einzubrennen. Suna T.O.P. hofft und wünscht sich viele Botschaften aus Aachen, die sie dann künstlerisch auf Fliesen verewigen und mit auf die Reise nehmen kann.
So wächst die Skulptur und wird nach jedem Reiseziel größer und gehaltvoller an Inhalt.
Werden Sie kreativ und hinterlassen einen Teil von Ihnen im "steinernen Buch" dieser Skulptur.

Auch für Schülerinnen und Schüler oder ganze Klassen ist diese Aktivität am Europatag geeignet. Sprechen Sie uns an!

Das Team von EUROPE DIRECT wird zudem umfangreiche kostenlose EU-Informationsmaterialien und ein unterhaltsames Europa-Quiz anbieten - testen Sie Ihr Wissen rund um Europa!

Aachen wird der Auftakt der reisenden Skulptur sein, die nächste Station ist vom 26. bis 28. Mai 2016 der Jugendkirchentag in Offenbach am Main. Danach geht es über viele Stationen bis Mai 2017 nach Wittenberg / Berlin zum Reformationsjubiläum 500 Jahre Luther.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"

ACHTUNG

Dieser Vortrag muss leider ausfallen!


Prof. Dr. Andreas Zick
Do. 09.06.2016 19 Uhr
HKW 1, Wüllnerstraße 1, Aachen

Der Vortrag stellt aktuelle Befunde zum Ausmaß rechtspopulistischer und -extremistischer Meinungen in der Bevölkerung vor. Er geht der Frage nach, wie stark Rechtspopulismus und -extremismus in der Mitte der Gesellschaft verbreitet sind und warum Menschen populistichen Weltbildern folgen. Anhand von Daten der sog. Mitte-Studien, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert werden, soll geklärt werden, welche Elemente zentrale für rechtspopulistische und -extremistische Weltbilder sind. Die Daten geben auch Aufschluss für die Ursachen. Insbesondere zeigen sie, dass die These von den Abstiegsängsten, die Menschen anfällig für den Rechtspopulismus machen, nicht zutrifft. Sie machen ebenso deutlich, wie wichtig eine Analyse wie aber auch Bearbeitung von Vorurteilen in der Gesellschaft notwendig ist. Der Macht von Vorurteilen entspringt eine Gewalt, die sich derzeit in ungeheurer Wucht gegen Minderheiten richtet.

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Prof. Dr. Andreas Zick die Ausprägung von rechtspopulistischen und –extremistischen Ansichten in unserer Gesellschaft darstellen. Andreas Zick ist Professor für Sozialisation und Konfliktforschung und leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Prof. Dr. Hans Vorländer
Mi. 08.06.2016 19 Uhr
HKW 1, Wüllnerstraße 1, RWTH Aachen

Mit Pegida hat sich in Deutschland eine Protestbewegung neuen Stils, eine rechtspopulistische Empörungsbewegung, etabliert, die fremden- und islamfeindliche Ressentiments mobilisiert und dabei grundsätzliche Vorbehalte gegenüber den politischen und medialen Eliten zum Ausdruck bringt. Was bedeuten solche Bewegungen für die Demokratie und ihre Willens- und Entscheidungsbildung? Welche Bedeutung haben die sozialen Medien? Werden Demokratien unregierbar?

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Prof. Dr. Hans Vorländer analysieren, welche Auswirkungen rechtspopulistische Protestbewegungen wie Pegida auf unsere Demokratie haben. Hans Vorländer studierte Politikwissenschaft, Rechtswissenschaften sowie Philosophie und Germanistik und ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Dr. Paula Diehl
Di. 07.06.2016 19 Uhr
Super C, Ford-Saal, RWTH Aachen

Der Populismus ist mit den Massenmedien besonders kompatibel. Politische Akteure, die sich dem Populismus bedienen, haben daher höhere Chancen, Medienaufmerksamkeit zu erzeugen. Diese systemische Begünstigung des Populismus führt dazu, dass rechtsradikale Ideologeme Akzeptanz bekommen, wenn sie populistisch verpackt werden. Rechtspopulismus ist eine Mischung aus Rechtsextremismus und Populismus. Er dient als Eintrittstür für rechtsradikale Botschaften in die demokratische Öffentlichkeit.

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Dr. Paula Diehl den Einfluss von Massenmedien auf Populismus genauer beleuchten. Paula Diehl ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin, sie ist Leiterin des Projekts Symbolik der Demokratie an der Humboldt Universität zu Berlin und war Leiterin des DFG-Projekts „Populismus zwischen Faschismus und Demokratie“.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Prof. Dr. Ulrike Guérot
Mo. 06.06.2016 19 Uhr
HKW 2, Wüllnerstraße 1, RWTH Aachen

Die letzten zwei Jahre haben ein recht rasantes Ansteigen von populistischen Voten in ganz Europa gezeigt. Die Verwerfungen der Eurokrise und die teilweise katastrophalen sozialen Auswirkungen sowie die grassierende Jugendarbeitslosigkeit in Europa haben dazu beigetragen. Vor allem bildungsferne und ländliche Globalisierungsverlierer flüchten sich in eine mangelnde Stimmabgabe, aber nicht nur. Was ist die Soziologie hinter den populistischen Stimmen - und warum sind Populisten eigentlich „Populisten“?

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Prof. Dr. Ulrike Guérot die aktuellen Veränderungen bei Wahlen zugunsten extremistischer Parteien und deren Ursachen analysieren.
Ulrike Guérot ist Politikwissenschaftlerin und Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance (eusg). Im April 2016 wurde Guérot als Universitätsprofessorin für Europapolitik und Demokratieforschung an die Donau-Universität Krems berufen.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Prof. Dr. Volker Heins
Do. 02.06.2016 19 Uhr
Super C, Generali-Saal, RWTH Aachen

Die Migrationsgesellschaft entwertet von nationaler Einheit und Wertegemeinschaft. Sie ist eine Quelle dauernder Verunsicherung und erzeugt bei Teilen der Bevölkerung eine Art Phantomschmerz über den Verlust der homogenen Nation, die schon lange nicht mehr zu haben ist. Der Vortrag analysiert die zentralen Konflikte im Umgang mit Migration und skizziert die Umrisse eines neuen Leitbilds für Deutschland und das, was von „Europa“ übrig geblieben ist.

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Prof. Dr. Volker Heins die Konflikten, die rund um das Thema Migration innerhalb von Europa entstehen, analysieren. Volker Heins ist Mitglied der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Senior Fellow und Leiter des Forschungsbereichs "Interkultur" am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.

 

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Prof. Dr. Heinz-Günther Stobbe
Mi. 01.06.2016 19 Uhr
Super C, Generali-Saal, RWTH Aachen

Die gegenwärtige Krise der internationalen Politik, die zu einem Teil mit der Rückkehr der Religion auf die politische Weltbühne zusammenhängt, wird gelegentlich als ein drohender Rückfall in die internationale Lage vor dem Westfälischen Frieden beschrieben. Durch die von ihm geschaffene Ordnung wurden in Europa die Konfessionskriege beendet, in dem die traditionelle Verbindung von Religion und Staat grundlegend verändert wurde. Entsprechend wurde die politische Philosophie der Neuzeit tiefgreifend durch die Erfahrung der Konfessionskriege geprägt. Beide Elemente, politische Ordnung und politische Theorie, stehen im Zentrum des Vortrags.

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Prof. Dr. Heinz-Günther Stobbe einen historischen Überblick über den Zusammenhang von religiöser Gewalt und politischer Ordnung in Europa geben. Heinz-Günther Stobbe war bis 2013 Professor für Systematische Theologie und theologische Friedensforschung in Münster und Siegen.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Prof. Dr. Frank Decker
Di. 31.05.2016 19:30 Uhr
HKW 2, Wüllnerstraße 1, RWTH Aachen

Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus sind in Europa heute wieder politische Realität. Der Vortrag geht den Ursachen nach und fragt nach den Folgen dieser Entwicklung für die repräsentative und verfassungsstaatliche Demokratie. Auch mögliche Gegenstrategien sollen zur Sprache kommen.

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Prof. Dr. Frank Decker sich mit den Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Demokratie beschäftigen. Frank Decker ist Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Motiv Populismus Extremismus 300Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa"
Claus Leggewie
Mo. 30.05.2016 19 Uhr
Super C, Generali-Saal, RWTH Aachen

Manche erkennen im Erstarken rechtspopulistischer Strömungen in den USA und Europa "verständliche Reaktionen besorgter Bürger". Was genau ist daran verständlich? In dem Vortrag werden drei Gründe diskutiert: die vermeintliche Alternativlosigkeit von Politik, die Vorherrschaft von Ressentiments und das Vordringen menschenfeindlicher Einstellungen.

Im Rahmen der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe von EUROPE DIRECT Aachen und der Initiative Europäische Horizonte „Populismus und Extremismus und Europa“ werden die aktuellen Entwicklungen, in denen antieuropäische populistische Protestbewegungen, Gruppierungen und Parteien Zulauf erhalten, aufgegriffen. In den einzelnen Vorträgen soll das unübersichtliche Terrain von Nationalismus, Populismus und Extremismus beleuchtet werden.

Heute wird Claus Leggewie die Hintergründe beleuchten, die zu einer Stärkung der rechtspopulistischen Strömungen führt. Claus Leggewie ist Politikwissenschaftler, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik.

Flüchtlinge zu Fuß 300Diskussion "Flucht als aktuelle Herausforderung für das religiöse Europa" in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Aachen am 19.04.2016 um 10 Uhr.

Diskussion mit Prof. Dr. Simone Paganini (Institut für Katholische Theologie RWTH Aachen), Prof. Dr. Christian Kuchler (Institut für Politische Wissenschaft RWTH Aachen) und Jasser Abou Archid (Institut für Islamische Theologie Universität Osnabrück).

Flucht und Vertreibung und der angemessene Umgang damit prägen die europäischen Debatten seit Monaten – mit Begriffen wie der „humanitären Katastrophe“, die man abwenden müsse, über die „Willkommenskultur“ bis hin zum „Risiko für den Schengenraum“ und der „Überlastung der Sozialsysteme“. Fremdenfeindliche Demonstrationen fordern gar Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge oder eskalieren in Gewalt.

Demgegenüber gehören Wertvorstellungen wie „Armenfürsorge“ und „Nächstenliebe“ zum Kern der großen monotheistischen Religionen, die unsere europäischen Gesellschaften geprägt haben. Wie vertragen sich solch grundlegende Überzeugungen mit der aktuellen politischen Praxis beim Thema „Flucht nach Europa“? Wie gehen Vertreter von Religionsgemeinschaften und Gemeinden vor Ort damit um? Inwiefern sind Werte angesichts von politischen Sachzwängen bindend?

Moderiert wird die Diskussion von Thomas Thelen, stellvertretender Chefredakteur der Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten.
EUROPE DIRECT Aachen wird mit einem Infostand vertreten sein.

  • Zeit: Dienstag, 19.04.2016 10.00 Uhr
  • Ort: Geschwister-Scholl-Gymnasium, Stolberger Straße 200, Aachen
  • Eintritt frei!
  • Veranstalter: Stadt Aachen, Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen, Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen, Karlspreisstiftung
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Herausforderung-Flucht

Nach dem Terroranschlag in Brüssel

Die schrecklichen Terroranschläge in Brüssel sorgen europaweit für Anteilnahme und Trauer. Auch in Aachen ist die Betroffenheit groß. Oberbürgermeister Marcel Philipp sagt: „Wir trauern um die Opfer der Terroranschläge in Brüssel. Sie sind ein Angriff auf unsere Freiheit und die Werte Europas. Wir bekennen uns gerade in dieser Situation zu diesen Werten sowie zum friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserer Stadt und überall.“

Als äußeres Zeichen der Trauer hat die Stadt Aachen im Foyer des Rathauses ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich die Bürgerinnen und Bürger eintragen können.

EU steht vereint gegen den Terror

Die Europäische Union und die EU-Institutionen stehen gemeinsam und vereint gegen den Terror.

"Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Anschläge von heute Morgen, bei ihren Familien und Freunden. Wir stehen in engem Kontakt mit den belgischen Behörden, und derzeit gilt unsere Hauptsorge der Sicherheit der Menschen um uns herum in Brüssel und insbesondere den Mitarbeitern der Europäischen Kommission", sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas am 22.03. nach den Terroranschlägen am Flughafen und in der U-Bahn von Brüssel.

Die Kommission werde ruhig und besonnen auf die sich entwickelnde Lage reagieren. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Vizepräsidentin Kristalina Georgieva koordinieren die Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und den eigenen Sicherheitsdiensten im Berlaymont, dem Hauptgebäude der Europäischen Kommission. Präsident Juncker hat unter anderem mit dem belgischen Premierminister Charles Michel, dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande telefoniert.

Die Kommission setzte ihre eigene Warnstufe von Gelb auf Orange. Die Mitarbeiter sind angehalten, die Dienstgebäude zunächst nicht zu verlassen oder zu Hause zu bleiben. Zahlreiche Meetings wurden abgesagt. Die wöchentliche Kommissionssitzung am Mittwoch soll wie geplant stattfinden.

europaflagge 300Wer kontrolliert Europa –
die EU im Spannungsfeld von Gemeinschaftsinteresse, nationalen Interessen und Lobbyisten?

Vortrag und Diskussion mit Klaus-Heiner Lehne, Mitglied des Europäischen Rechnungshofes, und Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Ereignisse der letzten Monate haben ins öffentliche Bewusstsein gerückt, dass nicht nur die Politik, sondern in hohem Maße auch öffentliche Verwaltung und Justiz für einen gut funktionierenden Staat von herausragender Bedeutung sind. Das gilt für die Nationalstaaten wie auch für Europa. Der EU-Haushalt umfasste 2015 mehr als 140 Milliarden Euro.
Dass diese Mittel transparent, wirtschaftlich und rechtskonform ausgegeben werden, ist im Interesse aller. Hierüber wacht seit 1977 der Europäische Rechnungshof. Er fördert Rechenschaftspflicht und Transparenz und stellt damit sicher, dass die Bürger wissen, was mit ihrem Geld passiert – in einem Umfeld, in dem Gemeinschaftsinteressen nicht immer mit den Interessen großer Einzelakteure übereinstimmen.

Wie aber arbeitet der Europäische Rechnungshof? Wie können andererseits die Regionen vor Ort ihre Interessen in Brüssel vertreten und an EU-Mitteln teilhaben? Antworten hierauf sollen das Eingangsreferat von Klaus-Heiner Lehne, die anschließende Podiumsdiskussion und das Gespräch mit dem Publikum geben. Die Moderation macht Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums.

  • Zeit: Donnerstag, 14.04.2016 um 18.30 Uhr
  • Ort: Atrium des Justizzentrums, Adalbertsteinweg 92, Aachen
  • Eintritt: frei
  • Veranstalter: Stadt Aachen, Justizzentrum Aachen, Karlspreisstiftung
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Europa-Kontrolle

Weiter führende Links:

Streitgespräch und Diskussion zwischen Martin Schulz und Dr. Manfred Lütz

Der Präsident des Europäischen Parlaments und Karlspreisträger 2015, Martin Schulz, hat in den letzten Wochen mehrfach erwähnt, dass die EU am Scheideweg steht und ein Scheitern dieses Projekts nicht ausgeschlossen ist. Neben der Flüchtlingskrise benennt er die anhaltende Fiskal- und Wirtschaftskrise, den Terror sowie die außenpolitischen Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine als größtes Gefährdungspotenzial. Europa soll die Krisen lösen – aber wie? Eine Strategie ist nicht erkennbar.

Unter dem Titel „Scheitert Europa?“ stellt sich Martin Schulz der Problematik und – unter der Moderation von Prof. Bernd Mathieu – den drängendsten Fragen. Zudem werden vier junge Aachener den Parlamentspräsidenten mit ihren Ansichten zur Zukunft Europas und ihrer Erwartung an die Politik konfrontieren.

Dr. med. Manfred Lütz, Psychotherapeut, Leiter des Alexianer-Krankenhauses Köln und Schriftsteller („Wie Sie unvermeidlich glücklich werden“) wird sich im Dialog mit dem Politiker auf die Suche nach einer glücklichen Zukunft begeben.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
Musikalische Gestaltung: Heribert Leuchter, Charlotte Haesen und Antoine Pütz.

  • Zeit: Donnerstag, 07.04.2016 um 18.00 Uhr
  • Ort: Krönungssaal, Rathaus der Stadt Aachen, Markt, Aachen
  • Eintritt: frei
  • Veranstalter: Stadt Aachen, Rotary-Clubs der Region Aachen, Karlspreisstiftung
  • Kurzlink auf diese Veranstaltung: http://bit.ly/Europa_07-04-2016
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