Jungen Menschen konnten sich am Prozess über die Debatte in Europa zu beteiligen
Heute haben 15 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen an einem Workshop teilgenommen. Die jungen Leute bilden einen Projektkurs zum Thema Europa.
EUROPE DIRECT Aachen führte mit dem Civic-Institut einen Szenarien-Workshop über die Zukunft der Europäischen Einigung durch. Dabei ging es u.a. darum, wie es weiter geht in den Bereichen Klima und Energie, Digitales, Gesundheit, Migration oder mit den internationalen Beziehungen der EU zur Welt. Der Workshop nahm die Debatten im Rahmen der aktuellen Zukunftskonferenz der EU auf.
Zuerst wurde das Vorwissen der Schüler*innen erfragt und welche Vorstellungen sie zur Zukunft Europas haben. Im Anschluss wählten die Teilnehmenden zwei Themen aus. Die Wahl fiel auf 'Flucht und Jugend' und 'Bildung'. Mit der Szenario-Methode erarbeiteten die Schüler*innen vier mögliche Szenarien, wie die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren aussehen könnte, und präsentierten sich gegenseitig die Ergebnisse.
In einem fiktiven Eltern-Kind Gespräch stellte eine Gruppe eine düstere Zukunft Europas vor, in welcher beide Themen eine negative Entwicklung nahmen. Das Gegenstück stellte eine andere Gruppe auf einem Poster vor: hier gab es eine positive Entwicklung in beiden Themenfeldern. Darüber hinaus wurden die Szenarien auch noch in Interviews und einer Talkshow dargestellt und diskutiert.
Zum Abschluss wurde besprochen welche Zukunft für die Schüler*innen am wahrscheinlichsten und welche am wünschenswertesten ist. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Workshop und die Schüler*innen haben viel über die Zukunft Europas nachgedacht.
Die Ergebnisse des Workshops fließen in den europäischen Diskussionsprozess ein und unterstreichen die Perspektive der Jugend.

Die Situation von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in einigen Ländern des östlichen Europas ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Dabei lag das Augenmerk insbesondere auf Ungarn und Polen. Aber auch in Bulgarien und Rumänien ist die Situation besorgniserregend. Es ist der Versuch von Regierungen, Presse und Justiz unter ihre direkte Kontrolle zu bringen und deren Unabhängigkeit auszuhöhlen. Damit werden die Gewaltenteilung und das Gleichgewicht der Kräfte im Staat bedroht.
Im Frühjahr 2021 ist die Stadt Aachen zum fünften Mal in Folge von der EU-Kommission als Trägerin eines EUROPE DIRECT Informationszentrums ausgewählt worden. 2005 startete das Informationsbüro im Haus Löwenstein, im Januar 2015 zog EUROPE DIRECT in das Grashaus, der Station Europa der Route Charlemagne. Daneben waren auch zahlreiche andere Initiativen und Organisationen vor Ort, die sich auf vielfältige Weise mit Europa und der EU beschäftigen.
An Infoständen mit ausführlichem Infomaterial über Europa und die EU sowie bei spannenden Interviews mit Europa-Aktiven konnten die Besucher*innen ihr Wissen über Europa erweitern. Auch der Europa-Wunschbaum, an dem Wünsche für die Europapolitik formuliert werden konnten, war erneut aufgestellt. Die Aktion ist eine Kooperation des EUROPE DIRECT Aachen mit Görg Wolle und der Aachener Künstlerin Monika Nordhausen. Die gesammelten Wünsche wurden nach der Veranstaltung an die Europaabgeordneten der Region Aachen übergeben.
In mehreren
Die sechs Führungen durch das Grashaus waren schnell ausgebucht, zudem gab es gratis Kaffeespezialitäten von Café Helmut sowie die Möglichkeit der Mitnahme eines gratis T-Shirts mit dem Grashaus-Vogel, welcher vor Ort auf das T-Shirt gedruckt wurde. Den ganzen Tag über hatten die Besucher*innen dabei die Möglichkeit der Teilnahme an einem EU-Quiz, wo sich die mittlerweile benachrichtigten Gewinner über tolle Preise freuen konnten. Und auch für die kleinsten Teilnehmenden war mit einem Kinder-Maltisch sowie einer Button-Maschine gut gesorgt.
Nach zähen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten und das EU-Parlament auf eine milliardenschwere Agrarreform geeinigt. Künftig soll mehr Geld für Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt werden. In einem nächsten Schritt müssen die EU-Staaten nun ihre nationalen Pläne für die Umsetzung der Reform bei der EU-Kommission einreichen. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist dabei das einzige Politikfeld, das nahezu ausschließlich aus dem gemeinsamen EU-Haushalt finanziert wird. Das bedeutet, dass die Mittel größtenteils nationale Ausgaben der EU-Länder ersetzen.
Nach einer kurzen Einleitung über das Land Finnland, widmete sich Janne an dem Abend seinem Herzensthema Nokia und dessen Entwicklung in Bezug auf Finnland der letzten Jahrzehnte. Lange Zeit war Nokia der dominierende Hersteller in der Telekommunikationsbranche und prägte auch Finnland in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren stark. Nach der Einführung des iPhones wurde der Einfluss in kurzer Zeit aber immer kleiner. In seiner Präsentation zeigte Janne die Entwicklung Nokias nach der gezwungenen Umstrukturierung auf und machte deutlich, welche Aspekte Nokia in Finnland vor und nach seiner Expansion verändert und geprägt hat. Außerdem hatte er spannenden Live-Fragen dabei, wo die Zuschauenden ihr Wissen über Finnland und insbesondere auch Nokia selber testen konnten.
Zu bürokratisch, zu langsam, zu zerstritten: Die EU weckt nur noch selten Begeisterung. Gefühlt befindet sich die Europäische Union seit einem Jahrzehnt am Rande des Abgrunds. Erst waren es die Finanz- und Flüchtlingskrise, die den Zusammenhalt Europas erschütterten. Später kam der Brexit, jetzt steht die EU vor der Herausforderung der Corona-Pandemie. Mit Sorge beobachten die Autoren und Europaaktivisten HERR & SPEER diese Entwicklung. Die beiden Autoren, welche an dem Abend die Moderation selbst übernommen haben, werben für ein Europa, das allen zugänglich ist und stellen in ihrem Buch ihre 95 Thesen für eine mögliche Weiterentwicklung Europas vor.




EUROPE DIRECT Aachen setzte die interaktive digitale Veranstaltungsreihe 'Mein Europa' fort. Heute nahm der 25-jährige Radu Dumitrescu die Gäste mit auf eine Reise nach Rumänien. Er promoviert derzeit in Politikwissenschaften an der Universität Bukarest und wird von der Karlspreis-Akademie für sein Forschungsprojekt darüber gefördert, wie kürzere Lieferketten die europäische Wirtschaft stärken könnten. Die englischsprachige Veranstaltung mit 15 Online-Gästen wurde von Carlotta Diederich moderiert.
Im Anschluss konnten sich die Teilnehmenden zum Ausklang im virtuellen Meeting-Raum von EUROPE DIRECT bei Gather.Town treffen.
Belgien, die Niederlande und Luxemburg liegen im Herzen Europas, für viele sind die kleinen EU-Mitgliedsstaaten auch symbolisch "Europa", da sie wichtige europäische Institutionen beheimaten und Geburtsorte von historischen Vertragsabschlüssen wurden. Doch wie sieht es aktuell eigentlich innenpolitisch in den sogenannten "Benelux"-Staaten aus? Ist die Stimmung noch pro-europäisch? Darum ging es bei der Veranstaltung, die sich auch den Fragen widmete, warum die Niederlande ein Ursprungs(h)ort des sogenannten Euroskeptizismus sind und ob das Belgische Königreich aufgrund anhaltender Spannungen zwischen Flandern und der Wallonie perspektivisch auseinanderzubrechen droht.
Im Anschluss stellten in einer Podiumsrunde Verantwortliche aus der Euregio ihre Ideen zu einer Green Deal Modell-eu-regio vor und tauschten sich auch hierzu mit dem anwesenden Publikum aus. Eingeladene Podiumsgäste waren:
Jens Tervooren von der Stadt Aachen moderierte die Diskussion. Das Publikum interessierte sich besonders für Fragen im Bereich Mobilität und Verkehr, Landwirtschaft und Ernährung sowie Smart Cities.







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