Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung sowie Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Mitwirkung an Veranstaltungen, die über Zoom-Webinar übertragen werden
(Art. 6 Abs. 1a, Art. 7, Art. 13 DS-GVO)
Download der Einwilligungserklärung als PDF-Datei.
für die Datenverarbeitung Verantwortliche:
Stadt Aachen, Der Oberbürgermeister
FB 02/200, EUROPE DIRECT Aachen, Winfried Brömmel
behördlicher Datenschutzbeauftragter:
Herr Fackeldey
zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde:
Landesbeauftragte für Datenschutz und
Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Sehr geehrte Teilnehmerin, sehr geehrter Teilnehmer,
EUROPE DIRECT Aachen führt viele Veranstaltungen als Online-Veranstaltung durch. Hierzu kommt Video- und Tontechnik zum Einsatz und eine Übertragung der Veranstaltung über das Internet. Hierbei bedienen wir uns der Übermittlungsmethoden der Videokonferenzsysteme der Firma Zoom und ggf. weiterer Streamingdienste zur Direktübertragung (Live-Stream) mit der Option, diese Veranstaltung gespeichert auch später noch im Internet anbieten zu können. Da hierbei personenbezogene Daten verarbeitet werden, benötigen wir die freiwillige Einwilligung der Teilnehmenden.
Bevor Sie diese erteilen, informieren wir Sie über Art und Umfang der Verarbeitung und weisen auf mögliche Risiken hin, die wir nach bestem Wissen und Gewissen minimieren werden.
Zoom Videokonferenz und Webinar ist ein Videoportal des US-amerikanischen Unternehmens Zoom Video Communications Inc mit Sitz in San Jose, USA. Durch die Verwendung von Lizenzen über deutsche Anbieter ist sichergestellt, dass alle Inhalte einer solchen Veranstaltung nur in Deutschland verarbeitet werden. Allerdings werden die technischen und die Verbindungsdaten an Systeme von Zoom weitergeleitet, die dort in eigener Verantwortung von Zoom verarbeitet werden.
Bei Verwendung weiterer Streamingplattformen (z.B. YouTube ®) erfolgt die Verarbeitung und Veröffentlichung der Daten in Verantwortung und nach den Nutzungsbedingungen (z.B. https://www.youtube.com/static?gl=DE&template=terms&hl=de) und der Datenschutzerklärung (https://policies.google.com/privacy?hl=de) dieses Unternehmens.
Bei Zoom-Veranstaltungen von EUROPE DIRECT Aachen sind Sie in den Grundeinstellungen persönlich weder zu sehen noch zu hören. Sie können vielmehr Ihre Fragen und Kommentare per Tastatur in ein Frage-und-Antwort-Werkzeug (F&A) eingeben und die Moderation wird die Fragen an die Referentin oder den Referenten weitergeben. Optional kann bei einzelnen Veranstaltungen die Möglichkeit gegeben werden, dass Sie als Gast ihr Mikrofon oder Kamera selbst temporär dazuschalten.
Folgende Daten werden bei der Teilnahme an einer Videokonferenz verarbeitet:
- Alle Bilder und Töne, die durch die verwendete(n) Kamera(s) und Mikrofone aufgenommen werden, sind Bestandteil der ins Internet übertragenen Informationen.
- Alle Texte, die in das Frage-und-Antwort-Werkzeug (F&A) oder einen Chat eingegeben werden, werden zum Bestandteil der Veranstaltung und somit ebenfalls übertragen.
- Alle Inhalte (Dateien, Bildschirmdarstellungen), die geteilt werden, werden ebenfalls zum Bestandteil der Sitzung und somit übertragen.
- Alle Kommentare, die während oder nach der Sitzung dieser hinzugefügt werden, sind Bestandteil des aufrufbaren Videos.
Mögliche Risiken bei der Teilnahme an Videokonferenzen:
Öffnen des privaten Lebensbereichs durch Live-Audio und Videoübertragung
Der Ort, von dem aus sich die Teilnehmenden an einem Videomeeting beteiligen, wird für den Einblick durch Dritte geöffnet. Dies kann der höchst private bzw. familiäre Lebensraum sein.
Dauerhafte Bereitstellung von Online-Meetings
Die im Internet zur Echtzeit dargestellten Veranstaltungen werden ggf. auch nach Abschluss der Veranstaltung zum Abruf angeboten. Damit stehen die Inhalte einer solchen Veranstaltung dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ein Löschen der personenbezogenen Daten ist damit nicht mehr zu gewährleisten.
[Name, Vorname der/des Teilnehmenden]
(Die Angaben werden bei der Anmeldung über www.europedirect-aachen.de erfasst)
Hiermit willige ich in die Teilnahme an der Online-Veranstaltung, die über Zoom im Internet angeboten wird ein
☐ Ja ☐ Nein
(Die Angabe wird über www.europedirect-aachen.de erfasst)
Diese Einwilligung kann für die Zukunft jederzeit widerrufen werden. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Soweit die Einwilligung nicht widerrufen wird, gilt sie für die Dauer der Bereitstellung des Videos im Internet. Durch die Bereitstellung im Internet kann nicht mehr gewährleistet werden, dass tatsächlich alle personenbezogenen Daten einer einzelnen Person gelöscht werden.
Die Einwilligung ist freiwillig. Aus einer Nichterteilung oder einem Widerruf einer Einwilligung entstehen keine Nachteile für die Teilnahme.
Gegenüber der verantwortlichen Stelle besteht ein Recht auf Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten, ferner haben Sie ein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung, ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung und ein Recht auf Datenübertragbarkeit. Zudem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen zu.
[Ort, Datum], [Unterschrift der/des Teilnehmenden]
(Die Angaben werden bei der Anmeldung über www.europedirect-aachen.de erfasst)






Das Besucherzentrum der EZB gab zunächst eine kurze Präsentation über die Institution. In einem kurzen Video wurde der Bau des architektonisch bemerkenswerten Hauptgebäudes im Zeitraffer gezeigt.
'Mein Europa' mit Blick auf Griechenland
Georgia Petropoulou zeigte dem Publikum mit einem selbst ertellten Video eher unbekannte griechische Kultur und Lebensart. Danach berichtete sie von den Unterschieden zwischen dem Leben in Griechenland und in den Niederlanden. Zudem berichtete sie von ihrem Herzensthema, der EU-Erweiterung des Westbalkans. Das Publikum konnte über andere Themen abstimmen, die während der Veranstaltung diskutiert werden sollten. Es entschied sich u.a. für die EU-politische Bedeutung Griechenlands und einen Überblick über den mazedonischen Namensstreit.
Nach einem Jahr Corona-Krise zeigen sich einmal mehr die Defizite europäischer Öffentlichkeit und Identität. Zwar hat sich die Aufmerksamkeit für das Regieren der EU in den letzten Jahren deutlich erhöht. In den nationalen Medien verfestigen sich aber zunehmend Kritik und Abgesänge, das so genannte "Brüssel-Bashing": Die EU sei eine ineffiziente Bürokratie; der europäischen Gemeinschaft fehle es an Solidarität, gemeinsamen Werten und an dem Willen zur Zusammenarbeit. Für die Zugehörigkeitsgefühle der Bürger*innen finden sich in der EU-Debatte hingegen kaum Anknüpfungspunkte.
Als Referent für den Abend stand Kommunikationswissenschaftler Dr. Dennis Lichtenstein zur Verfügung. Die Diskussion mit dem Publikum wurde von Journalistin Eva Onkels moderiert. Herr Lichtenstein sieht die gestiegene Aufmerksamkeit für die EU als gute Entwicklung. Vor einigen Jahrzehnten sei das noch nicht so gewesen. Heute könne man seiner Ansicht nach von einer europäischen Öffentlichkeit sprechen. Dennoch gebe es Verbesserungspotenzial: Europäische Projekte wie die Zeitung The European seien gescheitert, der Erfolg des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE sei mäßig. Durch den Aachener Vertrag wurde mit der Initiative The European Collection ein neuer Versuch gestartet. In der Initiative haben sich mehrere europäische öffentlich-rechtliche Mediatheken zusammengeschlossen.
Als Referent stand Prof. Dr. David Hummel zur Verfügung. Herr Hummel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kabinett von Frau Generalanwältin Kokott. Der Referent stellte zu Beginn die Arbeit des EuGH vor. Die Aufgabe des Gerichtshofs ist es, darauf zu achten, dass europäisches Recht in allen EU-Mitgliedsländern einheitlich angewendet und durch die Länder und EU-Institutionen eingehalten wird.
Zum Abschluss zeigte Albena Hälg vom Besuchsdienst des EuGH kurz einen virtuellen 360-Grad-Rundgang in den Gebäuden des Gerichtshofs, welcher online zugänglich ist. Sie sprach dabei an, wie sich die Arbeit der Mitarbeitenden des EuGH verändert hat, vor allem mit Blick auf die Digitalisierung in Zeiten der Pandemie. So würde mittlerweile bei Verhandlungen digital kommuniziert und virtuelle Besuche für interessierte Bürger*innen wie dieser sind möglich.



EUROPE DIRECT Aachen organisierte einen spannenden virtuellen Besuch bei der EASA (European Aviation Safety Agency) in Köln.
Am Europatag am 9. Mai luden die Europäische Kommission und das Europäische Parlament in Berlin zu einer hybriden Veranstaltung ein. Dabei wurde über die Themen "Green Deal", Digitalisierung und "Europa in der Welt" diskutiert. Zuschauende zu Hause konnten sich mit ihren Fragen in den Livestream und damit in die Diskussionen einbringen.
Verknüpft wurden die drei Themen mit je einem EUROPE DIRECT Zentrum, über die ein Videoclip gedreht wurde. Aachen war als gutes Beispiel für das Thema "Digitalisierung" dabei.
Nach einem Statement der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering, sprachen im ersten Panel der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, Gunther Krichbaum, und der ehemalige Stipendiat der Karlspreis-Europa-Akademie, Prof. Federico Fabbrini, über mögliche strukturelle und institutionelle Reformen. Als zentrale Herausforderung sahen die drei Panelmitglieder mehr denn je die Solidarität der EU-Staaten untereinander.
Im zweiten Panel stellten die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Dubravka Šuica, der Aachener Europaabgeordnete Daniel Freund, der Generalsekretär der Europa Union Deutschland, Christian Moos, und die Akademie-Stipendiatin Sophie Pornschlegel vor allem die zivilgesellschaftliche Perspektive in den Mittelpunkt. Kritisiert wurde an der Konferenz zur Zukunft Europa, dass die Dauer von einem Jahr zu kurz sein könne und die Zielsetzung unklar sei.
Virtuelle Besuche bei EU-Einrichtungen - kostenlos!



Neue Veranstaltungsreihe: Mein Europa
Ausführlich sprach sie danach über ihr Engagement gegen Antisemitismus und für Toleranz und Dialog. Die vielen Fragen, die die Gäste in das Frage & Antwort-Werkzeug eintippten, wurden von Moderator Melvin Klein aufgegriffen und von der Referentin ausführlich beantwortet. Als weitere Themen stellte sie noch die Unterschiede zwischen dem österreichischen und deutschen Bildungssystem dar und gab anschauliche Beispiele für gelebte Solidarität aus der Perspektive der Jugend.
EUROPE DIRECT Aachen setzt erfolgreiche Arbeit fort: 
Moderiert wurde der Veranstaltungsabend von Florian Weyand, Assistent bei EUROPE DIRECT Aachen. Der Moderator begrüßte die Teilnehmenden im digitalen Format und übergab das Wort an den Referenten. In einem kurzen historischen Abriss zeigte Dr. Flader auf, wie es zum Referendum über den britischen EU-Austritt 2016 gekommen war und wie die britische Medienlandschaft den Prozess begleitet hatte. Dabei beleuchtete Dr. Flader die Rolle der britischen Printmedien als aktiver politischer Treiber im britisch-europäischen Verhältnis. Dazu stellte er die Titelseiten bekannter britischer Zeitungen vor und nach dem Brexit-Referendum 2016 sowie nach dem endgültigen Austritt im Januar 2020 gegenüber.
In einer Umfrage ließ der Referent die Teilnehmenden ihre Einschätzung zur Entwicklung der britisch-europäischen Beziehung abgeben. Mit 66 % ging die Mehrheit der Zuschauer*innen davon aus, dass Großbritannien und Kontinentaleuropa den Brexit langfristig bereuen werden. Nur wenige Teilnehmende erwarteten, dass das Vereinigte Königreich historisch betrachtet als Gewinner hervorgehen wird.
Was taugt der "Green Deal" für Europa und die Regionen?
Die Begrüßung übernahmen Martin Stankewitz von der Bischöflichen Akademie und Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen. Nach Sven Giegolds fundierter Einführung in das Thema des Abends schrieben die Online-Gäste viele Fragen in den Frage- & Antwortbereich. Die Moderatorin Eva Johanna Onkels griff die Fragen auf, so dass ein lebendiger Dialog mit dem Referenten entstand.



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Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen