Europa hadert mit sich. Über die Attraktivität der Europäischen Union wird weniger gesprochen als über Krisen: Finanzkrise, Brexit, Flüchtlingskrise prägen die Debatten.
Nationalistische Parolen führen zu politischer Verunsicherung und neuen politischen Parteien. Deren Ziel ist einzig eine ausgeprägte Europaskepsis. Zeiten der Krise sind immer auch Zeiten neuer Chancen. Dazu bedarf es der Dialoge über Werte und Haltungen, die Zusammenhalt stiften.
Die Vortragsreihe „DomGedanken“, organisiert von der Europäischen Stiftung Aachener Dom, beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie Europa neu gedacht und gelebt werden kann, um den Zusammenhalt in der Europäischen Union wieder zu stärken.
Aleida Assmann: Mein Traum von Europa
Montag, 30. September 2019 um 19 Uhr
Prof. Dr. Aleida Assmann hält im Aachener Dom einen Vortrag zum Thema „Mein Traum von Europa“. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Aleida Assmann ist Deutsche Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Seit den 90er Jahren ist ihr Forschungsschwerpunkt die Kulturanthropologie, vor allem die Themen: kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen. 2012 veröffentlichte sie das Buch ,,Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur“, in dem sie der Frage nachgeht, was Europa im lnnersten zusammen hält. Im Jahr 2018 erhielt Aleida Assmann mit ihrem Mann Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Verschoben! Angelo Bolaffi: Welche Chance hat Europa jetzt?
Der geplante Vortrag mit Angelo Bolaffi zum Thema „Welche Chance hat Europa jetzt?“ am 30. Oktober 2019 um 19 Uhr wird verschoben und findet am 12. März 2020 um 19 Uhr statt.
Prof. Dr. Angelo Bolaffi ist zu Gast im Aachener Dom. Sein Vortrag heißt: „Welche Chance hat Europa jetzt?“ Der Eintritt kostet 5 Euro.
ANGELO BOLAFFI ist Professor für Politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom. Er war von 2007 bis 2011 Direktor des ltalienischen Kulturinstituts in Berlin und hat 2014 zwei Bücher mit den Titeln: ,,Krise als Chance. Europa neu denken“ und ,,Das deutsche Herz. Das Modell Deutschland und die europäische Krise“ veröffentlicht. Er gehört zu den besten Kennern der deutsch-italienischen Beziehungen.
Eintrittskarten zu den beiden Vorträgen sind erhältlich in der Dominformation, Johannes-Paul-II.-Straße in Aachen. Die Dominformation ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Annette Schavan: Vielfalt ist Europas Stärke
Samstag, 16. November 2019 um 17 Uhr
Die Vorsitzende des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Aachener Dom und ehemalige Bundesministerin, Dr. Annette Schavan, hält den dritten Vortrag in der Reihe „DomGedanken“. Der Titel lautet: “Vielfalt ist Europas Stärke“.
Der Vortrag ist frei und findet in der Aula der Domsingschule, Ritter-Chorus-Str. 1-4, statt.
- Weitere Auskünfte zur Vortragsreihe gibt es unter der Telefonnummer 0241/47709-121 oder per E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Informationen zur Europäischen Stiftung Aachener Dom sind zu finden auf www.stiftung-aachenerdom.de .
- Quelle: Europäische Stiftung Aachener Dom
- Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/DomGedanken

Was wollten Sie schon immer mal über Eritrea, Nigeria, Syrien und den Iran wissen? Was treibt Menschen aus diesen Ländern um, was treibt Sie selbst um? Wie schaffen wir es, so zusammenzuleben, dass wir alle etwas davon haben? Neugier wecken statt mit Unverständnis reagieren. Gemeinsamkeiten entdecken statt bei Trennendem stehenbleiben.
Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatsschuldenkrise nochmals verschärft wurden.
Danach besuchte die Gruppe das Gebäude der Provinzregierung Limburg, wo Eric Lemmens die Arbeit der Provinzregierung vorstellte. Dabei erklärte er unter anderem, in welchen Bereichen in der Euregio Maas-Rhein länderübergreifend zusammengearbeitet wird. Welche große Bedeutung der Austausch und die Kooperation über Landesgrenzen hinweg für die Provinz Limburg hat, lässt sich gut daran erkennen, dass Limburg eine längere Außengrenze mit Deutschland und Belgien hat, als mit dem Rest der Niederlande. Im Anschluss an den Vortrag stellten die Teilnehmenden noch Fragen an Herrn Lemmens.
Ein Höhepunkt war die Besichtigung des Plenarsaals ("Statenzaal"), in dem 1992 der Vertrag von Maastricht unterzeichnet wurde.
Kam zunächst einmal die Frage auf, inwiefern Mode überhaupt ein europarelevantes Thema sein könnte, wurde den 28 Schülerinnen und Schülern die europäische Dimension des Themas doch sehr schnell deutlich.
Anlässlich des Internationalen Jugendtages hat Eurostat ein interaktives Visualisierungstool zum Thema "Wie ist das Leben für junge Europäer?" veröffentlicht. Mit dem Tool können 16- bis 29-Jährige ihr Leben mit dem anderer junger Frauen und Männer in ihrem Land sowie in anderen EU-Mitgliedstaaten vergleichen. Das interaktive Tool besteht aus quizartigen Fragen, die sich mit vier Aspekten aus dem Leben junger Menschen befassen: Familie, Arbeit, Freizeit und Studium, Internet. So gibt das Visualisierungstool Antworten auf Fragen wie "Wie viele junge Frauen und Männer in deinem Alter leben bei ihren Eltern?", "Wie viele von ihnen sind beschäftigt?" oder "Wie oft waren sie in letzter Zeit im Kino oder auf Konzerten?".
NRW.Fotowettbewerb.BENELUX – Was uns verbindet
Ehrenamt verbindet! Zeigen Sie, wo Sie ein Ehrenamt erleben, das international ist.
Europäischer Sozialpreis 2019 des Europavereins GPB
Tolle Wander- und Radrouten in der Euregio Grenztouren App
Minister Holthoff-Pförtner: „Die Landesregierung vertieft die Zusammenarbeit mit den Niederlanden auf politischer, wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene. Mit der Förderung des Deutsch-Niederländischen Jugendwerks stärken wir den Jugendaustausch. Damit aus den jungen Menschen von heute überzeugte Europäer von morgen werden.“
Spannender Workshop mit internationalen Teilnehmenden
Neben vielen Gemeinsamkeiten bezüglich der Geschichte und Kultur auf dem europäischen Kontinent wurden jedoch auch die großen Unterschiede in sozialen Bereichen deutlich, zum Beispiel im Arbeitsmarkt, der sozialen Sicherheit und den Lebenshaltungskosten. Auch Differenzen bei Pressefreiheit und Entfaltungsmöglichkeiten für Minderheiten wurden thematisiert, vor allem im Vergleich von EU-Ländern mit Nicht-EU-Ländern. Die Strategien der EU zur posititven Weiterentwicklung des sozialen Europas wurden vorgestellt und besprochen.
Berufskolleg Frechen trifft Europaabgeordnete im Grashaus
Aktivitäten von EUROPE DIRECT Aachen
Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen