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Die Begründung Europas - Ferdinand Seibt

Eine kurze Geschichte Europas der letzten tausend Jahre – meisterhaft erzählt von einem Universalisten unter den Historikern. Ferdinand Seibt gelingt es, die Gemeinsamkeiten Europas anhand ungewohnter Perspektiven zu illustrieren: Es geht ihm weniger um eine Geschichte der Personen und Ereignisse – Kaiser und Könige, gewonnene und verlorene Schlachten stehen nicht im Vordergrund. Vielmehr interessieren ihn der Raum und die Zeit, die wir miteinander teilen, die Gemeinsamkeiten, die uns einen: die Geschichte der Handels- und Pilgerwege, unserer Behausungen und Wohnformen, unserer Kleider, Waffen und Werkzeuge ebenso wie Kontinuität und Wandel der Reiche, der Kirchen und der Gesellschaftsordnungen von damals bis heute.
Ferdinand Seibts Augenmerk gilt dabei den Veränderungsschüben, den Routen und Umwegen des kulturellen Transfers auf unserem Kontinent, den ideellen Aufbrüchen und Gegenströmungen, den politischen und künstlerischen Revolutionen. Sein Buch liefert überdies neben der faszinierend zu lesenden Geschichte unseres Kontinents auch im wörtlichen Sinne eine aktuelle Begründung für das Zusammenleben in Europa.

Beschreibung

Leseprobe (Leseprobe von 2018, das Buch in unserem Bestand ist von 2005)

Das Buch kann bei uns im Grashaus ausgeliehen werden.

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Europa von A bis Z - Weidenfeld / Wessels

Europa von A bis Z ist Europa zum Nachschlagen: In über 70 Sachbeiträgen erklären renommierte Europaexperten wissenschaftlich fundiert und zugleich verständlich alle wichtigen Themen und Begriffe aus Politik, Wirtschaft und Geschichte der europäischen Einigung. Das Taschenbuch wendet sich an alle Europa-Interessierten, die sich gezielt und zuverlässig über den neuesten Stand in europapolitischen Fragen informieren wollen.

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Was ist europäisch? Zur Überwindung kolonialer und romantischer Denkformen - Dag Nikolaus Hasse

Offizielle Reden betonen immer, dass Europäerinnen und Europäer durch demokratische, rechtsstaatliche und friedvolle Werte vereint seien. Doch so einfach sei es nicht, eine Essenz des Europäischen zu finden, so Dag Nikolaus Hasse.

In seinem Essay legt er dar, inwiefern das Sprechen über Europa kulturell einseitig sowie historisch und geographisch verzerrt sei und fordert dazu auf, den Diskurs über Europa zu entromantisieren und zu entkolonialisieren. Dies würde der wechselvollen Geschichte und der Vielfalt Europas besser entsprechen und mehr Menschen innerhalb des Kontinents eine geistige Heimat bieten. Zugleich würde die koloniale Schuld gegenüber anderen Kontinenten anerkannt und damit eine respektvollere Grundlage für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft gelegt. Europa offen zu denken würde bedeuten, dass Mehrfachloyalitäten der Bürger zu verschiedenen Gruppen einen Staat nicht gefährden müssten. Im Gegenteil, deren Anerkennung würde, Hasse zufolge, gerade auch die politische Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwesen insgesamt stärken und zugleich ermöglichen, dass zu seiner Gestaltung die besten Anregungen aus allen Teilen der Welt aufgenommen würden.

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Europa - wo bist du? Unterwegs auf einem aufgewühlten Kontinent - Alex Rühle

„In Vielfalt geeint“ – mit diesem Selbstverständnis der Europäischen Union im Kopf brach der Journalist Alex Rühle kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu einer Rundreise durch Europa auf. In den Metropolen und an der Peripherie Europas, auf dem Land und in Dörfern traf Rühle Menschen, in deren Alltag und Befindlichkeiten sich Ideale und Potenziale, aber auch Scheitern und Versagen der Europäischen Union zeigen: die rigide Austeritätspolitik gegenüber Griechenland, das Entsetzen über die Gräuel beim Massaker von Srebrenica, das verschlissene Gemeinschaftsgefühl in den Staaten Postjugoslawiens, die tiefe Kluft zwischen dem Anspruch auf Humanität und der oft bedrückenden Wirklichkeit im Umgang mit Flucht in Kalabrien, die Folgen des Brexit und die katalanische Unabhängigkeitsbewegung, die Erinnerungskultur in Litauen oder der Einsatz für Bildungsgerechtigkeit in Finnland.

Der Autor geht der Frage nach, inwieweit die Ideale und Ideen, für die nicht zuletzt das Europäische Parlament arbeite, tatsächlich in die in die Lebenswirklichkeit der Menschen vordringe. Rühles Techniken sind das Beobachten und Zuhören, an ungewöhnlichen Orten, im Dialog mit Menschen unterschiedlichster Berufe, Lebensaufgaben und Erfahrungen. So entsteht ein überaus nuancenreicher Chor aus den Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern Europas, der die großen sozialen und politischen Fragen und ungelösten Probleme des Kontinents spiegelt und doch auch von Vertrauen und Zuversicht erzählt.

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Einfach Politik - Europa - Ein Heft über die Europäische Union (Einfache Sprache)

In Europa gibt es eine besondere Gemeinschaft: Die Europäische Union, kurz EU. Zur EU gehören 27 Staaten Europas. Auch Deutschland. Aber wer ist die EU überhaupt? Warum ist sie für unseren Alltag wichtig? Wer entscheidet in der EU?
Das erklärt das neue "einfach POLITIK: Europa".

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