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Auf den Spuren der Väter Europas - Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus
Konrad Adenauer, Alcide De Gasperi, Jean Monnet und Robert Schuman gehörten zu einer Generation, die in der Ära der Nationalstaaten und des Nationalismus aufwuchs, aber auch durch ihre Herkunft aus Grenzgebieten geprägt war. Aufgrund ihrer Erfahrungen förderten sie den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Nationen und erkannten die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit auf europäischer Ebene vor anderen.
Das Buch kann bei uns im Grashaus ausgeliehen werden.
Demokratiesicherung in der Europäischen Union: Studie zu einem Dilemma - Möllers / Schneider
Weltweit geraten liberale Demokratien verstärkt unter Druck. Auch in einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union werden demokratische Freiheiten zugunsten der Machtsicherung der Regierung abgebaut. Wie kann die EU solchen Entwicklungen begegnen und nachhaltig zur Demokratiesicherung beitragen? Für Christoph Möllers und Linda Schneider ist die demokratische Verfasstheit der Mitgliedstaaten konstitutiv für die Legitimation der europäischen Institutionen und Zusammenarbeit. Davon ausgehend untersuchen sie das bestehende Instrumentarium zur Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, dessen Sanktionsmechanismen und Verfahren sich in ihrer bisherigen Anwendung nicht bewährt hätten.
Im Gegenteil: Autoritäre Regierungen und Populisten unterstellten der EU, so Möllers und Schneider, die Souveränität ihrer Staaten und demokratisch gewählten Regierungen anzugreifen. Beide beleuchten daher Reformansätze und plädieren für schärfer formulierte Grundwerte der EU, welche die Freiheit oppositioneller Bewegungen als potenzielle künftige Mehrheiten besser sichern sollen.
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Die Begründung Europas - Ferdinand Seibt
Eine kurze Geschichte Europas der letzten tausend Jahre – meisterhaft erzählt von einem Universalisten unter den Historikern. Ferdinand Seibt gelingt es, die Gemeinsamkeiten Europas anhand ungewohnter Perspektiven zu illustrieren: Es geht ihm weniger um eine Geschichte der Personen und Ereignisse – Kaiser und Könige, gewonnene und verlorene Schlachten stehen nicht im Vordergrund. Vielmehr interessieren ihn der Raum und die Zeit, die wir miteinander teilen, die Gemeinsamkeiten, die uns einen: die Geschichte der Handels- und Pilgerwege, unserer Behausungen und Wohnformen, unserer Kleider, Waffen und Werkzeuge ebenso wie Kontinuität und Wandel der Reiche, der Kirchen und der Gesellschaftsordnungen von damals bis heute.
Ferdinand Seibts Augenmerk gilt dabei den Veränderungsschüben, den Routen und Umwegen des kulturellen Transfers auf unserem Kontinent, den ideellen Aufbrüchen und Gegenströmungen, den politischen und künstlerischen Revolutionen. Sein Buch liefert überdies neben der faszinierend zu lesenden Geschichte unseres Kontinents auch im wörtlichen Sinne eine aktuelle Begründung für das Zusammenleben in Europa.
Leseprobe (Leseprobe von 2018, das Buch in unserem Bestand ist von 2005)
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Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens: Eine Bestandsaufnahme - Anne Begenat-Neuschäfer
Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens ist die kleinste der drei Gemeinschaften, die den Föderalstaat Belgien bilden. Ihre Rolle zwischen Wallonen und Flamen ist komplex, oftmals vermittelt sie in schwierigen Verhandlungen nach innen und außen. Gerne als Bewohner der Ostkantone bezeichnet, leben die Deutschsprachigen in einem Grenzland, sind durch die Wechselfälle ihrer Geschichte mit unterschiedlichen Sprach- und Kultureinflüssen vertraut und zeigen ein eigenes Selbstbewusstsein, das regionale und transnationale Aspekte integriert und im Keim ein künftiges europäisches Miteinander im Modell vorlebt. Die nähere Kenntnis der Geschichte, der Institutionen, der rechtlichen Grundlagen ebenso wie des Gesundheitswesens sowie des kulturellen Lebens der Deutschsprachigen Gemeinschaft ermöglicht dieser Band.
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Europa von A bis Z - Weidenfeld / Wessels
Europa von A bis Z ist Europa zum Nachschlagen: In über 70 Sachbeiträgen erklären renommierte Europaexperten wissenschaftlich fundiert und zugleich verständlich alle wichtigen Themen und Begriffe aus Politik, Wirtschaft und Geschichte der europäischen Einigung. Das Taschenbuch wendet sich an alle Europa-Interessierten, die sich gezielt und zuverlässig über den neuesten Stand in europapolitischen Fragen informieren wollen.
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Konrad Adenauer und die Europäische Integration - Konrad-Adenauer-Stiftung
Ausstellungskatalog
Konrad Adenauer gilt als einer der Gründerväter Europas. Für ihn bedeutete die europäische Integration die Möglichkeit, dem Misstrauen entgegenzuwirken, das vor allem Frankreich und Belgien der Bundesrepublik Deutschland nach den Erfahrungen aus der Zeit der Tyrannei des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs entgegenbrachten. So bot die europäische Integration den westlichen Nachbarn die Möglichkeit, den ehemaligen Kriegsgegner zu kontrollieren. Die Bundesrepublik konnte wiederum über den Vertrauensgewinn, der sich durch diesen partiellen Souveränitätsverzicht auf europäischer Ebene ergab, Teil der internationalen Gemeinschaft werden, schrittweise Souveränität auf nationaler Ebene zurückerlangen, den wirtschaftlichen Wiederaufbau vorantreiben und die freiheitlich-demokratischen Strukturen und Werte festigen.
Die Ausstellung zeichnet nach, wie die wirtschaftliche Integration mit Gründung der Montanunion und Abschluss der Römischen Verträge in der Ära Adenauer gelang, die Europäische Verteidigungsgemeinschaft und die politische Integration jedoch zunächst scheiterten. Zusammen mit den anderen Gründervätern legte Adenauer mit seiner Politik den Grundstein für die spätere Vertiefung und Erweiterung der Gemeinschaft hin zur Europäischen Union. Auch diese Entwicklung bis hin zum Vertrag von Lissabon findet in der Ausstellung Berücksichtigung.
Die Ausstellung „Konrad Adenauer und die Europäische Integration“ ist in deutscher und französischer Sprache verfügbar. Sie besteht aus 9 Rollup-Tafeln. Zur Präsentation eignen sich alle Räume mit viel Publikumsverkehr wie zum Beispiel Foyers, Aulen, Konferenzräume. Die Ausstellung kann für max. 14 Tage ausgeliehen werden. Für Schulen ist sie ab der 9. Klasse zu empfehlen.
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Was ist europäisch? Zur Überwindung kolonialer und romantischer Denkformen - Dag Nikolaus Hasse
Offizielle Reden betonen immer, dass Europäerinnen und Europäer durch demokratische, rechtsstaatliche und friedvolle Werte vereint seien. Doch so einfach sei es nicht, eine Essenz des Europäischen zu finden, so Dag Nikolaus Hasse.
In seinem Essay legt er dar, inwiefern das Sprechen über Europa kulturell einseitig sowie historisch und geographisch verzerrt sei und fordert dazu auf, den Diskurs über Europa zu entromantisieren und zu entkolonialisieren. Dies würde der wechselvollen Geschichte und der Vielfalt Europas besser entsprechen und mehr Menschen innerhalb des Kontinents eine geistige Heimat bieten. Zugleich würde die koloniale Schuld gegenüber anderen Kontinenten anerkannt und damit eine respektvollere Grundlage für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft gelegt. Europa offen zu denken würde bedeuten, dass Mehrfachloyalitäten der Bürger zu verschiedenen Gruppen einen Staat nicht gefährden müssten. Im Gegenteil, deren Anerkennung würde, Hasse zufolge, gerade auch die politische Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwesen insgesamt stärken und zugleich ermöglichen, dass zu seiner Gestaltung die besten Anregungen aus allen Teilen der Welt aufgenommen würden.
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Europa - wo bist du? Unterwegs auf einem aufgewühlten Kontinent - Alex Rühle
„In Vielfalt geeint“ – mit diesem Selbstverständnis der Europäischen Union im Kopf brach der Journalist Alex Rühle kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu einer Rundreise durch Europa auf. In den Metropolen und an der Peripherie Europas, auf dem Land und in Dörfern traf Rühle Menschen, in deren Alltag und Befindlichkeiten sich Ideale und Potenziale, aber auch Scheitern und Versagen der Europäischen Union zeigen: die rigide Austeritätspolitik gegenüber Griechenland, das Entsetzen über die Gräuel beim Massaker von Srebrenica, das verschlissene Gemeinschaftsgefühl in den Staaten Postjugoslawiens, die tiefe Kluft zwischen dem Anspruch auf Humanität und der oft bedrückenden Wirklichkeit im Umgang mit Flucht in Kalabrien, die Folgen des Brexit und die katalanische Unabhängigkeitsbewegung, die Erinnerungskultur in Litauen oder der Einsatz für Bildungsgerechtigkeit in Finnland.
Der Autor geht der Frage nach, inwieweit die Ideale und Ideen, für die nicht zuletzt das Europäische Parlament arbeite, tatsächlich in die in die Lebenswirklichkeit der Menschen vordringe. Rühles Techniken sind das Beobachten und Zuhören, an ungewöhnlichen Orten, im Dialog mit Menschen unterschiedlichster Berufe, Lebensaufgaben und Erfahrungen. So entsteht ein überaus nuancenreicher Chor aus den Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern Europas, der die großen sozialen und politischen Fragen und ungelösten Probleme des Kontinents spiegelt und doch auch von Vertrauen und Zuversicht erzählt.
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EURATOM: 50 Jahre Atomenergie im Dienste Europas - Europäische Kommission
Rund ein Drittel der in der Europaïschen Union erzeugten Elektrizität stammt von der Kernenergie, die auf diese Weise zur Sicherheit der Energieversorgung und zur Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt. Der 25. März 2007 ist der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags, mit dem in Rom die Europäische Atomgemeinschaft gegründet wurde, der Euratom-Vertrag, der die nuklearen Aktivitäten in der EU umfasst. Diese Broschüre gibt einen Überblick über die Entwicklung der von Euratom durchgeführten Aktivitäten in der Forschung, beim Gesundheitsschutz, bei wirtschaftlichen Belangen, bei der Überwachung der Kernmaterialien sowie bei den internationalen Beziehungen. Der zurückgelegte Weg wird aufgezeigt, um sich besser der Zukunft widmen zu können. Das Großherzogtum Luxemburg ist der vorrangige "Pol für nukleare Kompetenz" in der EU-Kommission geworden. Seit Jahren bekannt als Ausgangsbasis der Inspektoren der Euratom-Sicherheitsüberwachung ist es seit 2003 Sitz der Dienste für nukleare Sicherheit und Strahlenschutz sowie der Euratom-Versorgungsagentur. Die Kernforschung wie auch die Unterstützungsstelle für Drittländer und die Institute der Gemeinsamen Forschungsstelle haben ihren Standort in anderen Ländern der Europäischen Union.
Jahr: 2007
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Unterwegs in Europa - 2024
Willkommen zur Ausgabe 2024 von Unterwegs in Europa! Welche Neuigkeiten gibt es in diesem Jahr? Der Schengen-Raum wächst weiter! Bulgarien und Rumänien sind seit dem 31. März die neuesten Mitglieder der größten freien Reisezone der Welt. Zunächst wurden die Grenzkontrollen für Flug- und Schiffsreisen zwischen diesen beiden Ländern und anderen Ländern des Schengen-Raums aufgehoben; die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Lande bleiben jedoch vorerst bestehen. Wenn Sie Österreich, Estland oder Norwegen besuchen, sollten Sie nicht vergessen, sich die diesjährigen Kulturhauptstädte Europas anzusehen. Und wenn Ihre Reise Sie nach Irland oder Italien führt, dann sollten Sie die Europäische Hauptstadt des intelligenten Tourismus und den „grünen Pionier“ auf diesem Gebiet besuchen. Wo auch immer Sie in Europa unterwegs sind: passen Sie auf sich auf und amüsieren Sie sich!
Gute Gründe für die EU - Warum wir die EU brauchen
„Warum brauchen wir überhaupt die EU?“. Die Broschüre gibt Antworten, worauf Europa stolz sein kann, wie die EU einen nachhaltigen Umbau der Wirtschaft schafft und wie sich die EU für uns alle rechnet – auch und gerade hier in Deutschland. Die „Guten Gründe für die EU“ erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber sie geben ein Gefühl dafür, was wir in Europa erreicht haben und warum die EU für uns alle nützlich und wichtig ist.
