Anpassung an den Klimawandel - Wasserforschung in Aachen
Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen veranstaltete heute von 19 bis 21 Uhr am UN-Welttages des Wassers und vor dem Hintergrund der EU-Politik zum Klimawandel einen Informationsabend zum Thema Wasser. Zugleich fand der Abend im Rahmen des vom 24.03. bis 25.03.2010 in Aachen stattfindenden Europäischen Wissenschaftsparlamentes statt, bei dem das Thema Wasser und Wasserforschung generationsübergreifend erörtert und diskutiert werden.
Als Referenten des Informationsabends stellten Herr Dipl.-Ing. Marko Siekmann vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen und Herr Dipl.-Ing. Jens Hasse vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Wasserforschung von UN, EU und nationalen Forschungsträgern vor. Schwerpunkte der Vorträge waren zwei aktuelle Forschungsvorhaben, die sich mit den Folgen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf und somit auf den menschlichen Lebensraum beschäftigen und Möglichkeiten zur Anpassung erarbeiten. Besonderes Augenmerk wurde in beiden Forschungsvorhaben im partizipativen Begleitprozess und in der Beteiligung der breiten Öffentlichkeit gesehen, um sowohl die Folgen des Klimawandels fachübergreifend darzustellen als auch die nötige Akzeptanz für mögliche Anpassungsmaßnahmen sicher zu stellen.
Der Bürgerinformationsabend im Kármán-Auditorium der RWTH Aachen war mit gut 30 Interessenten gut besucht. Die vielen Nachfragen und die lebendige Diskussion zeigten, wie wichtig das Thema auch in der Region Aachen ist.
Weitere Informationen und Internetlinks:
- Veranstaltungsflyer (PDF)
- Pressemeldung der Stadt Aachen
- UN-Weltwassertag (engl.)
- EU-Wasserpolitik (engl.)
- EU-Wassergesetzgebung
- EU-Wasserinitiative (engl.)
- Europäische Umweltangentur
- Europäisches Wissenschaftsparlament (EWP)
- Baseline Study für das EWP (engl., PDF)
- Wassersensible Stadtentwicklung (RWTH Aachen)
- DynAKlim (u.a. RWTH Aachen)
- direkter Link auf diesen Artikel: www.bit.ly/klimawandel-wasser

Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen
Tagung über EU-Arbeit von deutschen Kommunen
Europa lebt vor Ort - Euregionale Lehrer/innenfortbildung am 11. und 12. März 2010
Jahrestreffen der europapolitischen Informationsnetzwerke in Deutschland
Organisiert wurde die Tagung von Dr. Henning Arp, Leiter der Regionalvertretung in München, und dem EUROPE DIRECT-Koordinator Jürgen Boden. In Open-Space-Workshops tauschten sich die Vertreter der 59 EUROPE DIRECT-Zentren in Deutschland über Anforderungen und gute Umsetzungen in der EU-Kommunikationsarbeit aus.
Zuvor begrüßte jedoch Dr. Stephan Koppelberg, Leiter der regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn, die Teilnehmenden herzlich. Zusammen mit Heinz Miko berichtete er über Aktivitäten zu den Kommunikationsschwerpunkten der Europäischen Kommission für 2010 und über aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene. Als Schwerpunkte der Öffentlichkeitsarbeit stehen europaweit die Themen "Wege aus der Krise / EU 2020", "Klima und Umwelt" sowie die Weiterentwicklung der EU-Institutionen oben auf der Liste. Auch das "Europäische Jahr der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" ist wichtig.
Neben spanischen und finnischen Austauschpraktikanten in den letzten Jahren kam vom 19. bis zum 26. Januar 2010 der Praktikant Marton Illes aus Ungarn nach Aachen und konnte hier die Europa-Arbeit der Stadt Aachen kennen lernen. Herr Illes besuchte und unterstützte das EUROPE DIRECT Büro, die Geschäftsstelle des Europäischen Wissenschaftsparlaments und die Projektkoordination von FIN-URB-ACT. Da das Wissenschaftsparlament ständig seine Kontakte ausweitet, konnte der Praktikant aus Budapest in seiner Muttersprache Schulen und Hochschulen in Ungarn telefonisch und per E-Mail über das Projekt aufklären und zur Teilnahme einladen.
Was bringt der Vertrag von Lissabon für die EU und die Bürger?
Vor diesem Hintergrund stellte Herr Kersting wichtige Neuerungen des Vertrags von Lissabon dar, der die EU effizienter, demokratischer und handlungsfähiger machen soll, z.B. die vereinfachte Beschlussfassung, die klare Kompetenzverteilung, die personellen Neuerungen, die verstärkte Einbeziehung des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente in die Entscheidungsprozesse.
Der gelungene Abend klang für Gäste und Organisatoren in lockerer Atmosphäre bei Getränken und Snacks aus und bot somit Gelegenheit des Kennenlernens der Europa-Interessierten. Eventuell wird es weitere Kooperationen zwischen EUROPE DIRECT Aachen und der hiesigen EUROPA UNION geben.
MAHHL-Städte besprechen Koordination