Informationen zur Klimapolitik der EU: Wissenswertes zum Thema Klima, Umwelt und Energie
Im Rahmen des diesjährigen 6. Aachener Klimaparcours waren rund 250 Schülerinnen und Schüler des Gesamtschule Aachen-Brand in der Stadt unterwegs, um an 12 Stationen verschiedene Facetten des Klimawandels kennenzulernen.
Die Jugendlichen haben sich heute bei EUROPE DIRECT über die Klima- und Umweltpolitik der Europäischen Union informiert. Zum Anlass des Klimaparcours, bei dem sich die Teilnehmer unter anderem mit den Themen "Klimawandel" und "Umwelt" beschäftigten, kamen an diesen Tagen fünf verschiedene Gruppen der Schule in das Europäische Klassenzimmer über dem EUROPE DIRECT Informationsbüro im Grashaus.
An der Station EUROPE DIRECT erfuhren die Schülerinnen und Schüler Interessantes und Wissenswertes zur europäischen Umweltpolitik und zu den Zielen der Europäischen Union, den Klimawandel zu bekämpfen und verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie konnten außerdem sehen, wo sie die Auswirkungen der europäischen Politik in diesem Bereich im Alltag direkt spüren können. Der Film "Energie - Jetzt wird gespart" ergänzte diese Informationen und zeigte auf, wie man auch im ganz normalen Alltag Energie sparen und die Umwelt schonen kann.
Die Beteiligung und das Hintergrundwissen der Schüler zeigte, dass dieses Thema schon von jungen Menschen sehr bewusst wahrgenommen wird. Dementsprechend war auch das kostenlose EU-Informationsmaterial zum Umwelt- und Klimaschutz für die Schüler interessant.
Am Ende eines jeden Besuchs folgte noch ein kleines Carbon-Footprint-Spiel, welches veranschaulicht, mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können.
Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel" erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen
Besuch bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit
Unter anderem zeigte er anhand kurzer Videos gängige Testverfahren der EASA, z.B. zur Notevakuierung von Flugzeugen innerhalb weniger Minuten. Die Tests dienen dazu nach dem EASA-Motto "Your safety is our mission - Ihre Sicherheit ist unser Auftrag", den EU-Bürgern die höchstmögliche Flugsicherheit zu bieten.
Die 14 neuen Studierenden des Masterstudiengangs Europastudien der RWTH Aachen haben im Rahmen ihrer Einführungswoche das Grashaus besucht. Andreas Düspohl (Grashaus), Hermann Josef Pilgram (Karlspreisstiftung) sowie Winfried Brömmel und sein Team von EUROPE DIRECT Aachen empfingen die Teilnehmer.
Schüler des Kaiser-Karls-Gymnasium im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses
Heute besuchten drei der EuroTeachers aus Maastricht einen Projektkurs "Europa" der Maria-Montessori Schule in Aachen. Sie führten für EUROPE DIRECT Aachen einen englischsprachigen Workshop über "Culture & Identity" mit 25 Schülern der 12. Jahrgangsstufe durch.
Besonders aufgegriffen wurde das Thema “Religion as a factor of identity”. Dabei erhielten die Schülern Fakten über die Türkei und dem Islam, die hilfreich in Ihrer Diskussion waren, ob die Türkei ein Mitglied der EU werden sollte. Zwei Schüler präsentierten die Pro- und Kontra-Argumente. Es fand eine Debatte statt in der die Schüler begannen auch andere Standpunkte in Betracht zu ziehen.
Wie kann ich während Erfahrungen im Ausland sammeln und wie werde ich bei der Planung und der Organisation unterstützt? Welche Form des Auslandsaufenthaltes ist die richtige für mich? Diese Fragen stellen sich viele junge Menschen, die ins Ausland möchten. Das Team des EUROPE DIRECT Büros Aachen informierte am Mittwoch, 28. September, Schülerinnen und Schüler der Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen über die verschiedenen Möglichkeiten ins Ausland zu gehen.
Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatsschuldenkrise nochmals verschärft wurden.
Von den zwölf Provinzen der Niederlande ist Limburg die mit der längsten Außengrenze. Limburg hat mehr Grenzkilometer mit Belgien und Deutschland als der Rest der Niederlande. Im Alltag gab es immer schon einen regen Austausch zwischen beiden Seiten der (späteren) Landesgrenzen. Daher hat sich Limburg zum Ziel gesetzt, sich in der EU als eine wirklich europäische Region weiterzuentwickeln.
Die Führung leitete die Gäste durch das Gebäude der Provinzverwaltung.Die Architektur sowie zahlreiche zeitgenössische Kunstwerke von regionalen Künstlern und die Verwaltungs- und Repräsentationseinheiten der Regierung bilden eine harmonische Gesamtheit. Während der Führung haben dieTeilnehmer die Gelegenheit gehabt, eine kleine Ausstellung über die Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht zu bewundern. Dort ist u.a. das Vertragswerk in einer Kopie mit seinem Gewicht von über 7 Kilogramm zu sehen. Ein Höhepunkt der Führung war die Besichtigung des Plenarsaals ("Statenzaal"), in dem der Vertrag von Maastricht 1992 unterzeichnet wurde. Im Statenzaal erhielten die Teilnehmer weitere Einblicke in die Regierungsarbeit und Geschichte der Provinz Limburg.
Heute veranstaltete die VHS Aachen gemeinsam mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro einen Vortrag zum Thema „Wer macht eigentlich was in Brüssel? Die EU und ihre Institutionen“.
Ehrengast Martin Schulz
In Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Büro nahmen 28 Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymanasiums heute während der Projekttage am Planspiel "Destination Europe" teil. Dieses wurde vom EUROPE DIRECT Büro sowie dem Institut für internationale Bildung (CIVIC) organisiert und durchgeführt.
Die Flüchtlingskrise stellt nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU vor eine nie dagewesene Herausforderung der Integration. Wie gelungene Integration aussehen kann, zeigte sich am Sonntag, den 28.08.2016, beim diesjährigen 'Tag der Integration' im Eurogress in der Monheimsallee in Aachen.
Erfreulich war, dass der Interessenfokus der Besucher weniger auf der Flüchtlingskrise lag und mehr im Bereich
Im Rahmen der AEGEE Summer University, die vom 23. Juni bis zum 8. Juli in Aachen stattfindet, waren 20 Studierende aus ganz Europa zu Gast im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus.
Barbara Hamacher vom EUROPE DIRECT Team informierte die Studierenden schließlich über die Flüchtlingspolitik der EU. Dabei ging sie besonders auf die weltweiten Auswirkungen der Flüchtlingskrise ein. Außerdem gab sie einen Überblick über die verschiedenen Ansichten der EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf Verteilungsquoten und über bisherige Maßnahmen der EU wie den EU-Türkei-Pakt. Die Teilnehmer konnten zum Schluss ihre eigenen Ansichten äußern und miteinander diskutieren.
Schüler des Kaiser-Karls-Gymnasium Gymnasium im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses
Heute war das Team des EUROPE DIRECT Informationsbüros zu Gast in der Realschule Mausbach in Stolberg. Als Abschluss kurz vor den Sommerferien erfuhren die Schülerinnen und Schüler eines SoWi-Kurses der 9. Klasse mehr über Europa und die EU.
Zum Abschluss des Schuljahres waren am Mittwoch, 29. Juni, Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Gestaltung und Technik der Städteregion Aachen zu Besuch im Grashaus, um sich über Europa und die EU zu informieren.
Die EU muss sich aktuell vielen Herausforderungen stellen, innenpolitischer wie außenpolitischer Natur. Die Niederländische Ratspräsidentschaft ist von diesen Herausforderungen deutlich geprägt worden. Wie haben sich diese Krisen ausgewirkt? Konnte die niederländische Ratspräsidentschaft etwas erreichen?
Russland damit nicht vor den Kopf stoße, wurde schnell öffentlich verkündet, dass es um ein „Abstrafen“ der eigenen Regierung ging. Für viele Niederländer war dieses Argument eher der Grund für „Nein“ zu stimmen, als das Verhältnis der EU zu Russland. Das Assoziierungsabkommen war allerdings eines der Hauptziele der Ratspräsidentschaft. Dass gerade wegen eines Referendums im eigenen Land dieses Abkommen innerhalb der Amtszeit der Niederlande nicht zustanden kommen konnte, schmerzte ungemein. Durch die Dominanz gerade des Brexits sowie der Terroranschläge in Brüssel und Paris konnte die Ratspräsidentschaft auch ein weiteres Ziel maximal anstoßen, nicht aber umsetzten: die Verbesserung der gemeinsamen Polizeiarbeit und eine Stärkung Europols.
Heute erhielten 22 junge Erwachsene eines Fachoberschulabschlusslehrgangs am College der VHS Aachen erhalten einen Überblick über 3000 Jahre europäischer Kultur- und Baugeschichte.
Mit einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Hans Vorländer, in dem der Professor von der TU Dresden insbesondere auf Teilnehmer, Hintergründe und Entwicklungen von Pegida einging, endete am 08.06.16 die Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa".
Er nennt Pegida eine "rechtspopulistische Empörungsbewegung", die sich durch eine Gegenüberstellung "wir hier - ihr dort" identifiziere. Erstens auf der einen Seite der einfache Bürger und auf der anderen Seite die Politik und die Medien, zweitens stellen sie das "deutsche Volk" den Flüchtlingen und Migranten gegenüber. Dabei betonte er auch, dass im Hintergrund immer noch die Unterscheidung zwischen West- und Ostdeutschland stehe.
Ein Problem der recht engen Verbindung von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus bestünde darin, dass Rechtsextremisten über den Weg des Rechtspopulismus ihre Ideologeme in die Mitte der Gesellschaft rücken könnten und dadurch an Einfluss gewinnen können. Gleichzeitig könne in der Mitte der Bevölkerung ein Gewöhnungseffekt eintreten. Aussagen, die vorher undenkbar waren, werden durch den Populismus salonfähig. Über den Rechtspopulismus finden so rechtsextreme Ansichten einen Platz in der Gesellschaft, ohne hinterfragt zu werden.
Die zweite Woche der Veranstaltungsreihe "Populismus und Extremismus in Europa" startete mit einem interessanten Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Guérot, Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance sowie Universitätsprofessorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. Prof. Dr. Guérot analysierte die Ursachen für den Zustrom populistischer Parteien in Europa und insbesondere in Frankreich.
Neben dem demokratischen Defizit nannte Prof. Dr. Guérot auch das starke Stadt-Land-Gefälle in der EU als Grund für den Anstieg populistischer Tendenzen. In Frankreich gäbe es beispielsweise ein enormes Zentrum-Peripherie-Gefälle und der Front National sei besonders in ländlichen Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit stark. Ein Problem dabei sei, dass in der EU eine Politik gemacht werde, die zwar für Deutschland passend sei, nicht aber für andere Länder, wie etwa Frankreich. Dies führe zu einem Zustrom für extremistische Parteien. Der Front National zum Beispiel sei besonders bei Leuten beliebt, die frustriert sind und keine Zukunftsperspektiv sehen.
Mit einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Volker Heins, Mitglied der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum sowie Senior Fellow und Leiter des Forschungsbereichs "Interkultur" am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, ging die erste Woche der zweiwöchigen Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa" zu Ende.
Zuletzt ging Prof. Dr. Heins auf vier typische Einwände ein, die im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise oft angebracht würden, und erläuterte, wie man diesen entgegenwirken könne. In der anschließenden Diskussion, die von Prof. Dr. Helmut König vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen moderiert wurde, konnten die etwa 90 Zuhörerinnen und Zuhörer im Generali-Saal im Super C schließlich Fragen an Prof. Dr. Heins stellen.
Lange Zeit war man im politischen Denken der sogenannten Säkularisierungsthese gefolgt, die besagt, dass im Spannungsfeld zwischen Moderne und Religion die Religion langfristig einen Bedeutungsverlust erfahren wird. Rationalisierung, Individualisierung und Ausdifferenzierung von Gesellschaften, die Auflösung alter, vor allem ländlicher Traditionen und die Demokratisierung würden dafür sorgen, dass die Religion auf nationaler und internationaler Ebene immer weiter in den Hintergrund gedrängt werde.
Hobbes, Spinoza und Rousseau sind in ihrem Arbeiten geprägt worden durch den 30-jährigen Krieg, der von 1618-1648 in Europa wütete und im Grund ein Krieg zwischen Katholiken und Protestanten war. Alle drei stellten sich die Frage, wie man Kriege, die auf Religion basierten, eindämmen könne.
In der Realität ist kein Staat diesen Denkern vollständig gefolgt, allerdings hat sich – vor allem in europäischen Demokratien, um die es an diesem Abend ging – eine Trennung von Religion und Staat herausgebildet. Dies äußert sich darin, dass der Staat das alleinige Waffenmonopol bekam und der Staat sich wiederum dazu verpflichtet, diese Waffen nicht mehr zum religiösen Kampf einzusetzen.
Gefährdet der Populismus die Demokratien Europas? Dieser Frage widmete sich Prof. Dr. Frank Decker bei seinem Vortrag „Populismus und Extremismus in Europa“ im Rahmen der „Europäischen Horizonte“ am Dienstag, 31. Mai vor rund 130 Zuhörern.
Meist vertreten Anhänger des Populismus die Ansicht, dass sie stellvertretend für eine angeblich homogenen Volkskörper stehen. Charakteristisch ist der Wunsch nach einer charismatischen Führerpersönlichkeit, die die Interessen der Populisten nach außen vertreten kann. Doch trotz all seiner Forderungen ist es häufig so, dass populistische Parteien in Bedrängnis geraten, wenn sie an der Regierung beteiligt werden (siehe beispielsweise die Schill-Partei). Einerseits, weil ihre Forderungen sich in Systemen, die auf Kompromissen basieren, nicht durchsetzen lassen, andererseits, weil sie plötzlich selbst zu dem Establishment gehören, welches sie vorher vehement bekämpft haben.
Die Vortragsreihe "Populismus und Extremismus in Europa" des EUROPE DIRECT Informationsbüros und der Initiative Europäische Horizonte startete mit einem informativen Vortrag von Prof. Dr. Claus Leggewie, Politikwissenschaftler, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik.
Insgesamt, so die Hauptaussage des Vortrags, beschäftigen wir uns zu viel und zu wenig mit Rechtspopulisten. Zum einen verstünden wir noch zu wenig über Rechtspopulismus und müssten uns mehr damit auseinandersetzen, zum anderen gäben wir den Rechtspopulisten zu viel Raum und stärkten sie dadurch indirekt. Um dem Rechtspopulismus entgegenzuwirken sei es wichtig, ein eigenes Narrativ zu entwickeln.