Rückblick: Mein Europa - Albanien

Am 24.09. nahm Redi Asabella 25 Zuschauer*innen mit auf eine virtuelle Reise nach Albanien, auf der es vor allem um Gesellschaft, Kultur und das Leben als junger Mensch in Albanien ging. In einem Quiz mit anschließendem Vortrag konnten die Zuschauenden sich mit der Kultur und Geschichte des Landes vertraut machen und mehr über die Lebensrealität albanischer Menschen erfahren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Henri Schlund.

 

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Die Veranstaltung startete mit einer Vorstellung des Vortragenden Redi Asabella. Redi ist in Albanien geboren und aufgewachsen. Schon früh hat er sich für Themen wie inklusive Bildung, kulturellen Dialog und Jugendförderung interessiert. Nach bereits zwei abgeschlossenen Studiengängen beginnt er in Kürze seinen Erasmus-Mundus-Masterstudiengang "Inclusive Education Sciences" in Frankreich, Italien und der Schweiz.

25 09 24 My Europe Albanien 300Zu Beginn konnten die Zuschauer*innen direkt ihr Wissen über Albanien unter Beweis stellen. Redi hatte hierfür ein kleines Quiz vorbereitet, in dem die Teilnehmenden Fragen wie zum Beispiel "Was ist die Hauptstadt von Albanien?" beantworten mussten. Aber auch Fragen zu Kultur, Landschaft oder der Gesellschaft kamen vor. Nach jeder Frage hat Redi die Antwort erläutert und ein paar nähere Informationen geteilt. So hat er zum Beispiel erzählt, dass Tirana die Hauptstadt von Albanien ist, weil sie sicherer lag als die bisherigen Hauptstädte und dort rund 50 % der Bevölkerung leben. 

Im Anschluss an das Quiz hat Redi einen Vortrag gehalten. In diesem ging er vor allem auf die Seite der jungen Menschen ein, da Albanien eine der jüngsten Bevölkerungen in Europa hat. Aber auch Themen wie Kultur, Gesellschaft und Veränderung wurden angesprochen. So steht Albanien vor dem Problem, dass immer mehr Familien und junge Leute wegziehen und nicht genug zurückkehren. In den 90er Jahren sind viele Auswander*innen zurückgekehrt, dies ist heute allerdings nicht mehr so. Aber auch positive Veränderungen wurden angesprochen. In Albanien gibt es eine breite Mehrheit, die der Meinung ist, dass es gut wäre, in die EU einzutreten. Dafür muss Albanien jedoch noch verschiedene Aufgaben erledigen bevor dies möglich wird. So müssen Umweltschutzaspekte erfüllt werden und der rechtliche Rahmen muss angepasst werden. Es wurde aber auch schon viel getan, indem politische Maßnahmen geändert wurden.

Viele Albaner*innen sprechen mehrere Sprachen. So sind die gängigsten Sprachen neben Albanisch: Italienisch, Englisch und Deutsch. Dazu gibt es auch große albanische Communities in Italien, Griechenland oder Deutschland. Zum Ende der Veranstaltung wurde deutlich, wie vielfältig und spannend Albanien ist - geprägt von Traditionen, Gastfreundschaft und kulturellem Reichtum. Neben Bräuchen und sportlicher Begeisterung für Fußball stand auch die Verbundenheit zu dem Nachbarland Italien im Mittelpunkt. Albanien ist ein Land, welches nicht nur Reich an Kultur ist, sondern auch eine reiche Landschaft besitzt, die vom Meer bis über die Berge reicht.