Rückblick: Mein Europa - Dänemark

Rückblick: Mein Europa - Dänemark 

Am 12.11.2025 nahm Noël Vinther 17 Teilnehmer*innen mit auf eine virtuelle Reise nach Dänemark, auf der es vor allem um Gesellschaft, Kultur und Traditionen ging. Aber das Hauptthema des Abends war die dänische højskole. Die Tradition dahinter, ihre Geschichte und interessante Informationen rund um diese besondere Schulform füllten den Abend. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kathi Roß.

 

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Die Veranstaltung begann mit einer persönlichen Vorstellung von Noël. Mit eigenen Geschichten, Bildern und typischen Eigenarten schuf sie von Anfang an eine entspannte Atmosphäre. Noël ist in Dänemark geboren und aufgewachsen und hat selbst auf einer højskole gelernt – von diesen Erfahrungen berichtete sie mit viel Begeisterung. Im Anschluss stellte Noël Dänemark vor. Mit anschaulichen Bildern und Fakten wurde das Land geografisch eingeordnet und Besonderheiten wurden hervorgehoben. In der Vorstellungsrunde zeigte sich schnell die offene Stimmung der Gruppe.

25 11 12 Denmark 1 300Direkt danach konnten die Teilnehmenden ihr Wissen über Dänemark unter Beweis stellen: Noël hatte ein Quiz vorbereitet, das von kulinarischen Köstlichkeiten über Traditionen bis hin zu gesellschaftlichen Besonderheiten reichte. Das sorgte für Spaß und einen lockeren Austausch unter allen Beteiligten. Das dänische Königshaus und seine Rolle in der Gesellschaft waren das nächste Thema. Noël berichtete über die öffentliche Wahrnehmung der königlichen Familie, ihre historische Bedeutung und die Identifikation der dänischen Bevölkerung mit ihrer Monarchie.

​Dann ging es zu den beiden Hauptinhalten des Abends: Dänische Traditionen und die einzigartige dänische højskole.

Zu den Traditionen zählt der Brauch, mit 25 Jahren – sofern man noch nicht verheiratet ist – mit Zimt bestreut zu werden oder Zimtschnecken geschenkt zu bekommen. Ein weiterer Höhepunkt war der Einblick in das dänische Halloween, das meist im Februar gefeiert wird. Kinder verkleiden sich und schlagen mit verbundenen Augen auf ein Holzfass, ähnlich einer Piñata. Wer das Fass zum Brechen bringt, wird "Catking" genannt, eine Tradition, die daher stammt, dass früher tatsächlich eine schwarze Katze im Fass war – heute bleibt das glücklicherweise aus.

Ein zentrales Thema war die dänische højskole, die man am ehesten mit einer „Lebensschule“ vergleichen kann. Jugendliche leben dort wie in einem Internat zusammen und werden vor allem auf das Leben vorbereitet. Es gibt keine Tests oder Klausuren, sondern das gemeinsame Lernen und Leben stehen im Mittelpunkt. Die Schulen bieten verschiedene thematische Schwerpunkte, aber auch Angebote für ältere Teilnehmer*innen. Meistens dauert ein Aufenthalt etwa sechs Monate.

25 11 12 Demark 2 300​Noël ließ die Teilnehmenden an ihren eigenen Erfahrungen auf einer højskole teilhaben. Sie berichtete, wie sehr das Gemeinschaftsgefühl während dieser Zeit geprägt wird und wie wichtig das Zusammenleben und das Erlernen praktischer Fähigkeiten sind. Viele Bilder und Alltagsberichte zeigten die Vielfalt, Wärme und Offenheit dieser dänischen Schultradition.

Der Abend verdeutlichte, wie prägend und bereichernd das gesellschaftliche Leben, die Traditionen und die Bildungswege in Dänemark sind – und wie wichtig Gemeinschaft und persönliche Entwicklung im dänischen Selbstverständnis sind.