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Soziale Medien

Kontakt zum Projektträger

Stadt Aachen
Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten
Johannes-Paul-II.-Str. 1
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Winfried Brömmel
Telefon   0241 - 432 - 7628
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Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen
Marcel Philipp
Markt
52058 Aachen
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Referenz: Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten
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USt-IdNr.: DE 121689815

 

RWTH Aachen

Templergraben 55
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Die RWTH Aachen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und wird vertreten durch den Rektor, Prof. Ernst Schmachtenberg.

USt-IdNr.: DE 121689807

 

Stadt Aachen

logo stadt aachen1Das Europäische Wissenschaftsparlament wurde gemeinsam vom ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Dr. Jürgen Linden, und dem damaligen Rektor der RWTH Aachen, Prof. Dr. Burkhard Rauhut, initiiert. Während nichts leichter ist als die inhaltliche Verbindung einer Universität zu einer Veranstaltung rund um Wissenschaft zu beschreiben, bedarf es bei der Frage, warum eine Stadt, d.h. ihre Politik und Verwaltung, sich so sehr für ein wissenschaftliches Ereignis einsetzt, einer Erläuterung: Aachen ist nicht allein eine Stadt mit viel Geschichte und Charme, sondern seit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stets mit den fortschrittlichsten Entwicklungen in Wissenschaft und Technik verbunden.

hosts aachenOb es im 19 Jahrhundert neue Technologien der Kohlegewinnung und Stahlproduktion waren oder ob in den letzten Jahrzehnten die Hochtechnologie in Aachen einen wichtigen Standort fand, immer war es für die Bewohner der Stadt und die hier ansässigen Unternehmen und Forschungsinstitute wichtig, im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsstandorten exzellent dazustehen. Seit der schwierigen Umwandlung der Aachener Wirtschaftsregion von den alten Industrien (Kohle, Stahl) hin zu neuen Hochtechnologien (IT, Life Sciences, automotive, Neue Werkstoffe) ist jedem in Aachen bewusst, dass unsere Zukunft nur durch den „Rohstoff“ Wissen zu sichern ist. Daher rührt die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und RWTH, die immer zum Ziel hat, Aachen als exzellenten Standort der wissensbasierten Wirtschaft nach vorne zu bringen.

Es gibt Kenner der europäischen Geschichte, die sagen, dass die Bildung als Motor der Entwicklung bereits durch Alkuin am Hofe Karls des Großen zu Bedeutung gelangt sei, dass also die heutige Verpflichtung zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ertsklassigkeit eine ganz alte Geschichte hat. Tief in der Geschichte Aachens als Heimat des „ersten Einigers Europas“ wurzelt auch das besondere europäische Bewusstsein dieser Stadt. Wer nur 3 Kilometer von zwei Nachbarkulturen lebt, weiß um die Wichtigkeit von Toleranz, Austausch und grenzüberschreitender Mobilität. Ein „europäisches Wissenschaftsparlament“ beinhaltet deshalb drei Begriffe, die für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger seit jeher sehr wichtig sind: das besondere europäische Engagement Aachens, seine Angewiesenheit auf exzellente Wissenschaft und das Parlament als die herausragende Organisationsform für Diskurs und Toleranz in der europäischen Kultur.

Für mehr information, besuchen Sie www.aachen.de

 
RWTH Aachen

logo rwth aachen1Die RWTH Aachen gehört mit ihren 260 Instituten in neun Fachbereichen zu den führenden europäischen Universitäten. Derzeit sind 30.000 Studierende in über 100 Studiengängen eingeschrieben, davon über 5.500 ausländische Studenten aus 130 Ländern. Die Ausbildung an der RWTH ist vor allem anwendungsorientiert. Die Absolventen sind deshalb in der Wirtschaft gefragte Nachwuchs- und Führungskräfte. Jedes fünfte Vorstandsmitglied deutscher Konzerne kommt von der RWTH Aachen. Nationale Rankings und internationale Bewertungen bescheinigen den RWTH-Absolventen eine ausgeprägte Befähigung zur Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen, zu konstruktiver Problemlösung in Teamarbeit und zur Übernahme von Leitungsaufgaben.

Die Arbeit der Forschungszentren der RWTH orientiert sich stark an den Erfordernissen der Industrie, wodurch zahlreiche Entwicklungen und Patente zustande kommen. Die Bandbreite der Forschung reicht dabei von der Idee bis zum Produkt. Bei einerseits starker fachlicher Spezialisierung praktizieren die Kompetenzzentren der RWTH andererseits eine sehr effektive fachübergreifende Zusammenarbeit in interdisziplinären Verbünden und Foren. Dadurch erhalten auch gesellschaftswissenschaftliche Studiengänge einen deutlichen Bezug zum ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt der Hochschule.

Die dialogorientierte Vermittlung von Wissenschaft an der RWTH Aachen eine lange Tradition. Die allgemeinverständliche Präsentation von Forschung genießt an der RWTH einen hohen Stellenwert. Dies umfasst auch die kritische Reflexion heikler Themenbereiche. Das EWP bildet eine konsequente Fortsetzung dieser offensiven und zielgruppenorientierten Öffentlichkeitsarbeit. Das neue Veranstaltungsformat beweist gleichzeitig auch die Innovationskraft und den Willen, stets neue dialogorientierte Vermittlungsformen zu finden.

hosts rwthDie Innovationskraft der Hochschule drückt sich zudem in der hohen Anzahl von 1.250 Existenzgründungen aus, was in den letzten 20 Jahren rund 30.000 neue Arbeitsplätze in der Region Aachen entstehen ließ. Die RWTH ist darüber hinaus größte Arbeitgeberin und Ausbilderin der Region. Den erfolgreichen Strukturwandel vom Bergbaugebiet hin zur Hightech-Region wird die Hochschule auch weiterhin als Motor entscheidend prägen und mitgestalten.

Insofern unterstützt die RWTH nach Kräften alle Maßnahmen, um die Sichtbarkeit dieser Kompetenz und dieses Potentials noch deutlicher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Durch die Vernetzung von europäischem Gedanken und Wissenschaft, zwei wesentlichen Faktoren am Standort, soll das EWP in diesem Sinne zu einem internationalen Botschafter für den Wissenschaftsstandort Aachen werden.

Hohe Qualität in Lehre und Forschung bilden auch den Ausgangspunkt für die internationale Zusammenarbeit der RWTH. In Netzwerken wie der IDEA League setzt die RWTH mit führenden Technischen Universitäten anderer Länder Qualitätsstandards. Mit Universitätsgründungen nach Vorbild der RWTH Aachen in Thailand und im Oman wird diese erfolgreiche Wissenschaftsstruktur auch international vermarktet. Im Rahmen der Exzellenzinitiative erhielt die RWTH Aachen durch die Bewilligung von insgesamt drei Exzellenzclustern, einer Graduiertenschule und des Zukunftskonzepts „RWTH Aachen 2020: Meeting Global Challenges“ weitere Impulse für die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Für weitere Informationen, besuchen Sie www.rwth-aachen.de

Das Europäische Wissenschaftsparlament hielt seine erste Konferenz vom 09. bis 10. Oktober 2008. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Janez Potočnik, Europäischer Kommissar für Wissenschaft und Forschung, lautete das Thema "Europa unter Strom - Geht 2050 das Licht aus?". Die Fragen mit Bezug zu Energie und Nachhaltigkeit wurden in fünf Themengruppen unterteilt: Technologie, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Persönliche Verantwortung.

Während der Konferenz diskutierte die jüngere Generation, vertreten durch 48 Schüler und 24 Studenten zusammen mit 24 Bürgern, die sich nicht beruflich mit dem Thema beschäftigt hatten. Insgesamt 24 Experten aus Wissenschaft, Medien, Politik, Nichtregierungsorganisationen und der Wirtschaft vervollständigten das EWP 2008.

Die parlamentarische Konferenz war mit einem Webportal verknüpft, wo in Foren von über 600 Teilnehmern ab März 2008 über das zentrale Thema diskutiert werden konnte. Ab September 2008 wurde die Konferenz inhaltlich vorbereitet, wozu Wiki-Redaktionssysteme genutzt wurden. Sowohl Onlinediskussionen als auch die Konferenz wurden in Englischer Sprache abgehalten, und von fünf erfahrenen Moderatoren begleitet, jeder von Ihnen für eines der Unterthemengebiete.

Die Aachener Erklärung 2008 wurde dem Schirmherrn des EWP, Dr. Janez Potočnik und Vertretern des Europäischen Parlaments von einer Delegation aus EWP-Parlamentariern und Vertretern der Projektpartnern in Brüssel übergeben. Kommissar Potočnik hat dabei die Bedeutung des Projekts in Bezug auf das Thema und die innovative Form hervorgehoben.

 

Video über das EWP 2008

 

Das Europäische Wissenschaftsparlament beschäftigte sich beim zweiten Durchlauf am 24. bis 25. März 2010 mit dem Thema "H2O - More than just a drop." In diesem Jahr wurde die Schirmherrschaft von UNRIC, dem United Nations Regional Information Center for Western Europe übernommen. Die vielen verschiedenen Facetten des Themas waren unter anderem: Wasser als Lebensressource, Verteilung und Zugang zu Wasser, Knappheit in einigen Erdteilen und Überschwemmungen in anderen Regionen, Geschäfte mit Wasser, sowie wichtige technologische Aspekte wie Wasserschutz, Transport von Wasser, Aufbereitung, Energiegewinnung und viele mehr.

Wie schon 2008 wurde das Thema online mit Hilfe eines Internetforums vorbereitet. Das Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISA) an der RWTH Aachen unterstütze die Teilnehmer mit einer eigens angefertigten englischsprachigen Basisstudie. Das Thema war in fünf Bereiche unterteilt, die sich schon in 2008 bewährt hatten: Technologie, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Persönliche Verantwortung. Die Onlinediskussionen 2010 hatten bis zu 1.500 Teilnehmer, die wieder von fünf Moderatoren professionell begleitet wurden, je einem für jedes Unterthema.

Die Konferenz 2010 hatte mehr als 100 Teilnehmer aus 19 europäischen Ländern. Der Schwerpunkt lag auf der jüngeren Generation aus 14 verschiedenen Ländern. Zusammen mit Experten haben sie die Aachener Erklärung 2010 verabschiedet, die allen Europäischen Parlamentsmitgliedern, einer Zahl von Kommissaren und weiteren Interessenten gesendet wurde.

 

Film über das EWP 2010

Internetgestützt, generationenübergreifend und partizipativ.

about esp 1 Europa – Wissenschaft – Partizipation. Innerhalb dieser Koordinaten bewegte sich das Europäische Wissenschaftsparlament (EWP), ein Kooperationsprojekt von Stadt Aachen und RWTH Aachen, das von 2006 bis 2010 neue Maßstäbe im Hinblick auf innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung und der politischen Partizipation entwickelt hat.

Das EWP basierte auf der gemeinsamen Partizipation von Jugendlichen, interessierten Bürgern, Wissenschaftlern, Unternehmern und Politikern. Die Teilnehmer begegneten sich und diskutierten miteinander „auf Augenhöhe“ – anders als oftmals im wissenschaftlichen, beruflichen oder politischen Alltag. Mögliche Hemmschwellen insbesondere der jungen Teilnehmer wurden durch die einführende Online-Phase abgebaut. Gleichzeitig diente diese Phase der inhaltlichen Vorbereitung aller Teilnehmer auf die Parlamentstagung in Aachen.

Während jeder zweijährigen „Legislaturperiode“ des EWP wurde ein gesellschaftspolitisches Thema von europäischer Tragweite bearbeitet. Das EWP hatte die Themen „Europa unter Strom – Geht 2050 das Licht aus?“ im Jahr 2008 und „H2O – More than just a drop“ im Jahr 2010 gewählt. Fachinstitute der RWTH Aachen verfassten zu jedem Thema eine fundierte Baseline Studie. Die Community diskutierte die Themen in englischer Sprache auf der Internetplattform des EWP. Interessierte Menschen aller Alters- und Berufsgruppen konnten komplexe Fragestellungen einbringen, Argumente austauschen und so den Erkenntnisgewinn voranbringen. Diese Onlinephase, die einen niedrigschwelligen Zugang zum Diskurs ermöglichte, wurde von professionellen Moderatoren fachlich und pädagogisch begleitet und diente als Vorbereitung der zweitägigen EWP-Tagung, zu der die engagiertesten Internet-User eingeladen wurden.

about esp 1Zu den parlamentarischen EWP-Tagungen reisten weitere Wissenschaftler, Politiker und Bürger auf Einladung des EWP nach Aachen. Insgesamt hatte das EWP bis zu 120 Sitze, von denen bis zu 70 den Vertretern der jungen Generation – Schülern und Studenten – vorbehalten waren. Beim EWP wurden keine politischen Fraktionen abgebildet. Verschiedene Gruppen waren jeweils für einen Teilaspekt des Themas verantwortlich und entwickelten Erkenntnisse auf der Basis von moderner Wissenschaft, Medien und europäischer Politik. Es wurde zum einen Ausschussarbeit durchgeführt und zum anderen wurden auch Plenum, Abstimmungen und innovative Methoden verwendet, wie z.B. das Knowledge Café, bei dem Gruppen und Themen gemischt werden, um interdisziplinären Fragestellungen gerecht zu werden. Darüber hinaus wurde die enge Anbindung an das Internet auch während der Tagung aufrechterhalten, indem Zwischenergebnisse und visuelle Eindrücke in Echtzeit von einem Live-Blogging-Team auf der Homepage des EWP veröffentlicht wurden.

In einer Abschlusssitzung des EWP wurden die zentralen Ergebnisse der Online-Debatte und der Parlamentstagung als „Aachener Erklärung“ verabschiedet, die im Anschluss von einer Delegation an den Schirmherren des EWP und an EU-Gremien überreicht wurde, was zu vielfachen positiven Resonanzen und Danksagungen führte.