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Soziale Medien

 


15 12 07 Wahlergebnis 2014 Chart 3001. So wählte Europa 2014

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung stagnierte europaweit bei nun 43,1 Prozent. In Deutschland hingegen stieg die Wahlbeteiligung bei den Europawahlen von 43,3 auf 47,9 Prozent.

Aachen hebt sich noch stärker positiv ab: hier stieg die Wahlbeteiligung von 48 auf 55,8 Prozent.

Ergebnisse

15 12 07 Wahlergebnis 2014 Gruppen und Prozente 300Die Konservativen bleiben nach der Europawahl trotz Stimmverlusten stärkste Kraft im EU-Parlament, gleichzeitig legten rechtspopulistische und EU-skeptische Parteien massiv zu. In Großbritannien und Frankreich gingen Ukip und Front National sogar als klare Sieger aus der Wahl hervor. Neben dem Trend, den Regierungen in einigen Staaten einen Denkzettel zu verpassen, gibt es auch den gegenteiligen Trend: In Deutschland, Österreich, Italien, den Niederlanden, Rumänien, Polen und anderen haben die nationalen Regierungsparteien im Großen und Ganzen gewonnen.

Bildung der neuen EU Kommission

Die "Europäische Volkspartei" (EVP) erhielt 221 von 751 Sitzen im EU Parlament und ging somit als stärkste Fraktion aus der Wahl hervor. Der Spitzenkandidat der EVP, der ehemalige luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, wurde daraufhin als Kommissionspräsidenten vorgeschlagen und gewählt. Die erste Aufgabe des neuen Kommissionspräsidenten ist die Bildung der neuen Kommission. Hierfür kann jeder Mitgliedsstaat jeweils einen Kommissar vorschlagen. Im Anschluss ist es die Aufgabe des Europäischen Parlamentes die vorgeschlagene Kommission zu verabschieden.

Hohe Vertreterin der EU für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und damit eine der Vizepräsidenten der Kommission wurde die Italienerin Federica Mogherini, Vera Jourova (Tschechien) ist zur Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung ernannt worden, das Kommissariat zu Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll übernahm der Franzose Pierre Moscovici. Günther Oettinger, vormals Kommissar für Energie, ist nun Kommissar für den Bereich Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

Was bedeuten die Ergebnisse der Europawahl?

Einige Kommentatoren sehen die europäische Politik in ihren Grundfesten erschüttert. Andere setzen auf eine Belebung der Diskussionen über Europa.

Lesen Sie hier selbst, was Journalisten in Deutschland und anderen Ländern schreiben und kommentieren:

2. Fragen und Antworten

Was wird wann gewählt?

Das Europäische Parlament wird als einzige EU-Institution alle fünf Jahre demokratisch von den Bürgerinnen und Bürgern der EU-Staaten gewählt. Die Europawahlen 2014 fanden vom 22. bis 25. Mai statt. In Deutschland war Sonntag, der 25. Mai 2014, Wahltag zur Europawahl. Nach der Europawahl wurden insgesamt 751 Sitze im Europäischen Parlament vergeben, davon 96 an Abgeordnete aus Deutschland.

Was war 2014 neu? - Wahl des Kommissionspräsidenten

Zum ersten Mal wählte das Europäische Parlament im Anschluss an die Wahl den Präsidenten der Europäischen Kommission. Der Europäische Rat schlägt dazu dem Europäischen Parlament einen Kandidaten für das Amt vor, unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Wahlen zum Europäischen Parlament. Gewählt wurde bei dieser Wahl 2014 Jean-Claude Juncker.

Wie wird gewählt?

Die Abgeordneten für das Europäische Parlament werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl bestimmt. Rechtsgrundlage der Europawahl ist Artikel 223 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, jedoch unterliegt die konkrete Durchführung einer Reihe weiterer europäischer und nationaler Vorschriften.

In Deutschland erfolgt die Wahl zum Europäischen Parlament nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts mit Listenvorschlägen. Dabei verfügt jede/r Wähler/in über eine Stimme. Die bis 2014 geltende Drei-Prozent-Sperrklausel wurde am 26.02.2014 vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben.

Wer darf wählen?

Rund 375 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind europaweit wahlberechtigt. Wahlberechtigt zur Europawahl in Deutschland sind alle Deutschen und alle Staatsangehörigen aus den übrigen EU-Mitgliedstaaten, die in Deutschland eine Wohnung haben oder sich gewöhnlich aufhalten, die am Wahltag:

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik oder in den übrigen EU-Mitgliedstaaten eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Für die Europawahl muss man im Wählerverzeichnis seiner Heimatgemeinde geführt werden oder einen Wahlschein haben. Um von ihrem Europawahlrecht in Deutschland Gebrauch zu machen, müssen sich EU-Bürgerinnen und EU-Bürger aus anderen EU-Mitgliedstaaten ins Wählerverzeichnis ihres derzeitigen Wohnortes eintragen lassen. Deutsche Bundesbürger/innen, die im Ausland leben, können von der Briefwahl Gebrauch machen oder an ihrem derzeitigen Wohnort in einem anderen EU-Mitgliedstaat an der Wahl teilnehmen.

Warum wählen gehen?

Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament repräsentiert die zweitgrößte Demokratie der Welt. Nur in Indien sind bei den Wahlen mehr Wahlberechtigte aufgerufen, in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl eine parlamentarische Vertretung zu wählen.

  • Gehen Sie zur Europawahl, damit Sie für Ihre Anliegen in Brüssel und Straßburg einen Adressaten haben.
  • Mit Ihrer Stimme können Sie dem Europäischen Parlament Rückenwind für weitere demokratische Reformen geben.
  • Sie haben die Möglichkeit, über Ihre Stimme bei der Europawahl mit zu beeinflussen, wer die neue Kommissionspräsidentin oder der neue Kommissionspräsident werden wird.
  • Wer nicht zur wahl geht, überlässt anderen die Entscheidung über die Zukunft

Videos

Offizielles Kampagnenvideo zur Europawahl 2014

Europawahl erklärt (Bundeszentrale für Politische Bildung)

12 08 10 europaflagge

3. Weitere Informationen im Internet

 

ich gehe zur europawahl 3b

Europawahl - Ich gehe hin, denn ...

Warum sollte man bei der Europawahl 2014 wählen gehen?

Passend dazu hat EUROPE DIRECT Aachen eine offene Facebook-Gruppe eingerichtet.
Bei Twitter können die Gründe für die Teilnahme an der Wahl mit dem Hashtag #ichgehezureuropawahl getweetet werden.

Schauen Sie doch mal rein und schreiben etwas!

 

 

Offizielles Kampagnenvideo zur Europawahl 2014

Alternatives Video, nicht offiziell

 

Die Europawahl 2014 - Informieren Sie sich im Internet!

Hier sammeln wir für Sie die wichtigsten Portale und Internetseiten zu den Europawahlen 2014.

Diese Linksammlung wird laufend erweitert. Schauen Sie öfter mal herein!

Offizielle Seiten

Hintergründe und Nachrichten

Wahl-Entscheidungshilfen, Umfragen und Analysen

Wahlprogramme (ohne Gewähr, nicht vollständig, in alphabetischer Reihenfolge, im Zweifelsfall bitte direkt bei den Parteien nachfragen)

Junge Leute

Videos

 

Offizielles Kampagnenvideo zur Europawahl 2014

Alternatives Video, nicht offiziell

 

Facebook, Twitter und Co.

Für den Unterricht

Aachen und die Region

Die Europawahl 2014 - Fragen und Antworten

Offizielles Kampagnenvideo zur Europawahl 2014

Alternatives Video, nicht offiziell

Europawahl erklärt (Bundeszentrale für Politische Bildung)

YouTube-Blogger erklären die Europawahl

Debatte der Spitzenkandidaten am 28.04.2014 in Maastricht

Was wird wann gewählt?

Das Europäische Parlament wird als einzige EU-Institution alle fünf Jahre demokratisch von den Bürgerinnen und Bürgern der EU gewählt. Die nächsten Europawahlen finden vom 22. bis 25. Mai 2014 statt. In Deutschland ist Sonntag, der 25. Mai 2014 Wahltag zur Europawahl.

Nach der Europawahl werden insgesamt 751 Sitze im Europäischen Parlament vergeben, davon 96 an Abgeordnete aus Deutschland.

Was ist neu? - Wahl des Kommissionspräsidenten durch europaweite Spitzenkandidaten

Im Anschluss an die Europawahl 2014 wird das Europäische Parlament erstmalig den Präsidenten der Europäischen Kommission wählen. Der Europäische Rat schlägt dazu dem Europäischen Parlament einen Kandidaten für das Amt vor, unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Wahlen zum Europäischen Parlament.

Die europäischen Parteien wurden im Juli 2013 vom Europaparlament aufgefordert, ihre Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Kommission "so frühzeitig vor der Wahl zu nominieren, dass sie noch die Möglichkeit haben, eine aussagekräftige EU-weite Wahlkampagne zu organisieren". Die Kandidaten sollen ihr politisches Programm in allen EU-Ländern persönlich vorzustellen und mehrere öffentliche Diskussionen zu veranstalten. Die Namen der europäischen Parteien sollen neben denen der nationalen Parteien auf dem Stimmzettel stehen.

Wie wird gewählt?

Die Abgeordneten für das Europäische Parlament werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl bestimmt. Rechtsgrundlage der Europawahl ist Artikel 223 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, jedoch unterliegt die konkrete Durchführung einer Reihe weiterer europäischer und nationaler Vorschriften.

Wie wird in Deutschland gewählt?

Die Wahl zum Europäischen Parlament erfolgt nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts mit Listenvorschlägen.
Jede Wählerin und jeder Wähler verfügt über eine Stimme, mit der sie/er einen Listenvorschlag einer Partei oder einer politischen Vereinigung wählen kann.

In Deutschland wurde für die Wahlen zum Europäischen Parlament eine Drei-Prozent-Sperrklausel festgelegt. Jedoch hat das Bundesverfassungsgericht am 26.02.2014 diese Regelung aufgehoben.

Welche Spitzenkandidaten gibt es für die deutschen Parteien?

 Ein Überblick über die wichtigsten Spitzenkandidaten in Deutschland

  • SPD: Martin Schulz (58), Präsident des Europaparlaments.
  • CDU: David McAllister (43), ehemaliger Ministerpräsident von Niedersachsen.
  • CSU: Markus Ferber (49), Europa-Abgeordneter.
  • Linkspartei: Gabi Zimmer (58), Vorsitzende der Linke-Fraktion im Europaparlament.
  • Grüne: Rebecca Harms (57), Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europaparlament.
  • FDP: Alexander Graf Lambsdorff (47), Europa-Abgeordneter.
  • Alternative für Deutschland: Bernd Lucke (51), Parteichef.
  • Piratenpartei: Julia Reda (26), ehemalige Vorsitzende der Jungen Piraten.

Wer darf wählen?

Rund 375 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind europaweit wahlberechtigt.

Wahlberechtigt zur Europawahl in Deutschland sind alle Deutschen und alle Staatsangehörigen aus den übrigen EU-Mitgliedstaaten, die in Deutschland eine Wohnung haben oder sich gewöhnlich aufhalten, die am Wahltag:

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik oder in den übrigen EU-Mitgliedstaaten eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Für die Europawahl muss man im Wählerverzeichnis seiner Heimatgemeinde geführt werden oder einen Wahlschein haben.
Um von ihrem Europawahlrecht in Deutschland Gebrauch zu machen, müssen sich EU-Bürgerinnen und EU-Bürger aus anderen EU-Mitgliedstaaten ins Wählerverzeichnis ihres derzeitigen Wohnortes eintragen lassen.

Wie können Deutsche im Ausland wählen?

Bundesbürgerinnen und Bundesbürger, die ihren Hauptwohnsitz in einem der übrigen EU-Staaten gemeldet haben, haben zwei Möglichkeiten, sich an den Europawahlen zu beteiligen: Sie können entweder per Briefwahl an ihrem letzten Hauptwohnsitz in Deutschland oder an ihrem derzeitigen Wohnort in einem anderen EU-Mitgliedstaat an der Wahl teilnehmen.

Bitte beachten Sie: Wenn man als Deutscher im EU-Ausland wählt, bestimmt man über die in diesem Land zu vergebenden Mandate für das Europäische Parlament und nicht über die deutschen Mandate.

Auch Deutsche, die außerhalb der EU leben, können per Briefwahl wählen.

Wer kann gewählt werden?

Wer in Deutschland das Recht hat, bei den Europawahlen zu wählen, hat auch das sogenannte passive Wahlrecht, um sich um einen Abgeordnetensitz im Europäischen Parlament zu bewerben.

Kandidieren kann man allerdings nur auf Bundes- oder Landeslisten von Parteien oder sonstigen politischen Vereinigungen. Die Parteien oder sogenannten politischen Vereinigungen stellen Listen mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten für das Europaparlament auf.

Die früher erlaubten Doppelmandate sind 2004 abgeschafft worden, d. h. die Mitgliedschaft im Europäischen Parlament ist unvereinbar mit der Ausübung eines nationalen Abgeordnetenmandats. Hingegen ist es erlaubt, dass Europaabgeordnete Mandate auf kommunaler Ebene (z. B. als Stadt-, Gemeinde- oder Kreisrat) ausüben.

Warum wählen gehen?

Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament repräsentiert die zweitgrößte Demokratie der Welt. Nur in Indien sind bei den Wahlen mehr Wahlberechtigte aufgerufen, in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl eine parlamentarische Vertretung zu wählen.

  • Gehen Sie zur Europawahl, damit Sie für Ihre Anliegen in Brüssel und Straßburg einen Adressaten haben.
  • Mit Ihrer Stimme können Sie dem Europäischen Parlament Rückenwind für weitere demokratische Reformen geben.
  • Sie haben die Möglichkeit, über Ihre Stimme bei der Europawahl mit zu beeinflussen, wer die neue Kommissionspräsidentin oder der neue Kommissionspräsident werden wird.
  • Wer nicht zur Wahl geht, überlässt anderen die Entscheidung über die Zukunft.
  • Europawahl bei YouTube, Facebook, Twitter und Co. (folgt)

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Dann schauen Sie hier auf die Sammlung von Webseiten zur Europawahl, die wir für Sie stets aktualisieren.

 

Die Ergebnisse der Europawahl 2009