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15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

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Infomieren Sie sich hier:

Laborproben 300Wissenschaftler der Freien Universität Brüssel (Université libre de Bruxelles (ULB)), haben die Krebsforschung einen großen Schritt voran gebracht. Mit Unterstützung aus Mitteln des Europäischen Forschungsrats (European Research Council – ERC) konnte das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Cédric Blanpain zum ersten Mal Tumorwachstumsphasen während des Fortschreitens der Krebserkrankung definieren und die Typen von Tumorzellen bestimmen, die Metastasen bei Haut- und Brustkrebs verursachen.

Forschungskommissar Carlos Moedas sagte: „Ich freue mich sehr, dass es ERC-Forschern erneut gelungen ist, ein Forschungsgeheimnis zu lösen. Der Kampf gegen Krebs ist eine entscheidende Aufgabe der Wissenschaftsgemeinschaft. Die Entdeckung unterstreicht die Bedeutung von Forschung, die von Neugier angetrieben wird und zeigt, wie viel sie zu unserer Gesellschaft beitragen kann.“

Innerhalb der letzten zehn Jahre wurde Prof. Blanpains Arbeiten in der Krebsforschung vom ERC mit 4 Mio. Euro gefördert. Die Forschungsergebnisse wurden im „Nature magazine“ veröffentlicht und zeigen, dass die Wissenschaftler mindestens sieben verschiedene Arten von Tumorzellen bestimmen konnten. Die Entdeckung wird große Auswirkungen auf Diagnose, Prognose und Therapie von Krebspatienten haben.

EU Tasche 300Eine weitere Schranke im europäischen Binnenmarkt ist gefallen: Der Paketversand von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen wird in Zukunft transparenter und erschwinglicher. Das Europäische Parlament wird am 18. April den Vorschlag der EU-Kommission für die grenzüberschreitende Zustellung von Paketen unterzeichnen.

„Nur wenige Wochen nach der Verabschiedung unseres Vorschlags gegen ungerechtfertigtes Geoblocking halten wir unser Versprechen, das Einkaufen im Internet erschwinglicher zu machen und einen digitalen Binnenmarkt zu schaffen, wieder ein“, sagte Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für den digitalen Binnenmarkt. Die neue Verordnung wird es Verbrauchern und Unternehmen, insbesondere KMU, ermöglichen, Produkte und Dienstleistungen in der gesamten EU einfacher und sicherer online zu kaufen und zu verkaufen. Untersuchungen hatten beispielsweise ergeben, dass die öffentlichen Preise, die Anbieter für grenzüberschreitende Leistungen verlangten, oft drei -bis fünfmal höher als die entsprechenden Inlandstarife waren.

Elżbieta Bieńkowska, Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, erklärte: „Grenzüberschreitende Paketdienste sind für den elektronischen Geschäftsverkehr unerlässlich und ein gutes Beispiel dafür, wie der Binnenmarkt für Unternehmen und Bürger funktionieren kann. Indem wir die Preistransparenz erhöhen und die Regulierungsaufsicht verbessern, beseitigen wir die Hindernisse, denen sich die Menschen beim Online-Einkauf gegenübersehen, und tragen dazu bei, einen echten Binnenmarkt zu schaffen.“

Die Verordnung über die Zustellung von Paketen ist eine von drei Säulen der Bemühungen der Kommission, den elektronischen Geschäftsverkehr in der EU zu fördern. Dazu zählen auch die bereits verabschiedeten Vorschriften zu ungerechtfertigtem Geoblockierung und Verbraucherschutz. Die Verordnung gilt ab 1. Januar 2019.

Schienen 300Die niederländische 'EurekaRail' arbeitet an der Realisierung des Dreiländerzugs, einer direkten Bahnverbindung Lüttich – Maastricht – Heerlen – Aachen. Eine attraktive, Staatsgrenzen überschreitende Alternative im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel, die die führenden Wirtschaftszentren in der Grenzregion verbindet. Die ersten Züge sollen bereits Ende 2018 von Maastricht nach Aachen fahren.

Mit allen damit einhergehenden Vorteilen z. B. für Pendler, Studentenaustausch, Kulturgenießer und Verwandtenbesuche. Zugleich entsteht für den international reisenden Fahrgast eine ausgezeichnete Verbindung zwischen dem niederländischen Bahnnetz und den internationalen Hochgeschwindigkeitslinien von Aachen und Lüttich aus. Derzeit liegt nur ein fragmentiertes Bahnangebot mit verschiedenen Verkehrsunternehmen vor. Fahrgäste müssen auf dieser Strecke mehrmals umsteigen, wobei die Fahrpläne oft unzureichend aufeinander abgestimmt sind. Zudem gibt es für jedes Verkehrsunternehmen eigene Kartenarten und Verkaufswege.

Das Projekt 'EurekaRail' soll dabei in Zukunft eine Umstiegsfreie Reise im Dreiländereck ermöglichen. Hierbei soll eine schnelle, eng getacktete und komfortable Verbindung der beiden Universitätsstädte und Kulturzentren Aachen und Maastricht erreicht werden. Die Vorbereitung zu diesem Projekt laufen auf niederländischer Seite bereits auf Hochtouren.

Die EU fördert dieses Projekt mit rund 28 Millionen Euro. Diese werden aktuell unteranderem für die Gleisverdopplung und Elektrifizierung der Strecke Herzogenrath - Landgraaf und zur Abstimmung mit den verschienden Partnern auf allen Seiten genutzt. So soll die Grenzregion im Dreiländereck in zukunft noch enger zusammenwachsen.

Klimawandel Geothermie 300Das Europäische Parlament hat am Dienstag, 17. April, der überarbeiteten Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden endgültig zugestimmt. Die neuen Vorschriften zielen darauf ab, Gebäude „intelligenter“ und energieeffizienter zu machen. Sie ermöglichen so finanzielle Einsparungen und tragen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Renovierungs- und Bausektor bei.

 Die Abstimmung markiert den Abschluss der Verhandlungen zum ersten von acht Legislativvorschlägen, die die Europäische Kommission im Rahmen des Pakets "Saubere Energie für alle Europäer" am 30. November 2016 vorgelegt hat. Das Paket trägt wesentlich dazu bei, „eine krisenfeste Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimaschutzstrategie“ aufzubauen und somit eine der Prioritäten der Kommission Juncker umzusetzen.

Die vereinbarten Änderungen ermöglichen es, das enorme Potenzial für Energieeinsparungen im Gebäudesektor – dem energieintensivsten Bereich in Europa – zu erschließen. Sie zielen unter anderem darauf ab, bestehende Gebäude schneller mit energieeffizienten Anlagen nachzurüsten und die Energieeffizienz neuer Gebäude durch den Einbau „intelligenter“ Systeme zu verbessern.

Der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maroš Šefčovič, erklärte dazu: „Durch Gebäuderenovierung und die Nachrüstung mit intelligenteren Systemen schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe: Wir senken unsere Energiekosten, verbessern den Gesundheits- und Umweltschutz und verringern die Emissionen in der EU, für die der Gebäudesektor immerhin zu mehr als einem Drittel verantwortlich ist.“

Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie, ergänzte: „Diese erste endgültige Einigung auf einen Bestandteil des Pakets ‚Saubere Energie für alle Europäer‘ zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Versprechen einlösen, das wir bei unserer Arbeitsaufnahme abgegeben haben. Vorschriften wie der heute vereinbarte Vorschlag ermöglichen es uns, unsere ambitionierten Ziele für eine umweltfreundliche Energieversorgung in Europa und die Umsetzung des Pariser Übereinkommens zu realisieren.“

Die wichtigsten Neuerungen:

  • ein klarer Plan zur Erhöhung des Bestands an emissionsarmen und -freien Gebäuden in der EU bis 2050; die Grundlage dafür bilden nationale Fahrpläne zur Senkung der CO2-Emissionen von Gebäuden;
  • Förderung der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie „intelligenter“ Technologien, um einen effizienten Gebäudebetrieb sicherzustellen, etwa durch Einführung von Automatisierungs- und Steuerungssystemen;
  • Förderung des Aufbaus der erforderlichen Infrastruktur für Elektromobilität in allen Gebäuden (wenngleich in geringerem Umfang als im Vorschlag der Kommission vorgesehen);
  • Einführung eines „Intelligenzindikators“, der die Fähigkeit eines Gebäudes misst, neue Technologien und elektronische Systeme zu nutzen, die sich an die Bedürfnisse des Verbrauchers anpassen und den Betrieb sowie die Interaktion mit dem Netz optimieren;
  • Integration und erhebliche Stärkung langfristiger Strategien für die Renovierung von Gebäuden;
  • Mobilisierung öffentlicher und privater Investitionen;
  • Bekämpfung von Energiearmut und Senkung der Energiekosten der Haushalte durch Renovierung älterer Gebäude.

Die nächsten Schritte

Nach der Zustimmung des Europäischen Parlaments zur überarbeiteten Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden muss der Ministerrat seine Zustimmung in den kommenden Wochen noch formal bestätigen. Kurz danach wird der Text dann im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. 20 Tage später tritt die Richtlinie dann in Kraft. Anschließend haben die Mitgliedstaaten 20 Monate Zeit, die neuen Bestimmungen der Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

Hintergrund

Die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) trägt zur Verwirklichung des Ziels der Kommission Juncker bei, „eine krisenfeste Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimaschutzstrategie“ aufzubauen. Nach Ansicht der Kommission sollte die EU beim Übergang zu einem umweltfreundlichen Energiesystem eine Vorreiterrolle übernehmen. Aus diesem Grund hat sich die EU verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig wird angestrebt, die EU-Wirtschaft zu modernisieren und Beschäftigung und Wachstum für alle europäischen Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Die drei Hauptziele der Kommission bestehen dabei darin, die Energieeffizienz als oberste Priorität zu behandeln, im Bereich der erneuerbaren Energien eine weltweite Führungsrolle zu übernehmen und die Stellung der Verbraucher zu stärken. 

Mit 40 Prozent des Endenergieverbrauchs ist der Gebäudesektor der energieintensivste Bereich in der EU. Zudem sind 75 Prozent der Gebäude nicht energieeffizient, und in den einzelnen Mitgliedstaaten werden jährlich lediglich 0,4-1,2 Prozent des Gebäudebestands renoviert. Daraus ergeben sich enorme Möglichkeiten für Energieeffizienzsteigerungen in Europa ebenso wie wirtschaftliche Chancen.

Jugendkarlspreis2018 300Einlasskarten für die Verleihung des Jugendkarlspreises 2018 zu vergeben

Am Di. 08. Mai 2018 wird ab 11:00 Uhr der diesjährige "Europäische Jugendkarlspreis", der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist, in einer Feierstunde im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro und die Karlspreisstiftung vergeben kostenlose Einlasskarten für diese feierliche Zeremonie, bei der die drei europaweiten Gewinner ausgezeichnet werden. Zudem gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm.

Im Rahmen des zuvor vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs haben sich hunderte Jugendliche und Jugendgruppen aus allen 28 Mitgliedsländern der EU mit Projekten, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen, für die Auszeichnung beworben. Die Preisverleihung wird u.a. vom Präsidenten des Europäischen Parlaments Antonio Tajani und dem Vor­sitzenden der Karlspreisstiftung Dr. Michael Jansen vorgenommen.

Interessierte fragen die Karten bitte im Online-Formular an: http://bit.ly/Jugendkarlspreis_2018
Anfrageschluss ist Do. 27.04.2018 um 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Einlasskarten werden von der Karlspreisstiftung per Post an die Interessenten versendet.

Polizist 300Beim Treffen der EU-Außenminister am 16. April in Luxemburg hat sich die EU geschlossen hinter die Angriffe der USA, Frankreich und Großbritannien gegen Chemiewaffenanlagen in Syrien gestellt. „Der Rat unterstützt alle Bemühungen zur Verhinderung des Einsatzes chemischer Waffen“, heißt es in den Schlussfolgerungen der Außenminister.

Die Dynamik der gegenwärtigen Situation solle nun genutzt werden, um den Prozess zur politischen Lösung des syrischen Konflikts wiederzubeleben, sagte die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini. Die von den Vereinten Nationen und der EU geplante 2. Syrien-Konferenz „Supporting the Future of Syria and the Region” sei eine gute Gelegenheit, bei dem auch der innersyrische politische Dialog erneut angestoßen werden könne.


„Es ist nicht das erste Mal, dass das syrische Regime Chemiewaffen gegen Zivilisten einsetzt – es muss aber das letzte Mal sein. Zu Beginn des achten Jahres des Konflikts braucht Syrien dringend einen dauerhaften Waffenstillstand, der von allen Parteien respektiert wird und den Weg für die Aushandlung einer politischen Lösung im Rahmen des Genf-Prozesses unter der Leitung der Vereinten Nationen ebnet, um ein für alle Mal Frieden in Syrien zu schaffen – das ist das Mindeste, nach allem, was das syrische Volk durchgemacht hat“, erklärte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bereits am Wochenende.

Neben Beratungen zu Syrien stehen auf der Agenda des Außenministertreffens heute auch Diskussionen über die Rolle des Iran im Syrienkrieg und die Umsetzung des gemeinsamen umfassenden Aktionsplan zum iranischen Atomprogramm. Die EU steht weiterhin hinter dem Abkommen.

Der Umgang mit Russland, insbesondere unter dem Aspekt des Nervengiftanschlags auf zwei russische Staatsbürger im englischen Salisbury, ist ein weiteres Thema des Treffens. Die Außenminister befassen sich mit Maßnahmen im Anschluss an die Tagung des Europäischen Rates vom 22./23. März, unter anderem mit der Ausweisung russischer Diplomanten aus einigen EU-Mitgliedstaaten und Drittländern. Dabei werden sie die weitere Umsetzung der im März 2016 vereinbarten fünf Grundsätze für die Beziehungen zwischen der EU und Russland erörtern.

12 04 04 handshakeAngesichts der Herausforderungen in der Weltpolitik hat sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gemeinsam mit dem neuen Bundesaußenministers Heiko Maas dafür ausgesprochen, dass sich die EU künftig in wichtigen außenpolitischen Fragen nicht nur einstimmig, sondern mit qualifizierter Mehrheit positionieren kann.

„Wir sind beide der Auffassung, dass wir den Versuch unternehmen sollten, allen Nutzen aus dem Lissabon-Vertrag zu ziehen, wenn es darum geht, in Zukunft mit qualifizierter Mehrheit im Rat entscheiden zu können“, sagte Juncker am 13. April bei einer gemeinsamen Pressebegegnung mit Maas in Brüssel. Juncker nannte dabei die Außen- und Steuerpolitik. Auch Maas betonte, dass der Lissabon-Vertrag diese Möglichkeit hergebe.

Juncker und Maas, die sich zuletzt am Dienstag bei der Kabinettsklausur in Meseberg begegnet waren, sprachen bei dem Antrittsbesuch des neuen Bundesaußenministers in Brüssel unter anderem über die anstehenden Reformen zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion, die Zukunft der EU-Finanzen nach dem Brexit, den Schutz der Außengrenzen und die Aufrechterhaltung der Freizügigkeit im Schengen-Raum.

Am 10. Mai wird Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das Karlspreisdirektorium würdigt damit einen mutigen Vordenker für die Erneuerung des Europäischen Traums, der mit Leidenschaft und Zuversicht der Debatte über eine vertiefte Einigung unseres Kontinents neue Dynamik gibt. Präsident Macron hat gezeigt, dass sich auch mit einer Pro-Europäischen Kampagne wieder Wahlen gewinnen lassen.

„Wir haben vergessen, Europa zu verteidigen, wir haben vergessen uns für Europa einzubringen und zugelassen, dass sich Zweifel breitmachen“, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron letzten September in Paris in einer leidenschaftlichen Rede an der Sorbonne-Universität. Am 17. April präsentiert Macron seine Vision für die EU auch im Europäischen Parlament in Straßburg.

Aus Macrons Sicht ist die EU in ihrem jetzigen Zustand „zu langsam, zu schwach, zu ineffizient“. Bereits letzten September machte Macron konkrete Vorschläge um Europa „krisensicherer und schlagkräftiger“ zu machen. Dazu gehören ein gemeinsamer Finanzminister für die Eurozone, eine Grenzpolizei, die überall in Europa einen wirksamen Grenzschutz gewährleisten soll, eine europäische Asylbehörde, ein europäisches Verteidigungsbudget, eine gemeinsame Interventionstruppe mit einer gemeinsamen Einsatzdoktrin, ein EU-Programm zur Finanzierung und Ausbildung von Flüchtlingen sowie eine „vollständige Integration" der Märkte Deutschlands und Frankreichs bis zum Jahr 2024.

Emmanuel Macron, der jüngste Präsident, den Frankreich je hatte, schaffte es 2017 in wenigen Monaten, die Wähler zu mobilisieren und die Präsidentschaftswahlen mit einem pro-europäischen Kurs zu gewinnen.
Für Macron und Frankreich ist Deutschland der wichtigste Partner in Europa.
Zusammen mit der deutschen Kanzlerin will er beim nächsten EU-Gipfel im Juni einen gemeinsamen Fahrplan zur Reform der EU vorstellen.

Im Rahmen der Karlspreisverleihung wird Macron auch seine Idee einer Europäischen Universität mit Studierenden der RWTH Aachen diskutieren.

EU Gerüst 300Mit dem Europass lässt sich in wenigen Schritten einen Lebenslauf erstellen, der auch im Ausland verstanden wird. Künftig können Qualifikationen und Kompetenzen über das überarbeitete Europass-Konzept noch besser sichtbar gemacht werden.

Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, hat am 12. April die Einigung der Mitgliedstaaten zum Kommissionsvorschlag eines überarbeiteten Rahmenkonzepts zur Transparenz von Qualifikationen (Europass) begrüßt. In Deutschland ist besonders der Europass Mobilität zum Nachweis von Lernaufenthalten im Ausland beliebt und wird rege genutzt: bis März 2018 wurden bereits 250.000 Europass-Mobilitätsnachweise beantragt. Damit ist Deutschland Spitzenreiter in Europa.

Marianne Thyssen sagte: „Der Europass ist seit über einem Jahrzehnt ein wichtiges Instrument, um Kompetenzen und Qualifikationen verständlich zu machen und besser darüber zu kommunizieren. Als Bindeglied zwischen der Arbeitswelt und dem Bildungsbereich spielt er eine entscheidende Rolle. Pro Tag verzeichnet das Europass-Portal über 55.000 Besucher, und seit 2004 wurden über 100 Millionen Europass-Lebensläufe heruntergeladen.“

Nachdem der Kommissionsvorschlag zur Modernisierung von Europass heute gebilligt wurde, bietet der Rahmen nunmehr ein E-Portfolio für die Speicherung und den Austausch von Informationen, Instrumente für die Selbstbewertung der Kompetenzen sowie Instrumente für die Beschreibung der in formellen und informellen Lernprozessen erworbenen Kompetenzen und Qualifikationen.

Erstmals wird Europass auch Informationen zur Unterstützung der Karriereplanung anbieten, u. a. zu Trends und Anforderungen des Arbeitsmarkts sowie zu Beratungs- und Weiterbildungsangeboten in ganz Europa.

„Die Kommission freut sich bereits darauf, den Europass-Rahmen in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und den einschlägigen Interessenträgern in die Tat umzusetzen und so in eine neue Ära einzutreten. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für das Engagement bedanken, mit dem sie sich für eine Verbesserung der Instrumente und Dienste eingesetzt haben, die wir unseren Bürgerinnen und Bürgern im Bereich ‚Kompetenzen und Qualifikationen‘ anbieten können“, so Kommissarin Thyssen weiter.

Der Europass Mobilität sorgt zum Beispiel seit 2005 dafür, dass diejenigen, die eine Lernerfahrung im europäischen Ausland gemacht haben, diese auch entsprechend nachweisen können. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Praktikum, einen Abschnitt der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder ein Auslandssemester im Studium handelt. 2018 wurde die 250.000er Marke geknackt. Diese hohe Zahl von beantragten Europass Mobilitätsnachweisen ist auch ein Indiz für die hohe Anerkennung, die das Dokument in Deutschland genießt.

Global Handel 300Die Rechte europäischer Verbraucher sollen gestärkt und besser durchgesetzt werden können. Dazu hat die Europäische Kommission am Mittwoch, 11. April europäisch geregelte Verbandsklagen für die Verbraucher vorgeschlagen.

Zwar zählen die Verbraucherschutzvorschriften der EU zu den strengsten weltweit, doch haben die jüngsten Fälle wie der Dieselskandal gezeigt, dass sie oft schwer durchzusetzen sind. Deshalb sollen qualifizierte Einrichtungen wie Verbraucherorganisationen künftig die Möglichkeit erhalten, Verbandsklagen im Namen von Verbrauchern zu erheben. Geplant sind auch strengere Sanktionen: wenn Unternehmen in mehreren Mitgliedstaaten gegen das Verbraucherrecht verstoßen, sollen künftig Strafen von bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes des Unternehmens möglich sein.

Ferner wird der Verbraucherschutz auf den Online-Bereich ausgeweitet und für mehr Transparenz auf Online-Marktplätzen gesorgt. Der Erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans erklärte dazu: „Bei der heute vorgeschlagenen Neugestaltung der Rahmenbedingungen für die Verbraucher geht es darum, einen faireren Binnenmarkt für Verbraucher und Unternehmen zu schaffen. Wir führen ein europäisches Recht auf kollektiven Rechtsschutz in Fällen ein, in denen Verbrauchergruppen Schaden erlitten haben, wie wir es in der jüngsten Vergangenheit gesehen haben. Dabei sorgen wir selbstverständlich für angemessene Schutzmechanismen, damit dieses Verfahren nicht missbraucht werden kann. Die Verbraucher werden wissen, bei wem sie online einkaufen, und ob die Verkäufer dafür bezahlt haben, dass sie bei den Suchergebnissen angezeigt werden. Die meisten Unternehmer, die sich an die Regeln halten, werden entlastet. Die wenigen Unternehmer, die das Vertrauen der europäischen Verbraucher gezielt missbrauchen, müssen mit höheren Geldstrafen rechnen.“
 
Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, fügte hinzu: „In einer globalisierten Welt, in der die großen Unternehmen enorme Vorteile gegenüber den einzelnen Verbrauchern haben, müssen wir für gerechte Bedingungen sorgen. Auf europäische Art geregelte Verbandsklagen werden mehr Fairness für die Verbraucher schaffen und nicht das Geschäft der Anwaltskanzleien ankurbeln. Und mit schärferen Sanktionen, die vom Jahresumsatz des betreffenden Unternehmens abhängig sind, werden die Verbraucherschutzbehörden endlich wirksame Mittel an die Hand bekommen, um die Betrüger zu bestrafen. Betrüger dürfen nicht billig davonkommen.“
 

Entwicklungshilfe 300Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten waren 2017 mit einer Gesamtsumme von 75,7 Mrd. Euro erneut der weltweit größte Geldgeber öffentlicher Entwicklungshilfe.

Dies geht aus den am 10. April veröffentlichten Zahlen des Ausschusses für Entwicklungshilfe (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Gegen die Armut in der Welt hilft die Europäische Union tatkräftig mit. Der Betrag von 75,7 Mrd. Euro entspricht 0,50 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) der EU und liegt trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr deutlich über dem Durchschnitt der nicht der EU angehörenden Mitglieder des OECD-DAC von 0,21 Prozent.

Das Gesamtvolumen der öffentlichen Entwicklungshilfe verringerte sich von 131 Mrd. Euro im Jahr 2016 auf 130 Mrd. Euro im Jahr 2017. Die EU-Entwicklungshilfe entsprach somit 2017 insgesamt 57 Prozent der gesamten weltweiten öffentlichen Entwicklungshilfe.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten setzen sich schon lange für die weltweite Entwicklungsfinanzierung ein. Seit 2015, dem Jahr der Annahme des Aktionsplans von Addis Abeba und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, ist die kollektive Entwicklungshilfe der EU um 7,8 Mrd. Euro (12  Prozent) gestiegen, während das Verhältnis der öffentlichen Entwicklungshilfe zum Bruttonationaleinkommens um 6 Prozent gestiegen ist.

Wichtigstes Ziel der EU-Entwicklungspolitik ist laut EU-Vertrag „die Bekämpfung und auf längere Sicht die Beseitigung der Armut“. Dazu gehört etwa, für Lebensmittel, sauberes Wasser und Schulen zu sorgen und Seuchen wie Aids zu bekämpfen. Weitere Ziele sind die Verteidigung der Menschenrechte und der Demokratie, die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und die Folgen von Klimawandel und Umweltproblemen anzugehen. Mit ihren Entwicklungsprogrammen unterstützt die EU in 160 Partnerländern die Umsetzung dieser Ziele. Um die Wirkung der Entwicklungshilfe zu verbessern, soll sie sich auf ganz arme Länder konzentrieren. So erhalten etwa die Länder der Sahelzone Nahrungsmittelhilfe.

Als wichtigster Handelspartner der Entwicklungsländer gewährt die EU ihnen zollfreien Zugang zum europäischen Markt. Solche Anreize sollen die dortigen Regierungen dazu bringen, internationale Standards nach europäischem Vorbild wie etwa Grundrechte oder Arbeitnehmerrechte zu übernehmen. Damit die Umsetzung von Projekten und Programmen erfolgreich verläuft, arbeitet die EU eng mit internationalen Partnern wie der OECD, der UNICEF und den Vereinten Nationen zusammen.

Unfall 300Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Europas Straßen ist leicht zurückgegangen. Das belegen die Daten, die die EU-Kommission am Dienstag, 10. April veröffentlicht hat. 

2017 kamen in der EU 25.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben – das waren 300 weniger als 2016 (dies ist ein Rückgang um 2 Prozent) und 6.200 weniger als 2010 (dies ist ein Rückgang um 20 Prozent). Mit durchschnittlich 49 Straßenverkehrstoten je eine Million Einwohner waren Europas Straßen 2017 nach wie vor die weltweit sichersten.

Die wenigsten Verkehrstoten verzeichnet Schweden mit 25 Straßenverkehrstoten je Million Einwohner, die höchste Zahl Rumänien mit 96 Verkehrstoten je eine Million Einwohner. Die größten Fortschritte hat Estland gemacht; dort ist die Zahl um 32 Prozent innerhalb eines Jahres gesunken. Deutschland verzeichnet 38 Verkehrstote je Million Einwohner, was einen Rückgang um 1 Prozent 2017 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Diese Entwicklung ist zwar ermutigend, doch dürfte es sehr schwierig sein, das EU-Ziel, die Anzahl der im Straßenverkehr tödlich Verunglückten zwischen 2010 und 2020 zu halbieren, noch zu erreichen.

Die für den Verkehr zuständige Kommissarin Violeta Bulc sagte: „Im letzten Jahr verloren 25 300 Menschen auf unseren Straßen ihr Leben, noch mehr erlitten Verletzungen, die ihr ganzes Leben veränderten. Hinter diesen Zahlen verbergen sich viele leid- und schmerzvolle Geschichten. Die Verantwortung für die Straßenverkehrssicherheit wird natürlich gemeinsam mit den Mitgliedstaaten wahrgenommen, doch ich glaube, dass die EU noch mehr tun kann, um die Europäerinnen und Europäer besser zu schützen. Die Kommission arbeitet derzeit an einer Reihe konkreter Maßnahmen, die wir in den nächsten Wochen bekannt geben wollen. Das Ziel ist klar: Die Rettung von Leben auf unseren Straßen.“

Von den tödlichen Unfällen und Verletzten im Straßenverkehr sind nicht nur die Opfer, sondern auch die Gesellschaft insgesamt betroffen, der sozioökonomische Kosten in Höhe von 120 Mrd. EUR pro Jahr entstehen. Daher müssen alle Akteure einen neuen Anlauf unternehmen, um die europäischen Straßen sicherer zu machen. Während die tagtägliche Durchsetzung der Vorschriften und die Sensibilisierung überwiegend von den nationalen und lokalen Stellen erledigt wird, arbeitet die Kommission derzeit an einer Reihe konkreter Maßnahmen, um Anreize für weitere deutliche Fortschritte zu schaffen. Dies wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg zu dem von Präsident Juncker skizzierten „Europa, das schützt“.

Blick in die Zukunft

Auf der Grundlage der Ministererklärung zur Straßenverkehrssicherheit vom März 2017 arbeitet die Kommission derzeit einen neuen Rechtsrahmen für die Straßenverkehrssicherheit für die Jahre 2020 bis 2030 aus, der von einer Reihe konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit flankiert wird. So könnten die europäischen Vorschriften für die Fahrzeugsicherheit und das Sicherheitsmanagement von Infrastrukturen überarbeitet und eine Initiative für den sicheren Übergang zu einer kooperativen, vernetzten und autonomen Mobilität vorgelegt werden. Die Kommission beabsichtigt, diese Maßnahmen im Frühjahr 2018 vorzulegen.

Glühbirne mit Baum 300Als großer Chance wurde das 2015 das Pariser Klimaschutzabkommen gefeiert, zu dem auch die Europäische Union einen großen Beitrag geleistet hat. Doch schon kurz nach seiner Wahl zum US-Präsidenten verkündete Donald Trump, das Abkommen aufkündigen zu wollen - dabei steht es um das weltweite Klima so schlecht wie lange nicht mehr.

Ein stabiles, weltweites Klima zählt zu den planetaren Komponenten, die für unsere Zivilisation unabdingbar sind. Die EU trägt angesichts der Herkules-Aufgabe, für ein stabiles Klima zu sorgen, eine gewaltige Mitverantwortung, über die Prof. Dr. Christoph Schneider vom Geographischen Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin am Freitag, 20. März, um 19 Uhr im Hörsaal H03, C.A.R.L. der RWTH Aachen, Claßenstr. 11 sprechen wird. Die Herausforderung im 21. Jahrhundert liegt darin, die Einhaltung aller globalen geoökologischen Grenzen mit unseren Lebens- und Wirtschaftsweisen in Einklang zu bringen. Die Nachhaltigkeitsziele der UNO bilden hierfür den geeigneten Rahmen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Was? Planet Earth First – Europas Verantwortung im Klimaschutz und darüber hinaus
Wann? 20.04., 19 Uhr
Wo? Hörsaal H03, C.A.R.L der RWTH Aachen, Claßenstraße 11

Digitaler Binnenmarkt 1 300Wie gestaltet Europa die Digitalisierung in Zeiten, in denen der digitale Wandel zur Herausforderung für unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften wird? Wird sie zur Chance oder zum Wagnis? Der designierte Karlspreisträger Emmanuel Macron hat im September 2017 Lösungsansätze dazu aufgezeigt, die in dieser Veranstaltung diskutiert werden sollen.

Unter dem Titel "Europa und Digitalisierung - Chance oder Wagnis?" werden diese Fragen am Montag, den 07. Mai 2018 im digitalHUB Aachen @Digital Chruch (Jülicher Straße 72a in Aachen) thematisiert.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart (MdL und Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie Prof. dr. Gunter Dueck (Freier Schriftsteller, Philosoph, Business Angel und Speaker) werden mit Impulsvorträgen in das Thema einleiten.

An der darauffolgenden Diskussion werden sich zudem Dr. Oliver Grün (Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V., Präsident der European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l.), Dr. Jürgen Linden (Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums), Michael F. Bayer (Vorstand des digitalHUB Aachen e.V., Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen) und Prof. Dr. Malte Brettel (Vorstand des digitalHUB Aachen e.V, Prorektor der RWTH Aachen) teilnehmen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Asselborn 300Kaum eine Errungenschaft der Europäischen Union ist so sichtbar wie die offenen Grenzen und der gemeinsame Binnenmarkt. Das Leben, Lernen, Studieren und Arbeiten im Ausland ist für viele Menschen innerhalb der EU Alltag geworden.

Bürgerinnen und Bürger schätzen die vereinfachten Zollvorschriften und Menschen, die in diesem Jahr 18 werden, kennen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und vielen weiteren europäischen Staaten den Euro als gemeinsames Zahlmittel.

Die Wirtschafts- und Währungsunion ist jedoch bedroht: EU-Skeptiker gewinnen Wahlen, der Nationalismus erstarkt in immer mehr westlichen Ländern und alte Vereinbarungen drohen über den Haufen geworfen zu werden. Staaten, die man bisher als Partner verstanden hat, wollen plötzlich Strafzölle einführen, ein Land verlässt die Staatengemeinschaft.

Welche Auswirkungen dies alles auf die Wirtschafts- und Währungsunion hat, darüber wollen Jean Asselborn und Sven Giegold am Donnerstag, 12. April um 20 Uhr in der Reihe "Welches Europa wollen wir?" im Ludwig-Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109 diskutieren.

Was? Welches Europa wollen wir? Jean Asselborn und Sven Giegold diskutieren
Wann? 12.04, 20 Uhr
Wo? Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109

Der Jurist Jean Asselborn war von 1982 bis 2004 Bürgermeister seiner Geburtsstadt Steinfort. 1984 erstmals für die Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei (LSAP) in die Abgeordnetenkammer gewählt, wurde er 1989 Vorsitzender der Parlamentsfraktion, 1997 Parteivorsitzender der LSAP. 2004 trat der inzwischen dienstälteste Außenminister der EU in die Regierung des Großherzogtums ein.

Der diplomierte Wirtschaftswissenschaftler Sven Giegold ist seit über zwei Jahrzehnten in sozialen Bewegungen engagiert und zählte zu den Mitgründern von Attac Deutschland. Seit 2009 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments und dort Sprecher der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen sowie finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion Die Grünen/EFA.

Moderiert wird der Abend von Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 0241/5101-360

 

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Luftballons Karlspreis 300Boris Pistorius (MdL und Minister für Inneres und Sport des Landes Niedersachen) und Wolfgang Bosbach (Vorsitzender der NRW-Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen") diskutieren am Freitag, den 04. Mai 2018 die Frage "Welches Europa wollen" über die Themen Migration und Innere Sicherheit. Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr im Ludwig Forum für Internationale Kunst statt.

Nach einer kaufmännischen Lehre und einem Jurastudium trat Boris Pistorius 1991 in den Dienst des Landes Niedersachsen. Ab 1996 saß er für die SPD im Rat seiner Heimatstadt Osnabrück, zu deren Oberbürgermeister er 2006 gewählt wurde. 2013 wurde er als Minister für Inneres und Sport in die niedersächsische Landesregierung berufen.

Wolfgang Bosbach arbeitete als Einzelhandelskaufmann, bevor er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachholte, Jura studierte und sich als Rechtsanwalt niederließ. 1994 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er bis 2017 angehörte. Von 2000 bis 2009 war er stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, von 2009 bis 2015 Vorsitzender des Innenausschusses.

Moderiert wird die Diskussion von Anja Clemens-Smicek, Verantwortliche Redakteurin der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter:
Fax: 0241/5101-360
oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

pulse of europe aachen 300Europa abwickeln? NEIN!
Mitmachen für ein attraktives Europa!

Europa ist für viele im Alltag erst einmal schwer erlebbar, weit entfernt. Populisten machen mit den Gefühlen GEGEN ein gemeinsames Europa Stimmung. Die Stimme des „Nein“ hat dabei ein Echo gefunden, das zu einer euroskeptischen Atmosphäre bis hin zu politischer Ängstlichkeit führt.

Was ist dieser Stimmung entgegenzusetzen? Emmanuel Macron hat in Frankreich mit einem proeuropäischen Wahlkampf das Präsidentenamt errungen und auf dem internationalen Parkett neue Impulse gesetzt. Aber auch von der Bevölkerung geht ein Impuls für Europa aus!

Seit 2016 setzt sich „Pulse of Europe“ für die Gemeinschaft ein und veranstaltet in mehr als 100 europäischen Städten regelmäßig Kundgebungen für die EU und zur Verteidigung ihrer Werte.

Schülerinnen und Schüler diskutieren heute mit Beate Roderburg, Arne Bratz (beide „Pulse of Europe Aachen“) und Thomas Thelen (stellv. Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten) über die Entstehung dieser Bürgerbewegung, ihre Ursachen, Arbeitsweise und Ziele ebenso wie über die Chancen und Grenzen dieser Initiative im Hinblick auf die öffentliche Wahrnehmung und die europäische Politik.

17 03 26 PoE Bild 4Im Rahmen des diesjährigen Karlspreisrahmenprogrammes findet am Freitag, den 27. April 2018 Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe Instituts, über "Europas kulturelle Identität" ab 19.30 Uhr im Ludwig Forum für Internationale Kunst statt.

Europa ist weder ein Schmelztiegel noch eine Salatschüssel, Europa ist ein Mosaik mit einem gemeinsamen Untergrund und einem Rahmen von demokratischen Grundprinzipien. Die gemeinsame Verantwortung für einen europäischen Kulturraum, die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen und die kulturelle Vielfalt als Reichtum zu begreifen, sind Voraussetzungen für ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Warum sich kein Europäer in einem europäischen Land als Fremder fühlen soll, erläutert der Präsident des Goethe Instituts, Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Digitaler Binnenmarkt 1 300Die EU-Kommission will die Zusammenarbeit in der EU in Bezug auf künstliche Intelligenz, Blockchain, elektronische Gesundheitsdienste und Innovation fördern. Dazu wird sie am 10.04.2018 Minister und andere Vertreter von EU-Ländern sowie aus Industrie, Hochschulen und Zivilgesellschaft beim Digitalen Tag 2018 in Brüssel zusammenbringen. Deutschland wird unter anderem von Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, vertreten.

Sie werden darüber diskutieren, wie sich die technischen Entwicklungen auf die Zukunft Europas auswirken und wie ein robuster digitaler Binnenmarkt aufgebaut werden kann.

Nach dem letztjährigen „Digitalen Tag“ in Rom, der eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Bereichen wie Hochleistungsrechentechnik, vernetzte Mobilität und Digitalisierung der Industrie ausgelöst hat, wiederholt die Kommission die Initiative zur Förderung einer stärkeren Zusammenarbeit im digitalen Sektor.

Innerhalb nur einen Jahres wurden auf dem Weg zu einem digitalen Binnenmarkt beträchtliche Fortschritte erzielt. Das Ende der Roaming-Gebühren und die Portabilität von Online-Inhaltediensten sind aus dem Alltag der Europäerinnen und Europäer nicht mehr wegzudenken. Im Mai 2018 werden strengere Datenschutzvorschriften und die ersten EU-weiten Bestimmungen zur Cybersicherheit in Kraft treten.

Viele Vorschläge bedürfen noch einer Einigung. Europa sollte im Rahmen des digitalen Binnenmarktes weitere Schritte unternehmen, seine Investitionen erhöhen und die Zusammenarbeit in Bezug auf künstliche Intelligenz, Blockchain, elektronische Gesundheitsdienste und Innovation intensivieren.

Karl EU 300Am Freitag, den 13. April 2018 diskutieren Dr. Werner Hoyer (Staatsminister a.D.; Präsident der Europäischen Investitionsbank) und Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler und Armutsforscher) im Rahmen des Karlspreisrahmenprogramms die Frage "Welches Europa wollen wir?" in Hinblick auf die soziale Dimension Europas. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Ludwig Forum für Internationale Kunst statt.

Der Diplomvolkswirt Werner Hoyer wurde 1987 erstmals für die FDP in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er bis 2012 angehörte. Von 1994 bis 1998 und noch einmal von 2009 bis 2011 war er Staatsminister im Auswärtigen Amt. Seit Januar 2012 ist er Präsident der Europäischen Investitionsbank.

Nach zahlreichen Lehraufträgen für Soziologie und Sozial- bzw. Politikwissenschaft an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen war Christoph Butterwegge von 1998 bis 2016 Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Seit seiner Emeritierung ist Butterwegge, den Die
Linke 2017 als Kandidaten für das Bundespräsidentenamt nominierte, überwiegend publizistisch tätig.

Die Moderation übernimmt an diesem Abend René Benden, Verantworticher Redakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter:
Fax: 0241/5101-360
oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Entwicklungshilfe 300

Die Europäische Union wird weitere 107,5 Mio. Euro an humanitärer Hilfe für die notleidende Zivilbevölkerung im Jemen bereitstellen. Dies gab der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides bei einer Geberkonferenz in Genf bekannt. Damit beläuft sich die Gesamthilfe der EU für den Jemen auf 438,2 Mio. Euro.

„Alle Konfliktparteien müssen den sicheren, ungehinderten und dauerhaften Zugang der humanitären Helfer zu allen betroffenen Gebieten im Jemen sicherstellen, um Leben vor Ort zu retten. Die Einfuhr von Gütern über alle Häfen des Jemen ist unerlässlich. Es muss dringend eine politische Lösung gefunden werden, um den Konflikt, der millionenfaches Leiden erzeugt, zu beenden“, forderte Stylianides.

Auch Neven Mimica, Kommissar für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung bekräftigte die Unterstützung der EU: „Wir werden die schwächsten Gebiete unterstützen und insbesondere die Binnenflüchtlinge, indem wir sie mit lebenswichtigen Mitteln zu Überwindung der derzeitigen Krise ausstatten.“

Die neuen Finanzmittel dienen zur Versorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln, Unterkünften, Wasser und medizinischen sowie sanitären Einrichtungen.

Im Jemen herrscht seit 2015 ein Krieg, der die Wirtschaft und die Infrastruktur des Landes zerstört hat. An die 22,2 Millionen Menschen sind seitdem auf Schutz und humanitäre Versorgung angewiesen.

Aachen 2025 – Projekt- und Ideenwettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Schulen

Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung
Die Digitalisierung hält mit atemberaubender Geschwindigkeit Einzug in unseren Alltag – sei es in der Freizeit, in der Kommunikation, bei der Arbeit, in der Mobilität oder anderswo. Mittlerweile ist das Thema Digitalisierung in fast allen gesellschaftlichen Bereichen präsent – und verändert diese. Vieles wird durch sie spürbar erleichtert, gleichzeitig erzeugt sie jedoch auch ein gewisses Unbehagen, da die zugrundeliegende Technik abstrakt und dadurch für den Einzelnen nicht immer kontrollierbar erscheint.

Warum der Preis Aachen 2025?
Die Initiatorinnen und Initiatoren des Aachen 2025 Preises sind Mitglieder des Aachen 2025 Netzwerkes. Sie möchten dazu beitragen, dass die gesellschaftlichen Herausforderungen, die die Digitalisierung an uns alle stellt, gemeinsam von möglichst vielen Menschen angegangen werden – die Gestaltung der "digitalen Transformation" betrifft und geht uns alle an.
Für die Jugend hat diese Aufgabe allerdings eine besondere Relevanz: Denn es ist ihre Zukunft, für die heute die Weichen gestellt werden.

Ziel des Aachen 2025 Preises ist es deshalb, die Beschäftigung von jungen Menschen mit dem Thema Digitalisierung zu fördern. Der Aachen 2025 Preis zeichnet Projektideen junger Menschen (Jugendliche ab 7. Klasse und Schulen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein) aus, die beispielhaft zeigen, wie Anwendungen der Digitalisierung zur Vereinfachung des Alltags, zur Verbesserung der Welt oder zur Lösung von gesellschaftlichen Aufgaben beitragen können.
Möglich sind sowohl reale Projekte als auch utopische Ideen und Zukunftsentwürfe.

Zur Bewerbung sollte ein kurzes Video (ca. 3 Minuten) erstellt werden, welches das Projekt oder die Idee vorstellt und erklärt.
Einsendeschluss für das Video: 31. August 2018.

Finanzielle Förderung grenzüberschreitender Schulaustausche und Schulbesuche

Der Vorstand der Euroregio Maas-Rhein (EMR) hat einen Fonds zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Aktivitäten von Schulen in der Euroregio Maas-Rhein eingerichtet.
Ein Zuschuss kann beantragt werden für:

  • grenzüberschreitende Austausche zwischen zwei oder mehr Schulen aus unterschiedlichen Teilregionen der EMR;
  • Besuche von Schulen in einer anderen Teilregion der EMR. Es handelt sich hierbei um Besuche in Museen, auf Expositionen und an historische Orte, oder um die Teilnahme an Stadtführungen und an Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Sport.

Pro Austausch oder Schulbesuch ist eine finanzielle Förderung von maximal 250 Euro für Fahrkosten und/oder maximal 250 Euro für Eintrittsgelder (also insgesamt maximal 500 Euro pro Anfrage) möglich.

Ostern 300

Das EUROPE DIRECT Team wünscht frohe Ostern und ein paar schöne freie Tage. Wir haben über die Osterfeiertage geschlossen und sind ab dem 03. April zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Krankenwagen 300

Ab Samstag, den 31. März wird das Notrufsystem "eCall" EU-weit für alle Neuwagen verpflichtend. Das eCall-System wählt bei einem schweren Verkehrsunfall automatisch die einheitliche europäische Notrufnummer 112 und kommuniziert über das europäische Satellitennavigationssystem Galileo den Standort des Fahrzeugs an die Rettungsdienste. Schätzungen zufolge wird sich die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte nach Einführung des 112-eCall-Systems in städtischen Gebieten um 40 Prozent und auf dem Land um 50 Prozent verkürzen.

Das eCall-System - das auch manuell ausgelöst werden kann - überträgt nur wesentliche Informationen und speichert oder zeichnet keine Daten auf. Die Kommission hat die eCall-Lösungen der Hersteller bereits in der Gemeinsamen Forschungsstelle getestet und im Januar 2018 Leitlinien für die Typgenehmigungszentren herausgegeben.

Schätzungen zufolge wird sich die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte nach Einführung des 112-eCall-Systems in städtischen Gebieten um 40 Prozent und auf dem Land um 50 Prozent verkürzen. Zudem dürfte sich die Zahl der Straßenverkehrstoten um mindestens 4 Prozent und die der Schwerverletzten um 6 Prozent verringern. Im Jahr 2016 kamen 25. 500 Menschen auf den Straßen der EU ums Leben, weitere 135. 000 wurden schwer verletzt. Um mehr Leben zu retten und ein Europa aufzubauen, das schützt, arbeitet die Europäische Kommission derzeit an einer neuen Reihe von Verkehrssicherheitsinitiativen, die im Laufe des Jahres vorgestellt werden.