• "Go Abroad Fair" Informationsveranstaltung

    16 11 09 RWTH Go Abroad FairVom 16. bis 20. Oktober 2017 findet die RWTH Go Abroad Fair 2017 statt, bei der Studierende über die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes informiert werden. Neben der zentralen Infomesse zu studienbezogenen Auslandsaufenthalten am 16.10.2017 von 14:00 bis 18:00 Uhr im SuperC finden zahlreiche weitere Informations- und Netzwerkveranstaltungen im Lauf der Woche statt.

    Neben dem International Office der RWTH bieten auch einzelne Fakultäten, das Career Center, das Sprachenzentrum, das Alumni-Team und externe Organisationen Informationen rund um das Thema an. Auch das Team von EUROPE DIRECT Aachen ist mit einem Infostand bei der Messe vertreten.

    Die Messe findet von 14 bis 18 Uhr im 6. Obergeschoss des Super C statt. Darüberhinaus gibt es ein Rahmenprogramm vom 16. bis 20. Oktober: Es besteht aus zahlreichen Veranstaltungen, die sich mit speziellen Themen rund um Auslandsaufenthalte beschäftigen. Diese bieten zum Beispiel gezielte Beratung für Studierende der jeweiligen Fakultäten, spezielle Beratung für bestimmte Länder oder Kontinente, Beratung über die Art des Aufenthaltes und die Möglichkeit Personen mit Auslandserfahrung kennenzulernen.

  • "Wege ins Ausland" im St. Ursula Gymnasium näher gebracht

    17 09 25 St Ursula 1Heute informierte das Team von EUROPE DIRECT Aachen 35 Oberstufenschüler am St. Ursula Gymnasium über mögliche Wege ins Ausland.

    Heute gehört es im Berufsleben zum guten Ton, in seiner Schulzeit, im Studium oder während der Ausbildung Zeit im Ausland verbracht zu haben. Doch viele scheuen diesen Schritt, da der Weg dorthin als zu schwierig angesehen wird. Aus diesem Grund ist es wichtig junge Menschen schon früh diesbezüglich zu informieren und ihnen so die Ängste zu nehmen.
    Zu diesem Thema fand am 25. September 2017 eine Infoveranstaltung im St. Ursula Gymnasium in Aachen statt, gehalten von Mitarbeitern des EUROPE-DIRECT Informationsbüro in Aachen.

    Die anwesenden Schülerinnen und Schüler wurden zuerst über EUROPE-DIRECT, dessen Aufgaben, Standort und Mitarbeiter, informiert. Anschließend wurden die verschiedenen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts vorgestellt, und warum ein Auslandsaufenthalt gemacht werden sollte. Dabei wurden vorweg die Vorteile der europäischen Freizügigkeit betont, welche einen Auslandsaufenthalt innerhalb der Europäischen Union sehr einfach gestalteten.

    Die danach vorgestellten Möglichkeiten erstreckten sich von klar strukturierten Sprachreisen von ca. zwei Wochen Umfang, Auslandsstudium, Work and Travel, Freiwilligendienst, Au Pair, Praktika oder Ausbildungen im Ausland. Bei den jeweiligen Möglichkeiten wurden auch die zuständigen Veranstalter und Förderer genannt, deren Broschüren den Zuhören als Infomaterial zum Mitnehmen zur Verfügung standen.
    Das hohe Interesse der Schüler an dem Thema zeigte sich auch durch einige Nachfragen, insbesondere der Finanzierung durch Stipendien oder Auslands BAföG aber auch zu den Auswirkungen des Brexits auf das Erasmus-Programm.

    Der Vortrag bildete den Auftakt für die Reihe " Überbrückungsmöglichkeiten nach der Schule". Die folgenden Vorträge werden auch im St. Ursula Gymnasium an verschiedenen Tagen stattfinden und sich mit den einzelnen Bereichen wie Work and Travel, Au Pair, Freiwilligendienst etc. beschäftigen.

  • Air Berlin insolvent: Damit müssen Fluggäste jetzt rechnen

    Air Berlin: Airline stellt Insolvenzantrag - Damit müssen Fluggäste jetzt rechnen
    Hinweise vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ)

    Deutschlands zweitgrößte Fluglinie ist pleite. Ein entsprechender Antrag wurde am 15.08.2017 beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg gestellt. In einer ersten Stellungnahme sicherte die Bundesregierung der Fluggesellschaft einen Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro zu, mit dem der Flugverkehr für die nächsten drei Monate gesichert sei. Was Reisende jetzt wissen müssen.

    Schon seit einigen Monaten kriselt es bei der Fluggesellschaft. Leidtragende waren dabei viel zu oft die Passagiere, die die Probleme der Airline unmittelbar zu spüren bekamen. „Seit Jahresbeginn sind 176 Beschwerden von Air Berlin-Reisenden aus ganz Europa bei uns eingegangen. Neben Flugverspätungen und Annullierungen, sind vor allem immer wieder verlorengegangene Gepäckstücke der Hauptbeschwerdegrund“, erklärt André Schulze-Wethmar, Jurist beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ).

    EVZ fordert Insolvenzschutz bei selbstständig gebuchten Flügen

    Pauschalreisende kommen im Falle einer Insolvenz besser weg als Reisende, die den Flug selbstständig gebucht haben. Grund hierfür ist die EU-Pauschalreiserichtlinie. Kommt es zu einer Annullierung, muss der Reiseveranstalter, bei dem die Reise gebucht wurde, für Ersatz sorgen. Selbstbucher schauen hingegen in die Röhre und bleiben meist auf ihren Kosten sitzen.

    „Es wird endlich Zeit, dass der Verbraucherschutz, der seit 30 Jahren für Pauschalreisen eine Selbstverständlichkeit ist, auch auf einzeln gebuchte Flüge ausgedehnt wird. Es kann nicht sein, dass Verbraucher die Fehler bei Misswirtschaft der Airlines selbst ausbaden müssen“, sieht Bernd Krieger, Leiter beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland, dringenden Nachholbedarf.

    So sollten sich Verbraucher jetzt verhalten:

    • Bitte nicht voreilig stornieren. Der Flugbetrieb soll schließlich fortgeführt werden. Wenn man von sich aus storniert, kann der Ticketpreis in der Regel nicht zurückgefordert werden, sondern allenfalls die Steuern und Gebühren.
    • Die EU-Fluggastrechte bei Flugverspätung und Annullierung gelten weiterhin. Verbraucher können in der Regel die Zahlung einer Entschädigung verlangen.
    • Grundsätzlich sollten Verbraucher bedenken, dass es von nun an schwer wird, Geld zurückzubekommen. Abgesehen davon ist zurzeit noch nicht klar, wie das Insolvenzverfahren durchgeführt wird. Leider gehen Kunden insolventer Airlines oft leer aus.

    Weiterführende Internetlinks

  • Am 6. August wird der Katschhof wieder blau-gelb!

    PoE 300Am 06. August findet die nächste Pulse-of-Europe-Veranstaltung auf dem Aachener Katschhof statt!

    Europa heißt auch grenzenloses Reisen. Gerade in der Ferienzeit - wenn tausende Urlauber durch Europa ziehen - wird die europäische Einigung gelebt. Das soll Anlass zu einer kleinen sommerlichen Aktion sein. Im Monat August bietet dort die Stadt Aachen auf dem Katschhof den archimedischen Sandkasten. Alle, die nicht im Urlaub sind, sondern auf dem Katschhof bei Pulse of Europe sein können, sind eingeladen, um den Sandkasten herum für eine Stunde ein sommerliches Strandgefühl zu verbreiten.

    In Europa gibt es wieder einen Grund zur Sorge: Die Justizreform in Polen. Nach der von Pulse of Europe Aachen mit-initiierten Mahnwache vor dem polnischen Konsulat in Köln, sollen die besorgniserregenden Entwicklungen in Polen auch am kommenden Sonntag Thema sein. Kein Pulse of Europe ohne offenen Mikrofon: Alle Veranstaltungsteilnehmer sind eingeladen, ihre Ideen, Erlebnisse und Gefühle zu Europa zu erzählen. Zu einem Beitrag am offenen Mikrofon kann man sich spontan vor Ort entschließen oder sich auch unter diesem Link bereits anmelden: https://goo.gl/forms/TnBB5tOnD5a5FUXa2

    • Facebook: https://www.facebook.com/PulseofEurope/
    • Kontakt zum Aachener Team von 'Pulse of Europe': Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Homepage: http://pulseofeurope.eu
    • Interview mit dem Gründer von 'Pulse of Europe' im Deutschlandfunk
    • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/PuE-Ac-August
  • Ärger im Urlaub? Diese Apps helfen weiter!

    EU Kind Strand Ball 300Pünktlich zu den Sommerferien möchte das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland auf seine kostenlosen Reise-Apps aufmerksam machen. Für alle EU-Länder sowie Norwegen und Island bieten sie viele Informationen und praktische Tipps. Der Vorteil: Die Apps funktionieren offline. Urlauber sind also nicht auf einen Internetzugang angewiesen.

    Urlaub sollte eigentlich Erholung bedeuten. Doch was, wenn der Flug verspätet, das Mitbringsel defekt ist, oder man nicht alles mitgenommen hat, was man als Autofahrer braucht? Diese drei Apps des Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. helfen weiter:

    „ECC-Net: Travel App“ – Verbraucherrechte für unterwegs
    Ärger mit dem verspätetem Flug, dem Mietwagen oder einem nicht verfügbaren Hotelzimmer kann einem schnell die Urlaubsfreude nehmen. Für gut 100 verschiedene Situationen erklärt die App Verbrauchern ihre Rechte und was vor Ort zu tun ist. Das Besondere: Die passenden Sätze können in 25 europäischen Sprachen abgerufen werden.

    „Mit Erfolg reklamieren“ – App über Gewährleistung in Europa
    Wer den Auslandsurlaub zum Shoppen nutzt und im Anschluss Mängel an der Ware feststellt (beim gekauften Kleid geht z. B. die Naht auf, oder der Elektrorasierer ist defekt) findet in dieser App Antworten rund um das Thema Gewährleistung. Wenige Klicks genügen und der Kunde weiß, wie im jeweiligen Land die Reparatur einzufordern ist, wann es einen Preisnachlass gibt und welche Fristen eingehalten werden müssen.

    „Mit dem Auto ins Ausland“ – Reisebegleiter für Autofahrer
    Damit bei Autofahrten ins Ausland keine Unsicherheit aufkommt, informiert die App zu Themen wie Tempolimit, Maut, Tanken, Verkehrsregeln oder Panne und Unfall. Nutzer können alle Informationen passgenau für das jeweilige Reiseland und ihre individuelle Situation auswählen (Fahrt mit PKW, Wohnwagen, Reisen mit Kindern oder Haustieren). Eine Checkliste hilft zudem dabei, sich gut vorbereitet auf den Weg zu machen.

    Die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) geförderten Apps sind im iTunes Store und Google Playstore erhältlich.

  • Auto-Umweltplakette für Frankreich

    Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz informiert

    Immer mehr Städte in Frankreich führen aufgrund zu hoher Feinstaubwerte Umweltzonen ein. Ab 1. November kommt die Plakettenpflicht nach Straßburg. Umweltzonen gibt es bereits in Paris, Lyon, Grenoble und Lille. Weitere Städte werden nachziehen. Auch deutsche Autofahrer benötigen die Plakette, die inklusive Versand 4,80 Euro kostet.

    Keine einheitliche Regulierung in Sicht
    "Wir bedauern es sehr, dass es keine einheitliche europäische Umweltplakette gibt, die in der gesamten EU ihre Gültigkeit hat", sieht Dr. Martine Mérigeau, Vorstand beim Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV), die unterschiedlichen Regulierungen kritisch. "Oft klebt auf der Windschutzscheibe schon der Sticker eines Automobilclubs sowie der Maut-Aufkleber für Österreich oder die Schweiz. Wenn das so weitergeht, ist das Sichtfeld bald vollständig eingeschränkt."

    Für wen ist die Plakette Pflicht?
    Die französischen Kommunen können frei entscheiden, ob die Plakettenpflicht ganzjährig, zum Beispiel in Paris, oder nur bei Feinstaubalarm, zum Beispiel im Großraum Lille, gilt. In beiden Fällen müssen sowohl französische als auch ausländische Fahrzeuge, also Pkw, Motorräder, Busse und Lkw, in einer Umweltzone die Plakette an der Windschutzscheibe haben.

    Sechs unterschiedliche Plakettenfarben
    Je nach Fahrzeugtyp und Schadstoffklasse gibt es die Plakette in sechs unterschiedlichen Farben: Grün, Violett, Gelb, Orange, Rot und Grau. Keine Plakette gibt es für:
    -Motorräder ohne EURO-Norm und Erstzulassung vor dem 1. Juni 2000
    -Pkw, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge unter 3,5 Tonnen mit EURO 1 beziehungsweise ohne EURO-Norm und Erstzulassung vor dem 1. Januar 1997 (Pkw) beziehungsweise 1. Oktober 1997 (leichte Nutzfahrzeuge)
    -Lkw, Busse und Wohnmobile über 3,5 Tonnen mit EURO 1,2 oder ohne EURO-Norm und Erstzulassung vor dem 1. Oktober 2001

    Wer ohne die Plakette in eine Umweltzone fährt, muss in Zukunft mit einem Bußgeld rechnen. Für Leichtfahrzeuge (unter 3,5 Tonnen) beträgt das bis zu 68 Euro. Bei Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen sogar bis zu 135 Euro.

    Wie kommen Verbraucher an die Umweltplakette?
    Fahrzeughalter können die Plakette über die Website des französischen Umweltministeriums für 4,80 Euro (inklusive Porto ins Ausland) bestellen: www.certificat-air.gouv.fr/de/demand .
    Für die Bezahlung wird eine Kreditkarte benötigt.
    Das ZEV rät vom Kauf bei Drittanbietern ab, da diese meist hohe Bearbeitungskosten in Rechnung stellen und letztlich macht der Drittanbieter nichts anderes, als die Plakette über das Ministerium zu kaufen.

  • Infomail: EUROPE DIRECT Aachen wünscht schöne Sommerferien!

    EUROPE DIRECT Aachen wünscht schöne Sommerferien!
    EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 14.07.2017

    Liebe Europa-Interessierte,

    die Sommerferien sind da und für viele bedeutet Ferienzeit auch Reisezeit. Deshalb hat das Team von EUROPE DIRECT Aachen für Sie auf unserer Website eine Reihe von Informationen und Informationsquellen zusammengestellt, die Fragen zum Reisen im EU-Ausland beantworten.

    Eine wichtige Neuregelung, für die die EU lange gekämpft hat, ist seit dem 15.06.2017 die Abschaffung der Roaming-Gebühren, die beim Telefonieren und der Nutzung des mobilen Internets anfielen. Die SIM-Karten können nun ohne zusätzliche Gebühren in den EU-Mitgliedsländern genutzt werden. Das betrifft Anrufe aus dem EU-Ausland, SMS und auch das Datenroaming.

    Mehr Infos: http://bit.ly/Reisen-in-der-EU

     

    Schöne Sommerferien!

    Unser Team wünscht eine sonnige und erholsame Zeit. In den Sommerferien vom 17.07. bis 29.08.2017 ist das EUROPE DIRECT Büro jeweils nur von Montag bis Mittwoch geöffnet (und am Donnerstag und Freitag geschlossen). Ab dem 30.08.2017 gelten dann wieder die vollen Öffnungszeiten!

    Ausnahme: Am Mo. 17.07.2017 bleibt das EUROPE DIRECT Büro im Grashaus wegen einer Veranstaltung auch geschlossen.

     

    Weitere Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

    Juncker nach G20-Gipfel in Hamburg
    Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Ratspräsident Donald Tusk vertraten die Europäische Union auf dem G20-Gipfel am 7. -8. Juli in Hamburg. Juncker hat den Gipfel genutzt, um das anhaltende Engagement der EU für die Verteidigung unserer gemeinsamen Werte - Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit - weltweit einzutreten. "Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um zu dem simplen Mittel des Protektionismus zurückzukehren", sagte Juncker am Freitag zum Auftakt des G20-Gipfels.
    Mehr Infos: http://bit.ly/juncker-g20-hamburg

    Soforthilfe für Flüchtlingsversorgung für Griechenland und Bulgarien
    Die EU-Kommission hat am 10. Juli, weitere Soforthilfe zur Verbesserung der Aufnahmebedingungen auf den griechischen Inseln und in Bulgarien bereitgestellt. Nach Griechenland fließen weitere 6,48 Mio. Euro, nach Bulgarien 1,22 Mio. Euro.
    Mehr Infos: http://bit.ly/Fluechtlingsversorgung

    Strengere Grenzwerte zum Schutz der Arbeitnehmer
    Die EU-Kommission hat am 11. Juli die Einigung von EU-Parlament und Rat zur Festlegung neuer oder strengerer Arbeitsplatzgrenzwerte für mehrere krebserregende chemische Stoffe begrüßt, zum Beispiel den auf Baustellen verbreiteten Quarzfeinstaub.
    Mehr Infos: http://bit.ly/Grenzwerte

    EU und Japan erzielen Grundsatzeinigung
    Die Europäische Union und Japan haben am Donnerstag, 06. Juli, eine grundsätzliche Einigung über die wesentlichen Elemente eines Wirtschaftspartnerschaftsabkommens erzielt. Nach vierjährigen Verhandlungen ist damit der Weg für eines der weltweit größten Handelsabkommen mit einem speziellen Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzübereinkommen geebnet.
    Mehr Infos: http://bit.ly/EU_Japan

    Estland übernimmt EU-Ratspräsidentschaft
    Zum 01. Juli 2017 hat Estland erstmalig den Vorsitz im Rat der Europäischen Union - kurz die EU-Ratspräsidentschaft - übernommen. Estland ist der erste Staat der Trio-Ratspräsidentschaft bestehend aus den Estland (Juli 2017 – Dezember 2017), der Bulgarien (Januar 2018 – Juni 2018) und Österreich (Juli 2018 – Dezember 2018).
    Mehr Infos: http://bit.ly/Ratspraesidentschaft_Estland

    Kroatien ab sofort Teil des Schengen-Informationssystems
    Ab Dienstag, 28. Juni, ist Kroatien mit dem Schengen-Informationssystem verbunden. Das Schengener Informationssystem (SIS) unterstützt die Kontrollen an den Außengrenzen der Länder des Schengen-Raums und die Zusammenarbeit der Strafverfolgungs- und Justizbehörden.
    Mehr Infos: http://bit.ly/Schengen-Kroatien

     

    Neue Ausgabe der EU-Nachrichten

    Hiermit erhalten Sie den Link zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.

    Flipbook:
    https://cdn.flipsnack.com/widget/v2/flipsnackwidget.html?hash=fdu9qtkxy&bgcolor=EEEEEE&t=1499953013

    PDF: https://ec.europa.eu/germany/file/eunachrichten122017webpdf_de

    Darin u.a.:

    G20-Gipfel und Handelsabkommen mit Japan
    EU vertritt ihre Werte auf globaler Ebene
    Die EU zählt zu den größten Wirtschaftsräumen der Welt. Da die Europäer ihre Wirtschaftspolitik miteinander abstimmen, haben die Vertreter der EU -Institutionen auch beim G20-Gipfeltreffen Sitz und Stimme. EU -Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates, nutzen die Tage in Hamburg, um für die grundlegenden EU -Werte wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzutreten.

    Kurz & Knapp
    Kulturgüter aus Drittstaaten
    EU-Kommission will illegalen Handel unterbinden

    Im Fokus
    Migrationspolitik
    EU-Aktionsplan soll Italien entlasten

    Vergabe von EU-Beihilfen
    Neues Regelwerk soll Zugang zu Fördermitteln erleichtern

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  • Winterreifen in Europa

    Weihnachtsshopping in Frankreich. Winterurlaub in Österreich. Skiferien in Bulgarien. Die Anreise mit dem Auto. Und im Gepäck die Frage: Sind Winterreifen Pflicht? Die Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland informiert über die aktuellen Regelungen in Europa.

    In Frankreich besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Allerdings können Schneeketten durch die entsprechende Beschilderung (weißer Reifen mit Schneeketten auf blauem Grund) vorgeschrieben werden. Sind statt Schneeketten auch Winterreifen erlaubt, findet sich unter dem Schild der Zusatz: „Pneus neige admis“ oder „Pneus hiver admis“. Da die Beschilderung je nach Wetterlage kurzfristig erfolgen kann, empfehlen wir Autofahrern, sich vor Reiseantritt zu erkundigen, ob Ketten oder Winterreifen erforderlich sind. Informationen darüber gibt es bei den Préfectures der jeweiligen Region.

    In Österreich gilt für PKW und LKW bis 3,5 t von 1. November bis 15. April Winterreifenpflicht, wenn die Straßen mit Eis und Schnee bedeckt sind. Die Reifen müssen auf allen Rädern montiert werden und die Kennzeichnung M+S, M.S oder M&S und eine Mindestprofiltiefe von 4 mm bei Radialreifen und bei Diagonalreifen eine Mindestprofiltiefe von 5 mm aufweisen. Die Benutzung von Sommerreifen mit Schneeketten ist erlaubt, wenn die Straße permanent oder fast immer mit Schnee oder Eis bedeckt ist.

    In der Schweiz gibt es keine Winterreifenpflicht. Doch wer den Verkehr behindert, weil er bei winterlichen Straßenverhältnissen mit ungeeigneten Reifen fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

    In Italien existiert keine generelle Winterreifenpflicht. Winterreifen oder Schneeketten können aber bei entsprechender Witterung mittels Verkehrsschilder („obligo di pneumatici invernali o catene a bordo“) für einen bestimmten Zeitraum vorgeschrieben werden. Ausnahme: Im Aosta-Tal gilt vom 15. Oktober bis 15. April Winterreifenpflicht. Auf der Brennerautobahn in Südtirol (A22, Abschnitt Brenner – Affi) besteht vom 15. November bis 15. April Winterausrüstungspflicht, die sich u. a. durch die Nutzung von Winterreifen einhalten lässt.

    Und in diesen EU-Ländern haben sich die Vorschriften geändert:

    In Deutschland müssen die Reifen an die Wetterbedingungen angepasst werden. Winterreifen sind bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte Pflicht. Sie sind auf allen 4 Rädern zu montieren. Neu seit Juni 2017: M+S-Reifen, die bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, sind noch bis 30. September 2024 erlaubt. Dann dürfen nur noch Reifen mit Alpine-Symbol (Berg mit Schneeflocke) als Winterreifen eingesetzt werden.

    In Bulgarien ist eine wintertaugliche Bereifung vom 15. November bis 1. März vorgeschrieben. Das können sowohl Winter- als auch Ganzjahres- oder Sommerreifen sein. Die Profiltiefe muss mindestens 4 mm betragen. Spikereifen sind nicht erlaubt, Schneeketten nur, wenn es die Witterung erfordert.

    In Litauen wurden die Vorschriften für Motorräder, Mopeds und Quads dahingehend geändert, dass von 1. März bis 30. November mit Sommerreifen gefahren werden darf, aber nur, wenn die Straße frei von Eis und Schnee ist.