Seit 2023 ist das japanische Robotik-Unternehmen hibot mit seiner Europazentrale in Aachen vertreten. Als neues Mitglied im Netzwerk ZENIT e.V. setzt hibot europe auf KI-gesteuerte Robotik und das Geschäftsmodell „Robot-as-a-Service“ (RaaS). Ziel ist es, Inspektionen in Branchen wie Chemie, Öl und Gas sicherer, effizienter und zuverlässiger zu machen.
Smarte Inspektionen mit Robot-as-a-Service
Zentraler Bestandteil ist der modulare Float Arm, der schwer zugängliche oder gefährliche Bereiche inspiziert und Inspektionszeiten reduziert. Ergänzt wird er durch die digitale Plattform HiBox, die automatisch Daten erfasst, auswertet und Berichte erstellt. Von Aachen aus übernimmt hibot europe die Bereitstellung sowie auch Schulungen für Betreiber.
Das Unternehmen hat seine Wurzeln in Japan, wo das RaaS-Konzept nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima entstand. Heute treibt hibot von Europa und den USA aus die Automatisierung industrieller Inspektionen voran.
Mit Unterstützung von ZENIT erhielt hibot Fördermittel über 130.000 Euro für das Projekt FA-EMAT, gefördert durch das europäische JARVIS-Programm. JARVIS ist ein EU-gefördertes Projekt, das die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter weiterentwickelt. Es vereint 16 Partnerorganisationen aus ganz Europa mit umfassender Erfahrung in Forschung und industrieller Anwendung.
