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Die Rechte der Unionsbürger stehen im Mittelpunkt des Europäischen Jahres 2013

Die Kommission hat vorgeschlagen zum 20. Jahrestag der Einführung der Unionsbürgerschaft das Jahr 2013 zum „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger" auszurufen. Kommissionsvizepräsidentin Viviane Reding, zuständig für Justiz und Bürgerschaft, sagte: 'Wenn die Europäer ihre Rechte nicht kennen, können sie sie auch nicht wahrnehmen. Derzeit haben 48 Prozent der Europäer das Gefühl, nicht gut über ihre Rechte Bescheid zu wissen. Das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger wird dazu beitragen, dieses Defizit zu beheben. Es wird uns eine gute Gelegenheit bieten, erneut aufzuzeigen, was die Europäische Union für jeden einzelnen von uns tun kann."

Die Unionsbürgerschaft und die damit einhergehenden Rechte gehören zu den wichtigsten Säulen der Europäischen Union. 20 Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft durch den Vertrag von Maastricht wurden konkrete Fortschritte erzielt, die direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Bürgerinnen und Bürger haben. Die Kommission will dafür sorgen, dass noch verbleibende Hindernisse bei der  Wahrnehmung der Unionsbürgerrechte im Ausland beseitigt werden. Im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 ist die EU-weite Durchführung einer Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare auf Unionsebene sowie in den Mitgliedstaaten, Regionen und Kommunen vorgesehen. Die Entscheidung der Kommission muss vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat genehmigt werden. Die Kommission erwartet eine enge Zusammenarbeit mit den anderen EU-Organen, insbesondere mit dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten.

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