Neuer EU-Aktionsplan zur Sicherung der Düngemittelversorgung und Ernährungssicherheit in Europa
Die Europäische Kommission hat den Düngemittel-Aktionsplan verabschiedet: eine Initiative zur Unterstützung von Landwirt*innen, die mit steigenden Düngemittelkosten und -knappheit konfrontiert sind, zur Stärkung der heimischen Produktion und zur Verringerung der Abhängigkeit Europas von Importen. Der Plan wird unmittelbar dazu beitragen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und die strategische Autonomie Europas zu stärken, während gleichzeitig hohe Klima- und Umweltziele verfolgt werden.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte: „Mit diesem Aktionsplan investieren wir in eine stärkere europäische Düngemittelindustrie, unterstützen die europäischen Landwirte und beschleunigen Innovationen bei nachhaltigen, heimischen Lösungen. Die anhaltende Krise bei den fossilen Brennstoffen zeigt, dass Klimaführerschaft und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit miteinander verknüpft sind. Deshalb baut Europa eine Zukunft auf, die auf Nachhaltigkeit, Erschwinglichkeit und industrieller Stärke basiert.“
Verbesserung der Versorgungssicherheit
Die jüngsten Versorgungsengpässe und Preisschwankungen haben Landwirte in ganz Europa unter zunehmenden Druck gesetzt und Europas Anfälligkeit gegenüber externen Schocks bei der Düngemittelversorgung offenbart. Aufbauend auf der 2022 verabschiedeten Mitteilung zu Düngemitteln kombiniert der heutige Aktionsplan für Düngemittel sofortige Unterstützungsmaßnahmen, die auf die Erschwinglichkeit und Versorgungssicherheit abzielen, mit längerfristigen Maßnahmen zur Stärkung der heimischen Düngemittelproduktion, zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Beschleunigung des Übergangs zu biobasierten, kohlenstoffarmen und kreislauffähigen Düngemitteln.
Der Aktionsplan soll:
- Landwirte unterstützen und ihren Zugang zu Düngemitteln verbessern
- Die heimische Produktion stärken, die Kreislaufwirtschaft fördern und die Dekarbonisierung vorantreiben
- Die Markttransparenz und die Vorsorge stärken sowie den Dialog zwischen den Interessengruppen verbessern
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