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EU kompensiert die Einnahmeverluste während der EHEC-Krise

Deutsche Landwirte erhalten von der Europäischen Union 16 Millionen Euro Entschädigung für Einnahmeverluste während der EHEC-Krise. Dies entspricht genau der Summe, die Deutschland beantragt hatte. Wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, haben die EU-Staaten letzte Woche beschlossen, die EU-Hilfen für die europäischen Gemüsebauern von 210 auf insgesamt 227 Millionen Euro aufzustocken. Den Löwenanteil von 71 Millionen Euro erhalten spanische Landwirte, die von der Krise besonders schwer getroffen wurden. "Damit ist sichergestellt, dass wir unsere Gemüseerzeuger in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten angemessen unterstützen und allen Anträgen der Mitgliedstaaten für den Zeitraum vom 26. Mai bis 30. Juni stattgeben können," sagte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos. "Seit Beginn der Krise war mir daran gelegen, zu zeigen, dass Europa im Bedarfsfall rasch handeln kann."

Landwirte, die aufgrund des EHEC-Ausbruchs Einbußen bei Handel mit Gurken, Tomaten, Salat, Paprika und Zucchini erlitten haben, bekommen bis zu 50 Prozent der normalen Produzentenpreise für den Monat Juni erstattet. Bauern, die in Produktionsgemeinschaften organisiert sind, werden mit maximal 70 Prozent entschädigt. Das Geld soll nun bis spätestens Oktober ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt durch die EU-Staaten.

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