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Das Programm zur Katastrophenvorsorge der Europäischen Kommission (DIPECHO) unterstützt in diesem Jahr die am stärksten gefährdeten und ärmsten Bevölkerungsgruppen der Welt mit einer Investition von 35 Millionen Euro.

Damit soll die Vorsorge bei Naturkatastrophen in Zentralamerika, Zentral- und Südostasien, der Kaukasusregion und Südafrika ausgebaut werden.

"Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber Naturkatastrophen ist eine zentrale Komponente unserer humanitären Hilfe", sagte letzte Woche in Brüssel Kristalina Georgieva, Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

Das Geld wird zur Unterstützung besonders stark von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Wirbelstürme, Dürren, Erdbeben, Flutwellen/Tsunamis, Vulkanausbrüche, Waldbrände und Stürme bedrohter Regionen eingesetzt. Mit dem Programm DIPECHO sollen die Katastrophenabwehrkapazitäten von lokalen Gemeinschaften und nationalen Behörden gesteigert werden. Dafür erhalten die zentralamerikanischen Länder Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama 10 Millionen Euro. Weitere 11 Millionen Euro gehen nach Südostasien (Kambodscha, Indonesien, DVR Laos, die Philippinen, Osttimor und Vietnam, Burma/Myanmar und Thailand). Acht Millionen Euro fließen in Zentralasien an Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan sowie die Kaukasusregion mit Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Für die südafrikanischen Staaten Madagaskar, Mosambik, Malawi und Namibia sind 6 Millionen Euro geplant.

DIPECHO wird über eine eigene Haushaltslinie finanziert, die von 1998 bis 2012 von ursprünglich acht Millionen Euro jährlich auf nun 35 Millionen Euro aufgestockt wurde.

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