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Die Europäische Kommission hat ihre Hilfe für die Impfkampagne der Östlichen Partnerschaft aufgestockt, um den Impffortschritt in Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine zu beschleunigen. Mit dem neuen Hilfspaket in Höhe von 35 Mio. Euro will die EU angesichts der weltweiten Impfstoffknappheit den Zugang zu Impfstoffen in der Region verbessern und die gemeinsame Nutzung des EU-Impfstoffbestands erleichtern. Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Nachbarschaft und Erweiterung, erklärte dazu: „Die EU ist entschlossen, unsere östlichen Nachbarn bei der Beschleunigung der Impfungen zu unterstützen, da dies für die Beendigung der Pandemie und die sozioökonomische Erholung der Region von entscheidender Bedeutung sein wird. Wir setzen uns für unsere Partner ein.“

21 08 10 Impfkampagne 300Die neue Hilfe wird zusätzlich zum ersten Hilfspaket in Höhe von 40 Mio. Euro geleistet, das bereits im Februar auf den Weg gebracht wurde, um in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation die Vorbereitung und die Einsatzbereitschaft der Bevölkerung für eine sichere und wirksame Impfung zu stärken. Die Unterstützung der EU umfasste Schulungen für Gesundheitsmanager und medizinisches Personal, wichtige logistische Unterstützung für die Lieferung und Handhabung der Impfstoffe sowie die Überwachung von Lieferungen, Impfdaten und Sicherheit der Impfstoffe, Kommunikation und Engagement der Gemeinschaft sowie Unterstützung bei der Entwicklung eines digitalen COVID-Zertifikats.

Hintergrund

Das angenommene Programm ist Teil der globalen Reaktion von Team Europe auf COVID-19. Es baut auf den bisherigen gemeinsamen Bemühungen mit den Mitgliedstaaten und der Zusammenarbeit der EU mit der WHO auf. Ferner stützt es sich auf die ersten regionalen Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in der Östlichen Partnerschaft im vergangenen Jahr, als die EU und die WHO in einer gemeinsamen Anstrengung die mit 35 Mio. Euro ausgestattete Initiative „Solidarität im Dienst der Gesundheit“ in der Östlichen Partnerschaft auf den Weg brachten. Im Rahmen der Maßnahme wurden umfangreiche medizinische Hilfsgüter in der gesamten Region bereitgestellt, darunter mehr als 11 Millionen persönliche Schutzausrüstungen, 12 000 Laborkits, über 1 500 Beatmungsgeräte, Sauerstoffkonzentratoren und Pulsoximeter sowie mehr als 20 000 PCR-Testkits.

Das nun angenommene Hilfspaket unterstützt die Bereitstellung von Impfstoffen über den EU-Mechanismus für eine gemeinsame Nutzung des Impfstoffbestands und indirekt über COVAX sowie über die direkte Beschaffung von den Herstellern.

Team Europa ist mit knapp 3 Mrd. Euro einer der führenden Geber für die COVAX-Fazilität, die nach wie vor das weltweit wichtigste Instrument ist, um einen fairen und gleichberechtigten Zugang zu diesen Impfstoffen zu gewährleisten und internationale Impfsolidarität zu gewährleisten.

Zur Ergänzung der Bemühungen von COVAX beabsichtigt Team Europe, vor Jahresende mindestens 200 Millionen Dosen an Partnerländer zu spenden. Ein Großteil davon wird voraussichtlich über COVAX bereitgestellt.

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