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EU verstärkt humanitäre Hilfe mit logistischen Notfallzentren und rescEU-Mitteln

Die Europäische Kommission arbeitet weiterhin auf allen Ebenen daran, humanitäre und Katastrophenschutzhilfe für die Ukraine und ihre Nachbarländer bereitzustellen. Da der Bedarf exponentiell ansteigt, werden über die rescEU-Lager in Deutschland, Ungarn und den Niederlanden weitere medizinische Hilfsgüter in der Ukraine zur Verfügung gestellt.

Die rescEU-Hilfe umfasst Beatmungsgeräte, Infusionspumpen, Patientenmonitore, Masken und Kittel, Ultraschallgeräte und Sauerstoffkonzentratoren. Wie von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigt, hat die Europäische Kommission außerdem logistische Zentren für den Katastrophenschutz in Polen eingerichtet. Weitere Logistikzentren werden in Rumänien und der Slowakei etabliert, um die benötigte Hilfe so schnell wie möglich an die Ukraine zu verteilen. Diese Zentren werden dazu beitragen, die Hilfe zu kanalisieren, die von 27 europäischen Ländern – darunter Deutschland – über das EU-Katastrophenschutzverfahren bereitgestellt wird. Die EU unterstützt auch weiterhin die Nachbarländer, die bereits über eine Million Vertriebene aus der Ukraine aufgenommen haben.

Griechenland, Österreich und Deutschland haben der Slowakei Masken, Desinfektionsmittel, Bettzeug, Zelte und Kleidung zur Verfügung gestellt. Außerdem sind Teams von EU-Katastrophenschutzexperten auf dem Weg nach Moldawien und Polen, um die Behörden zu unterstützen. Hilfe aus den Niederlanden, Frankreich und Griechenland wurde am 3. März über das EU-Katastrophenschutzverfahren an die Republik Moldau geliefert, während schwedische, dänische, finnische und kroatische Hilfe unterwegs ist.

Der für Krisenmanagement zuständige Kommissar Janez Lenarčič besuchte am 2. März Polen und am 3. März die Republik Moldau, um die Lage zu beurteilen. Lenarčič sagte: „Diese illegale und unprovozierte russische Aggression gegen die Ukraine führt zu einer humanitären Katastrophe, wie sie Europa seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Mehr als eine Million Menschen sind bereits in die Nachbarländer geflohen und erhalten dort beispiellose Unterstützung. Innerhalb der Ukraine sind jedoch noch wesentlich mehr Menschen schutzbedürftig. Humanitäre Korridore, die die freie und sichere Bewegung der Zivilbevölkerung und die Lieferung humanitärer Hilfe gewährleisten, gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen, um die Bedürfnisse der Bevölkerung in der Ukraine zu befriedigen, die das größte Opfer dieses Krieges ist. Es ist unerlässlich, dass die Zivilbevölkerung geschützt wird und die humanitären Helfer ihre Arbeit in Sicherheit und ungehindert verrichten können, wie es das humanitäre Völkerrecht verlangt.“

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