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Die Sicherheit aller europäischen Atomkraftwerke wird erstmals nach EU-weiten Kriterien geprüft. 

Darauf haben sich die Europäische Kommission und die Europäische Gruppe der Regulierungsbehörden für nukleare Sicherheit (ENSREG) am 25. Mai geeinigt.

Untersucht werden vom 1. Juni an sowohl die Auswirkungen von Naturkatastrophen auf die Kraftwerke als auch ihre Tauglichkeit bei vom Menschen verursachten Unfällen wie Flugzeugabstürzen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte: "Ich begrüße die Einigung zwischen Kommission und nationalen Regulierungsbehörden auf umfassende und ambitionierte Sicherheitsprüfungen der Atomkraftwerke. Die harte Arbeit beginnt jetzt: die Kriterien rigoros umzusetzen."

Die sogenannten Stresstests erfolgen in drei Phasen: einer Vorabprüfung durch den Kraftwerksbetreiber, einem Bericht der nationalen Regulierungsbehörden sowie einer Überprüfung durch internationale Expertenteams. Separat diskutiert werden Fragen, die die nationale Sicherheit der Mitgliedstaaten berühren, so die Vermeidung von Terrorangriffen auf Atomkraftwerke.

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