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Dritter Quartalsbericht der Task-Force zeigt konkrete Erfolge

Bei der Umsetzung politischer und wirtschaftlicher Reformen kann Griechenland mit Unterstützung der Taskforce der EU-Kommission weitere konkrete Erfolge aufweisen. So machen insbesondere die Verwaltung der öffentlichen  Finanzen, die Reform der Zentralverwaltung und das Gesundheitswesen deutliche Fortschritte. Das zeigt der dritte Quartalsbericht, den die Taskforce  unter der Leitung von Horst Reichenbach in dieser Woche vorgelegt hat. Experten aus Deutschland und anderen EU-Staaten spielen dabei eine wichtige Rolle. So arbeiten Deutschland und Griechenland bei der Reform des Gesundheitssektors eng zusammen.

EU-Kommissionsvizepräsident Olli Rehn, zuständig für Wirtschaft, Währung und den Euro, sagte: "Die Taskforce arbeitet intensiv daran, Griechenland bei der Umsetzung essentieller Reformen zu unterstützen, die seine Wettbewerbsfähigkeit steigern, ein gerechteres und effizienteres Steuersystem schaffen und nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung schaffen sollen." Die Federführung für die Reformen liege bei den griechischen Behörden, doch beweise die Taskforce, dass die Europäische Kommission Griechenland auf seinem Weg unterstütze.

Die Taskforce hatte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso im Juli 2011 ins Leben gerufen. Die rund 50 Experten arbeiten in Brüssel und Athen. Sie kooperieren mit anderen EU-Staaten und internationalen Organisationen bei der Bereitstellung technischer Hilfe für die griechische Verwaltung in über 40 Projekten aus zehn Politikbereichen.