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Weniger neue Schulden in der Europäischen Union

Die Staaten in der EU und in der Währungsunion haben im vergangenen Jahr deutlich weniger neue Schulden aufgenommen. Sie nahmen im Jahr 2011 noch neue Schulden in Höhe von 4,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf. Das ist zwar mehr als die drei Prozent, die der Stabilitäts- und Wachstumspakt erlaubt, aber deutlich weniger als die 6,2 Prozent des Jahres 2010. Das ergibt sich aus der ersten Meldung dazu, die das EU-Statistikamt Eurostat in dieser Woche veröffentlichte. In allen 27 EU-Staaten war die Entwicklung ähnlich: Das Defizit sank von 6,5 Prozent auf 4,5 Prozent des BIP.

Der Gesamtstand der Staatsschulden nahm allerdings weiter zu: Er lag in der Eurozone Ende 2011 bei 87,2 Prozent nach 85,3 Prozent im Vorjahr. In allen EU-Staaten stieg er von 80 auf 82,5 Prozent.

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