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Deutschland und Österreich öffnen Grenzen für Arbeiter aus neuen EU-Staaten

Als letzte der alten EU-Staaten haben Deutschland und Österreich am 1. Mai ihre Grenzen für Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedsländern der EU geöffnet. Der von einigen Beobachtern befürchtete Ansturm von Arbeitern wird wohl ausbleiben. In manchen Regionen werden die neuen Arbeitskräfte sogar sehnsüchtig erwartet.

Kein anderes Land hat die Arbeitnehmerfreizügigkeit länger herausgezögert als Deutschland und Österreich. Zu groß war die Angst vor einem Ansturm ausländischer Arbeitskräfte und der Wut der Wähler. Nach sieben Jahren liefen nun am 1. Mai die letzten Fristen zur Umsetzung der Freizügigkeit ab. Für polnische Klempner und slowakische Ärzte sind damit die letzten Hürden auf dem Weg zu einem neuen Job im EU-Ausland gefallen.

Mittlerweile aber hat sich das Blatt gewendet. Der demografische Wandel und der wirtschaftliche Aufschwung haben in vielen Teilen Deutschlands und Österreichs zu Arbeitskräftemangel geführt. Diese Lücke könnten die Neuankömmlinge schließen, hoffen einige EU-Abgeordnete.

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