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Die EU-Kommission hat Leitlinien veröffentlicht, damit Online-Plattformen die Transparenz ihrer Rankings verbessern. Sie sind weltweit die ersten ihrer Art. „Transparenz ist der europäische Weg, den wir gehen müssen“, sagte Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager. Die größten Plattformen müssen den in der Online-Suche gerankten Unternehmen demnach mehr Informationen über die Funktionsweise ihrer Algorithmen bereitstellen.

Digital 300EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sagte: „Da Unternehmen zunehmend auf digitale Lösungen angewiesen sind, um die Verbraucher zu erreichen, kann ihre Position in den Online-Suchergebnissen bedeuten, dass sie es schaffen oder nicht. Diese Richtlinien werden die Transparenz der Rangliste erhöhen und den Unternehmen einen fairen Online-Wettbewerb im EU-Binnenmarkt ermöglichen. Dieselben Prinzipien werden auch dem bevorstehenden Gesetz über digitale Märkte zugrunde liegen, das illegales Verhalten verhindern wird, bevor es überhaupt stattfindet.“

Das algorithmische Ranking bestimmt, wie Seiten in den Suchergebnissen sichtbar sind, was sich entscheidend auf den Erfolg von Unternehmen auswirkt. Die Richtlinien ergänzen die Anforderungen an die Transparenz des Rankings gemäß der 2019 in Kraft getretenen EU-Verordnung zur Förderung von Fairness und Transparenz für gewerbliche Nutzer von Online-Vermittlungsdiensten (Plattform-to-Business Regulation, P2B). Sie werden Online-Plattformen dabei helfen, den Unternehmen die Informationen zur Verfügung zu stellen, damit diese entscheiden können, wie sie ihre Online-Sichtbarkeit erhöhen können. Zudem sollen die Leitlinien sicherstellen, dass Online-Plattformen bei ihren Rankings fair vorgehen.

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