Tel.: 0241 / 432 - 7627   |   E-Mail: europedirect@mail.aachen.de

Suche

Aktivitäten

  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten

Soziale Medien

EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

Sie wollen keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

Kategorie "EU-Meldungen" mit einem RSS-Reader abonnierenRSS Icon 32

12-01-31-aktion-europaNeue Webseite: aktion europa ist online

Die "aktion europa – Europapolitische Öffentlichkeitsarbeit für Deutschland" ist jetzt auch mit einem eigenen Internetauftritt präsent. Die Webseite der aktion europa bietet eine Übersicht der gemeinsamen Projekte, die Möglichkeit Publikationen zu bestellen bzw. auch herunterzuladen sowie eine strukturierte Linksammlung zu anderen europapolitischen Akteuren in Deutschland und deren Angeboten.

Die aktion europa, eine Initiative der Bundesregierung, des Informationsbüros des Europäischen Parlaments und der Vertretung der Europäischen Kommission, will die europapolitische Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland stärken.

EU-Nachrichten Nr. 2 vom 26.01.2012 pdf - 853 KB [853 KB]  

EU-Kommission leitet drei Verfahren gegen Ungarn ein
Respekt vor demokratischen Prinzipien gefordert

Mit drei beschleunigten Vertragsverletzungsverfahren will die Europäische Kommission die ungarische Regierung zwingen, im EU-Vertrag verankerte Grundwerte einzuhalten. „Wir wollen, dass nicht länger ein Schatten des Zweifels an dem Respekt des Landes vor demokratischen Prinzipien und Werten bleibt“, sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

KURZ & KNAPP
Made in Germany
Keine Änderung der Regeln

Elektroschrott
Rücknahmepflicht der Händler wird erweitert

IM FOKUS
Grüne Woche
50 Jahre Gemeinsame Agrarpolitik gefeiert

Datenschutz
Kommission startet Reform

Eine umfassende Datenschutzreform soll die Bürger besser schützen und Unternehmen entlasten

Eine EU-weit einheitliche Regelung zum Datenschutz soll künftig zwischenstaatlichen Ungleichheiten und dem hohen Verwaltungsaufwand der Schutzmaßnahmen ein Ende bereiten. Die Reform soll zum einen Unternehmen Einsparungen von etwa 2,3 Milliarden Euro jährlich ermöglichen, zum anderen soll das Vertrauen der Verbraucher in Onlinedienste gestärkt und so dringend benötigte Impulse für mehr Wachstum, Arbeitsplätze und Innovationen in Europa gegeben werden.

Die für Justiz zuständige Kommissions-Vizepräsidentin Viviane Reding stellte die Vorschläge für eine Verordnung und eine Richtlinie am Mittwoch in Brüssel vor und betonte dabei den Ruf der Bürger nach mehr Sicherheit im Internet: "Der Schutz personenbezogener Daten ist zwar ein Grundrecht aller Europäer, aber die EU-Bürger haben nicht immer das Gefühl, dass sie vollständige Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten haben", sagte Reding. "Die heute vorgeschlagenen Änderungen werden das Vertrauen in Onlinedienste stärken, weil die Bürger künftig besser über ihre Rechte informiert sein und größere Kontrolle über ihre Daten haben werden. Die Reform wird zudem die Geschäftstätigkeit der Unternehmen einfacher und kostengünstiger machen."

Die Notwendigkeit einer solchen Reform ist unbestritten, denn der technische Fortschritt und die Globalisierung haben die Art und Weise, wie bürgerbezogene Daten erhoben, abgerufen und verwendet werden, grundlegend verändert. Auch haben die 27 Mitgliedstaaten der EU die seit 1995 geltenden Vorschriften zum Datenschutz unterschiedlich umgesetzt.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Künftig wird es ein EU-weit geltendes Gesamtregelwerk für den Datenschutz geben. Unnötige administrative Anforderungen wie bestimmte Meldepflichten für Unternehmen werden beseitigt. Dadurch werden Unternehmen Kosten in Höhe von etwa 2,3 Milliarden Euro jährlich einsparen.

  • Unternehmen und Organisationen sollen bei einer schweren Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten künftig die nationale Aufsichtsbehörde unverzüglich benachrichtigen müssen.

  • Alleiniger Ansprechpartner für Organisationen wird künftig die nationale Datenschutzbehörde des EU-Landes sein, in dem sie ihre Hauptniederlassung haben. Ebenso sollen sich Bürger künftig auch dann an die Datenschutzbehörde ihres Landes wenden können, wenn ihre Daten von einem außerhalb der EU niedergelassenen Unternehmen verarbeitet werden.

  • Die Bürger sollen leichter auf ihre eigenen Daten zugreifen und diese bei einem Wechsel zu einem anderen Dienstleistungsanbieter "mitnehmen" können (Recht auf Datenportabilität). Dadurch wird der Wettbewerb unter den Anbietern derartiger Dienste zunehmen.

  • Das "Recht auf Vergessenwerden": Alle Bürger sollen das Recht erhalten, ihre eigenen Daten zu löschen, wenn keine legitimen Gründe für deren Speicherung bestehen.

  • Jede außerhalb der EU erfolgende Bearbeitung von personenbezogenen Daten durch auf dem EU-Markt aktive Unternehmen, die ihre Dienste EU-Bürgern anbieten, soll künftig den EU-Vorschriften unterliegen. 

  • Die Unabhängigkeit der nationalen Datenschutzbehörden soll gestärkt werden, damit diese die EU-Vorschriften in ihren Ländern besser durchsetzen können.


Die Vorschläge der Kommission werden im weiteren Vorgehen dem Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten (also dem EU-Ministerrat) zur weiteren Erörterung übermittelt. Sie sollen zwei Jahre nach ihrer Annahme in Kraft treten.

Der neue Rettungsfonds tritt schon zum 1. Juli 2012 in Kraft

Wie nach dem jüngsten Finanzgipfel in Brüssel am 23. Januar 2012 bekannt wurde, haben sich die EU-Finanzminister auf den Vertragstext für den künftig wirksamen Euro-Rettungsfonds ESM geeinigt. Der Rettungsschirm soll bereits am 1. Juli greifen und wird damit ein Jahr früher als geplant wirksam. Das bereits im vergangenen Jahr beschlossene Kreditvolumen von 500 Milliarden Euro bleibt allerdings vorerst unverändert. Erst im März soll überprüft werden, ob eine Aufstockung des Kreditumfangs vonnöten ist, wie sie von IWF-Chefin Christine Lagarde und dem italienischen Regierungschef Mario Monti gefordert wurde.

Der ESM löst den im Sommer auslaufenden Hilfsfonds für bedürftige Eurostaaten (EFSF) ab. Anders als der bisherige Fonds wird der ESM mit einem Barkapital von 80 Milliarden Euro ausgestattet, wovon sich die Finanzminister mehr Unabhängigkeit von Bewertungen der Ratingagenturen versprechen. Der EFSF hatte nach der Herabstufung einiger Euro-Staaten vorvergangene Woche seine Bestnote „AAA" eingebüßt.

Auch im Fiskalpakt konnten die EU-Finanzminister wichtige Einigungen erzielen: Nachdem im Dezember seitens aller EU-Staaten mit Ausnahme Großbritanniens beschlossen worden war, die Defizitregeln der Gemeinschaft deutlich zu verschärfen, wurden in den vergangenen Wochen verschiedene Gestaltungsentwürfe vorgelegt. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sieht den nun erarbeiteten Vorschlag als gute Grundlage für den Rats-Gipfel am kommenden Montag.

Ob bis dahin auch Fortschritte im griechischen Sparprogramm zu verzeichnen sind, ist dagegen unsicher. Die Euro-Finanzminister hatten verstärkt Forderungen nach neuen Spar- und Reformbemühungen an Griechenland gerichtet, nachdem deutlich geworden war, dass das griechische Spar-Programm die erwarteten Hebel nicht in Gang setzen kann.

EU startet grüne Informationskampagne

Am Montag, den 23. Januar 2012, ist in Brüssel der offizielle Startschuss für eine Informationskampagne zu 50 Jahren Gemeinsamer EU-Agrarpolitik (GAP) gefallen. Neben zahlreichen EU-weiten Veranstaltungen und einer Wanderausstellung informiert auch eine neue interaktive Website über "GAP@50" und ihre Zukunft.

Zur aktuellen Notwendigkeit der GAP erklärte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos: "1962 galt die Sorge der Europäer hauptsächlich der Frage, ob sie genug Essen auf dem Teller haben würden. Auch heute ist Ernährungssicherheit noch ein wichtiges Thema, aber den Kopf zerbrechen müssen wir uns eher über den Klimawandel oder die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen. Mit der anlaufenden Kampagne werden Impulse gegeben, über diese Entwicklung nachzudenken."

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, die derzeit in Berlin stattfindet, wird die Gemeinsame Agrarpolitik der EU-Länder am Mittwoch Thema sein. In der Podiumsdiskussion "Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik – eine Partnerschaft zwischen Europa und Landwirten" diskutiert der Kabinettschef von Landwirtschaftskommissar Ciolos, Georg Häusler, mit Vertretern des BMELV, des Europäischen Parlaments sowie von Verbänden und Wissenschaft.

Symbol für den Reichtum und die Vielfalt der Kulturen in Europa

Nachdem für das vergangene Jahr Tallinn (Estland) und Turku (Finnland) als Europäische Kulturhauptstädte ernannt worden sind, dürfen im Jahr 2012 die Städte Guimarães aus Portugal und Maribor aus Slowenien diese Bezeichnung tragen. Seit nunmehr 27 Jahren steht diese Initiative für den Reichtum und die Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen in Europa. Verbunden mit einem herausragenden Veranstaltungsprogramm, soll das jeweils einjährige Projekt "Europäische Kulturhauptstadt" vor allem dazu beitragen, Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern mit anderen Kulturen in Kontakt zu bringen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und ein Gefühl für die europäische Bürgerschaft entstehen zu lassen.

12-01-23-mariborDie Stadt Maribor ist mit etwa 150.000 Bewohnern die zweitgrößte Stadt Sloweniens und liegt im Nordosten des Landes. Sie veranstaltete bereits am 14. Januar ihre Eröffnungszeremonie und lässt in diesem Jahr, zusammen mit den Partnerstädten, mehrere tausend Projekte und Kulturevents folgen, die zusammen das größte Kulturprogramm bilden, dass jemals in Slowenien stattgefunden hat.

12-01-23-GuimaraesDie zweite Kulturhauptstadt 2012 Guimarães in Portugals Norden gilt als die Geburtsstätte des Landes, denn sie war im 12. Jahrhundert unter König Alfons dem Eroberer erste Hauptstadt Portugals. Sie gliedert ihr Kulturprogramm in die Bereiche Stadt, Gemeinschaft, Gedanken und Kunst und eröffnete am 21. Januar das Jahr mit zehntausenden Menschen in den Straßen der historischen Altstadt, die seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sprach bei der offiziellen Eröffnungsfeier seinen krisenerschütterten Landsleuten Mut zu und sagte: "Die Europäische Kulturhauptstadt soll auch zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Ländern beitragen, in denen sie stattfindet".

12-01-23-kroatien-flaggeKroatiens Bevölkerung stimmt dem Beitritt zu

Am gestrigen Sonntag stimmten rund 66 Prozent der kroatischen Bevölkerung für einen EU-Beitritt ihres Landes, nachdem im vergangenen Dezember bereits der Beitrittsvertrag unterzeichnet wurde. Damit wird Kroatien, nach sieben Jahren Verhandlungszeit, zum 1. Juli 2013 der 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union, unter der Voraussetzung, dass die nationalen Parlamente in der EU ihre als sicher geltende Zustimmung geben. Bis dahin müssen im Adriastaat jedoch noch einige Reformen angegangen werden. Hierzu gehören nicht nur die Sanierung der maroden Werftindustrie, sondern auch die schon lange begonnenen Reformen im Justizwesen und die Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität.

Trotz der mit unter 50 Prozent der Stimmberechtigten geringen Wahlbeteiligung, feierten die Spitzenpolitiker des Landes das Ergebnis des Referendums und sprachen einhellig von einem "historischen Tag für Kroatien". Der Regierungschef Zoran Milanovic sagte zudem, "die EU ist eine Chance für den Fortschritt und die Entwicklung aller kroatischen Talente".

Kommission pocht auf Einhaltung des EU-Rechts

Mit drei beschleunigten Vertragsverletzungsverfahren reagiert die EU-Kommission auf die jüngsten Gesetzesänderungen in Ungarn. Sie will damit die Unabhängigkeit der Zentralbank des Landes, der Datenschutzbehörde und die Nichtdiskriminierung von Richtern erreichen. In diesen drei Punkten verstoßen die ungarischen Gesetze nach Überzeugung der Kommission gegen europäisches Recht. In einigen weiteren Punkten fordert die Kommisson zudem Klarstellungen Ungarns. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte: "Wie auch alle anderen Mitgliedstaaten ist Ungarn durch die EU-Verträge verpflichtet, die Unabhängigkeit seiner Nationalbank, seiner Datenschutzbehörde und die Nichtdiskriminierung seiner Richter zu garantieren. Die Kommission ist entschlossen, alle nötigen rechtlichen Schritte zu gehen, um die Vereinbarkeit mit dem Recht der Europäischen Union sicherzustellen."

11-09-14-UngarnDer in dieser Woche in Straßburg getroffenen Entscheidung waren intensive Kontakte mit den ungarischen Stellen und Briefe von Präsident Barroso, der Vizepräsidentin für Justiz und Grundrechte, Viviane Reding, und des Vizepräsidenten für Wirtschaft, Währung und den Euro, Olli Rehn, vorausgegangen. Reding äußerte sich erneut besorgt über die Unabhängigkeit von Datenschutzbehörden und Justiz und forderte Ungarn zur sofortigen Änderung oder Aussetzung der Gesetze auf. Rehn pochte erneut auf die Unabhängigkeit der Zentralbank. Änderungen der Gesetze und von Teilen der Verfassung seien eine Bedingung für den Start formeller Verhandlungen über die von Ungarn beantragte Finanzhilfe von EU und IWF. Ungarn hat nun einen Monat Zeit, um auf die Kritik der Kommission im ersten Schritt des Verfahrens zu reagieren. Vertragsverletzungsverfahren können bis zu Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof führen.

Bei einem Besuch von Viktor Orbán im Europäischen Parlament am Mittwoch zeigte sich der ungarische Ministerpräsident ein wenig verhandlungsbereit und sagte, dass die Probleme und Missverständnisse der umstrittenen Gesetze zur Zentralbank, zum Datenschutz und zum Justizwesen "leicht und rasch" beseitigt werden könnten. Trotz der kritischen Haltung des EU-Parlaments verteidigte Orbán aber bei seinem Besuch das nationale Vorhaben und betonte, dass die neuen ungarischen Gesetzesinitativen sogar demokratischer seien als die alten Gesetze.

Martin Schulz (C) europarl.europa.euMartin Schulz (C) europarl.europa.euWer ist Martin Schulz? Ein Portrait des neuen EU-Parlamentspräsidenten

Heute haben die EU-Abgeordneten den Sozialdemokraten Martin Schulz aus Würselen bei Aachen mit 387 Stimmen zum neuen EU-Parlamentspräsidenten gewählt. Er wird das Parlament nun 2,5 Jahre bis zur nächsten Europawahl im Sommer 2014 leiten. Schulz wird Nachfolger des konservativen Polen Jerzy Buzek.

Aber wer ist der Mensch Martin Schulz hinter dem Politiker?

Martin Schulz wurde am 20. Dezember 1955 in in Eschweiler-Hehlrath geboren. Nach dem Abitur entschloss er sich, seine Leidenschaft für Bücher zum Beruf zu machen und absolvierte eine Lehre als Buchhändler. Nach einigen Jahren im Verlagswesen gründete er 1982 seinen eigenen Buchladen in Würselen und leitete ihn 12 Jahre lang.

Mit 19 Jahren trat er der SPD bei und arbeitete zunächst bei den Jusos mit. Mit 31 Jahren wurde er schließlich zum Bürgermeister seiner Heimatstadt Würselen gewählt, er war damals der jüngste Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen. Elf Jahre arbeitete er als Bürgermeister der Stadt. "Diese Zeit hat meine Begeisterung für Europa geprägt und mich in meiner Überzeugung bestärkt, das "Projekt Europa" mitzugestalten und weiter zu bringen", sagt Schulz über die Jahre als Lokalpolitiker.

Seit 1994 ist Martin Schulz Mitglied des EU-Parlaments und arbeitete in diversen Ausschüssen, etwa dem Menschenrechtsausschuss, dem Innen- und dem Justizausschuss. Zur Jahrtausendwende wurde er zum Vorsitzenden der deutschen EU-Abgeordneten der SPD und zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der europäischen Sozialdemokraten im EU-Parlament.

Austeilen und Einstecken

Er gilt als ein Mensch der für seine Überzeugungen einsteht. Das führt auch zu Kritik. Berühmt ist mittlerweile die Beschimpfung Schulz' durch den damaligen italienischen Premierminister Silvio Berlusconi im Jahre 2003. Berlusconi sprach damals als Vorsitzender der EU-Ratspräsidentschaft vor dem EU-Parlament, doch Schulz kritisierte ihn für seine rechtlichen Verstrickungen in Italien.

Nach der Europawahl 2004 wurde Schulz zum Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten gewählt. Seit 2009 ist er zusätzlich auch Europabeauftragter der SPD, seine Ansichten zu Europa haben die Europapolitik seiner Partei geprägt.

Obwohl er seit Jahren als Europapolitiker arbeitet, habe er den Kontakt zu seiner Heimatstadt nicht verloren, sagt er. "Ich habe viele Jahre lang als Bürgermeister meiner Stadt gearbeitet und es gehörte zu meinen täglichen Aufgaben, den Sorgen der Menschen zuzuhören und ihre Fragen zu beantworten. Das ist auch heute noch ein wichtiger Teil meiner Aufgabe."

Leidenschaft für Bücher … und Fußball

Mit seiner Frau, einer Garten- und Landschaftsarchitektin, hat er zwei Kinder. Befragt zu seinen Hobbys nennt er Lesen, Bücher und Fußball - er ist Fan des 1. FC Kölns. Zu seinen Lieblingsbüchern gehört "Der Leopard" von Tomasi di Lampedusa and alle Werke des Historikers Eric Hobsbawm.

Martin Schulz wurde am 17. Januar mit 387 Stimmen von 670 gültigen Stimmen zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt, sein Mandat währt 2,5 Jahre.

11-07-07-EU-Jahr-2012Informationen und Veranstaltungshinweise zum EU-Jahr für aktives Altern

Das Jahr 2012 ist zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen worden. In Zeiten eines besonderen demografischen Wandels in dem die Jüngeren weniger und die Älteren mehr werden, ist dies ein wichtiges Signal. Die Herausforderungen dieses Wandels zu meistern und seine Chancen sinnvoll zu nutzen, sind wichtige Aufgaben für die gesamte Gesellschaft. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet.

Auf deutscher Seite erfolgt die Umsetzung des Europäischen Jahres durch die nationale Koordinierungsstelle im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Zur organisatorischen Unterstützung ist eine Geschäftsstelle eingerichtet worden, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) getragen wird.

Was ist aktives Altern?

Aktives Altern bedeutet, bei guter Gesundheit und als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft älter zu werden, ein erfüllteres Berufsleben zu führen, im Alltag unabhängiger und als Bürger engagierter zu sein. Wir können unabhängig von unserem Alter eine Rolle in der Gesellschaft spielen und höhere Lebensqualität genießen. Wichtig ist, das große Potenzial auszuschöpfen, über das wir auch in hohem Alter noch verfügen.

Leitstelle 'Älter werden in Aachen'

Die Leitstelle 'Älter werden in Aachen' ist eine Einrichtung der Stadt Aachen, die die Aufgabe hat, die Arbeit mit und für ältere Menschen zu fördern. Darüber hinaus bietet sie älteren Menschen und jüngeren, die sich für das Thema "Alter" interessieren, eine Reihe von Service-Leistungen.

„Arabischer Frühling" - Der Ruf nach Freiheit und Demokratie in Nordafrika
Analysen und Berichte zur aktuellen Lage in Syrien und Gesamt-Nordafrika

Der Ruf nach Freiheit und Demokratie ist zu einer unüberhörbaren Stimme in ganz Nordafrika geworden. Das erwartete Ende der Diktaturen in Ägypten, Libyen und Tunesien gibt den Menschen im Nahen Osten Hoffnung.

Das Recht auf freie Meinungsäußerung, freie Wahlen und Versammlungsfreiheit lassen sich die Menschen nicht wieder nehmen. Es muss täglich erkämpft werden. Aber die Machthaber in Syrien terrorisieren die Bevölkerung weiter. Täglich sterben Menschen in Syrien durch das syrische Militär. Setzt sich der „Arabische Frühling" durch? Was kann die EU und die deutsche Bundesregierung zu einer Lösung beitragen? Wie können wir die Freiheitsbewegung unterstützen? Wie entwickelt sich die Lage in Syrien? Wie verhalten sich die EU, die UN und die Arabische Liga?

Der Ortsverband der Günen in Aachen lädt herzlich zur einer Diskussionsveranstaltung ein:

  • Donnerstag, 26.01.2012, 18:30 Uhr
  • Aachen-Fenster / Schülercafé
  • Buchkremerstr. 2-4, Aachen

Es berichten und stehen für Fragen zur Verfügung:

  • Dr. Franziska Brantner
    Grüne Europaabgeordnete
    Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten
  • Dr. Jamal Sobeh
    Dipl. Psychologe aus Syrien

Frau Brantner ist außenpolitische Sprecherin der Grünen im Europaparlament. Herr Sobeh lebt und arbeitet in Aachen und unterstützt die Demokratiebewegung in Syrien.

EU-Nachrichten Nr. 1 vom 12.01.2012 pdf - 798 KB [798 KB]  

Barroso zum Start der dänischen Ratspräsidentschaft
„Ich zähle auf Dänemark, Brücken zu bauen“

Mit einem Besuch der EU-Kommission in Kopenhagen und einer Eröffnungszeremonie hat die EU-Ratspräsidentschaft Dänemarks offiziell begonnen. Das dänische Kabinett und die EU-Kommissare diskutierten unter Leitung von Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt und Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Schwerpunkte im ersten Halbjahr 2012. Barroso erklärte, dass Dänemark die Bürger in Europa näher an die EU heranführen werde. Die Kommission unterstütze die dänischen Bemühungen um ein dynamischeres, offeneres und grüneres Europa.

KURZ & KNAPP
Defizitverfahren
EU erhöht Druck auf Ungarn

Verbraucherkredite
Online-Angebote informieren oft mangelhaft

IM FOKUS
SEPA
Einheitlicher Zahlungsraum bis Februar 2014 vollendet

Sozialdienstleistungen
Flexibler Rahmen für Beihilfen

11-01-18-EU-Projekttag1www.rausvonzuhaus.de - der neue Online-Auslandsberater für junge Leute

Ob als Au-Pair, für eine Sprachreise oder ein Praktikum - die Wege, die junge Menschen heute ins Ausland führen, sind vielfältig. Immer mehr Schüler und Studenten zieht es heute zu einem Trip über die eigene Landesgrenze. Der erste Schritt aber, den eigenen Auslandsaufenthalt zu organisieren, ist meistens der schwerste, zu viele Fragen scheinen ungeklärt.

Den Anfang zu erleichtern, dieses Ziel hat ein neuer Internetdienst der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB). Auf einer nutzerfreundlichen Oberfläche informiert er über Reise- und Finanzierungsmöglichkeiten. Anhand von sieben Fragen kann der Online-Berater individuell die Chancen und Förderprogramme herausfiltern, die für den reiselustigen Interessenten in Frage kommen. Persönliche Angaben bleiben dabei anonym. Die ausgegebenen Vorschläge des Systems sind programmunabhängig, trägerübergreifend und berücksichtigen insbesondere Förderprogramme und Stipendien. Gefördert wird das Portal unter anderem durch das Bundesfamilienministerium und das EU-Programm "Jugend In Aktion".

12-01-11-john-dalliEU hat Verbraucherkredit-Webseiten überprüft

Über zwei Drittel der Webseiten, die im Internet Kredite oder Kreditkarten anbieten, informieren ihre Kunden nicht ausreichend über wichtige Kriterien. Oft fehlen etwa Angaben darüber, wie viel der Kredit insgesamt kostet, wie lange der Vertrag läuft oder zur effektiven Zinshöhe und -art. Das zeigt eine EU-weite Überprüfung von Verbraucherkredit-Webseiten, die EU-Verbraucherkommissar John Dalli in dieser Woche in Brüssel vorgestellt hat. In Deutschland fanden die Tester bei 20 von 26 untersuchten Webseiten Mängel. Deren Betreiber müssen ihre Werbung und Angebote nun an die europäischen Vorgaben für Verbraucherkredite anpassen.

"Manchmal müssen Personen, die einen Kredit aufnehmen, hinterher feststellen, dass dieser sie letzten Endes teurer zu stehen kommt als ursprünglich erwartet, weil wichtige Angaben missverständlich waren oder fehlten", sagte John Dalli. "Verbraucherkredite sind nicht immer leicht zu verstehen; deswegen gibt es europäische Rechtsvorschriften, die den Verbrauchern dabei helfen sollen, ihre Entscheidungen in voller Kenntnis der Sachlage zu treffen. Es ist äußerst wichtig, dass die Verbraucher von den Unternehmen richtige und vollständige Informationen erhalten. Aufgabe der Kommission ist es, dies zusammen mit den nationalen Aufsichtsbehörden sicherzustellen."

Eine EU-weite Überprüfung (ein sogenannter "EU Sweep") ist eine von der EU-Kommission geleitete und von den nationalen Aufsichtsbehörden gleichzeitig durchgeführte konzertierte Aktion zur Durchsetzung von EU-Recht, bei der ein bestimmter Wirtschaftssektor auf Verletzungen der Verbraucherrechte überprüft wird. Der Sweep für Verbraucherkredite fand im September 2011 statt. Insgesamt wurden 562 Webseiten überprüft, von denen nur 30 Prozent die einschlägigen verbraucherrechtlichen Vorschriften einhielten. Für 70 Prozent, also 393 Webseiten, wurde eine weitere Überprüfung angesetzt. Die drei häufigsten Mängel waren fehlende Angaben in der Werbung für Verbraucherkredite, fehlende wichtige Angaben im Angebot selbst und eine irreführende Darstellung der Kosten.

In den kommenden Wochen und Monaten werden nun die nationalen Behörden die Unternehmen kontaktieren und sie um Klarstellung ersuchen bzw. zur Korrektur ihrer Websites auffordern. Kommen die Unternehmen dieser Aufforderung nicht nach, können rechtliche Schritte eingeleitet werden, die zur Verhängung von Geldstrafen oder sogar zur Schließung der betreffenden Websites führen können.

"Europa bei der Arbeit" - Verantwortungsvoll, dynamisch, grün und sicher

Am 01. Januar 2012 hat Dänemark die EU-Ratspräsidentschaft von Polen übernommen. Die Ministerpräsidentin Dänemarks, Helle Thorning-Schmidt, hat heute in Kopenhagen auf einer Pressekonferenz zusammen mit der Wirtschafts- und Innenministerin sowie dem Europa- und dem Außenminister das Arbeitsprogramm dieser dänischen Ratspräsidentschaft für das kommende halbe Jahr vorgestellt. Das Programm mit dem Titel "Europa bei der Arbeit" ist auf insgesamt 70 Seiten in 4 Kernbereiche gegliedert: "Ein verantwortungsvolles Europa", "Ein dynamisches Europa", "Ein grünes Europa" sowie "Ein sicheres Europa".

Im Mittelpunkt dieser Kapitel stehen die aktuellen Herausforderungen, die die EU zu bewältigen hat. Hierunter zählen im ersten Kapitel vor allem eine nachhaltige Wirtschaftspolitik mit stabilen Staatsfinanzen und den damit verbundenen Strukturreformen. Im darauffolgenden Kapitel steht der europäische Binnenmarkt im Fokus der Betrachtung und das Programm erläutert neue Initiativen der dänischen Ratspräsidentschaft, um den Markt in der EU weiter zu entwickeln. Im dritten Kapitel geht es unter anderem um eine umweltgerechte Verkehrspolitik, um ein nachhaltiges Produktions- und Verbraucherverhalten sowie um eine Fördermittelaufstockung für Forschung und Entwicklung im Energiesektor, bevor das letzte Kapitel schließlich die Themen Asyl- und Migrationspolitik, Terrorismusbekämpfung als auch grenzüberschreitende Kriminalität behandelt. Anschließend werden die verschiedenen Ratsformationen vorgestellt und die dortigen Prioritäten der dänischen Präsidentschaft erläutert.

Passend hierzu finden Sie auf der Homepage des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen eine Seite zum Thema "EU-Ratsvorsitz", auf der unter anderem weitere Informationen über die dänische EU-Ratspräsidentschaft sowie spezielle Informationen für jüngere Menschen bereit stehen.

12-01-06-flaggen-klein

EU-Beamte beraten in Brüssel

In Brüssel finden am heutigen Freitag vertiefte Gespräche über die Euro-Fiskalunion statt. Die im Dezember vergangenen Jahres von den Staats- und Regierungschefs unterzeichnete Erklärung zur Umsetzung einer Fiskalunion für die Eurozone hat als Ziel die Schaffung von mehr Wirtschaftswachstum und Stabilität in der EU. Nähere Details wurden im Vorfeld jedoch noch nicht ausgehandelt.

Eckpfeiler des Paktes, und gleichzeitig wichtige Fragen, sind neben der Einarbeitung von Schuldenbremsen in die nationalen Verfassungen der EU-Mitgliedstaaten und der Kontrollrechte der EU-Kommission auf die nationalen Haushalte, besonders die Frage nach der Dauer des Vertrages. EU-Beamte versuchen heute erneut darauf Antworten zu finden, die oft der Kritik ausgesetzt sind, den Fokus nicht auf die tatsächlichen Ursachen der Finanzkrise zu richten.

Beim Treffen der Staats- und Regierungschefs am 30. Januar könnte eine Abstimmung über die Ergebnisse der heutigen Gespräche erfolgen. Eine Unterzeichnung dieses Papiers wäre für März diesen Jahres vorgesehen.

EU einigt sich auf Ölembargo gegen Iran

Im Atomstreit mit dem Iran ist auf absehbare Zeit mit einem Öl-Einfuhrverbot durch die Europäische Union zu rechnen. EU-Diplomaten teilten gestern in Brüssel mit, dass eine grundsätzliche Einigung der EU-Mitgliedstaaten stattgefunden habe. Der Beginn des Einfuhrverbots steht noch nicht fest. Wie der französische Außenminister Alain Juppé jedoch mitteilte, könne das Öl-Embargo bereits beim nächsten Treffen der EU-Außenminister am 30. Januar erlassen werden.

Vom iranischen Erdöl abhängige EU-Staaten wie Italien und Griechenland suchen schnellstmöglich nach Lösungsansätzen und Alternativen. Momentan finden Gespräche mit Saudi-Arabien statt, die bereit wären, den Ausfall des iranischen Erdöls zu kompensieren. Die USA begrüßten ebenfalls die Entscheidung der EU.

Arbeitsprogramm der Kommission für 2012

Wirtschaftswachstum, Reform des Finanzsektors und Stärkung des internationalen Einflusses der EU sind die Schwerpunkte der Kommission für das nächste Jahr.
Für 2012 sind insgesamt 129 neue Initiativen geplant. Daneben sollen bereits verabschiedete oder sich in Vorbereitung befindende Maßnahmen mit Nachdruck umgesetzt werden.
Um das Vertrauen in die europäische Wirtschaft wiederherzustellen, hat die rasche Umsetzung eines Vorschlagspakets oberste Priorität. Weitere Maßnahmen sollen den gegenwärtig schwierigen Wirtschaftsaussichten entgegenwirken.

Rehn hebt Stärken der gemeinsamen Währung hervor

Zum zehnten Jubiläum der Euro-Bargeldeinführung hat Kommissions-Vizepräsident Olli Rehn die Europäer dazu aufgerufen, sich auf die Stärken der gemeinsamen Währung zu besinnen. Mit politischem Willen und entschlossenem Handeln könne Europa zu alter wirtschaftlicher Stärke zurückfinden, erklärte der für Wirschaft und Währung zuständige Kommissar in Brüssel. Dafür sollten sich die Europäer die Prinzipien vor Augen führen, auf denen der Euro fußt: nachhaltige öffentliche Haushalte und solides Wirtschaften. Am 1. Januar 2002 waren die neuen Münzen und Scheine in Umlauf gebracht worden. Heute zahlen 332 Millionen Menschen mit dem Euro.

Nach der Bargeldeinführung erlebte die Eurozone auch dank der gemeinsamen Währung eine lange Phase von wirtschaftlicher Stabilität und Jahre des wirtschaftlichen Wachstums. Doch die Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre hat gezeigt, dass der Erfolg des Euros auch von soliden öffentlichen Finanzen abhängt. Die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten haben mit ihren Entscheidungen zu einer stärkeren wirtschaftspolitischen Koordinierung die Weichen dafür gestellt.

Kommission beschließt Förderung zur Erreichung der Millenium-Entwicklungsziele

Die ärmsten Staaten der Welt erhalten zusätzliche 700 Millionen Euro von der Europäischen Union. Die Kommission hat beschlossen, zur Erreichung der Millenium-Entwicklungsziele mehrere Projekte in Staaten in Afrika, in der Karibik und im Pazifik zu fördern. "Diese zusätzliche Hilfe ist ein wesentlicher Beitrag im Kampf gegen den Hunger. Entsprechend unserer jüngsten Vorschläge zur künftigen EU-Entwicklungshilfepolitik "Eine Agenda für den Wandel" werden wir das Geld dort einsetzen, wo es am meisten gebraucht wird und wo wir tatsächliche Ergebnisse erzielen können, " sagte Entwicklungskommissar Andris Piebalgs.

Mit dem Geld erhalten besonders von Armut bedrohte Menschen in Haiti besseren Zugang zu Lebensmitteln, Kinder in Ruanda im Kindergarten und der Vorschule Milchversorgung und Menschen in Samoa sicheres Trinkwasser. Die EU hat die Projekte gemeinsam mit den Empfängerländern ausgewählt. Die Millenniums-Entwicklungsziele sind Leitlinien für die weltweite Entwicklungspolitik. Neben UN-Mitgliedstaaten haben die Weltbank, der Internationale Währungsfonds sowie Nichtregierungsorganisationen Ziele und Zeitvorgaben erarbeitet, um Hunger und Armut bis 2015 zu halbieren, eine Grundschulausbildung zu garantieren und die Gleichstellung von Mann und Frau durchzusetzen.

EU-Kommission ruft Bürger zur Teilnahme an Konsultation auf

Ob die bestehenden Rechte für Fluggäste geändert werden müssen, möchte die Europäische Kommission in ihrer gestern veröffentlichten Konsultation zu Fluggastrechten wissen. Bürger, Institutionen, Organisationen und Unternehmen werden bis 11. März 2012 aufgerufen ihre Stellungnahme dazu abzugegeben. Die Ergebnisse der Konsultation fließen in die Überarbeitung der Gesetze in 2012 ein.

Parallel zur Konsultation hat die EU-Kommission eine Mitteilung herausgegeben, in der sie einen Überblick über alle Passagierrechte in der EU gibt. Sie will damit sicherstellen, dass die Passagierrechte in allen Verkehrsmitteln konsequent angewandt werden. Außerdem hat die Kommission einen Richtlinienentwurf veröffentlicht, der die Rechte behinderter Reisender und Reisender mit eingeschränkter Mobilität im Flugverkehr verbessern sollen. Die Richtlinien sollen rechtzeitig vor Beginn der Paralympics in London im kommenden Jahr angenommen werden.

Aachen trauert um Václav Havel

Zum Gedenken an den ehemaligen tschechischen Präsidenten und Karlspreisträger 1991 Václav Havel, der am Wochenende im Alter von 75 Jahren verstorben ist, liegt ab sofort ein Kondolenzbuch im Foyer des Aachener Rathauses aus. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich nach Mitteilung des städtischen Presseamtes zu den Öffnungszeiten des Rathauses täglich von 10 bis 18 Uhr in das Buch eintragen.

In einem Kondolenzschreiben an den Botschafter der Tschechischen Republik Dr. Rudolf Jindrák erinnern Oberbürgermeister Marcel Philipp und Dr. Jürgen Linden, Sprecher des Karlspreisdirektoriums, gemeinsam an die unvergessene Rede, die Havel zur Entgegennahme der des Karlspreises hielt - eine Rede über die Selbstbefreiung der Völker Mittel- und Osteuropas von den Fesseln des Totalitarismus und ihre Rückkehr zu den Werten, von denen sie durch das totalitäre System gewaltsam getrennt waren. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Als Bürger und als Literat, als Politiker und als höchster Repräsentant seines Volkes hat Václav Havel Maßstäbe gesetzt, die auch dem Internationalen Karlspreis zu Aachen stets Verpflichtung bleiben werden. Mit S.E. Václav Havel verliert die Tschechische Republik einen großen Staatsmann, die EU einen herausragenden und vorbildlichen Europäer und der Karlspreis eine der ganz überragenden Persönlichkeiten, die auszeichnen zu dürfen, wir die Ehre hatten. Wir trauern mit dem tschechischen Volk und werden Václav Havel ein stets ehrendes Gedenken bewahren.“

EU-Nachrichten Nr. 29 vom 15.12.2011 pdf - 978 KB [978 KB]  

Fast alle EU-Staaten wollen „fiskalpolitischen Pakt“
Ein weiterer Pfeiler für die Euro-Stabilität

Zu den zahlreichen Pflöcken, die in den vergangenen anderthalb Jahren von den EU-Staaten eingeschlagen wurden, um die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion zu stabilisieren, kommt ein weiterer: Alle 17 Staaten der Eurozone einigten sich beim EU-Gipfel in Brüssel darauf, einen „fiskalpolitischen Pakt“ zu schließen, der noch mehr Haushaltsdisziplin aller beteiligten Staaten und eine noch engere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit arantieren soll, als ohnehin bereits beschlossen wurde.

KURZ & KNAPP
Mehrwertsteuersysteme
EU will „Dschungel“ lichten

IM FOKUS
Energy Roadmap
EU will mehr erneuerbare Energiequellen erschließen

Mittelstand
Besserer Zugang zu Krediten

Verbesserung des Handels mit neuen WTO-Mitgliedern

In dieser Woche sind der Welthandelsorganisation (WTO) mit Montenegro, Russland und Samoa drei neue Staaten beigetreten. "Die EU hat den WTO-Beitritt dieser Länder außerordentlich unterstützt“, sagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht. „Durch ihre Mitgliedschaft in der WTO verbessern sich die Bedingungen für den Handel mit diesen Ländern und das multilaterale Handelssystem wird insgesamt gestärkt.“ Als größter Handelspartner der EU ist Russlands Beitritt zur WTO besonders wichtig für die Union. Russlands Mitgliedschaft in der WTO und der Abschluss der laufenden Verhandlungen über das neue Abkommen sind zudem wichtiger Baustein für den Ausbau der bilateralen wirtschaftlichen Integration.

Die 8. WTO-Ministerkonferenz, die zur Zeit in Genf stattfindet, wird den Beitritt Russlands und den Beitritt Montenegros und Samoas befürworten. In diesen Tagen unterzeichnet die EU zudem bilaterale Vereinbarungen mit Russland auf dem EU-Russland-Gipfel in Brüssel und ebenso mit der Demokratischen Volksrepublik Laos, deren Beitritt zur WTO 2012 Wirklichkeit werden könnte.

Kroatien hat die vorletzte Hürde auf seinem Weg in die EU genommen

Der kroatische Präsident Ivo Josipovic, Regierungschefin Jadranka Kosor und die Staats- und Regierungschefs aller EU-Länder unterzeichneten am Freitag in Brüssel in einer feierlichen Zeremonie den EU-Beitrittsvertrag Kroatiens. Nach Ratifizierung in allen EU-Ländern steht einem Beitritt Kroatiens als 28. EU-Mitglied am 1. Juli 2013 nichts mehr im Weg. Dies sei ein herausragender Moment für die EU und Kroatien, sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Die harte Arbeit des Landes auf dem Weg in die EU sei nun von Erfolg gekrönt worden. Barroso fügte hinzu: "Heute senden wir auch ein klares Signal an die Nachbarn Kroatiens: das europäische Angebot liegt auf dem Tisch. Harte Arbeit lohnt sich, und die Vorteile der europäischen Integration sind greifbar."

Wir nutzen wenige Cookies auf dieser Website. Sie können selbst entscheiden, ob Sie diese zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen, wie z.B. die Einbettung von YouTube-Videos.