"Die EU-Nachrichten" ist der wöchentliche Newsletter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Er informiert über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um die Europäische Union. Diese spiegeln jeden Donnerstag die Highlights der Woche und beleuchten, welche lokalen und regionalen Projekte von EU-Mitteln profitieren und was sich z.B. aus den Eurostat-Daten ablesen lässt (Stichwort „Europa in Zahlen“), das Ganze noch ergänzt mit Faktenchecks und Veranstaltungshinweisen. Außerdem wird regelmäßig ein EUROPE DIRECT Büro in Deutschland vorgestellt.
EU-Meldungen
Europa wächst in Sachsen-Anhalt: Neues Europe Direct am 1. Juli in der Bauhausstadt Dessau-Roßlau eröffnet
Die Europäische Kommission stärkt europäische Bürgernähe mit der Einrichtung eines weiteren Europe Direct Zentrums. Damit erhält Sachsen-Anhalt neben Halle und Magdeburg sein drittes Europe Direct Zentrum. Am 1. Juli eröffnete das neue Europe Direct Bauhausstadt Dessau-Roßlau offiziell seine Türen.
Neue E-Commerce-Zollregelung: Mehr Fairness für EU-Unternehmen und mehr Sicherheit für Verbraucher
Ab dem 1. Juli hebt die EU eine veraltete Zollbefreiung für E-Commerce-Sendungen mit einem Wert von unter 150 Euro auf. Für Waren aus Drittländern, die online gekauft und direkt an Verbraucher*Innen versandt werden, wird nun eine Zollgebühr von 3 Euro pro Artikel erhoben.
Zum 1. Juli übernimmt die Republik Irland den Vorsitz im Rat der EU und löst damit Zypern ab. Das Land übernimmt zum achten Mal den Vorsitz im Rat.
EU-Stahlindustrie: Neue Vorschriften zum Schutz vor Auswirkungen globaler Überkapazitäten treten in Kraft
Am 1. Juli tritt eine neue Verordnung in Kraft, die den Stahlsektor der EU vor den schädlichen Auswirkungen globaler Überkapazitäten schützt. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die langfristige Lebensfähigkeit einer strategisch wichtigen europäischen Industrie sicherzustellen.
Venezuela: EU mobilisiert humanitäre Hilfe und startet humanitäre Luftbrücke
Als Reaktion auf den steigenden humanitären Bedarf infolge der jüngsten Erdbeben in Venezuela stellt die Europäische Union humanitäre Hilfe in Höhe von 5 Millionen Euro bereit, um den am stärksten betroffenen Gemeinden sofortige Hilfe zu leisten. Diese Soforthilfe konzentriert sich auf die Bereitstellung von Notunterkünften und medizinischer Versorgung für die von der Katastrophe betroffenen Menschen.
Mit dem Zug ohne Umstieg von Prag über Berlin nach Kopenhagen
Prag, Berlin und Kopenhagen sind auf der Schiene jetzt direkt miteinander verbunden. Damit ist das erste EU-Pilotprojekt für neue grenzüberschreitende Bahnverbindungen erfolgreich in Betrieb gegangen.
Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität: EU-Kommission stärkt Europol und Eurojust
Die EU-Kommission will verstärkt gegen grenzüberschreitende Kriminalität und Terrorismus vorgehen. Dazu hat sie eine Stärkung der Mandate von Europol und Eurojust vorgeschlagen. Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen sagte: „Kriminelle sind sehr geschickt darin, die Möglichkeiten des digitalen Raums auszunutzen und grenzüberschreitend ohne Einschränkungen zu agieren. Mit den heutigen Vorschlägen stärken wir sowohl Europol als auch Eurojust, damit Europa schneller reagieren kann – auch im Kampf gegen kriminelle Online-Aktivitäten –, Informationen effektiver austauschen und Straftäter effizienter vor Gericht bringen kann. Zusammen werden diese Reformen von Europol und Eurojust die Fähigkeit der EU stärken, unsere Bürgerinnen und Bürger in einem zunehmend komplexen und sich rasch wandelnden Sicherheitsumfeld zu schützen.“
Kritische Meeresinfrastruktur: Kommission finanziert erste regionale Kabelknotenpunkte
Die Europäische Kommission will die Kapazitäten zur Überwachung und Abwehr von Bedrohungen für kritische Unterwasserinfrastruktur verbessern. Dazu stellt sie 5,8 Millionen Euro für die Errichtung der ersten beiden regionalen Kabelknotenpunkte in der Ostsee und im Mittelmeer bereit.
Connecting Europe: EU fördert europäische Verkehrsprojekte mit 1,1 Milliarden Euro
Über die Fazilität „Connecting Europe“ fördert die EU-Kommission Verkehrsinitiativen im transeuropäischen Verkehrsnetz mit 1,1 Milliarden Euro. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Schienenverkehr, der Dekarbonisierung des Seeverkehrs und der militärischen Mobilität.
