Start des 73. Europäischen Wettbewerbs

Deutschlands ältester Schülerwettbewerb startet in seine 73. Runde. Im Schuljahr 2025/26 sind Kinder und Jugendliche dazu eingeladen, zum Thema Menschenrechte kreativ zu werden – ob mit Bildern, Texten oder multimedialen Beiträgen. Lehrkräfte erhalten im Herbst Unterstützung durch vier Online-Fortbildungen, die praxisnahe Impulse für die Umsetzung im Unterricht liefern.

Was haben Meinungsfreiheit, Kinderrechte und der Schutz vor Diskriminierung gemeinsam? Sie sind Menschenrechte – und gehen uns damit alle an. Im 73. Europäischen Wettbewerb stehen sie im Mittelpunkt unter dem Motto: “Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!”. Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland sind aufgerufen, ihren Ideen, Wünschen und Visionen im Schuljahr 2025/26 Ausdruck zu verleihen: Wo erleben sie Menschenrechte? Wo werden sie verletzt? Und was müsste sich ändern?

13 Aufgaben bieten die Möglichkeit, sich kreativ und altersgerecht mit dem Thema “Menschenrechte” auseinanderzusetzen. Methodische Vielfalt ist dabei ausdrücklich erwünscht: Ob Bild, Text oder Video, Podcast, Comic oder Plakat – alle Ausdrucksformen sind willkommen. Besonders gefragt sind individuelle Sichtweisen und kreative Umsetzungsideen, die das Thema Menschenrechte aus dem Alltag der Kinder und Jugendlichen heraus beleuchten.

Das Thema und die Aufgaben der neuen Runde finden Sie auf dem Ausschreibungsplakat zur 73. Runde, das eine Wettbewerbsarbeit des Vorjahres ziert. Auch werden in den kommenden Wochen auf dem Instagram-Kanal des Europäischen Wettbewerbs die einzelnen Aufgaben vorgestellt.

Online-Fortbildungen zum 73. Europäischen Wettbewerb für Lehrkräfte

Interessierte Lehrkräfte können sich ab sofort zu einer 90-minütigen Online-Fortbildungen anmelden. Dort werden alle Fragen rund um die Teilnahme beantwortet und Sie erhalten konkrete Tipps zur Umsetzung im Unterricht. Die Fortbildungstermine sind:

Dienstag, 23. September 2025
Freitag, 17. Oktober 2025
Freitag, 28. November 2025
Dienstag, 09. Dezember 2025

Hintergrund

Ziel des Europäischen Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu motivieren, sich eigenständig und kreativ mit europäischen Themen auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb ist offen für alle Schulformen und Altersgruppen. Dank seiner thematischen und methodischen Vielfalt lässt er sich flexibel in zahlreiche Fächer integrieren – von Politik über Kunst bis Deutsch. Die individuelle Leistung und der jeweilige Lernhintergrund der Teilnehmenden werden bei der Jurierung berücksichtigt.

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Er findet bundesweit statt und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Auswärtigen Amt und allen 16 Kultusbehörden der Länder gefördert. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Trägerverein ist die Europäische Bewegung Deutschland e.V..

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